Die in diesem Artikel bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich zu Informationszwecken und stellen keine Finanzberatung dar. Investitionen in Kryptowährungen sind mit einem hohen Risiko verbunden. Führe immer deine eigene Recherche durch.

Krypto-Futures in der EU: Sechs zugelassene Börsen im Vergleich

Krypto-Futures handelst du in Deutschland legal bei sechs Börsen mit EU-Zulassung, alle mit höchstens zehnfachem Hebel für Privatkunden. Der Vergleich zeigt Bauform, Gebühren, Sicherheiten und was die ESMA-Mitteilung vom Februar für dich ändert.

Nächtlicher Handelssaal mit blau leuchtenden Bildschirmwänden und dem Bitcoin-Zeichen als orangefarbenes Neonzeichen, im Vordergrund eine Hand auf der Tastatur
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Krypto-Futures kannst du als Privatkunde in Deutschland legal bei sechs großen Börsen handeln, die dafür in der EU als Wertpapierfirma oder Handelsplatz zugelassen sind: Kraken, Coinbase, OKX, Gemini, Robinhood und One Trading. Alle sechs erlauben Privatkunden bei Bitcoin höchstens einen zehnfachen Hebel. Die Unterschiede liegen in der Bauform der Kontrakte, in den Gebühren, in der Währung, in der du Sicherheiten hinterlegst, und in der Aufsicht, die für dein Geld zuständig ist. Dieser Vergleich zeigt den Stand vom 4. November 2026.

Ein Krypto-Future ist ein Terminkontrakt auf den Kurs einer Kryptowährung: Du setzt mit Hebel auf steigende oder fallende Kurse, ohne die Coins selbst zu kaufen. Die verbreitetste Form ist der Perpetual Future, kurz Perp, ein Future ohne Verfallstag, den eine regelmäßige Ausgleichszahlung am Kassakurs hält. Wie diese Kontrakte im Detail funktionieren, erklärt unser Ratgeber Krypto-Futures-Trading: Perpetual Futures einfach erklärt. Hier geht es um die Frage danach: Bei welcher Börse handelst du sie, und was kostet das?

Krypto-Futures in der EU: Wer Privatkunden in Deutschland zulassen darf

Für Krypto-Futures reicht eine Zulassung nach der Krypto-Verordnung MiCA nicht aus. MiCA regelt den Kauf, den Tausch und die Verwahrung von Kryptowerten. Futures und Perpetuals sind dagegen Derivate und damit Finanzinstrumente nach der Finanzmarktrichtlinie MiFID II. Eine Börse, die dir in Deutschland Futures anbietet, braucht deshalb eine zweite Erlaubnis: als Wertpapierfirma oder als Betreiber eines Handelsplatzes. Wie die Anforderungen der MiCA-Lizenz aussehen und welche Pflichten Krypto-Unternehmen bis Ende 2026 erfüllen müssen, zeigt unsere Übersicht zu den Pflichten aus der MiCA-Lizenz.

Fast alle großen Anbieter haben für ihr Derivategeschäft eigene Gesellschaften in einem EU-Land gegründet oder gekauft. Beliebt sind Zypern und Malta, deren Aufsichtsbehörden CySEC und MFSA zahlreiche Wertpapierfirmen aus dem Devisen- und CFD-Geschäft beaufsichtigen. Mit dieser Zulassung dürfen die Gesellschaften ihre Dienste per EU-Pass in allen Mitgliedstaaten anbieten, also auch in Deutschland. Die BaFin ist für diese Anbieter nicht die erste Aufsicht, sie wacht aber über die Regeln zum Vertrieb an deutsche Privatkunden.

Für dich hat die Zulassung drei praktische Folgen. Die Börse muss deine Kenntnisse prüfen, bevor du handeln darfst, und Kundengelder getrennt vom eigenen Vermögen halten. Und im Streitfall gibt es eine Aufsicht und eine Schlichtungsstelle in der EU, an die du dich wenden kannst. Bei Börsen ohne EU-Zulassung fehlt all das.

Die sechs Börsen mit EU-Zulassung für Krypto-Futures im Überblick

Die Tabelle fasst zusammen, was die Anbieter in ihren Produktseiten, Hilfeartikeln und Ankündigungen nennen. Hebel heißt hier: der höchste Hebel, den ein Privatkunde in der EU bei Bitcoin bekommt.

