Kraken-Störung trifft Delisting-Frist: So prüfst du, ob dein Coin heute noch auszahlbar ist
Bei Kraken sind die Ein- und Auszahlungen mehrerer Netzwerke seit dem 4. September gestört, seit heute Morgen auch Polkadot. Für einen der betroffenen Token endet zugleich um 14:00 UTC der Handel — wir haben alle 725 Funding-Dienste der Börse selbst ausgewertet.

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Wenn eine Kryptobörse meldet, dass Ein- und Auszahlungen „verzögert" sind, klingt das nach einer Randnotiz. Bei Kraken ist daraus in dieser Woche ein Zustand geworden, der seit sieben Tagen anhält und der ausgerechnet heute mit einer Frist zusammenfällt, die für einen der betroffenen Token endgültig ist. Die kurze Antwort auf die Frage, was du tun musst: Prüfe noch heute, ob dein Coin auf der Statusseite der Börse als gestört geführt wird, und verlasse dich dabei nicht auf die Anzeige in der Handelsansicht. Beide Quellen stammen von Kraken, und sie widersprechen sich.
Diese Auswertung hat cryptoticker.io am 11. September 2026 selbst erhoben. Wir haben die öffentliche Statusseite der Börse und die öffentliche Marktdatenschnittstelle am selben Vormittag abgerufen und Zeile für Zeile verglichen. Was dabei herauskam, steht in keiner Mitteilung der Börse.
Was Kraken als Funding-Störung meldet und was davon dein Konto trifft
Funding ist bei einer Kryptobörse der Sammelbegriff für alles, was Guthaben auf das Konto bringt oder davon herunterholt: Einzahlungen aus einer eigenen Wallet, Auszahlungen an eine eigene Wallet, dazu Überweisungen in Euro oder Dollar. Der Handel selbst gehört ausdrücklich nicht dazu. Genau diese Trennung erklärt, warum sich die aktuelle Lage so harmlos anfühlt: Die Kurse laufen, die Charts aktualisieren sich, Kaufen und Verkaufen funktioniert. Nur der Weg nach draußen ist für einen Teil der Netzwerke blockiert.
Kraken führt für jedes einzelne Netzwerk einen eigenen Eintrag auf seiner öffentlichen Statusseite. Ein solcher Eintrag kann vier Zustände annehmen, und der wichtigste Unterschied verläuft zwischen „operational" und allem anderen. Steht dort degraded performance, heißt das in der Sprache der Börse: Das Gateway für dieses Netzwerk arbeitet, aber nicht zuverlässig. Eine Auszahlung kann durchgehen, sie kann Stunden brauchen, sie kann hängen bleiben. Eine Zusage, wann der Zustand endet, ist damit nicht verbunden.
Seit dem 4. September gestört: 19 Netzwerke aus dem Cosmos-Umfeld
Der Vorfall, um den es geht, trägt bei Kraken den Titel „Funding delays for select blockchain networks" und wurde am 4. September 2026 um 21:43 UTC eröffnet. Er listet 19 betroffene Netzwerke namentlich auf: Akash (AKT), Babylon (BABY), Celestia (TIA), Cosmos (ATOM), dYdX (DYDX), Dymension (DYM), Fetch.ai (FET), Initia (INIT), Injective (INJ), Juno (JUNO), Kava (KAVA), Mantra (MANTRA), Neutron (NTRN), Osmosis (OSMO), Saga (SAGA), Secret Network (SCRT), Sei (SEI), Terra Classic (LUNA) und THORChain (RUNE).
Diese Aufzählung hat ein Muster, das man nicht übersehen sollte. Nahezu alle genannten Ketten gehören zum Cosmos-Ökosystem oder sprechen dessen Übertragungsprotokoll. Das legt eine gemeinsame technische Ursache im Anbindungsweg nahe, statt 19 unabhängiger Pannen am selben Abend. Kraken selbst hat zur Ursache bis heute nichts veröffentlicht. In acht Statusmeldungen seit dem 4. September steht im Kern derselbe Satz: Man arbeite weiter an einer Lösung. Die jüngste dieser Meldungen stammt vom 10. September, 12:33 UTC.
Der Vorfall steht bis heute auf dem Bearbeitungsstand „identified". Das bedeutet, die Ursache ist der Börse bekannt, die Behebung läuft. Ein Zieldatum nennt dieser Zustand nicht, und Kraken hat auch keines nachgereicht.
