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Hedera-Kurs springt 27 Prozent: HBAR läuft nach dem IBM-Listing stärker als der Gesamtmarkt

HBAR hat binnen 24 Stunden 27,3 Prozent zugelegt, während Bitcoin 1,8 Prozent verlor. Auslöser ist die Aufnahme der Hedera-Identitätsplattform IDTrust in den IBM Cloud Catalog.

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Der Hedera-Token HBAR steht am 28. September 2026 um 12:48 Uhr UTC bei 0,1217 US-Dollar und damit 27,3 Prozent höher als 24 Stunden zuvor (Quelle: CoinGecko). Der Gesamtmarkt bewegte sich im selben Fenster in die andere Richtung: Bitcoin gab 1,8 Prozent ab, Ether 1,2 Prozent. Der belegte Auslöser ist keine Kursfantasie, sondern eine Unternehmensmeldung vom 23. September: Die Schweizer Hashgraph Group hat mitgeteilt, dass ihre auf Hedera aufsetzende Identitätsplattform IDTrust von IBM geprüft und in den IBM Cloud Catalog aufgenommen wurde.

Für dich als Anleger in Deutschland zerfällt das in zwei Fragen, die dieser Artikel getrennt beantwortet. Erstens: Was genau ist passiert, und trägt es die Kursbewegung? Zweitens: Wenn du HBAR kaufen, halten oder verkaufen willst, worüber läuft das hier, was kostet es dich steuerlich und wo liegen die Stolpersteine bei der Verwahrung?

HBAR-Kurs: 27 Prozent in 24 Stunden, 63 Prozent in einem Monat

Die Zahlen stammen aus einem Abruf der CoinGecko-Schnittstelle am 28. September 2026 um 12:48 Uhr UTC. HBAR notiert bei 0,1217 US-Dollar, umgerechnet 0,1070 Euro. Das Tagestief der vergangenen 24 Stunden lag bei 0,0931 US-Dollar. Zwischen diesem Tief und dem aktuellen Stand liegen rund 31 Prozent, die Bewegung ist also innerhalb eines Tages entstanden und nicht über Wochen gewachsen.

Über längere Fenster sieht das Bild so aus: plus 35,3 Prozent in sieben Tagen, plus 58,7 Prozent in 14 Tagen, plus 62,9 Prozent in 30 Tagen. Über zwölf Monate steht dagegen ein Minus von 41,6 Prozent. Wer HBAR vor einem Jahr gekauft hat, liegt trotz dieser Rally weiterhin deutlich hinten.

Die Marktkapitalisierung beträgt 5,33 Milliarden US-Dollar, umgerechnet 4,69 Milliarden Euro. Damit steht Hedera auf Rang 25 der nach Marktkapitalisierung größten Kryptowerte. Das Handelsvolumen der vergangenen 24 Stunden lag bei rund 800 Millionen US-Dollar, also etwa 15 Prozent der Marktkapitalisierung. Ein Volumen in dieser Größenordnung bedeutet, dass die Bewegung von echtem Handel getragen ist und nicht von einigen wenigen Orders in einem dünnen Buch.

Im Umlauf sind 43,83 Milliarden HBAR. Die Maximalmenge liegt bei 50 Milliarden und ist fest im Protokoll verankert. Rund 88 Prozent des Gesamtvorrats sind also bereits ausgegeben. Wir hatten am 21. September in einem eigenen Beitrag beschrieben, dass bei Hedera damals das Handelsvolumen schneller stieg als der Kurs. Diese Lücke hat sich nun in die andere Richtung aufgelöst.

IDTrust im IBM Cloud Catalog: Was die Hashgraph Group am 23. September mitgeteilt hat

Die Hashgraph Group, kurz THG, ist ein Schweizer Technologieunternehmen mit Sitz in Schwyz, das Unternehmensanwendungen auf der Hedera-Technologie baut. Am 23. September 2026 veröffentlichte sie eine Mitteilung mit drei konkreten Punkten, die alle nachprüfbar sind.

Erstens wurde IDTrust von IBM validiert und offiziell im IBM Cloud Catalog gelistet. Nach Darstellung von THG ist es damit die erste kommerzielle Hedera-basierte Unternehmensanwendung, die über einen großen Cloud-Marktplatz direkt als Software-Abonnement einkaufbar ist. Zweitens hat THG den IBM-Silver-Partner-Status erreicht, der an technische Zertifizierungsanforderungen geknüpft ist. Drittens wurde ein globales Embedded Solution Agreement mit IBM unterzeichnet. Das ist ein Lizenzvertrag, mit dem ein Partner IBM-Technologie in das eigene Produkt einbauen und es als eine einzige, unter eigenem Namen verkaufte Lösung anbieten darf.

