CFTC registriert Coinbase Clearing für vollbesicherte Derivate: Worauf es für deutsche Anleger ankommt
Die US-Aufsicht CFTC hat Coinbase Clearing am 28. September als Clearingstelle registriert, allerdings nur für vollständig besicherte Kontrakte ohne Hebel. Für Anleger in Deutschland zählt eine andere Entscheidung mehr: die CFD-Einstufung von Perpetual Futures durch die ESMA.

Inhalt
Inhalt



Welche Themen sollen wir vertiefen?
Wähle aus, was dich aktuell beschäftigt. Deine Auswahl fließt direkt in unsere Themenplanung ein.
Crypto-News, die wirklich Mehrwert bringen.
Wöchentlich. 60 Sekunden Lesezeit. Sorgfältig kuratiert von unserer Redaktion: kein Hype, keine Werbe-Mails, kein Spam.
Die US-Derivateaufsicht CFTC hat am 28. September 2026 die Gesellschaft Coinbase Clearing LLC als Derivatives Clearing Organization registriert. Die Zulassung erlaubt genau eine Sorte Geschäft: vollständig besicherte Futures, Optionen auf Futures und Swaps. Gehebelte Kontrakte, also der Teil des Derivatehandels, der weltweit das meiste Volumen trägt, sind davon ausdrücklich nicht gedeckt. Für dich als Anleger in Deutschland ändert die Entscheidung unmittelbar nichts an deinem Depot, und genau das ist der Punkt, der in den Schlagzeilen untergeht.
Interessant wird die Nachricht erst, wenn du sie neben den europäischen Rechtsrahmen legst. Coinbase bietet seit März 2026 auch in der EU Terminkontrakte an, aber über eine völlig andere Gesellschaft, unter einer anderen Aufsicht und mit anderen Grenzen. Wer die US-Meldung liest und daraus auf sein eigenes Konto schließt, verwechselt zwei Regelwerke.
Was die CFTC am 28. September genehmigt hat
Die Commodity Futures Trading Commission, kurz CFTC, ist die US-Bundesbehörde für Warentermin- und Derivatemärkte. Die Behörde hat per Commission Order die Registrierung von Coinbase Clearing LLC als Derivatives Clearing Organization ausgesprochen. Den Antrag dazu hatte das Unternehmen im November 2025 eingereicht, zusammen mit einem Regelwerksentwurf und Unterlagen zur Gesellschaftsstruktur. Zwischen Antrag und Registrierung lagen also gut zehn Monate.
Der Umfang steht im Registereintrag und ist eng gefasst. Geclearet werden dürfen ausschließlich vollständig besicherte Kontrakte. Das ist keine Formalie, sondern die inhaltliche Grenze der gesamten Zulassung.
Derivatives Clearing Organization: Was eine DCO überhaupt macht
Eine Derivatives Clearing Organization, im Deutschen Clearingstelle oder zentraler Kontrahent, schiebt sich zwischen Käufer und Verkäufer eines Terminkontrakts. Diese Stelle wird rechtlich zum Vertragspartner beider Seiten und garantiert die Erfüllung. Fällt eine Seite aus, springt die Clearingstelle mit den hinterlegten Sicherheiten und ihrem Ausfallfonds ein.
Das ist der Grund, warum diese Funktion lizenzpflichtig ist. Eine Clearingstelle bündelt das Gegenparteirisiko eines ganzen Marktes an einer Stelle. Bricht sie zusammen, reißt sie die angeschlossenen Häuser mit. Bis zu dieser Registrierung ließ Coinbase seine Terminkontrakte bei einer fremden Clearingstelle abwickeln und zahlte dafür Gebühren an Dritte.
Warum das ein Kostenthema ist
Clearing ist ein Durchleitungsgeschäft mit dünnen Margen und hohen Volumina. Wer es selbst betreibt, spart die Marge des Dienstleisters und kontrolliert die Abwicklungszeiten. Ob davon etwas bei Endkunden ankommt, entscheidet sich an den Gebührenverzeichnissen, nicht an der Pressemitteilung. Welche Spannen im Alltag tatsächlich anfallen, siehst du am ehesten im direkten Vergleich der Krypto-Broker mit ihren Gebührenmodellen.
Vollständig besichert heißt: kein Hebel, keine Nachschusspflicht
Ein vollständig besicherter Kontrakt ist ein Termingeschäft, bei dem der maximal mögliche Verlust vorab und in voller Höhe hinterlegt ist. Kaufst du eine besicherte Kaufoption, liegt der Prämienbetrag da. Mehr als diesen Einsatz kannst du nicht verlieren, und es kann keine Nachforderung kommen.
Das ist das Gegenteil des üblichen Terminhandels. Dort hinterlegst du eine Einschusszahlung, die Margin, die nur einen Bruchteil des Kontraktwerts ausmacht. Bewegt sich der Markt gegen dich, fordert der Broker Nachschuss oder schließt die Position zwangsweise. Genau diesen Mechanismus deckt die neue Zulassung nicht ab.
Für den Markt heißt das: Coinbase darf in den USA jetzt die konservative Hälfte des Derivategeschäfts komplett im eigenen Haus abwickeln. Die margingetriebene Hälfte, auf die der Großteil des Handelsvolumens entfällt, bleibt außen vor. Eine Erweiterung der Registrierung wäre ein neuer Antrag mit eigener Prüfung.

