Die in diesem Artikel bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich zu Informationszwecken und stellen keine Finanzberatung dar. Investitionen in Kryptowährungen sind mit einem hohen Risiko verbunden. Führe immer deine eigene Recherche durch.

PREDICT-Airdrop: 35 Prozent sofort oder 100 Prozent nach einem Jahr, Frist ist der 26. November

Beim PREDICT-Airdrop von Binance Wallet wählst du zwischen 35 Prozent sofort und 100 Prozent nach einem Jahr Staking. Wer bis zum 26. November 2026 kein Formular abschickt, bekommt automatisch die zweite Variante zugewiesen.

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12 Min. Lesezeit
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Beim PREDICT-Airdrop von Binance Wallet entscheidest du dich zwischen zwei Auszahlungswegen, und die Wahl ist einmalig: Option A bringt dir 35 Prozent deiner Zuteilung sofort, die restlichen 65 Prozent sind damit endgültig abgeschrieben. Option B bringt dir 100 Prozent, aber erst nachdem das Projekt ein Jahr Staking abgeschlossen hat. Wer bis zum 26. November 2026, 09:00 UTC, kein Formular abschickt, bekommt automatisch Option B zugewiesen.

Das ist der Kern, und er wird oft falsch wiedergegeben: Untätigkeit kostet dich nicht die 65 Prozent. Untätigkeit bindet dich an ein Jahr Staking. Die 65 Prozent verliert nur, wer aktiv Option A wählt. Diese Unterscheidung entscheidet, ob du überhaupt etwas tun musst.

Option A zahlt 35 Prozent, Option B die vollen 100 Prozent

Die Ankündigung von Binance Wallet beschreibt zwei Varianten der Zuteilung. Bei Option A erhältst du 35 Prozent der dir zustehenden Token zeitnah ausgezahlt. Für die übrigen 65 Prozent heißt es in der Ankündigung ausdrücklich, dass dieser Anteil mit der Wahl verfällt und vom Token-Projekt nicht zurückgeholt werden kann. Bei Option B bekommst du die vollen 100 Prozent, sobald das Projekt eine Staking-Periode von einem Jahr durchlaufen hat.

Zuteilung bezeichnet hier die Token-Menge, die dir auf Basis deiner gesammelten Predict Points zusteht. Diese Menge ist noch keine Gutschrift. Verfügen kannst du darüber erst, wenn die gewählte Variante ausgezahlt wird.

Was an der Wahl endgültig ist

Zwei Festlegungen machen die Entscheidung schwerer als ein normales Claim-Fenster. Das Formular lässt sich pro Konto nur einmal abschicken, und nach dem Abschicken sind keine Änderungen mehr möglich. Wer Option A wählt und zwei Wochen später den Kurs sieht, kann nicht zurück. Diese Einbahnstraße ist der Grund, warum sich ein genauer Blick lohnt, bevor du etwas einreichst.

Wer das Formular nicht abschickt, landet automatisch in Option B

Die Voreinstellung ist in der Ankündigung klar geregelt: Wird vor Ablauf der Frist kein Formular eingereicht, gilt Option B. Für dich heißt das, dass Nichtstun eine inhaltliche Entscheidung ist und keine Verzögerung. Du entscheidest dich damit für die vollen 100 Prozent und gegen die schnelle Verfügbarkeit.

Diese Voreinstellung ist für die meisten Teilnehmer die wirtschaftlich naheliegende, weil sie keinen Anteil abschreibt. Der Preis dafür heißt Zeit: Ein Jahr lang hast du keinen Zugriff auf die Token, und du trägst in dieser Zeit das volle Kursrisiko.

Die Abgabefrist endet am 26. November um 09:00 UTC

Der harte Stichtag für das Formular ist der 26. November 2026 um 09:00 UTC. In deutscher Zeit ist das 10:00 Uhr MEZ. Nach diesem Moment ist keine Abgabe mehr möglich, und die Voreinstellung greift endgültig.

Die Frist am Listing-Tag, der 29. Oktober um 09:00 UTC, ist bereits verstrichen. Wer damals nichts eingereicht hat, hat nichts verloren: Für Abgaben danach gibt es Wochen-Chargen.