Stefan Deiss, Mitgründer und Vorstandsvorsitzender von THG, wird in der Mitteilung mit den Worten zitiert, Unternehmen setzten KI-Agenten in großem Maßstab ein, die eigenständig Verträge verhandeln, sensible Daten verarbeiten und Finanztransaktionen ausführen könnten. Die Frage, die alle umtreibe, sei: Woher weiß ich, dass dieser Agent befugt ist, in meinem Namen zu handeln? Naemi Benz, bei IBM für das Partner-Ökosystem in der Region Deutschland, Österreich und Schweiz zuständig, wird mit der Einschätzung zitiert, IBM habe das unternehmerische Potenzial von Web3-Lösungen erkannt, und die Arbeit von THG an agentenfähiger Identitätsinfrastruktur auf Hedera passe dazu.

Roboterhand haelt eine gepraegte Metall-Ausweiskarte in einem dunklen Rechenzentrum
Nicht der Mensch am Bildschirm, sondern die Software selbst braucht bei IDTrust einen nachweisbaren Ausweis.

Know Your Agent: Verifizierbare Identität für KI-Agenten als Unternehmensthema

Hinter dem Kürzel KYA steht eine Erweiterung eines Begriffs, den du aus dem Finanzbereich kennst. Know Your Customer (KYC) bezeichnet die Pflicht eines Anbieters, die Identität seiner Kunden festzustellen. Know Your Agent (KYA) überträgt diesen Gedanken auf Software: Wenn ein KI-Agent im Namen eines Unternehmens eine Bestellung auslöst oder eine Freigabe erteilt, muss der Gegenüber prüfen können, ob dieser Agent dazu berechtigt ist und wer hinter ihm steht.

Die Mitteilung von THG beruft sich für die Dringlichkeit auf eine Prognose des Marktforschers Gartner, wonach bis Ende 2026 rund 40 Prozent der Unternehmensanwendungen aufgabenspezifische KI-Agenten enthalten sollen, gegenüber weniger als 5 Prozent im Jahr 2025. Als weiteres Indiz nennt sie, dass Akamai im Juni gemeinsam mit Visa und Experian ein eigenes Verfahren zur Agentenprüfung gestartet hat. Diese Zahlen und Verweise stehen in der Mitteilung des Unternehmens; sie sind Argumente des Anbieters für seinen eigenen Markt und keine unabhängige Marktmessung.

Warum das für den Kurs relevant sein kann, lässt sich nüchtern sagen: Hedera positioniert sich seit Jahren als Netzwerk für Unternehmen statt für Spekulation. Ein Eintrag im Einkaufskatalog eines Konzerns wie IBM ist ein Vertriebskanal, kein Werbebanner. Ob daraus Umsatz wird und ob dieser Umsatz je auf dem HBAR-Kurs landet, ist damit aber nicht entschieden.

DIDs, Verifiable Credentials und eIDAS 2.0: Die Technik im IDTrust-Stack

IDTrust ist nach Angaben des Anbieters eine Plattform für selbstverwaltete Identität (Self-Sovereign Identity, SSI). Damit ist ein Modell gemeint, bei dem ein Nachweis beim Inhaber liegt und nicht in der Datenbank eines zentralen Ausstellers abgefragt werden muss.

Zwei Bausteine tragen das. Ein dezentraler Identifikator (Decentralized Identifier, DID) ist eine Kennung, die ohne zentrale Vergabestelle erzeugt und überprüft werden kann. Ein überprüfbarer Nachweis (Verifiable Credential, VC) ist eine digital signierte Aussage über den Inhaber dieser Kennung, etwa dass ein bestimmter Agent für eine bestimmte Aufgabe freigeschaltet ist. Beide Formate sind beim Standardisierungsgremium W3C beschrieben, sie sind also kein Hauseigenbau.

