Die in diesem Artikel bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich zu Informationszwecken und stellen keine Finanzberatung dar. Investitionen in Kryptowährungen sind mit einem hohen Risiko verbunden. Führe immer deine eigene Recherche durch.

Bybit-Delisting von VIC und L3: Warum du jetzt zwei Auszahlungsfristen im Kalender hast

Bybit beendet am 17. September 2026 den Handel mit Viction (VIC) und Layer3 (L3). Für VIC läuft die Auszahlung bis zum 16. Dezember, bei Binance dagegen nur bis zum 17. Oktober.

Fast leergelaufene Sanduhr neben einer Muenze mit Bitcoin-Zeichen vor einem herabgefahrenen Rolltor
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Wenn du Viction (VIC) oder Layer3 (L3) bei Bybit liegen hast, gilt für dich ein einziger harter Termin: Am 17. September 2026 um 08:00 UTC endet dort der Handel mit beiden Token. Verkaufen kannst du sie bei Bybit danach nicht mehr, abziehen schon. Für VIC läuft dieses Auszahlungsfenster bis zum 16. Dezember 2026, 08:00 UTC, für L3 nennt Bybit überhaupt kein Enddatum. Das Bybit-Delisting setzt für die Auszahlung also eine Frist, die je nach Token völlig anders aussieht.

Dazu kommt ein zweiter Kalender, den kaum jemand auf dem Schirm hat. Bei Binance flog VIC bereits am 17. August aus dem Spot-Handel, und dort endet die Auszahlung am 17. Oktober 2026, 03:00 UTC. Wer VIC auf beiden Krypto-Börsen liegen hat, arbeitet gegen zwei Uhren, die zwei Monate auseinanderliegen. Dieser Text sortiert beide Kalender, erklärt die Begriffe dahinter und sagt dir, welcher Schritt in den nächsten Tagen tatsächlich deiner ist.

Was Bybit bei VIC und L3 abschaltet: die vier Termine im Überblick

Bybit hat die Streichung am 10. September 2026 veröffentlicht. Die Börse nennt die beiden betroffenen Spot Trading Pairs beim Namen: L3USDT und VICUSDT. Der Ablauf besteht aus vier Terminen, die nacheinander zufallen.

  • Einzahlungen für L3 und VIC schließen nach dem 16. September 2026, 08:00 UTC. Wer danach Token auf sein Bybit-Konto schickt, riskiert, dass sie nicht mehr gutgeschrieben werden.
  • Spot-Handel und Convert enden nach dem 17. September 2026, 08:00 UTC. Offene Orders auf den beiden Handelspaaren werden dabei automatisch entfernt, du musst sie nicht selbst löschen.
  • DCA-Bot und Spot-Grid-Bot auf L3USDT und VICUSDT musst du vor diesem Zeitpunkt selbst schließen. Tust du es nicht, beendet das System sie.
  • Auszahlungen bleiben zunächst offen. Für VIC zieht Bybit die Grenze beim 16. Dezember 2026, 08:00 UTC, für L3 nennt die Mitteilung kein Datum und empfiehlt lediglich, früh abzuziehen.

Alle vier Angaben stehen in der offiziellen Bybit-Ankündigung vom 10. September 2026. Rechne die Zeiten für dich um: 08:00 UTC entspricht im September in Deutschland 10:00 Uhr Sommerzeit. Der Handelsschluss fällt damit auf Donnerstag, den 17. September, um 10:00 Uhr deutscher Zeit.

So findest du die Angaben in der englischen Original-Mitteilung

Die Bekanntmachung ist auf Englisch verfasst und trägt den Titel „Delisting of L3, VIC". Wer die Angaben am Original prüfen will, orientiert sich an den Zwischenzeilen: Die Zeile „Delisted trading pairs" nennt L3USDT und VICUSDT. Der Handelsschluss steht unter „Spot", dort in der Schreibweise „Sep 17, 2026, 8:00AM UTC". Einen Tag früher greift die Sperre aus dem Abschnitt „Deposits". Die Aufforderung, laufende Automaten selbst zu beenden, versteckt sich hinter der Überschrift „DCA Bot & Spot Grid Bot", und das Auszahlungsende für VIC steht ganz unten unter „Asset retirement".

Handelsschluss, Einzahlungssperre und Auszahlungsfrist sind drei verschiedene Stichtage

Der häufigste Fehler beim Lesen solcher Mitteilungen ist, alle Daten in einen Topf zu werfen. Die drei Sperren bedeuten sehr Unterschiedliches, und nur eine davon kostet dich im Zweifel dein Guthaben.

