Circle beleiht Bitcoin über cirBTC: Warum der Wrapper in Deutschland die Haltefrist kosten kann
Circle hat am 21. September 2026 Kredite gegen hinterlegte Bitcoin gestartet. Der Umweg über das Token cirBTC ist in Deutschland aber mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Tausch, und der setzt deine einjährige Haltefrist zurück.

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Wer seine Bitcoin nicht verkaufen, aber trotzdem an Liquidität kommen will, bekommt seit dem 21. September 2026 ein weiteres Angebot: Der USDC-Herausgeber Circle hat unter dem Namen Digital Asset-Backed Borrowing einen Kreditweg gestartet, bei dem hinterlegte Bitcoin als Sicherheit dienen und dafür USDC ausgezahlt werden. Für dich als deutschen Anleger ist daran ein Schritt wichtiger als der Kredit selbst, und er steht im Kleingedruckten: Bevor die Bitcoin als Sicherheit taugen, werden sie in ein anderes Token umgewandelt. Genau dieser Umtausch ist in Deutschland mit hoher Wahrscheinlichkeit ein steuerpflichtiger Vorgang, der deine einjährige Haltefrist von vorn beginnen lässt.
Die amerikanische Vermarktung dieses Produkts stellt das anders dar. Sie verspricht Liquidität, ohne einen steuerpflichtigen Vorgang auszulösen. Das ist für das US-Steuerrecht eine vertretbare Lesart. Auf das deutsche Einkommensteuerrecht lässt sie sich nicht übertragen, und wer sie übernimmt, riskiert eine Steuerlast auf Gewinne, die er längst steuerfrei hätte realisieren können. Dieser Artikel trennt deshalb sauber: Was Circle tatsächlich gestartet hat, was davon belegt ist, und was du in deinem eigenen Bestand nachsehen solltest, auch wenn du mit Circle nie etwas zu tun haben wirst.
Was Circle mit Digital Asset-Backed Borrowing gestartet hat
Circle ist der Herausgeber des Stablecoins USDC und seit dem Börsengang im Juni 2025 ein börsennotiertes Unternehmen. Am 21. September 2026 hat das Unternehmen in seinem Geschäftskundenzugang Circle Mint eine Kreditfunktion freigeschaltet, die Cointelegraph und crypto.news übereinstimmend als Digital Asset-Backed Borrowing beschreiben, abgekürzt DABB.
Der Ablauf besteht aus drei Schritten, die Circle in einem einzigen Vorgang bündelt. Ein Kunde liefert Bitcoin ein. Daraus wird cirBTC erzeugt, ein Token, das den Bitcoin eins zu eins abbildet. Dieses Token wandert anschließend als Sicherheit in einen Kreditmarkt eines fremden Protokolls, und von dort fließt USDC zurück auf das Circle-Mint-Konto. Wird der Kredit zurückgezahlt, gibt das Protokoll die Sicherheit wieder frei.
Zwei Einschränkungen gehören sofort dazu. Das Angebot richtet sich ausschließlich an geprüfte institutionelle Kunden von Circle Mint; Privatanleger können es nicht nutzen. Kunden mit Sitz im US-Bundesstaat New York sind zusätzlich ausgenommen. Als erster Kreditmarkt ist Morpho angebunden, Aave soll nach Angaben des Unternehmens folgen, ein Termin dafür ist nicht genannt. Die Funktion läuft auf Ethereum und auf Arc, der eigenen Kette von Circle, die erst am 16. September 2026 ihr Hauptnetz gestartet hat.
Wichtig für die Einordnung der Haftung: Circle stellt die Oberfläche und die Verwahrung des hinterlegten Bitcoin. Die Kreditkonditionen, die Zinssätze und die Schwelle, ab der eine Position zwangsweise aufgelöst wird, setzt dagegen das fremde Protokoll. Wer hier Geld leiht, verlässt den regulierten Teil der Kette an der Stelle, an der es um die Risiken geht.
Was cirBTC ist: Wrapped Bitcoin mit Verwahrung bei einer US-Trust-Bank
cirBTC ist ein sogenannter Wrapper. Ein Wrapper ist ein Token auf einer Smart-Contract-Kette, das für eine hinterlegte Menge einer anderen Kryptowährung steht und an ihrer Stelle handelbar und programmierbar ist. Bitcoin selbst kann in einem Kreditvertrag auf Ethereum nichts bewirken, weil die Bitcoin-Blockchain solche Verträge nicht kennt. Ein Wrapper schließt diese Lücke, indem jemand den echten Bitcoin verwahrt und dafür ein Abbild ausgibt.
