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Hedera Prognose: Hitachi fehlt im Council, HBAR gibt den IBM-Sprung von 27 Prozent ganz ab

Hitachi steht nicht mehr in der Mitgliederliste des Hedera Council, einen Grund nennt niemand. Zugleich ist der Kurssprung nach der IBM-Nachricht vom 28. September vollständig verschwunden. Was der Abgang bedeutet, warum auf Hedera trotzdem neues Geld liegt und welche Marken jetzt zählen.

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Hedera (HBAR) kostet am frühen Donnerstagmorgen, 8. Oktober 2026, rund 0,094 US-Dollar, umgerechnet etwa 0,084 Euro (laut CoinGecko). Auf Sicht von sieben Tagen fehlen damit rund zehn Prozent, und der Kurs steht wieder dort, wo er vor dem Sprung nach der IBM-Nachricht vom 28. September stand. In dieselbe Woche fällt eine Nachricht aus der Führung des Netzes: Hitachi steht nicht mehr in der Mitgliederliste des Hedera Council. Für die Hedera Prognose zählt, was davon Stimmung ist und was die Grundlagen des Netzes berührt.

Hitachi fehlt im Hedera Council: was feststeht

Der Hedera Council ist das Gremium, das das Netz steuert. Seine Mitglieder betreiben die Knoten, auf denen Hedera läuft, und stimmen über Updates der Software ab. Jedes Mitglied hat das gleiche Stimmrecht, die Amtszeiten sind begrenzt, so beschreibt es der Council auf seiner eigenen Internetseite. Dort stehen derzeit 33 Mitglieder, darunter Google, IBM, Dell, Deutsche Telekom und LG. Hitachi fehlt. In einer archivierten Fassung derselben Seite vom 24. September war das Unternehmen noch als eines von 34 Mitgliedern aufgeführt.

Hitachi America war im Januar 2024 beigetreten, angekündigt in Davos. Ziel war damals, binnen eines Jahres erste Anwendungen für Lieferketten und Nachhaltigkeit auf Hedera zu erproben, so steht es in der Mitteilung zum Beitritt. In der Hedera-Gemeinde kursiert seit dem 1. Oktober die Angabe, die Mitgliedschaft sei zum 30. September beendet worden. Einen Grund haben weder Hitachi noch der Council veröffentlicht.

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Den Kurssprung vom 28. September hat HBAR inzwischen vollständig wieder abgegeben.

Was das bedeutet, lässt sich nüchtern eingrenzen. Technisch ändert ein Mitglied weniger wenig, die übrigen Mitglieder betreiben das Netz weiter. Schwerer wiegt das Signal. Hedera wirbt seit Jahren damit, dass große Konzerne das Netz gemeinsam verwalten, und genau diese Erzählung trägt einen Teil der Bewertung. Ein Abgang ohne Begründung passt nicht dazu, und er fällt in eine Woche, in der der Kurs ohnehin unter Druck steht. Ob daraus mehr wird, hängt davon ab, ob ein neues Mitglied nachrückt oder ob weitere folgen.

Hedera Prognose: der IBM-Sprung ist verschwunden

Der 28. September war der stärkste Tag des Coins seit Monaten. HBAR stieg um rund 27 Prozent bis knapp 0,13 US-Dollar. Getragen war das von der Nachricht, dass IBM die Identitätslösung IDTrust der Schweizer Hashgraph Group als kaufbares Produkt in den Katalog seiner Cloud aufgenommen hat. IDTrust verankert Identitäten von KI-Agenten, Geräten und Menschen auf Hedera, so beschreibt es die Mitteilung vom 23. September. Schon am Folgetag gab der Kurs den größten Teil des Anstiegs wieder ab, wie wir am 29. September beschrieben haben. Inzwischen ist der Sprung ganz weg: Vor der Nachricht schloss HBAR am 27. September bei rund 0,094 US-Dollar, und genau dort steht er jetzt wieder.

Im Jahresvergleich liegt HBAR rund 57 Prozent im Minus, auf Sicht von 30 Tagen dagegen rund 13 Prozent im Plus (CoinGecko). Der Kurs liegt knapp über dem 50-Tage-Durchschnitt (rund 0,0876 US-Dollar) und dem 200-Tage-Durchschnitt (rund 0,0885 US-Dollar), beide aus den Tagesschlusskursen von CoinMarketCap berechnet. Die beiden Linien liegen nur noch rund ein Prozent auseinander. Kreuzt der kürzere Durchschnitt den längeren von unten, werten viele Chartbeobachter das als Zeichen für einen drehenden Trend. Ob es dazu kommt, hängt davon ab, ob der Kurs über beiden Linien bleibt.

Liniendiagramm: Hedera-Kursverlauf der vergangenen 365 Tage mit 200- und 50-Tage-Durchschnitt
Hedera über 365 Tage: Tagesschlusskurse mit 50- und 200-Tage-Durchschnitt, Stand 8. Oktober 2026.

Rund 0,106 US-Dollar ist die erste Marke nach oben, das Hoch der vergangenen sieben Tage vom 2. Oktober. Vom 1. bis zum 5. Oktober lief HBAR in einem engen Band zwischen etwa 0,100 und 0,106 US-Dollar, erst am Mittwoch brach er nach unten heraus.