FCM, DCM, DCO: Die drei Lizenzstufen unter einem Dach
Mit der Registrierung hält Coinbase erstmals alle drei CFTC-regulierten Funktionen in eigenen Gesellschaften. Das lässt sich an den Firmierungen ablesen.
- Coinbase Financial Markets, Inc. ist der Futures Commission Merchant, also der Broker, über den Kundenaufträge laufen und der Kundengelder hält.
- Coinbase Derivatives, LLC ist der Designated Contract Market, die Börse, an der die Kontrakte gelistet und gehandelt werden.
- Coinbase Clearing LLC ist seit dem 28. September die Clearingstelle, die den Handel abwickelt und garantiert.
Listen, vermitteln, abwickeln: Diese drei Schritte laufen damit im selben Konzern. Die Generalsyndika des Unternehmens, Molly Abraham, beschrieb die Zulassung als Vervollständigung einer durchgehenden Derivatekette mit nativer Stablecoin-Besicherung und Abwicklung rund um die Uhr.
Aufsichtsrechtlich ist diese Bündelung nicht unproblematisch, und die Behörden wissen das. Die Trennung von Börse, Broker und Clearingstelle war historisch eine Schutzvorkehrung gegen Interessenkonflikte. Dass eine Aufsicht sie im vollbesicherten Segment zulässt, im gehebelten aber nicht, folgt derselben Logik: Wo kein Nachschuss droht, ist der Schaden bei einem Konflikt begrenzt.
Krypto-Broker im VergleichUSDC als Sicherheit und die 24-Stunden-Abwicklung
Der technische Kern der Sache ist die Besicherungswährung. Coinbase beschreibt die Clearingstelle als um USDC herum gebaut, also um den Dollar-Stablecoin, den das Unternehmen gemeinsam mit Circle herausgibt. Sicherheiten werden in USDC gestellt und bewegen sich auf Blockchain-Schienen statt über Bankkonten.
Der praktische Unterschied liegt in der Zeit. Klassische Clearingstellen hängen an den Öffnungszeiten des Bankensystems: Nachschussforderungen werden zu festen Zeitpunkten gestellt und müssen über Zahlungssysteme erfüllt werden, die am Wochenende stillstehen. Kryptomärkte handeln durchgehend. Zwischen Freitagabend und Montagfrüh klafft damit eine Lücke, in der Risiko aufläuft, das niemand glattstellen kann.
Eine Besicherung in einem Stablecoin schließt diese Lücke technisch. Dafür handelt sie sich eine andere Abhängigkeit ein, nämlich die vom Emittenten und von der Deckung seiner Reserven. Dass eine Aufsichtsbehörde dieses Modell für vollbesicherte Kontrakte akzeptiert, ist der eigentlich bemerkenswerte Teil der Entscheidung. Nachlesen kannst du den Eintrag im Register der zugelassenen Clearingstellen bei der CFTC.
Coinbase Financial Services Europe: Der MiFID-Weg für deutsche Anleger
Hier trennen sich die Welten. Coinbase Clearing LLC, Coinbase Derivatives und Coinbase Financial Markets sind US-Gesellschaften unter US-Aufsicht. Diese Produkte richten sich an US-Kunden. Als Anleger in Deutschland handelst du dort nicht.
Der europäische Weg läuft über eine zypriotische Gesellschaft, Coinbase Financial Services Europe, die unter der Finanzmarktrichtlinie MiFID II zugelassen ist. Über sie hat das Unternehmen im März 2026 Terminkontrakte in 26 europäischen Ländern gestartet, darunter Kontrakte auf Bitcoin, auf weitere große Kryptowerte und auf Aktienindizes. Diese europäische Struktur ist von der US-Kette vollständig getrennt: Das amerikanische Clearing wickelt keine europäischen Kundenpositionen ab.
Auch die übernommene Derivatebörse Deribit gehört nicht zur EU-Gesellschaft; sie steht unter der Aufsicht in Dubai. Wer bei einem Konzern handelt, der in mehreren Rechtsräumen zugleich zugelassen ist, sollte deshalb wissen, welche Gesellschaft auf seinem Vertrag steht. Danach richtet sich, welche Aufsicht zuständig ist und welcher Anlegerschutz greift.

