Die in diesem Artikel bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich zu Informationszwecken und stellen keine Finanzberatung dar. Investitionen in Kryptowährungen sind mit einem hohen Risiko verbunden. Führe immer deine eigene Recherche durch.

Krypto-Nacherklärung beim Finanzamt: Wann die Selbstanzeige nach § 371 AO noch strafbefreiend wirkt

Ab 2027 melden Kryptodienstleister die Daten des Jahres 2026 an das Bundeszentralamt für Steuern. Wer alte Gewinne nicht erklärt hat, sollte wissen, wann eine Selbstanzeige noch wirkt und woran sie scheitert.

Aufgeschlagener lederner Foliant mit leeren Seiten, Messingstempel und Goldmünze mit Bitcoin-Symbol auf dunklem Schreibtisch
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Wer Gewinne aus Bitcoin oder anderen Kryptowerten in früheren Jahren nicht in der Steuererklärung angegeben hat, steht vor einer Frage mit klarer Antwort: Eine strafbefreiende Selbstanzeige nach § 371 der Abgabenordnung wirkt nur so lange, wie die Tat nicht entdeckt ist und keiner der gesetzlichen Sperrgründe greift. Genau dieser Zeitraum wird gerade kürzer. Seit dem 1. Januar 2026 gilt das Kryptowerte-Steuertransparenzgesetz, und im Kalenderjahr 2027 übermitteln Kryptodienstleister erstmals die Daten des Meldezeitraums 2026 an das Bundeszentralamt für Steuern.

Dieser Text erklärt, wie die Nacherklärung technisch abläuft, welche Jahre überhaupt noch offen sind, woran eine Selbstanzeige scheitert und was sie kostet. Er ersetzt keine Beratung: Eine Selbstanzeige ist ein strafrechtlich heikles Dokument und gehört in die Hände einer Steuerberaterin oder eines Fachanwalts für Steuerrecht. Wer sie selbst formuliert und dabei ein Jahr oder eine Börse vergisst, verliert die Straffreiheit für alles.

Warum deine Krypto-Daten ab 2027 beim Bundeszentralamt für Steuern liegen

Das Kryptowerte-Steuertransparenzgesetz, kurz KStTG, wurde am 22. Dezember 2025 verabschiedet und setzt die EU-Richtlinie DAC 8 in deutsches Recht um. DAC 8 ist die achte Fassung der EU-Amtshilferichtlinie; sie erweitert den automatischen Informationsaustausch zwischen den Finanzverwaltungen auf Kryptowerte. Die Meldepflicht trifft die Dienstleister selbst: Börsen, Broker, Verwahrer und Vermittler, die für Kundschaft Kryptowerte tauschen oder übertragen. Anlegerinnen und Anleger müssen nichts an das Amt melden.

Gemeldet werden nach Angaben des Bundeszentralamts für Steuern die aggregierten Transaktionsdaten der Wallets, dazu Name, Anschrift, steuerliche Ansässigkeit, Steueridentifikationsnummer, Geburtsdatum und die Transaktionsvolumina. Die Dienstleister liefern jeweils bis zum 31. Juli des folgenden Kalenderjahres an das Bundeszentralamt, das die Daten bis zum 30. September an das EU-Zentralverzeichnis und an die Partnerstaaten des internationalen Rahmenwerks weitergibt. Die erste dieser Übermittlungen betrifft das Jahr 2026 und läuft im Jahr 2027.

Für den Alltag heißt das zweierlei. Erstens fragen die Anbieter bereits jetzt die steuerliche Ansässigkeit und die Steueridentifikationsnummer ab; wer nicht antwortet, muss mit Einschränkungen im Konto rechnen. Zweitens entsteht beim Finanzamt ab 2027 ein Datenbestand, der sich mit der abgegebenen Steuererklärung abgleichen lässt. Ein Abgleich ist kein Strafverfahren, aber er ist der Weg, auf dem Unstimmigkeiten auffallen.

Was das Meldejahr 2026 nicht leistet

Die Meldung deckt den Zeitraum ab 2026 ab. Sie bringt keine rückwirkende Auswertung der Jahre 2017 bis 2025. Das ist die häufigste Fehlannahme in diesem Themenfeld, und sie führt in beide Richtungen zu falschen Schlüssen. Wer glaubt, alte Jahre seien damit automatisch aufgedeckt, gerät unnötig in Panik. Wer glaubt, alte Jahre seien deshalb sicher, unterschätzt die Sammelauskunftsersuchen, mit denen Finanzbehörden schon in der Vergangenheit Nutzerlisten einzelner Handelsplätze angefordert haben.

