CME listet Bitcoin-Cash- und Uniswap-Futures ab 19. Oktober: Was deutsche Anleger beim Broker prüfen müssen
Die CME Group nimmt am 19. Oktober Terminkontrakte auf Bitcoin Cash und Uniswap in den Handel, BCH springt daraufhin um 24 Prozent. Für Privatanleger in Deutschland entscheidet aber eine BaFin-Verfügung darüber, ob sie die Kontrakte überhaupt handeln dürfen.

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Die CME Group hat am 22. September 2026 angekündigt, ab dem 19. Oktober Terminkontrakte auf Bitcoin Cash und Uniswap zu listen. Für dich als deutschen Privatanleger ist die entscheidende Information nicht der Starttermin, sondern eine Verfügung der BaFin aus dem Jahr 2022: Futures dürfen an Kleinanleger in Deutschland nur unter engen Bedingungen verkauft werden. Wer die neuen Kontrakte handeln will, muss deshalb zuerst beim eigenen Broker prüfen, ob dort die Nachschusspflicht vertraglich ausgeschlossen ist oder ob eine schriftliche Absicherungserklärung verlangt wird.
Der Markt hat die Meldung sofort eingepreist. Bitcoin Cash stand bei einer eigenen Abfrage über die CoinGecko-Marktdaten am 22. September 2026 um 15:48 UTC bei 327,15 US-Dollar und damit 23,75 Prozent über dem Vortagswert — der stärkste Wert unter den 25 größten Kryptowerten. Uniswap notierte bei 9,29 US-Dollar und legte 4,51 Prozent zu. Auf Wochensicht stehen bei Bitcoin Cash 41,30 Prozent und bei Uniswap 38,02 Prozent.
CME Group listet Bitcoin-Cash- und Uniswap-Futures: Kontraktgrößen und Starttermin
Ein Future ist ein börsengehandelter Vertrag, mit dem sich zwei Parteien auf den Kauf beziehungsweise Verkauf einer festgelegten Menge eines Basiswerts zu einem festen Preis und einem festen Termin verpflichten. Die CME Group betreibt die größte Terminbörse der Welt und listet Krypto-Futures seit Dezember 2017.
Nach der Mitteilung des Unternehmens umfasst die Erweiterung vier Kontrakte. Der Standard-Kontrakt auf Bitcoin Cash bildet 250 BCH ab, der Micro-Kontrakt 25 BCH. Bei Uniswap sind es 10.000 UNI im Standard-Kontrakt und 1.000 UNI im Micro-Kontrakt. Der Start ist für den 19. Oktober 2026 vorgesehen und steht unter dem Vorbehalt der aufsichtsrechtlichen Prüfung. Gehandelt wird auf der rund um die Uhr geöffneten Plattform der Börse.
Giovanni Vicioso, bei der CME Group als Global Head of Cryptocurrency Products für das Segment zuständig, begründet den Schritt in der Mitteilung mit der Reife des Marktes: Teilnehmer bräuchten breitere regulierte Werkzeuge, um Preisrisiken bei digitalen Vermögenswerten zu steuern. Diese Zuschreibung ist eine Unternehmensaussage und keine unabhängige Marktbewertung.
Mit den beiden neuen Werten wächst die Reihe der bei der CME gelisteten Krypto-Futures auf elf Basiswerte. Bereits handelbar sind Kontrakte auf Bitcoin, Ether, XRP, Solana, Cardano, Chainlink, Stellar, Avalanche und Sui. Im ersten Halbjahr 2026 wechselten nach Angaben der Börse im Krypto-Segment täglich durchschnittlich 279.800 Kontrakte den Besitzer, was einem Nominalwert von 8,3 Milliarden US-Dollar entspricht; das offene Interesse lag im Mittel bei 264.600 Kontrakten oder 15,4 Milliarden US-Dollar nominal. Die fünf im Jahr 2026 neu aufgenommenen Werte kommen seit Jahresbeginn zusammen auf über eine Milliarde US-Dollar Nominalvolumen.
Warum Bitcoin Cash 24 Prozent zulegt und Uniswap nur 4,5 Prozent
Der Unterschied in der Kursreaktion hat mit der Größe der beiden Märkte zu tun. Bitcoin Cash ist mit Rang 21 der kleinere der beiden Werte gemessen an der Marktkapitalisierung, reagiert aber traditionell heftig auf institutionelle Nachrichten, weil der Wert als hochliquider Bitcoin-Ableger von Tradern gehandelt wird, die auf genau solche Impulse warten.
