Die in diesem Artikel bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich zu Informationszwecken und stellen keine Finanzberatung dar. Investitionen in Kryptowährungen sind mit einem hohen Risiko verbunden. Führe immer deine eigene Recherche durch.

Solana Kurs 108,46 Euro: 2,4 Prozent Plus in Euro, 2,5 Prozent Minus in Dollar: Das prüfst du jetzt

Solana notiert am Montagvormittag bei 108,46 Euro und 121,30 Dollar. In Euro steht damit für 2026 ein Plus von 2,4 Prozent, in Dollar ein Minus von 2,5 Prozent. Der Unterschied kommt allein vom Wechselkurs, und er entscheidet in Deutschland über Haltefrist, Freigrenze und die Zahl, die am Ende in der Steuererklärung steht.

Taschenrechner aus gebuerstetem Metall mit unbeschrifteten Tasten auf dunklem Holz, daneben eine liegende Metallmuenze
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Wer den Solana Kurs am Montagvormittag auf zwei Bildschirmen nebeneinander legt, sieht zwei verschiedene Jahre. Auf dem Dollar-Chart steht SOL bei 121,30 Dollar und damit 2,5 Prozent unter dem Jahresschluss 2025. Auf dem Euro-Chart steht derselbe Coin bei 108,46 Euro und damit 2,4 Prozent darüber. Beide Zahlen stimmen. Der Abstand von knapp fünf Prozentpunkten entsteht nicht an der Blockchain, sondern an der Währung, in der gerechnet wird.

Für einen Anleger in Deutschland ist das keine Spitzfindigkeit. Das Finanzamt rechnet in Euro. Die Jahresfrist nach Paragraf 23 Einkommensteuergesetz, die Freigrenze von 1.000 Euro und jede Verlustverrechnung hängen an der Euro-Zahl, nicht an der Dollar-Anzeige, die die meisten Börsen-Apps als Standard zeigen. Wer sein Ergebnis für 2026 aus dem Dollar-Chart abliest, liegt bei Solana derzeit um fast fünf Prozentpunkte daneben, und zwar zu seinen eigenen Ungunsten in die falsche Richtung: Er hält sich für im Minus, während im Euro-Maßstab ein steuerpflichtiger Gewinn entstanden sein kann.

Solana Kurs am Montagvormittag: 108,46 Euro und 121,30 Dollar

Die Ausgangslage in Zahlen, erhoben über die Handelsdaten der Börse Kraken für die Paare SOL/EUR und SOL/USD am Montag, 5. Oktober 2026, kurz vor neun Uhr deutscher Zeit:

  • SOL/EUR: 108,46 Euro, Tagesspanne der vergangenen 24 Stunden 107,21 bis 108,60 Euro.
  • SOL/USD: 121,30 Dollar, Tagesspanne 120,00 bis 122,25 Dollar.
  • Daraus abgeleiteter Wechselkurs: 1,1184 Dollar je Euro.

Seit dem Jahresschluss 2025 hat sich Solana in beiden Währungen bewegt, aber unterschiedlich weit. Am 31. Dezember 2025 schloss SOL bei 105,95 Euro und 124,43 Dollar. Daraus ergibt sich für 2026 ein Euro-Plus von 2,37 Prozent und ein Dollar-Minus von 2,52 Prozent. Die Differenz beträgt 4,88 Prozentpunkte.

Dasselbe Muster zieht sich durch alle Zeiträume. Über 30 Tage legte SOL in Euro 21,97 Prozent zu, in Dollar 17,57 Prozent. Über sieben Tage sind es 3,76 gegen 2,08 Prozent. Vom Jahrestief am 6. Juni 2026, das in Euro bei 52,27 und in Dollar bei 60,12 lag, hat sich der Kurs in Euro um 107,50 Prozent erholt, in Dollar um 101,76 Prozent. Die Euro-Rechnung liegt in jedem einzelnen dieser Fenster vorn.

Warum die Euro-Rechnung und die Dollar-Rechnung bei Solana auseinanderlaufen

Solana wird an den großen Handelsplätzen überwiegend gegen US-Dollar und gegen Dollar-Stablecoins gehandelt. Das Paar SOL/EUR ist davon abgeleitet: Der Euro-Kurs ist im Kern der Dollar-Kurs, geteilt durch den aktuellen Wechselkurs Euro zu Dollar. Fällt der Euro gegenüber dem Dollar, steigt der Euro-Preis eines Coins, selbst wenn sich am Dollar-Preis überhaupt nichts ändert.

