Die in diesem Artikel bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich zu Informationszwecken und stellen keine Finanzberatung dar. Investitionen in Kryptowährungen sind mit einem hohen Risiko verbunden. Führe immer deine eigene Recherche durch.

Blockpit Kosten: Der Steuerbericht kostet 49 bis 549 Euro je Steuerjahr

Blockpit berechnet den Krypto-Steuerbericht nach der Zahl deiner Transaktionen im Steuerjahr, von 49 Euro bis 549 Euro. Dazu kommen das Abo Blockpit Plus für 59 Euro und ein Expert Service ab 99 Euro, die du für den Bericht selbst nicht brauchst.

Zwei Hände tippen im Lampenlicht auf einem Tischrechner, daneben ein Stapel Kontoauszüge und eine Lesebrille
Der Preis des Blockpit-Steuerberichts hängt an der Zahl deiner Transaktionen im Steuerjahr.
11 Min. Lesezeit
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Blockpit kostet für den Krypto-Steuerbericht zwischen 49 und 549 Euro pro Steuerjahr. Welcher der fünf Tarife für dich gilt, entscheidet allein die Zahl deiner Transaktionen im jeweiligen Steuerjahr, nicht der Wert deines Portfolios und nicht die Zahl der angebundenen Börsen. Das zeigt die Preisseite von Blockpit mit Stand 8. November 2026.

Wer im Jahr ein paar Mal Bitcoin gekauft und einmal verkauft hat, landet im kleinsten Paket. Wer mit Bots handelt, DeFi nutzt oder Staking-Erträge täglich gutgeschrieben bekommt, sprengt schnell die Grenze von 1.000 Transaktionen. Dazu kommen zwei Zusatzangebote mit eigenem Preis: das Abo Blockpit Plus für 59 Euro im Jahr und der Expert Service ab 99 Euro. Beide brauchst du für den eigentlichen Steuerbericht nicht.

Dieser Ratgeber rechnet die Tarife durch, zeigt die Fallen beim Nachholen mehrerer Jahre und ordnet ein, was der Bericht beim Finanzamt leisten kann und was nicht. Einen Erfahrungsbericht zur Software mit Bedienung und Importen findest du in unseren Blockpit-Erfahrungen.

Was kostet Blockpit? Fünf Tarife für den Krypto-Steuerbericht

Blockpit verkauft den Steuerbericht als Einmalkauf pro Steuerjahr. Ein Abonnement ist er ausdrücklich nicht, er verlängert sich also nicht automatisch. Die Pakete heißen nach Kleidergrößen und unterscheiden sich nur im Transaktionslimit:

TarifPreis pro SteuerjahrTransaktionen im JahrPreis je Transaktion bei voller Nutzung
Small49 Eurobis 500,98 Euro
Medium99 Eurobis 1.000knapp 0,10 Euro
Large149 Eurobis 3.000knapp 0,05 Euro
X-Large229 Eurobis 10.000gut 0,02 Euro
XX-Large549 Euroab 10.000abhängig von der Menge

Die rechte Spalte ist unsere eigene Rechnung aus der Preisliste: Preis geteilt durch das Transaktionslimit. Die Preise sind auf der deutschen, der österreichischen und der internationalen Preisseite identisch. Bezahlen kannst du per Kreditkarte, PayPal, Klarna Sofort, Apple Pay oder Google Pay. Kaufst du in der App, läuft die Zahlung über den App Store.

Transaktionen im Steuerjahr: Wonach Blockpit den Preis berechnet

Maßgeblich sind die Transaktionen im jeweiligen Steuerjahr, nicht deine gesamte Transaktionshistorie seit dem ersten Kauf. Wer 2021 sehr aktiv war und 2025 nur noch einen Sparplan bespart hat, zahlt für den Bericht 2025 nach dem ruhigen Jahr. Das ist für langfristige Anleger günstig, denn alte Bestände müssen zwar importiert werden, damit Blockpit die Anschaffungskosten kennt, sie treiben aber den Preis des aktuellen Berichts nicht.

Als Transaktion zählt jeder Vorgang, den die Software einzeln verbucht: Kauf, Verkauf, Tausch von Coin zu Coin, Ein- und Auszahlung, Transfer zwischen eigenen Wallets, jede Staking-Gutschrift. Genau hier liegt die Rechenfalle. Ein Sparplan mit wöchentlicher Ausführung erzeugt 52 Käufe im Jahr und reißt damit schon das Limit von Small. Staking mit täglicher Ausschüttung bringt es auf 365 Gutschriften pro Coin. Wer drei Coins im Staking hat, liegt allein dadurch über 1.000 Vorgängen und braucht mindestens Large.

