XRP-ETF, Solana-ETF, Ethereum-ETF: Was du in Deutschland wirklich kaufen kannst
In den USA handeln Spot-ETFs auf XRP, Solana und Ethereum, bei deinem deutschen Broker findest du sie nicht. Dieser Ratgeber erklärt, welche zwei EU-Regeln das verhindern, welches Papier stattdessen dieselbe Aufgabe erfüllt und worauf du bei Besicherung, Lieferanspruch und Kosten achten musst.

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In den USA kannst du seit geraumer Zeit einen Spot-ETF auf XRP kaufen, einen auf Solana und einen auf Ethereum. In Deutschland kannst du das nicht. Wenn du den Tickernamen aus einer US-Meldung in die Suchmaske deines Brokers tippst, bekommst du entweder null Treffer oder einen Hinweis, dass der Handel für Privatkunden gesperrt ist. Das liegt weder an deinem Broker noch an einem Fehler auf deiner Seite. Es liegt an zwei europäischen Regelwerken, die unabhängig voneinander wirken.
Die gute Nachricht: Für fast jede Kryptowährung, die in den USA einen Spot-ETF hat, gibt es in Deutschland ein börsengehandeltes Papier, das wirtschaftlich fast dasselbe leistet. Es heißt nur anders, es ist rechtlich anders gebaut, und es bringt ein Risiko mit, das ein ETF nicht hat. Dieser Artikel erklärt der Reihe nach, warum der US-ETF gesperrt ist, was du stattdessen kaufen kannst, wo der Unterschied wehtut und wann sich der direkte Kauf der Coins an einer Börse mehr lohnt als das Wertpapier im Depot.
Warum dein Broker den US-Spot-ETF auf XRP nicht anzeigt
Der Grund heißt PRIIPs-Verordnung. Die Verordnung (EU) Nr. 1286/2014 über Basisinformationsblätter für verpackte Anlageprodukte schreibt vor, dass jeder Hersteller eines solchen Produkts ein standardisiertes Basisinformationsblatt erstellen muss, bevor das Produkt an Kleinanleger im Europäischen Wirtschaftsraum verkauft werden darf.
Basisinformationsblatt ist der deutsche Begriff für das Key Information Document, kurz KID: ein kurzes, streng formatiertes Dokument in der Landessprache, das Kosten, Risikoeinstufung und mögliche Wertentwicklungen eines Anlageprodukts nach einheitlichem Schema ausweist.
US-Fondsgesellschaften erstellen dieses Dokument für ihre heimischen ETFs nicht. Für sie lohnt der Aufwand nicht, weil der europäische Privatkundenvertrieb nicht ihr Markt ist. Ohne Basisinformationsblatt darf ein in der EU beaufsichtigter Broker das Papier einem Privatkunden nicht verkaufen. Also blendet er es aus oder blockt die Order.
Wichtig für dein Verständnis: Das ist eine aufsichtsrechtliche Sperre, keine steuerliche. Betroffen sind praktisch alle in den USA aufgelegten ETFs, vom breiten Aktienindex bis zum Rohstofffonds, und Krypto ist darunter nur ein Sonderfall. Wer im Netz liest, US-ETFs seien in Deutschland "verboten", verkürzt: Verboten ist der Vertrieb an Privatanleger ohne das vorgeschriebene Dokument.
ETF, ETP, ETN und ETC: Was die vier Abkürzungen unterscheidet
Die vier Kürzel werden im Alltag durcheinandergeworfen, und genau diese Verwechslung kostet Leser Geld. Hier die saubere Abgrenzung.
ETF steht für Exchange Traded Fund, also einen börsengehandelten Investmentfonds. Das Vermögen eines Fonds ist rechtlich Sondervermögen: Es gehört den Anlegern und bleibt von der Insolvenz der Fondsgesellschaft unberührt.
ETP steht für Exchange Traded Product und ist der Oberbegriff für alle börsengehandelten Indexprodukte, ETFs eingeschlossen.
ETN steht für Exchange Traded Note und bezeichnet eine börsengehandelte Inhaberschuldverschreibung. Juristisch ist das eine Schuld des Emittenten an dich, kein Fondsanteil.