Genau das ist 2026 passiert. Der Euro hat gegenüber dem Dollar über das Jahr nachgegeben, und diese Bewegung schlägt eins zu eins in jede Euro-Notierung durch. Für den Halter in Deutschland wirkt sie wie eine stille Zusatzrendite, solange der Euro schwach bleibt, und wie ein stiller Abschlag, sobald er sich erholt. Das ist kein Solana-Phänomen: Dieselbe Spreizung trifft jeden in Dollar gehandelten Vermögenswert, von Bitcoin bis zur US-Aktie. Bei Solana fällt sie in diesem Jahr nur deshalb besonders auf, weil der Dollar-Kurs rund um die Nulllinie des Jahres pendelt und das Vorzeichen deshalb kippt.

Wechselkursrisiko, kurz erklärt: Es bezeichnet die Schwankung des Ergebnisses, die allein daraus entsteht, dass ein Vermögenswert in einer anderen Währung notiert als in der, in der gerechnet und versteuert wird. Es wirkt in beide Richtungen und lässt sich bei einem Dollar-Vermögenswert nicht wegdiskutieren, sondern nur bewusst tragen oder absichern.

EUR/USD bei 1,1225: Der EZB-Referenzkurs steht so tief wie seit Mai 2025 nicht

Die amtliche Messlatte ist nicht der Kurs einer einzelnen Börse, sondern der tägliche Euro-Referenzkurs der Europäischen Zentralbank. Er wird an jedem Bankarbeitstag gegen 16:00 Uhr festgestellt und von Finanzämtern, Steuerprogrammen und Buchhaltungen als Umrechnungsgrundlage akzeptiert.

Dieser Referenzkurs lag am 2. Oktober 2026, dem letzten Bankarbeitstag vor diesem Montag, bei 1,1225 Dollar je Euro. Das ist der niedrigste Stand des gesamten Jahres 2026. Zum Vergleich: Am 28. Januar 2026 stand er bei 1,1974, am 31. Dezember 2025 bei 1,1750. Über das laufende Jahr hat der Euro gegenüber dem Dollar also 4,47 Prozent verloren. Ebenso tief oder tiefer stand der Referenzkurs zuletzt am 16. Mai 2025, also vor knapp siebzehn Monaten.

Diese 4,47 Prozent sind die vollständige Erklärung für die 4,88 Prozentpunkte Unterschied in der Jahresbilanz von Solana. Der kleine Rest geht auf die Differenz zwischen dem amtlichen Referenzkurs und dem laufenden Börsenkurs zurück, der am Montagvormittag mit 1,1184 noch etwas darunter lag.

Haltefrist nach Paragraf 23 EStG: Die Jahresfrist läuft taggenau

In Deutschland gelten Kryptowerte im Privatvermögen als andere Wirtschaftsgüter. Ein Verkauf innerhalb eines Jahres nach dem Kauf ist ein privates Veräußerungsgeschäft nach Paragraf 23 Einkommensteuergesetz und mit dem persönlichen Einkommensteuersatz zu versteuern. Nach Ablauf eines Jahres ist der Gewinn steuerfrei, unabhängig von seiner Höhe.

Die Frist läuft taggenau, nicht nach Kalenderjahren. Wer Solana am 6. Juni 2026 zum Jahrestief gekauft hat, erreicht die Steuerfreiheit nicht zum Jahreswechsel, sondern erst mit Ablauf des 6. Juni 2027. Ein Verkauf am 7. Juni 2027 oder später ist steuerfrei, ein Verkauf am 5. Juni 2027 voll steuerpflichtig. Zwischen diesen beiden Tagen liegt bei dem aktuellen Stand ein Unterschied von rund 56 Euro Gewinn je Coin, auf den im Zweifel der volle Grenzsteuersatz fällt.

Maßgeblich ist dabei der Euro-Betrag zum Zeitpunkt des Kaufs und zum Zeitpunkt des Verkaufs. Wer in Dollar oder gegen einen Dollar-Stablecoin gehandelt hat, muss beide Seiten umrechnen, und zwar jeweils mit dem Kurs des Tages, nicht mit einem Jahresdurchschnitt. Mehr zu den Grundlagen steht in unserem Überblick zur Krypto-Steuer in Deutschland.