Bei cirBTC übernimmt diese Verwahrung Circle National Trust, die Trust-Gesellschaft des Konzerns. Das Token existiert nach Angaben von Cointelegraph seit Juni 2026 auf Ethereum und ist mit dem Arc-Start in dieser Woche auf die zweite Kette gekommen. crypto.news nennt für den Bestand zum Zeitpunkt der Ankündigung 951,2586 Bitcoin als Deckung für 948,7508 ausgegebene cirBTC, was rund 77 Millionen Dollar entspricht. Zum Vergleich der Größenordnung: Der Bitcoin-Kurs lag bei unserer eigenen Abfrage am 22. September 2026 um 6:50 Uhr UTC bei 85.400 Dollar.
Dass ein Wrapper einen Verwahrer braucht, ist keine Nebensächlichkeit, sondern sein Kernrisiko. Du hältst dann kein Bitcoin mehr, sondern einen Anspruch gegen ein Unternehmen, das Bitcoin für dich hält. Welche Spielarten es dabei gibt und woran du erkennst, womit du es zu tun hast, haben wir in unserem Erklärstück zu Wrapped und gestaktem Bitcoin auseinandergenommen.
Der entscheidende Schritt: Aus Bitcoin wird ein anderes Wirtschaftsgut
Steuerlich interessiert das Finanzamt weniger, wozu du ein Token benutzt, und mehr, ob du ein Wirtschaftsgut gegen ein anderes hergegeben hast. Und an dieser Stelle unterscheiden sich die amerikanische und die deutsche Betrachtung.
Im Vorgang steckt ein Tausch: Du gibst Bitcoin ab und bekommst cirBTC. Beide sind für sich handelbare Kryptowerte mit eigenem Marktpreis, eigenem Vertragswerk und eigenem Ausfallrisiko. Der Bitcoin liegt danach beim Verwahrer, in deinem Wallet liegt ein Token einer anderen Kette. Wirtschaftlich fühlt sich das an wie eine Verpackung. Rechtlich ist es die Hingabe eines Wirtschaftsguts gegen ein anderes.
Das Bundesfinanzministerium hat die Grundlagen dazu im Schreiben vom 6. März 2025 zusammengefasst, das die ältere Fassung von 2022 ersetzt und erstmals ausführliche Aufzeichnungs- und Mitwirkungspflichten enthält. Kryptowerte gelten darin als andere Wirtschaftsgüter im Sinne des Paragrafen 23 des Einkommensteuergesetzes. Der Tausch eines Kryptowerts in einen anderen ist danach eine Veräußerung des hingegebenen und eine Anschaffung des erhaltenen Werts.
Paragraf 23 EStG und die Haltefrist: Warum ein Tausch die Uhr zurückstellt
Für private Veräußerungsgeschäfte gilt in Deutschland eine Frist von einem Jahr. Verkaufst du innerhalb dieses Jahres mit Gewinn, ist der Gewinn mit deinem persönlichen Einkommensteuersatz zu versteuern, sobald die Summe aller privaten Veräußerungsgewinne eines Jahres die Freigrenze von 1.000 Euro erreicht. Liegt zwischen Anschaffung und Veräußerung mehr als ein Jahr, bleibt der Gewinn steuerfrei.
Wenn der Wechsel in einen Wrapper eine Veräußerung ist, hat das zwei Folgen auf einmal. Erstens wird im Moment des Tauschs ein Gewinn oder Verlust realisiert, bemessen am Kurswert deiner Bitcoin an diesem Tag abzüglich deiner Anschaffungskosten. Zweitens beginnt für das neue Token eine frische Jahresfrist. Wer seine Bitcoin elf Monate gehalten hat und einen Monat vor der Ziellinie in einen Wrapper geht, verschiebt die Steuerfreiheit um elf Monate und zahlt zusätzlich auf den bis dahin aufgelaufenen Gewinn.
