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Bitcoin Prognose: Der Kurs steht auf dem Einstandspreis der Neukäufer bei 75.700 Dollar

Analyse: Bitcoin notiert am Samstag bei rund 75.900 Dollar und damit fast genau auf dem Einstandspreis der Anleger, die in den vergangenen 155 Tagen gekauft haben. Welche Marken bis Ende November zählen und was das für Käufe seit Juni steuerlich bedeutet.

Alte Registrierkasse aus Messing auf einem dunklen Holztresen, die Schublade halb offen, auf der Front eine orange emaillierte Plakette mit dem Bitcoin-Zeichen
Der Einstandspreis der Neukäufer liegt bei rund 75.700 Dollar.
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Bitcoin kostet am Samstagvormittag rund 75.900 Dollar, umgerechnet etwa 68.100 Euro, so die Kursdaten von CoinGecko. Damit steht der Kurs fast genau auf dem Einstandspreis der kurzfristigen Anleger, den das Analysehaus Glassnode in seinem Wochenbericht vom 4. November mit 75.700 Dollar beziffert. Belegt ist: Die Mehrheit der Coins, die in den vergangenen fünf Monaten gekauft wurden, liegt nach diesen Daten im Minus, und unter dem Kurs treffen sich zwischen 73.000 und 76.000 Dollar drei wichtige Marken. Unsere Einschätzung dazu folgt weiter unten: Die Zone ist tragfähiger, als die Stimmung vermuten lässt, ein Tagesschluss unter 73.000 Dollar würde das Bild aber kippen.

Wohin der Kurs auf Sicht von Monaten zeigen kann, ordnet unsere Bitcoin Prognose ein. Dieser Artikel bleibt bei der kurzen Frist und bei einer Kennzahl, die der Kurschart allein nicht zeigt: dem Preis, zu dem die jüngsten Käufer im Durchschnitt eingestiegen sind.

Einstandspreis der Kurzfristanleger: Was Glassnode mit 75.700 Dollar misst

Glassnode teilt alle Bitcoin nach ihrem Alter in zwei Gruppen. Als kurzfristige Anleger, im Fachjargon Short-Term Holder, gelten Adressen, deren Coins vor weniger als 155 Tagen zuletzt bewegt wurden. Der Einstandspreis dieser Gruppe ist der durchschnittliche Kurs, zu dem diese Coins zuletzt den Besitzer gewechselt haben. Rechnerisch reicht der Zeitraum am 7. November bis Anfang Juni 2026 zurück.

Aussagekräftig ist die Kennzahl, weil sie das Verhalten einer bestimmten Anlegergruppe spiegelt. Wer erst vor wenigen Wochen gekauft hat, reagiert empfindlicher auf Verluste als jemand, der seine Coins seit Jahren hält. Notiert der Kurs über dem Einstandspreis, sitzen die Neukäufer im Schnitt auf Gewinnen und verkaufen selten überhastet. Fällt er darunter, geraten sie ins Minus. Ein Teil von ihnen verkauft dann, sobald der Kurs den eigenen Einstand wieder erreicht, um ohne Verlust herauszukommen. Aus diesem Grund wirkt die Linie in Aufwärtsphasen oft als Unterstützung und in Abwärtsphasen als Widerstand.

Neben dem Einstandspreis der Neukäufer nennt Glassnode den True Market Mean bei 77.700 Dollar. Er beschreibt den durchschnittlichen Einstand aller aktiven Anleger, also ohne Coins, die seit sehr langer Zeit nicht bewegt wurden. Bitcoin hatte am 3. November knapp unter dieser Linie geschlossen und war in der Nacht bis 76.100 Dollar gefallen, bevor der Kurs zunächst zurückkam. Seit dem Einbruch vom Donnerstag liegt Bitcoin rund 1.800 Dollar darunter.

38 Prozent im Gewinn: So schnell drehte das Lager der Neukäufer

Anfang Oktober lag nach Glassnode-Daten fast jeder Coin der kurzfristigen Anleger im Gewinn. Der Anteil erreichte 97,5 Prozent oder mehr, eine Zone, die Glassnode als Verkaufslinie markiert: Nahezu jeder jüngere Käufer hatte einen Gewinn, den er mitnehmen konnte. Nach dem Rückgang vom Septemberhoch ist dieser Anteil auf rund 38 Prozent gefallen. Die Mehrheit der Coins aus den vergangenen fünf Monaten liegt damit unter ihrem Kaufkurs.

