Ripple kann 83 Millionen Dollar in gestohlenen XRP nicht einfrieren: Was du bei Verwahrung und Einzahlung prüfst
Der Angreifer aus dem Bitget-Vorfall hat rund 83 Millionen Dollar in XRP weiterbewegt, und Ripple hat technisch kein Mittel dagegen. Was sich sperren lässt, was nicht, und warum eine Kontosperre auch Anleger trifft, die mit der Sache nichts zu tun haben.

Inhalt
Inhalt



Welche Themen sollen wir vertiefen?
Wähle aus, was dich aktuell beschäftigt. Deine Auswahl fließt direkt in unsere Themenplanung ein.
Crypto-News, die wirklich Mehrwert bringen.
Wöchentlich. 60 Sekunden Lesezeit. Sorgfältig kuratiert von unserer Redaktion: kein Hype, keine Werbe-Mails, kein Spam.
Wenn Coins gestohlen werden, entscheidet nicht der gute Wille eines Unternehmens darüber, ob die Beute eingefroren werden kann, sondern die Bauart des jeweiligen Token. Der Fall der vergangenen Tage zeigt das in aller Deutlichkeit: Der Angreifer, der bei der Handelsplattform Bitget Vermögenswerte in dreistelliger Millionenhöhe abgezogen hat, konnte rund 83 Millionen Dollar in XRP ungehindert weiterschieben. Ripple hat dagegen kein Mittel. Bei Stablecoins sah es anders aus, dort griffen die Herausgeber durch, allerdings nur bei einem verschwindend kleinen Teil der Summe.
Für dich als Halter in Deutschland folgt daraus eine Frage, die du vor dem nächsten Kauf beantworten solltest: Welche deiner Bestände könnte überhaupt jemand sperren, und wer wäre das? Die Antwort fällt für native Coins anders aus als für herausgegebene Token, und sie fällt in der Selbstverwahrung anders aus als auf einem Börsenkonto. Dieser Text sortiert die Technik, benennt die praktischen Folgen und zeigt, an welcher Stelle eine Kontosperre auch Anleger trifft, die mit dem Diebstahl nichts zu tun haben.
Was seit Donnerstag passiert ist: 103 Millionen XRP auf fünf Konten
Bei Bitget wurden nach Angaben des Unternehmens am Donnerstag, dem 24. September 2026, Vermögenswerte auf Adressen des Angreifers übertragen. Die Schadenssumme wurde mehrfach nach oben korrigiert. Die erste Schätzung lag bei 351,6 Millionen Dollar, kurz darauf war von 388 Millionen die Rede, am Freitag nannte das Unternehmen 387,5 Millionen Dollar. Die Plattform begründet die Anhebung damit, dass beim Nachverfolgen der Transaktionen weitere Übertragungen in Zcash und auf Tron gefunden wurden, und nicht mit einer zweiten Angriffswelle. Diese Spanne von 351,6 bis 387,5 Millionen Dollar glätten wir hier bewusst nicht, weil sie zeigt, wie unsicher die Zahlenlage in den ersten Tagen nach einem Vorfall ist.