BörseGesellschaft und AufsichtProduktHebel Privatkundenin der EU seit
KrakenPayward Europe Digital Solutions, Zypern (CySEC)Perpetuals und Futures mit Verfallbis 10-fachMai 2025
One TradingOne Trading, Niederlande (AFM, Lizenz als Handelsplatz OTF)Perpetuals auf BTC/EUR und ETH/EUR, später XRP/EURbis 10-fachMai 2025 für Privatkunden in DE, NL und AT
RobinhoodRobinhood Europe, Litauen (Bank von Litauen)Perpetuals auf Krypto, ETFs, Rohstoffe und Devisenbis 10-fach (zum Start 3-fach)Sommer 2025
GeminiGemini Intergalactic EU Artemis, Malta (MFSA)Perpetuals, abgerechnet in USDC10-fach als Standard für EU-PrivatkundenSeptember 2025
CoinbaseCoinbase Financial Services Europe, Zypern (CySEC)Futures mit fünf Jahren Laufzeit und stündlichem Funding, dazu Monats- und Quartalsfuturesbis 10-fachMärz 2026
OKXOKX Europe Markets, Malta (MFSA)X-Perps: Futures mit fünf Jahren Laufzeit, dazu Aktien, Gold, Silber und Ölbis 10-fachApril 2026

Die beiden ältesten Angebote stammen von Kraken und One Trading, beide aus dem Frühjahr 2025. Kraken kaufte dafür eine zyprische Wertpapierfirma und bietet seit Mai 2025 Perpetuals und Futures mit festem Verfall für Kunden im Europäischen Wirtschaftsraum an. One Trading, die frühere Börse aus dem Umfeld von Bitpanda, betreibt in den Niederlanden einen eigenen Handelsplatz und öffnete ihn im Mai 2025 für Privatkunden aus Deutschland, Österreich und den Niederlanden. Eine Besonderheit: Die Kontrakte von One Trading laufen gegen den Euro, du rechnest also nicht in Dollar oder Stablecoins.

Coinbase und OKX kamen 2026 dazu, beide mit derselben Konstruktion: Die Kontrakte der beiden Börsen haben formal eine Laufzeit von fünf Jahren und werden über eine Funding-Rate am Kassakurs gehalten. Im Handel verhalten sie sich wie Perpetuals. Gemini startete im September 2025 mit Perpetuals in USDC, Robinhood im Sommer 2025 mit zunächst dreifachem Hebel, inzwischen nennt das Unternehmen auf seiner EU-Produktseite bis zu zehnfach. Bei OKX lassen sich seit Juni 2026 auch Kontrakte auf große US-Aktien, Gold, Silber und Öl handeln, Robinhood kündigte im Juli 2026 Kontrakte auf ETFs, Rohstoffe und Devisen an.

Messing-Balkenwaage auf einem dunklen Schreibtisch, eine Schale von einem kleinen Gewicht nach unten gezogen, im Licht einer Schreibtischlampe
Ob ein Kontrakt als Future oder als Differenzkontrakt gilt, entscheidet über den erlaubten Hebel. Symbolbild, mit KI erzeugt

Hebel für Privatkunden: Warum fast überall bei zehnfach Schluss ist

Wer die großen internationalen Börsen kennt, ist an 50-fachen oder 100-fachen Hebel gewöhnt. In der EU liegt die Grenze für Privatkunden bei allen sechs Anbietern bei zehnfach. Gemini nennt in seiner Ankündigung zwar bis zu 100-fach, richtet das Angebot dafür aber an erfahrene und professionelle Anleger; für Privatkunden in der EU ist der Standard laut Hilfeseite zehnfach.

Der Grund ist ein aufsichtsrechtlicher. Die europäische Wertpapieraufsicht ESMA hat am 24. Februar 2026 in einer öffentlichen Mitteilung erklärt, dass Derivate, die als Perpetual Futures vermarktet werden, voraussichtlich unter die nationalen Maßnahmen für Differenzkontrakte fallen. Ein Differenzkontrakt, kurz CFD, ist eine Wette auf die Kursdifferenz eines Basiswerts ohne Verfallstag, die in Geld ausgeglichen wird. Für CFDs auf Kryptowerte gilt für Privatkunden seit 2018 ein Höchsthebel von 2:1. Dazu kommen eine Zwangsschließung, sobald die Sicherheiten auf die Hälfte der geforderten Mindestmarge fallen, ein Schutz davor, mehr als das Kontoguthaben zu verlieren, und eine Pflicht-Risikowarnung. Wie diese Einordnung zustande kam und was die Branche dagegen vorbringt, steht in unserer Analyse Perpetual Futures und die CFD-Regeln.

