Die in diesem Artikel bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich zu Informationszwecken und stellen keine Finanzberatung dar. Investitionen in Kryptowährungen sind mit einem hohen Risiko verbunden. Führe immer deine eigene Recherche durch.

100 Euro Krypto bei Scalable Capital kosten 1,98 Euro: Das sind die Gründe

Ein Krypto-Kauf über 100 Euro kostet bei Scalable Capital im Tarif FREE 1,98 Euro, also fast zwei Prozent des Einsatzes. Diese Auswertung rechnet die beiden Tarife gegeneinander, zeigt den Spread-Aufschlag als eigentliche Krypto-Gebühr und nennt die Schwelle, ab der sich das Abo PRIME+ überhaupt trägt.

Mechanischer Tischrechner aus Metall auf einer dunklen Eichentischplatte, daneben eine Stahlplakette mit eingraviertem Bitcoin-Zeichen
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Ein Kauf über 100 Euro in einem Krypto-ETP kostet bei Scalable Capital im kostenlosen Tarif FREE 1,98 Euro. Das sind 0,99 Euro Ordergebühr und 0,99 Prozent Spread-Aufschlag auf den Kurs. Im Abo PRIME+ sinkt der Aufschlag auf 0,69 Prozent, die Ordergebühr entfällt aber erst ab 250 Euro Ordervolumen. Bei 100 Euro zahlst du dort 1,68 Euro plus 4,99 Euro Monatsbeitrag.

Diese Auswertung hat cryptoticker.io am 7. Oktober 2026 selbst erhoben. Grundlage sind drei Preis- und Produktseiten von Scalable Capital, der Kostenüberblick für die beiden Tarife FREE und PRIME+, die Produktseite für Krypto-ETPs und die Seite zum Abo PRIME+, dazu die drei ETPs, die der Anbieter auf seiner Produktseite selbst hervorhebt. Gerechnet wird für drei Ordergrößen und beide Tarife, also sechs Fälle.

Die Zahl, die dabei am meisten überrascht, ist nicht die Ordergebühr. Es ist der Spread-Aufschlag. Er steht in der Preistabelle unter einer eigenen Zeile mit dem Namen Crypto-Gebühren und wird prozentual berechnet, nicht pauschal. Genau deshalb wächst er mit jedem Euro, den du anlegst, während die Ordergebühr bei 0,99 Euro stehen bleibt.

Scalable Capital und Krypto: Du kaufst ETPs, keine Coins

Der wichtigste Satz zuerst, weil er alles Weitere bestimmt: Bei Scalable Capital handelst du Krypto ausschließlich über ETPs. Die Produktseite des Anbieters nennt das Angebot selbst Crypto ETPs und beschreibt den Weg so, dass keine zusätzliche Wallet nötig ist. Wählbar sind laut Anbieter 32 Kryptowährungen als ETP, Mindestbetrag ein Euro, bei einzelnen Papieren mit Staking Rewards.

ETP steht für Exchange Traded Product. Es ist ein börsengehandeltes Wertpapier, das den Kurs eines anderen Werts abbildet, hier den Kurs einer Kryptowährung. Du erwirbst also ein Papier in deinem Depot, keinen Coin auf einer Blockchain. Wer Bitcoin über ein solches Papier kauft, hat anschließend keinen privaten Schlüssel, keine Adresse und keine Möglichkeit, den Bestand auf eine eigene Wallet zu schicken.

Das ist weder gut noch schlecht, es ist ein anderes Produkt mit anderen Eigenschaften. Die Unterschiede zwischen Coin, ETN und Zertifikat haben wir in einem eigenen Beitrag auseinandergenommen. Wer sich vorher ansehen will, welche börsengehandelten Krypto-Produkte in Deutschland überhaupt zu haben sind, findet die Lage im Überblick zu Krypto-ETFs und ETPs in Deutschland.