Der Branchendienst CoinCodex beziffert den Anstieg des Handelsvolumens bei Bitcoin Cash im Zuge der Meldung auf 153,8 Prozent, auf rund 801 Millionen US-Dollar binnen eines Tages. Die dort genannte Kursspitze von 321,74 US-Dollar liegt leicht unter unserem eigenen Abfragewert von 327,15 US-Dollar; beide Zahlen stammen aus verschiedenen Momenten desselben Handelstages und werden hier nebeneinander stehen gelassen statt geglättet.
Ein zweiter Faktor ist die Marktlage insgesamt. Bitcoin eröffnete am 22. September nach Daten von Yahoo Finance bei 86.597,82 US-Dollar und damit 6,7 Prozent über dem Vortag, Ether bei 2.775,96 US-Dollar. In einem solchen Umfeld verstärken sich Einzelmeldungen, weil Absicherungspositionen gegen steigende Kurse geschlossen werden müssen. Ein Teil des Ausschlags bei Bitcoin Cash geht deshalb auf das Konto dieser Marktmechanik und nicht auf die Ankündigung allein.
Bei Uniswap kommt die Meldung auf eine bereits gelaufene Bewegung. Der Governance-Token der größten dezentralen Börse hat in den sieben Tagen davor 38 Prozent zugelegt und dabei die Marke von neun US-Dollar zurückerobert. Ein zusätzlicher Impuls von 4,5 Prozent fällt in dieser Lage optisch kleiner aus, verteilt sich aber auf eine deutlich größere Kapitalisierung.
Future, Perpetual und CFD: Die drei Hebelwege im Vergleich der Konstruktion
Für die Einordnung lohnt der Blick auf die drei Produktformen, mit denen sich auf Kryptokurse mit Hebel setzen lässt. Sie unterscheiden sich weniger im wirtschaftlichen Ergebnis als in Laufzeit, Aufsicht und Abwicklung.
Ein klassischer Future hat einen festen Verfallstermin und wird an einer beaufsichtigten Terminbörse zentral über eine Clearingstelle abgewickelt, die als Gegenpartei für beide Seiten eintritt. Ein Perpetual Future, wie ihn Kryptobörsen und dezentrale Handelsplätze anbieten, kennt keinen Verfall; er hält sich über eine periodisch gezahlte Funding-Rate am Kassakurs. Ein Differenzkontrakt, kurz CFD, ist dagegen ein außerbörslicher Vertrag zwischen dir und deinem Broker, bei dem dieser selbst die Gegenseite stellt.
Die aufsichtsrechtliche Behandlung folgt dieser Trennung. Alle drei Formen gelten in Deutschland als Termingeschäfte im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes, unterliegen aber unterschiedlichen Produktinterventionen der BaFin. Wer den Unterschied kennt, versteht auch, warum ein CME-Kontrakt für einen deutschen Privatanleger schwerer zugänglich ist als ein Perpetual auf einer Kryptobörse. Welche Plattformen für Perpetuals überhaupt in Frage kommen und woran du ihre Gebührenmodelle misst, zeigt unsere Übersicht zu Perp-DEX-Plattformen.

BaFin-Allgemeinverfügung zu Futures: Warum du den CME-Kontrakt nicht einfach kaufst
Am 30. September 2022 hat die BaFin eine Allgemeinverfügung zur Produktintervention bei Futures erlassen, gestützt auf Artikel 42 der EU-Verordnung 600/2014 (MiFIR). Sie ist zum 1. Januar 2023 wirksam geworden und gilt unverändert fort. Der Kern: Vermarktung, Vertrieb und Verkauf von Futures an Kleinanleger sind Wertpapierfirmen grundsätzlich untersagt.
Begründet hat die Aufsicht das mit den Nachschusspflichten. Wenn eine Position so weit gegen den Anleger läuft, dass die hinterlegte Sicherheitsleistung aufgezehrt ist, kann bei einem Future eine Forderung entstehen, die über das eingesetzte Kapital hinausgeht. Die BaFin sah darin erhebliche Bedenken für den Anlegerschutz, gerade in Phasen starker Schwankungen. Kryptowerte sind in dieser Hinsicht kein Sonderfall, sondern der Anwendungsbereich, in dem das Problem am schnellsten sichtbar wird.
Das Verbot ist kein vollständiges. Die Verfügung nennt Ausnahmen, und an genau diesen Ausnahmen entscheidet sich, ob du ab dem 19. Oktober einen Bitcoin-Cash-Kontrakt in dein Depot bekommst.