Nach ihren eigenen Produktseiten bieten alle sechs Börsen Privatkunden weiterhin bis zu zehnfachen Hebel an. Die zehnfache Grenze haben sie sich selbst gesetzt, sie liegt deutlich unter dem, was Plattformen außerhalb der EU anbieten. Ob sie dauerhaft hält, hängt davon ab, wie die nationalen Aufseher die ESMA-Mitteilung umsetzen.

Perpetual oder Future mit fünf Jahren Laufzeit: Die Bauform entscheidet über die CFD-Regeln

An dieser Stelle trennen sich die Anbieter. Kraken, Gemini, Robinhood und One Trading führen echte Perpetuals ohne Verfallstag. Coinbase und OKX setzen auf Futures mit einer Laufzeit von fünf Jahren. Für dich als Händler ist der Unterschied im Alltag kaum spürbar, denn eine Position wird nach fünf Jahren ohnehin längst geschlossen sein. Rechtlich macht er viel aus: Ein Future mit festem Verfallstag ist kein Differenzkontrakt, für ihn gelten die CFD-Auflagen und damit die Grenze von 2:1 nicht.

OKX begründet die Bauform offen damit, dass reine Perpetuals unter MiFID II nicht ohne Weiteres zulässig seien. Auf der Produktseite der X-Perps nennt die Börse bis zu zehnfachen Hebel, Gebühren ab 0,02 Prozent für Maker und 0,05 Prozent für Taker sowie Sicherheiten in Bitcoin, Ether, Solana oder Stablecoins. Coinbase rechnet die Funding-Rate bei seinen Fünfjahres-Futures stündlich ab und gleicht die Gewinne und Verluste einmal am Tag aus.

Für die Anbieter echter Perpetuals bleibt ein Restrisiko: Folgen die Aufseher der ESMA-Linie streng, könnten sie Privatkunden auf zweifachen Hebel begrenzen müssen. Wer heute eine Börse wählt, sollte das wissen. Wer mit niedrigem Hebel handelt, merkt davon wenig; wer auf zehnfach angewiesen ist, sollte die Bauform im Blick behalten.

Gebühren bei Krypto-Futures: Was ein Trade mit 10.000 Euro kostet

Bei Futures zahlst du zwei Arten von Kosten: die Handelsgebühr beim Öffnen und Schließen und die Funding-Rate, solange die Position offen ist. Die Handelsgebühr hängt davon ab, ob du als Maker eine Order ins Orderbuch stellst oder als Taker eine bestehende Order annimmst. Taker zahlen mehr, und wer eine Market-Order setzt, ist immer Taker.

Die Gebührentabellen der Anbieter für die unterste Volumenstufe:

  • Kraken: 0,02 Prozent Maker, 0,05 Prozent Taker, sinkend mit dem Handelsvolumen der letzten 30 Tage. Neue Futures-Kunden im EWR bekommen laut Kraken zeitweise 30 Tage ohne Handelsgebühr.
  • OKX: 0,02 Prozent Maker, 0,05 Prozent Taker als Standard für X-Perps.
  • One Trading: Die Gebührenseite nennt für Futures in der untersten Stufe 0,10 Prozent Maker und 0,20 Prozent Taker, Hilfeartikel nennen für Perpetuals deutlich niedrigere Sätze. Dazu kommt eine Liquidationsgebühr von 3 Prozent auf zwangsweise geschlossene Positionen.
  • Coinbase, Gemini, Robinhood: Die Sätze stehen in den Gebührenverzeichnissen und vor jeder Order in der App.

Ein Rechenbeispiel zeigt, warum die Unterschiede zählen. Du hinterlegst 1.000 Euro Margin und öffnest mit zehnfachem Hebel eine Position über 10.000 Euro, beides als Taker. Bei 0,05 Prozent zahlst du beim Öffnen 5 Euro und beim Schließen noch einmal rund 5 Euro, zusammen 10 Euro oder 1 Prozent deiner Margin. Bei 0,20 Prozent sind es 20 Euro je Seite, zusammen 40 Euro oder 4 Prozent deiner Margin, bevor sich der Kurs überhaupt bewegt hat. Wer häufig handelt, merkt diesen Abstand nach wenigen Wochen auf dem Konto.