Was im Depot landet und was nicht

Im Depot landet ein Wertpapier mit einer ISIN, handelbar wie eine Aktie. Nicht im Depot landet ein Guthaben, das du abheben, versenden oder in einem Hardware-Gerät sichern könntest. Für die Verwahrung ist nach Angabe des Anbieters der ETP-Emittent zuständig, der die zugrunde liegenden Kryptowährungen bei spezialisierten Verwahrstellen lagert.

Der Spread-Aufschlag von 0,99 Prozent ist die eigentliche Krypto-Gebühr

In der Preistabelle von Scalable Capital gibt es eine Zeile, die ausschließlich für Krypto gilt. Diese Zeile trägt den Namen Crypto-Gebühren und nennt einen Spread-Aufschlag von 0,99 Prozent im Tarif FREE und 0,69 Prozent in PRIME+. Eine Fußnote im Kostenüberblick des Anbieters stellt klar, dass diese Zeile für alle Finanzinstrumente gilt, die den Wert von Kryptowährungen abbilden, ETPs, ETCs und ETNs eingeschlossen.

Ein Spread ist die Spanne zwischen Kauf- und Verkaufskurs eines Papiers. Ein Spread-Aufschlag bedeutet, dass auf diese ohnehin vorhandene Spanne noch etwas aufgeschlagen wird. Auf deinem Abrechnungsbeleg erscheint dieser Aufschlag nicht als eigener Gebührenposten. Er steckt im Kurs, zu dem du ausgeführt wirst. Wer nur auf die Zeile mit der Ordergebühr schaut, übersieht damit den größeren Teil der Kosten, sobald das Ordervolumen über rund hundert Euro liegt.

Für die Rechnung unten gilt die naheliegende Annahme, dass sich der prozentuale Aufschlag auf das Ordervolumen bezieht. Bei einem Kauf über 1.000 Euro sind 0,99 Prozent also 9,90 Euro, die Ordergebühr daneben 0,99 Euro. Das Verhältnis kippt mit der Ordergröße vollständig: Bei 100 Euro tragen beide Posten gleich viel, bei 1.000 Euro trägt der Aufschlag das Zehnfache der Ordergebühr.

Die Rechnung: Was von 100, 250 und 1.000 Euro im ETP übrig bleibt

Hier stehen die sechs gerechneten Fälle. Die Prozentwerte beziehen sich auf das jeweilige Ordervolumen, der Monatsbeitrag von PRIME+ ist in dieser Tabelle noch nicht enthalten, weil er unabhängig von einzelnen Käufen anfällt.

OrdervolumenFREE: KostenFREE: AnteilPRIME+: KostenPRIME+: Anteil
100 Euro1,98 Euro1,98 Prozent1,68 Euro1,68 Prozent
250 Euro3,47 Euro1,39 Prozent1,73 Euro0,69 Prozent
1.000 Euro10,89 Euro1,09 Prozent6,90 Euro0,69 Prozent

Von 100 Euro kommen im Tarif FREE also 98,02 Euro im Papier an. Bei 250 Euro sind es 246,53 Euro, bei 1.000 Euro 989,11 Euro. Der Anteil sinkt mit der Ordergröße, weil sich die feste Ordergebühr auf mehr Euro verteilt, aber er sinkt nur bis zum Sockel des Spread-Aufschlags. Unter 0,99 Prozent kommt ein FREE-Kauf nie, egal wie groß er ist.

In PRIME+ liegt dieser Sockel bei 0,69 Prozent, und ab 250 Euro ist er auch der ganze Preis, weil die Ordergebühr dort auf null fällt. Deshalb stehen in der PRIME+-Spalte bei 250 und bei 1.000 Euro identische 0,69 Prozent.

Große runde Bahnhofsuhr ohne Ziffern an einer dunklen Betonwand, darunter eine geschlossene Rollschranke
Krypto-ETPs folgen dem Takt der Börse, nicht dem der Kryptomärkte: Außerhalb der Handelszeiten bleibt die Schranke zu.