Nacherklärung nach § 153 AO oder Selbstanzeige nach § 371 AO: Was der Unterschied ist

Beide Wege korrigieren eine unvollständige Steuererklärung, sie setzen aber an verschiedenen Stellen an und haben verschiedene Folgen.

Die Anzeige- und Berichtigungspflicht nach § 153 AO greift, wenn jemand nachträglich vor Ablauf der Festsetzungsfrist erkennt, dass eine von ihm abgegebene Erklärung unrichtig oder unvollständig ist und dadurch Steuern verkürzt werden können. Der Gesetzeswortlaut verlangt, dies unverzüglich anzuzeigen, also ohne schuldhaftes Zögern. Gemeint ist der Fall ohne Vorsatz: Ein Posten wurde übersehen, eine Börse war vergessen, ein Tausch galt irrtümlich als steuerfrei.

Die Selbstanzeige nach § 371 AO ist dagegen der Weg für den Fall, in dem eine Steuerhinterziehung im Raum steht, also vorsätzliches Handeln. Sie führt zur Straffreiheit, wenn drei Bedingungen zusammenkommen: vollständige Berichtigung für alle unverjährten Steuerstraftaten einer Steuerart der letzten zehn Kalenderjahre, kein Sperrgrund, und fristgerechte Zahlung der hinterzogenen Steuer samt Zinsen.

In der Praxis lässt sich die Grenze zwischen beiden Fällen oft nicht sauber ziehen, weil der Vorsatz eine innere Tatsache ist. Deshalb formulieren Beraterinnen und Berater eine Berichtigung häufig so, dass sie zugleich die Anforderungen einer wirksamen Selbstanzeige erfüllt. Das ist der eigentliche Grund, warum ein selbst geschriebenes Schreiben ans Finanzamt gefährlich sein kann: Es erfüllt vielleicht § 153 AO und verfehlt gleichzeitig die Vollständigkeit, die § 371 AO verlangt.

Hölzerner Richterhammer auf dunklem Steinsockel neben einer Silbermünze mit Bitcoin-Symbol
Ob aus einer Korrektur ein Strafverfahren wird, entscheidet sich an den Sperrgründen und an der Vollständigkeit.

Welche Jahre du nacherklären musst: Festsetzungsfrist und Verjährung bei Krypto-Gewinnen

Zwei Fristen laufen nebeneinander, und sie werden regelmäßig verwechselt. Die eine entscheidet, ob das Finanzamt die Steuer noch festsetzen darf. Die andere entscheidet, ob die Tat noch strafbar verfolgt werden kann.

Die Festsetzungsfrist steht in § 169 AO. Sie beträgt für die Einkommensteuer regulär vier Jahre. Bei leichtfertiger Steuerverkürzung verlängert sie sich auf fünf Jahre, bei Steuerhinterziehung auf zehn Jahre. Dazu kommt die Anlaufhemmung: Die Frist beginnt erst mit Ablauf des Jahres, in dem die Erklärung eingereicht wurde, spätestens jedoch drei Jahre nach dem Steuerjahr. Wer also für 2018 nie erklärt hat, muss damit rechnen, dass die Festsetzung für dieses Jahr noch offen ist.

Die strafrechtliche Verjährung folgt eigenen Regeln und ist für die Frage, ob nachgezahlt werden muss, ohne Bedeutung. Wichtig ist die praktische Konsequenz: Steuerlich kann ein Jahr noch offen sein, obwohl strafrechtlich nichts mehr droht. Nachzuzahlen ist es trotzdem, zuzüglich Zinsen.

So findest du heraus, welche Jahre bei dir offen sind

Der Einstieg ist unspektakulär: die eigenen Steuerbescheide der letzten zehn Jahre heraussuchen und daneben die Handelshistorie legen. Entscheidend ist der Zeitpunkt jedes Verkaufs und jedes Tauschs; der Kontostand am Jahresende spielt dafür keine Rolle. Ein Tausch von einem Coin in einen anderen gilt steuerlich als Veräußerung des ersten Coins, auch wenn kein Euro geflossen ist. Genau diese Tauschvorgänge fehlen in alten Erklärungen am häufigsten, weil sie sich nicht wie ein Verkauf anfühlen.

