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Meteora Airdrop: 20 Millionen MET bis zum 21. Oktober, was du jetzt tun kannst

Meteora schließt am 21. Oktober das Claim-Fenster für LP Stimulus Season 2. Wer unter 100.000 Punkten oder 10 MET liegt, bekommt nichts, und was mit den nicht abgeholten Token passiert, sagt das Projekt nicht.

Große dunkle Anzeigetafel ohne Anzeige in einer leeren nächtlichen Abflughalle, in den Metallrahmen der Tafel ist das Meteora-Zeichen als polierte Intarsie eingelassen
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Der Meteora Airdrop hat ein Ablaufdatum: Am 21. Oktober 2026 endet das Claim-Fenster für LP Stimulus Season 2, und damit der Zugang zu 20 Millionen MET. Wer in den zwölf Monaten davor Liquidität auf Meteora bereitgestellt hat, holt seinen Anteil bis dahin ab oder gar nicht. Zwei Schwellen entscheiden darüber, ob überhaupt etwas im Wallet landet, und beide kennen keine Teilzahlung.

Meteora ist eine Liquiditätsinfrastruktur auf Solana und gehört damit zur DeFi-Schicht der Blockchain, also zu den Finanzanwendungen, die ohne eine Bank als Gegenpartei auskommen. Das Protokoll stellt die Pools, in denen Token nach ihrem Start gehandelt werden, und MET ist der dazugehörige Token. Für dich als Betroffenen heißt das: Der Claim ist eine Transaktion auf Solana, du brauchst dafür SOL im Wallet, und danach hältst du einen Token, der sich verkaufen, staken oder liegen lassen lässt. In Deutschland kommt der Zufluss außerdem auf die Steuererklärung.

Meteora schließt das Claim-Fenster für LP Stimulus Season 2

Das Governance-Posting des Projekts nennt die Claim Period wörtlich: 21. Juli 2026 bis 21. Oktober 2026. Season 2 selbst lief ein volles Jahr, vom 1. Juli 2025 bis zum 30. Juni 2026, jeweils in UTC gerechnet. Die Zuteilungen bezeichnet Meteora nach einer Prüfung ausdrücklich als endgültig, es gibt also keine Nachbesserung und keinen Einspruch.

Eine Tageszeit steht in der Primärquelle nicht. Das Fachmedium CryptoBriefing schrieb zum Start des Portals im Juli, es bleibe bis zum 21. Oktober um 10:00 Uhr UTC offen. Diese Stunde ist damit mediengestützt, nicht vom Projekt bestätigt. Verlasse dich auf den Tag, nicht auf den Nachmittag: Wer am 21. Oktober mittags claimen will, kann vor einem geschlossenen Portal stehen.

Meteora ist nach Sonic und Pharos die dritte große Claim-Frist dieses Monats. Eine Übersicht aller laufenden Termine steht im Airdrop-Bereich.

Zwei Schwellen entscheiden über alles oder nichts: 100.000 Punkte und 10 MET

Berechtigt ist nach dem Governance-Posting nur, wer mindestens 100.000 Punkte gesammelt hat und dem eine Zuteilung von mindestens 10 MET zusteht. Beide Bedingungen gelten gleichzeitig. Wallets, die unter 10 MET landen, verlieren ihren Anspruch, und der Betrag wird auf die übrigen Berechtigten verteilt.

Die Zuteilung selbst folgt einer einfachen Formel, die das Projekt offenlegt: Dein Anteil ist deine Punktzahl geteilt durch die Gesamtpunktzahl aller Teilnehmer, multipliziert mit zwei Prozent der MET-Menge. 20 Millionen MET aus der Ecosystem Reserve stehen bereit, das sind rund zwei Prozent der Gesamtmenge. Bei einer Total Supply von knapp 998 Millionen MET geht die Rechnung auf.

Was die 10-MET-Schwelle wert ist, lässt sich beziffern. MET notiert am Dienstagmorgen bei rund 0,40 Dollar. Zehn MET sind damit knapp vier Dollar. Über die Berechtigung entscheidet deshalb die Punktzahl davor, kaum der Mindestbetrag.

Die Rechnung hinter den 100.000 Punkten: 100 Dollar Gebühren in einem Standardpool

Meteora veröffentlicht die Punktestruktur als Tabelle, und daraus lässt sich die Schwelle in Dollar umrechnen. In einem DLMM- oder DAMM-v2-Standardpool gab es 1.000 Punkte für jeden Dollar an Handelsgebühren, den deine Position erzeugt hat. 100.000 Punkte entsprechen dort also 100 Dollar Gebühren über die zwölf Monate.