Nachschusspflicht oder Absicherungserklärung: Die zwei Wege für Kleinanleger
Der erste und in der Praxis wichtigste Weg: Die Wertpapierfirma schließt die Nachschusspflicht vertraglich aus. Dein Verlust ist dann auf das begrenzt, was du als Sicherheitsleistung hinterlegt hast. Fachsprachlich heißt diese Zusage Negative Balance Protection, also der vertragliche Schutz vor einem negativen Kontostand. Bietet dein Broker die Kontrakte auf dieser Grundlage an, darfst du sie als Privatkunde handeln.
Der zweite Weg richtet sich an Anleger mit einem konkreten Absicherungsbedarf. Hier bestätigt der Kleinanleger vor jedem einzelnen Geschäft schriftlich, dass er den Kontrakt ausschließlich zu Absicherungszwecken erwirbt. Wer eine bestehende Bitcoin-Cash-Position gegen einen Kursrückgang absichern will, fällt darunter; wer auf steigende Kurse spekulieren möchte, nicht. Die Erklärung ist keine Formalie, sondern eine Voraussetzung, an deren Wahrheitsgehalt der Anleger gebunden ist.
Als dritte Konstellation nennt die Verfügung den Erwerb von Futures zum Schließen bereits bestehender Positionen, die vor dem Wirksamwerden der Verfügung eröffnet wurden. Für die neuen Kontrakte spielt das keine Rolle.
Praktisch folgt daraus eine einfache Prüfreihenfolge vor dem 19. Oktober. Frage bei deinem Broker nach, ob er die CME-Krypto-Futures überhaupt anbietet, ob die Nachschusspflicht ausgeschlossen ist und welche Sicherheitsleistung er verlangt. Die Antworten unterscheiden sich stark, weil die Häuser ihr Angebot für deutsche Privatkunden unterschiedlich zugeschnitten haben. Eine Einordnung der hier tätigen Anbieter und ihrer Konditionen findest du in unserer Broker-Übersicht.
250 BCH je Kontrakt: Warum der Micro-Future die realistische Größe ist
Die Kontraktgröße entscheidet darüber, ob ein Produkt für ein privates Depot überhaupt in Frage kommt. Ein Standard-Kontrakt auf Bitcoin Cash bildet 250 BCH ab. Beim Kursstand von 327,15 US-Dollar am 22. September entspricht das einem Nominalwert von rund 81.800 US-Dollar je Kontrakt. Der Micro-Kontrakt über 25 BCH liegt bei etwa 8.180 US-Dollar.
Bei Uniswap fällt der Unterschied ähnlich aus: 10.000 UNI im Standard-Kontrakt ergeben beim Kurs von 9,29 US-Dollar rund 92.900 US-Dollar Nominalwert, der Micro-Kontrakt über 1.000 UNI entsprechend etwa 9.290 US-Dollar. Diese Werte sind Momentaufnahmen des 22. September und verschieben sich mit jedem Kursschritt.
Hinterlegen musst du nicht den Nominalwert, sondern die Sicherheitsleistung, im Terminhandel Margin genannt. Sie liegt bei Krypto-Futures je nach Börse und Broker typischerweise im zweistelligen Prozentbereich des Nominalwerts und wird von der Terminbörse in Abhängigkeit von der Schwankungsbreite festgesetzt. Die konkreten Sätze für die neuen Kontrakte stehen zum Zeitpunkt dieses Artikels noch aus; sie werden üblicherweise erst kurz vor dem Handelsstart veröffentlicht.
Margin und Liquidation: Woran eine gehebelte Position tatsächlich scheitert
Die Liquidation ist die zwangsweise Auflösung einer Position durch den Handelsplatz, sobald die hinterlegte Sicherheitsleistung eine festgelegte Schwelle unterschreitet. Sie ist der Mechanismus, an dem die meisten gehebelten Positionen enden, und sie fragt nicht danach, ob die Marktmeinung des Anlegers auf Sicht von Wochen richtig war.
Bei einem Wert, der an einem Tag 24 Prozent zulegt, ist die Gegenbewegung ebenso schnell möglich. Bitcoin Cash hat im laufenden Jahr mehrfach zweistellige Tagesbewegungen in beide Richtungen gezeigt. Eine Position mit fünffachem Hebel ist bei einem Rückgang von 20 Prozent rechnerisch aufgebraucht, bevor die Nachschussfrage überhaupt auftaucht.
Warum Liquidationen selten einzeln auftreten
Dazu kommt ein Punkt, der im Kryptohandel oft unterschätzt wird: Liquidationen treten gehäuft auf. Wenn viele gleichartig aufgestellte Positionen zur selben Zeit aufgelöst werden, erzeugen die dabei ausgelösten Verkäufe weiteren Druck, der die nächste Gruppe erreicht. Genau deshalb sind die Kursausschläge an solchen Tagen größer als die Nachricht, die sie ausgelöst hat.