Prüfe deshalb vor dem Kauf, wie viele Vorgänge Blockpit nach dem Import tatsächlich anzeigt. Das kostet nichts, denn Import und Prüfung der Berechnung sind kostenlos. Bezahlt wird erst, wenn du den Bericht herunterladen willst.

Preis je Transaktion: Wer sein Paket ausnutzt, zahlt am wenigsten

Die Tabelle zeigt ein Muster, das bei Steuer-Software verbreitet ist: Je größer das Paket, desto billiger die einzelne Transaktion. Im Small-Paket kostet ein Vorgang bei voller Ausnutzung fast einen Euro, im X-Large-Paket gut zwei Cent. Für die Wahl des Tarifs ist das aber zweitrangig. Entscheidend ist, dass du nicht zu klein kaufst.

Ein Rechenbeispiel aus der Preisliste: Mit 60 Transaktionen im Jahr liegst du zehn Vorgänge über Small und brauchst Medium für 99 Euro. Mit 1.050 Transaktionen bist du knapp über Medium und zahlst 149 Euro für Large. Die Sprünge zwischen den Stufen betragen 50, 50, 80 und 320 Euro. Der letzte Sprung von X-Large auf XX-Large ist mit Abstand der größte. Wer knapp unter 10.000 Vorgängen liegt, sollte vor dem Jahreswechsel genau zählen, ob sich etwa automatisierte Kleinstkäufe zusammenfassen lassen.

Die Anbieter von Steuer-Software unterscheiden sich im Einstieg weniger als in den oberen Stufen. Einen Überblick, welche Krypto-Steuerrechner es neben Blockpit gibt und was sie kosten, liefert unser Vergleich der Krypto-Steuer-Tools und Portfolio-Tracker.

Reihe dunkler Aktenordner in einem Regal, ein Ordner ist halb herausgezogen und vom Lampenlicht gestreift
Jedes Steuerjahr braucht bei Blockpit einen eigenen Bericht, auch rückwirkend.

Transaktionslimit überschritten: Das Upgrade kostet nur die Differenz

Was passiert, wenn nach dem Kauf noch eine vergessene Börse auftaucht? Laut den Fragen auf der Preisseite sperrt Blockpit den Download des Berichts, sobald du das Transaktionslimit deines Pakets überschreitest. Mit einem Upgrade auf das nächstgrößere Paket ist der Bericht sofort wieder verfügbar. Du zahlst dabei nur die Differenz zum bisherigen Paket, deine Daten bleiben erhalten.

Ein Beispiel: Du kaufst Medium für 99 Euro, importierst danach eine alte Wallet und landest bei 1.400 Transaktionen. Das Upgrade auf Large kostet dich dann 50 Euro, insgesamt also 149 Euro. Teurer als nötig wird es damit nicht, lästig ist nur der zweite Bezahlvorgang. Sinnvoller ist trotzdem die Reihenfolge erst alles importieren, dann kaufen.

Mehrere Steuerjahre nachholen: Jeder Bericht wird einzeln bezahlt

Für jedes weitere Steuerjahr brauchst du einen eigenen Bericht, auch für vergangene Jahre. Das schreibt Blockpit in seinem Leitfaden zum Steuerbericht. Wer drei Jahre nachholen muss und in jedem Jahr zwischen 50 und 1.000 Transaktionen hatte, zahlt dreimal Medium, also 297 Euro.

Das ist der wichtigste Unterschied zu Anbietern, die mit Jahresabos arbeiten. Dort deckt ein bezahltes Jahr häufig die Auswertung der gesamten importierten Historie ab. Bei Blockpit zahlst du dagegen pro Jahr, das du abrechnen willst. Für Nacherklärungen beim Finanzamt summiert sich das: Wer etwa 2022 bis 2025 korrigieren will, kauft vier Berichte.

Umgekehrt zahlst du nichts für Jahre, in denen du keinen Bericht brauchst. Ein Jahr ohne Verkauf mit Gewinn und ohne Erträge aus Staking oder Lending muss in der Steuererklärung oft gar nicht auftauchen. Ob das bei dir zutrifft, hängt von den Freigrenzen ab: 1.000 Euro Gewinn im Jahr bei privaten Veräußerungsgeschäften nach § 23 EStG und 256 Euro bei sonstigen Einkünften wie Staking. Wo welche Zahl in der Steuererklärung landet, erklärt unser Ratgeber Krypto in der Steuererklärung.

Blockpit Plus für 59 Euro: Haltefrist-Tracker und Mittelherkunft im Abo

Blockpit Plus ist ein eigenes Abo für 59 Euro im Jahr, jederzeit zum Laufzeitende kündbar und 14 Tage ohne Zahlungsdaten testbar. Es enthält die Premium-Funktionen, die über den Steuerbericht hinausgehen: Haltefristen aller Bestände im Blick, Verkäufe vorab steuerlich simulieren, Chancen zur Verlustverrechnung erkennen, tägliche automatische Synchronisierung, erweiterte Portfolio-Charts und unbegrenzt viele Nachweise zur Mittelherkunft.

