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Was ist Hedera (HBAR)? Hashgraph, der Rat der Unternehmen und wofür HBAR gebraucht wird

Hedera ordnet Transaktionen über ein Hashgraph-Verfahren statt über Blöcke, und gesteuert wird das Netzwerk von einem Rat aus 33 Unternehmen. Der Steckbrief erklärt Technik, HBAR-Angebot, Gebühren und was in Deutschland steuerlich gilt.

Nächtliches Säulenportal aus dunklem Granit mit dem Hedera-Zeichen als Metallintarsie in der Steinwand
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Hedera ist ein öffentliches Netzwerk für digitale Werte, das seine Transaktionen nicht in Blöcken aneinanderreiht, sondern mit einem Verfahren namens Hashgraph ordnet. HBAR ist die dazugehörige Kryptowährung: Jede Überweisung, jeder Token und jede Nachricht im Netzwerk wird in HBAR bezahlt, und wer HBAR hält, kann damit einen Konsensknoten besichern. Gesteuert wird Hedera von einem Rat großer Unternehmen, der die Regeln beschließt und die Gebühren festlegt. Genau diese Bauform unterscheidet Hedera von Bitcoin und Ethereum, wo niemand einen solchen Rat besetzt.

Der Kurs stand am 29. Oktober bei rund 0,073 Dollar, das sind etwa 0,065 Euro. Damit kommt HBAR auf eine Marktkapitalisierung von gut 3,2 Milliarden Dollar und liegt auf Rang 33 der größten Kryptowährungen. Im Monat davor hat der Kurs knapp 30 Prozent verloren, auf Jahressicht gut 64 Prozent. Das Allzeithoch von 0,569 Dollar liegt im September 2021 und damit fünf Jahre zurück. Dieser Artikel erklärt, was hinter dem Netzwerk steckt, und nennt keine Kursziele.

Hedera im Steckbrief: ein öffentliches Netzwerk mit Hashgraph statt Blöcken

Eine klassische Blockchain sammelt Transaktionen in einem Block, hängt diesen Block an den vorherigen und wiederholt das in festen Abständen. Hedera arbeitet anders. Das Netzwerk benutzt einen gerichteten azyklischen Graphen, kurz DAG: eine Datenstruktur, in der jeder Eintrag auf mehrere Vorgänger verweist, ohne dass eine einzige Reihe entsteht. Jeder Knoten darf jederzeit eine Transaktion einbringen, und die Reihenfolge wird nachträglich aus den gegenseitigen Verweisen berechnet.

Der praktische Unterschied liegt in der Endgültigkeit. Bei Bitcoin gilt eine Zahlung erst nach mehreren Blockbestätigungen als sicher, weil ein eben geschriebener Block theoretisch noch verdrängt werden kann. Bei Hedera gibt es keine konkurrierenden Blöcke, die sich verdrängen könnten: Sobald die Reihenfolge berechnet ist, steht sie. Das Netzwerk vergibt dabei einen Konsenszeitstempel, also eine von allen Knoten gemeinsam bestätigte Uhrzeit für jeden Eintrag.

Hedera bezeichnet sich selbst als öffentliches Proof-of-Stake-Netzwerk mit Hashgraph-Konsens. Proof of Stake heißt: Das Gewicht eines Knotens bei der Abstimmung richtet sich nach der Menge HBAR, die auf ihn gesetzt ist, nicht nach seiner Rechenleistung. Ein Energieverbrauch wie beim Mining von Bitcoin entsteht damit nicht.

Gossip about Gossip: wie der Hashgraph-Konsens ohne Wahl eines Anführers auskommt

Das Verfahren hinter Hedera heißt Gossip about Gossip. Jeder Knoten erzählt zufällig gewählten anderen Knoten, was er gehört hat, und erzählt zusätzlich, von wem er es gehört hat. Dieser zweite Teil ist der Kern: Weil jede Nachricht ihre eigene Verbreitungsgeschichte mitträgt, kennt nach kurzer Zeit jeder Knoten nicht nur alle Transaktionen, sondern auch den Weg, auf dem jede einzelne zu ihm gekommen ist.

Aus dieser Geschichte lässt sich die Reihenfolge rechnerisch ableiten, ohne dass die Knoten noch einmal miteinander abstimmen müssen. Hedera nennt das virtuelle Abstimmung, weil jeder Knoten für sich berechnet, wie die anderen abgestimmt hätten. Es gibt keinen Anführer, der einen Block vorschlägt, und damit auch keine Stelle, an der ein einzelner Betreiber die Reihenfolge zu seinen Gunsten verschieben könnte.