Tischkalender mit leeren, unbeschrifteten Blaettern, ein Blatt halb umgeschlagen, dahinter eine dunkle Bueroszene
Die Jahresfrist nach Paragraf 23 EStG endet nicht zum Jahreswechsel, sondern taggenau ein Jahr nach dem Kauf.

Freigrenze 1.000 Euro: Ab 17,8 Solana reißt sie bei einem Kauf zum Jahrestief

Innerhalb der Jahresfrist bleibt der Gewinn steuerfrei, solange die Summe aller privaten Veräußerungsgeschäfte eines Kalenderjahres unter 1.000 Euro liegt. Diese 1.000 Euro sind eine Freigrenze und kein Freibetrag. Der Unterschied ist teuer: Bei 999 Euro Gewinn fällt keine Steuer an, bei 1.001 Euro wird der gesamte Betrag steuerpflichtig, nicht nur der übersteigende Euro.

Gerechnet am aktuellen Stand sieht das so aus. Wer Solana am 6. Juni 2026 zu 52,27 Euro gekauft hat, sitzt bei 108,46 Euro auf 56,19 Euro Gewinn je Coin. Die Freigrenze von 1.000 Euro ist damit ab 17,8 Coins gerissen, also bei einem Einsatz von gut 930 Euro zum damaligen Kurs. Wer zusätzlich im selben Kalenderjahr andere Coins mit Gewinn innerhalb der Frist verkauft hat, kommt entsprechend früher über die Grenze, denn die Freigrenze gilt für alle privaten Veräußerungsgeschäfte zusammen.

An dieser Stelle rächt sich die Dollar-Gewohnheit besonders. In Dollar gerechnet beträgt derselbe Gewinn 61,18 Dollar je Coin und sieht nach 101,8 Prozent aus. In Euro sind es 107,5 Prozent. Wer die Freigrenze mit Dollar-Beträgen gegenprüft und am Ende durch den aktuellen Wechselkurs teilt, kommt auf einen zu niedrigen Wert und hält sich für unterhalb der Grenze, obwohl er darüber liegt. Wie sich solche Rechnungen sauber führen lassen, zeigt unser Überblick zu Steuer-Tools und Portfolio-Trackern für Krypto.

FIFO je Wallet: Was das BMF-Schreiben vom 6. März 2025 für Solana-Bestände ändert

Wer mehrfach gekauft hat, braucht eine Verwendungsreihenfolge. Das BMF-Schreiben vom 6. März 2025 zu Einzelfragen der ertragsteuerrechtlichen Behandlung von Kryptowerten schreibt dafür das First-in-First-out-Verfahren vor: Der zuerst gekaufte Coin gilt als der zuerst verkaufte.

FIFO, in einem Satz: Bei einem Teilverkauf werden die ältesten Bestände zuerst veräußert, womit sie die höchste Chance haben, die Jahresfrist bereits erfüllt zu haben.

Entscheidend ist der Zusatz, den viele übersehen: Die Reihenfolge wird walletbezogen gebildet, also je Wallet und je Börsenkonto getrennt, nicht als eine einzige Liste über alle Plätze hinweg. Wer Solana auf einer Börse, in einer Software-Wallet und auf einem Ledger liegen hat, führt drei getrennte Rechnungen. Ein Verkauf auf der Börse greift auf den ältesten Bestand dieser Börse zu, nicht auf den älteren Bestand im Hardware-Wallet. Was das in der Praxis bedeutet, haben wir am Beispiel mehrerer Wallets hier aufgeschlüsselt.

Für Solana ist dieser Punkt besonders relevant, weil Staking und das Verschieben zwischen Wallets auf dieser Kette wegen der niedrigen Gebühren alltäglich sind. Jeder Transfer zwischen eigenen Wallets ist zwar kein Veräußerungsgeschäft und löst keine Steuer aus, verschiebt aber die Bestände und damit die Reihenfolge, nach der ein späterer Verkauf abgerechnet wird.

Reihe dicker Leinen-Aktenordner ohne Beschriftung in einem dunklen Holzregal, ein Ordner halb herausgezogen
Seit dem BMF-Schreiben vom 6. März 2025 wird jede Wallet und jedes Börsenkonto getrennt abgerechnet.