Auf den XRP entfiel ein eigener Block. Knapp 103 Millionen XRP wurden nach der Darstellung von CoinDesk am Donnerstag abgezogen und auf fünf Konten verteilt. Am Samstag begann die Bewegung: Um 04:32 Uhr UTC lagen noch rund 70 Millionen Token in den ursprünglichen fünf Konten, etwa acht Stunden später waren es 49 Millionen. Zwei Konten, die zuvor je 20 Millionen XRP hielten, standen danach bei ungefähr 23 beziehungsweise 55 Token, ein drittes bei 5,8 Millionen.
Die Rechnung dahinter lässt sich nachvollziehen. Bei einem XRP-Kurs von 1,54 Dollar, wie ihn CoinGecko am 27. September 2026 ausweist, entsprechen die bewegten rund 54 Millionen Token etwa 83 Millionen Dollar, die verbliebenen 49 Millionen Token rund 75 Millionen Dollar. Beide Zahlen decken sich mit den Angaben, die CoinDesk am Samstag veröffentlicht hat.
Warum Ripple natives XRP nicht einfrieren kann
Die entscheidende Auskunft steht in der technischen Dokumentation des XRP Ledger selbst, und sie ist unmissverständlich. Dort heißt es wörtlich: "No one can freeze XRP in the XRP Ledger." Niemand kann XRP im XRP Ledger einfrieren. Ergänzend stellt die Dokumentation klar, dass Adressen kein XRP herausgeben können und dass ein netzweites Einfrieren auf XRP nicht anwendbar ist.
Der Grund liegt in der Rolle des Token. XRP ist der native Vermögenswert des Netzwerks, vergleichbar mit der Rolle, die Ether im Ethereum-Netzwerk spielt. Native Vermögenswerte haben keinen Herausgeber, der eine Position im Nachhinein sperren könnte. Die Einfrierfunktionen des XRP Ledger richten sich ausschließlich an Herausgeber von Token, die auf diesem Netzwerk aufsetzen.
Individual Freeze, Global Freeze und No Freeze: die drei Schalter im XRP Ledger
Das Netzwerk kennt laut Dokumentation drei Einstellungen, und alle drei betreffen ausschließlich herausgegebene Token:
- Individual Freeze: Ein Herausgeber friert die Verbindung zu genau einer Gegenpartei ein. Diese kann ihren Bestand dann nicht mehr verringern, außer durch eine direkte Zahlung an den Herausgeber zurück.
- Global Freeze: Der Herausgeber friert sämtliche von ihm herausgegebenen Token bei allen Gegenparteien gleichzeitig ein.
- No Freeze: Der Herausgeber gibt die Möglichkeit des individuellen Einfrierens dauerhaft aus der Hand. Ein netzweites Einfrieren bleibt ihm erhalten, lässt sich danach aber nie wieder abschalten.
Wer diese Liste liest, erkennt die Lücke sofort. Alle drei Schalter setzen einen Herausgeber voraus. Bei XRP gibt es ihn nicht, also greift keiner davon. Das ist keine Nachlässigkeit von Ripple, sondern eine Eigenschaft des Netzwerks, die seit Jahren dokumentiert ist und für jeden Halter gleichermaßen gilt, auch für dich.