ESMA und die CFD-Einstufung von Perpetual Futures
Für den europäischen Rahmen ist eine andere Entscheidung wichtiger als die aus Washington. Die europäische Wertpapieraufsicht ESMA hat am 24. Februar 2026 eine öffentliche Stellungnahme veröffentlicht, in der sie Derivate einordnet, die als Perpetual Futures oder Perpetual Contracts vermarktet werden.
Ein Perpetual Future ist ein Terminkontrakt ohne Verfallstermin, der über regelmäßige Ausgleichszahlungen zwischen Käufern und Verkäufern, die Funding-Rate, am Kassakurs gehalten wird. Die ESMA stellt fest, dass solche Produkte voraussichtlich unter die bestehenden nationalen Produktinterventionsmaßnahmen für Differenzkontrakte fallen, sofern sie die Definition eines CFD erfüllen. Entscheidend sei die wirtschaftliche Ausgestaltung, nicht der Produktname.
Trifft das auf ein Produkt zu, greifen für Privatanleger die Auflagen des CFD-Regimes: Hebelobergrenzen, ein vorgeschriebener Risikohinweis, eine automatische Glattstellung bei Unterschreiten einer Margin-Schwelle und der Schutz vor einem negativen Kontosaldo. Für Positionen auf Kryptowährungen liegt die Hebelgrenze im CFD-Regime bei 2:1. Ob ein einzelnes Produkt darunter fällt, beurteilt die jeweils zuständige nationale Aufsicht, in Deutschland die BaFin. Die Einordnung findest du in der Mitteilung der ESMA zu den CFD-Produktinterventionsmaßnahmen.
Praktisch heißt das: Hebelangaben, die du bei einem Anbieter siehst, sagen dir noch nicht, was für dich als Privatanleger gilt. Maßgeblich ist die Einstufung deines Kontos und die Zulassung der Gesellschaft, mit der du den Vertrag schließt. Wenn du dezentrale Handelsplätze in Betracht ziehst, lohnt ein genauer Blick auf deren Liquidationsregeln, denn dort greift der beschriebene Verbraucherschutz gerade nicht.
MiCA deckt Spot und Verwahrung, nicht die Derivate
Eine verbreitete Fehlannahme lautet, die europäische Kryptoverordnung MiCA regele den gesamten Kryptohandel. Das trifft nicht zu. MiCA erfasst Kryptowerte, die keine Finanzinstrumente im Sinne von MiFID II sind, also im Kern den Kassahandel, die Verwahrung und die Ausgabe von Stablecoins.
Derivate auf Kryptowerte sind Finanzinstrumente und fallen unter MiFID II. Für dich bedeutet das zwei verschiedene Schutzniveaus bei ein und demselben Anbieter: Kaufst du Bitcoin direkt, greift das MiCA-Regime mit seinen Verwahr- und Informationspflichten. Handelst du einen Terminkontrakt auf Bitcoin, gilt Wertpapierrecht mit Eignungsprüfung, Kostentransparenz und den Produktinterventionsregeln. Was die Erlaubnis nach MiCA im Einzelnen verlangt, steht in unserer Übersicht zu den MiCA-Lizenzpflichten für Kryptounternehmen.