Staking-Erträge bei Solana: Zufluss in Euro, nicht in Dollar

Solana ist eine Proof-of-Stake-Kette, Staking gehört zum Normalfall. Steuerlich sind die Erträge daraus keine privaten Veräußerungsgeschäfte, sondern Einkünfte aus sonstigen Leistungen nach Paragraf 22 Nummer 3 EStG. Angesetzt werden sie im Zeitpunkt des Zuflusses, und zwar mit dem Euro-Gegenwert an genau diesem Tag.

Das macht die Währungsfrage auf einer Kette mit häufigen Ausschüttungen zu einer Fleißaufgabe. Wer eine Belohnung erhält, während der Euro schwach steht, setzt einen höheren Euro-Betrag an als bei einem starken Euro, obwohl die Zahl der erhaltenen SOL identisch ist. Für sonstige Leistungen gilt eine eigene Freigrenze von 256 Euro im Kalenderjahr; darüber ist der volle Betrag steuerpflichtig.

Zur Größenordnung: Der Grayscale Solana Staking ETF wies zum 2. Oktober 2026 eine Bruttorendite von 4,87 Prozent und nach Kosten 4,52 Prozent aus. Wer selbst delegiert, liegt je nach Validator und Provision in einer ähnlichen Spanne. Eine Auswahl an Anbietern und ihren Konditionen findet sich in unserer Übersicht zu Staking-Plattformen.

Wichtig für den Zeitpunkt: Die erhaltenen Coins beginnen mit dem Zufluss ihre eigene Jahresfrist. Ein im Oktober 2026 gutgeschriebener Staking-Ertrag wird erst nach Oktober 2027 steuerfrei veräußerbar, unabhängig davon, wie lange der zugrunde liegende Bestand schon gehalten wird.

Marken in Euro: 127,57 als Jahreshoch, 74,55 als 200-Tage-Linie

Wer in Euro denkt, sollte auch die Marken in Euro kennen, denn sie liegen an anderen Stellen als im Dollar-Chart.

  • Jahreshoch 2026: 127,57 Euro am 13. Januar 2026. Der aktuelle Kurs liegt 14,98 Prozent darunter. Im Dollar-Chart beträgt derselbe Abstand zum Jahreshoch von 148,66 Dollar 18,40 Prozent.
  • Jahrestief 2026: 52,27 Euro am 6. Juni 2026. Das ist der Ankerpunkt für fast alle Gewinne, die in diesem Jahr im Bestand entstanden sind.
  • 200-Tage-Linie: rund 74,55 Euro. Der Kurs liegt 45,5 Prozent darüber. In Dollar liegt die Linie bei rund 86,11 Dollar, der Abstand beträgt 40,9 Prozent.
  • 50-Tage-Linie: rund 91,79 Euro, der Abstand beträgt 18,2 Prozent. In Dollar sind es 105,63 Dollar und 14,8 Prozent.

Die Abstände zu den gleitenden Durchschnitten fallen in Euro durchgängig größer aus als in Dollar, und zwar aus demselben Grund wie die Jahresbilanz: Der Euro war in dem Zeitraum, aus dem die Durchschnitte stammen, im Mittel stärker als heute. Wer technische Marken aus einem Dollar-Chart abliest und sie dann in seinem Euro-Depot anwendet, verschiebt damit unbemerkt seine eigenen Einstiegs- und Ausstiegsschwellen.

Liniendiagramm mit zwei Kurven, Solana in Euro und in US-Dollar, beide indexiert auf den 31. Dezember 2025
Beide Kurven zeigen denselben Coin: Solana seit Jahresbeginn, einmal in Euro und einmal in US-Dollar, jeweils indexiert auf den 31. Dezember 2025. Letzter Punkt vom Montagmorgen.

Kaufweg in Deutschland: In welcher Währung dein Anbieter abrechnet

Seit die EU-Verordnung über Märkte für Kryptowerte vollständig gilt, braucht jeder Anbieter, der in Deutschland Kryptowerte an Privatkunden verkauft, verwahrt oder tauscht, eine Zulassung als Kryptowerte-Dienstleister, in Deutschland erteilt durch die BaFin. Das ändert nichts an der Währungsfrage, sagt aber, wen du überhaupt in die Auswahl nimmst.