Eigene Auswertung: 725 Funding-Dienste geprüft, neun stehen auf gestört
Für diesen Artikel haben wir die Statusseite am 11. September 2026 gegen 12:55 UTC über ihre öffentliche Datenschnittstelle abgerufen. Der Seitenstand, den die Antwort selbst ausweist, lautet 12:29:12 UTC desselben Tages. Die Auswertung umfasst 831 Einträge, die sich auf sieben Bereiche verteilen. Der mit Abstand größte davon ist „Digital Currency Funding" mit exakt 725 Einzeldiensten, also je einem Eintrag für jede Kombination aus Coin und Netzwerk.
Von diesen 725 Diensten standen zum Zeitpunkt unseres Abrufs neun nicht auf „operational". Sortiert nach dem Zeitpunkt, seit dem der jeweilige Eintrag auf gestört steht:
- Stablr Euro (EURR) und Stablr USD (USDR) auf Ethereum — beide seit dem 12. August 2026, 10:16 UTC. Der zugehörige Vorfall reicht weiter zurück: Er wurde am 24. Mai 2026 eröffnet, nachdem ein Problem im zugrunde liegenden Smart Contract aufgetreten war. Kraken hat Ein- und Auszahlungen für beide Token ausgesetzt und die Märkte auf „Post Only" gestellt.
- MemeCore (M) auf BNB Chain — seit dem 19. August 2026, 08:20 UTC. Hier hat die Börse die Auszahlungen nach wenigen Stunden wieder freigegeben und stattdessen vorsorglich die Einzahlungen abgeschaltet.
- Fetch.ai (FET), Juno (JUNO), Mantra (MANTRA), Osmosis (OSMO) und THORChain (RUNE) — alle seit dem 4. September 2026, 21:43 UTC, also seit genau einer Woche.
- Polkadot (DOT) — seit dem 11. September 2026, 10:05 UTC, dem Morgen dieses Artikels.
Bemerkenswert an dieser Liste ist weniger ihre Länge als das, was fehlt. Von den 19 Netzwerken, die der Vorfall vom 4. September ursprünglich nannte, stehen heute nur noch fünf auf gestört. Cosmos (ATOM), Celestia (TIA), Injective (INJ), Sei (SEI) und zehn weitere sind zurück auf „operational", während der Vorfall selbst formal offen bleibt. Wer also nur die Vorfallmeldung liest, hält 19 Netzwerke für betroffen, obwohl es nach unserer Messung fünf sind. Die belastbare Information steht in den einzelnen Diensteinträgen, nicht in der Schlagzeile darüber.
Eine Grenze dieser Erhebung gehört dazu: Sie ist eine Momentaufnahme eines einzigen Abrufs. Sie sagt nichts darüber, wie viele Auszahlungen tatsächlich verzögert wurden, wie lange eine einzelne Transaktion gebraucht hat und wie viele Kunden betroffen waren. Diese Zahlen hat nur die Börse, und sie veröffentlicht sie nicht.
Polkadot (DOT) seit heute Morgen: der zweite, unabhängige Vorfall
Der Polkadot-Eintrag ist kein Teil der Cosmos-Störung, sondern ein eigener Vorfall mit eigener Meldung. Kraken hat ihn heute um 10:05 UTC eröffnet: Man untersuche ein Problem am Polkadot-Funding-Gateway, Ein- und Auszahlungen könnten verzögert sein, alle übrigen Funding-Methoden arbeiteten normal. Um 11:14 UTC folgte die Nachmeldung, die Ursache sei gefunden und eine Korrektur werde eingespielt.
Das ist der übliche Verlauf, und in den meisten Fällen ist ein solcher Eintrag nach wenigen Stunden wieder verschwunden. Für dich ist er trotzdem relevant, weil er zeigt, wie schnell ein Netzwerk in diesen Zustand rutschen kann. Wer gestern Abend geprüft hat, ob DOT auszahlbar ist, hatte eine grüne Anzeige vor sich. Heute Vormittag stimmt diese Antwort nicht mehr.