ETC steht für Exchange Traded Commodity. Der Aufbau entspricht dem ETN, das Papier bildet aber einen Rohstoff ab, klassisch Gold.
Jedes in Europa gehandelte Einzelkrypto-Papier ist ein ETN beziehungsweise ein ETC-ähnlich gebautes ETP. Es ist kein Fonds. Wenn eine Anzeige, ein Newsletter oder ein Forenbeitrag von einem "Bitcoin-ETF an der Xetra" spricht, ist entweder die Bezeichnung falsch oder das Produkt ein Dachkonstrukt mit mehreren Basiswerten.
Die OGAW-Regel 5/10/40 verhindert den Single-Asset-ETF in Europa
Der zweite Grund liegt im Fondsrecht. Ein europäischer ETF für Privatanleger ist in aller Regel ein OGAW-Fonds, englisch UCITS. OGAW bedeutet "Organismus für gemeinsame Anlagen in Wertpapieren" und bezeichnet einen EU-weit vertriebsfähigen Fonds, der strenge Streuungsvorgaben einhalten muss.
Die bekannteste dieser Vorgaben ist die 5/10/40-Regel: Höchstens zehn Prozent des Fondsvermögens dürfen auf einen einzelnen Emittenten entfallen, und alle Positionen, die über fünf Prozent liegen, dürfen zusammen vierzig Prozent nicht überschreiten. Ein Fonds, der zu hundert Prozent aus einem einzigen Vermögenswert besteht, erfüllt diese Vorgabe nie.
Deshalb gibt es in Europa keinen Bitcoin-OGAW-ETF, aus demselben Grund übrigens auch keinen reinen Gold-ETF. In den USA sind die Streuungsvorgaben für diese Produktklasse lockerer, dort ist ein Fonds mit einem einzigen Basiswert zulässig. Die Regel ist also nicht kryptofeindlich gemeint, sie trifft Krypto nur besonders hart.
Für dich folgt daraus eine einfache Faustregel: Alles, was du in Deutschland als Einzelwette auf Bitcoin, Ethereum, XRP oder Solana im Depot kaufen kannst, ist eine Schuldverschreibung. Wer stattdessen die Coins selbst halten will, kauft sie an einer Krypto-Börse und verwahrt sie im eigenen Wallet.

Woran du ein physisch besichertes Krypto-ETN erkennst
Physische Besicherung heißt, dass der Emittent für jedes ausgegebene Papier die entsprechende Menge der Kryptowährung tatsächlich kauft und bei einer Verwahrstelle hinterlegt. Das Gegenstück ist die synthetische Besicherung, bei der nur ein Tauschgeschäft mit einem Gegenpartner den Kurs nachbildet.
Drei Angaben verraten dir die Bauart, und alle drei stehen im Produktdatenblatt oder im Basisinformationsblatt:
- Besicherungsart. Gesucht ist die Formulierung "physisch hinterlegt" oder "100 Prozent besichert". Steht dort "synthetisch" oder "swapbasiert", hältst du zusätzlich das Risiko eines weiteren Gegenparts.
- Verwahrstelle. Seriöse Emittenten nennen den Namen des Verwahrers und die Art der Verwahrung. Fehlt die Angabe komplett, ist das ein Warnzeichen.
- Treuhänder oder Sicherheitentreuhand. Bei den meisten europäischen Krypto-ETPs hält ein unabhängiger Treuhänder die hinterlegten Coins und darf sie im Insolvenzfall zugunsten der Anleger verwerten.
Die Besicherung ist kein juristischer Ersatz für Sondervermögen; aus deinem Papier wird dadurch kein Fondsanteil. Was sie leistet, ist etwas anderes: Im Ernstfall liegt ein Bestand bereit, auf den die Anleger zugreifen können. Genau diesen Unterschied haben wir in unserem Artikel zum Emittentenrisiko bei Krypto-ETNs mit den konkreten Prüfschritten durchgespielt.
Emittentenrisiko: Was mit deinem ETN passiert, wenn der Emittent ausfällt
Emittentenrisiko ist das Risiko, dass der Herausgeber einer Schuldverschreibung zahlungsunfähig wird und seine Verpflichtung dir gegenüber nicht mehr erfüllen kann. Bei einem Fondsanteil existiert dieses Risiko nicht, weil das Fondsvermögen getrennt vom Vermögen der Gesellschaft gehalten wird.
