Die in diesem Artikel bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich zu Informationszwecken und stellen keine Finanzberatung dar. Investitionen in Kryptowährungen sind mit einem hohen Risiko verbunden. Führe immer deine eigene Recherche durch.

Kraken liquidiert Rain (RAIN): Was Halter nach Ablauf der Auszahlungsfrist am 15. September wissen sollten

Stand 27.09.2026, Rückblick: Kraken hatte angekündigt, die Auszahlung von Rain (RAIN) am 15. September 2026 um 14:00 UTC abzuschalten und verbliebene Bestände anschließend selbst zu verkaufen. Der Beitrag beschreibt die Lage vor dem Stichtag und unsere Messung der Handelsplätze, die zeigt, wie eng der Ausweichweg war.

Fast geschlossene Schiebetür aus Riffelblech an einer leeren Verladerampe mit schmalem Lichtspalt darunter
Das Auszahlungsfenster für RAIN auf Kraken schließt am 15. September 2026 um 14:00 UTC.
12 Min. Lesezeit
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Kraken-Delisting von Rain (RAIN): Die drei Termine, die zählen

Wer Rain (RAIN) auf einem Kraken-Konto liegen hat, muss den Bestand bis zum 15. September 2026 um 14:00 UTC abziehen. Das sind 16:00 Uhr deutscher Sommerzeit. Danach schaltet die Börse die Auszahlung ab und verkauft die verbliebenen Guthaben zwischen dem 15. und dem 25. September selbst. Zwischen dem Erscheinen dieses Textes und diesem Stichtag liegen 28 Tage.

Der Handel ist zu diesem Zeitpunkt längst vorbei. Kraken hat Einzahlungen und Handel für RAIN bereits am 17. Juni 2026 um 14:00 UTC abgeschaltet. Seither kann man den Token auf der Börse weder kaufen noch verkaufen. Was bleibt, ist genau eine Handlung: die Auszahlung auf eine Adresse außerhalb von Kraken. Genau dieses Fenster schließt im September.

Datum (UTC)Was passiertStatus
3. Juni 2026, 16:18Kraken veröffentlicht die Delisting-Mitteilung zu RAINerfolgt
17. Juni 2026, 14:00Einzahlungen und Handel werden abgeschalteterfolgt
15. September 2026, 14:00Auszahlungen werden abgeschaltetoffen, 28 Tage
15. bis 25. September 2026Kraken liquidiert verbliebene Beständeoffen

Die Börse formuliert in derselben Mitteilung selbst, worauf sich Betroffene einstellen müssen. Die Liquidationspreise können wörtlich "significantly below recent reference prices" liegen und in manchen Fällen "minimal or no proceeds" einbringen, weil zum Zeitpunkt der Ausführung nicht genug Liquidität im Markt sei. Das ist keine Warnung eines Beobachters, sondern die Ansage des Hauses, das den Verkauf durchführt. Nachzulesen ist sie in der Delisting-Mitteilung zu Rain (RAIN).

Warum RAIN in unserer Zählung der 56 Kraken-Token nicht auftaucht

Am 14. August haben wir unter dem Titel Kraken-Delisting: 56 Token vor der Zwangsliquidation die drei laufenden Monatszyklen der Börse ausgezählt. Wer diesen Text gelesen und darin seinen Token nicht gefunden hat, könnte sich in Sicherheit wiegen. Für RAIN wäre das ein teurer Irrtum.

RAIN steckt in keinem dieser Zyklen. Kraken führt den Wert unter einer eigenen Einzelmitteilung, getrennt von den gesammelten Monatslisten, und der zugehörige Stichtag ist ein anderer. Der Mai-Zyklus lief am 27. August aus, der Juni-Zyklus läuft bis zum 25. September, der Juli-Zyklus bis zum 6. November. Der 15. September gehört zu keinem davon. Eine Volltextprüfung unseres eigenen Artikels vom 14. August ergibt für die Zeichenfolge "RAIN" null Treffer und für "15. September" ebenfalls null.

Der zweite Unterschied wiegt schwerer. Die Monatszyklen betreffen weitgehend Werte mit dünnen oder eingeschlafenen Märkten. RAIN ist das nicht. Nach unserer Messung vom 17. August 2026 steht der Token auf Rang 13 der nach Marktkapitalisierung größten Kryptowerte.