Native Coins gegen Herausgeber-Token: die Trennlinie, die über das Einfrieren entscheidet
Für die Praxis brauchst du nur eine einzige Unterscheidung. Ein nativer Coin ist der Grundwert eines Netzwerks. Bitcoin im Bitcoin-Netzwerk, Ether im Ethereum-Netzwerk, XRP im XRP Ledger, SOL im Solana-Netzwerk. Niemand hat hier einen Schalter, mit dem sich fremde Guthaben sperren ließen. Ein Herausgeber-Token dagegen ist ein Vertrag, den ein Unternehmen oder ein Programm auf einem fremden Netzwerk ausgibt. Dazu zählen die großen Stablecoins, tokenisierte Wertpapiere und ein großer Teil dessen, was unter dem Sammelbegriff Real World Assets gehandelt wird.
Bei Herausgeber-Token liegt die Kontrolle beim Herausgeber, und wie weit sie reicht, steht im jeweiligen Vertrag. Tether und Circle können Adressen auf eine Sperrliste setzen. Auf Solana lässt sich bei bestimmten Token-Standards eine Freeze Authority hinterlegen, die Guthaben stilllegt, teils sogar zurückholt. Ob ein Token diese Funktion trägt, steht in seinen Vertragsdaten und lässt sich vor dem Kauf nachsehen.
Daraus folgt ein unbequemer Doppelbefund. Genau die Eigenschaft, die deine Coins vor fremdem Zugriff schützt, nimmt dir im Schadensfall jede Aussicht auf eine technische Rückholung. Und genau die Eigenschaft, die eine Rückholung möglich macht, gibt einem Unternehmen die Macht, auch dein reguläres Guthaben stillzulegen. Beides ist dieselbe Funktion, nur aus zwei Richtungen betrachtet.
Was Circle und Tether tatsächlich erreicht haben
Im Bitget-Fall haben die Stablecoin-Herausgeber gehandelt. Circle und Tether froren nach den vorliegenden Berichten rund 320.000 Dollar in USDC und USDT ein, die dem Vorfall zugeordnet werden konnten. Diese Zahl ist die eigentliche Lehre des Falls: Gemessen an einer Schadenssumme von 387,5 Millionen Dollar sind 320.000 Dollar weniger als ein Promille.
Das liegt nicht an mangelnder Bereitschaft der Herausgeber, sondern daran, welche Werte der Angreifer gehalten hat. Wer Beute in nativen Coins bewegt, ist für dieses Instrument unerreichbar. Bitget selbst erklärte, ein eigener Schutzfonds decke den Verlust und die Guthaben der Kunden blieben unberührt. Das ist eine Zusage des Unternehmens, keine technische Rückholung.
Selbstverwahrung heißt: niemand friert ein, auch nicht für dich
Die naheliegende Schlussfolgerung lautet, Coins von der Börse zu holen. Das löst ein Problem und schafft ein zweites. In der Selbstverwahrung auf einer eigenen Hardware-Wallet hat kein Unternehmen Zugriff auf deine Schlüssel. Keine Plattform kann dein Guthaben sperren, keine Insolvenz eines Verwahrers reißt es mit, keine Sperrliste erreicht dich.
Der Preis dafür steht in derselben Zeile. Wenn dir jemand die Schlüssel entwendet, gibt es keine Stelle, die den Vorgang anhält. Es gibt keinen Kundendienst, keinen Schutzfonds und keinen Herausgeber, der eine Adresse sperrt. Bei nativen Coins ist der Abgang endgültig, sobald die Transaktion bestätigt ist. Wer sich für diesen Weg entscheidet, übernimmt die Rolle, die auf der Börse der Verwahrer ausfüllt, samt aller Pflichten. Welche Geräte dafür in Frage kommen und worin sie sich unterscheiden, zeigt unser Vergleich der Hardware-Wallets.
Sinnvoll ist deshalb selten die Entscheidung für ein Extrem, sondern eine Aufteilung nach Verwendungszweck. Bestände, die du längere Zeit halten willst, gehören in die Selbstverwahrung. Beträge, mit denen du kurzfristig handelst, bleiben dort, wo du sie brauchst. Und die Sicherung deiner Wiederherstellungswörter entscheidet am Ende über beides.
Wenn markierte Coins auf deinem Konto landen: die Sperre trifft auch Unbeteiligte
Dieser Punkt wird in der Berichterstattung regelmäßig übersehen, und er betrifft dich unmittelbar. Zwar kann niemand native Coins im Netzwerk sperren, sehr wohl aber kann eine Handelsplattform ein Konto sperren, auf dem solche Coins eingehen. Genau das ist der Hebel, der im Ernstfall greift: Eine Börse, die gestohlene XRP empfängt, kann das Empfängerkonto einschränken und Auszahlungen unterbinden. Die Plattform kann die Coins nicht anhalten, solange sie in der Wallet des Täters liegen, aber sie kann den Ausgang schließen, sobald jemand sie zu Geld machen will.
Der Haken daran: Die Plattform sieht in diesem Moment nur, dass Mittel mit auffälliger Herkunft eingegangen sind. Ob du der Täter bist oder ein Käufer, der die Coins ahnungslos in einem Direktgeschäft erworben hat, klärt sich erst später. Bis dahin steht dein Konto still, samt aller übrigen Bestände darauf. Europäische Geldwäschevorschriften und die Sorgfaltspflichten aus der Krypto-Verordnung MiCA verpflichten die Anbieter dazu, solchen Hinweisen nachzugehen, und sie tun es im Zweifel schnell.

