Die in diesem Artikel bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich zu Informationszwecken und stellen keine Finanzberatung dar. Investitionen in Kryptowährungen sind mit einem hohen Risiko verbunden. Führe immer deine eigene Recherche durch.

Was ist Bitcoin Mining? So funktioniert es und wann es sich lohnt

Miner sichern das Bitcoin-Netz und erhalten dafür 3,125 BTC je Block. Wie Proof of Work funktioniert, was ein ASIC in Deutschland an Strom kostet und ab welchem Strompreis sich Mining rechnet.

Bitcoin-Münze auf den Kühlrippen eines Bitcoin-Mining-Geräts im kalten blauen Licht
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13 Min. Lesezeit
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Kategorien: Bitcoin

Aktualisiert am 22. Oktober 2026: vollständig neu geschrieben, mit aktuellen Netzdaten, einer Rentabilitätsrechnung für Deutschland und der Steuerlage nach dem BMF-Schreiben vom 6. März 2025. Unter dieser Adresse stand zuvor versehentlich ein englischer Marktbericht zu DeFi-Coins vom Januar 2021, der nicht zum Thema gehörte.

Bitcoin Mining ist das Verfahren, mit dem neue Blöcke an die Bitcoin-Blockchain angehängt und neue Bitcoin ausgegeben werden. Spezialrechner, sogenannte ASIC-Miner, probieren dafür Billionen Zufallszahlen pro Sekunde durch, bis ein Block einen Hash unter dem vorgegebenen Zielwert ergibt. Wer das zuerst schafft, erhält seit dem Halving vom 20. April 2024 eine Blockbelohnung von 3,125 BTC plus die Transaktionsgebühren des Blocks. Ob sich das lohnt, entscheidet in Deutschland fast allein der Strompreis: Ein aktueller Antminer S21 XP verdient seine Stromkosten erst unter rund 10,4 Cent je Kilowattstunde (Stand: 22. Oktober 2026).

Die folgenden Abschnitte erklären Proof of Work ohne Formeln, rechnen zwei aktuelle Geräte mit deutschem Haushalts- und Gewerbestrom durch und ordnen Halving, Pools, Standorte, Steuer und Cloud-Mining ein.

Bitcoin Mining: Das Wichtigste in Kürze

  • Blockbelohnung: 3,125 BTC je Block seit dem Halving am 20. April 2024, dazu im Schnitt 0,0166 BTC an Gebühren (letzte 1.008 Blöcke bis 22. Oktober 2026).
  • Takt: Ein Block soll alle zehn Minuten entstehen. Alle 2.016 Blöcke passt das Netz die Difficulty an, zuletzt am 16. Oktober 2026 um 5,9 Prozent nach oben.
  • Rechenleistung: Das Netz arbeitet mit rund 1.050 Exahash pro Sekunde, die Difficulty liegt bei 140,6 Billionen (Stand: 22. Oktober 2026).
  • Ertrag: Ein Antminer S21 XP mit 270 TH/s erzielt brutto rund 9,10 Euro am Tag und verbraucht dafür 87,5 Kilowattstunden.
  • Strompreis: Zum durchschnittlichen Haushaltsstrom von 37,0 Cent je Kilowattstunde (BDEW, August 2026) kostet derselbe Tag rund 32,40 Euro Strom.
  • Steuer: Privat bleiben Mining-Erträge nach § 22 Nr. 3 EStG steuerfrei, solange alle sonstigen Leistungen zusammen unter 256 Euro im Jahr liegen (BMF-Schreiben vom 6. März 2025, Rz. 45).

Wie funktioniert Bitcoin Mining? Proof of Work einfach erklärt

Jede Bitcoin-Überweisung landet zunächst im Wartebereich der Netzknoten, dem Mempool. Ein Miner wählt daraus Transaktionen aus, bevorzugt jene mit den höchsten Gebühren je Byte, und baut einen Blockkandidaten. Dessen Kopf ist 80 Byte lang und enthält unter anderem den Hash des vorherigen Blocks, eine Prüfsumme über alle Transaktionen und ein 32 Bit großes Feld namens Nonce.