Was Zwangsliquidation bei einem Delisting konkret bedeutet

Der Begriff klingt nach Insolvenzrecht, meint hier aber etwas Einfacheres und für Betroffene Unangenehmeres: Die Börse verkauft den Restbestand im eigenen Ermessen und schreibt den Erlös gut. Der Halter bestimmt weder den Zeitpunkt noch den Preis noch den Handelsplatz. Er erfährt das Ergebnis, nachdem es feststeht.

Drei Dinge liegen damit außerhalb der eigenen Kontrolle. Der Ausführungszeitpunkt fällt irgendwo in ein Elf-Tage-Fenster. Die Ausführungsgröße ist der gesamte auf Kraken verwahrte Bestand aller Kunden, der zu diesem Termin noch dort liegt, also potenziell eine Menge, die kein einzelner Halter im Markt unterbringen würde. Und die Gegenwährung bestimmt die Börse. Wer dagegen selbst auszahlt, behält alle drei Entscheidungen.

Kraken räumt in der Mitteilung ausdrücklich ein, dass der Erlös minimal ausfallen oder ganz ausbleiben kann. Diese Formulierung ist keine Floskel. Genau damit begründet die Börse, warum sie überhaupt eine dreimonatige Auszahlungsfrist einräumt, statt sofort zu verkaufen.

Leerer Markthallengang mit langen Steintresen, nur am hinteren Ende steht eine einzelne Holzsteige
Zwölf Handelsplätze klingen nach Auswahl. Das gemessene Tagesvolumen entspricht 0,33 Prozent der Marktkapitalisierung.

Rang 13 und trotzdem dünn: Was unsere Messung der Handelsplätze ergeben hat

Um einzuschätzen, was ein Zwangsverkauf im September auszurichten hätte, haben wir die öffentlichen Marktdaten zu RAIN am 17. August 2026 zwischen 21:51 und 21:52 UTC selbst abgerufen und ausgewertet. Diese Auswertung hat cryptoticker.io am 17. August 2026 selbst erhoben. Grundlage sind zwei Abrufe der öffentlichen CoinGecko-Programmierschnittstelle, beide mit HTTP-Status 200: die Stammdaten des Wertes sowie die vollständige Liste seiner Handelspaare. Geprüft wurden 14 Handelspaare an 12 Handelsplätzen.

MessgrößeWert am 17.08.2026
Kurs0,01312922 USD
Marktkapitalisierung9.410.591.679 USD
Rang nach Marktkapitalisierung13
Bewertung bei voller Verwässerung15.100.279.892 USD
Umlaufmenge716.584.200.087 RAIN
Gesamtmenge / Maximum1.149.834.394.826 / 1.150.000.000.000 RAIN
Handelsvolumen 24 Stunden30.902.836 USD
Höchststand0,01655801 USD am 29.06.2026

Die entscheidende Zahl entsteht erst aus dem Verhältnis. Ein Tagesumsatz von rund 30,9 Millionen US-Dollar steht einer Marktkapitalisierung von rund 9,41 Milliarden gegenüber. Das sind 0,33 Prozent. Zum Vergleich der Größenordnung: Bei den großen etablierten Kryptowerten liegt dieses Verhältnis regelmäßig um ein Vielfaches höher. Ein Wert auf Rang 13 mit einem Umsatz, der einem Drittel eines Prozents seiner Bewertung entspricht, ist genau die Konstellation, in der Krakens Formulierung von der unzureichenden Liquidität ernst zu nehmen ist.

Wie sich das Volumen auf die Handelsplätze verteilt

Die Verteilung ist ungleich, und sie ist für die Frage nach dem Ausweichweg wichtiger als die Gesamtsumme.

HandelsplatzVolumen 24 Stunden in USDAnteil
HTX8.265.06826,7 %
BloFin6.628.19521,4 %
BingX6.125.51519,8 %
MEXC3.344.06510,8 %
Toobit1.932.2756,3 %
Gate1.533.6455,0 %
Uniswap V3 (Arbitrum, 3 Paare)1.169.0933,8 %
KuCoin1.061.0823,4 %
Bitrue387.1771,3 %
XT.COM252.6410,8 %
WhiteBIT204.0790,7 %
GroveX79unter 0,1 %

Die Summe der Einzelwerte ergibt 30.902.914 USD und weicht damit um 78 USD von der Gesamtangabe des Stammdatensatzes ab. Solche Rundungsdifferenzen entstehen, weil beide Angaben zu leicht verschiedenen Sekunden erhoben werden. Wir glätten sie nicht, sondern nennen beide Werte.