Rund 0,122 und 0,13 US-Dollar sind die Marken darüber: der Schlusskurs des IBM-Tages und das Hoch, das HBAR an diesem Tag erreichte.

Rund 0,092 US-Dollar ist die erste Marke nach unten. Dort lag am Mittwochabend das Tief der Woche.

Rund 0,088 US-Dollar folgt direkt darunter, dort verlaufen beide Durchschnittslinien. Schlusskurse unter dieser Zone würden den Anstieg seit Mitte September in Frage stellen.

Rund 0,072 US-Dollar ist die tiefere Marke, das Tief vom 16. September, von dem der Anstieg der vergangenen Wochen ausging.

USDC auf Hedera: 19 Millionen Dollar mehr in einer Woche

Abseits des Kurses gibt es eine Zahl, die in die andere Richtung zeigt. Auf Hedera liegen nach Daten von DefiLlama rund 46 Millionen US-Dollar in USDC, dem Stablecoin von Circle. Eine Woche zuvor waren es rund 27 Millionen. Der Zuwachs kam am 3. Oktober in einem Schritt, wer die Mittel eingebracht hat, ist nicht veröffentlicht.

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Auf Hedera liegen laut DefiLlama rund 46 Millionen US-Dollar in USDC, eine Woche zuvor waren es rund 27 Millionen.

Für den HBAR-Kurs ist so ein Zufluss kein direkter Antrieb. Eine Überweisung auf Hedera kostet Bruchteile eines Cents, wer USDC verschickt, kauft dafür kaum HBAR. Der Zufluss zeigt aber, dass Geld auf das Netz kommt, statt es zu verlassen. Bleibt die Summe stehen oder wächst sie weiter, stützt das die Erzählung von Hedera als Netz für Zahlungen und Unternehmen. Fließt sie so schnell ab, wie sie gekommen ist, war es eine einzelne Verschiebung.

Was du als Anleger in Deutschland vor einem HBAR-Kauf prüfst

Kaufweg: Kaufe HBAR nur bei einer Plattform mit Zulassung nach der EU-Kryptoverordnung MiCA. Welche Börsen diese Lizenz haben, zeigt unser Vergleich der regulierten Krypto-Börsen.

Verwahrung: Hedera ist kein Ethereum-Netz, HBAR läuft auf eigener Technik. Konten haben dort eine Kennung im Format 0.0.12345 statt einer üblichen Adresse, und bei Einzahlungen auf eine Börse verlangen viele Plattformen zusätzlich ein Memo. Prüfe vor jedem Übertrag, ob deine Wallet Hedera unterstützt. Geräte für die eigene Verwahrung findest du im Hardware-Wallet-Vergleich.

Hebel: Wer HBAR mit Hebel handelt, verstärkt die Schwankung. Rund zehn Prozent Minus in einer Woche hätten eine Position mit zehnfachem Hebel bereits vollständig aufgezehrt.

Haltefrist: Gewinne aus Kryptowerten sind in Deutschland nach § 23 EStG steuerfrei, wenn zwischen Kauf und Verkauf mehr als ein Jahr liegt. Das Bundesfinanzministerium will das ändern: Nach dem Referentenentwurf vom 30. September 2026 sollen Käufe ab dem 1. Januar 2027 ohne Haltefrist besteuert werden, das Bundeskabinett soll den Entwurf am 14. Oktober beschließen. Bis zur Verkündung eines Gesetzes gilt die heutige Regel. Was der Entwurf für dich bedeutet, steht in unserem Beitrag zur Haltefrist vor dem Kabinett. Belege über Käufe und Verkäufe führst du am einfachsten mit einem der Krypto-Steuer-Tools aus unserem Vergleich.

Hedera: Worauf es in den kommenden Wochen ankommt

Erstens der Council. Ein neues Mitglied würde das Signal des Hitachi-Abgangs schnell entkräften, ein weiterer Abgang würde es verstärken. Zweitens die Zone um 0,088 US-Dollar, wo beide Durchschnittslinien verlaufen. Schlusskurse darüber halten den Anstieg seit Mitte September intakt, Schlusskurse darunter öffnen den Weg in Richtung 0,072 US-Dollar. Drittens die USDC-Menge auf Hedera, an der sich ablesen lässt, ob das neue Geld bleibt.

Ob sich ein Einstieg zum aktuellen Kurs lohnt, ordnet unsere Analyse Ist Hedera zum aktuellen Kurs ein guter Kauf? ein. Kryptowerte schwanken stark, ein Totalverlust ist möglich. Dieser Artikel ordnet Nachrichten und Kursmarken ein, er ist keine Empfehlung, HBAR zu kaufen oder zu verkaufen.

Häufige Fragen zur Hedera Prognose

Transparenzhinweis: Dieser Beitrag wurde unter Zuhilfenahme künstlicher Intelligenz erstellt und vor der Veröffentlichung redaktionell geprüft. Alle Zahlen und Angaben wurden gegen die im Text verlinkten Primärquellen abgeglichen. Das Beitragsbild wurde mit KI erzeugt.

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