CoinEx verkauft ab Dienstag alle Nicht-USDT-Guthaben: Was du bis zum 29. September prüfen musst
Am 29. September um 02:00 UTC endet bei CoinEx der Spothandel, und alle Bestände außerhalb von USDT werden danach verkauft oder delistet. Was das für Haltefrist, Steuer und Auszahlung bedeutet.

Inhalt
Inhalt
Wenn bei CoinEx noch ein Guthaben liegt, das nicht in USDT geführt wird, bleiben dafür rund 46 Stunden. Am 29. September 2026 um 02:00 UTC endet der Spothandel der Börse, und ab diesem Zeitpunkt werden Bestände, die nicht in ihrer ursprünglichen Währung abgezogen wurden, verwertet. Coins mit Liquidität an externen Märkten verkauft die Börse nach eigenen Angaben in Stapeln und schreibt den Nettoerlös als USDT im Spotkonto gut. Coins ohne externe Liquidität werden schrittweise delistet, und für sie übernimmt die Börse nach dem Beginn der Abarbeitung ausdrücklich keine Verwahrung und keine Einlösung mehr.
Der Unterschied zum bisherigen Verständnis dieses Termins ist kein Detail. Bis zum 29. September kannst du selbst entscheiden, was mit deinem Bestand passiert. Danach entscheidet die Börse, und zwar in Stapeln, zu einem Kurs, den du vorher nicht kennst. Wer Bitcoin, Ether oder einen kleineren Altcoin bei CoinEx liegen hat und den Termin verstreichen lässt, hält am Ende keinen dieser Coins mehr, sondern einen Dollar-Stablecoin.
Zwangsumtausch bei CoinEx: Was am 29. September um 02:00 UTC mit deinen Coins passiert
Die Regel steht in der Abwicklungsmitteilung der Börse und lässt sich in einem Satz zusammenfassen: Wer seine Nicht-USDT-Bestände in der Originalwährung behalten will, muss sie vor dem 29. September 2026, 02:00 UTC, abziehen. Danach greift die Verwertung.
Für die Abwicklung unterscheidet die Börse zwei Gruppen. Bei Coins, für die es an externen Märkten noch Liquidität gibt, verkauft sie den Bestand und rechnet den Nettoerlös in USDT um; das Ergebnis landet im Spotkonto des Nutzers. Bei Coins ohne externen Markt findet kein Verkauf statt, sie werden delistet, und die zugehörigen Wallets werden nach Angaben der Börse nicht weiter betrieben. Die Abarbeitung läuft in Stapeln über den Auszahlungszeitraum verteilt, und für einzelne Stapel kündigt die Börse keine gesonderten Mitteilungen an.
Ein Begriff, kurz erklärt: Eine Verwertung ist der Verkauf eines Bestands durch einen Dritten, ohne dass der Eigentümer den Zeitpunkt oder den Kurs bestimmt. Wirtschaftlich ist das ein Verkauf wie jeder andere, nur ohne deine Entscheidung darüber, wann er stattfindet.
Dass Gebühren und Fristen sich kurzfristig ändern können, gilt bei einer Abwicklung besonders. Wenn du deinen Bestand ohnehin neu sortierst, lohnt der Blick auf Börsen mit einer europäischen Zulassung, weil dort ein Marktaustritt nicht ohne Abwicklungsregeln und ohne Aufsicht abläuft.
Der Abwicklungsfahrplan: Welche Stufen seit dem 15. September schon gegriffen haben
Der 29. September ist die dritte Stufe eines Fahrplans, der am 15. September begann. Die Börse hatte ihre Schließung an diesem Tag angekündigt und den Abbau sofort gestartet.
- 15. September 2026: Keine Neuregistrierungen mehr, Empfehlungsprovisionen und weitere Vergütungen enden. Futures wechseln in den Modus, in dem sich Positionen nur noch verkleinern lassen. Neue Aufträge für Fiat, Margin, Kredite, Sparprodukte, Staking und strategisches Trading werden nicht mehr angenommen.
- 22. September 2026: Alle Dienste außerhalb des Spotmarkts enden. Einzahlungen über die Blockchain stoppen, für das Börsentoken CET erst zum 29. September. Offene Futures-Positionen werden zum Indexpreis zwangsweise abgerechnet, Spar- und Staking-Produkte einheitlich zurückgezahlt.