Die Haltefrist ist der Kern dieses Angebots. Kryptowerte, die du länger als ein Jahr hältst, kannst du in Deutschland steuerfrei verkaufen. Ein Tracker, der für jede einzelne Tranche anzeigt, wann die Frist endet, nimmt dir die Rechnerei mit Kaufdaten ab. Ob die Frist bleibt, ist politisch offen: Die Bundesregierung hat die geplante Abschaffung bis Anfang November nicht beschlossen, den Stand verfolgen wir in unserem Artikel zur Krypto-Haltefrist 2027.

Ein Mittelherkunftsnachweis ist ein Dokument, das belegt, woher dein Krypto-Vermögen stammt. Banken und Börsen verlangen ihn wegen des Geldwäschegesetzes bei größeren Einzahlungen aus Krypto-Verkäufen. Der Preis dafür hat sich geändert: Laut unserem Preisvergleich vom 2. September 2026 stand Plus damals mit 3,99 Euro im Monat bei jährlicher Abrechnung auf der Preisseite, Mittelherkunftsberichte gab es als Credits ab 19,99 Euro pro Stück. Heute sind unbegrenzte Nachweise im Jahresabo enthalten. Wer im Jahr zwei oder mehr Nachweise braucht, fährt mit dem Abo günstiger. Warum ein fehlender Nachweis eine Einzahlung blockieren kann, zeigt unser Ratgeber zur Mittelherkunft bei der Krypto-Börse.

Expert Service und Expert Check: 99 Euro für 30 Minuten, 199 Euro je Stunde

Wer keine Zeit für den Import hat oder an DeFi-Vorgängen scheitert, kann Blockpit-Mitarbeiter dafür bezahlen. Das Angebot hat drei Stufen. Ein Erstgespräch von 15 Minuten ist kostenlos und dient der Einschätzung. Der Expert Check kostet 99 Euro für 30 Minuten und umfasst eine Prüfung der Datenqualität, die Bewertung komplexer Transaktionen und einen Aktionsplan. Die vollständige Erstellung kostet 199 Euro pro Stunde: Konto einrichten, Transaktionen aufbereiten, Datenlücken schließen, Bericht vorbereiten.

Wichtig für die Kalkulation: Der Expert Service umfasst nur die Arbeit der Experten. Den Steuerbericht für das jeweilige Steuerjahr kaufst du separat dazu, Blockpit Plus ebenso. Wer zwei Stunden Expert Service für ein Jahr mit 2.000 Transaktionen braucht, zahlt also 398 Euro für die Arbeit und 149 Euro für den Bericht. Eine Steuerberatung im Sinne des Steuerberatungsgesetzes ist das nicht. Wer Fragen zur Einordnung seiner Einkünfte hat, braucht dafür weiterhin eine Steuerberaterin oder einen Steuerberater.

Nasser Metallbriefkasten an einer Hauswand bei Dämmerung, aus dem Schlitz ragt ein Briefumschlag
Fragt das Finanzamt nach, zählen die Transaktionsdetails hinter dem Bericht.

Kostenloses Portfolio-Tracking: Import und Prüfung ohne Kauf

Das Portfolio-Tracking kostet bei Blockpit nichts. Du kannst Wallets und Börsen anbinden, Transaktionen importieren und deine Bestände verfolgen, ohne zu zahlen. Als Importwege nennt Blockpit die API-Anbindung mit Lesezugriff für Börsen wie Bitpanda, Binance, Kraken oder Coinbase, öffentliche Wallet-Adressen für Blockchains wie Bitcoin, Ethereum oder Solana und den CSV-Import für Plattformen ohne direkte Anbindung.

Der Portfolio-Tracker ist damit zugleich die Testumgebung für den Steuerbericht. Du siehst, ob alle Kategorien stimmen, ob Transfers zwischen eigenen Wallets richtig erkannt werden und wie viele Vorgänge zusammenkommen. Erst beim Download zahlst du. Für die Wahl des Tarifs ist das der wichtigste Hinweis dieses Artikels, denn er erspart dir den Kauf eines zu kleinen Pakets.

Kostenlos heißt nicht ohne Gegenleistung: Wer eine Börse per API anbindet, gibt Blockpit Lesezugriff auf seine Handelsdaten. Lege dafür einen Schlüssel an, der nur lesen darf und keine Auszahlungen erlaubt. Größere Bestände, die du langfristig hältst, liegen auf einer eigenen Wallet sicherer als auf der Börse, und ihre öffentliche Adresse importierst du ebenso.