Die Funding-Rate fällt zusätzlich an. Bei One Trading wird sie laut Dokumentation alle vier Stunden zwischen Long- und Short-Seite ausgetauscht, bei Coinbase stündlich. In ruhigen Märkten zahlen meistens die Long-Positionen. Für eine Position, die du mehrere Wochen hältst, kann das mehr kosten als die Handelsgebühr.

Langer Stahlhebel auf einem Drehpunkt aus Stein hebt einen schweren Granitblock, eine Hand im Handschuh drückt das kurze Ende nach unten
Zehnfacher Hebel bewegt eine große Position mit wenig Margin, in beide Richtungen. Symbolbild, mit KI erzeugt

Margin, Sicherheiten und Abrechnung in Euro, USDC oder Krypto

Die Margin ist die Sicherheitsleistung, die du für eine Futures-Position hinterlegst. Aus dem Verhältnis von Positionswert zu Margin ergibt sich der Hebel. Fällt die Margin durch Kursverluste unter die Erhaltungsmarge, schließt die Börse die Position zwangsweise, das ist die Liquidation. Bei zehnfachem Hebel reicht dafür eine Gegenbewegung von knapp unter 10 Prozent; bei Bitcoin kommt das in unruhigen Wochen an einem einzigen Tag vor.

In welcher Währung du Sicherheiten hinterlegst, unterscheidet die Anbieter deutlich. One Trading rechnet in Euro, das erspart dir den Umweg über Stablecoins und das Wechselkursrisiko zum Dollar. Gemini rechnet seine Perpetuals in USDC ab. OKX nimmt mehrere Werte als Sicherheit an, darunter Bitcoin, Ether und Stablecoins. Kraken erlaubt ebenfalls mehrere Sicherheiten, berechnet dann aber Umrechnungsgebühren und bei nicht in Dollar gedeckten Verlusten stündliche Kosten.

Krypto als Sicherheit klingt bequem, hat aber einen Haken: Fällt der Kurs, verliert deine Sicherheit gleichzeitig mit einer Long-Position an Wert. Die Liquidation kommt dann früher, als die Rechnung mit festem Hebel vermuten lässt. Für Einsteiger ist eine Sicherheit in Euro oder in einem Stablecoin deshalb meistens die ruhigere Wahl.

Angemessenheitsprüfung: Was Börsen vor dem ersten Futures-Trade abfragen

Bevor du bei einer der sechs Börsen Futures handeln darfst, musst du einen Fragebogen ausfüllen. MiFID II schreibt für komplexe Finanzinstrumente eine Angemessenheitsprüfung vor: Die Börse muss klären, ob du genug Wissen und Erfahrung hast, um die Risiken zu verstehen. Gefragt wird etwa, wie oft du in den letzten Jahren mit Derivaten gehandelt hast, ob du Hebel und Liquidation erklären kannst und welchen Beruf oder welche Ausbildung du hast.

Fällt das Ergebnis negativ aus, darf die Börse dir den Handel in vielen Fällen trotzdem öffnen, muss dich aber ausdrücklich warnen. Manche Anbieter sperren den Zugang auch ganz oder geben zunächst nur niedrigen Hebel frei. Gemini unterscheidet zusätzlich zwischen Privatkunden und professionellen Kunden; als professioneller Kunde bekommst du mehr Hebel, verlierst aber Teile des Anlegerschutzes. Der Wechsel lohnt sich nur, wenn du die Voraussetzungen wirklich erfüllst und die Folgen kennst.

Bybit, Backpack und Perp-DEX: Wo die Futures-Zulassung fehlt oder offen ist

Einige bekannte Namen fehlen im Vergleich. Bybit EU hat seine MiCA-Zulassung in Österreich, für Derivate aber im September 2025 erst eine Zulassung nach MiFID II beantragt. Solange sie nicht erteilt ist, darf die EU-Gesellschaft keine Futures an Privatkunden in der EU vertreiben. Backpack EU, die Nachfolgerin von FTX EU, hat eine Lizenz der zyprischen CySEC und bietet seit September 2025 mehr als 40 Perpetuals mit bis zu zehnfachem Hebel an. Eine Liste der zugelassenen Länder veröffentlicht Backpack nicht; ob du aus Deutschland handeln kannst, siehst du erst bei der Anmeldung.