Die Sperrgründe des § 371 Absatz 2 AO: Wann die Selbstanzeige zu spät kommt

Straffreiheit tritt nicht ein, wenn einer der gesetzlich genannten Sperrgründe bereits eingetreten ist. Das Gesetz nennt unter anderem die Bekanntgabe einer Prüfungsanordnung nach § 196 AO, die Bekanntgabe der Einleitung eines Straf- oder Bußgeldverfahrens, das Erscheinen eines Amtsträgers zur steuerlichen Prüfung und die Entdeckung der Tat, wenn der Täter dies wusste oder damit rechnen musste. Ein eigener Sperrgrund greift, sobald die verkürzte Steuer einen Betrag von 25.000 Euro je Tat übersteigt.

Der Sperrgrund der Tatentdeckung ist der Grund, warum das Meldeverfahren ab 2027 für dieses Thema überhaupt zählt. Entdeckt ist eine Tat, wenn die Behörde einen so konkreten Verdacht hat, dass eine Verurteilung wahrscheinlich erscheint. Ein pauschaler Datenabgleich ist damit nicht automatisch eine Entdeckung. Wer aber bereits Post vom Finanzamt zu konkreten Krypto-Vorgängen bekommen hat, sollte davon ausgehen, dass die Uhr abgelaufen ist, und vor jedem weiteren Schreiben Rat einholen.

Ebenfalls unterschätzt wird der Sperrgrund der Prüfungsanordnung. Er wirkt für den Prüfungszeitraum, und zwar ab der Bekanntgabe, nicht erst ab dem Prüfungsbeginn. Wer die Ankündigung einer Außenprüfung im Briefkasten hat und danach eine Selbstanzeige schreibt, erreicht für die geprüften Jahre keine Straffreiheit mehr.

Vollständigkeit statt Teil-Selbstanzeige: Warum eine halbe Nacherklärung scheitert

Seit 2011 gibt es keine wirksame Teil-Selbstanzeige mehr. Das Gesetz verlangt die Berichtigung in vollem Umfang, für alle Steuerstraftaten einer Steuerart der letzten zehn Kalenderjahre. Übersetzt heißt das: Wer nur die Gewinne einer einzigen Börse nachmeldet und ein Konto bei einem zweiten Anbieter ausspart, hat keine wirksame Selbstanzeige abgegeben, sondern der Behörde einen Teil der Beweise geliefert.

Für Krypto-Bestände ist das die schwierigste Anforderung überhaupt, weil die Spuren verstreut liegen. Typisch sind eine große Börse, ein kleiner Nebenaccount aus der Anfangszeit, eine dezentrale Anwendung, ein Staking-Dienst und eine Hardware-Wallet, deren Transaktionen nirgends in einem Bericht auftauchen. Fehlt eine dieser Quellen, fehlt sie in der Erklärung.

Wer den Überblick erst herstellen muss, arbeitet sich sinnvollerweise über ein Portfolio- und Steuerwerkzeug vor, das Transaktionen aus mehreren Quellen zusammenführt und je Jahr einen Bericht erzeugt. Welche Anbieter welche Börsen, Wallets und Protokolle einlesen, zeigt der Vergleich der Krypto-Steuer-Tools und Portfolio-Tracker. Das Werkzeug ersetzt die Beratung nicht, aber es liefert die Zahlenbasis, ohne die keine Beratung arbeiten kann.

Der häufigste Fehler: die vergessene erste Börse

Viele Bestände beginnen mit einem kleinen Konto aus den Jahren 2017 bis 2021, oft bei einem Anbieter, der inzwischen den Markt verlassen hat oder von einem anderen übernommen wurde. Genau dort liegen die Käufe, die den Einstandspreis späterer Verkäufe bestimmen. Ohne diese Daten lässt sich der Gewinn nicht belegen, und ohne belegten Gewinn schätzt das Finanzamt.