Steuerbericht beim Finanzamt: Anlage SO, ELSTER und WISO-Export

Der Download des Blockpit-Steuerberichts besteht aus mehreren Dateien: dem Steuerbericht als PDF-Bericht mit den Ergebnissen nach Kategorien, den Transaktionsdetails mit Anschaffung, Erlös und Ergebnis je Vorgang, Ausfüllhilfen für die Steuerformulare der Anlagen SO und KAP zum Übertrag in ELSTER, der kompletten Transaktionshistorie als CSV und einer Exportdatei für WISO Steuer.

Wird Blockpit vom Finanzamt akzeptiert? Ein amtliches Dokument ist der Bericht nicht. Blockpit selbst schreibt, es wäre nicht zutreffend, ihn als amtlichen Bericht, als Steuerbescheinigung, als vom Bundesfinanzministerium zertifiziert oder als garantiert anerkannt zu bezeichnen. Er ist eine Steuerberechnung, die deine Erklärung vorbereitet und dokumentiert. Das Finanzamt kann zusätzlich die zugrunde liegenden Dateien und Belege anfordern. Bewahre Bericht, Transaktionsdetails und Exportdateien deshalb gemeinsam und unverändert auf.

Für die Kosten heißt das: Die 49 bis 549 Euro kaufen dir Rechenarbeit und eine prüffähige Dokumentation, keine Gewähr gegenüber dem Finanzamt. Ab dem Steuerjahr 2026 melden Krypto-Dienstleister in der EU nach der Richtlinie DAC8 Kundendaten an die Finanzverwaltung. Abweichungen zwischen deiner Erklärung und diesen Meldungen fallen damit eher auf als früher, und eine saubere Aufstellung jeder Transaktion wird wertvoller.

Blockpit gegen CoinTracking: Steuerjahr-Preis gegen Jahresabo

Was ist besser, CoinTracking oder Blockpit? Bei den Kosten hängt die Antwort vom Muster deiner Jahre ab. CoinTracking verkauft Jahresabos, deren Preis laut unserer Auswertung vom 7. November 2026 zwischen 39 und 769 Euro im Jahr liegt, je nach Transaktionszahl und Laufzeit. Die Einzelheiten stehen in unserem Ratgeber zu den CoinTracking-Kosten.

Blockpit rechnet dagegen pro Steuerjahr ab. Wer jedes Jahr ähnlich viel handelt und nur das laufende Jahr abrechnet, zahlt bei beiden Modellen einen festen Jahresbetrag. Wer mehrere vergangene Jahre auf einmal nachholt, zahlt bei Blockpit für jedes Jahr einzeln. Wer dagegen nur in einzelnen Jahren verkauft, zahlt bei Blockpit nur in diesen Jahren und muss kein Abo kündigen. Neben dem Preis zählen die Anbindungen der eigenen Börsen und Wallets, die Behandlung von DeFi-Vorgängen und die Bedienung. Das lässt sich im kostenlosen Import beider Anbieter selbst testen.

Blockpit Kosten: Erst die Daten importieren, dann den Tarif zahlen

  1. Transaktionen zählen, bevor du kaufst. Binde alle Börsen und Wallets kostenlos an und lies die Zahl der Vorgänge im Steuerjahr ab. Erst danach wählst du zwischen Small, Medium, Large, X-Large und XX-Large. Welche anderen Anbieter infrage kommen, zeigt unser Vergleich der Steuer-Tools.
  2. Belege für die Bank bereithalten. Planst du größere Auszahlungen aus Krypto-Verkäufen aufs Girokonto, brauchst du einen Nachweis der Mittelherkunft. Beim Verkauf über eine regulierte Krypto-Börse liegen die nötigen Kontoauszüge und Handelsdaten sauber vor.
  3. Langfristige Bestände getrennt halten. Coins, die du über die Haltefrist von einem Jahr hältst, liegen sicherer in einer eigenen Wallet. Welche Geräte sich dafür eignen, zeigt unser Hardware-Wallet-Vergleich; die öffentliche Adresse importierst du anschließend kostenlos in den Tracker.

(Stand: 8. November 2026. Dieser Beitrag ist keine Anlageberatung. Kurse und Gebührenmodelle ändern sich; prüfe die Konditionen vor jedem Kauf beim Anbieter selbst.)

Häufige Fragen zu Blockpit

Transparenzhinweis: Dieser Beitrag wurde unter Zuhilfenahme künstlicher Intelligenz erstellt und vor der Veröffentlichung redaktionell geprüft. Alle Zahlen und Angaben wurden gegen die im Text verlinkten Primärquellen abgeglichen. Das Beitragsbild wurde mit KI erzeugt.

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