Eine Transaktion gilt als beschlossen, wenn Knoten mit mehr als zwei Dritteln des gesamten gesetzten HBAR sie verarbeitet haben. Diese Zweidrittelschwelle ist die übliche Sicherheitsgrenze für byzantinische Fehlertoleranz, also für die Frage, wie viele böswillige oder ausgefallene Teilnehmer ein Netzwerk verkraftet. Der Programmcode des Verfahrens liegt heute offen und wird unter dem Namen Hiero als herstellerneutrales Projekt weitergepflegt.

33 Unternehmen im Governing Council: wer über Hedera entscheidet

Über Gebühren, Programmversionen und die Verwendung der HBAR-Reserve entscheidet nicht die Allgemeinheit der Halter, sondern der Hedera Governing Council. Nach Angaben des Rates selbst gehören ihm 33 Organisationen aus 13 Branchen an. Die Zeitleiste auf derselben Seite führt allerdings rund 40 Namen auf, die seit 2019 beigetreten sind, und andere Quellen nennen 34 oder einen Deckel von 39 Sitzen. Die Spanne erklärt sich daraus, dass Mitglieder auch wieder ausscheiden; eine Mitgliederzahl aus einer einzelnen Meldung sollte man deshalb nicht für dauerhaft nehmen.

Die Namen sind der eigentliche Punkt. Im Rat sitzen unter anderem Google, IBM, Boeing, FedEx, Dell Technologies, LG Electronics, Accenture, ServiceNow, Ubisoft, die japanische Nomura, die singapurische DBS Bank, der Energiekonzern Électricité de France, der spanische Repsol-Konzern, die Wirtschaftskanzleien DLA Piper und Dentons, das University College London, die London School of Economics sowie die Deutsche Telekom. Jedes Mitglied darf nach den Regeln des Rates höchstens zwei aufeinanderfolgende Amtszeiten von je drei Jahren absitzen.

Der Rat ist für Hedera gleichzeitig das stärkste Verkaufsargument und der häufigste Kritikpunkt. Für ein Unternehmen, das eine Lieferkette oder ein Zahlungsnetz auf eine öffentliche Infrastruktur legen will, ist ein benannter, haftbarer Betreiberkreis ein Vorteil gegenüber einem anonymen Minerfeld. Für Anleger, die Dezentralisierung als Wert an sich verstehen, ist derselbe Kreis ein Klumpenrisiko. Wie stark der Rat den Kurs bewegt, hat sich im September gezeigt, als ein Listing im Umfeld von IBM den Kurs binnen eines Tages um 27 Prozent nach oben trug, und im Oktober, als die Zusammensetzung des Rates selbst zum Thema wurde.

Drei der 25 Konsensknoten stehen in Deutschland

Wer das Netzwerk betreibt, ist bei Hedera öffentlich nachlesbar, und die Liste ist kürzer, als viele erwarten. Das Hauptnetz läuft über 25 Konsensknoten. Betreiber sind überwiegend Ratsmitglieder, und die Standorte verteilen sich über die Welt: Singapur, Iowa, Tokio, Helsinki, Kuwait-Stadt, São Paulo und weitere.

Für deutsche Leser ist der Standortteil interessanter als die Gesamtzahl. Drei dieser 25 Knoten stehen in Deutschland: einer in Berlin, betrieben von der Deutschen Telekom, einer in Frankfurt unter Tata Communications und einer in Falkenstein im Vogtland, betrieben von der London School of Economics. Damit liegt mehr als jeder zehnte Konsensknoten des Netzwerks auf deutschem Boden, und der deutsche Telekommunikationskonzern ist nicht bloß Ratsmitglied, sondern auch Betreiber.

Zusammen tragen alle Knoten rund 10,3 Milliarden HBAR an gesetztem Guthaben. Bei einem Umlauf von 44,3 Milliarden HBAR sind das knapp 23 Prozent. Der Berliner Knoten der Deutschen Telekom liegt mit 45 Millionen HBAR Eigenstake an der Obergrenze dessen, was einzelne Betreiber dort hinterlegen.