Ab 25.000 Euro hinterzogener Steuer: Der Zuschlag nach § 398a AO

Übersteigt die verkürzte Steuer 25.000 Euro je Tat, entfällt die Straffreiheit der Selbstanzeige. Das Verfahren ist damit nicht verloren: § 398a AO sieht vor, dass von der Verfolgung abgesehen wird, wenn die hinterzogene Steuer samt Zinsen nachgezahlt und zusätzlich ein Geldbetrag entrichtet wird. Dieser Zuschlag beträgt nach dem Gesetzeswortlaut 10 Prozent der hinterzogenen Steuer bis zu einem Hinterziehungsbetrag von 100.000 Euro, 15 Prozent zwischen 100.000 und 1.000.000 Euro und 20 Prozent oberhalb von 1.000.000 Euro.

Der Zuschlag wird nicht erstattet, wenn das Verfahren später doch wieder aufgenommen wird; er kann aber auf eine Geldstrafe angerechnet werden. Maßgeblich ist die hinterzogene Steuer, nicht der Gewinn und erst recht nicht der Depotwert. Wer 40.000 Euro Gewinn nicht erklärt hat, liegt bei der Steuer darauf je nach Steuersatz häufig unterhalb der Grenze.

Welche Belege du von Börse, Wallet und Steuer-Tool brauchst

Eine Nacherklärung ist am Ende eine Rechenaufgabe mit Nachweisen. Gebraucht werden je Jahr eine vollständige Transaktionsliste mit Zeitstempel, die Zuordnung von Anschaffung und Veräußerung nach der Reihenfolge der Anschaffung, die Kurse zum jeweiligen Zeitpunkt und die Gebühren. Dazu kommen die Nachweise für Vorgänge, die keine Verkäufe sind und trotzdem steuerlich zählen: Staking-Erträge, Lending-Zinsen, Airdrops und Belohnungen aus Mining.

Die Transaktionshistorie holst du bei den Handelsplätzen selbst, meist als Datei im Kontobereich. Wer sein Konto bei einem inzwischen geschlossenen Anbieter hatte, braucht den Support-Weg und sollte damit früh anfangen. Ein Überblick über die regulierten Handelsplätze samt der Frage, wer brauchbare Jahresberichte ausgibt, steht im Vergleich der Krypto-Börsen. Bei Wallets ohne Anbieter hilft nur die Blockchain selbst: Adressen sammeln, Transaktionen exportieren, Zuflüsse erklären.

Ein praktischer Hinweis zur Reihenfolge: Erst die Datenbasis herstellen, dann rechnen, dann formulieren. Wer in umgekehrter Reihenfolge arbeitet und das Schreiben ans Finanzamt vor der Auswertung aufsetzt, riskiert genau die Unvollständigkeit, an der die Straffreiheit scheitert. Nebenbei entscheidet die Datenbasis auch darüber, ob deine Bestände die Voraussetzungen für den steuerfreien Verkauf nach Ablauf der einjährigen Haltefrist überhaupt belegen können.

Was der Referentenentwurf vom 8. September 2026 an der Lage ändert

Am 8. September 2026 wurde ein Referentenentwurf des Bundesfinanzministeriums bekannt, der Kryptowerte künftig als Einkünfte aus Kapitalvermögen behandeln und mit der Abgeltungsteuer von 25 Prozent zuzüglich Solidaritätszuschlag belegen würde, unabhängig von der Haltedauer. Nach dem Entwurf soll die Neuregelung nur für Bestände gelten, die nach dem 31. Dezember 2026 angeschafft werden; für vorher erworbene Bestände bliebe die einjährige Haltefrist bestehen. Ein automatischer Steuerabzug durch die Dienstleister ist erst für 2028 vorgesehen.

Beschlossen ist davon nichts. Ein Referentenentwurf ist ein Arbeitsstand aus dem Ministerium, kein Gesetz; die Abstimmung innerhalb der Bundesregierung läuft, dem Bundestag liegt kein Gesetzentwurf vor. Für das laufende Jahr 2026 gilt unverändert die Regelung des § 23 EStG mit der einjährigen Haltefrist.

Für die Frage der Nacherklärung ändert der Entwurf nichts an der Rechtslage der Vergangenheit. Er verändert aber die Dringlichkeit, weil er die Aufmerksamkeit der Finanzverwaltung auf ein Feld lenkt, das ohnehin gerade transparent wird. Wer alte Jahre offen hat, entscheidet also nicht zwischen zwei Steuerregimen, sondern zwischen einer Korrektur aus eigenem Antrieb und einer Korrektur nach Aufforderung.