Ein Zahlenbeispiel macht die Größenordnung sichtbar, ohne eine Prognose zu sein. Wer 1 Bitcoin zu 40.000 Euro angeschafft hat und ihn bei einem Gegenwert von 72.000 Euro in einen Wrapper überführt, realisiert 32.000 Euro Gewinn. Bei einem Grenzsteuersatz von 42 Prozent sind das gut 13.400 Euro Einkommensteuer, Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer noch nicht gerechnet. Derselbe Vorgang einen Monat später, nach Ablauf der Jahresfrist, kostet null.

Die Gegenposition: Spricht etwas dafür, dass Wrapping steuerneutral bleibt?
Hier gehört die ehrliche Einschränkung hin. Das BMF-Schreiben nennt das Verpacken in einen Wrapper nicht ausdrücklich. Es regelt den Tausch von Kryptowerten allgemein, und daraus leitet die überwiegende Beratungspraxis die Steuerpflicht ab. Eine Gegenauffassung argumentiert mit wirtschaftlicher Identität: Wer jederzeit eins zu eins zurücktauschen kann und das Kursrisiko unverändert trägt, habe wirtschaftlich nichts hergegeben. Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs, die diese Frage für Wrapper entschieden hätte, ist nicht bekannt.
Daraus folgt für dich eine nüchterne Abwägung statt einer Gewissheit. Die vorsichtige Behandlung ist die, die die Finanzverwaltung mit hoher Wahrscheinlichkeit anlegen wird, und sie ist zugleich die teure. Wer die Gegenauffassung vertreten will, sollte dafür einen Steuerberater einbeziehen und den Sachverhalt in der Steuererklärung offenlegen. Stillschweigend in die eigene Aufstellung eingebaut ist er der schlechteste Weg. Ein Vorgang, den das Finanzamt später anders einordnet und den du gar nicht erklärt hast, ist ein anderes Problem als eine vertretbare, offengelegte Rechtsauffassung.
WBTC, cbBTC, cirBTC: Welche Wrapper in deinem Depot dieselbe Frage auslösen
cirBTC ist der Anlass dieses Artikels, aber es ist der kleinste Teil des Problems. Dieselbe Frage stellt sich bei jedem verpackten Bitcoin, den du schon hältst, und viele Anleger halten einen, ohne den Vorgang als Tausch erinnert zu haben.
Praktisch relevant sind vor allem drei Fälle. Wrapped Bitcoin, kurz WBTC, ist der älteste und verbreitetste Wrapper auf Ethereum. Coinbase Wrapped BTC, kurz cbBTC, wird von der Börse Coinbase ausgegeben und steht mit rund 85.400 Dollar je Einheit in den Top 25 nach Marktkapitalisierung. cirBTC von Circle ist der Neuzugang. Dazu kommen die Bitcoin-Abbilder auf einzelnen Ketten, die beim Überbrücken entstehen.
Der Punkt, den du prüfen solltest, ist immer derselbe: Steht in deinem Transaktionsverlauf ein Vorgang, bei dem BTC abgegangen und ein anderes Token zugegangen ist? Wenn ja, hat das Finanzamt dort einen Anschaffungs- und einen Veräußerungszeitpunkt. Ob daraus eine Steuerlast folgt, hängt am Kurs des Tages und an deiner Haltedauer, aber der Vorgang selbst existiert und er gehört dokumentiert.
Genau daran scheitern die meisten Aufstellungen. Viele Portfolio-Programme buchen einen Wrap als internen Transfer, weil Bitcoin hinein und Bitcoin heraus zu fließen scheint, und rechnen die ursprüngliche Haltedauer einfach weiter. Das sieht in der Übersicht ordentlich aus und ist steuerlich möglicherweise falsch. Ein Blick in die Krypto-Steuer-Tools und Portfolio-Tracker und in deren Behandlung von Wrapping lohnt sich deshalb, bevor du den Report ungeprüft in die Steuererklärung überträgst.
Beleihen statt verkaufen: Was steuerlich für den Kredit selbst gilt
Bis hierhin ging es allein um die Verpackung. Der Kredit ist die zweite Ebene, und die ist deutlich freundlicher. Die Aufnahme eines Darlehens gegen hinterlegte Sicherheiten ist für sich genommen keine Veräußerung. Du bekommst Geld, das du zurückzahlen musst, und du hast dein Wirtschaftsgut nicht hergegeben. Deshalb ist das Beleihen überhaupt erst ein Thema für Anleger, die ihre Haltefrist nicht zerstören wollen.