Steuer auf Termingeschäfte: Die 20.000-Euro-Grenze ist seit dem Jahressteuergesetz 2024 weg
Für Anleger, die Termingeschäfte betreiben, hat sich die steuerliche Lage in den vergangenen zwei Jahren spürbar verbessert. Bis dahin galt nach § 20 Absatz 6 Sätze 5 und 6 des Einkommensteuergesetzes ein eigener Verlustverrechnungskreis: Verluste aus Termingeschäften durften nur mit Gewinnen aus Termingeschäften verrechnet werden, und das auch nur bis zu 20.000 Euro im Jahr.
Das Jahressteuergesetz 2024 vom 2. Dezember 2024, verkündet im Bundesgesetzblatt am 5. Dezember 2024, hat diese beiden Sätze ersatzlos gestrichen. Hintergrund waren verfassungsrechtliche Bedenken, die der Bundesfinanzhof in seinem Beschluss vom 7. Juni 2024 (Aktenzeichen VIII B 113/23) im Verfahren über die Aussetzung der Vollziehung formuliert hatte. Die Streichung wirkt nach § 52 Absatz 28 EStG auf das Jahr 2024 und auf alle offenen Fälle zurück.
Für dich heißt das: Verluste aus einem Krypto-Future sind mit sämtlichen Einkünften aus Kapitalvermögen verrechenbar, also auch mit Zinsen oder Dividenden, und der Jahresdeckel ist entfallen. Die Umsetzung durch die depotführenden Stellen beim Kapitalertragsteuerabzug ist zum 1. Januar 2026 verpflichtend geworden. Ob dein Institut das sauber abbildet, siehst du an der Steuerbescheinigung; bei älteren Verlustvorträgen lohnt der Blick in die Erträgnisaufstellung. Für die laufende Dokumentation deiner Positionen hilft ein Portfolio-Tracker, wie wir sie in der Übersicht zu Krypto-Steuer-Tools gegenüberstellen.
Future oder Coin im Wallet: zwei getrennte Steuerwelten
Wichtig ist die Abgrenzung zum direkt gehaltenen Coin. Ein Future ist ein Kapitalanlageprodukt und fällt unter die Abgeltungsteuer. Ein im eigenen Wallet gehaltener Bitcoin Cash ist dagegen ein anderes Wirtschaftsgut im Sinne des § 23 EStG, für das die einjährige Haltefrist gilt. Diese beiden Welten lassen sich steuerlich nicht miteinander verrechnen. Welche Rechtsfolge im Einzelfall greift, gehört in die Hand eines Steuerberaters.
Spot statt Hebel: Haltefrist, Verwahrung und der Kaufweg über eine zugelassene Börse
Für die Mehrheit der Privatanleger bleibt der direkte Kauf der naheliegende Weg, gerade bei einem Wert, dessen Nachrichtenlage sich innerhalb von Stunden dreht. Seit Ende 2024 gilt in der EU die Verordnung über Märkte für Kryptowerte, kurz MiCA; sie verlangt von Handelsplätzen eine Zulassung und regelt Pflichten zu Verwahrung, Eigenkapital und Kundeninformation. Welche Pflichten das im Einzelnen sind und bis wann sie greifen, haben wir im Überblick zu den MiCA-Lizenzpflichten zusammengetragen.
Drei Prüfpunkte vor der Kauforder
Beim Spotkauf prüfst du drei Dinge, bevor die Order rausgeht: ob der Handelsplatz für den Euro-Handel ein eigenes Orderbuch führt oder über eine Zwischenwährung geht, wie tief dieses Orderbuch bei deinem Ordervolumen ist, und wie die Verwahrung geregelt ist. Eine Aufstellung der hier zugelassenen Handelsplätze findest du in unserer Börsen-Übersicht.
Der steuerliche Unterschied ist erheblich. Hältst du Bitcoin Cash länger als ein Jahr im eigenen Bestand, ist ein Veräußerungsgewinn nach geltendem Recht steuerfrei. Diese Möglichkeit gibt es bei einem Future nicht, weil er als Kapitalanlage der Abgeltungsteuer unterliegt und ohnehin an seinem Verfallstermin endet.