Delisting

Ein Delisting ist die Streichung eines Tokens aus dem Angebot einer Börse. Der Token verschwindet vom Handelsplatz, nicht aus der Blockchain: Deine VIC existieren nach dem 17. September unverändert weiter, sie sind nur bei Bybit nicht mehr handelbar.

Handelspaar und Handelsschluss

Ein Handelspaar, im Börsenjargon Trading Pair, ist die Kombination aus dem Token und der Währung, gegen die du ihn tauschst. Bybit streicht hier nicht die Tokens an sich, sondern die Paare gegen USDT. Mit dem Handelsschluss verschwindet der Verkaufsknopf, dein Bestand bleibt im Konto sichtbar.

Einzahlungssperre

Die Einzahlungssperre nimmt dir nur den Nachschub. Für alles, was bereits auf dem Konto liegt, ist sie ungefährlich, und sie greift bei Bybit einen Tag vor dem Handelsschluss. Praktisch heißt das: Token von einer anderen Börse nach dem 16. September noch schnell zu Bybit zu schicken, um sie dort zu verkaufen, geht schief.

Auszahlungsfrist

Die Auszahlungsfrist ist der letzte Zeitpunkt, zu dem du den Token von der Börse auf eine Adresse überweisen kannst, die dir selbst gehört. Das ist der Stichtag, an dem es teuer wird, denn danach hängt dein Guthaben von einer Kulanzentscheidung der Börse ab. Wie diese Kette in der Praxis abläuft, haben wir in unserem Grundlagentext zum Delisting bei einer Krypto-Börse ausführlich beschrieben.

Warum VIC-Halter jetzt gegen zwei Auszahlungsfristen an zwei Börsen laufen

Viction ist der ungewöhnlichere der beiden Fälle, weil der Token bereits eine Delisting-Runde hinter sich hat. Binance hatte am 3. August angekündigt, sechs Token zu streichen, darunter VIC, und den Spot-Handel am 17. August 2026 um 03:00 UTC beendet. Wir haben das damals im Detail aufgeschrieben: Binance-Delisting am 17. August: ACX, HFT, PIVX, PYR, VANRY und VIC fliegen aus dem Spot-Handel.

Entscheidend ist die Zeile, die damals noch in weiter Ferne lag. In der Binance-Mitteilung heißt es wörtlich, Auszahlungen dieser Token würden nach dem 17. Oktober 2026, 03:00 UTC nicht mehr unterstützt. Wenn du VIC also an beiden Plätzen liegen hast, sieht dein Kalender so aus:

  • Binance: Handel seit 17. August beendet, Auszahlung bis 17. Oktober 2026, 03:00 UTC.
  • Bybit: Handel bis 17. September 2026, 08:00 UTC, Auszahlung bis 16. Dezember 2026, 08:00 UTC.

Das sind zwei Stichtage mit 60 Tagen Abstand für ein und denselben Token. Wer sich den späteren merkt und den früheren vergisst, verliert den Binance-Bestand aus dem Blick, obwohl dort die Uhr schneller läuft. Genau diese Verwechslung ist der Grund, warum eine einzige Merkzeile im Kalender pro Börse und pro Token besser funktioniert als eine pro Token. Wenn du deine Bestände ohnehin über mehrere Plätze verteilst, lohnt vorher ein nüchterner Blick auf die Frage, welche Krypto-Börse für welchen Zweck überhaupt taugt.

Zwei unterschiedlich grosse Sanduhren nebeneinander, die kleine fast leer, die grosse halb voll, davor eine Muenze
Derselbe Token, zwei Börsen, zwei Uhren: Bei Binance läuft die Frist für VIC am 17. Oktober ab, bei Bybit erst am 16. Dezember.

L3 hat bei Bybit kein genanntes Auszahlungsende, und das ist keine Entwarnung

Bei Layer3 steht in der Bybit-Mitteilung ausdrücklich nur, dass du deine Bestände nach dem Ende des Handels weiter abziehen kannst, verbunden mit der Empfehlung, das früh zu tun. Ein Enddatum nennt die Börse für L3 nicht. Das Enddatum am 16. Dezember gilt in der Mitteilung allein für VIC.

