Die in diesem Artikel bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich zu Informationszwecken und stellen keine Finanzberatung dar. Investitionen in Kryptowährungen sind mit einem hohen Risiko verbunden. Führe immer deine eigene Recherche durch.

Binance Pool schließt am 10. November: Die zweite Frist läuft 17 Stunden später ab

Binance stellt Binance Pool, Pool Savings, Cloud Mining und den Transaction Accelerator am 10. November 2026 um 07:00 UTC ein. Neben dieser Frist stehen zwei weitere im Kalender: 23:59 UTC am selben Tag für offene Auszahlungen und der 24. November für die Abrechnungen, die das Finanzamt sehen will.

Große runde Bahnhofsuhr ohne Ziffern aus gebürstetem Stahl unter der Decke einer Maschinenhalle, der Minutenzeiger kurz vor dem Ende, in der Mitte des Zifferblatts das Bitcoin-Zeichen als Intarsie, dahinter unscharf die Reihen dunkler Geräteschränke
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Binance schaltet seinen Mining-Pool ab. Am 10. November 2026 um 07:00 UTC trennt die Kryptobörse die Verbindungen zu Binance Pool, die Stratum-URLs und die Mining-Endpunkte gehen vom Netz, und jede Rechenleistung, die danach noch ankommt, wird weder angenommen noch gutgeschrieben. Mit dem Pool verschwinden Pool Savings, Cloud Mining und der Transaction Accelerator, dazu die Telegram-Hashrate-Alarme, die Benachrichtigungen per E-Mail und die Mining-Pool-APIs.

Der Termin, den du dir eigentlich merken musst, ist aber ein anderer. In derselben Ankündigung steht eine zweite Frist, siebzehn Stunden später: Bis zum 10. November 2026 um 23:59 UTC sollst du alles erledigt haben, was nötig ist, damit offene Prämien, Guthaben, Rückerstattungen und Abrechnungen bei dir ankommen können, die Identitätsprüfung ausdrücklich eingeschlossen. Wer nur die 07:00 Uhr im Kopf hat, hält die Sache am Mittag für erledigt und lässt die zweite Kante am Abend verstreichen.

Dazu kommt ein dritter Stichtag, der dich am ehesten noch Jahre später einholt: Ab dem 24. November 2026 um 07:00 UTC sind die Pool-Seiten dauerhaft nicht mehr erreichbar. Damit sind auch die Abrechnungen weg, die du als Nachweis für deine Steuererklärung brauchst. Dieser Text führt dich durch alle drei Fristen, durch den Wechsel zu einem anderen Pool und durch die deutschen Pflichten, die daran hängen.

Was Binance am 10. November abschaltet, und was mit dem Pool verschwindet

Die Ankündigung von Binance nennt eine ganze Produktgruppe, nicht ein einzelnes Angebot. Abgeschaltet werden Binance Pool selbst, Pool Savings, Cloud Mining und der Transaction Accelerator. Dazu kommen die Funktionen, die um den Pool herum gebaut waren: Hashrate-Alarme per Telegram, Benachrichtigungen per E-Mail und die Mining-Pool-APIs, über die viele Betreiber ihre Überwachung laufen lassen.

Vier dieser Begriffe betreffen jeweils andere Leute. Ein Mining-Pool bündelt die Rechenleistung vieler Teilnehmer; findet der Pool einen Block, verteilt er die Belohnung nach den eingereichten Anteilen, den sogenannten Shares. Cloud Mining ist das Gegenstück dazu: Hier besitzt du keine Hardware, sondern mietest Rechenleistung für eine Laufzeit. Pool Savings war ein Zinsangebot, in das sich Mining-Erträge einlegen ließen. Der Transaction Accelerator schließlich konnte eine festhängende Bitcoin-Transaktion bevorzugt in einen Block schieben.