Kraken selbst taucht in keinem der 14 Orderbücher mehr auf. Das bestätigt den Handelsstopp vom 17. Juni unabhängig von Krakens eigener Mitteilung, und es beantwortet nebenbei eine Frage, die sich Betroffene stellen: Auf Kraken lässt sich der Bestand auch nicht mehr in eine andere Währung tauschen, bevor man ihn abzieht.

Kein einziges Euro-Paar: Wohin RAIN nach der Auszahlung überhaupt kann

Der auffälligste Befund unserer Auszählung steckt in der Spalte der Gegenwährungen. Von den 14 gemessenen Handelspaaren lauten elf auf USDT. Die übrigen drei sind Paare auf der dezentralen Börse Uniswap in der Version 3 auf dem Arbitrum-Netzwerk und lauten auf dort übliche Token-Adressen. Auf Euro lautet kein einziges Paar. Auf US-Dollar als Buchgeld ebenfalls keines.

Praktisch heißt das: Wer RAIN von Kraken abzieht und ihn anschließend zu Geld machen will, kommt an einem Zwischenschritt über einen Stablecoin oder über eine dezentrale Börse nicht vorbei. Der direkte Weg in Euro, den man von einem Wert auf Rang 13 erwarten würde, existiert nach dieser Messung nicht. Wer bislang davon ausging, den Token bei Bedarf einfach auf einer in der EU regulierten Börse in Euro verkaufen zu können, sollte das vor dem 15. September prüfen statt danach.

Diese Lage ist zudem nicht statisch. Handelsplätze nehmen Paare auf und streichen sie wieder, und unsere Messung ist eine Momentaufnahme eines einzigen Zeitpunkts. Wir leiten daraus ausdrücklich keinen Trend ab.

HTX ab dem 23. August: Der größte RAIN-Markt fällt für EU-Anleger weg

Der Handelsplatz mit dem höchsten gemessenen RAIN-Volumen ist HTX mit 8,27 Millionen US-Dollar in 24 Stunden, also gut ein Viertel des Gesamtumsatzes. Genau dieser Platz steht für Anleger in der Europäischen Union sechs Tage nach dem Erscheinen dieses Textes nicht mehr zur Verfügung.

Die EU hat HTX im Rahmen ihres 21. Sanktionspakets gegen Russland gelistet. Für Personen und Unternehmen aus der EU, dem EWR und der Schweiz gilt ab dem 23. August 2026 ein Transaktionsverbot, das direkte wie indirekte Geschäfte mit der Börse erfasst. Es handelt sich um ein Transaktionsverbot und nicht um ein Einfrieren der Vermögenswerte der Börse selbst. Wir haben die Regelung am 15. August in HTX auf der EU-Sanktionsliste ausführlich behandelt.

Für RAIN-Halter in Deutschland ergibt sich daraus eine Reihenfolge, die in keiner der beiden Mitteilungen zusammen auftaucht, weil sie aus zwei voneinander unabhängigen Vorgängen entsteht. Am 23. August entfällt für sie rechnerisch gut ein Viertel der gemessenen Marktbreite. Erst 23 Tage später, am 15. September, schließt Kraken das Auszahlungsfenster. Wer den Bestand danach auch verkaufen will, arbeitet ab dem 23. August mit einem Restmarkt von rund 22,6 Millionen US-Dollar Tagesumsatz statt mit 30,9 Millionen.

Ob und in welchem Umfang die übrigen elf Handelsplätze für in Deutschland ansässige Privatanleger nutzbar sind, haben wir nicht geprüft. Das hängt am Zulassungsstatus des jeweiligen Anbieters und an dessen eigenen Geschäftsbedingungen, und beides lässt sich aus Marktdaten nicht ablesen.

Enlivex und 11,1 Prozent des Umlaufs: Der größte bekannte Halter

Ein Umstand macht den Fall ungewöhnlich und erklärt zugleich, warum die Umlaufmenge so groß und der Streubesitz so schwer einzuschätzen ist. Der größte öffentlich dokumentierte RAIN-Bestand liegt bei einer an der Nasdaq notierten Gesellschaft.

Die Enlivex Therapeutics Ltd. hat am 20. Juli 2026 bei der US-Börsenaufsicht SEC eine Pflichtmitteilung auf dem Formular 6-K eingereicht. Darin nennt das Unternehmen zum Stichtag 18. Juli 2026 einen Bestand von 79.550.593.122 RAIN im Wert von rund 1,1 Milliarden US-Dollar. Gemessen an der von uns erhobenen Umlaufmenge von 716.584.200.087 Token entspricht das 11,1 Prozent. Die Mitteilung liegt im EDGAR-Archiv der SEC.