Glasklare Sanduhr mit fast durchgelaufenem dunklem Sand neben einer Münze mit Bitcoin-Symbol
Die Festsetzungsfrist läuft unabhängig davon weiter, ob ein neues Gesetz kommt.

Hinterziehungszinsen und Kosten: Was die Nacherklärung am Ende wirklich kostet

Die Nachzahlung selbst ist nur der erste Posten. Dazu kommen Zinsen, und hier lohnt der genaue Blick ins Gesetz. Die Zinsen auf Steuernachforderungen nach § 233a AO betragen seit 2019 0,15 Prozent für jeden Monat, also 1,8 Prozent im Jahr. Für die übrigen Zinsen der Abgabenordnung, zu denen die Hinterziehungszinsen nach § 235 AO gehören, gilt weiterhin ein halbes Prozent für jeden Monat, also 6 Prozent im Jahr. Über acht oder zehn Jahre summiert sich das erheblich, und die Zahlung der Zinsen ist Voraussetzung der Straffreiheit, nicht eine spätere Nebenfolge.

Hinzu kommen die Kosten der Beratung. Sie hängen vom Aufwand der Rekonstruktion ab und nicht vom Depotwert; ein Bestand mit zwanzig Transaktionen ist in wenigen Stunden aufgearbeitet, ein Bestand mit mehreren tausend Vorgängen über fünf Plattformen nicht. Wer die Datenbasis selbst sauber vorbereitet, senkt diesen Posten spürbar.

Was passiert, wenn du nichts tust

Der Bescheid bleibt zunächst, wie er ist. Kommt es später zur Prüfung, sind die Sperrgründe eingetreten, die Straffreiheit ist verloren, und zusätzlich zur Steuer und zu den Zinsen droht ein Strafverfahren. Bei Beträgen unterhalb der Bagatellgrenzen enden solche Verfahren häufig mit einer Geldauflage, oberhalb nicht. Die Steuer selbst entfällt in keinem dieser Fälle, solange die Festsetzungsfrist läuft.

Krypto-Nacherklärung: Was du daraus mitnimmst

Die Rechtslage ist unübersichtlich, die nächsten Schritte sind es nicht.

  1. Verschaffe dir die Datenbasis, bevor du irgendetwas ans Finanzamt schreibst. Sammle die Handelshistorie aller Konten und Wallets der letzten zehn Jahre und führe sie zusammen. Welche Werkzeuge mehrere Quellen einlesen und Jahresberichte ausgeben, zeigt der Vergleich der Krypto-Steuer-Tools und Portfolio-Tracker.
  2. Fordere fehlende Nachweise jetzt an, nicht später. Exporte von geschlossenen oder übernommenen Handelsplätzen dauern Wochen. Welche Anbieter brauchbare Jahresberichte liefern, steht im Vergleich der Krypto-Börsen.
  3. Lass die Erklärung fachlich aufsetzen, sobald die Zahlen stehen. Die Vollständigkeit über alle Jahre und alle Quellen entscheidet über die Straffreiheit, und sie lässt sich nicht nachbessern. Rechne die zu erwartende Steuerlast vorher durch, etwa mit den Werkzeugen aus dem Vergleich der Krypto-Steuer-Tools, damit die Nachzahlung samt Zinsen nicht zur zweiten Überraschung wird.

Die Rechtsgrundlagen lassen sich im Wortlaut nachlesen: die Selbstanzeige in § 371 AO und das Meldeverfahren beim Bundeszentralamt für Steuern.

(Stand: 12. September 2026. Dieser Beitrag ist keine Anlageberatung und keine Steuer- oder Rechtsberatung. Kurse und Gebührenmodelle ändern sich; prüfe die Konditionen vor jedem Kauf beim Anbieter selbst.)

Transparenzhinweis: Dieser Beitrag wurde unter Zuhilfenahme künstlicher Intelligenz erstellt und vor der Veröffentlichung redaktionell geprüft. Alle Zahlen und Angaben wurden gegen die im Text verlinkten Primärquellen abgeglichen. Das Beitragsbild wurde mit KI erzeugt.

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