Die in diesem Artikel bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich zu Informationszwecken und stellen keine Finanzberatung dar. Investitionen in Kryptowährungen sind mit einem hohen Risiko verbunden. Führe immer deine eigene Recherche durch.

Binance Hack eine Woche danach: Was der 6 Milliarden Dollar Diebstahl wirklich kostet

Eine Woche nach dem größten Krypto-Diebstahl aller Zeiten hat Binance die Hälfte seiner SAFU-Bitcoin ausgegeben, Milliarden an Einlagen verloren und warnt vor Welle zwei.

Dunkler Kontrollraum, auf dem Pult leuchtet ein einzelnes rotes Warnlicht
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Kategorien: Hacks & SicherheitBörsen & Broker

Vor sieben Tagen, am Abend des 29. Oktober, zog ein Angreifer rund 6,3 Milliarden Dollar aus den Hot Wallets von $Binance ab, verteilt auf zehn Blockchains. Es ist der größte Diebstahl der Krypto-Geschichte, etwa viermal so groß wie der Bybit-Hack von 2025. Binance hat die Woche überstanden, Auszahlungen laufen wieder, der Markt fällt nicht mehr. Doch die Rechnung wird erst jetzt sichtbar. Hier ist das vollständige Bild.

Was ist beim Binance Hack passiert?

Laut TRM Labs begann der Diebstahl am 29. Oktober um 20:05 Uhr UTC, eine zweite Welle folgte drei Stunden später. Der Angreifer kompromittierte die Signatur-Infrastruktur hinter den Hot Wallets von Binance, nicht einzelne Kundenkonten. Binance stoppte noch in derselben Nacht alle Auszahlungen und gab sie wenige Tage später schrittweise wieder frei, beginnend mit Bitcoin.

Der Einstiegspunkt ist der Teil, der jeder Börse Sorgen machen sollte: Die Angreifer nutzten gefälschte Bewerbungsgespräche, um Schadsoftware auf Mitarbeitergeräte zu bringen, und drangen dabei auch in ein internes KI-Tool ein. Kein Smart Contract wurde ausgenutzt. Menschen wurden es.

Wer steckt hinter dem Binance Hack?

Das FBI machte am 31. Oktober TraderTraitor verantwortlich, jene nordkoreanische Staatseinheit, die im vergangenen Jahr auch 1,5 Milliarden Dollar bei Bybit erbeutet hatte. TRM Labs und Chainalysis kamen zum selben Ergebnis, und Elliptic sieht sich durch die Verfolgung der Gelder über tausende Wallets bestätigt.

Nordkorea widerspricht. Kim Yo Jong, die Schwester von Kim Jong Un, nannte den Vorwurf in einer Erklärung über die Staatsmedien vom 3. November "absurde Rhetorik" und "eine abgedroschene Provokation". Präsident Trump sagte zunächst, die Ermittler seien sich noch nicht sicher. Bislang wurden zwischen 2,7 und 3 Milliarden Dollar der gestohlenen Vermögenswerte eingefroren, unter anderem auf Arbitrum.

Wie deckt Binance die Verluste?

CEO Richard Teng versprach am 30. Oktober, Binance werde jeden Dollar ersetzen, Kundengelder seien zu keinem Zeitpunkt angetastet worden. Das Geld kommt aus drei Töpfen: dem SAFU-Notfallfonds, einem Teil des Futures-Versicherungsfonds und der eigenen Kasse. Am 31. Oktober meldete Binance, rund 90 Prozent der betroffenen Vermögenswerte seien bereits abgedeckt, und Mitgründerin Yi He bestätigte, dass die Börse die gestohlenen Altcoins am offenen Markt zurückkauft.

Genau hier zeigen sich die wahren Kosten. On-Chain-Daten deuten darauf hin, dass Binance bereits etwa die Hälfte der im SAFU gehaltenen Bitcoin ausgegeben hat, im Wert von rund 580 Millionen Dollar, um das Loch zu stopfen. Rechnet man die Altcoin-Rückkäufe und die Strafzahlungen der letzten Jahre dazu, kommt eine Analyse auf einen Schaden von fast der Hälfte der Gewinne, die Binance in den letzten fünf Jahren erzielt hat.

Verlassen die Kunden Binance?

Ja, und zwar in großem Stil. Mehr als 4,6 Milliarden Dollar flossen nach der Freigabe der Auszahlungen von der Plattform ab, und Binance hat im Lauf der Woche sichtbar Marktanteile an die Konkurrenz verloren. Ein Teil des Geldes kommt zurück. Ein Teil wanderte direkt in Hardware Wallets.

Binance warnte außerdem vor einer zweiten Welle von Angriffsversuchen, und die ist anderswo bereits Realität: Die brasilianische Börse Mercado Bitcoin und BitMart bestätigten diese Woche ebenfalls Hacks und vermuten dieselbe Gruppe dahinter. Die Angreifer haben jetzt ein Drehbuch, und sie nutzen es wieder.

Ist Binance jetzt noch sicher?

Die ehrliche Antwort: Die Börse ist solvent, Einlagen sind gedeckt, Auszahlungen funktionieren. Der Angriff galt der Infrastruktur von Binance selbst. Wer Coins dort liegen hatte, war nie individuell in Gefahr. Die Lehre lautet nicht "Binance ist am Ende". Die Lehre lautet: Die größte Börse der Welt kann über Nacht 6 Milliarden Dollar durch eine Phishing-Mail verlieren, und jede andere Börse läuft auf derselben Art von Infrastruktur.

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Transparenzhinweis: Dieser Beitrag wurde unter Zuhilfenahme künstlicher Intelligenz erstellt und vor der Veröffentlichung redaktionell geprüft. Alle Zahlen und Angaben wurden gegen die im Text verlinkten Primärquellen abgeglichen. Das Beitragsbild wurde mit KI erzeugt.

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