Die Feinheiten dieser Konstruktion, vor allem die Frage, wann aus einer Besicherung doch eine Übertragung wird, haben wir in unserem Beitrag zu Bitcoin beleihen statt verkaufen ausführlich behandelt. Der Kurzsatz daraus: Es kommt darauf an, ob der Kreditgeber deine Münzen weiterverwenden darf. Wer die Sicherheit verleihen, verpfänden oder in eigene Geschäfte einsetzen darf, hat wirtschaftlich mehr bekommen als ein Pfand.
Wer diesen Weg überhaupt in Erwägung zieht, sollte die Konditionen nebeneinanderlegen, statt beim erstbesten Anbieter zu unterschreiben. Zinssatz, Beleihungsgrenze und die Behandlung der Sicherheit unterscheiden sich stark; unser Krypto-Lending-Vergleich ordnet die für deutsche Nutzer zugänglichen Angebote nach genau diesen Punkten.

Liquidation bei 86 Prozent: Der Punkt, an dem aus dem Kredit ein Verkauf wird
Ein besicherter Kredit ist nur so lange steuerlich harmlos, wie er besteht. Fällt der Kurs der Sicherheit so weit, dass die Beleihungsquote die vereinbarte Schwelle erreicht, löst das Protokoll die Position auf und verkauft die Sicherheit. Für dich ist das eine Veräußerung, mit allem, was daran hängt: realisiertem Gewinn oder Verlust, laufender Haltefrist und einem Zeitpunkt, den du dir nicht ausgesucht hast.
crypto.news nennt für den angebundenen Morpho-Markt auf Arc eine Liquidationsschwelle von 86 Prozent des Sicherheitenwerts sowie zum Ankündigungszeitpunkt 18,86 Millionen Dollar aufgenommene Kredite bei 157,85 Millionen Dollar verfügbarer Liquidität. Eine Schwelle von 86 Prozent klingt komfortabel, solange man sie für den Kreditbetrag hält. Sie ist aber die Grenze, ab der zwangsweise aufgelöst wird, und wer sich ihr nähert, hat keinen Puffer mehr für eine übliche Tagesschwankung.
Daraus folgt die praktische Regel, die unabhängig vom Anbieter gilt: Die Beleihungsquote, mit der du startest, ist nicht die, die zählt. Zählen tut der Abstand zur Liquidationsschwelle nach einem Kursrückgang, den du dir vorher als Zahl aufschreibst. Wer bei einem Bitcoin-Kurs von 85.400 Dollar eine Position so baut, dass sie einen Rückgang um dreißig Prozent nicht übersteht, hat in diesem Markt keinen Kredit aufgenommen, sondern einen Verkauf auf Raten vereinbart.
Kommt das Angebot nach Deutschland? MiCA, Circle Mint und der Privatanleger
Die kurze Antwort lautet: derzeit nicht. Digital Asset-Backed Borrowing steht geprüften institutionellen Kunden von Circle Mint offen, und Privatanleger gehören ausdrücklich nicht dazu. Wer in Deutschland sitzt und ein Konto bei einer Bank oder einer Börse hat, kann dieses Produkt nicht buchen.
Das ist auch kein Versehen. Ein Angebot, das sich in der EU an Privatkunden richtet, fällt in den Anwendungsbereich der europäischen Kryptoregulierung MiCA und braucht damit eine Zulassung samt der dazugehörigen Informations- und Verwahrpflichten. Seit dem 1. Januar 2026 braucht in Deutschland jeder Anbieter von Kryptodienstleistungen eine Erlaubnis der BaFin oder eine gültige Notifizierung aus einem anderen Mitgliedstaat. Solange ein Produkt nur institutionellen Gegenparteien offensteht, greift dieser Apparat nicht in derselben Tiefe.
Für dich bleibt trotzdem etwas übrig. Institutionelle Kreditlinien gegen verpackten Bitcoin sind der Weg, auf dem verpackte Bitcoin in größerem Umfang entstehen, und die Fragen zur Verwahrung und zur Einlösbarkeit betreffen am Ende jeden Halter eines Wrappers. Und die steuerliche Frage, die dieser Artikel behandelt, stellt sich für dich schon heute, weil du WBTC oder cbBTC halten kannst, ohne dass Circle daran beteiligt wäre.