Dieser Blockkopf wird zweimal mit der Hashfunktion SHA-256 verrechnet. Heraus kommt eine 256 Bit lange Zahl, die sich nicht vorhersagen lässt: Ändert sich ein einziges Zeichen, entsteht ein völlig anderer Hash. Gültig ist ein Block nur, wenn sein Hash kleiner ist als ein Zielwert, den das Netz vorgibt. Ein Miner kann die Lösung deshalb nicht ausrechnen, sondern nur suchen: Nonce verändern, hashen, vergleichen, viele Billionen Mal pro Sekunde. Reichen die rund 4,3 Milliarden Werte der Nonce nicht aus, ändert er andere Felder des Blocks und beginnt von vorn.

Findet ein Miner einen passenden Hash, sendet er den Block ins Netz. Die übrigen Knoten prüfen ihn mit einer einzigen Rechnung und hängen ihn an ihre Kopie der Blockchain an. Genau diese Asymmetrie macht Proof of Work aus: Die Arbeit ist teuer, die Kontrolle billig. Wer eine frühere Transaktion fälschen wollte, müsste die Arbeit aller späteren Blöcke schneller nachholen als der Rest des Netzes zusammen.

Damit im Schnitt alle zehn Minuten ein Block entsteht, passt das Protokoll den Zielwert alle 2.016 Blöcke an, also etwa alle zwei Wochen. Kommen mehr Maschinen ans Netz, steigt die Difficulty, schalten Miner ab, sinkt sie. Am 16. Oktober 2026 stieg sie um 5,9 Prozent. Seitdem kamen die Blöcke im Schnitt nach 9 Minuten und 24 Sekunden, und für die nächste Anpassung bei Block 973.728 schätzt mempool.space ein Plus von weiteren 6,6 Prozent. Was der Sprung für die Marge der Betreiber bedeutet, zeigt unsere Analyse zu Difficulty und Miner-Marge.

Das Bitcoin-Netz in Zahlen (Stand: 22. Oktober 2026, Quelle: mempool.space)
KennzahlWert
Blockhöhe972.546
Difficulty140,6 Billionen
Geschätzte Rechenleistung des Netzesrund 1.050 EH/s
Blockbelohnung (neu ausgegebene Bitcoin)3,125 BTC
Gebühren je Block, Schnitt der letzten 1.008 Blöcke0,0166 BTC
Nächste Anpassung der DifficultyBlock 973.728, geschätzt +6,6 %
Bisher ausgegebene Bitcoinrund 20,10 Millionen von 21 Millionen

Halving und 21 Millionen: Warum die Mining-Belohnung schrumpft

Die Zahl der Bitcoin ist im Protokoll auf knapp 21 Millionen begrenzt. Dafür sorgt das Halving: Alle 210.000 Blöcke, also etwa alle vier Jahre, halbiert sich die Belohnung, die ein Miner für einen neuen Block erhält. Bis Block 972.546 sind rechnerisch rund 20,10 Millionen BTC ausgegeben, gut 95,7 Prozent der Höchstmenge. Die übrigen knapp 900.000 BTC verteilen sich auf mehr als ein Jahrhundert, der letzte Bruchteil wird um das Jahr 2140 geschürft.

Die Halvings im Überblick (Blockzeiten laut mempool.space)
HalvingBlockDatumBelohnung danach
1.210.00028. November 201225 BTC
2.420.0009. Juli 201612,5 BTC
3.630.00011. Mai 20206,25 BTC
4.840.00020. April 20243,125 BTC
5.1.050.000voraussichtlich April 20281,5625 BTC

Für Miner halbiert jedes Halving über Nacht den größten Teil ihrer Einnahmen in Bitcoin. Die Gebühren gleichen das derzeit kaum aus: In den letzten 1.008 Blöcken, rund einer Woche, machten sie nur 0,53 Prozent der Einnahmen aus. Bis zum nächsten Halving fehlen noch 77.454 Blöcke; wie sich der Abstand entwickelt, zeigt unser Halving-Countdown laufend an.

Lohnt sich Bitcoin Mining in Deutschland? Die Rechnung für zwei aktuelle ASICs

Mit Grafikkarten oder gewöhnlichen Prozessoren lässt sich Bitcoin seit Jahren nicht mehr wirtschaftlich schürfen. Im Netz arbeiten fast nur noch ASICs, Chips, die ausschließlich SHA-256 rechnen. Die Tabelle unten vergleicht zwei luftgekühlte Modelle von Bitmain mit den Werten aus den Datenblättern des Herstellers: den Antminer S21 XP mit 270 TH/s bei 3.645 Watt und den Antminer S21 Pro mit 234 TH/s bei 3.510 Watt.