Die Zeitangaben in anderen Quellen

Je nach Quelle liest du 17:00 Uhr Pekinger Zeit, 4 Uhr Ostküstenzeit oder 09:00 UTC. Das ist derselbe Moment, nur in drei Zeitzonen. Verlasse dich auf die Angabe in der Binance-Ankündigung selbst, weil Umrechnungen in Drittquellen immer wieder um eine Stunde abweichen.

Eine nasse Gleisweiche bei Nacht im Regen, die Weichenzunge liegt fest an einem Strang an, der zweite Strang verliert sich unbeleuchtet im Dunkeln
Einmal abgeschickt, lässt sich das Formular nicht mehr ändern: Die Wahl zwischen Option A und Option B ist eine Einbahnstraße.

Die Wochen-Chargen zahlen am 6., 13., 20. und 27. November aus

Wer Option A nach dem 29. Oktober einreicht, wird nicht sofort bedient, sondern in einer wöchentlichen Charge. Die Auszahlungstermine sind der 6., der 13., der 20. und der 27. November. Maßgeblich ist jeweils der Stichtag am Vortag um 09:00 UTC.

Daraus folgt eine Marke, die deutlich näher liegt als die Abgabefrist: Der nächste Stichtag ist der 5. November um 09:00 UTC. Wer die Charge vom 6. November erreichen will, muss vorher abgegeben haben. Und die letzte Charge am 27. November liegt nach der Abgabefrist vom 26. November, wer sie noch treffen will, muss trotzdem bis zum 26. November einreichen.

Für Option B spielen diese Termine keine Rolle. Dort beginnt die Rechnung erst mit dem Abschluss der einjährigen Staking-Periode durch das Projekt.

Das Listing von PREDICT ist auf unbestimmte Zeit verschoben

Binance hat den Handelsstart von PREDICT verschoben. Vorgesehen war der 30. Oktober um 10:00 UTC mit den Paaren PREDICT/USDT, PREDICT/USDC und PREDICT/TRY. Über den eigenen Kanal teilte die Börse mit, dass das Listing auf unbestimmte Zeit verschoben wird. Auch der Alpha-Handel in der Binance Wallet startet später, einen Termin nennt die Börse separat.

Hintergrund ist ein Sicherheitsvorfall bei Binance von Ende Oktober. Die Börse hat Auszahlungen vorübergehend ausgesetzt, arbeitet an der Absicherung ihres Auszahlungsdienstes und hat einen Nachweis ihrer Reserven angekündigt. Das Projekt predict.fun hat sein Token-Generierungsereignis und den Claim der ersten Saison an die Verschiebung angepasst.

Ohne Börsenkurs fehlt der Maßstab für den Verzicht auf 65 Prozent

Die Verschiebung verändert die Rechnung, und zwar genau an der Stelle, an der Option A überhaupt attraktiv wäre. Normalerweise wägst du ab: 35 Prozent zu einem bekannten Kurs heute gegen 100 Prozent zu einem unbekannten Kurs in einem Jahr. Diese Abwägung braucht einen Preis für die Gegenwart.

Diesen Preis gibt es derzeit nicht. Solange PREDICT nicht handelbar ist, kennst du den Wert der 35 Prozent nicht, auf die du dich festlegst, und du kennst erst recht nicht den Wert dessen, worauf du verzichtest. Wer jetzt Option A einreicht, legt sich auf einen Anteil fest, dessen Gegenwert er nicht beziffern kann.

Warum ein früher Kurs ohnehin wenig aussagt

Kommt der Handel in Gang, sind die ersten Stunden selten ein belastbarer Maßstab. Bei einem Token-Start treffen eine kleine umlaufende Menge und hohe Aufmerksamkeit aufeinander, die Spanne zwischen Kauf- und Verkaufsangeboten ist breit. Ein Kurs aus dieser Phase taugt kaum als Grundlage für eine Entscheidung, die ein Jahr bindet.

Predict Points: Wo der Punktestand in der Binance Wallet steht

Deine Zuteilung hängt an den Predict Points, die du über die Nutzung der Prognoseplattform gesammelt hast. Den Stand findest du auf zwei Wegen: über Binance unter „Assets" im Prediction Account, oder in der Binance Wallet über „Discover", dann die dApp Predict und dort „Assets".