THG gibt an, die Plattform auf das europäische Regelwerk eIDAS 2.0 auszurichten, das die rechtlichen Anforderungen an elektronische Identifizierung in der EU regelt. Technisch erwähnt die Mitteilung außerdem MCP-Server, über die KI-Agenten in der IBM-Umgebung watsonx Orchestrate eigene Identitätsnachweise beziehen können. Jeder ausgestellte Nachweis wird auf dem Hedera-Ledger verankert, wodurch ein nachträglich nicht unbemerkt veränderbarer Verlauf der Berechtigungen entsteht.

Die Anwendung ist nach Unternehmensangaben bereits bei einem europäischen Telekommunikationsanbieter für die Prüfung von Anrufer-Identitäten im Einsatz. Daneben nennt die Mitteilung Partnerschaften der vergangenen zwölf Monate mit der Merck-Gruppe zu digitalen Produktpässen der EU, mit PwC zu Infrastruktur für Emissionszertifikate sowie mit dem Logistikanbieter Teleport zu Zolldokumenten in Südostasien.

Hedera-Netzwerk: Wofür HBAR im Proof-of-Stake-Konsens gebraucht wird

Hedera arbeitet mit einem Proof-of-Stake-Verfahren, bei dem der Einfluss eines Knotens auf die Konsensfindung davon abhängt, wie viele HBAR ihm zugeordnet sind. Eine Transaktion gilt laut der offiziellen Dokumentation erst dann als bestätigt, wenn Knoten mit zusammen mehr als zwei Dritteln der insgesamt gestakten HBAR sie verarbeitet haben.

Daraus folgt etwas Praktisches: HBAR dient in diesem Netzwerk zugleich als Zahlungsmittel für Gebühren und als das Material, aus dem die Sicherheit des Systems besteht. Jeder Nachweis, der über IDTrust auf dem Ledger verankert wird, erzeugt Transaktionen, und Transaktionen kosten Gebühren in HBAR. Das ist der Pfad, über den geschäftliche Nutzung theoretisch auf die Nachfrage nach dem Token wirkt. Wie stark dieser Pfad in der Praxis trägt, hängt an Mengen, die Hedera für einzelne Anwendungen nicht ausweist.

Zum Staking selbst nennt die Hedera-Dokumentation zwei Punkte, die in Europa oft falsch erinnert werden. Es gibt keine Sperrfrist: Das gestakte Guthaben bleibt jederzeit verfügbar und kann ohne Wartezeit gehandelt werden. Die Höhe der Belohnung legt außerdem das Hedera Council fest und aktualisiert sie auf dem Mainnet; der Markt bildet sie nicht. Belohnungen verfallen zwar nicht, lassen sich aber nur für die jeweils letzten 365 Tage einsammeln, wenn zwischendurch keine Auszahlung ausgelöst wurde.

Abstand zum Allzeithoch von 2021: 79 Prozent, trotz der Rally

Ein Tagesplus von 27 Prozent liest sich anders, wenn man es in den längeren Verlauf stellt. Das Allzeithoch von HBAR liegt bei 0,5692 US-Dollar und stammt vom 15. September 2021. Vom aktuellen Stand aus fehlen dorthin 78,6 Prozent, der Kurs müsste sich also gut vervierfachen.

Zwei Marken sind für die nächsten Tage nachprüfbar und deshalb brauchbarer als jedes Kursziel. Nach unten liegt das Tief der vergangenen 24 Stunden bei 0,0931 US-Dollar; fällt der Kurs dorthin zurück, wäre der gesamte Tagesgewinn abgegeben. Nach oben ist die nächste objektive Orientierung der Stand von vor zwölf Monaten, denn erst darüber lägen Käufer aus dem Herbst 2025 wieder im Plus, und das sind bei minus 41,6 Prozent rund 0,208 US-Dollar.

Alles, was darüber hinaus an Kurszielen kursiert, stammt von einzelnen Analysehäusern und ist deren Meinung. Wer solche Zahlen liest, sollte darauf achten, ob ein Name und ein Datum daran hängen. Wir nennen hier bewusst keine, weil wir für keines davon eine belastbare Herleitung prüfen konnten.

HBAR in Deutschland kaufen: MiCA-Zulassung und der Weg über eine Börse

Seit die EU-Verordnung über Märkte für Kryptowerte, kurz MiCA, vollständig gilt, dürfen Handelsplattformen ihre Dienste in Deutschland nur mit einer Zulassung als Krypto-Dienstleister anbieten. Für dich ist das dein erstes Prüfkriterium. Ein Anbieter ohne diese Zulassung darf dich hier nicht bedienen, und im Streitfall stehst du außerhalb des europäischen Aufsichtsrahmens.