Das Septemberhoch lag nach den Tagesdaten von CoinGecko am 22. September bei 86.597 Dollar. Vom heutigen Stand aus gerechnet hat Bitcoin seitdem gut 12 Prozent verloren. Der Rückgang verlief in Stufen. Anfang November pendelte der Kurs zwischen 76.700 und 78.300 Dollar, am 5. November notierte er zu Tagesbeginn noch bei 80.443 Dollar, am 6. November nur noch bei 76.006 Dollar. Ein Tagesminus von 5,5 Prozent hat einen großen Teil der jüngsten Käufer auf einen Schlag unter ihren Einstand gedrückt.

Glassnode deutet den Umschwung als Abbau von Übertreibung: Der Markt sei deutlich weniger angespannt als im September. Steigt der Anteil im Gewinn wieder über 50 Prozent, während der Kurs hält, wäre das nach Lesart der Analysten ein Zeichen, dass jüngere Käufer Vertrauen zurückgewinnen. Bis dahin fehlt nicht viel, denn der Kurs müsste dafür nur ein Stück über den Einstand von 75.700 Dollar steigen und dort bleiben.

Liniendiagramm: Bitcoin-Kursverlauf der vergangenen 366 Tage mit 200- und 50-Tage-Durchschnitt
Bitcoin liegt wieder an seinem 200-Tage-Durchschnitt, den der Kurs im August zurückerobert hatte.

Zone von 73.000 bis 76.000 Dollar: Drei Unterstützungen an einer Stelle

Unter dem aktuellen Kurs liegen drei Marken nah beieinander. Die erste ist der Einstandspreis der Kurzfristanleger bei 75.700 Dollar. Die zweite ist der Durchschnitt der vergangenen 50 Wochen: Nach eigener Berechnung aus den Tagesdaten von CoinGecko, gemittelt über 350 Tage, liegt er am Samstag bei rund 75.770 Dollar. Die dritte ist der einfache 200-Tage-Durchschnitt bei rund 73.200 Dollar. Er misst den mittleren Kurs der vergangenen 200 Tage und gilt vielen Marktteilnehmern als Trennlinie zwischen Aufwärts- und Abwärtstrend.

Glassnode kommt mit Daten zu gehebelten Terminkontrakten zum selben Ergebnis. Nach dem Rutsch vom Septemberhoch sind viele Liquidationsmarken für Long-Positionen bereits abgeräumt. Eine Liquidation ist die Zwangsschließung einer gehebelten Position, sobald die hinterlegte Sicherheit den Verlust nicht mehr deckt. Unter dem Kurs bleibt laut Glassnode vor allem ein Band zwischen 73.000 und 76.000 Dollar übrig, dazu ein großer Block zwischen 60.000 und 63.000 Dollar, den der Ausbruch im August hinterlassen hat.

Die Zone wirkt deshalb in zwei Richtungen. Einerseits zieht das Band Käufer an, weil viele Anleger dort ihren Einstand verteidigen. Andererseits kann es eine Welle von Zwangsverkäufen auslösen, wenn der Kurs es nach unten durchbricht und die dort liegenden Long-Positionen geschlossen werden. Wer selbst gehebelt handelt, vergleicht den Liquidationskurs seiner Position mit diesem Band. Liegt er zwischen 73.000 und 76.000 Dollar, steht er genau dort, wo auch viele andere Positionen fallen würden.

Bitcoin seit Freitagabend: Das Tief bei 74.790 Dollar hat gehalten

Unsere Prognose vom Freitagabend hatte die Abflüsse aus den US-Bitcoin-ETFs in den Mittelpunkt gestellt und zwei Marken genannt: das Freitagstief von 74.790 Dollar an der Börse Kraken und die 200-Tage-Linie, damals nach Kraken-Daten bei 73.192 Dollar. Bitcoin stand am Freitagabend bei rund 75.800 Dollar. Seitdem hat sich wenig bewegt, und gerade die Ruhe ist der Befund des Wochenendes. Das Tief der vergangenen 24 Stunden liegt laut CoinGecko bei 74.921 Dollar, das Hoch bei 76.266 Dollar. Die Spanne ist mit knapp 1,8 Prozent schmal, beide Marken vom Freitag sind unberührt.