Zwei Begriffe begleiten dich durch den Rest dieses Textes. Die Hash Rate ist das Tempo, mit dem deine Hardware Rechenoperationen durchprobiert, gemessen in Hashes je Sekunde; sie entscheidet darüber, welchen Anteil an den Erträgen des Pools du beanspruchen kannst. Shares sind die Nachweise dieser Arbeit: Teillösungen, die dein Gerät beim Pool einreicht und die der Pool zählt, um deinen Anteil an einem gefundenen Block zu bestimmen. Beides zusammen beschreibt, was beim Kryptomining überhaupt vergütet wird und was am 10. November um 07:00 UTC schlagartig ins Leere läuft.

Gehörst du zu den Cloud-Mining-Kunden, musst du keine Maschine umkonfigurieren, bei dir fällt schlicht das Produkt weg. Wer dagegen eigene ASICs betreibt, also die auf Bitcoin spezialisierte Hardware, hat echte Arbeit vor sich: neuen Pool auswählen, jedes Gerät einzeln auf die neue Stratum-Adresse umstellen, Worker-Namen neu vergeben und die Überwachung ersetzen, die bisher an den Binance-APIs hängt. Zum Stand dieser Woche kostet ein Bitcoin rund 83.300 Dollar, ein geschürfter Block bringt derzeit 3,125 BTC plus Gebühren: Es geht beim Umstellen also nicht um Kleingeld.

Die Binance-Pool-Abschaltung im Ablauf: 07:00 UTC, 23:59 UTC und der 24. November

10. November, 07:00 UTC. Binance beginnt, die Mining-Verbindungen zu trennen. Die Stratum-URLs und die Mining-Endpunkte werden deaktiviert. Hashrate-Einreichungen und Mining-Anteile, die nach diesem Zeitpunkt eingehen, werden nach dem Wortlaut der Ankündigung nicht mehr angenommen, verarbeitet oder gutgeschrieben. Gleichzeitig schließen die Produktzugänge, und es entstehen keine neuen Belohnungen, Erträge oder Vergünstigungen mehr. Am selben Tag verschwinden alle Verweise auf Binance Pool von der Startseite der Kryptobörse.

10. November, 23:59 UTC. Diese Zeile ist die unauffälligste und die folgenreichste. Binance bittet darum, bis dahin sicherzustellen, dass dein Konto offene Belohnungen, Rückerstattungen oder Abrechnungen überhaupt empfangen kann, und nennt dabei ausdrücklich alle erforderlichen Schritte zur Identitätsprüfung. Ein unvollständig verifiziertes Konto ist genau der Fall, in dem eine Auszahlung liegen bleibt. Betroffen sind davon vor allem Nutzer, die ihr Konto vor Jahren eröffnet und seither kaum angefasst haben.

24. November, 07:00 UTC. Vierzehn Tage lang bleiben die Pool-Seiten noch erreichbar, damit du historische Daten, Kontounterlagen und den Status deiner Auszahlungen einsehen kannst. Danach sind sie dauerhaft nicht mehr aufrufbar.

Eine Einschränkung greift sogar noch früher, betrifft aber keine deutschen Nutzer: Für Kunden in Brasilien begrenzt Binance den Zugang zu mehreren Diensten einschließlich Binance Pool bereits ab dem 27. Oktober 2026. Das Fachmedium CryptoBriefing führt diesen Schritt auf neue Vorgaben der dortigen Zentralbank zurück. Binance selbst stellt in seiner Ankündigung keinen Zusammenhang zwischen beidem her.

Lange Reihe mannshoher Geräteschränke in einer dunklen Halle, an genau einem Schrank glimmt eine einzelne grüne Betriebsleuchte, alle anderen Gehäuse liegen dunkel
Jedes Gerät zeigt einzeln auf die alte Adresse und muss einzeln umgehängt werden, bevor am 10. November um 07:00 UTC die Verbindungen fallen.