Was du in deinem Portfolio-Tracker jetzt nachsehen solltest
Die Prüfung ist in einer halben Stunde erledigt und lohnt sich, bevor der nächste Jahreswechsel die Fristen unübersichtlich macht. Nimm dir den Transaktionsverlauf jeder Adresse und jedes Kontos vor, auf dem du in DeFi-Anwendungen unterwegs warst.
Suche dort nach Vorgängen, bei denen Bitcoin abgegangen und ein anderes Token mit ähnlichem Namen zugegangen ist. Halte für jeden Treffer vier Angaben fest: das Datum, die Menge, den Kurs an diesem Tag und deine ursprünglichen Anschaffungskosten. Prüfe anschließend, wie dein Steuerprogramm diesen Vorgang gebucht hat, und ob es die Haltefrist am Tauschtag neu gestartet oder stillschweigend fortgeführt hat.
Weicht die Buchung von der vorsichtigen Behandlung ab, hast du zwei Möglichkeiten. Du korrigierst die Buchung und nimmst die Steuerlast in Kauf, oder du dokumentierst die abweichende Rechtsauffassung und legst sie offen. Was du nicht tun solltest, ist die Frage offen zu lassen und zu hoffen, dass der Vorgang nicht auffällt. Mit der Meldepflicht der Anbieter, die das Meldejahr 2026 erfasst und ab 2027 beim Finanzamt ankommt, wird sich diese Hoffnung schlecht halten lassen.
Bull- und Bear-Case für tokenisierte Bitcoin-Sicherheiten
Für die Entwicklung dieses Marktsegments lassen sich zwei belegbare Linien ziehen, und sie führen in verschiedene Richtungen. Beides ist Einschätzung, nicht Prognose.
Für die freundliche Lesart spricht die Infrastruktur. Ein regulierter Verwahrer mit Trust-Charter, ein Abbild mit nachweisbarer Deckung und ein Kreditmarkt mit offenen Konditionen sind zusammengenommen mehr Transparenz, als die Kreditgeber der letzten Zyklen geboten haben. Wenn große Halter Liquidität beschaffen können, ohne zu verkaufen, nimmt das Verkaufsdruck aus dem Markt.
Für die skeptische Lesart spricht die Bruchstelle in der Mitte. Die Verwahrung ist reguliert, der Kreditmarkt ist es nicht, und die Liquidation entscheidet ein Vertrag, den weder Circle noch der Kunde kontrolliert. Ein Bestand von rund 77 Millionen Dollar ist gemessen am Bitcoin-Markt klein; belastbare Aussagen darüber, wie sich solche Positionen in einem schnellen Abschwung verhalten, gibt es für dieses Produkt noch nicht.
cirBTC und Haltefrist: Was du daraus mitnimmst
- Behandle jeden Wrap als Tausch, bis dir jemand das Gegenteil belegt. Geh deinen Verlauf auf BTC-zu-Token-Vorgänge durch und lass dir von deinem Programm zeigen, welches Anschaffungsdatum es dem Wrapper gibt. Welche Programme das sauber abbilden, siehst du im Vergleich der Krypto-Steuer-Tools und Portfolio-Tracker.
- Vergleiche vor einem besicherten Kredit die Liquidationsschwelle, nicht den Zinssatz. Rechne aus, welcher Kursrückgang deine Position auflöst, und schreib die Zahl auf. Die zugänglichen Anbieter und ihre Bedingungen stehen im Krypto-Lending-Vergleich.
- Wer die Haltefrist wirklich schützen will, lässt die Münzen liegen, wo sie liegen. Ein Bestand in eigener Verwahrung löst keinen Tausch aus und kennt keine Zwangsauflösung. Die Geräte dafür und ihre Unterschiede findest du im Krypto-Hardware-Wallet-Vergleich.
(Stand: 22. September 2026. Dieser Beitrag ist keine Anlageberatung und keine Steuerberatung. Kurse, Kreditbedingungen und Gebührenmodelle ändern sich; prüfe die Konditionen vor jedem Kauf beim Anbieter selbst und deine steuerliche Behandlung mit einem Steuerberater.)
Transparenzhinweis: Dieser Beitrag wurde unter Zuhilfenahme künstlicher Intelligenz erstellt und vor der Veröffentlichung redaktionell geprüft. Alle Zahlen und Angaben wurden gegen die im Text verlinkten Primärquellen abgeglichen. Das Beitragsbild wurde mit KI erzeugt.
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