Für die eigene Entscheidung folgt daraus wenig Unmittelbares, für die Einordnung aber einiges. Ein Anteil dieser Größe in einer einzigen Bilanz bedeutet, dass die frei handelbare Menge kleiner ist, als die Umlaufzahl vermuten lässt. Wie viel RAIN auf Kraken liegt und wie viel davon auf die Zwangsliquidation zuläuft, ist dagegen nicht öffentlich. Wir behaupten dazu nichts.

Ein Eisenbahngleis endet an einem hölzernen Prellbock, während zwei Nachbargleise weiterführen
Der Weg über Kraken endet am 15. September. Andere Strecken laufen weiter, nur führt keine davon direkt in Euro.

Auszahlung auf eigene Wallet oder auf eine andere Börse: Die zwei Wege

Es gibt genau zwei Ziele für eine Auszahlung, und die Wahl zwischen ihnen sollte man vor dem Stichtag treffen, nicht am letzten Tag.

Das erste Ziel ist eine Wallet in eigener Verwahrung. Der Vorteil liegt darin, dass keine weitere Frist eines Dritten mehr auf dem Bestand lastet. Der Preis dafür ist die eigene Verantwortung für den Zugangsschlüssel und die Notwendigkeit, das richtige Netzwerk zu treffen. RAIN wird nach unserer Messung unter anderem auf Arbitrum gehandelt, und eine Auszahlung in ein Netzwerk, das die Zieladresse nicht unterstützt, ist in aller Regel nicht rückholbar. Kraken zeigt das wählbare Netzwerk im Auszahlungsdialog an.

Das zweite Ziel ist eine andere Börse, auf der der Token weiterhin handelbar ist. Der Vorteil ist die unmittelbare Verkaufsmöglichkeit. Der Nachteil sind zwei zusätzliche Prüfungen: ob der Anbieter in Deutschland zulässig genutzt werden kann, und ob er überhaupt Einzahlungen in RAIN annimmt. Ein Handelsplatz, auf dem ein Paar gelistet ist, muss die Einzahlung des Tokens nicht zwingend offenhalten.

Was in beiden Fällen Zeit kostet

Eine Auszahlung ist selten eine Sache von Minuten. Bei einem größeren Betrag oder einer neu hinterlegten Adresse greifen Sicherheitsmechanismen: Bestätigungsmails, Wartefristen für neu eingetragene Adressen, in Einzelfällen manuelle Prüfungen. Wer den 15. September um 13:59 UTC als Zielmarke nimmt, hat keinen Puffer für eine Rückfrage. Realistisch ist, den Vorgang mindestens eine Woche vorher anzustoßen.

Steuer in Deutschland: Die Zwangsliquidation ist ein Veräußerungsgeschäft

Steuerlich macht es keinen Unterschied, ob man selbst verkauft oder ob die Börse den Bestand liquidiert. In beiden Fällen liegt eine Veräußerung vor. Bei Kryptowerten im Privatvermögen greift die Systematik des privaten Veräußerungsgeschäfts nach Paragraf 23 des Einkommensteuergesetzes: Wird zwischen Anschaffung und Veräußerung die Jahresfrist überschritten, bleibt ein Gewinn steuerfrei, andernfalls ist er steuerpflichtig, soweit die Freigrenze für alle privaten Veräußerungsgeschäfte des Jahres überschritten wird.

Der praktische Punkt liegt im Zeitpunkt. Wer die Jahresfrist noch nicht erreicht hat, kann den Veräußerungstag bei einer Zwangsliquidation nicht mehr selbst wählen, obwohl genau dieser Tag darüber entscheidet, ob der Vorgang in die Steuerpflicht fällt oder nicht. Wer die Frist bereits erreicht hat, verliert diese Wahlmöglichkeit ohne Folgen. Wer sie in den Wochen nach dem 15. September erreichen würde, verliert sie mit Folgen.

Der zweite praktische Punkt ist die Dokumentation. Ein Zwangsverkauf erzeugt einen Abrechnungsposten, dessen Kurs man nicht selbst gesetzt hat und der später schwer zu rekonstruieren ist. Wer betroffen ist, sollte den Kontoauszug und die Abrechnung zeitnah sichern. Dies ist eine allgemeine Einordnung und ersetzt keine steuerliche Beratung im Einzelfall.

Grenzen dieser Auswertung: Was wir nicht prüfen konnten

Unsere Erhebung beantwortet einen Teil der Fragen und einen anderen ausdrücklich nicht. Vier Lücken sind zu nennen.