Warum die Handelsschnittstelle „enabled" meldet, obwohl die Statusseite gestört zeigt
Neben der Statusseite betreibt Kraken eine offene Marktdatenschnittstelle, die zu jedem handelbaren Wert einen Statuseintrag führt. Wir haben sie im selben Arbeitsgang abgerufen: 843 Einträge, davon 841 mit dem Vermerk „enabled". Nur zwei Werte, ANSEM und NATG, stehen dort auf „withdrawal_only", dürfen also ausgezahlt, aber nicht eingezahlt werden.
JUNO steht in dieser Schnittstelle auf „enabled". FET, MANTRA, OSMO, RUNE und DOT ebenfalls. Dieselbe Börse, dieselbe Minute, zwei gegenläufige Aussagen über denselben Coin.
Ein Widerspruch ist das technisch nicht, denn beide Systeme beantworten verschiedene Fragen. Die Marktdatenschnittstelle beschreibt, ob ein Wert grundsätzlich für den Handel freigeschaltet ist. Die Statusseite beschreibt, ob das Gateway zu dem jeweiligen Netzwerk gerade funktioniert. Praktisch ist der Unterschied trotzdem heikel, denn viele Portfolio-Tracker, Handels-Apps und Steuerwerkzeuge lesen ihre Statusinformation aus der Marktdatenschnittstelle. Wer sich darauf verlässt, bekommt für einen gestörten Coin eine völlig unauffällige Anzeige. Die Störung ist in diesen Werkzeugen schlicht nicht vorgesehen.
Der Fall JUNO: Delisting-Frist trifft auf ein gestörtes Auszahlungs-Gateway
Hier laufen zwei Vorgänge zusammen, die einzeln bekannt sind und zusammen ein Problem ergeben. Kraken hat Ende August angekündigt, 21 Werte aus dem Angebot zu nehmen. Betroffen sind XTER, IR, GAIA, SCA, VANRY, BNC, SBR, RBC, MIR, JUNO, HDX, ACA, MULTI, RIZE, EPT, MAT, CQT, CXT, BKS, VULT und M. Die Termine stehen in der Mitteilung der Börse und sind eindeutig: Einzahlungen und Handel enden am 11. September 2026 um 14:00 UTC, Auszahlungen am 10. Dezember 2026 um 15:00 UTC. Was danach noch auf dem Konto liegt, verkauft Kraken zwischen dem 14. und 18. Dezember selbst.
Die Börse formuliert die Folge dieses Verkaufs ungewöhnlich offen. Mehrere der betroffenen Werte hätten nur noch dünne oder inaktive Märkte, deshalb könne der Erlös deutlich unter den zuletzt gesehenen Kursen liegen und in manchen Fällen minimal oder gleich null ausfallen. Das ist keine Auslegung von uns, sondern steht so im Delisting-Hinweis.
Zwei Namen aus dieser Liste tauchen nun auch in unserer Störungsauswertung auf: JUNO steht seit dem 4. September auf gestört, MemeCore (M) seit dem 19. August. Für JUNO heißt das konkret: Der Handel endet heute um 14:00 UTC, damit fällt der bequeme Weg weg, die Position einfach zu verkaufen und den Erlös in Euro stehen zu lassen. Bleibt die Auszahlung an eine eigene Wallet, und die läuft über genau das Gateway, das seit einer Woche als gestört geführt wird. Wer diese Auszahlung bis zum 10. Dezember nicht durchbekommt, landet in der automatischen Verwertung.
Drei Monate sind dafür viel Zeit, und die Störung wird mit hoher Wahrscheinlichkeit lange vorher behoben sein. Trotzdem ist es der Unterschied zwischen einem Vorgang, den du heute in fünf Minuten erledigst, und einem, den du im Dezember unter Zeitdruck mit einem Kundendienst klären musst. Für MemeCore (M) gilt die Lage entspannter: Dort sind laut Statusmeldung nur die Einzahlungen abgeschaltet, Auszahlungen wurden bereits am selben Tag wieder freigegeben.
Funding-Status selbst prüfen: diese zwei Adressen brauchst du
Die gute Nachricht an diesem Fall ist, dass du für die Prüfung weder einen Account noch ein Werkzeug brauchst. Kraken stellt seine Statusseite offen ins Netz, und sie ist im Browser lesbar. Unter status.kraken.com findest du den Bereich „Digital Currency Funding" mit den 725 Einzeldiensten. Dort suchst du den Namen deines Coins und liest den Zustand daneben ab. Alles außer „operational" ist ein Grund, die Auszahlung nicht auf den letzten Tag zu legen.