- 29. September 2026, 02:00 UTC: Der Spothandel endet, nicht ausgeführte Aufträge werden gestrichen. Die hauseigene Blockchain CoinEx Smart Chain und die dezentrale Börse OneSwap stellen den Betrieb ein. Ab diesem Moment beginnt die Verwertung der Nicht-USDT-Bestände.
- 22. Dezember 2026, 02:00 UTC: Der Auszahlungskanal schließt, der Betrieb endet.
Zwischen dem 29. September und dem 22. Dezember bleibt die Plattform damit knapp drei Monate lang ein reiner Auszahlungsschalter. Das klingt nach Zeit, verschiebt aber die entscheidende Arbeit nach vorn: Was du in dieser Phase noch abziehen kannst, ist das, was nach der Verwertung übrig ist, und das ist bei den meisten Beständen USDT.
Zur Uhrzeit des Dezember-Termins gehen die Angaben auseinander. Mehrere Berichte nennen den 22. Dezember 2026 um 02:00 UTC, eine weitere Zusammenfassung der Mitteilung nennt für denselben Tag die Zeitzone UTC+8. Der Unterschied von acht Stunden spielt keine Rolle, solange du nicht auf den letzten Tag wartest, und genau deshalb solltest du es nicht tun.
Verkauf in Stapeln ohne Einzelankündigung: Warum du den Ausführungskurs nicht kennst
Die praktische Folge der Stapelabarbeitung ist ein Kursrisiko, das sich nicht steuern lässt. Die Börse nennt keinen Termin für den einzelnen Coin und keine gesonderte Mitteilung je Stapel. Du weißt also nicht, an welchem Tag dein Bestand verkauft wird, und du kannst den Zeitpunkt nicht wählen.
Wie groß dieses Risiko ist, hängt an der Schwankungsbreite des jeweiligen Coins. Zum Abruf am 27. September 2026 um 03:48 UTC stand Bitcoin nach Daten von CoinGecko bei rund 84.381 US-Dollar und hatte in sieben Tagen etwa 4,2 Prozent zugelegt; Ether lag bei rund 2.697 US-Dollar mit etwa 3,0 Prozent auf Wochensicht. Bei kleineren Altcoins fällt die Spanne deutlich breiter aus: Im Feld der größten 25 Kryptowerte lagen die Wochenveränderungen am selben Abruf zwischen minus 2,1 und plus 41,9 Prozent. Ein Verkauf, dessen Tag du nicht kennst, trifft bei solchen Werten mal die eine und mal die andere Seite dieser Spanne.
Dazu kommt ein zweiter Punkt, der oft untergeht: Bei einem Coin ohne externe Liquidität findet gar kein Verkauf statt. Dort bekommst du keinen schlechten Kurs, sondern keinen Kurs. Der Bestand wird delistet, und die Börse betreibt die zugehörigen Wallets nicht weiter.

Coins ohne externe Liquidität: Wann das Delisting den Bestand unerreichbar macht
Für kleine und wenig gehandelte Positionen ist das Delisting der härtere Teil der Ankündigung. Nach den Angaben der Börse übernimmt sie nach dem Beginn der Abarbeitung für diese Werte keine Verwahrung und keine Einlösung mehr. Wer einen solchen Coin behalten will, hat dafür nur das Fenster bis zum 29. September, und zwar in der Originalwährung über eine Blockchain-Auszahlung.
Ob dein Coin überhaupt auszahlbar ist, ist dabei keine rhetorische Frage. Unsere eigene Erhebung bei CoinEx am 15. September 2026, veröffentlicht in unserem Artikel zur Schließung der Börse, fand 37 Währungen, deren Auszahlungsschalter an jenem Tag geschlossen war. Diese Zahl ist unsere eigene Messung an einem Tag und kein Dauerzustand; sie zeigt aber, dass der Weg nach draußen nicht bei jedem Eintrag im Konto offen ist. Prüfe deshalb heute, ob deine Währung eine Auszahlung anbietet, und nicht erst am Montagabend kurz vor dem Stichtag.
Was du konkret prüfst, bevor das Fenster zugeht
Drei Fragen genügen für den Anfang. Erstens: Steht im Auszahlungsbereich zu deiner Währung überhaupt ein Netzwerk zur Auswahl? Zweitens: Liegt dein Bestand über dem Mindestauszahlbetrag dieses Netzwerks? Drittens: Unterstützt die Zieladresse, an die du sendest, genau dieses Netzwerk? Der dritte Punkt ist der, an dem in der Praxis Geld verloren geht, weil eine Adresse zwar gültig aussieht, aber zu einer anderen Kette gehört.