Zwei Abweichungen verschieben die Rechnung deutlich:

  • Launch Pools brachten nur 200 Punkte je Dollar. Dort brauchte es 500 Dollar an Gebühren für dieselbe Schwelle.
  • Gebühren aus dem DAMM-v2-Beta-Fenster zwischen dem 10. April 2025 und dem Start von Season 2 am 1. Juli 2025 wurden mit 2.000 Punkten je Dollar doppelt gewertet. Dort genügten 50 Dollar.

Diese Spreizung ist beabsichtigt. Meteora begründet den reduzierten Satz für Launch Pools damit, dass Season 1 solche Pools in einen eigenen Topf gelegt hatte und der kleinere Punktesatz nun ein faireres Verhältnis für private Liquiditätsgeber herstellen soll. Der Bonus im Beta-Fenster sollte umgekehrt diejenigen belohnen, die DAMM v2 in der Anfangszeit überhaupt benutzt haben.

Drehkreuz aus gebürstetem Stahl mit halb gedrehten Sperrarmen auf einem leeren nächtlichen Bahnsteig
Der Meteora-Airdrop kennt keine Teilzahlung: Wer eine der beiden Schwellen reißt, kommt gar nicht durch.

DLMM und DAMM v2 zählen, Limit Orders und DAMM v1 nicht

Season 2 hat die Logik von Season 1 umgedreht. In der ersten Runde gab es Punkte sowohl für erzeugte Gebühren als auch für den täglichen Total Value Locked, kurz TVL. TVL ist der Gesamtwert des Kapitals, das zu einem Zeitpunkt in einem Pool oder Protokoll liegt. Season 2 wertet ausschließlich Handelsgebühren. Wie viel Geld in einer Position lag, spielt keine Rolle mehr, nur wie viel Umsatz darüber lief.

Punkte gab es dabei nur in zwei Produkten. DLMM steht für Dynamic Liquidity Market Maker, ein Pooltyp, der Liquidität in einzelne Preisfächer legt und die Gebühr an die Schwankung des Marktes anpasst. DAMM v2 ist der klassische Produktpool mit Positions-NFTs und optional eingegrenzten Preisbereichen. Beide Pooltypen bringen Punkte, in der Standard- wie in der Launch-Variante.

Ausdrücklich nicht berechtigt sind Limit Orders und DAMM-v1-Pools. Wer seine Liquidität das ganze Jahr in DAMM v1 hatte, hat trotz echter Gebühren null Punkte. Dieser Satz entscheidet bei vielen Wallets über die Berechtigung, und er steht in der Primärquelle in einer einzigen Zeile.

Fünf Quote-Token qualifizieren einen Pool, alle anderen bringen null Punkte

Noch ein Filter liegt vor der Punktevergabe, und er wird leicht übersehen. Ein Pool zählte nur, wenn sein Quote-Token einer von fünf war: JupUSD, USDC, USDT, SOL oder USD1. Der Quote-Token ist die Gegenseite eines Handelspaares, also die Einheit, in der der Preis des anderen Tokens angegeben wird.

Lag ein Paar gegen irgendeinen anderen Token, bringen die darin erzeugten Gebühren laut Meteora null Punkte, und zwar unabhängig von ihrer Höhe. Dazu kommen drei Sperrlisten, die das Projekt nacheinander anwendet: eine auf Token-Ebene, auf der unter anderem M3M3, LIBRA und MELANIA stehen, eine auf Pool-Ebene für verdächtige Pools und eine auf Wallet-Ebene. Auch Treasury-Wallets des Teams wurden aus dem Punktesystem genommen.

Zwei Dinge hat Meteora bewusst weggelassen: eine Sybil-Erkennung und ein Zusammenfassen verwandter Wallets. Die Begründung ist nachvollziehbar, weil es keine Pauschalbeträge je Wallet gab. Wer seine Aktivität auf mehrere Adressen verteilt, gewinnt bei einer rein gebührenbasierten Punktzahl nichts. In Season 1 hatte das Zusammenfassen von Wallets nach Darstellung des Projekts zu viele echte Nutzer falsch markiert.

Zum Verfall nicht abgeholter MET schweigt die Primärquelle

Hier liegt die eigentliche Unschärfe dieses Termins, und sie ist der Grund, warum Abwarten keine Option ist. Das Governance-Posting sagt zur Claim Period nur, dass die Zuteilungen endgültig sind. Ob nicht abgeholte MET verbrannt, in die Ecosystem Reserve zurückgeführt oder anders verwendet werden, steht dort nicht.