Der Ertrag hängt an drei Größen: Difficulty, Belohnung je Block und Bitcoin-Kurs. Bei einer Difficulty von 140,6 Billionen bringt ein Terahash pro Sekunde im Schnitt 0,00000045 BTC am Tag. Zum Kurs von 75.011 Euro laut CoinMarketCap entspricht das einem Hashprice von 33,72 Euro oder 37,87 Dollar je Petahash und Tag (Stand: 22. Oktober 2026). Als Strompreise dienen der durchschnittliche Haushaltsstrom von 37,0 Cent je Kilowattstunde und der Industriestrom kleiner und mittlerer Betriebe von 17,2 Cent, beide aus der BDEW-Strompreisanalyse vom August 2026. Der zweite Wert gilt für Abnahmen ab 160.000 Kilowattstunden im Jahr, also für einen gewerblichen Betrieb mit mehreren Geräten.

Bitcoin Mining in Deutschland: Ertrag und Stromkosten je Gerät (Stand: 22. Oktober 2026)
KennzahlAntminer S21 XPAntminer S21 Pro
Rechenleistung laut Datenblatt270 TH/s234 TH/s
Leistungsaufnahme und Effizienz3.645 W, 13,5 J/TH3.510 W, 15,0 J/TH
Stromverbrauch je Tag87,5 kWh84,2 kWh
Ertrag je Tag0,000121 BTC = 9,10 €0,000105 BTC = 7,89 €
Ertrag je Monat (30 Tage)273 €237 €
Strom zum Haushaltstarif (37,0 ct) je Tag und Monat32,37 € und 971 €31,17 € und 935 €
Ergebnis zum Haushaltstarif je Monat−698 €−698 €
Strom zum Gewerbetarif (17,2 ct) je Tag und Monat15,05 € und 451 €14,49 € und 435 €
Ergebnis zum Gewerbetarif je Monat−178 €−198 €
Gewinnschwelle beim Strompreis10,4 ct/kWh9,4 ct/kWh

Das Ergebnis ist eindeutig: Mit deutschem Haushaltsstrom verliert jedes der beiden Geräte rund 700 Euro im Monat, und auch zum Gewerbetarif bleibt ein Minus von 178 bis 198 Euro. Gerätepreis, Poolgebühr, Kühlung und Lärmschutz sind darin noch nicht enthalten. Erst unter 10,4 Cent je Kilowattstunde beim S21 XP und 9,4 Cent beim S21 Pro decken die Einnahmen den Strom. Steigt die Difficulty Ende Oktober wie geschätzt um 6,6 Prozent, sinkt die Schwelle beim S21 XP auf 9,8 Cent.

Umgekehrt gerechnet: Damit ein S21 XP zum Gewerbetarif seine Stromkosten einspielt, müsste Bitcoin bei unveränderter Difficulty rund 124.000 Euro kosten, mit Haushaltsstrom rund 267.000 Euro. Das ist keine Kursprognose, sondern die Rechengröße hinter der Frage, ob sich Mining lohnt; wie Analysten den Kurs einschätzen, sammelt unsere Bitcoin-Kursprognose. Für einen ganzen Bitcoin bräuchte ein S21 XP beim heutigen Stand übrigens knapp 23 Jahre.

Reihen von Bitcoin-Mining-Geräten in einer dunklen Halle mit kaltem Licht
In großen Mining-Hallen laufen Tausende ASICs nebeneinander, Strom und Kühlung sind die größten Kostenblöcke. Symbolbild, KI-generiert.

Unsere Einordnung: In Deutschland rechnet sich Bitcoin Mining nur mit Strom, der fast nichts kostet, etwa mit dem Überschuss einer eigenen Photovoltaikanlage, der sonst nur die Einspeisevergütung brächte, oder wenn die Abwärme ein Gebäude heizt, das ohnehin Wärme braucht. Wer einfach Bitcoin besitzen will, kommt mit einem Kauf über eine Börse günstiger weg als mit einem Gerät, das jeden Monat Verlust schreibt.