Krypto-Börsen im VergleichHaltefrist und § 23 EStG: Warum ein erzwungener Verkauf trotzdem ein Verkauf ist
Hier liegt der Teil, den die Meldungen zur Abwicklung nicht behandeln, der für einen Anleger in Deutschland aber der teuerste sein kann. Die Verwertung ist steuerlich ein Verkauf. Dass die Börse ihn auslöst und nicht du, ändert daran nichts.
Kryptowerte gelten im Privatvermögen als andere Wirtschaftsgüter. Ein Verkauf innerhalb eines Jahres nach dem Kauf ist damit ein privates Veräußerungsgeschäft nach § 23 Einkommensteuergesetz, und der Gewinn daraus ist mit deinem persönlichen Steuersatz zu versteuern. Nach Ablauf eines Jahres ist der Gewinn steuerfrei. Der Tausch eines Coins in einen Stablecoin ist dabei ein Verkauf wie der Tausch in Euro, denn du gibst ein Wirtschaftsgut hin und erhältst ein anderes.
Wenn du deinen Bestand weniger als ein Jahr hältst
Dann erzeugt die Verwertung am 29. September einen steuerpflichtigen Vorgang im Jahr 2026, den du nicht geplant hast. Der Gewinn ergibt sich aus dem Erlös in USDT abzüglich deiner Anschaffungskosten. Steuerfrei bleibt das nur, solange der Gesamtgewinn aus allen privaten Veräußerungsgeschäften des Jahres unter der Freigrenze von 1.000 Euro liegt; wird sie erreicht, ist der komplette Gewinn steuerpflichtig, nicht nur der Teil darüber. Ein Freibetrag, der nur den Überschuss erfasst, ist das ausdrücklich nicht.
Wenn du länger als ein Jahr hältst
Dann ist die Verwertung steuerlich unproblematisch, weil der Gewinn nach einem Jahr außerhalb der Steuerpflicht liegt. Wirtschaftlich bleibt sie trotzdem ein Nachteil, weil du den Verkaufszeitpunkt nicht bestimmst. Wer seinen Bestand behalten und nicht in USDT umgeschichtet sehen will, zieht ihn ab, unabhängig von der Steuerfrage.
Der Nachweis, den du dir jetzt selbst sicherst
Eine Abwicklung hat eine unangenehme Eigenschaft: Die Plattform, die deine Handelshistorie führt, verschwindet. Lade deine Transaktions- und Auszahlungsübersichten deshalb herunter, bevor der Betrieb endet, und nicht erst, wenn das Finanzamt fragt. Wer seine Anschaffungskosten nicht belegen kann, verhandelt später über eine Schätzung, und die Beweislast liegt beim Steuerpflichtigen. Ein Portfolio-Tracker mit Steuerauswertung hilft dabei vor allem deshalb, weil er die Daten vom Anbieter unabhängig macht.
Neue Haltefrist auf das USDT: Was der Tausch für die Zwölf-Monats-Uhr bedeutet
Der zweite steuerliche Effekt wird leicht übersehen. Mit der Verwertung endet nicht nur die alte Haltedauer, es beginnt auch eine neue. Das USDT, das du nach dem Verkauf im Konto hast, ist ein neu angeschaffter Kryptowert mit eigenem Anschaffungsdatum, und für ihn läuft die Zwölf-Monats-Frist ab dem Tag der Gutschrift erneut.
Bei einem Stablecoin klingt das harmlos, weil sich am Kurs kaum etwas bewegt und ein späterer Verkauf kaum Gewinn erzeugt. Entscheidend ist der Bestand, den du damit ersetzt hast: Wenn ein Coin, den du seit elf Monaten hältst, am 29. September verwertet wird, verlierst du den Monat, der dich in die Steuerfreiheit gebracht hätte. Wer nah an der Jahresgrenze steht, sollte deshalb nachsehen, wann er gekauft hat, bevor er entscheidet, ob er abzieht oder verkauft.