Beim Kassakauf kannst du die Zulassung selbst nachsehen: Die BaFin und die ESMA führen öffentliche Register der zugelassenen Anbieter. Wer dort nicht auftaucht, darf das Geschäft in Deutschland nicht anbieten.
Steuer: Warum Krypto-Derivate nicht unter die Haltefrist fallen
Der Unterschied zwischen Kassakauf und Termingeschäft wird in Deutschland auch steuerlich scharf gezogen, und er kostet oder spart je nach Lage viel Geld.
Kassakauf: privates Veräußerungsgeschäft
Kaufst du eine Kryptowährung direkt und hältst sie, ist der Verkauf ein privates Veräußerungsgeschäft nach Paragraf 23 Einkommensteuergesetz. Liegt zwischen Kauf und Verkauf mehr als ein Jahr, bleibt der Gewinn steuerfrei. Innerhalb des Jahres wird er mit deinem persönlichen Einkommensteuersatz besteuert, wobei eine Freigrenze für die Summe aller privaten Veräußerungsgeschäfte eines Jahres gilt.
Derivate: Einkünfte aus Kapitalvermögen
Ein Terminkontrakt ist etwas anderes. Gewinne daraus zählen zu den Einkünften aus Kapitalvermögen nach Paragraf 20 Einkommensteuergesetz und unterliegen der Abgeltungsteuer von 25 Prozent zuzüglich Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer. Eine Haltefrist gibt es hier nicht. Wer zehn Jahre eine Terminposition hält, zahlt am Ende denselben Steuersatz wie nach zehn Tagen.
Bei der Verlustverrechnung hat sich die Lage zugunsten der Anleger geändert. Für Termingeschäfte galt eine Grenze von 20.000 Euro je Jahr, bis zu der Verluste verrechnet werden durften. Diese Beschränkung in Paragraf 20 Absatz 6 Sätze 5 und 6 Einkommensteuergesetz wurde mit dem Jahressteuergesetz 2024 aufgehoben, über die Übergangsregelung in Paragraf 52 auch für alle noch offenen Fälle. Verluste aus Termingeschäften sind damit unbeschränkt mit Gewinnen derselben Einkunftsart verrechenbar.
Wer beides betreibt, Kassabestand und Terminpositionen, führt damit faktisch zwei getrennte Steuerkreise. Sauber getrennte Aufzeichnungen sind hier kein Ordnungsfimmel, sondern Voraussetzung dafür, dass die Erklärung überhaupt aufgeht. Hilfreich ist dabei eine Software, die beide Einkunftsarten von Anfang an auseinanderhält.
Liquidation und Nachschusspflicht: Der Unterschied zum Spotkauf
Der gefährlichste Unterschied zwischen beiden Welten ist der Zeitpunkt, zu dem ein Verlust endgültig wird. Hältst du Coins im Bestand, entscheidest du selbst, wann du verkaufst. Ein Kursrückgang von 60 Prozent tut weh, zwingt dich aber zu nichts.
Bei einer gehebelten Terminposition entscheidet das nicht mehr du, sondern die Margin-Berechnung. Fällt die Sicherheitsleistung unter die Erhaltungsschwelle, wird die Position glattgestellt, unabhängig davon, ob der Kurs zwei Stunden später zurückkommt. Bei einem Hebel von 10 genügt dafür rechnerisch eine Gegenbewegung im einstelligen Prozentbereich. Genau deshalb hängt die Hebelfrage so eng am Verbraucherschutz.