Mining-Pools: Warum Miner ihre Rechenleistung bündeln

Allein hätte ein S21 XP beim heutigen Stand rechnerisch nur einmal in 71 Jahren das Glück, einen Block zu finden. Deshalb schließen sich fast alle Miner zu Pools zusammen. Der Pool verteilt die Suche, jeder Teilnehmer reicht Teillösungen ein, sogenannte Shares, und wird nach seinem Anteil an der Rechenleistung bezahlt, meist täglich. Statt einer seltenen großen Ausschüttung entsteht so ein gleichmäßiger Ertrag, von dem der Pool eine Gebühr einbehält.

Die Pools sind stark konzentriert. Im Monat bis zum 22. Oktober 2026 entfielen laut mempool.space fast zwei Drittel der 4.492 gefundenen Blöcke auf drei Pools. Ein Pool entscheidet, welche Transaktionen in seine Blöcke kommen; die Geräte gehören aber vielen einzelnen Betreibern, die ihren Pool jederzeit wechseln können.

Die größten Mining-Pools nach gefundenen Blöcken im Monat bis 22. Oktober 2026
PoolBlöckeAnteil
Foundry USA1.16025,8 %
AntPool94521,0 %
F2Pool73916,5 %
ViaBTC4239,4 %
SpiderPool2976,6 %
MARA Pool2295,1 %

Energie und Standorte: Wo die Miner heute sitzen

Bitcoin Mining verwandelt Strom in Sicherheit, und das in großem Maßstab. Selbst wenn jedes Gerät im Netz so sparsam arbeitete wie der S21 XP, bräuchten rund 1.050 Exahash pro Sekunde eine Dauerleistung von etwa 14 Gigawatt, aufs Jahr gerechnet rund 125 Terawattstunden. Ältere Maschinen treiben den tatsächlichen Verbrauch noch darüber. Deshalb ziehen Miner dorthin, wo Strom billig und reichlich vorhanden ist: zu Wasserkraft, Wind, Gas, das sonst abgefackelt würde, und in Regionen mit Überkapazitäten im Netz.

Das wichtigste Mining-Land sind die USA. In einer Erhebung des Cambridge Centre for Alternative Finance vom April 2025 unter 49 Mining-Unternehmen, die zusammen 48 Prozent der Rechenleistung abdeckten, entfielen 75,4 Prozent der gemeldeten Aktivität auf die Vereinigten Staaten. Das Institut weist selbst darauf hin, dass US-Firmen besonders rege teilnahmen und ihr Anteil deshalb zu hoch ausfallen dürfte. Nach derselben Umfrage stammten 52,4 Prozent des Stroms der befragten Miner aus nachhaltigen Quellen. Für große Anlagen ist Deutschland mit Strompreisen weit über der Gewinnschwelle als Standort unattraktiv.

Mining-Container neben Hochspannungsmast und Umspannwerk in der Abenddämmerung, Sinnbild für den Strombedarf beim Bitcoin Mining
Miner siedeln sich dort an, wo Strom günstig und reichlich vorhanden ist, oft direkt an Umspannwerken und Kraftwerken. Symbolbild, KI-generiert.

Steuer auf Mining-Erträge in Deutschland

Wie das Finanzamt geschürfte Bitcoin behandelt, regelt das BMF-Schreiben zu Kryptowerten vom 6. März 2025, das die Fassung vom 10. Mai 2022 ersetzt hat. Die wichtigsten Punkte für Miner:

  • Anschaffung: Mining gilt als Anschaffungsvorgang. Zu den Einnahmen zählen sowohl die Blockbelohnung als auch die Transaktionsgebühren (Rz. 33 und 34).
  • Privat oder gewerblich: Ob Mining ein Gewerbe ist, richtet sich nach § 15 Absatz 2 EStG. Nachhaltig ist es, wenn es auf Wiederholung angelegt ist und auf Dauer Gewinn bringen kann (Rz. 35 bis 37). Im Gewerbe gehören die Coins zum Betriebsvermögen, für das die Haltefrist nicht gilt.
  • Privates Mining: Ist es kein Gewerbe, sind die Erträge sonstige Einkünfte nach § 22 Nr. 3 EStG und bleiben steuerfrei, solange alle Einkünfte dieser Art zusammen unter 256 Euro im Kalenderjahr liegen (Rz. 45). Angesetzt wird der Marktkurs beim Zufluss, Hardware über die Abschreibung und Strom lassen sich als Werbungskosten abziehen (Rz. 46 und 47).
  • Verkauf: Mit dem Zufluss beginnt die einjährige Frist für private Veräußerungsgeschäfte nach § 23 EStG. Gewinne innerhalb der Frist bleiben steuerfrei, wenn alle privaten Veräußerungsgewinne im Jahr zusammen unter 1.000 Euro liegen (Rz. 53).