Auszahlungsgebühr je Kette: Warum der Ausgang bis zum Faktor 174.000 kostet
Wenn du abziehst, entscheidet die gewählte Kette darüber, wie viel unten ankommt. Unsere Erhebung am 15. September 2026 hat die Auszahlungsgebühren bei CoinEx an jenem Tag ausgelesen und für dasselbe USDT, dieselbe Summe und denselben Moment neun Wege mit sehr verschiedenen Preisen gefunden: von 0,000043 USDT über die Kette Plasma bis 7,50 USDT über Tron. Zwischen dem günstigsten und dem teuersten Ausgang lag damit der Faktor 174.000, und selbst zwischen den beiden meistgenutzten Wegen, BNB Smart Chain und Tron, stand Faktor 949.
Der Effekt trifft kleine Restbestände am härtesten. Bei einem Guthaben von 20 USDT kostet die Auszahlung über Tron nach dieser Messung 7,50 USDT, also 37,5 Prozent. In 78 von 1.011 geprüften Kombinationen aus Währung und Netzwerk betrug die Gebühr mindestens die Hälfte des jeweiligen Mindestauszahlbetrags. Beide Zahlen sind unsere eigene Messung vom 15. September und keine Angabe der Börse; prüfe die aktuellen Werte vor dem Abziehen selbst, denn in einer Abwicklung ändern sich Gebührentabellen.
Für Bitcoin gab es am Messtag genau einen Auszahlungsweg, das Bitcoin-Netzwerk, mit einer Gebühr von 0,0001 BTC bei einem Mindestbetrag von 0,001 BTC, also rund einem Zehntel der kleinsten möglichen Auszahlung. Bei Ether lag das Verhältnis mit 0,000011 ETH Gebühr zu 0,005 ETH Mindestbetrag bei etwa 0,2 Prozent. Der Unterschied folgt den üblichen Kosten der jeweiligen Kette und ist kein Zufall.

Verwahrgebühr von 5 Prozent im Monat: Was nach dem 22. Dezember mit USDT passiert
Für USDT, das am 22. Dezember noch im Konto liegt, hat die Börse eine Regelung angekündigt, die du kennen solltest. Der Bestand wird in eine gesonderte Verwahrung überführt, und dafür nennt das Unternehmen eine monatliche Verwahrgebühr von 5 Prozent des ursprünglichen Bestands, gemessen am Stichtag. Ansprüche lassen sich nach Angaben aus der Mitteilung noch bis zum 22. August 2028 per E-Mail anmelden.
Die Bemessungsgrundlage macht hier den Unterschied. Fünf Prozent des ursprünglichen Betrags sind kein prozentualer Abschlag, der sich dem Nullpunkt nur annähert, sondern ein gleichbleibender Abzug. Bei 500 USDT wären das 25 USDT im Monat, jeden Monat, womit der Bestand nach 20 Monaten aufgebraucht wäre. Wer den Auszahlungstermin verpasst, verliert sein Guthaben also nicht sofort, aber absehbar.
CET-Rückkauf zu 0,005 USDT: Was Halter des Börsentokens bis Dienstag entscheiden
Das hauseigene Token CET wird nach Angaben der Börse bis zum 29. September zu 0,005 USDT je Stück zurückgekauft, ohne Mengenbegrenzung und ohne weitere Bedingungen; CET, das danach noch in Konten liegt, wird zum selben Preis automatisch zurückgekauft. Eine spätere Einlösung stellt das Unternehmen nicht in Aussicht. Einzahlungen von CET über die Blockchain waren als einzige bis zum 29. September noch möglich, während sie für alle anderen Werte bereits am 22. September endeten.
Unsere Messung vom 15. September zeigte CET in allen drei Abrufen bei 0,005 beziehungsweise 0,005001 USDT, also praktisch exakt auf dem angekündigten Rückkaufpreis. Ein Rückkauf zu festem Preis wirkt wie ein Boden, an dem sich der Markt ausrichtet, und genau so verhielt sich der Kurs an jenem Tag. Für Halter heißt das: Der Unterschied zwischen einem Verkauf über den Markt und dem Abwarten des Rückkaufs lag am Messtag im Bereich der Handelsgebühr. Eine Empfehlung sprechen wir dazu nicht aus, weil beide Wege an derselben Frage hängen, nämlich daran, wie belastbar du die Zusagen des Unternehmens findest.
Wohin mit dem Bestand: eigene Wallet oder eine Börse mit EU-Zulassung
Für den Abzug hast du zwei sinnvolle Ziele, und die Wahl hängt davon ab, was du mit dem Bestand vorhast. Willst du ihn halten, ist die eigene Wallet der direkte Weg: Du bekommst die Coins in der Originalwährung, die Haltefrist läuft unverändert weiter, weil kein Verkauf stattfindet, und du bist von keinem Anbieter mehr abhängig. Willst du weiter handeln, führt der Weg über eine andere Börse.