Neu ist der Blick auf die Einstandspreise. Die Prognose vom Freitag hat vom Kursverlauf und von den Fondsströmen her gedacht. Die Glassnode-Kennzahl fragt danach, wo die Coins tatsächlich gekauft wurden. Beide Wege führen zur selben Zone, und genau diese Übereinstimmung macht sie belastbarer als eine einzelne Linie. Neu hinzugekommen ist außerdem die Stimmung: Der Fear-and-Greed-Index von alternative.me fiel am Samstag auf 25 Punkte und damit in den Bereich extremer Angst, nach 28 Punkten am Freitag und 50 am Donnerstag.

Short-Positionen über dem Markt: Der größte Block liegt bei 87.000 Dollar

Über dem Kurs hat sich in der vergangenen Woche das Gegenteil aufgebaut. Laut Glassnode wuchsen die Liquidationsmarken oberhalb des Kurses, obwohl Bitcoin in dieser Zeit rund 3,5 Prozent verlor. Händler haben in den Rückgang hinein Short-Positionen eröffnet, also Wetten auf fallende Kurse. Der größte Block liegt bei rund 87.000 Dollar und damit nahe am Septemberhoch.

Solche Positionen sind Brennstoff für eine Gegenbewegung. Steigt der Kurs, müssen Short-Händler ab einer bestimmten Marke zurückkaufen, um ihre Verluste zu begrenzen, oder ihre Positionen werden zwangsweise geschlossen. Diese Käufe treiben den Kurs zusätzlich nach oben, ein Vorgang, der als Short Squeeze bekannt ist. Bis 87.000 Dollar fehlen vom heutigen Stand aus allerdings knapp 15 Prozent. Auf dem Weg dorthin liegen zwei Zwischenstationen: zuerst der True Market Mean bei 77.700 Dollar, dann die Zone um 80.000 Dollar, an der Bitcoin am Donnerstag nach unten abdrehte.

Für Privatanleger in Deutschland ist das ein Argument gegen hohen Hebel in beide Richtungen. Ein Short Squeeze trifft Wetten auf fallende Kurse genauso hart wie ein Rutsch durch die Unterstützung gehebelte Käufer. Regulierte Krypto-Broker begrenzen den Hebel bei Krypto-CFDs für Privatkunden in der EU auf das Zweifache, Handelsplätze außerhalb der EU bieten oft ein Vielfaches davon.

Optionsmarkt und ETF-Ströme: 18 Milliarden Dollar in Calls, kaum frisches Geld

Am Optionsmarkt halten Händler nach Glassnode-Daten über alle Laufzeiten Kaufoptionen im Wert von rund 18 Milliarden Dollar, dem stehen Verkaufsoptionen über 13 Milliarden Dollar gegenüber. Die größten Positionen in Calls für Dezember liegen bei 80.000, 90.000, 100.000 und 120.000 Dollar, die größten Puts bei 60.000 Dollar und darunter. Glassnode schränkt selbst ein, dass offene Positionen nicht zeigen, wer gekauft und wer verkauft hat. Ein Teil der Calls stammt nach Einschätzung der Analysten von Haltern, die damit eine Prämie verdienen.

Die beiden nächsten großen Verfallstermine sind der 27. November mit 5,7 Milliarden Dollar und der 25. Dezember mit 12,5 Milliarden Dollar an offenen Positionen. Der Max-Pain-Kurs, bei dem der größte Teil der Optionen wertlos verfällt, liegt für November bei 80.000 und für Dezember bei 76.000 Dollar. Er liegt damit auf beiden Seiten des aktuellen Kurses. Einen klaren Sog in eine Richtung sieht Glassnode vom Optionsmarkt deshalb nicht.

Von außen fehlt der Rückenwind. Die US-Spot-ETFs verloren laut Glassnode in den zwei Wochen bis zum 2. November netto knapp eine Milliarde Dollar. Für den 2. November selbst nennen die Quellen zwischen 398,6 Millionen Dollar (SoSoValue-Daten über den Tracker von TFTC) und 640 Millionen Dollar (Glassnode). Der Handel in den Fonds liegt seit Mai bei etwa 1,3 Milliarden Dollar am Tag und damit bei rund einem Drittel des früheren Tempos. Glassnode beschreibt einen Markt, in dem vor allem Kapital zirkuliert, das schon im Kryptomarkt steckt, und weist zugleich darauf hin, dass ETF-Ströme dem Kurs bisher eher gefolgt sind, als ihn anzuführen.