HBAR hat ein festes Höchstangebot von 50 Milliarden Einheiten

Das Höchstangebot von HBAR ist auf 50 Milliarden Einheiten festgeschrieben und wurde bereits zum Start vollständig erzeugt. Im Umlauf sind davon rund 44,3 Milliarden, der Rest liegt in der Reserve des Netzwerks und wird nach Beschlüssen des Rates freigegeben. Neue HBAR entstehen nicht: Es gibt kein Mining und keine laufende Inflation, wohl aber eine Verwässerung, solange die Reserve abgebaut wird.

Dieser Punkt wird oft übersehen. Bei Bitcoin ist das Angebot zwar ebenfalls begrenzt, die neuen Einheiten kommen aber über Jahrzehnte verteilt und planbar in Umlauf. Bei Hedera entscheidet ein Gremium, wann wie viel aus der Reserve in den Markt geht. Wer den Kurs beurteilen will, sollte deshalb nicht nur den Umlauf ansehen, sondern auch die Beschlüsse zur Reserve.

Gebühren in Dollar festgeschrieben: 0,0001 Dollar für eine Überweisung

Die Gebühren sind das technische Verkaufsargument von Hedera: festgelegt in Dollar und abgerechnet zum jeweiligen Kurs in HBAR. Nach der Gebührentabelle des Netzwerks kostet eine einfache HBAR-Überweisung 0,0001 Dollar, die Übertragung eines auf Hedera erzeugten Tokens 0,001 Dollar und das Einstellen einer Nachricht in den Consensus Service 0,0008 Dollar.

Dass die Preise in Dollar und nicht in HBAR festgeschrieben sind, hat eine Folge, die für Unternehmen zählt und für Halter zweischneidig ist: Ein Entwickler weiß, was eine Million Transaktionen kosten, unabhängig davon, wo der Kurs steht. Fällt der Kurs, braucht dieselbe Transaktion mehr HBAR, und die Nachfrage nach HBAR aus der Nutzung steigt rein rechnerisch. Steigt der Kurs, sinkt sie.

Der Preis für Nachrichten im Consensus Service war nicht immer so hoch. Er lag ursprünglich bei 0,0001 Dollar und wurde zum Achtfachen angehoben, was der Rat mit der langfristigen Tragfähigkeit des Netzwerks begründet hat. Die Gebührenseite des Netzwerks führt den höheren Wert, an anderer Stelle nennt die eigene Dokumentation weiterhin 0,0001 Dollar je Nachricht. Wer mit den Zahlen rechnet, sollte die Tabelle und nicht die Übersichtsseite nehmen und einkalkulieren, dass alle Gebühren unter Vorbehalt von Änderungen stehen.

Aufgefächertes Bündel leuchtender Glasfaserkabel in einem dunklen Rechenzentrumsgang vor Serverschränken
Hinter den Diensten von Hedera stehen keine Rechenzentren des Netzwerks selbst, sondern die Serverräume der Betreiberfirmen: In Berlin, Frankfurt und Falkenstein läuft je ein Konsensknoten.

Token Service und Consensus Service: wofür Unternehmen das Netzwerk nutzen

Hedera bietet seine Funktionen als fest eingebaute Dienste an, nicht nur als Programmcode, den jemand selbst schreiben muss. Drei davon sind in der Praxis wichtig.

Der Hedera Token Service erzeugt und verwaltet Token, sowohl austauschbare wie einen Euro-Stablecoin als auch einzelstückige wie ein Sammlerstück. Die Regeln dafür, etwa wer einfrieren oder nachprägen darf, sind im Dienst selbst angelegt und müssen nicht programmiert werden. Der Hedera Consensus Service liefert ein geordnetes, fälschungssicheres Protokoll: Wer eine Nachricht einstellt, bekommt einen gemeinsamen Zeitstempel darauf. Genutzt wird das für Prüfpfade, etwa um festzuhalten, wann eine Charge ein Lager verlassen hat. Das Netzwerk nennt für diesen Dienst mehr als 10.000 Vorgänge je Sekunde. Dazu kommen Smart Contracts, also selbst ausführende Verträge, die mit der Ethereum-Sprache Solidity geschrieben werden und über Systemverträge auf die beiden anderen Dienste zugreifen können.

Dieser Zuschnitt erklärt, warum im Rat Logistiker, Netzbetreiber und Kanzleien sitzen und keine Handelsplattformen. Hedera verkauft weniger eine Währung als eine Buchführung, auf die sich mehrere Unternehmen verlassen können, ohne einem von ihnen die Datenbank zu überlassen.