Bei der Abrechnungswährung gibt es drei Fälle, und sie führen zu unterschiedlichen Belegen:

  • Direktes Euro-Paar: Du kaufst SOL gegen Euro. Der Kaufpreis in Euro steht ohne Umrechnung in der Abrechnung und ist genau der Wert, den das Finanzamt sehen will.
  • Dollar-Paar mit Euro-Einzahlung: Dein Euro wird zuerst in Dollar oder einen Dollar-Stablecoin getauscht, dann in SOL. Hier entstehen zwei Vorgänge, und auf die Umrechnung fällt in der Regel ein Aufschlag, der nicht im angezeigten Handelspreis steckt.
  • Stablecoin-Paar ohne Euro-Berührung: Du tauschst USDC oder USDT gegen SOL. Dieser Tausch ist selbst ein Veräußerungsgeschäft des Stablecoins und muss für beide Seiten in Euro bewertet werden.

Welcher Weg der günstigere ist, hängt am Gebührenmodell und am Aufschlag auf den Wechselkurs, nicht am beworbenen Handelsentgelt. Ein Vergleich der Konditionen deutscher und europäischer Handelsplätze steht in unserer Übersicht der Krypto-Börsen.

Was gegen die Euro-Rechnung spricht

Die Euro-Perspektive hat Grenzen, und sie gehören dazu. Der erste Einwand kommt aus der Marktstruktur: Angebot, Nachfrage und Liquidität für Solana entstehen in Dollar. Wer verstehen will, warum der Kurs sich bewegt, schaut zu Recht auf den Dollar-Chart. Der Euro-Chart erklärt keine Marktbewegung, er beschreibt nur das Ergebnis für einen Halter im Euroraum.

Der zweite Einwand ist die Richtung. Die Euro-Schwäche hat die Bilanz 2026 geschönt, sie kann sie 2027 ebenso belasten. Ein Euro, der zum Januar-Niveau von knapp 1,20 zurückkehrt, kostet einen Euro-Halter rund sechs Prozent, ohne dass der Dollar-Kurs von Solana sich bewegt. Wer die Euro-Rendite dieses Jahres als Leistung des Netzwerks verbucht, täuscht sich über die Quelle.

Der dritte Punkt betrifft die Steuer selbst. Die Umrechnungspflicht ist keine Option, sondern Vorgabe, und sie gilt unabhängig davon, ob der Wechselkurs gerade zugunsten oder zulasten des Anlegers wirkt. Die Euro-Betrachtung ist deshalb kein Blickwinkel, den man wählen kann, sondern die gesetzlich vorgeschriebene Messgröße.

Solana in Euro: Das Wichtigste für deine Entscheidung

Drei Dinge stehen am Ende dieser Rechnung.

  1. Das Jahresergebnis neu aufstellen. Rechne deine Solana-Position einmal mit den EZB-Referenzkursen des Kauftags und des heutigen Tages durch, nicht mit dem Dollar-Chart. Bei einem Kauf zum Jahrestief sind es 56,19 Euro Gewinn je Coin, und die Freigrenze von 1.000 Euro ist ab 17,8 Coins gerissen. Werkzeuge, die den Referenzkurs automatisch ziehen, stehen in der Übersicht zu Krypto-Steuer-Tools.
  2. Die Fristen je Wallet notieren. Schreibe für jede Wallet und jedes Börsenkonto getrennt auf, wann der jeweils älteste Bestand seine Jahresfrist erfüllt. Bei einem Kauf am 6. Juni 2026 ist das der 7. Juni 2027. Erst dieser Kalender macht die FIFO-Regel aus dem BMF-Schreiben überhaupt anwendbar.
  3. Die Abrechnungswährung beim Anbieter festlegen. Sieh in der letzten Abrechnung nach, ob dein Handelsplatz gegen Euro oder gegen einen Dollar-Stablecoin abgerechnet hat, und welcher Aufschlag auf dem Wechselkurs lag. Wer die Wahl hat, spart mit einem direkten Euro-Paar einen Vorgang und einen Beleg. Die Konditionen der Handelsplätze stehen im Börsen-Überblick.

(Stand: 5. Oktober 2026. Dieser Beitrag ist keine Anlageberatung. Kurse und Gebührenmodelle ändern sich; prüfe die Konditionen vor jedem Kauf beim Anbieter selbst.)

Häufige Fragen zum Solana Kurs in Euro

Transparenzhinweis: Dieser Beitrag wurde unter Zuhilfenahme künstlicher Intelligenz erstellt und vor der Veröffentlichung redaktionell geprüft. Alle Zahlen und Angaben wurden gegen die im Text verlinkten Primärquellen abgeglichen. Das Beitragsbild wurde mit KI erzeugt.

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