Die Analyse-Seite Phemex zitiert aus den Claim-Bedingungen, nicht abgeholte MET würden vom Unternehmen nach eigenem Ermessen behandelt. Das ist eine Fremdwiedergabe und kein Primärbeleg, deshalb steht sie hier als Zuschreibung und nicht als Tatsache. Belegt ist nur der eine Fall: Zuteilungen unter 10 MET verfallen und werden umverteilt.

Der Unterschied zu den beiden anderen Fristen dieses Monats ist damit scharf. Bei Sonic ist bekannt, dass nicht abgeholte Token verbrannt werden, bei Pharos, dass sie zurück an die Foundation gehen. Bei Meteora weiß ein Berechtigter es nicht, und genau deshalb ist das Claimen die einzige Handlung, deren Ergebnis feststeht.

Stählerne Gleisweiche in einem nächtlichen Rangierbahnhof, die Weichenzunge lenkt das Gleis auf einen anderen Strang
Zuteilungen unter 10 MET werden laut Meteora auf die übrigen Berechtigten umgelegt.

MET steht bei 0,40 Dollar, 42 Prozent unter dem Allzeithoch

Der Kurs gibt dem Termin zusätzliches Gewicht. MET notiert am Dienstagmorgen bei rund 0,40 Dollar, bei einer Marktkapitalisierung von etwa 221 Millionen Dollar und auf Rang 176 der nach Marktwert größten Kryptowerte. In den vorangegangenen sieben Tagen hat der Token gut 37 Prozent gewonnen, über 30 Tage knapp 58 Prozent. Vom Allzeithoch bei rund 0,69 Dollar liegt er trotzdem noch etwa 42 Prozent entfernt.

Rechnet man die 20 Millionen MET zum heutigen Kurs, steht hinter dem Claim-Fenster ein Gegenwert von knapp acht Millionen Dollar. Im Umlauf sind rund 558 Millionen MET von knapp 998 Millionen insgesamt. Was dein persönlicher Anteil wert ist, hängt an deiner Punktzahl, und die steht in der Meteora-App, sobald du dein Wallet verbindest.

Ein Kursziel nennen wir dazu nicht, und niemand sollte eines aus einer Airdrop-Frist ableiten. Ein Claim-Fenster bringt zusätzliche Token in den Umlauf, und was der Markt damit macht, ist offen.

Airdrop und Steuer: Der Zufluss fällt unter Paragraf 22 Nummer 3 EStG

Für Anleger in Deutschland löst der Claim neben der Transaktion auch einen steuerlichen Vorgang aus. Ein Airdrop, der eine Gegenleistung für eine eigene Tätigkeit ist, gilt als sonstige Einkünfte nach Paragraf 22 Nummer 3 Einkommensteuergesetz. Genau das liegt hier vor: Die Punkte sind nicht vom Himmel gefallen, sondern stammen aus erzeugten Handelsgebühren, also aus einer Leistung.

Maßgeblich ist der Marktwert im Zeitpunkt des Zuflusses, und Zufluss heißt bei einem Claim der Tag, an dem die Token in deinem Wallet ankommen. Wer am 20. Oktober claimt, rechnet mit dem Kurs vom 20. Oktober, nicht mit dem Kurs vom Verkaufstag. Für sonstige Einkünfte dieser Art gilt eine Freigrenze von 256 Euro im Kalenderjahr; darüber ist der volle Betrag steuerpflichtig. Die Einzelheiten und die Abgrenzung zu nicht steuerbaren Gratis-Token stehen in unserem Beitrag dazu, wann Airdrops in Deutschland steuerpflichtig sind.

Ein zweiter Zeitpunkt kommt später. Verkaufst du die MET innerhalb eines Jahres nach dem Zufluss mit Gewinn, greift zusätzlich die Spekulationsfrist für private Veräußerungsgeschäfte. Notiere deshalb beim Claim Datum, Stückzahl und Kurs. Nachträglich ist dieser Wert schwer zu rekonstruieren, und das Finanzamt fragt nach dem Zuflusstag, nicht nach dem Verkaufstag.

Nach dem Claim: Staking, Verkauf über eine Börse oder liegen lassen

Mit dem Claim ist die Frist erledigt, die Entscheidung über den Token aber nicht. Meteora bietet an, geclaimte MET direkt zu staken; das Projekt hat dafür ein Referral Staking Program angekündigt, das das alte Punktesystem ersetzen soll. Wer die MET verkaufen will, braucht eine Handelsmöglichkeit: Ein Verkauf läuft entweder über einen Pool auf Solana selbst oder über eine zentrale Krypto-Börse, und dort entscheidet die Gebührenstruktur über das Ergebnis.