Welchen Weg du nimmst, hat eine praktische Folge, die leicht übersehen wird. Fragst du die Punkte über die Assets-Seite von Binance ab, läuft die Gutschrift auf das Alpha-Konto. Fragst du sie über die Binance Wallet ab, landen die Token in der zugehörigen Wallet. Wer später sucht und nichts findet, sucht häufig an der falschen Stelle.

Die Unterlagen, die du jetzt sichern solltest

Halte deinen Punktestand, das Datum der Abgabe und die gewählte Option fest, am besten als Bildschirmfoto mit sichtbarem Datum. Für die Steuererklärung brauchst du später den Zufluss mit Datum und Gegenwert, und bei einer Rückfrage des Finanzamts ist eine eigene Aufzeichnung deutlich belastbarer als die Erinnerung. Welche Daten sich bei Airdrops erfahrungsgemäß lohnen, haben wir in einer Übersicht zu den Unterlagen bei Airdrops zusammengestellt.

Eine gläserne Sanduhr auf einer zerkratzten Metallwerkbank, der Sand ist fast durchgelaufen, daneben liegt ein geschlossenes schweres Vorhängeschloss
Option B bindet die vollen 100 Prozent für ein Jahr: In dieser Zeit trägst du das Kursrisiko, ohne verkaufen zu können.

Ein Jahr Staking bedeutet Kursrisiko und Smart-Contract-Risiko

Staking heißt, dass Token für eine festgelegte Zeit in einem Vertrag gebunden werden, meist um ein Netzwerk zu sichern oder eine Anwendung zu betreiben. Für dich als Halter bedeutet die Bindung vor allem, dass du in dieser Zeit nicht verkaufen kannst.

Bei Option B kommen damit zwei Risiken zusammen, die du gegen die 65 Prozent abwägst. Das erste ist der Kurs: Fällt PREDICT im Jahr der Bindung um mehr als 65 Prozent, wäre die sofortige Teilauszahlung im Rückblick der bessere Weg gewesen. Das zweite ist technischer Natur. Gebundene Token liegen in einem Smart Contract, und ein Fehler oder eine Lücke in diesem Vertrag kann Guthaben unerreichbar machen. Wie sich Anbieter und Bindungsfristen beim Staking unterscheiden, zeigt unser Vergleich der Staking-Plattformen.

Dazu kommt, dass die Staking-Periode vom Projekt abgeschlossen werden muss. Der Zeitpunkt der vollen Auszahlung hängt also an einem Ablauf, den du nicht steuerst. Wer darauf angewiesen ist, binnen Monaten über das Geld zu verfügen, sollte das in die Entscheidung einrechnen.

Eine Einordnung, die über diesen einen Airdrop hinausgeht, findest du in unserer Sammlung zu Krypto-Airdrops. Wie Claim-Fristen in anderen Fällen abgelaufen sind, zeigt unser Beitrag dazu, wann ein Airdrop-Anspruch verfällt.

Airdrop und Steuer: Zufluss und Verkauf werden getrennt betrachtet

In Deutschland hängt die Besteuerung eines Airdrops daran, ob du für die Token eine Gegenleistung erbracht hast. Predict Points sammelst du durch Nutzung der Plattform, also durch eine Aktivität. Nach der gängigen Auslegung spricht das dafür, den Zufluss als sonstige Einkünfte nach Paragraf 22 Nummer 3 Einkommensteuergesetz zu behandeln, bewertet mit dem Eurowert im Moment der Gutschrift.

Verkaufst du die Token später mit Gewinn, greift Paragraf 23 Einkommensteuergesetz für private Veräußerungsgeschäfte mit der Haltefrist von einem Jahr. Das Bundesfinanzministerium hat in seinem Schreiben vom 6. März 2025 bestätigt, dass Staking die Haltefrist der zugrunde liegenden Coins nicht verlängert. Erträge aus dem Staking selbst zählen wiederum zu den sonstigen Einkünften.

Ein Punkt ist in der Fachliteratur strittig und sollte dich vorsichtig machen: Bei Airdrops ist umstritten, ob für den späteren Verkauf dein eigener Zufluss oder die Anschaffung des Verteilenden als Startpunkt der Haltefrist gilt. Wer größere Beträge erwartet, klärt das besser vorab mit einer Steuerberatung als im Nachhinein mit dem Finanzamt.