Woran du problematische Herkunft vor dem Kauf erkennst
Eine vollständige Prüfung der Herkunft kannst du als Privatanleger nicht leisten, ein paar belastbare Anhaltspunkte gibt es dennoch. Direktgeschäfte mit Unbekannten außerhalb regulierter Plattformen sind der Hauptweg, auf dem markierte Mittel in private Hände gelangen. Ein spürbarer Abschlag gegenüber dem Börsenkurs ist ein Warnzeichen und kein Schnäppchen, denn niemand verkauft ohne Grund unter Marktpreis. Kommt zusätzlich Druck ins Spiel, die Sache schnell abzuwickeln, gehört das Geschäft abgebrochen.
Wer über eine in der EU zugelassene Plattform kauft, verlagert diese Prüfung auf den Anbieter. Das ist der praktische Vorteil einer Zulassung, der sich im Alltag selten zeigt und im Schadensfall alles entscheidet. Welche Anbieter hierzulande unter Aufsicht arbeiten, führt unsere Übersicht der regulierten Kryptobörsen auf.
Was MiCA von Verwahrern verlangt, und was es nicht leistet
Seit die europäische Krypto-Verordnung MiCA vollständig gilt, brauchen Anbieter, die Kunden in Deutschland verwahren oder Handel anbieten, eine Zulassung. Damit verbunden sind Pflichten zur Trennung der Kundenbestände vom eigenen Vermögen, zur Organisation der Verwahrung und zur Haftung für Verluste, die aus dem Betrieb der Plattform stammen. Welche Auflagen im Einzelnen gelten und bis wann Unternehmen sie erfüllen mussten, haben wir im Überblick zu den MiCA-Lizenzpflichten zusammengestellt.
Was MiCA dagegen nicht schafft: Die Verordnung ändert nichts an der Technik der Netzwerke. MiCA verschafft keiner Behörde und keinem Unternehmen die Möglichkeit, native Coins im Nachhinein anzuhalten. Geregelt wird, wie ein Anbieter mit deinem Guthaben umzugehen hat, solange er es hält. Ist es abgeflossen, greifen Aufsichtsrecht und Zivilrecht, aber kein technischer Schalter.
Ein zweiter Unterschied ist für die Einordnung wichtig. Die gesetzliche Einlagensicherung, die Bankguthaben bis 100.000 Euro je Kunde und Institut absichert, gilt für Kryptowerte nicht. Vorausgesetzt werden Einlagen bei einem Kreditinstitut. Wer Coins bei einer Handelsplattform liegen hat, hält eine Forderung gegen dieses Unternehmen und keine gesicherte Einlage.
Schutzfonds einer Börse: ein Versprechen, keine Einlagensicherung
Bitget verweist im aktuellen Fall auf den eigenen Schutzfonds. Solche Fonds sind in der Branche verbreitet und haben in einzelnen Fällen tatsächlich getragen. Rechtlich sind sie eine freiwillige Zusage des Unternehmens. Höhe, Zusammensetzung und Auszahlungsbedingungen bestimmt der Anbieter selbst, eine staatliche Aufsicht über diese Mittel gibt es nicht, und ein einklagbarer Anspruch des einzelnen Kunden ergibt sich daraus im Regelfall nicht.
Daraus folgt keine pauschale Warnung, wohl aber eine Prüffrage vor der Kontoeröffnung: Wie groß ist der Fonds im Verhältnis zu den verwahrten Kundenbeständen, wie transparent weist der Anbieter ihn aus, und in welchen Werten hält er ihn? Ein Fonds, der überwiegend aus dem eigenen Plattform-Token besteht, verliert genau dann an Wert, wenn er gebraucht wird. Veröffentlicht ein Anbieter weder Höhe noch Zusammensetzung, ist die Zusage für dich nicht überprüfbar, und du solltest sie entsprechend gewichten.
Steuer und Anzeige: was nach einem Diebstahl in Deutschland zählt
Wenn dich ein Vorfall selbst trifft, verschiebt sich die Frage von der Technik zur Dokumentation. Für das Finanzamt kommt es darauf an, ob und wie du den Abgang belegen kannst. Welche Nachweise verlangt werden und welche Behandlung realistisch ist, ordnen wir im Beitrag zu gestohlenen Coins und dem steuerlichen Nachweis ein.
Unabhängig davon gilt: Sichere Belege, solange sie verfügbar sind. Kontoauszüge der Plattform, Transaktionskennungen der betroffenen Überweisungen, die Empfängeradressen und den Schriftverkehr mit dem Anbieter. Nach einem Vorfall werden Oberflächen umgebaut und Verläufe gekürzt, und was du heute exportieren kannst, ist in einigen Wochen womöglich nicht mehr abrufbar. Ein Export als Datei ist einem Bildschirmfoto vorzuziehen, weil er die Kennungen maschinenlesbar enthält.
Der Bitget-Auszahlungsplan: welche Termine für Restguthaben gelten