Daraus darfst du zwei Dinge ableiten und ein drittes nicht. Ableiten darfst du erstens, dass für L3 derzeit kein Countdown läuft, und zweitens, dass Bybit sich die Möglichkeit offenhält, später einen zu setzen. Nicht ableiten darfst du, dass die Auszahlung dauerhaft offen bleibt. Eine fehlende Frist ist ein Versprechen jedenfalls nicht, sie markiert eine Lücke in der Mitteilung, und Börsen schieben solche Fristen regelmäßig in einer zweiten Bekanntmachung nach. Wer L3 nach dem Handelsschluss auf dem Konto liegen lässt, verlässt sich also darauf, eine künftige Ankündigung rechtzeitig zu lesen.

Zwangsumwandlung in Stablecoins ist eine Möglichkeit, keine Zusage der Börse

Beide Börsen beschreiben für den Fall, dass Token nach Ablauf der Auszahlungsfrist noch im Konto liegen, dasselbe Verfahren: Das Guthaben kann in Stablecoins umgewandelt und gutgeschrieben werden. Wichtig ist, wie vorsichtig beide Häuser das formulieren.

Bybit schreibt, VIC könnten in deinem Namen in Stablecoins umgewandelt werden, „though this is not guaranteed", also ausdrücklich ohne Garantie. Binance formuliert es fast gleich und ergänzt eine zweite Zeile, die im deutschen Feld regelmäßig untergeht: Wo eine Umwandlung nicht machbar sei, halte Binance die Auszahlungen offen, abhängig von der Verfügbarkeit des jeweiligen Netzwerks.

Für dich heißt das zweierlei. Die Umwandlung ist erstens ein Auffangnetz und kein Anspruch, auf den du planen kannst. Zweitens hängt sie an Bedingungen, die außerhalb deiner Reichweite liegen, etwa daran, ob sich für den Token überhaupt noch ein Handelsplatz für die Umwandlung findet. Bei einem Token mit dem Handelsvolumen von VIC ist das eine reale Frage und keine theoretische. Kein Satz in dieser Ankündigung gibt dir eine Auszahlung, die die Börsen selbst nicht zusagen.

DCA-Bot und Spot-Grid-Bot beendet das System am 17. September von allein

Ein Spot-Grid-Bot ist ein Automat, der in einer festgelegten Kursspanne laufend kleine Kauf- und Verkaufsorders setzt. Ein DCA-Bot kauft stattdessen in festen Abständen für einen festen Betrag zu, unabhängig vom Kurs. Beide halten Kapital gebunden, und beide laufen still weiter, wenn du sie einmal eingerichtet und danach vergessen hast.

Bybit bittet ausdrücklich darum, aktive DCA- und Spot-Grid-Bots auf L3USDT und VICUSDT vor dem 17. September 2026, 08:00 UTC zu schließen, andernfalls beende das System sie automatisch. Diese Automatik ist bequem, hat aber einen Haken: Du bestimmst dann nicht mehr, zu welchem Kurs die letzte Position aufgelöst wird. Wer den Bot selbst schließt, entscheidet über den Zeitpunkt. Wer es dem System überlässt, nimmt, was der ausgedünnte Markt am Stichtag hergibt. Ein Blick in die Bot-Übersicht deines Kontos dauert zwei Minuten und gehört zu den Dingen, die du vor dem Wochenende erledigt haben willst.

Ist Bybit in Deutschland erlaubt, und betrifft dich das Delisting als EU-Kunde?

Ja, Bybit ist in Deutschland zugelassen. Die österreichische Finanzmarktaufsicht FMA hat die Bybit EU GmbH am 28. Mai 2025 als Anbieter von Kryptowerte-Dienstleistungen nach Artikel 63 der europäischen MiCA-Verordnung autorisiert. Über den europäischen Pass gilt diese Zulassung im gesamten Europäischen Wirtschaftsraum, der europäische Sitz liegt in Wien.

Daraus ergibt sich eine Einschränkung, die du selbst prüfen musst. Die Mitteilung zum Delisting stammt vom globalen Ankündigungsdienst der Börse. Wenn dein Konto bei der europäischen Gesellschaft geführt wird, kann sich das dort verfügbare Angebot vom globalen unterscheiden, weil MiCA eigene Anforderungen an gelistete Kryptowerte stellt. Verlass dich deshalb nicht darauf, dass die Paare in deinem Konto genauso heißen wie in der Mitteilung. Öffne stattdessen dein Guthaben und sieh nach, ob VIC oder L3 dort tatsächlich stehen. Wer beim Thema Zulassung generell auf Nummer sicher gehen will, findet in unserer Übersicht der regulierten Krypto-Börsen die Anbieter mit europäischer Lizenz.