Gespanntes Sicherheitsnetz unter einem Hochseil in einer dunklen Zirkuskuppel, in der Mitte hängt eine Messingplakette mit dem Bitcoin-Zeichen im Scheinwerferlicht
Zwischen 73.000 und 76.000 Dollar spannt sich das Netz, auf das die Bullen nach dem Rutsch vom Donnerstag setzen.

Midterms im Rückblick: Nach früheren Zwischenwahlen kam ein letzter Rücksetzer

Am 3. November haben die Demokraten bei den Zwischenwahlen in den USA beide Kammern des Kongresses gewonnen, deutlicher als erwartet. Glassnode hat die drei vorangegangenen Midterms ausgewertet. Nach jeder dieser Wahlen machte Bitcoin noch einen letzten Rücksetzer, bevor das Zyklustief erreicht war: zwischen 15 und 50 Prozent, zwei bis zehn Wochen nach dem Wahltag.

Diesmal fiel ein großer Teil des Rückgangs in die Zeit vor der Wahl. Vom Septemberhoch bis zum Wahltag verlor Bitcoin laut Glassnode rund 11 Prozent, bis zum 4. November stand dann ein Plus von etwa 1,5 Prozent seit der Wahl. Mit dem Einbruch vom Donnerstag ist dieser Vorsprung aufgezehrt. Drei Wahlen sind eine kleine Stichprobe, das betont auch Glassnode. Als Muster taugen sie, um die Möglichkeit eines weiteren Rücksetzers ernst zu nehmen, als Fahrplan taugen sie nicht. Hinzu kommt, dass Bitcoin heute über ETFs, Vermögensverwalter und Banken weit stärker im klassischen Finanzsystem verankert ist als in früheren Zyklen.

Bitcoin Prognose bis Ende November: Zwei Szenarien mit festen Kursmarken

Aus den Einstandspreisen und den Liquidationsmarken lassen sich für die kommenden drei Wochen zwei Wege ableiten. Maßgeblich ist jeweils der Tagesschluss, nicht ein kurzer Ausschlag innerhalb eines Tages.

Stabilisierung: Tagesschluss über 77.700 Dollar

Hält Bitcoin die Zone um 75.700 Dollar und gelingt ein Tagesschluss über dem True Market Mean bei 77.700 Dollar, steht nach der Lesart von Glassnode die Struktur des Augustausbruchs wieder. Der Anteil der Kurzfristanleger im Gewinn würde dann zügig steigen, weil der Kurs dafür nur knapp über ihrem Einstand liegen muss. Als nächste Marke folgt die Zone um 80.000 Dollar, wo Bitcoin am 5. November zuletzt notierte und wo der Max-Pain-Kurs des Novemberverfalls liegt. Darüber warten die Short-Positionen um 87.000 Dollar.

Längere Pause: Tagesschluss unter 73.000 Dollar

Fällt Bitcoin auf Tagesschlussbasis unter 73.000 Dollar, hat der Kurs die Unterkante der Zone, den 200-Tage-Durchschnitt und die meisten Liquidationsmarken für Long-Positionen hinter sich gelassen. Glassnode spricht für diesen Fall von einer längeren Konsolidierung, also einer Phase, in der der Kurs seitwärts bis abwärts läuft. Die nächste große Ansammlung von Liquidationen läge dann bei 60.000 bis 63.000 Dollar, dem Ausgangspunkt des Augustausbruchs. Am 1. August hatte Bitcoin nach CoinGecko-Daten bei 62.820 Dollar notiert, das Jahrestief vom 1. Juli lag bei 58.566 Dollar.

Ein Kursziel nennen wir nicht. Beide Szenarien hängen an Tagesschlusskursen, die sich jeden Abend nachprüfen lassen.

Bitcoin-Unterstützung bei 75.700 Dollar: Die Einschätzung der Redaktion

Unsere Einschätzung: Die Zone zwischen 73.000 und 76.000 Dollar hat gute Chancen, zu halten. Dafür sprechen drei belegte Punkte. Erstens treffen sich dort der Einstandspreis der Neukäufer, der 50-Wochen-Durchschnitt und der 200-Tage-Durchschnitt. Zweitens ist ein großer Teil des Hebels auf der Long-Seite laut Glassnode bereits abgebaut, die Gefahr einer Kaskade von Zwangsverkäufen ist damit kleiner als im September. Drittens hat sich Bitcoin in den vergangenen zwei Monaten mit einem Minus von etwa 2 Prozent ähnlich wie der S&P 500 entwickelt und deutlich besser als Gold, das nach Glassnode-Daten rund 9 Prozent verlor.