Die zweite Frist um 23:59 UTC und die Rolle der Identitätsprüfung

Hier lohnt genaues Lesen statt Dramatik. Binance sagt nicht, dass offene Beträge nach 23:59 UTC verfallen. Die Ankündigung formuliert vorsichtiger: Berechtigte ausstehende Belohnungen, Guthaben, Rückerstattungen oder Abrechnungen werden auch nach dem 10. November weiterverarbeitet, vorbehaltlich der jeweiligen Produktregeln, des Kontostatus, der Risikokontrollen, der Compliance-Prüfungen und des geltenden Rechts. Die 23:59 UTC sind als Zeitpunkt genannt, bis zu dem die nötigen Schritte erledigt sein sollen, um eine zügige Abwicklung zu ermöglichen.

Praktisch heißt das: Die Frist ist keine Falltür mit Totalverlust, aber sie markiert den Punkt, ab dem du dich auf eine zügige Bearbeitung nicht mehr verlassen kannst. Vier Dinge gehören deshalb vorher erledigt.

  • Identitätsprüfung abschließen. Das ist der einzige Punkt, den Binance beim Namen nennt. Ist deine Verifizierung unvollständig oder ein Ausweisdokument abgelaufen, bleibt die Auszahlung stehen.
  • Auszahlungsinformationen prüfen. Hinterlegte Adressen und Bankverbindungen müssen aktuell und bestätigt sein.
  • Kontostatus klären. Eine laufende Sicherheitssperre oder eine offene Rückfrage des Supports ist genau der Kontostatus, auf den die Ankündigung verweist.
  • Pool-Savings-Positionen auflösen. Dieser Punkt hat eine eigene Unschärfe, dazu gleich mehr.

Shares, Belohnungen und die Schlussabrechnung: Was vor 07:00 UTC noch zählt

Ein Detail entlastet: Mining-Anteile, die du vor dem 10. November 07:00 UTC einreichst, fließen nach den geltenden Binance-Pool-Regeln noch in die finale Berechnung der Belohnungen ein, die in der Branche meist Rewards heißen. Die Arbeit der letzten Stunden vor dem Abschalten ist also nicht verloren. Binance schreibt außerdem, der Pool solle bis zu den genannten Zeitpunkten unter normalen Bedingungen weiterlaufen.

Was danach kommt, ist dagegen wirklich verlorene Arbeit. Ein Gerät, das am 10. November um 08:00 UTC noch auf die alte Adresse zeigt, rechnet ins Leere: Die eingereichten Anteile werden nicht mehr gezählt, der Strom läuft trotzdem. Bei einem aktuellen Großgerät mit drei bis vier Kilowatt Leistungsaufnahme sind das rund 72 bis 96 Kilowattstunden am Tag, für die keine einzige Belohnung mehr gutgeschrieben wird.

Deshalb ist der Umstellungstermin kein Punkt, sondern ein Fenster. Wer mehrere Geräte verantwortet, plant einen Tag Vorlauf ein, testet die neue Adresse an einem einzelnen Gerät und zieht erst dann den Rest nach. Wichtig beim Vergleich der Pools: Die Abrechnungsmodelle unterscheiden sich. Bei PPS bekommst du eine feste Vergütung je eingereichtem Anteil, FPPS, also Full Pay Per Share, legt anteilig die Transaktionsgebühren obendrauf, PPLNS verteilt erst nach einem gefundenen Block und schwankt entsprechend stärker. Welches Modell du wählst, ändert deine Erträge spürbar.

Pool Savings: auflösen, obwohl keine eigene Uhrzeit genannt wird

An dieser Stelle bleibt die Ankündigung unscharf, und das gehört gesagt. Zu Pool Savings heißt es nur, du sollest deine aktiven Positionen durchsehen und sie kündigen oder zurücknehmen, bevor der Dienst endet. Eine eigene Uhrzeit nennt Binance dafür nicht.

Weil Pool Savings in derselben Aufzählung steht wie der Pool selbst, ist der 10. November um 07:00 UTC der Zeitpunkt, auf den du dich einstellen solltest. Eine getrennte, spätere Frist für Pool Savings ist nirgends belegt, und auf eine unbelegte Frist sollte niemand sein Guthaben setzen.