Bei einem Krypto-ETN existiert es sehr wohl. Die Besicherung mildert es, sie beseitigt es nicht. Im Insolvenzfall entscheidet die Qualität der Treuhandkonstruktion darüber, ob die hinterlegten Coins zügig an die Anleger verteilt werden oder ob sie zunächst in die Insolvenzmasse fallen und ein Verfahren darüber befindet. Das kann Jahre dauern, und der Kurs läuft in dieser Zeit weiter, ohne dass du handeln kannst.
Praktisch heißt das: Verteile größere Beträge auf mehrere Emittenten, statt alles bei einem Haus zu bündeln. Wer 20.000 Euro in ein Bitcoin-Papier steckt, hat ein anderes Problem als jemand mit 500 Euro Sparplanrate. Und wer das Emittentenrisiko gar nicht tragen will, kommt am Direktkauf der Coins nicht vorbei.
Welche Krypto-ETPs kannst du an Xetra überhaupt kaufen?
Der europäische Markt ist breiter, als viele Leser vermuten. Auf Bitcoin und Ethereum gibt es seit Jahren Papiere mehrerer Anbieter. Für XRP haben nach Marktübersichten inzwischen mehrere Emittenten Produkte an deutschen und Schweizer Börsen gelistet, darunter 21Shares, WisdomTree, CoinShares, VanEck und Virtune. Für Solana existieren sowohl einfache Kursnachbildungen als auch Varianten, die Staking-Erträge einsammeln.
Welche dieser Papiere du tatsächlich handeln kannst, entscheidet dein Depotanbieter. Manche Broker führen die gesamte Produktpalette, andere nur eine Auswahl, wieder andere schließen Krypto-ETPs für Neukunden aus. Eine Übersicht über Anbieter und ihre Produktpaletten findest du in unserem Broker-Vergleich.
Verlass dich beim Kauf nie auf den Produktnamen allein. Mehrere Anbieter verwenden ähnliche Bezeichnungen, und einzelne Emittenten führen zum selben Basiswert zwei Papiere mit unterschiedlicher Kostenquote. Die ISIN ist die einzige eindeutige Kennung. Kopiere sie aus dem Datenblatt des Emittenten in die Suchmaske deines Depots und vergleiche anschließend die angezeigte Bezeichnung.
Staking-Varianten sind eigene Produkte
Bei Ethereum und Solana bieten mehrere Emittenten Papiere an, die die Staking-Erträge des hinterlegten Bestands vereinnahmen. Staking bezeichnet das Sperren von Coins zur Absicherung eines Netzwerks, wofür das Protokoll eine laufende Vergütung zahlt. Diese Erträge können im Papier verbleiben und den Wert erhöhen oder ausgeschüttet werden, und beides hat unterschiedliche steuerliche Folgen.

Steuer: Warum der Lieferanspruch über die Einjahresfrist entscheidet
Hier liegt der wichtigste praktische Unterschied zwischen den Produktvarianten, und er ist vielen Anlegern unbekannt.
Kryptowerte im Privatvermögen fallen in Deutschland unter § 23 Einkommensteuergesetz, also unter die privaten Veräußerungsgeschäfte. Wer länger als ein Jahr hält, zahlt auf den Gewinn keine Steuer. Wer innerhalb eines Jahres verkauft, versteuert den Gewinn mit dem persönlichen Einkommensteuersatz, wobei eine jährliche Freigrenze von 1.000 Euro für alle privaten Veräußerungsgeschäfte zusammen gilt. Wird diese Grenze überschritten, ist der gesamte Gewinn steuerpflichtig, nicht nur der übersteigende Teil.
Ein klassisches Wertpapier wird dagegen nach § 20 EStG behandelt: Abgeltungsteuer von 25 Prozent, dazu der Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer, und zwar unabhängig davon, wie lange du gehalten hast.
Welche der beiden Welten für dein Krypto-ETP gilt, hängt nach der Lesart der Emittenten und mehrerer Steuerkanzleien am Lieferanspruch: dem im Prospekt verbrieften Recht, statt der Auszahlung in Euro die Herausgabe der hinterlegten Coins zu verlangen. Ist dieser Anspruch dokumentiert und ist das Papier physisch besichert, behandeln sie das Investment wie ein direkt gehaltenes Kryptovermögen mit der Einjahresfrist. Fehlt der Lieferanspruch, bleibt es bei der Abgeltungsteuer.