Gegen diese Einschätzung spricht, dass frisches Geld von außen fehlt und die Stimmung mit 25 Punkten im Bereich extremer Angst liegt. Reißt die Zone, wäre ein Rückschlag nach dem Muster früherer Midterms kein Ausreißer, sondern der historische Normalfall. Eine Kauf- oder Verkaufsempfehlung leiten wir daraus nicht ab. Kryptowährungen schwanken stark und können bis zum Totalverlust an Wert verlieren.

Haltefrist und Verlustverrechnung: So prüfst du deine Bitcoin-Käufe seit Juni

Die Glassnode-Gruppe der Kurzfristanleger deckt sich zeitlich mit einer steuerlichen Frage, die Anleger in Deutschland direkt betrifft. Wer Bitcoin seit Anfang Juni 2026 gekauft hat, liegt noch innerhalb der einjährigen Haltefrist nach Paragraf 23 des Einkommensteuergesetzes. Ein Verkauf vor Ablauf dieser Frist ist ein privates Veräußerungsgeschäft. Gewinne sind steuerpflichtig, sobald die privaten Veräußerungsgewinne eines Jahres zusammen die Freigrenze von 1.000 Euro erreichen. Verluste aus solchen Geschäften lassen sich mit Gewinnen derselben Art verrechnen, auch mit späteren Jahren.

Daraus ergeben sich drei Schritte. Notiere für jeden Kauf seit Juni Datum, Menge und Kaufkurs in Euro, die Börse liefert dazu einen Export deiner Transaktionen. Vergleiche die Kaufkurse anschließend mit dem Kurs von rund 68.100 Euro am Samstag: Käufe aus dem September und Oktober liegen meist im Minus, Käufe aus dem Juli und frühen August dagegen häufig im Gewinn. Prüfe zuletzt, ob du 2026 bereits steuerpflichtige Gewinne aus anderen Krypto-Verkäufen erzielt hast. Ein realisierter Verlust kann diese mindern, ein Verkauf allein aus Steuergründen ersetzt aber keine Anlageentscheidung. Ein Krypto-Steuer-Tool ordnet Käufe und Verkäufe automatisch zu, etwa nach der FIFO-Methode, bei der die zuerst gekauften Coins als zuerst verkauft gelten.

Zur geplanten Abschaffung der Haltefrist gibt es noch keinen Beschluss: Das Bundeskabinett hat den Entwurf am 14. Oktober 2026 nicht verabschiedet. Was heute gilt und welche Termine folgen, hält unsere Übersicht zum Stand der Krypto-Haltefrist fest.

Bitcoin bei 75.700 Dollar: Unter 73.000 beginnt die längere Pause

  1. Lege dir zwei Kursmarken fest und richte für beide einen Kursalarm ein: einen Tagesschluss über 77.700 Dollar als Zeichen der Stabilisierung und einen unter 73.000 Dollar als Warnsignal. Börsen mit Kursalarm und Sparplan findest du im Vergleich der Krypto-Börsen.
  2. Gleiche deine Käufe seit Juni mit dem Einstand von 75.700 Dollar und mit der Haltefrist ab. Welche Software dir die Einstandspreise in Euro ausrechnet, zeigt der Überblick zu Krypto-Steuer-Tools.
  3. Halte den Hebel klein, solange der Kurs mitten in der Zone von 73.000 bis 76.000 Dollar steht. Was regulierte Anbieter für Privatkunden erlauben, steht im Vergleich der Krypto-Broker.

(Stand: 7. November 2026. Dieser Beitrag ist keine Anlageberatung. Kurse und Gebührenmodelle ändern sich; prüfe die Konditionen vor jedem Kauf beim Anbieter selbst.)

Transparenzhinweis: Dieser Beitrag wurde unter Zuhilfenahme künstlicher Intelligenz erstellt und vor der Veröffentlichung redaktionell geprüft. Alle Zahlen und Angaben wurden gegen die im Text verlinkten Primärquellen abgeglichen. Das Beitragsbild wurde mit KI erzeugt.

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