HBAR ist an den großen europäischen Handelsplätzen gelistet, der Kauf ist also kein Nischenvorgang. Worauf es ankommt, sind die Kosten: der Spread zwischen An- und Verkaufskurs, die Handelsgebühr und, falls du den Token später auf eine eigene Wallet bewegst, die Auszahlungsgebühr. Diese drei Posten unterscheiden sich zwischen Anbietern deutlich stärker als die Kurse selbst. Welche Plattformen in Deutschland zugelassen sind und was sie kosten, haben wir im Vergleich der Krypto-Börsen zusammengestellt.

Ein Hinweis zur Reihenfolge, der in Rally-Tagen leicht untergeht: Ein Kauf am Tag eines 27-Prozent-Sprungs bedeutet, dass du den Sprung bezahlst. Das ist als Feststellung über den Einstandspreis gemeint und nicht als Warnung. Wer über einen Sparplan einsteigt, verteilt genau dieses Risiko über die Zeit.

Haltefrist, Freigrenze und Staking-Erträge: Die Steuerregeln für HBAR

Für Privatpersonen in Deutschland fällt ein Gewinn aus dem Verkauf von Kryptowerten unter die privaten Veräußerungsgeschäfte nach Paragraf 23 des Einkommensteuergesetzes. Zwei Größen entscheiden über deine Steuerlast.

Die erste ist die Haltefrist. Verkaufst du einen Coin länger als ein Jahr nach dem Kauf, ist der Gewinn steuerfrei. Verkaufst du innerhalb des Jahres, ist er mit deinem persönlichen Einkommensteuersatz zu versteuern. Die zweite ist die Freigrenze: Bleibt der Gesamtgewinn aus allen privaten Veräußerungsgeschäften eines Kalenderjahres unter 1.000 Euro, fällt keine Steuer an. Wird die Grenze überschritten, ist der volle Betrag steuerpflichtig und nicht nur der übersteigende Teil. Das ist der Unterschied zwischen einer Freigrenze und einem Freibetrag, und er kostet bei knappen Fällen Geld.

Erträge aus dem Staking behandelt die Finanzverwaltung getrennt davon als sonstige Einkünfte. Diese Zuflüsse sind mit dem Kurswert des Zuflusstages anzusetzen, und dafür gilt eine eigene, deutlich niedrigere Freigrenze. Weil Hedera keine Sperrfrist kennt und Belohnungen unregelmäßig zufließen, entsteht bei aktivem Staking schnell eine Vielzahl kleiner Zuflüsse mit jeweils eigenem Datum und eigenem Kurs. Ohne eine saubere Aufzeichnung ist das später kaum zu rekonstruieren.

Diese Darstellung ersetzt keine steuerliche Beratung. Wenn bei dir größere Beträge, Staking-Erträge oder Verkäufe innerhalb der Jahresfrist zusammenkommen, gehört der Fall zu einem Steuerberater.

Canary HBAR ETF an der Nasdaq: Für deutsche Privatanleger kein Zugangsweg

In den USA existiert seit dem Herbst 2025 ein börsengehandeltes Produkt auf HBAR. Aus dem Quartalsbericht des Canary HBAR ETF an die US-Börsenaufsicht SEC für den Zeitraum bis zum 30. Juni 2026 geht hervor, dass die Anteile unter dem Kürzel HBR an der Nasdaq gehandelt werden und der Trust von Canary Capital Group verwaltet wird.

Zwei Zahlen aus diesem Bericht sind aufschlussreich. Zum 31. Dezember 2025 hielt der Trust 473.456.805 HBAR mit einem beizulegenden Zeitwert von 50,6 Millionen US-Dollar. Zum 30. Juni 2026 waren es 663.209.584 HBAR, bewertet mit 46,2 Millionen US-Dollar. Die Zahl der gehaltenen Token stieg also um rund 40 Prozent, während der Dollarwert des Bestands sank. Das Produkt hat in diesem Halbjahr Zuflüsse gesehen, und der Kursrückgang hat sie überkompensiert.

Sanduhr, leeres Kalenderblatt und eine Muenze auf einem dunklen Schreibtisch
Bei HBAR entscheidet der Kalender oft mehr über dein Ergebnis nach Steuern als der Einstiegskurs.