Die Grundlagen dieser Einordnung stehen im BMF-Schreiben zu Einzelfragen der ertragsteuerrechtlichen Behandlung bestimmter Kryptowerte vom 6. März 2025, Aktenzeichen IV C 1 – S 2256/00042/064/043, das die Fassung vom 10. Mai 2022 abgelöst hat. Verbindlich für deinen konkreten Fall ist am Ende dein Finanzamt. Wenn es um größere Beträge geht, ist eine Steuerberatung billiger als eine Korrektur im Nachhinein.
FIFO gilt auch für dein Depot
FIFO steht für "first in, first out" und bedeutet, dass beim Verkauf die zuerst gekauften Stücke als zuerst veräußert gelten. Bei einem Sparplan mit monatlicher Rate bedeutet das: Jede Rate hat ihre eigene Frist, und ein Teilverkauf greift immer die ältesten Anteile ab. Wer den Überblick über die einzelnen Tranchen verliert, rechnet falsch. Ein Portfolio-Tracker, der Kaufdaten und Fristen mitführt, spart hier echte Arbeit. Welche Werkzeuge das leisten, haben wir im Vergleich der Krypto-Steuer-Tools gegenübergestellt.
Ein Hinweis zum zeitlichen Rahmen: Aus dem Bundesfinanzministerium ist im September 2026 ein Referentenentwurf bekannt geworden, der die Einjahresfrist für ab dem 1. Januar 2027 erworbene Kryptowerte streichen und Gewinne stattdessen der Abgeltungsteuer unterwerfen soll. Bestände, die bis zum 31. Dezember 2026 gekauft wurden, sollen nach dem Entwurf im alten System bleiben. Das ist ein Entwurf und kein geltendes Recht. Was er im Einzelnen vorsieht und welche Stichtage darin stehen, haben wir im Artikel zum Bestandsschutz bei der Krypto-Haltefrist aufgeschrieben.
Kosten: TER, Spread und Handelszeiten gegen den Direktkauf gerechnet
Drei Kostenblöcke bestimmen, was dich ein Krypto-ETP im Jahr wirklich kostet.
Der erste ist die TER, die Gesamtkostenquote: der jährliche Prozentsatz, den der Emittent dem Papier entnimmt und der sich täglich anteilig im Kurs niederschlägt. Marktübersichten weisen für Bitcoin-Papiere eine Spanne von etwa 0,15 bis 1 Prozent pro Jahr aus, für Papiere auf kleinere Kryptowährungen dagegen rund 1,5 bis 2,5 Prozent. Der Aufschlag erklärt sich mit dem kleineren Marktvolumen und den höheren Verwahrkosten.
Der zweite ist der Spread, also die Differenz zwischen Kauf- und Verkaufskurs im Orderbuch. Bei liquiden Bitcoin-Papieren an einem Handelstag mit normalem Volumen fällt er kaum ins Gewicht. Bei dünn gehandelten Papieren auf kleinere Coins und außerhalb der Haupthandelszeit wird er zum eigentlichen Kostenfaktor.
Der dritte sind die Ordergebühren deines Brokers, die je nach Haus pauschal, prozentual oder gestaffelt anfallen.
Dazu kommt ein Punkt, der keine Gebühr ist und trotzdem Geld kostet: die Handelszeit. Ein börsengehandeltes Papier lässt sich nur handeln, solange die Börse geöffnet hat. Der Kryptomarkt läuft rund um die Uhr, auch am Wochenende. Fällt der Kurs am Samstagabend um zwölf Prozent, kannst du als ETP-Inhaber erst am Montag reagieren, während der Käufer echter Coins jederzeit handeln kann. In ruhigen Phasen fällt das nicht auf, in hektischen entscheidet es über das Ergebnis.
ETP oder Coin an der Börse: Wann welcher Weg zu dir passt
Es gibt keinen pauschal besseren Weg, sondern zwei Profile mit unterschiedlichen Stärken.