Ein vollständig besicherter Kontrakt, wie ihn die neue US-Clearingstelle abwickeln darf, kennt diesen Mechanismus nicht. Der Einsatz liegt vollständig vor, es gibt nichts nachzuschießen und nichts zwangsweise zu schließen. Das macht ihn für Privatanleger strukturell weniger gefährlich und für Händler mit Hebelabsicht uninteressant.
Coinbase Clearing: Deine nächsten drei Schritte
- Kläre, welche Gesellschaft auf deinem Vertrag steht. Öffne die Vertragsunterlagen oder das Impressum deines Handelskontos und sieh nach, welche Gesellschaft und welche Aufsicht dort genannt sind. Eine US-Registrierung gilt nicht für einen europäischen Vertrag. Bei welchen Häusern eine europäische Erlaubnis hinterlegt ist, zeigt der Vergleich der regulierten Kryptobörsen.
- Trenne Kassabestand und Terminpositionen in deiner Buchführung. Beide unterliegen unterschiedlichen Steuerregeln, und die Haltefrist gilt nur für den Kassabestand. Führe die Aufzeichnungen getrennt, solange das Jahr läuft; passende Werkzeuge stehen im Vergleich der Krypto-Steuer-Tools.
- Prüfe die tatsächliche Hebelgrenze deines Kontos, bevor du eine Terminposition eröffnest. Die beworbene Obergrenze eines Anbieters und das, was für dich als Privatanleger gilt, können auseinanderfallen. Die Konditionen und Liquidationsregeln der Handelsplätze findest du im Vergleich der Perp-DEX-Plattformen.
(Stand: 30. September 2026. Dieser Beitrag ist keine Anlageberatung. Kurse und Gebührenmodelle ändern sich; prüfe die Konditionen vor jedem Kauf beim Anbieter selbst.)
Häufige Fragen zu Coinbase Clearing
Transparenzhinweis: Dieser Beitrag wurde unter Zuhilfenahme künstlicher Intelligenz erstellt und vor der Veröffentlichung redaktionell geprüft. Alle Zahlen und Angaben wurden gegen die im Text verlinkten Primärquellen abgeglichen. Das Beitragsbild wurde mit KI erzeugt.
Verwandte Artikel
- Hyperliquid aus Deutschland nutzen: Was ohne MiCA-Zulassung für dein Guthaben gilt
- Coinbase-Delisting am 26. August: Zehn Perpetual-Futures fallen weg, offene Positionen werden abgerechnet
- HYPE Token erreicht Allzeithoch von 70 $: 4 Gründe für den Krypto-Anstieg
- Citi wird Bank hinter Coinbases Stablecoin-Konten: Das ändert sich für Anleger in Deutschland
- Polymarket in Deutschland erlaubt? Was der ESMA-Bericht über Prognosemärkte sagt
Welche Themen sollen wir vertiefen?
Wähle aus, was dich aktuell beschäftigt. Deine Auswahl fließt direkt in unsere Themenplanung ein.
Crypto-News, die wirklich Mehrwert bringen.
Wöchentlich. 60 Sekunden Lesezeit. Sorgfältig kuratiert von unserer Redaktion: kein Hype, keine Werbe-Mails, kein Spam.
August 17, 2026 11:16 PM