Für dich als Privatanleger in Deutschland ist dieses Produkt trotzdem in aller Regel nicht handelbar. US-Fonds erstellen kein Basisinformationsblatt nach der europäischen PRIIPs-Verordnung, und ohne dieses Dokument dürfen Broker in der EU Privatkunden den Kauf nicht anbieten. Welche börsengehandelten Wege es stattdessen mit europäischer Zulassung gibt und worin sie sich von einem Direktkauf unterscheiden, steht in unserem Überblick zu Krypto-ETFs in Deutschland.

Verwahrung von HBAR: Konto-ID, Auto-Renew und die häufigsten Fallen

Hedera funktioniert bei der Verwahrung anders als die Netzwerke, die du von Ethereum oder Bitcoin kennst, und genau daran scheitern Auszahlungen.

Eine Adresse auf Hedera ist eine Konto-ID in der Form 0.0.x. Dieses Konto muss auf dem Netzwerk angelegt werden, bevor du etwas darauf senden kannst. Eine frisch erzeugte Wallet mit Schlüsselpaar allein genügt nicht. Wer HBAR von einer Börse an eine noch nicht angelegte Konto-ID schickt, riskiert, dass die Auszahlung scheitert oder die Mittel nicht auffindbar sind.

Der zweite Punkt betrifft die laufenden Kosten. Konten und Einträge auf Hedera tragen eine Verlängerungslogik, die Gebühren in HBAR verursacht. Ein Konto, auf dem kein HBAR für diese Gebühren liegt, ist kein Konto, das du unbeaufsichtigt jahrelang liegen lassen solltest. Prüfe also vor einer Auszahlung dreierlei: dass das Zielkonto existiert und dir die Konto-ID von der Wallet selbst angezeigt wird, dass du einen kleinen Betrag als Testüberweisung vorausschickst, und dass die Wallet den Token überhaupt unterstützt.

Wenn du größere Beträge hältst, gehört der Schlüssel nicht auf ein Gerät, das täglich im Internet hängt. Das gilt für jeden Kryptowert, der eine dreistellige Prozentbewegung in beide Richtungen machen kann, und ist keine Besonderheit von Hedera.

Hedera-Rally: Was du daraus mitnimmst

Die Bewegung hat einen belegten Anlass, und dieser Anlass ist eine Vertriebsvereinbarung, keine Umsatzmeldung. Das ist ein Unterschied, den der Kurs an einem solchen Tag nicht abbildet. Drei Schritte, die unabhängig davon sinnvoll sind:

  1. Halteperioden dokumentieren. Notiere für jeden HBAR-Bestand Kaufdatum, Menge und Preis, bevor du über einen Verkauf nachdenkst. Die Jahresfrist entscheidet über den Steuersatz, und sie lässt sich im Nachhinein nicht herstellen. Werkzeuge dafür findest du im Vergleich der Krypto-Steuer-Tools.
  2. Staking-Bedingungen nachrechnen. Weil Hedera keine Sperrfrist kennt, entscheiden über den Ertrag die Belohnungshöhe und deren steuerliche Erfassung; die Verfügbarkeit ist ohnehin gegeben. Wie andere Plattformen das regeln, zeigt unser Überblick zu Staking-Anbietern.
  3. Verwahrung klären, bevor du bewegst. Lege die Hedera-Konto-ID an und teste die Auszahlung mit einem kleinen Betrag. Welche Geräte dafür taugen, steht im Hardware-Wallet-Vergleich.

Quellen dieses Beitrags sind die Mitteilung der Hashgraph Group vom 23. September 2026 sowie die offizielle Hedera-Dokumentation zum Staking. Beide sind hier direkt nachlesbar: Mitteilung der Hashgraph Group zur IBM-Partnerschaft und Hedera-Dokumentation zum Staking.

(Stand: 28. September 2026. Dieser Beitrag ist keine Anlageberatung. Kurse und Gebührenmodelle ändern sich; prüfe die Konditionen vor jedem Kauf beim Anbieter selbst.)

Transparenzhinweis: Dieser Beitrag wurde unter Zuhilfenahme künstlicher Intelligenz erstellt und vor der Veröffentlichung redaktionell geprüft. Alle Zahlen und Angaben wurden gegen die im Text verlinkten Primärquellen abgeglichen. Das Beitragsbild wurde mit KI erzeugt.

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