Das Wertpapier im Depot passt zu dir, wenn du deine Geldanlage an einem Ort bündeln willst, wenn dir die Steuerbescheinigung deiner Depotbank Arbeit abnimmt, wenn du keine eigenen Schlüssel verwalten möchtest, oder wenn du über einen Sparplan automatisiert kaufen willst und dein Broker das für Krypto-ETPs anbietet.
Der Direktkauf an einer Krypto-Börse passt zu dir, wenn du das Emittentenrisiko vermeiden willst, wenn du rund um die Uhr handeln können musst, wenn du die Coins tatsächlich nutzen oder ins eigene Wallet abziehen möchtest, wenn dich laufende Verwaltungsgebühren stören, oder wenn du Kryptowährungen kaufen willst, für die es in Europa schlicht kein gelistetes Papier gibt.
Viele Leser fahren zweigleisig: den Kernbestand über die Börse mit eigener Verwahrung, eine kleinere Position im Depot, weil sie dort in die gewohnte Vermögensübersicht passt. Das ist legitim, verlangt aber saubere Aufzeichnungen, weil für die beiden Teile unterschiedliche Steuerregeln greifen können.
Drei Fehler, die beim Kauf am meisten Geld kosten
Der Ticker aus der US-Meldung. Amerikanische Tickerkürzel lassen sich nicht auf europäische Papiere übertragen. Wer ein Kürzel aus einer Meldung in die Suchmaske tippt, landet im besten Fall bei null Treffern und im schlechteren bei einem völlig anderen Papier, etwa einem gehebelten Zertifikat. Such über die ISIN.
Die Währung übersehen. Viele Krypto-ETPs notieren in Euro, einige in US-Dollar, manche in Schweizer Franken. Notiert dein Papier in Dollar und du kaufst in Euro, trägst du zusätzlich zum Kursrisiko der Kryptowährung das Wechselkursrisiko. Bei einem Papier mit hoher Kostenquote kann der Währungseffekt über ein Jahr größer ausfallen als die Gebühr.
Ausschüttung und Thesaurierung verwechseln. Bei Staking-Papieren macht es einen Unterschied, ob die Erträge im Kurs verbleiben oder ausgezahlt werden. Eine Ausschüttung ist ein steuerlich relevanter Zufluss in dem Jahr, in dem sie erfolgt, auch wenn du das Papier weiter hältst. Wer das nicht einplant, hat eine Steuerlast ohne passenden Liquiditätszufluss.
Krypto-ETF in Deutschland kaufen: Was du daraus mitnimmst
- Hör auf, nach dem US-ETF zu suchen, und such nach dem europäischen ETP. Für Bitcoin, Ethereum, XRP und Solana gibt es an deutschen Börsen gelistete Papiere. Ob dein Depotanbieter sie führt, klärst du in fünf Minuten; wenn nicht, hilft der Broker-Vergleich bei der Auswahl eines Hauses, das sie anbietet.
- Prüf vor dem Kauf drei Zeilen im Datenblatt und führ danach deine Kaufdaten mit: Besicherung, Lieferanspruch, Kostenquote. Die ersten beiden entscheiden über Ausfallrisiko und Steuerbehandlung, die dritte über die laufenden Kosten. Damit die Einjahresfrist je Tranche nachvollziehbar bleibt, nimm eines der Werkzeuge aus dem Vergleich der Krypto-Steuer-Tools.
- Entscheide bewusst zwischen Depot und eigener Verwahrung, statt es dem Zufall zu überlassen. Wenn du die Coins selbst halten und jederzeit handeln willst, führt der Weg über eine Handelsplattform; welche Anbieter für deutsche Anleger in Frage kommen, zeigt der Vergleich der besten Krypto-Börsen.
(Stand: 14. September 2026. Dieser Beitrag ist keine Anlageberatung. Kurse und Gebührenmodelle ändern sich; prüfe die Konditionen vor jedem Kauf beim Anbieter selbst.)
Transparenzhinweis: Dieser Beitrag wurde unter Zuhilfenahme künstlicher Intelligenz erstellt und vor der Veröffentlichung redaktionell geprüft. Alle Zahlen und Angaben wurden gegen die im Text verlinkten Primärquellen abgeglichen. Das Beitragsbild wurde mit KI erzeugt.
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