Marken nach oben und unten: Woran du die nächste Bewegung bei BCH und UNI misst
Der 19. Oktober ist ein terminierter Ereignistag, und solche Termine werden an den Kryptomärkten regelmäßig vorweggenommen. Die Erfahrung mit früheren CME-Listungen zeigt zwei Muster, die sich gegenseitig ausschließen können: Ein Teil der Bewegung läuft vor dem Start, und der Starttag selbst kann mit Gewinnmitnahmen einhergehen. Welches Muster greift, lässt sich nicht vorhersagen, und jede Zahl dazu wäre erfunden.
Beobachtbar sind dagegen drei Größen. Erstens das offene Interesse an den bestehenden Krypto-Kontrakten der CME, das die Börse täglich veröffentlicht und das zeigt, ob institutionelles Geld tatsächlich in das Segment fließt. Zweitens das Handelsvolumen bei Bitcoin Cash, das mit dem gemeldeten Sprung um 153,8 Prozent aktuell weit über dem Normalwert liegt und dessen Rückgang auf das übliche Niveau das Ende des Impulses markieren würde. Drittens die Frage, ob die Aufsichtsprüfung, unter deren Vorbehalt die Listung steht, planmäßig abgeschlossen wird.
Auf der Kursseite sind die runden Marken die Orientierung, an denen sich Orders sammeln: bei Bitcoin Cash der Bereich um 300 US-Dollar nach unten, der vor der Meldung als Ausgangspunkt diente, und bei Uniswap die Marke von neun US-Dollar, die in der vergangenen Woche zurückerobert wurde. Fällt der Kurs unter diese Ausgangspunkte zurück, hat der Markt die Nachricht verarbeitet.
Was am 19. Oktober noch offen ist
Drei Punkte stehen zum Zeitpunkt dieses Artikels nicht fest und lassen sich nicht seriös vorwegnehmen. Die Sicherheitsleistungen für die neuen Kontrakte hat die Börse noch nicht veröffentlicht. Ob und welche in Deutschland tätigen Broker die Kontrakte für Privatkunden mit ausgeschlossener Nachschusspflicht anbieten werden, ist ebenfalls offen. Und die aufsichtsrechtliche Prüfung, unter deren Vorbehalt die Ankündigung steht, ist nicht abgeschlossen.
Wer jetzt handeln will, arbeitet deshalb mit dem, was belegt ist: der Ankündigung selbst, den Kontraktgrößen und der geltenden Rechtslage für Kleinanleger in Deutschland.
CME-Futures auf Bitcoin Cash prüfen: Was du daraus mitnimmst
- Kläre deinen Zugang, bevor der Handel startet. Frage bei deinem Broker nach, ob er die neuen CME-Kontrakte für Privatkunden führt und ob die Nachschusspflicht vertraglich ausgeschlossen ist. Ohne diesen Ausschluss bleibt dir nur der Weg über die schriftliche Absicherungserklärung, und der setzt eine bestehende Position voraus, die du absicherst. Welche Häuser für den gehebelten Handel überhaupt in Frage kommen, zeigt die Broker-Übersicht.
- Rechne die Kontraktgröße in Euro um, bevor du die Margin betrachtest. 250 BCH im Standard-Kontrakt sind beim aktuellen Kurs rund 81.800 US-Dollar Nominalwert; der Micro-Kontrakt über 25 BCH ist für ein privates Depot die einzige realistische Größe. Wenn dir der Hebel zu groß ist, bleibt der direkte Kauf über eine zugelassene Kryptobörse mit der einjährigen Haltefrist.
- Prüfe deine Verlustvorträge aus Termingeschäften. Seit der Streichung durch das Jahressteuergesetz 2024 sind sie mit allen Einkünften aus Kapitalvermögen verrechenbar, und die Banken bilden das seit dem 1. Januar 2026 verpflichtend im Steuerabzug ab. Ein Blick in die Steuerbescheinigung lohnt; die laufende Dokumentation übernimmt ein Steuer- und Portfolio-Tool.
Quellen: Die Ankündigung im Wortlaut steht in der Pressemitteilung der CME Group vom 22. September 2026. Die Bedingungen für den Verkauf von Futures an Kleinanleger in Deutschland regelt die Allgemeinverfügung der BaFin vom 30. September 2022.
(Stand: 22. September 2026. Dieser Beitrag ist keine Anlageberatung. Kurse und Gebührenmodelle ändern sich; prüfe die Konditionen vor jedem Kauf beim Anbieter selbst.)
Transparenzhinweis: Dieser Beitrag wurde unter Zuhilfenahme künstlicher Intelligenz erstellt und vor der Veröffentlichung redaktionell geprüft. Alle Zahlen und Angaben wurden gegen die im Text verlinkten Primärquellen abgeglichen. Das Beitragsbild wurde mit KI erzeugt.
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