Für alle, die dort Guthaben liegen haben, ist der Zeitplan die konkreteste Information des Falls. Das Unternehmen öffnet die Auszahlungen gestaffelt statt auf einen Schlag. Den Anfang machen Bitcoin-Auszahlungen am 28. September, Ether folgt über die unterstützten Netzwerke am 29. September, USDT am 30. September. Die übrigen Token, Fiat-Dienste und Direktgeschäfte zwischen Nutzern sollen bis zum 2. Oktober zurückkehren.
Praktisch heißt das: Prüfe zum jeweiligen Termin zuerst, ob eine kleine Testauszahlung durchläuft, bevor du einen größeren Betrag anweist. Rechne in den ersten Stunden mit Verzögerungen, weil viele Nutzer gleichzeitig auszahlen. Und halte fest, wann du welchen Auftrag erteilt hast. Die Einzelheiten zum Ablauf und zu den Stufen haben wir bei der Ankündigung zur Wiederaufnahme der Auszahlungen aufgeschrieben.
Was dieser Fall über die kommenden Monate aussagt
Zwei Entwicklungen zeichnen sich ab. Die erste betrifft die Stablecoins. Je häufiger Herausgeber Adressen sperren, desto stärker wird ihre Rolle als Kontrollinstanz sichtbar, und desto mehr rückt die Frage in den Vordergrund, nach welchen Regeln sie das tun. Für Halter ist das ein Zielkonflikt: Dieselbe Funktion, die im Diebstahlsfall hilft, ist im Alltag ein Risiko für das eigene Guthaben.
Die zweite betrifft die Handelsplätze. Weil Angreifer erkennbar in native Coins ausweichen, verlagert sich die Abwehr an die Ein- und Ausgänge, also auf die Plattformen. Zu erwarten sind engere Prüfungen bei Einzahlungen und mehr vorläufige Kontosperren. Für dich als redlichen Nutzer bedeutet das vor allem eines: Der Weg, auf dem du Coins erwirbst, wird wichtiger als der Preis, zu dem du sie bekommst.
Gestohlene Coins und die Grenzen des Einfrierens: Was du daraus mitnimmst
- Sortiere deine Bestände nach Bauart. Native Coins wie Bitcoin, Ether oder XRP kann niemand sperren, Herausgeber-Token wie USDT und USDC sehr wohl. Schreibe dir für jede Position auf, wer im Ernstfall handeln könnte, und wähle den Verwahrweg danach. Für die Selbstverwahrung findest du die passenden Geräte im Hardware-Wallet-Vergleich.
- Kaufe dort, wo die Herkunftsprüfung jemand anderes übernimmt. Ein Direktgeschäft mit Abschlag spart ein paar Prozent und kann dein Konto für Wochen stilllegen, wenn markierte Mittel darin stecken. Welche Anbieter in der EU unter Aufsicht arbeiten, steht in der Übersicht der regulierten Kryptobörsen.
- Prüfe die Zusagen deines Verwahrers, bevor du sie brauchst. Schutzfonds sind freiwillige Versprechen ohne Einlagensicherung dahinter, und MiCA regelt den Umgang mit deinem Guthaben, nicht die Technik der Netzwerke. Welche Pflichten die Anbieter treffen, liest du im Überblick zu den MiCA-Lizenzpflichten.
Quellen zum Nachlesen: die technische Dokumentation des XRP Ledger zu den Freeze-Funktionen sowie der Bericht von CoinDesk zur Bewegung der gestohlenen XRP.
(Stand: 27. September 2026. Dieser Beitrag ist keine Anlageberatung. Kurse und Gebührenmodelle ändern sich; prüfe die Konditionen vor jedem Kauf beim Anbieter selbst.)
Transparenzhinweis: Dieser Beitrag wurde unter Zuhilfenahme künstlicher Intelligenz erstellt und vor der Veröffentlichung redaktionell geprüft. Alle Zahlen und Angaben wurden gegen die im Text verlinkten Primärquellen abgeglichen. Das Beitragsbild wurde mit KI erzeugt.
Rubrik: Alle Krypto-Hacks und Betrugsfälle im Überblick
Mehr zu XRP: Alle XRP News im Überblick
Verwandte Artikel
- Bybits Gegenparteiliste mit über 50 Namen: Was du bei Guthaben, Auszahlung und Verwahrung prüfst
- XRP springt 4% : MiCA-Zulassung und Bitcoins Erholung treiben den Trendbruch
- XRP fällt 9,7 Prozent: Was du jetzt bei Haltefrist und Kaufweg prüfst
- XRP Kurs 1,36 Dollar, 90 Millionen XRP mehr auf Upbit und Bithumb: Worauf du jetzt achten solltest
- MiCA-Register 2026: Nur 21 von 329 Zulassungen sind Handelsplattformen
Welche Themen sollen wir vertiefen?
Wähle aus, was dich aktuell beschäftigt. Deine Auswahl fließt direkt in unsere Themenplanung ein.
Crypto-News, die wirklich Mehrwert bringen.
Wöchentlich. 60 Sekunden Lesezeit. Sorgfältig kuratiert von unserer Redaktion: kein Hype, keine Werbe-Mails, kein Spam.
July 6, 2026 1:15 PM