Daneben gibt es dezentrale Börsen für Perpetuals, sogenannte Perp-DEX wie Hyperliquid. Dort handelst du direkt aus deiner eigenen Wallet, ohne Konto und meist ohne Identitätsprüfung, oft mit deutlich mehr Hebel. Eine Zulassung in der EU haben diese Plattformen nicht: Es gibt keine Hebelgrenze nach EU-Recht, keinen Schutz vor einem negativen Kontostand und keine Aufsicht, an die du dich wenden kannst. Dafür kommen eigene Risiken hinzu, etwa Fehler im Smart Contract.

Wer Futures mit festem Verfallstag sucht, hat einen dritten Weg: die Terminbörsen. Die Eurex in Frankfurt führt Futures auf Bitcoin und Ether, die CME in Chicago Micro-Kontrakte auf Bitcoin. Erreichbar sind sie über einen Broker mit Terminhandel; welche Anbieter das können, zeigt unser Vergleich der Krypto-Broker.

Steuer auf Krypto-Futures in Deutschland: 25 Prozent ohne Haltefrist

Steuerlich sind Futures und Perpetuals Termingeschäfte nach Paragraf 20 Absatz 2 Einkommensteuergesetz, denn du bekommst einen Ausgleich in Geld und keine Coins. Gewinne versteuerst du mit 25 Prozent Abgeltungsteuer plus Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer. Die Jahresfrist, nach der Gewinne aus gehaltenen Coins steuerfrei werden, gilt für Futures nicht. Funding-Zahlungen gehören zum Ergebnis der Position.

Keine der sechs Börsen hat ihren Sitz in Deutschland, deshalb behält auch keine die Steuer für dich ein. Du trägst Gewinne und Verluste selbst in die Anlage KAP ein und brauchst dafür eine saubere Aufstellung aller Trades. Was bei Verlustverrechnung und Belegen gilt, erklärt unser Ratgeber Krypto-Futures Steuer. Dieser Abschnitt ist keine Steuerberatung.

Krypto-Futures: Sechs Börsen, ein Höchsthebel von zehnfach

Für den Handel mit Krypto-Futures aus Deutschland zählt die Reihenfolge: zuerst die Zulassung, dann die Gebühren, erst danach der Hebel. Die sechs Anbieter im Vergleich unterscheiden sich weniger beim Hebel als bei Bauform, Abrechnungswährung und Kosten.

  1. Zulassung prüfen: Handle nur bei einer Börse, die für Derivate in der EU als Wertpapierfirma oder Handelsplatz zugelassen ist. Welche Börsen für den Spothandel eine MiCA-Lizenz haben, zeigt unser Vergleich regulierter Krypto-Börsen.
  2. Kosten vergleichen: Rechne Taker-Gebühr und Funding-Rate auf deine typische Positionsgröße hoch. Wer bewusst außerhalb der EU-Regeln handeln will, findet Gebühren und Risiken der dezentralen Alternativen im Vergleich der Perp-DEX.
  3. Steuer vorbereiten: Exportiere deine Trades von Anfang an, denn Futures-Gewinne meldest du selbst. Passende Werkzeuge findest du im Vergleich der Krypto-Steuer-Tools.

Futures und Perpetuals sind komplexe Produkte mit Hebel. Ein Totalverlust deines Einsatzes ist möglich, und die meisten Privatkunden verlieren mit gehebelten Produkten Geld.

(Stand: 4. November 2026. Dieser Beitrag ist keine Anlageberatung. Kurse und Gebührenmodelle ändern sich; prüfe die Konditionen vor jedem Kauf beim Anbieter selbst.)

Häufige Fragen zu Krypto-Futures in der EU

Transparenzhinweis: Dieser Beitrag wurde unter Zuhilfenahme künstlicher Intelligenz erstellt und vor der Veröffentlichung redaktionell geprüft. Alle Zahlen und Angaben wurden gegen die im Text verlinkten Primärquellen abgeglichen. Das Beitragsbild wurde mit KI erzeugt.

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