Unsere Messung: Binance Pool fand zuletzt 47 von 4.419 Blöcken

Warum schließt eines der größten Unternehmen der Branche seinen Mining-Pool? Binance gehört zu den größten Kryptobörsen der Welt, und die Schließung trifft einen Dienst, den das Unternehmen seit 2020 betrieben hat. Binance nennt als Grund nur die laufende Überprüfung des eigenen Produktangebots. Die Zahlen sind deutlicher.

Wir haben die gefundenen Blöcke nach Pool ausgezählt, auf Grundlage der Daten des Blockexplorers mempool.space. Über die vergangenen drei Jahre entfielen auf Binance Pool 4.366 von 159.250 Blöcken, also 2,74 Prozent und Rang neun. Über das vergangene Jahr waren es 1.080 von 52.380 Blöcken, 2,06 Prozent, weiterhin Rang neun. Im vergangenen Monat dann: 47 von 4.419 Blöcken, 1,06 Prozent, Rang dreizehn. Der Anteil hat sich in drei Jahren mehr als halbiert.

An der Spitze sieht derselbe Monat so aus: Foundry USA kam auf 25,6 Prozent, AntPool auf 20,7 Prozent, F2Pool auf 16,2 Prozent. Die drei größten Mining Pools teilen damit rund 62 Prozent der gefundenen Blöcke unter sich auf. Ein Pool mit einem Prozent Anteil findet im Schnitt alle anderthalb Tage einen Block, und genau diese Seltenheit macht die Erträge für die angeschlossenen Miner unruhig.

Unsere Einschätzung: Das Kryptomining-Geschäft ist für Binance zur Nebensache geworden, und die Schließung ist die Folge daraus. Dafür sprechen der halbierte Blockanteil, der Rutsch von Rang neun auf Rang dreizehn binnen eines Jahres und der Umstand, dass gleich die ganze Produktfamilie geht statt eines einzelnen Dienstes. Dagegen hält sich wenig, außer dem Zeitpunkt: Dass die Einschränkung in Brasilien zwei Wochen vorher greift, lässt sich als regulatorischer Druck lesen. Belegt ist dieser Zusammenhang nicht, und Binance stellt ihn selbst nicht her. An den drei Stichtagen ändert der Grund ohnehin nichts.

Mining-Erträge in Deutschland: § 15 EStG oder § 22 Nummer 3 EStG

Jetzt zu dem Teil, den die Meldungen zur Abschaltung auslassen. Wer in Deutschland schürft, hat steuerpflichtige Einkünfte, und zwar unabhängig davon, ob der Pool weiterbesteht oder nicht.

Das Bundesfinanzministerium ordnet die Blockerstellung in seinem Schreiben zu Kryptowerten vom 6. März 2025 zwei Einkunftsarten zu. Betreibst du das Mining nachhaltig und mit Gewinnerzielungsabsicht, sind es Einkünfte aus Gewerbebetrieb nach § 15 EStG; Blockbelohnung und Transaktionsgebühren zählen dann als Betriebseinnahmen. Bleibt es bei gelegentlicher Tätigkeit, greifen sonstige Einkünfte aus Leistungen nach § 22 Nummer 3 EStG. Dort gilt eine Freigrenze: Liegen diese Einkünfte im Kalenderjahr unter 256 Euro, bleiben sie steuerfrei. Wird die Grenze überschritten, ist der volle Betrag steuerpflichtig, nicht nur der übersteigende Teil.

Entscheidend ist der Wert zum Zuflusszeitpunkt: Maßgeblich ist der Kurs an dem Tag, an dem die Belohnung deinem Konto gutgeschrieben wurde, nicht der Kurs beim späteren Verkauf. Wie die Abgrenzung zwischen Gewerbe und Gelegenheit im Einzelfall ausfällt, haben wir in unserem Ratgeber zu Krypto-Mining und Steuer ausführlich aufgeschlüsselt.