Als Grund für die Schließung nennt das Unternehmen selbst einen anhaltenden Marktabschwung, rückläufiges Handelsvolumen und schrumpfende Liquidität sowie gestiegene aufsichtsrechtliche Anforderungen in wichtigen Jurisdiktionen, deren Kosten nach seiner Darstellung ein vertretbares Maß überschritten hätten. Für einen Anleger in Deutschland ist das ein Argument, beim nächsten Anbieter genauer auf die Zulassung zu schauen. Welche Pflichten ein Anbieter mit europäischer Erlaubnis erfüllen muss, haben wir in unserer Übersicht zu den MiCA-Pflichten zusammengestellt.
Unabhängig vom Ziel gilt für den Umzug dieselbe Reihenfolge: Erst eine kleine Testsumme senden, die Ankunft prüfen, dann den Rest. Diese Minute kostet eine Auszahlungsgebühr und spart im Fehlerfall den ganzen Bestand.
CoinEx-Zwangsumtausch prüfen: Was du daraus mitnimmst
- Heute nachsehen, ob überhaupt ein Auszahlungsweg offen ist. Öffne den Auszahlungsbereich für jede Währung in deinem Konto und prüfe, ob ein Netzwerk angeboten wird und ob dein Bestand über dem Mindestbetrag liegt. Ist dort nichts zu holen, bleibt bis zum 29. September nur der Tausch über den Spotmarkt in eine Währung, die sich abziehen lässt. Wer den Bestand danach weiter handeln will, findet bei den größeren Krypto-Börsen die Zielkonten dafür.
- Vor dem Abziehen das Anschaffungsdatum prüfen. Liegt der Kauf weniger als ein Jahr zurück, erzeugt eine Verwertung am 29. September einen steuerpflichtigen Gewinn im Jahr 2026; liegt er länger zurück, ist der Gewinn steuerfrei, aber der Verkaufszeitpunkt bleibt fremdbestimmt. Lade die Handelshistorie herunter, solange die Plattform läuft, und sichere die Nachweise in einem Steuer- und Portfolio-Tool, das unabhängig von der Börse funktioniert.
- Beim nächsten Anbieter auf die Zulassung achten. Ein Marktaustritt ohne europäische Aufsicht läuft nach den Regeln des Anbieters ab, nicht nach deinen. Wenn du die Bestände ohnehin bewegst, ist das der günstigste Moment, sie bei einer regulierten Börse mit EU-Erlaubnis zu parken oder auf eine Hardware-Wallet zu nehmen, die du selbst verwahrst.
Die Mitteilung der Börse selbst findest du in ihrem Hinweis zur geordneten Einstellung des Betriebs. Die Seite lädt ihren Text über JavaScript nach und ist im Browser normal lesbar, auch wenn ein automatisierter Abruf sie leer zurückgibt; die hier genannten Termine sind zusätzlich über zwei unabhängige Fachberichte abgeglichen.
(Stand: 27. September 2026. Dieser Beitrag ist keine Anlageberatung. Kurse und Gebührenmodelle ändern sich; prüfe die Konditionen vor jedem Kauf beim Anbieter selbst.)
Transparenzhinweis: Dieser Beitrag wurde unter Zuhilfenahme künstlicher Intelligenz erstellt und vor der Veröffentlichung redaktionell geprüft. Alle Zahlen und Angaben wurden gegen die im Text verlinkten Primärquellen abgeglichen. Das Beitragsbild wurde mit KI erzeugt.
Verwandte Artikel
- CoinEx schließt: Bis wann du dein Guthaben abziehen musst
- Krypto-Haltefrist wackelt: Was du vor dem 31. Dezember prüfen musst
- Circle beleiht Bitcoin über cirBTC: Warum der Wrapper in Deutschland die Haltefrist kosten kann
- Bitget-Hack über 351 Millionen Dollar: Was du bei deiner Krypto-Börse jetzt prüfst
- Fed-Zinserhöhung im Oktober: Was du nach dem PMI-Sprung bei Hebel, Liquidation und Haltefrist prüfst