Coinbase International Exchange geht in Deribit auf: Was mit offenen Positionen und Sicherheiten passiert
Coinbase legt seine Derivatebörse International Exchange am 9. September 2026 mit Deribit zusammen. Wer nicht mitziehen will, muss schon Ende August aussteigen, denn beim Umzug werden Orders storniert und Positionen zwangsweise abgerechnet.
September 29, 2023 12:30 PM

Coinbase verstärkt sich: Bereitstellung von Perpetual Futures für globale Privatkunden
Coinbase stellt Perpetual Futures zur Verfügung und erweitert somit sein Angebot. Was sind die Vorteile, Kryptos bei Coinbase zu kaufen?
September 22, 2026 2:19 AM

Open Interest klettert nach dem Short-Squeeze: Warum jetzt die Longs zahlen
Der Short-Squeeze vom 21. September hat 648 Millionen Dollar an bärischen Wetten ausgelöscht, doch das Open Interest ist dabei gestiegen statt gefallen. Eine eigene Erhebung über vier Börsen zeigt, dass die Funding-Rate bei 24 der 25 größten Bitcoin-Perpetuals positiv ist.
September 19, 2026 7:19 PM

Binance startet FX-Perpetuals mit 100-fachem Hebel: Was davon in Deutschland erlaubt ist
Binance bringt am 21. September einen Perpetual Future auf US-Dollar und brasilianischen Real mit bis zu 100-fachem Hebel an den Start. Für deutsche Privatanleger zählt weniger die Ankündigung als die Frage, welcher Hebel hier zulässig ist und welche Steuerregel für Termingeschäfte gilt.
August 9, 2026 11:02 AM

Perp-DEX erklärt: Wie Funding-Rate, Liquidation und Steuern bei Perpetual Futures funktionieren
Perpetual-Kontrakte laufen ohne Verfallstag, dafür zahlst du laufend Funding. Der Text erklärt die Mechanik hinter Perp-DEX, die Liquidationsschwellen und den regulatorischen sowie steuerlichen Rahmen in Deutschland.
June 21, 2025 1:09 PM

Coinbase Sichert Sich EU Lizenz: Ein Wendepunkt Für Krypto Dienste in Europa
Coinbase hat einen grossen Schritt im europäischen Krypto Markt gemacht. Mit einer neuen MiCA Lizenz darf die Börse jetzt offiziell in der ganzen EU operieren.
September 29, 2026 8:28 AM

Reverse Solicitation im ESMA-Programm 2027: Worauf du bei Börsen ohne EU-Lizenz jetzt achten solltest
Die ESMA hat am 28. September 2026 ihr Arbeitsprogramm für 2027 vorgelegt und Reverse Solicitation zum Aufsichtsschwerpunkt erklärt. Was das für dich heißt, wenn deine Coins bei einem Anbieter ohne EU-Zulassung liegen, und welche drei Schritte jetzt sinnvoll sind.
September 22, 2026 6:18 PM

CME listet Bitcoin-Cash- und Uniswap-Futures ab 19. Oktober: Was deutsche Anleger beim Broker prüfen müssen
Die CME Group nimmt am 19. Oktober Terminkontrakte auf Bitcoin Cash und Uniswap in den Handel, BCH springt daraufhin um 24 Prozent. Für Privatanleger in Deutschland entscheidet aber eine BaFin-Verfügung darüber, ob sie die Kontrakte überhaupt handeln dürfen.
August 6, 2026 3:49 PM

MiCA-Register 2026: Nur 21 von 329 Zulassungen sind Handelsplattformen
Die ESMA veröffentlicht das Register der MiCA-zugelassenen Anbieter als offene Datei. Wir haben sie vollständig ausgewertet — mit einem Ergebnis, das der Begriff „lizenzierte Kryptobörse" so nicht hergibt.
July 9, 2026 11:17 AM