Wichtiger als die Richtung ist in diesen Tagen der Weg zum Portal. Rund um jede bekannte Claim-Frist entstehen gefälschte Seiten, die eine Wallet-Freigabe abfragen und das Wallet anschließend leerräumen. Am 12. Oktober hat das Shiba-Inu-Team einen angeblichen Airdrop öffentlich als Drainer bezeichnet. Rufe die Claim-Seite deshalb nur über die offizielle Meteora-Domain auf, nie über einen Link aus einer Direktnachricht. Prüfe vor dem Bestätigen zweierlei: welche Freigabe die Transaktion tatsächlich verlangt, und ob die Vertragsadresse des Tokens, den du bekommen sollst, mit der offiziell dokumentierten übereinstimmt. Eine abweichende Vertragsadresse ist das deutlichste Zeichen für eine gefälschte Seite.

Season 2 ist die letzte Punkte-Season, danach kommt das Referral Staking Program

Ein Satz im Governance-Posting hat über diesen Termin hinaus Bedeutung: Season 2 ist nach Angabe des Projekts die letzte Season des Punktesystems. Wer also darauf wartet, in einer Season 3 nachzuholen, was er in Season 2 verpasst hat, wartet nach heutigem Stand auf etwas, das Meteora nicht plant. Stattdessen soll das Referral Staking Program die Anreize künftig an MET und das Produkt koppeln.

Für Liquiditätsgeber ändert das die Rechnung grundlegend. Ein Punktesystem belohnt rückblickend ein Jahr Aktivität in einer Summe, ein Staking- und Empfehlungsmodell zahlt laufend und verlangt dafür, dass der Token gehalten wird. Welche der beiden Formen am Ende mehr einbringt, ist heute nicht zu beziffern, weil die Konditionen des neuen Programms nicht als Jahreszahl vorliegen.

Unsere Einschätzung: Von den drei Oktober-Fristen ist Meteora die mit dem schlechtesten Informationsstand und deshalb die mit dem größten Handlungsdruck. Die Belege: Das Datum ist primärbestätigt, die Uhrzeit nur mediengestützt, die Verfallsfolge in der Primärquelle gar nicht geregelt, und die Zuteilungen sind endgültig. Dagegen spricht nichts außer dem Aufwand einer Transaktion und der Netzgebühr in SOL, die auf Solana gering ausfällt. Wer berechtigt ist, holt den Anteil ab, bevor der 21. Oktober anbricht; was danach mit nicht abgeholten MET geschieht, kann niemand aus einer Quelle belegen. Ein Kauf von MET lässt sich daraus nicht ableiten, und ein Totalverlust bleibt bei jedem Kryptowert möglich.

Meteora-Claim: Ohne 100.000 Punkte bleibt am 21. Oktober nichts übrig

Drei Schritte bringen dich vor der Frist auf einen klaren Stand:

  1. Zuteilung prüfen und claimen. Verbinde das Wallet, mit dem du Liquidität bereitgestellt hast, in der Meteora-App und lies die Punktzahl und die Zuteilung ab. Liegen beide über 100.000 Punkten und 10 MET, claime noch vor dem 21. Oktober. Wenn du die MET anschließend arbeiten lassen willst, vergleiche die Staking-Anbieter und ihre Renditen, bevor du dich für eine Variante entscheidest.
  2. Zuflussdaten festhalten. Notiere Datum, Stückzahl und Kurs am Claim-Tag, und zwar bevor du etwas verkaufst. Genau dieser Wert ist die Grundlage für die sonstigen Einkünfte in der Steuererklärung. Ein Krypto-Steuer-Tool oder Portfolio-Tracker erfasst den Zufluss automatisch und erspart dir die Rekonstruktion im nächsten Frühjahr.
  3. Verwahrung klären. Entscheide, wo die MET nach dem Claim liegen. Ein Hot Wallet, mit dem du täglich Freigaben bestätigst, ist für einen längerfristig gehaltenen Bestand der schlechtere Ort; für größere Beträge lohnt der Blick in den Vergleich der Hardware-Wallets.

(Stand: 13. Oktober 2026. Dieser Beitrag ist keine Anlageberatung. Kurse und Gebührenmodelle ändern sich; prüfe die Konditionen vor jedem Kauf beim Anbieter selbst.)

Häufige Fragen zu Meteora und dem MET-Airdrop

Transparenzhinweis: Dieser Beitrag wurde unter Zuhilfenahme künstlicher Intelligenz erstellt und vor der Veröffentlichung redaktionell geprüft. Alle Zahlen und Angaben wurden gegen die im Text verlinkten Primärquellen abgeglichen. Das Beitragsbild wurde mit KI erzeugt.

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