HBAR-Staking läuft ohne Sperrfrist, das Guthaben bleibt jederzeit liquide

Beim Staking setzt ein Halter sein Guthaben auf einen Konsensknoten und erhöht damit dessen Gewicht im Konsens. Der Unterschied zu vielen anderen Netzwerken liegt in der Beweglichkeit: Nach der Dokumentation des Netzwerks gibt es keine Sperrfrist, und das gesetzte Guthaben bleibt jederzeit verfügbar. Die Coins verlassen die eigene Verfügung nicht, sie werden nur zugeordnet.

Die Höhe der Belohnung legt der Rat fest und ändert sie im Hauptnetz, eine feste Rate gibt es also nicht. Ausgezahlt wird nicht laufend, sondern bei bestimmten Anlässen, etwa wenn der Halter den Knoten wechselt oder den gesetzten Betrag ändert. Nicht abgerufene Belohnungen bleiben bis zu 365 Tage stehen. Wer über Staking nachdenkt, vergleicht die Bedingungen sinnvollerweise mit denen anderer Netzwerke, bevor er sich für einen Weg entscheidet.

Steuerlich ist Staking in Deutschland kein Nebenschauplatz. Belohnungen gelten im Zuflussmoment als sonstige Einkünfte und sind mit dem persönlichen Steuersatz zu versteuern, wenn sie zusammen mit anderen sonstigen Einkünften 256 Euro im Jahr erreichen. Das ist eine andere Rechnung als der spätere Verkauf der Coins.

Wo deutsche Anleger an HBAR kommen

Drei Wege führen zu einem HBAR-Bestand, und sie unterscheiden sich in Kosten, Verwahrung und Steuer deutlich.

Der erste Weg ist der Direktkauf an einer Handelsplattform mit Euro-Paar. Welche Plattformen HBAR in Euro führen und was die Order dort kostet, haben wir am 29. Oktober in einer eigenen Übersicht zum HBAR-Kauf zusammengestellt; der Unterschied zwischen den Anbietern lag dort im zweistelligen HBAR-Bereich je 100 Euro Einsatz. Wichtig für die Auswahl ist seit 2025 außerdem, ob der Anbieter eine Zulassung nach der europäischen Verordnung MiCA hat, also nach dem einheitlichen EU-Regelwerk für Kryptowerte.

Der zweite Weg führt über ein börsengehandeltes Produkt. Für HBAR gibt es Zertifikate europäischer Emittenten, die sich im Depot wie ein Wertpapier halten lassen. Die Verwaltungsgebühren liegen bei diesen Produkten deutlich über null und zehren an der Rendite; dafür entfällt die eigene Verwahrung. Wie sich diese Produkte steuerlich und in den Kosten von einem Direktkauf unterscheiden, ist eine eigene Frage, die wir bei den börsengehandelten Kryptoprodukten für deutsche Depots behandeln.

Der dritte Weg ist die eigene Verwahrung. HBAR lässt sich in einer Wallet halten, auf die nur der Besitzer den Schlüssel hat, und gängige Hardware-Geräte unterstützen das Netzwerk. Was die Geräte kosten und worin sie sich unterscheiden, steht in unserem Vergleich der Hardware-Wallets. Für das Staking ist dieser Weg kein Hindernis, weil das Guthaben beim Setzen auf einen Knoten im eigenen Konto bleibt.

Aufgeschlagener Aktenordner mit Belegen und ein Tischrechner auf einem Küchentisch im Lampenlicht
Über die Steuer auf HBAR entscheidet keine Technik, sondern das Kaufdatum im eigenen Beleg: Wer die Jahresfrist nachweisen will, braucht die Aufzeichnung von Anfang an.

Steuer in Deutschland: die Jahresfrist nach § 23 EStG gilt auch für HBAR

HBAR ist steuerlich ein anderes Wirtschaftsgut im Sinne des § 23 Einkommensteuergesetz, genau wie Bitcoin. Daraus folgt die Regel, die für deutsche Anleger am meisten Geld bewegt: Wer HBAR länger als ein Jahr hält und dann verkauft, zahlt auf den Gewinn keine Steuer. Wer innerhalb des Jahres verkauft, versteuert den Gewinn mit dem persönlichen Einkommensteuersatz, sofern alle privaten Veräußerungsgewinne des Jahres zusammen 1.000 Euro erreichen. Diese Freigrenze gilt seit 2024 und ist keine Freibetragsregel: Wird sie gerissen, ist der gesamte Gewinn steuerpflichtig.