Halb herausgezogene Schublade eines grüngrauen Stahlschranks mit Hängeregistratur, eine Hand zieht eine Mappe mit leerem Reiter heraus, harter Lichtkegel von schräg oben
Vom 24. November an führt kein Weg mehr zurück zu den Abrechnungen, die beim Finanzamt als Nachweis dienen.

Was § 147 AO von deinen Mining-Aufzeichnungen verlangt

Damit wird der 24. November zum eigentlichen Steuertermin dieser Abschaltung. Die Abgabenordnung schreibt in § 147 vor, welche Unterlagen wie lange geordnet aufzubewahren sind.

Für das Mining heißt das konkret: Monatsabrechnungen, Auszahlungsbelege und die Transaktionshistorie sind Buchungsbelege oder zumindest sonstige Unterlagen von Bedeutung für die Besteuerung. § 147 Absatz 3 AO setzt dafür gestaffelte Fristen an: Bücher und Jahresabschlüsse zehn Jahre, Buchungsbelege acht Jahre, sonstige Unterlagen sechs Jahre. Die Frist beginnt erst mit dem Ende des Kalenderjahres, in dem der Beleg entstanden ist, und sie läuft nicht ab, solange die Festsetzungsfrist für die betroffene Steuer noch offen ist.

Eine Abrechnung aus dem Jahr 2026 kann dich also bis weit in die 2030er Jahre begleiten. Der Anbieter hält sie aber nur noch bis zum 24. November 2026 bereit. Was du bis dahin nicht heruntergeladen hast, musst du später rekonstruieren, und zwar ohne Zugriff auf die Quelle.

Sinnvoll ist deshalb ein vollständiger Abzug statt einer Stichprobe: alle Monatsabrechnungen, die komplette Auszahlungshistorie mit den Zieladressen, die Einträge zu Pool Savings und Cloud Mining sowie die Belege über Gebühren. Wer seine Erträge laufend erfassen will, findet unter den Krypto-Steuer-Tools und Portfolio-Trackern Programme, die Mining-Zuflüsse mit Tageskurs bewerten und als Bericht ausgeben. Die Rohdaten musst du trotzdem selbst sichern: Ein Tool ersetzt keinen Beleg, und die Seiten des Anbieters sind ab dem 24. November nicht mehr erreichbar.

Was das Finanzamt ab 2026 ohnehin über Kryptokonten erfährt

Die Unterlagen werden auch deshalb wichtiger, weil die Behörden parallel mehr sehen als früher. Mit dem Kryptowerte-Steuertransparenzgesetz hat Deutschland die EU-Richtlinie DAC8 umgesetzt; das Gesetz gilt seit dem 1. Januar 2026. Anbieter von Kryptowerte-Dienstleistungen müssen Angaben zu ihren Nutzern und deren Transaktionen an das Bundeszentralamt für Steuern melden, das die Daten an die Finanzämter und an die Partnerbehörden in der EU weitergibt. Das erste Meldejahr ist 2026, die Meldung ist im Jahr darauf fällig.

Für dich als Miner bedeutet das eine schlichte Rechenaufgabe: Was die Börse meldet, sollte zu dem passen, was in deiner Erklärung steht. Ein Konto, dessen Abrechnungen du nicht mehr aufrufen kannst, erschwert genau diesen Abgleich. Das ist der zweite Grund, die Unterlagen vor dem 24. November zu ziehen, auch wenn du längst zu einem anderen Pool gewechselt bist.

Den Pool wechseln: Stratum-Adresse, Worker-Namen und die Überwachung

Der technische Teil ist überschaubar, wenn du ihn nicht am letzten Tag erledigst. Drei Schritte reichen für ein Gerät.