XRP bekommt grünes Licht aus der EU – doch einen Haken übersieht fast jeder
Ripple hat die vorläufige MiCA-Zulassung für Krypto-Dienste in allen 30 EWR-Ländern – und $XRP steht diese Woche rund 8% im Plus. Was steckt wirklich dahinter?
September 25, 2026 7:20 AM

EU-Aufsicht stuft das Quantenrisiko hoch: Was du bei Verwahrung und Börsenwahl jetzt prüfen solltest
EBA, EIOPA und ESMA nennen Quantenrechner in ihrem Herbst-Risikobild vom 23. September ausdrücklich als Gefahr für die Kryptografie von Blockchains. Was in dem Papier steht, welche Migrationsfristen bis 2030 gelten und welche drei Dinge du an deiner Verwahrung prüfen kannst.
September 21, 2026 4:37 AM

XRP kaufen in Deutschland: Ripple-Börsen, Gebühren, Destination Tag und Steuer
XRP kaufen geht über eine Krypto-Börse mit MiCA-Zulassung, über einen Online-Broker oder über ein ETP im Depot. Diese Anleitung vergleicht die Gebühren von vier Börsen und zeigt, worauf es bei Destination Tag, Verwahrung und Haltefrist ankommt.
September 16, 2026 5:38 PM

XRP mit Destination Tag senden: Was du vor jeder Überweisung an eine Börse prüfen musst
Ein fehlender Destination Tag ist der häufigste vermeidbare Fehler bei XRP-Überweisungen an eine Börse: Das Guthaben kommt an, wird aber keinem Konto zugeordnet. Wir haben 114 öffentlich zugeordnete Börsenkonten auf dem XRP Ledger geprüft und zeigen, bei wem das Netzwerk den Fehler selbst abfängt.
August 8, 2026 9:01 AM

Krypto-Börse fordert zur Auszahlung auf: So erkennst du Phishing nach dem MiCA-Stichtag
Weil nicht zugelassene Kryptoanbieter ihre EU-Kunden derzeit zum Abzug auffordern müssen, haben Betrüger leichtes Spiel mit gefälschten Aufforderungen. So prüfst du in zwei Minuten, ob die Nachricht echt ist.
June 2, 2025 1:31 PM

Juni 2025: Was Sollte Man Jetzt in Krypto Kaufen? Ein Krypto Guide für Neue und Erfahrene Trader
Egal ob du neu im Kryptomarkt bist oder schon lange tradest – der Juni 2025 steckt voller Chancen. Hier erfährst du, was du wissen solltest, was du meiden musst und welche Coins man sich jetzt holen kann.
October 14, 2026 7:25 AM