Als Veräußerung zählt dabei nicht nur der Verkauf gegen Euro, sondern auch der Tausch in eine andere Kryptowährung oder in einen Stablecoin. Die Jahresfrist läuft je Zukauf, und für die Zuordnung von Käufen und Verkäufen ist die Reihenfolge entscheidend. Wer an mehreren Stellen kauft und verkauft, braucht deshalb eine saubere Aufstellung; welche Werkzeuge das leisten, steht in unserem Vergleich der Steuer- und Portfolio-Werkzeuge.

Ob die Jahresfrist so bleibt, ist offen: Über eine Reform wird in Berlin seit Monaten verhandelt, ohne dass ein Gesetz beschlossen wäre. Für das laufende Jahr gilt die Frist unverändert. Bei Zweifeln zu einem konkreten Fall entscheidet das Finanzamt, nicht ein Ratgebertext.

Was gegen Hedera spricht: 64 Prozent Minus im Jahr und ein Rat ohne Mitbestimmung der Halter

Ein Steckbrief, der nur die Stärken nennt, hilft niemandem. Drei Einwände gegen Hedera sind sachlich belegbar.

Erstens die Kursentwicklung. Gut 64 Prozent Verlust in einem Jahr und ein Allzeithoch, das fünf Jahre zurückliegt, sind ein Befund und keine Auslegungsfrage. Die Nähe zu großen Konzernen hat sich bisher nicht in einem dauerhaft steigenden Kurs niedergeschlagen, und auch die Kursbewegungen nach Ratsnachrichten hielten jeweils nur Tage.

Zweitens die Steuerung. Ein Halter von HBAR hat kein Stimmrecht. Gebühren, Reserve und Programmversionen beschließt der Rat, und wer dort nicht sitzt, kann im Netzwerk nichts durchsetzen. Für Anleger, die genau diese Unabhängigkeit von Gremien suchen, ist Hedera das falsche Netzwerk.

Drittens die Abhängigkeit von der Nachfrage aus der Nutzung. Weil die Gebühren in Dollar festgeschrieben sind, wächst der HBAR-Bedarf aus dem Betrieb nur, wenn tatsächlich mehr Vorgänge laufen. Kommt die Nutzung durch Unternehmen nicht in die Breite, trägt die Technik den Kurs allein nicht. Belastbare Zahlen zur Nutzung einzelner Dienste veröffentlicht das Netzwerk nur teilweise, was die Beurteilung erschwert.

Hedera (HBAR): Der Rat trägt das Netz, nicht der Kurs

Hedera ist eine Infrastrukturwette auf Unternehmensanwendungen, abgesichert durch einen benannten Betreiberkreis und durch feste Gebühren in Dollar. Wer das überzeugend findet, geht in drei Schritten vor.

  1. Prüfe zuerst, welche Handelsplattform HBAR in Euro führt und ob sie eine MiCA-Zulassung hat. Eine Einordnung der Anbieter steht in unserem Vergleich der Krypto-Börsen.
  2. Entscheide danach, wo der Bestand liegen soll. Für Beträge, die länger liegen bleiben, ist die eigene Verwahrung der sicherere Ort; die Geräte dafür stehen im Hardware-Wallet-Vergleich.
  3. Richte zum Schluss die Aufzeichnung ein, bevor der erste Verkauf ansteht. Kaufdatum, Menge und Preis entscheiden später über die Jahresfrist; passende Werkzeuge nennt der Vergleich der Steuer-Tools.

(Stand: 29. Oktober 2026. Dieser Beitrag ist keine Anlageberatung. Kurse und Gebührenmodelle ändern sich; prüfe die Konditionen vor jedem Kauf beim Anbieter selbst.)

Häufige Fragen zu Hedera (HBAR)

Transparenzhinweis: Dieser Beitrag wurde unter Zuhilfenahme künstlicher Intelligenz erstellt und vor der Veröffentlichung redaktionell geprüft. Alle Zahlen und Angaben wurden gegen die im Text verlinkten Primärquellen abgeglichen. Das Beitragsbild wurde mit KI erzeugt.

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