  1. Konto beim neuen Pool anlegen und Auszahlungsadresse hinterlegen. Prüfe, ab welchem Mindestbetrag ausgezahlt wird und in welchem Takt. Bei kleinen Anlagen entscheidet diese Schwelle darüber, ob du überhaupt regelmäßig Geld siehst.
  2. Stratum-Adresse und Worker-Namen eintragen. In der Oberfläche deines Geräts ersetzt du die bisherige Pool-URL durch die neue und vergibst einen Worker-Namen nach dem Schema des neuen Anbieters. Richte gleich eine zweite Adresse als Reserve ein, damit das Gerät bei einer Störung nicht stillsteht.
  3. Überwachung neu aufsetzen. Alarme, die auf den Binance-APIs oder den Telegram-Benachrichtigungen beruhen, hören am 10. November auf zu funktionieren. Viele Miner merken den Ausfall ihrer Überwachung erst, wenn die Hash Rate längst auf null steht. Der Ersatz gehört vorher eingerichtet, sonst merkst du einen Ausfall erst an der ausbleibenden Auszahlung.

Bei der Auswahl des neuen Anbieters zählen vier Dinge. Erstens die Größe: Große Mining Pools finden häufiger einen Block und zahlen deshalb gleichmäßiger aus, konzentrieren aber auch die Rechenleistung des Netzwerks auf wenige Adressen. Zweitens die unterstützten Kryptowährungen: Manche Dienste rechnen nur Bitcoin ab, andere bedienen mehrere Blockchains, was sich lohnt, wenn deine Hardware nicht auf BTC festgelegt ist. Drittens die Gebühr, die je nach Anbieter zwischen rund einem und vier Prozent der Erträge liegt. Viertens der Standort der Server, denn eine hohe Latenz zwischen Gerät und Pool kostet verworfene Shares und damit bares Geld.

Wo deine Prämien danach landen, ist eine eigene Entscheidung. Auf einer Börse bleiben sie bequem handelbar, liegen aber in fremder Verwahrung. Wer größere Bestände aufbaut, zieht sie in die eigene Verwahrung ab. Eines sollte dabei klar sein: Mining-Erträge sind kein sicheres Einkommen. Kursverfall, steigende Schwierigkeit und Stromkosten können einen Betrieb unrentabel machen, und ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist möglich.

Binance Pool: Bis zum 24. November liegen die Abrechnungen noch bereit

Drei Schritte, in dieser Reihenfolge:

  1. Bis zum 10. November, 07:00 UTC: Hashrate umhängen. Neuen Pool wählen, jedes Gerät einzeln umstellen, Abrechnungsmodell und Auszahlungsschwelle vergleichen. Wohin die Auszahlungen danach gehen, klärst du am besten vorher: Der Vergleich der Krypto-Börsen und ihrer Gebühren zeigt, wo Ein- und Auszahlung in Euro was kosten.
  2. Bis zum 10. November, 23:59 UTC: Konto empfangsbereit machen. Identitätsprüfung abschließen, Auszahlungsinformationen aktualisieren, Pool-Savings-Positionen auflösen. Für größere Bestände, die du anschließend selbst verwahren willst, lohnt der Blick in den Vergleich der Hardware-Wallets.
  3. Bis zum 24. November, 07:00 UTC: Unterlagen sichern. Alle Monatsabrechnungen, die Auszahlungshistorie und die Gebührenbelege herunterladen und so ablegen, dass du sie in acht Jahren noch findest. Ein Steuer-Tool mit Portfolio-Tracker übernimmt danach die Bewertung zum Tageskurs.

(Stand: 13. Oktober 2026. Dieser Beitrag ist keine Anlageberatung. Kurse und Gebührenmodelle ändern sich; prüfe die Konditionen vor jedem Kauf beim Anbieter selbst.)

Häufige Fragen zu Binance Pool

Transparenzhinweis: Dieser Beitrag wurde unter Zuhilfenahme künstlicher Intelligenz erstellt und vor der Veröffentlichung redaktionell geprüft. Alle Zahlen und Angaben wurden gegen die im Text verlinkten Primärquellen abgeglichen. Das Beitragsbild wurde mit KI erzeugt.

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