Erstens ist die Messung eine Momentaufnahme eines einzigen Zeitpunkts am 17. August 2026. Volumina und Kurse schwanken täglich, ein Trend lässt sich daraus nicht ableiten, und wir behaupten keinen. Zweitens haben wir nur einen Datenanbieter abgefragt. Handelsplätze, die dieser Anbieter nicht erfasst, tauchen in unserer Zählung nicht auf, die tatsächliche Zahl der Orderbücher kann also höher liegen. Drittens haben wir den aufsichtsrechtlichen Status der zwölf gemessenen Handelsplätze nicht geprüft, mit Ausnahme des HTX-Falls, der aus der EU-Sanktionslage folgt. Ob ein Anbieter für in Deutschland ansässige Privatpersonen nutzbar ist, folgt nicht aus seinem Volumen. Viertens ist der auf Kraken verwahrte RAIN-Bestand nicht öffentlich, und wir können deshalb nichts darüber sagen, welche Menge am 15. September tatsächlich in die Liquidation laufen würde.

Zur Herkunft der übrigen Angaben: Die Termine und das Zitat stammen aus Krakens eigener Mitteilung, der Tokenbestand von Enlivex aus der bei der SEC eingereichten Pflichtmitteilung. Die Bewertung der EU-Sanktion gegen HTX beruht auf der Berichterstattung mehrerer voneinander unabhängiger Fachmedien.

So prüfst du dein Kraken-Konto vor dem 15. September

Der Aufwand ist gering, und er lohnt sich auch für diejenigen, die sich sicher sind, keinen RAIN zu halten. Delistings treffen regelmäßig Bestände, die aus Aktionen, Umtauschvorgängen oder alten Teilkäufen stammen und die niemand mehr auf dem Schirm hat.

Sieh im Kontoauszug unter den Guthaben nach, ob RAIN mit einem Betrag ungleich null geführt wird, und prüfe dabei auch sehr kleine Restbeträge. Steht dort etwas, entscheide dich für ein Auszahlungsziel und lege die Adresse an, bevor du den Betrag einträgst. Löse die Auszahlung mit zeitlichem Vorlauf aus und prüfe anschließend, ob die Transaktion im Zielnetzwerk tatsächlich angekommen ist. Bleibt ein Rest auf dem Konto, weil er unter einer Mindestauszahlungsgrenze liegt, lässt er sich nicht abziehen und läuft in die Liquidation. Das ist ärgerlich, aber bei Kleinstbeträgen meist verschmerzbar.

Und prüfe bei dieser Gelegenheit die übrigen Positionen gegen die laufenden Monatszyklen. Der Juni-Zyklus läuft am 25. September aus, der Juli-Zyklus am 6. November.

Kraken-Auszahlungsfrist für RAIN: Was du daraus mitnimmst

  1. Prüfe bis Anfang September, ob RAIN auf deinem Kraken-Konto liegt, und ziehe den Bestand ab. Der Handel dort ist seit dem 17. Juni geschlossen, die Auszahlung endet am 15. September um 14:00 UTC. Wer selbst verwahren will, findet die Gerätetypen und ihre Unterschiede im Hardware-Wallet-Vergleich.
  2. Kläre vor der Auszahlung, wo du den Token danach überhaupt verkaufen kannst. Nach unserer Messung lautet kein einziges der 14 Handelspaare auf Euro, und der volumenstärkste Platz fällt für EU-Anleger am 23. August weg. Welche Handelsplätze für dich in Frage kommen, klärst du am besten vorab über unsere Übersicht der Krypto-Börsen.
  3. Sichere die Abrechnung für die Steuererklärung, sobald der Vorgang abgeschlossen ist. Ob du selbst verkaufst oder die Börse liquidiert, ändert an der steuerlichen Behandlung nichts, wohl aber am Zeitpunkt. Die Erfassung übernehmen die Programme aus unserem Überblick zu Krypto-Steuer-Tools und Portfolio-Trackern.

(Stand: 17. August 2026. Dieser Beitrag ist keine Anlageberatung. Kurse und Gebührenmodelle ändern sich; prüfe die Konditionen vor jedem Kauf beim Anbieter selbst.)

Transparenzhinweis: Dieser Beitrag wurde unter Zuhilfenahme künstlicher Intelligenz erstellt und vor der Veröffentlichung redaktionell geprüft. Alle Zahlen und Angaben wurden gegen die im Text verlinkten Primärquellen abgeglichen. Das Beitragsbild wurde mit KI erzeugt.

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