Hand schiebt eine Muenze mit Bitcoin-Zeichen durch den letzten Spalt unter einem herabgefahrenen Rollgitter
Der Abzug auf eine eigene Adresse ist der einzige Schritt in dieser Kette, den dir die Börse nicht abnimmt.

Wohin mit VIC und L3 nach dem Abzug: Wallet, zweite Börse oder Verkauf

Wenn du dich entschieden hast, die Token nicht bis zum Handelsschluss zu verkaufen, brauchst du ein Ziel für den Abzug. Es gibt drei brauchbare Wege, und sie unterscheiden sich weniger im Aufwand als in der Frage, wer danach den Schlüssel hält.

Eigene Wallet

Der Abzug auf eine Adresse, deren Schlüssel bei dir liegt, macht dich unabhängig von jeder weiteren Börsenentscheidung. Das ist bei einem Token, der gerade von zwei Handelsplätzen gestrichen wurde, das stärkste Argument. Achte darauf, das richtige Netzwerk zu wählen: Viction läuft auf einer eigenen Chain, Layer3 als ERC-20-Token auf Ethereum. Eine Auszahlung ins falsche Netzwerk ist in aller Regel nicht rückholbar. Welche Geräte sich dafür eignen, zeigt unser Hardware-Wallet-Vergleich.

Zweite Börse

Ein Transfer auf eine andere Börse ergibt Sinn, wenn du den Token dort noch verkaufen kannst. Prüfe vorher zwei Dinge: ob der Handelsplatz das Paar überhaupt führt und ob er Einzahlungen für diesen Token gerade annimmt. Nach einer Delisting-Welle passiert es regelmäßig, dass mehrere Häuser denselben Token kurz hintereinander streichen. Ein Transfer in ein Konto, das den Token drei Wochen später ebenfalls sperrt, verschiebt das Problem nur.

Verkauf vor dem Handelsschluss

Der Verkauf bis zum 17. September ist der einfachste Weg, und bei den hier betroffenen Beträgen oft der vernünftigste. Rechne allerdings damit, dass die Liquidität in den letzten Tagen vor einem Delisting dünn wird und der Abstand zwischen Kauf- und Verkaufskurs größer als gewohnt ausfällt. Eine Limit-Order schützt dich davor, zu einem Kurs auszusteigen, den du so nicht wolltest.

Was ein Delisting steuerlich auslöst und was nicht

Diese Unterscheidung kostet erfahrungsgemäß die meisten Nerven, dabei ist der Kern einfach. Maßgeblich ist, ob ein Vorgang als Veräußerung gilt.

Der Abzug auf eine eigene Wallet ist keine Veräußerung. Es wechselt kein Eigentümer, es entsteht weder Gewinn noch Verlust, und die Haltefrist läuft unverändert weiter. Steuerlich passiert schlicht nichts.

Der Verkauf vor dem Handelsschluss ist dagegen ein privates Veräußerungsgeschäft nach Paragraf 23 des Einkommensteuergesetzes. Liegt der Kauf mehr als ein Jahr zurück, bleibt der Gewinn steuerfrei. Innerhalb des Jahres gilt seit 2024 eine Freigrenze von 1.000 Euro für alle privaten Veräußerungsgeschäfte zusammen. Wird sie überschritten, ist der gesamte Gewinn steuerpflichtig, nicht nur der Teil oberhalb der Grenze.

Interessant wird es beim dritten Fall. Eine Zwangsumwandlung in Stablecoins ist wirtschaftlich ein Tausch, und Tauschvorgänge behandelt das Steuerrecht üblicherweise wie eine Veräußerung. Das spricht dafür, auch diesen Vorgang als steuerlich relevant einzuordnen, mit einem Zeitpunkt, den du nicht selbst bestimmt hast. Genau deshalb ist es sauberer, vorher selbst zu verkaufen oder abzuziehen, statt die Entscheidung der Börse zu überlassen. Bei größeren Beträgen gehört diese Frage vor den Steuerberater und nicht in ein Forum. Wer seine Vorgänge ohnehin fortlaufend erfassen lässt, findet passende Werkzeuge in unserem Vergleich der Krypto-Steuer-Tools und Portfolio-Tracker.

