Die in diesem Artikel bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich zu Informationszwecken und stellen keine Finanzberatung dar. Investitionen in Kryptowährungen sind mit einem hohen Risiko verbunden. Führe immer deine eigene Recherche durch.

Bitcoin-Crash: Die 3 wichtigsten Gründe für den Absturz unter 80.000 Dollar

Bitcoin Kurs fällt am Wochenende unter 80.000 Dollar. Ölpreis, ETF-Abflüsse und Liquidationen erklären den Absturz, und diese Woche entscheidet die Fed.

Bitcoin news
3 Min. Lesezeit
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Kategorien: Bitcoin

$Bitcoin hat am Wochenende die Marke von 80.000 Dollar verloren und kämpft seitdem um die Rückeroberung. Der Kurs rutschte bei steigendem Volumen auf ein Tief nahe 79.200 Dollar, erholte sich kurz und scheiterte dann erneut bei rund 81.000 Dollar. Am Montagmorgen pendelt BTC knapp um 80.000 Dollar, rund 1 Prozent im Minus, während Ethereum, XRP und Solana ebenfalls nachgeben. Den aktuellen Bitcoin Kurs findest du auf unserer Kursseite. Der Absturz hat nicht eine einzige Ursache. Drei Kräfte trafen den Markt gleichzeitig.

Grund 1: Eskalation im Nahen Osten und ein Ölpreis von 117 Dollar

Der erste Schlag kam von außerhalb des Krypto-Marktes. Berichten vom Wochenende zufolge bereiten die USA und Israel neue Angriffe auf den Iran vor, nachdem die USA bereits Personal aus der Region abgezogen hatten. Brent-Öl sprang am Freitag um mehr als 6 Prozent auf rund 117 Dollar je Barrel, WTI stieg über 103 Dollar. Teures Öl schürt Inflationssorgen, Inflationssorgen treiben die Anleiherenditen, und höhere Renditen ziehen Kapital aus Risikoanlagen ab. Bitcoin, von institutionellen Anlegern längst als riskanter Hebel auf die Marktstimmung gehandelt, stand ganz oben auf der Verkaufsliste.

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WTI-Diagramm

Grund 2: Bitcoin ETF-Abflüsse und der Ausverkauf bei KI-Aktien

Die zweite Kraft war institutionelles Geld auf dem Weg nach draußen. Die US-Spot-Bitcoin-ETFs beendeten eine dreitägige Zuflussserie und verloren am 22. Oktober rund 636 Millionen Dollar, am 23. Oktober weitere 138 Millionen Dollar. Laut Farside-Daten summiert sich das auf etwa 773 Millionen Dollar in zwei Handelstagen. Parallel dazu geriet der Tech-Sektor unter Druck: Zweifel an den Investitionen und Bewertungen im KI-Bereich drückten CoreWeave um mehr als 10 Prozent und Meta um mehr als 9 Prozent auf Wochensicht. Wackelt der Nasdaq, sind Bitcoin-ETFs für Fondsmanager die einfachste Position zum Abbauen. Genau das ist passiert.

Grund 3: Liquidationen vor der Fed-Zinsentscheidung

Die dritte Kraft kam aus dem Krypto-Markt selbst. Trader hatten ihre gehebelten Long-Positionen weiter ausgebaut, obwohl der Kurs bereits bröckelte. Analysten von Bitfinex hatten genau dieses Muster eine Woche zuvor als Liquidationsrisiko markiert. Als BTC unter 80.000 Dollar fiel, wurden Positionen im Wert von rund 670 Millionen Dollar liquidiert, überwiegend Longs. Diese Zwangsverkäufe drückten den Kurs schneller Richtung 79.200 Dollar, als es reine Spot-Verkäufe getan hätten. Niemand wollte diesen Hebel in eine vollgepackte Woche mitnehmen: Am 28. Oktober verkündet die Fed ihre Zinsentscheidung, am 30. Oktober folgt ein großer Optionsverfall.

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Bitcoin Prognose: Wie geht es jetzt weiter?

Der Markt ist ruhiger, als die Schlagzeilen vermuten lassen. Die 30-Tage-Handelsspanne von Bitcoin ist von 13 Prozent auf 6 Prozent geschrumpft, und der Kurs bewegt sich seit fast zwei Wochen zwischen 80.000 und 86.000 Dollar. Der Fear and Greed Index steht bei neutralen 50 Punkten. Das ist keine Kapitulation, sondern ein Markt, der auf einen Auslöser wartet.

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Die Marken sind klar:

  • Bullen müssen 79.600 bis 80.000 Dollar verteidigen und anschließend 81.000 Dollar zurückerobern, wo die Erholung am Wochenende gescheitert ist. Darüber öffnet sich der Weg zurück Richtung 84.000 Dollar.
  • Bären übernehmen bei einem Tagesschluss unter 79.200 Dollar. Dann rückt das Oktober-Abwärtsszenario von 76.000 Dollar in den Fokus.

Die Fed am Mittwoch dürfte entscheiden, welcher Pfad gewinnt, und bei einem Ölpreis nahe 117 Dollar liefert das Makro-Umfeld Bitcoin keinen Rückenwind.

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