Die 256-Euro-Grenze und die 1.000-Euro-Grenze gelten getrennt

Zwei Grenzen werden regelmäßig vermischt, und die Verwechslung kostet Geld. Für sonstige Einkünfte gilt eine Freigrenze von 256 Euro im Jahr. Für private Veräußerungsgeschäfte gilt seit 2024 eine Freigrenze von 1.000 Euro, angehoben durch das Wachstumschancengesetz von vorher 600 Euro.

Beide sind Freigrenzen und keine Freibeträge. Wird eine Grenze überschritten, ist der gesamte Betrag steuerpflichtig und nicht nur der Teil darüber. Du prüfst also den Zufluss deines Airdrops und deiner Staking-Erträge an den 256 Euro, und einen späteren Verkaufsgewinn an den 1.000 Euro. Wie du beides über das Jahr sauber mitschreibst, zeigt unser Vergleich der Steuer-Tools und Portfolio-Tracker. Tiefer in die Besteuerung von Gratis-Token geht unser Beitrag zur Steuer auf Krypto-Airdrops.

Was bei Option B steuerlich dazukommt

Bindest du die Token ein Jahr, entstehen unter Umständen Staking-Erträge, die als sonstige Einkünfte zu erfassen sind, auch wenn du nichts verkauft hast. Dass eine Steuerpflicht ohne Verkauf entstehen kann, überrascht viele Halter; wir haben das am Beispiel unverkaufter Airdrops ausführlicher beschrieben.

Was die Verschiebung für den Handel auf Binance bedeutet

Solange PREDICT nicht gelistet ist, gibt es für den Token keinen Orderbuch-Handel auf Binance. Für dich heißt das, dass du eine Teilauszahlung aus Option A derzeit nicht an der Börse in Euro oder Stablecoins tauschen könntest. Der Token liegt entweder auf dem Alpha-Konto oder in der Wallet, bis der Handel beginnt.

Eine Teilauszahlung bleibt in dieser Phase also eine Position, die du halten musst, ob du willst oder nicht. Das ist ein weiteres Argument dafür, die Entscheidung bis zum Handelsstart offenzulassen und die Voreinstellung wirken zu lassen, solange der eigene Bedarf es zulässt.

PREDICT-Airdrop: Ohne Formular gilt ab 26. November ein Jahr Staking

Die Entscheidung läuft auf eine einzige Frage hinaus: Brauchst du einen Teil der Token zeitnah, oder kannst du ein Jahr warten? Wer warten kann, muss nichts tun und bekommt die vollen 100 Prozent. Wer nicht warten kann, zahlt dafür mit 65 Prozent der Zuteilung.

  1. Punktestand und Weg klären. Sieh nach, ob deine Predict Points über die Assets-Seite von Binance oder über die Binance Wallet laufen, denn davon hängt ab, wo die Token später ankommen. Wenn du dabei merkst, dass du mehrere Handelsplätze parallel führst, hilft der Börsenvergleich beim Aufräumen.
  2. Die Bindung gegen den Bedarf rechnen. Ein Jahr ohne Verkaufsmöglichkeit ist der Preis für die vollen 100 Prozent. Wie lange andere Anbieter binden und was sie dafür vergüten, steht im Vergleich der Staking-Plattformen.
  3. Den Zufluss für die Steuer festhalten. Notiere Datum und Eurowert der Gutschrift und prüfe deine sonstigen Einkünfte an der Grenze von 256 Euro. Den laufenden Überblick übernimmt ein Werkzeug aus unserem Steuer-Tool-Vergleich.

Die Verschiebung des Listings hat die Lage dabei eher entschärft als verschärft. Ohne Kurs fehlt das Argument für die schnelle Teilauszahlung, und die Voreinstellung führt ohne dein Zutun zur vollen Zuteilung. Binance hat angekündigt, den Handelsstart separat mitzuteilen.

(Stand: 1. November 2026. Dieser Beitrag ist keine Anlageberatung. Kurse und Gebührenmodelle ändern sich; prüfe die Konditionen vor jedem Kauf beim Anbieter selbst.)

Häufige Fragen zum PREDICT-Airdrop

Transparenzhinweis: Dieser Beitrag wurde unter Zuhilfenahme künstlicher Intelligenz erstellt und vor der Veröffentlichung redaktionell geprüft. Alle Zahlen und Angaben wurden gegen die im Text verlinkten Primärquellen abgeglichen. Das Beitragsbild wurde mit KI erzeugt.

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