MiCA hat 92 % der Krypto-Unternehmen in Europa ausgelöscht – das sind die Gewinner und Verlierer
Die Frist am 1. Juli hat aus über 3.000 EU-Krypto-Firmen ein paar Hundert gemacht. Binance ist raus, Tether verschwunden – und wenige Gewinner kassieren jetzt ab.
September 19, 2026 6:25 PM

Binance MiCA-Lizenz: Stoppte Lagarde die EU-Zulassung?
Laut WSJ soll EZB-Chefin Lagarde Griechenland gebeten haben, Binance die MiCA-Lizenz zu verweigern. Was dahintersteckt und warum die EZB nicht zuständig ist.
August 18, 2026 8:16 PM

MiCAR-Whitepaper prüfen: Was die erste veröffentlichte MiCA-Strafe gegen Bitpanda für Anleger bedeutet
Die österreichische FMA hat gegen die Bitpanda GmbH 70.000 Euro verhängt, weil ein Kryptowerte-Whitepaper zu spät übermittelt und vor seiner Veröffentlichung beworben wurde. Wir erklären, welche Rechte dieses Pflichtdokument dir gibt, und haben alle 972 im ESMA-Register hinterlegten Whitepaper daraufhin abgerufen, ob sie überhaupt erreichbar sind.
August 17, 2026 3:19 AM

EU-Warnliste für Krypto-Anbieter: 167 Einträge, 165 davon aus Italien, keiner von der BaFin
Die ESMA führt ein europaweites Register nicht konformer Krypto-Anbieter. Wir haben es am 16. August 2026 ausgezählt und jede hinterlegte Webadresse abgerufen. Drei von 30 Aufsichtsbehörden liefern überhaupt Einträge, die BaFin ist nicht darunter.
August 16, 2026 10:16 PM

MiCA-Register der Stablecoin-Emittenten: 23 zugelassene Firmen, 43 Whitepaper und zwei tote Links
Das amtliche ESMA-Register listet 23 zugelassene Emittenten von E-Geld-Token und 43 gemeldete Whitepaper. Wir haben jede hinterlegte Dokumentadresse selbst aufgerufen und zeigen, wo das Verzeichnis ins Leere führt.
July 2, 2026 10:09 PM

Binance ist raus aus der EU: So wechselst du auf eine MiCA-regulierte Börse
Binance hat den EU-Markt verlassen. Welche Börsen eine MiCA-Lizenz halten, woran du eine echte Zulassung erkennst und wie der Umzug deines Guthabens Schritt für Schritt abläuft.
August 17, 2023 5:05 PM

Krypto-News: Coinbase für den Krypto-Futures-Handel in den USA zugelassen
In den USA wurde Coinbase nun für den Krypto-Futures-Handel zugelassen. Das könnte Auswirkungen auf die Kurse der Kryptowährungen haben.
July 30, 2019 10:18 AM

Institutionelle Investoren: ErisX erhält Lizenz für physische Bitcoinfutures – Bitcoin News
Die U.S. Commodity Futures Trading Commission (CFTC) hat ErisX nach eigenen Angaben eine Lizenz für den Handel mit physisch gedeckten Kryptofutures ausgehändigt. Die war die letzte erforderliche Lizenz, um die lange erwarteten Kryptofutures legal anbieten zu können. ErisX betonte, dass […]
September 30, 2026 12:39 PM

NEAR Intents blockiert 50 Millionen Dollar aus dem Bitget-Hack: Worauf du jetzt achten solltest
Ein Cross-Chain-Protokoll hat nach eigenen Angaben über 50 Millionen Dollar an Transfers aus dem Bitget-Angriff gestoppt und 503.000 Dollar eingefroren. Der Fall zeigt, wer Mittel auf dem Weg anhalten kann und was das für deine Verwahrung bedeutet.
September 30, 2026 12:23 AM