Wann das Finanzamt ein Gewerbe annimmt und was dann für Buchführung und Gewinnermittlung folgt, erklärt unser Beitrag Krypto-Mining-Steuer: privat oder Gewerbe?. Ob die einjährige Haltefrist für private Kryptowerte bestehen bleibt, ist politisch offen; den Stand hält unser Überblick zur Reform der Krypto-Haltefrist fest. Was beim Verkauf geschürfter Coins an Steuer anfällt, rechnet der kostenlose CryptoTicker Steuerrechner aus. Dieser Abschnitt ersetzt keine Steuerberatung.

Cloud-Mining: Die typischen Fallen beim gemieteten Mining

Beim Cloud-Mining kaufst oder mietest du Rechenleistung in einer fremden Serverfarm, statt selbst Geräte zu betreiben; so beschreibt es auch das BMF-Schreiben (Rz. 11). Das klingt bequem, ist aber ein Feld mit vielen Verlusten und manchem Betrug. Drei Prüfpunkte helfen bei jedem Angebot:

  • Versprochene Rendite gegen den Hashprice halten: 100 TH/s bringen beim Stand vom 22. Oktober 2026 brutto rund 3,37 Euro am Tag. Verspricht ein Angebot für dieselbe Leistung mehr oder einen festen Tageszins, kann das Geld nicht aus dem Mining stammen.
  • Laufende Gebühren durchrechnen: Viele Verträge ziehen Strom- und Wartungsgebühren täglich vom Ertrag ab. Lies nach, was passiert, wenn die Gebühren nach einer Difficulty-Erhöhung den Ertrag übersteigen; endet der Vertrag dann ohne Erstattung, trägst du das ganze Risiko.
  • Auszahlung prüfen: Ein seriöser Dienst zahlt nachvollziehbar auf deine eigene Wallet aus. Verlangt ein Anbieter vor der Auszahlung neue Einzahlungen oder wirbt vor allem mit Prämien für geworbene Kunden, spricht das gegen ihn.

Wie hoch der Schaden ausfallen kann, zeigt HashFlare. Die beiden Gründer bekannten sich im Februar 2025 vor einem US-Bundesgericht schuldig; sie hatten von 2015 bis 2019 Mining-Verträge für mehr als 577 Millionen Dollar verkauft, ohne den größten Teil der zugesagten Rechenleistung zu besitzen, so das US-Justizministerium.

Bitcoin Mining 2026: Der Strompreis entscheidet, nicht das Gerät

Bitcoin Mining ist das Rückgrat des Netzes: Rund 1.050 Exahash pro Sekunde sichern die Blockchain, und jeder neue Block bringt seinem Finder 3,125 BTC plus Gebühren. Für Privatleute in Deutschland bleibt es dennoch ein Verlustgeschäft, solange die Kilowattstunde mehr als etwa 10 Cent kostet, und das nächste Halving im April 2028 halbiert die Einnahmen erneut. Wer Bitcoin besitzen möchte, kauft ihn günstiger direkt; Anbieter und Gebühren stellt unser Vergleich der besten Krypto-Börsen gegenüber. Wer schon Coins hat, ob gekauft oder selbst geschürft, bewahrt sie langfristig am sichersten offline auf; passende Geräte zeigt unser Hardware-Wallet-Vergleich.

(Stand: 22. Oktober 2026. Dieser Artikel ist keine Anlageberatung. Kurse, Strompreise und die Difficulty ändern sich laufend; prüfe die Zahlen, bevor du Geld in Mining-Hardware oder einen Mining-Vertrag steckst.)

Häufige Fragen zu Bitcoin Mining

Transparenzhinweis: Dieser Beitrag wurde unter Zuhilfenahme künstlicher Intelligenz erstellt und vor der Veröffentlichung redaktionell geprüft. Alle Zahlen und Angaben wurden gegen die im Text verlinkten Primärquellen abgeglichen. Das Beitragsbild wurde mit KI erzeugt.

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