Ein praktischer Hinweis noch: Sichere dir die Handelshistorie und den Kontoauszug für beide Token, solange du noch Zugriff hast. Nach einem Delisting verschwinden die Exportfunktionen für gestrichene Paare bei manchen Häusern früher als gedacht, und ohne Anschaffungsdaten wird jede spätere Berechnung zur Schätzung.

Wie groß Viction und Layer3 überhaupt noch sind

Damit die Einordnung stimmt, hilft ein Blick auf die Größenordnung. Nach den Daten von CoinGecko, abgerufen am 11. September 2026 um 08:17 UTC, steht Layer3 (L3) bei rund 0,0033 US-Dollar, einer Marktkapitalisierung von etwa 5,97 Millionen US-Dollar und Rang 1521. Viction (VIC) notiert bei rund 0,0047 US-Dollar mit gut 0,6 Millionen US-Dollar Marktkapitalisierung auf Rang 3351. Das Tagesvolumen liegt bei etwa 370.000 beziehungsweise 91.000 US-Dollar.

Das ist kein Marktereignis, und der Text soll auch keines daraus machen. Es ist ein Depotthema. Betroffen sind die, die diese Token noch liegen haben, oft aus einer Airdrop-Runde oder einem alten Kauf, und die deshalb gar nicht mehr regelmäßig ins Konto schauen. Für diese Gruppe zählt der Termin sehr wohl, denn bei solchen Volumina ist auch die Zwangsumwandlung am Ende alles andere als selbstverständlich.

Die Prüfliste für die nächsten Tage

Arbeite die Punkte in dieser Reihenfolge ab, sie folgt den Fristen:

  1. Bestand prüfen. Öffne dein Bybit-Guthaben und sieh nach, ob VIC oder L3 dort stehen. Aktiviere dabei die Anzeige kleiner Guthaben, sonst blendet die Übersicht Kleinstbeträge aus.
  2. Bots abschalten. Prüfe die Bot-Übersicht auf aktive DCA- oder Spot-Grid-Bots auf L3USDT und VICUSDT und schließe sie selbst.
  3. Keine Einzahlungen mehr. Ab dem 16. September, 08:00 UTC, schickst du nichts mehr von außen zu Bybit.
  4. Entscheiden bis zum 17. September, 08:00 UTC. Verkaufen, solange das Paar noch läuft, oder bewusst auf Abzug umschalten.
  5. Zweiten Kalender prüfen. Wer VIC auch bei Binance hält: Auszahlung dort bis 17. Oktober 2026, 03:00 UTC. Dieser Termin liegt zwei Monate vor dem von Bybit.
  6. Nachweise sichern. Handelshistorie und Anschaffungsdaten exportieren, bevor die Paare aus der Oberfläche verschwinden.

Bybit-Delisting prüfen: Was du daraus mitnimmst

  1. Der 17. September ist dein Entscheidungstag, nicht dein Enddatum. Bis 08:00 UTC kannst du bei Bybit verkaufen, danach nur noch abziehen. Wenn du dich für den Abzug entscheidest, brauchst du ein Ziel, bei dem der Schlüssel dir gehört: Die Auswahl dafür steht im Hardware-Wallet-Vergleich.
  2. Führe pro Börse eine eigene Frist. Für VIC laufen zwei Uhren, der 17. Oktober bei Binance und der 16. Dezember bei Bybit. Wer Bestände über mehrere Plätze verteilt, sollte wissen, welcher Anbieter wofür taugt: eine Einordnung liefert unser Überblick der besten Krypto-Börsen.
  3. Dokumentiere den Vorgang sofort. Ob Verkauf, Abzug oder spätere Umwandlung: Ohne Anschaffungsdatum und Kaufpreis wird die Steuererklärung zur Schätzung. Die passenden Werkzeuge findest du im Vergleich der Krypto-Steuer-Tools.

(Stand: 11. September 2026. Dieser Beitrag ist keine Anlageberatung. Kurse und Gebührenmodelle ändern sich; prüfe die Konditionen vor jedem Kauf beim Anbieter selbst.)

Transparenzhinweis: Dieser Beitrag wurde unter Zuhilfenahme künstlicher Intelligenz erstellt und vor der Veröffentlichung redaktionell geprüft. Alle Zahlen und Angaben wurden gegen die im Text verlinkten Primärquellen abgeglichen. Das Beitragsbild wurde mit KI erzeugt.

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