Die zweite Adresse ist der Delisting-Hinweis der Börse selbst. Er steht unter support.kraken.com und nennt die betroffenen Werte samt aller drei Termine. Beide Seiten kannst du ohne Anmeldung öffnen, und beide sind der Stand, auf den sich die Börse selbst festlegt.
Diese Prüfung ist keine Kraken-Besonderheit. Fast jede größere Börse betreibt eine solche Seite, und wir haben in einer eigenen Auswertung mehrerer Börsen-Statusseiten vom 7. September gezeigt, wie unterschiedlich detailliert diese Seiten geführt werden. Wer regelmäßig auf mehreren Handelsplätzen unterwegs ist, sollte die entsprechenden Adressen einmal als Lesezeichen anlegen. Welche Plätze überhaupt eine solche Transparenz bieten, ist übrigens ein brauchbares Auswahlkriterium und fließt in unseren Vergleich der Krypto-Börsen ein.
Stablr USD und Stablr Euro: wenn eine Störung drei Monate dauert
Der älteste offene Eintrag in unserer Auswertung ist zugleich der unbequemste. Kraken hat am 24. Mai 2026 Ein- und Auszahlungen für die beiden Stablecoins Stablr USD (USDR) und Stablr Euro (EURR) ausgesetzt, weil ein Problem im zugrunde liegenden Smart Contract aufgetreten war. Die Börse hat im selben Atemzug festgehalten, es gebe keinen Hinweis darauf, dass ihre eigenen Wallets oder Systeme betroffen seien, und die Märkte auf „Post Only" gestellt. Die letzte inhaltliche Statusmeldung dazu stammt vom 1. Juli 2026 und besagt, man arbeite weiter an einer Lösung.
Damit steht dieser Vorfall seit mehr als dreieinhalb Monaten offen. Für einen Stablecoin, also einen Token, dessen ganzer Zweck darin besteht, jederzeit im Verhältnis eins zu eins gegen eine Währung eingelöst werden zu können, ist das ein bemerkenswerter Zustand. Er zeigt, dass „vorübergehend ausgesetzt" bei einer Börse eine sehr dehnbare Angabe ist. Eine Frist, nach der eine Börse einen solchen Zustand auflösen müsste, gibt es nicht.

Was „degraded performance" bei einer Börse rechtlich nicht bedeutet
Eine Statusmeldung ist eine Betriebsinformation und keine Zusage. Aus dem Eintrag „degraded performance" folgt kein Anspruch auf eine Auszahlung innerhalb einer bestimmten Frist, und er ist auch kein Eingeständnis eines Fehlers. Umgekehrt bedeutet „operational" nicht, dass eine einzelne Auszahlung durchgeht; sie kann aus ganz anderen Gründen hängen, etwa wegen einer Prüfung der Mittelherkunft oder einer fehlenden Freigabe auf deiner Seite.
Diese Einordnung ist wichtig, damit du die richtige Erwartung hast. Die Statusseite sagt dir, ob ein bekanntes Problem vorliegt. Sie sagt dir nicht, wann es behoben ist, und sie ersetzt keine Rückfrage beim Kundendienst, wenn eine konkrete Transaktion feststeckt.
Auszahlung hängt: diese Schritte in dieser Reihenfolge
Wenn eine Auszahlung bei dir gerade nicht durchgeht, arbeite die folgende Reihenfolge ab, bevor du den Kundendienst schreibst. Sie kostet wenige Minuten und beantwortet die meisten Fälle.
Erst den Netzwerkstatus, dann alles andere
Schau auf der Statusseite nach, ob dein Coin oder dein gewähltes Netzwerk als gestört geführt wird. Viele Coins sind über mehrere Ketten auszahlbar, und die Einträge unterscheiden sich: Ein Token kann auf Ethereum normal laufen und auf einer zweiten Kette stillstehen. Ist der Eintrag gestört, steht deine Auszahlung in aller Regel weiter in der Warteschlange und ist nicht verloren.
Prüfe, ob ein anderes Netzwerk offen ist
Steht dein bevorzugter Weg auf gestört, ein anderer aber auf „operational", kannst du den Auszahlungsweg oft einfach wechseln. Achte dabei darauf, dass deine Empfänger-Wallet die gewählte Kette wirklich unterstützt. Eine Auszahlung auf eine Adresse der falschen Kette ist der teuerste Fehler in diesem ganzen Vorgang und in der Regel nicht rückholbar.