2,41 Milliarden Dollar RLUSD: Standard Chartered verwahrt den Stablecoin, in der EU fehlt die MiCA-Zulassung
Standard Chartered hat am 12. Oktober die institutionelle Verwahrung für Ripples Stablecoin RLUSD auf dem XRP Ledger gestartet, beaufsichtigt von der Finanzaufsicht in Dubai. Im europäischen Register für E-Geld-Token steht RLUSD bis heute nicht.
October 8, 2026 8:26 PM

Cardano CIP-0113 live: Emittenten können regulierte Token jetzt einfrieren und einziehen, ADA fällt 10,3 Prozent
Die Cardano Foundation hat am 7. Oktober 2026 den Standard CIP-0113 auf dem Mainnet freigeschaltet: Herausgeber können Sperr-, Einzugs- und KYC-Regeln direkt in einen Token schreiben, durchgesetzt vom Netzwerk. ADA selbst bleibt erlaubnisfrei übertragbar und notiert bei 0,2294 Dollar, 10,32 Prozent unter dem Vortag.
October 8, 2026 10:41 AM

USDT gesperrt: Worauf es bei Tethers Klausel „in its sole discretion“ ankommt
Tether darf ein USDT-Guthaben auch ohne Gerichtsbeschluss einfrieren, wenn das Unternehmen es nach eigenem Ermessen für umsichtig hält. Seit dem 5. Oktober 2026 greift eine Klage in New York genau diese Klausel an, und für Halter in Deutschland hängt daran mehr als ein fremder Rechtsstreit.
October 5, 2026 1:56 AM

Chainalysis ordnet 387 Millionen Dollar aus dem Bitget-Hack Nordkorea zu: Worauf es für Anleger in Deutschland jetzt ankommt
Die Analysefirma Chainalysis schreibt den Diebstahl von rund 387 Millionen Dollar bei Bitget Akteuren mit Bezug zur DPRK zu und sieht die Jahressumme über einer Milliarde Dollar. Was das für Verwahrung, Börsenwahl und Nachweise in Deutschland heißt.
October 4, 2026 1:59 AM

Fünf Krypto-Apps für Einsteiger: Kosten und Verwahrung im Vergleich
Gebührenfrei heißt bei Krypto-Apps selten kostenlos: Zwischen 0,15 und 2,49 Prozent je Kauf liegt der Faktor zehn. Was fünf Apps für deutsche Einsteiger kosten, wer die Coins verwahrt und welche App den Transfer an eine eigene Wallet zulässt.
October 3, 2026 8:38 AM

WhiteBIT Coin (WBT): 32.426 Token am 1. Oktober verbrannt, Kurs 4 Prozent unter dem Rekord
WhiteBIT hat am 1. Oktober 2026 erneut eigene Token vernichtet: 32.426 WBT im Gegenwert von 2.716.488 USDT. Der Kurs steht bei 84,22 Dollar und damit 4,2 Prozent unter dem Allzeithoch vom 21. September.
October 1, 2026 8:22 PM

NEAR Intents stoppt Auszahlungen nach 3,8-Millionen-Exploit: Das sind die Gründe
NEAR Intents bestätigt einen Exploit über mehr als 3,8 Millionen Dollar und hält Ein- sowie Auszahlungen auf elf Netzwerken an. Die Erstattung ist zugesagt, ein Termin dafür nicht.
September 27, 2026 11:52 AM

Dogecoin Kurs: Was du vor dem Jahreswechsel bei Haltefrist und Verwahrung prüfst
Der Dogecoin Kurs steht am 27. September 2026 bei 0,0977 Dollar und bewegt sich seit einem Tag kaum. Genau diese Ruhe ist der Moment, in dem du Haltefrist, Meldepflicht ab 2026 und Verwahrung ohne Zeitdruck durchrechnest.
September 26, 2026 5:13 PM

Coins beim Börsen-Hack gestohlen: Was das Finanzamt als Verlust anerkennt
Nach dem Angriff auf Bitget am 24. September stellt sich für Betroffene in Deutschland eine Frage, die in den Meldungen fehlt: Lässt sich ein gestohlenes Guthaben steuerlich absetzen? Die Antwort hängt an einem einzigen Begriff im Einkommensteuergesetz, und sie entscheidet sich an deinen Unterlagen.
September 26, 2026 2:26 PM