Hedera gibt drei Viertel der IBM-Rallye zurück: Was ist mit HBAR los?
HBAR ist am Dienstag von 0,12212 auf 0,10283 Dollar gefallen und hat damit den größten Teil des 27-Prozent-Sprungs vom Vortag wieder abgegeben. Eine neue Meldung von Hedera gab es nicht, und der übrige Markt bewegte sich kaum.
September 29, 2026 8:21 PM

Kunden ziehen 463 Millionen Dollar von Bitget ab: Die Folgen für Reserven und Verwahrung
Nach dem Angriff vom 24. September haben Kunden binnen eines Tages rund 463 Millionen Dollar von Bitget abgezogen, der größte Tagesabfluss seit Beginn der DefiLlama-Erfassung. Der Nutzerschutzfonds ist dabei von 464 auf unter 200 Millionen Dollar gefallen.
September 29, 2026 5:38 PM

MEXC erstattet 340.000 Dollar: Der API-Schlüssel des Angreifers überlebte die Kontosperre
Ein Angreifer legte während einer Kontoübernahme bei MEXC einen API-Schlüssel mit Auszahlungsrecht an, den die Börse beim Wiederherstellen des Kontos nicht widerrief. 27 Minuten nach Ablauf der Auszahlungssperre waren rund 340.000 Dollar fort.
September 29, 2026 9:22 AM

387,5 Millionen Dollar bei Bitget: Der Angriff lief über fremde Sicherheitssoftware, worauf du jetzt achten solltest
Bitget hat offengelegt, wie die Angreifer am 24. September in die Auszahlungssysteme kamen: über eine bis dahin unbekannte Lücke in einem zugekauften Sicherheitsprodukt. Heute um 08:00 UTC öffnet die zweite Stufe des Auszahlungsfahrplans, und für dein Guthaben auf jeder Börse ändert der Fall die Rechnung.
September 27, 2026 3:21 PM

Ripple kann 83 Millionen Dollar in gestohlenen XRP nicht einfrieren: Was du bei Verwahrung und Einzahlung prüfst
Der Angreifer aus dem Bitget-Vorfall hat rund 83 Millionen Dollar in XRP weiterbewegt, und Ripple hat technisch kein Mittel dagegen. Was sich sperren lässt, was nicht, und warum eine Kontosperre auch Anleger trifft, die mit der Sache nichts zu tun haben.
September 27, 2026 2:20 PM

Bybits Gegenparteiliste mit über 50 Namen: Was du bei Guthaben, Auszahlung und Verwahrung prüfst
Bybit hat eine Liste mit über 50 Plattformen, Diensten und Organisationen veröffentlicht, deren Berührung nach eigenen Regeln zur Kontosperre führen kann. Entscheidend ist dabei nicht dein nächster Trade, sondern deine bereits gelaufene Zahlungshistorie.
September 27, 2026 10:37 AM

USDe-Besicherung mit tokenisierten Aktien: Was jetzt wirklich hinter dem synthetischen Dollar steht
Ethena besichert USDe seit dem 25. September 2026 auch mit tokenisierten US-Aktien von Binance und sichert sie über Aktien-Perpetuals ab. Was das für die Deckung, die Rendite und deine Rechtslage in Deutschland bedeutet.
September 27, 2026 1:28 AM

Hester Peirce verlässt die SEC: Was für deine Verwahrung in Deutschland jetzt gilt
Die krypto-freundlichste Stimme der US-Börsenaufsicht geht am 2. Oktober 2026, die Kommission schrumpft auf zwei Mitglieder. Für Anleger in Deutschland entscheidet trotzdem das europäische Regelwerk, und dort läuft ein Stichtag im Juli 2027.
September 26, 2026 2:26 PM

Bitget öffnet Auszahlungen ab 28. September: Was du mit Restguthaben jetzt prüfen musst
Bitget gibt die nach dem Vorfall vom 24. September gesperrten Auszahlungen ab dem 28. September in vier Stufen wieder frei. Für Restguthaben aus Deutschland ist das ein Termin, kein Grund zum Abwarten.
Vielleicht auch interessant