Erst danach Kundendienst und Nachweise
Bleibt der Status grün und deine Auszahlung hängt trotzdem, liegt die Ursache mit hoher Wahrscheinlichkeit bei deinem Konto und nicht am Netzwerk. Dann geht es um Freigaben, Prüfungen oder eine hinterlegte Auszahlungsadresse. Wie du dir diesen Weg vorher absicherst, haben wir am Beispiel der Auszahlungs-Whitelist beschrieben.
Delistete Token rechtzeitig bewegen statt liquidieren lassen
Für die 21 Werte, deren Handel heute um 14:00 UTC endet, gilt eine eigene Logik. Nach dem Handelsstopp bleibt nur noch der Transfer. Wohin, hängt vom Token ab: Manche werden an anderen Handelsplätzen weiter gelistet, andere praktisch nirgends mehr. Welche Wege es dafür gibt und worauf du beim Übertrag achten musst, steht in unserem Beitrag zu delisteten Token und Ausweichbörsen. Die Ankündigung selbst und ihre Termine haben wir beim Handelsstopp für 21 Token aufgeschrieben.
Wer den Aufwand scheut, sollte die Warnung der Börse ernst nehmen, dass der Verwertungserlös im Dezember minimal oder null sein kann. Bei einem Bestand von wenigen Euro ist das eine vertretbare Entscheidung. Bei einer nennenswerten Position ist es keine.
Was dieser Fall über die Verwahrung auf der Börse sagt
Der eigentliche Lehrsatz dieses Vorgangs hat mit Kraken wenig zu tun. Solange deine Coins auf einem Handelsplatz liegen, hängt dein Zugriff an der Infrastruktur dieses Platzes. Läuft ein Gateway nicht, ist dein Guthaben vorhanden, sichtbar und handelbar, aber es kommt nicht heraus. Das ist kein Vorwurf an eine einzelne Börse, sondern eine Eigenschaft der Aufbewahrung bei Dritten.
Daraus folgt keine Panik und kein sofortiger Abzug aller Bestände. Es folgt eine Aufteilung: Was du aktiv handelst, gehört auf den Handelsplatz. Was du länger halten willst, gehört in eine Verwahrung, auf die niemand anders einen Schalter hat. Welche Geräte dafür in Frage kommen und worin sie sich unterscheiden, steht in unserem Hardware-Wallet-Vergleich, den wir im letzten Abschnitt verlinken.
Kraken-Funding-Status prüfen: Was du daraus mitnimmst
- Prüfe heute, ob dein Coin betroffen ist. Öffne den Bereich „Digital Currency Funding" auf der Statusseite und suche deinen Wert. Steht dort etwas anderes als „operational", plane deine Auszahlung nicht auf den letzten Tag. Wo du sonst noch handelst, findest du im Börsen-Vergleich mit den jeweiligen Anbietern.
- Hältst du einen der 21 delisteten Werte, handle vor 14:00 UTC. Danach ist Verkaufen nicht mehr möglich, und es bleibt nur die Auszahlung bis zum 10. Dezember. Für JUNO läuft dieser Weg derzeit über ein gestörtes Gateway. Ob dein Handelsplatz überhaupt beaufsichtigt ist, klärt der Blick in den Vergleich der regulierten Kryptobörsen.
- Trenne Handelsbestand und Langfristbestand. Was du nicht bewegst, muss nicht auf der Börse liegen. Die passende Verwahrung für den ruhenden Teil findest du im Hardware-Wallet-Vergleich.
(Stand: 11. September 2026. Dieser Beitrag ist keine Anlageberatung. Kurse und Gebührenmodelle ändern sich; prüfe die Konditionen vor jedem Kauf beim Anbieter selbst.)
Transparenzhinweis: Dieser Beitrag wurde unter Zuhilfenahme künstlicher Intelligenz erstellt und vor der Veröffentlichung redaktionell geprüft. Alle Zahlen und Angaben wurden gegen die im Text verlinkten Primärquellen abgeglichen. Das Beitragsbild wurde mit KI erzeugt.
