Bitget öffnet Auszahlungen ab 28. September: Was du mit Restguthaben jetzt prüfen musst
Bitget gibt die nach dem Vorfall vom 24. September gesperrten Auszahlungen ab dem 28. September in vier Stufen wieder frei. Für Restguthaben aus Deutschland ist das ein Termin, kein Grund zum Abwarten.
September 26, 2026 6:24 AM

RAIN-Token nach dem Enlivex-Stopp: Was du bei Zugang, Zwangsverkauf und Haltefrist prüfen musst
Enlivex hat am 22. September 2026 eine in RAIN-Token zahlbare Aktienplatzierung über 66.666.667 Aktien beendet. Der Token steht 46,4 Prozent unter seinem Allzeithoch, und bei Kraken ist die Auszahlungsfrist längst abgelaufen.
September 25, 2026 3:25 PM

Sicherungsfonds der Kryptobörsen nachgerechnet: Was dein Guthaben nach dem Bitget-Hack wirklich schützt
Der Angriff auf Bitget über 351,6 Millionen Dollar würde den hauseigenen Schutzfonds zu drei Vierteln aufzehren. Wir haben die Schutzversprechen mehrerer Börsen selbst abgerufen und gegen Einlagensicherung und MiCA-Haftung gerechnet.
September 25, 2026 1:04 PM

Krypto-Kurse heute: Bitcoin fällt auf 84.000 $, Altcoins ziehen kräftig an
Bitcoin notiert nach 8 % Wochenminus bei rund 84.000 $, während XRP, Cardano und Zcash kräftig zulegen. Alle Krypto Kurse und News im Überblick.
September 22, 2026 1:58 PM

Drei der 25 größten Coins haben kein Euro-Paar: So prüfst du den Kaufweg vor der Order
Eine eigene Erhebung vom 22. September 2026 über fünf in der EU tätige Handelsplätze zeigt: Drei der 25 größten Kryptowährungen haben dort kein einziges Euro-Paar, vier weitere nur eines. Was das für deine nächste Order bedeutet und welche Umwege es kostet.
September 19, 2026 3:47 AM

Monero springt 11 Prozent auf 575 Dollar: Was XMR-Halter in Deutschland jetzt prüfen sollten
Monero legt in 24 Stunden 11,19 Prozent zu und läuft dem Gesamtmarkt davon. Entscheidend für deutsche Halter ist aber der 10. Juli 2027: Ab dann dürfen zugelassene Börsen XMR nicht mehr führen.
September 15, 2026 10:54 AM

Krypto-Kurse heute: Bitcoin klebt bei 77.000 Dollar, während Fed und CLARITY Act entscheiden
Die Krypto-Kurse bewegen sich heute kaum. Zwei Termine entscheiden über die nächste Richtung: die CLARITY-Abstimmung im Senat und die Fed-Sitzung.
September 6, 2026 6:27 PM

Trade Republic und Krypto: Kein veröffentlichter Spread, keine Steuerbescheinigung und keine eigenen Schlüssel
Rund 50 Kryptowährungen, seit November 2025 auch übertragbar auf eigene Wallets. Aber der Spread steht in keinem öffentlichen Dokument, die Einlagensicherung greift nicht, und jede Kartenzahlung mit Krypto ist ein Verkauf, den du selbst erklären musst.
July 6, 2026 7:32 AM

Krypto-Kurse heute: Bitcoin knackt wieder die 63.000-Dollar-Marke, während die Juli-Erholung Fahrt aufnimmt
Bitcoin notiert heute bei rund 63.150 $, plus 6 % auf Wochensicht – Whale-Käufe fangen die Rekord-ETF-Abflüsse auf. Das machen die Top-10-Coins.
May 15, 2026 10:47 AM

Top 10 Altcoins zum Kaufen im Mai 2026, während Bitcoin wieder Richtung 80.000 Dollar steigt
Entdecke die Top 10 Altcoins zum Kaufen im Mai 2026, während Bitcoin wieder nahe 80.000 Dollar steht und Kapital in starke Krypto Assets fließt.
Vielleicht auch interessant