PRIME+ für 4,99 Euro im Monat: Ab welchem Ordervolumen sich das Abo trägt

PRIME+ kostet 4,99 Euro im Monat, FREE kostet nichts. Das Abo bringt bei Krypto zwei Vorteile: Der Spread-Aufschlag sinkt um 0,30 Prozentpunkte, und die Ordergebühr von 0,99 Euro entfällt ab 250 Euro Ordervolumen. Beides muss den Monatsbeitrag erst wieder einspielen.

Rechnet man einen einzelnen Krypto-Kauf im Monat, gleichen sich die Tarife bei einem Ordervolumen von rund 1.334 Euro aus. Darunter ist FREE günstiger, darüber PRIME+. Ein Beispiel für die Gegenrichtung: Wer einmal im Monat 1.000 Euro in ein Krypto-ETP legt, zahlt in FREE 10,89 Euro und in PRIME+ 11,89 Euro einschließlich Abo. Das Abo ist in diesem Fall also einen Euro teurer, obwohl es die niedrigere Gebührenzeile hat.

Diese Rechnung betrachtet Krypto allein. Wer das Abo ohnehin für Aktien, ETFs oder Derivate hält, bekommt den niedrigeren Krypto-Aufschlag praktisch gratis dazu. Wer PRIME+ nur wegen Krypto erwägt, sollte vorher die Schwelle von rund 1.334 Euro monatlichem Ordervolumen neben seine eigenen Kaufbeträge legen. Wie andere Anbieter diese Schwelle setzen, zeigt der Überblick zu den besten Krypto-Brokern.

Sparplan ab 1 Euro ohne Ordergebühr: Der Aufschlag bleibt trotzdem

Sparplanausführungen sind bei Scalable Capital in allen Broker-Modellen gebührenfrei, ab einer Sparrate von einem Euro. Das klingt nach einem Nulltarif und ist bei Aktien und ETFs auch einer. Bei Krypto bleibt der Spread-Aufschlag davon unberührt, denn er gehört nicht zur Ordergebühr, sondern zur Zeile Crypto-Gebühren.

Praktisch heißt das: Eine monatliche Krypto-Sparrate von 100 Euro kostet in FREE 0,99 Euro je Ausführung, in PRIME+ 0,69 Euro. Über zwölf Monate summiert sich das auf 11,88 beziehungsweise 8,28 Euro. Für den Sparplanfall verschiebt sich die Abo-Schwelle deutlich nach oben, weil PRIME+ hier keine Ordergebühr mehr einsparen kann: Erst ab einer monatlichen Sparrate von rund 1.664 Euro trägt der niedrigere Aufschlag den Monatsbeitrag.

Wer in kleinen Raten spart, fährt bei Krypto also im kostenlosen Tarif besser, und zwar über einen sehr weiten Bereich. Das ist der umgekehrte Reflex zu dem, den man bei Brokern gewohnt ist.

TER von 0,15 bis 2,50 Prozent: Die Produktkosten schwanken um mehr als das Sechzehnfache

Neben den Kosten des Brokers steht die laufende Gebühr des Papiers selbst. Der Fachbegriff dafür ist die TER, die Total Expense Ratio: die jährlichen Kosten eines börsengehandelten Produkts in Prozent des angelegten Betrags. Abgebucht wird dieser Satz nie. Er wird laufend aus dem Produktvermögen entnommen und drückt damit den Kurs.

Scalable Capital hebt auf seiner Krypto-Produktseite drei Papiere hervor, und deren TER liegen weit auseinander:

ETPISINTER pro JahrKosten auf 1.000 Euro im Jahr
CoinShares Physical BitcoinGB00BLD4ZL170,15 Prozent1,50 Euro
Bitwise Physical EthereumDE000A3GMKD71,49 Prozent14,90 Euro
21Shares Solana StakingCH11148737762,50 Prozent25,00 Euro

Zwischen dem günstigsten und dem teuersten dieser drei Papiere liegt beim laufenden Kostensatz mehr als das Sechzehnfache. Auf 1.000 Euro und ein Jahr gerechnet sind das 1,50 Euro gegen 25,00 Euro, ein Unterschied von 23,50 Euro. Der Spread-Aufschlag des Brokers fällt einmal beim Kauf an, die TER fällt jedes Jahr an. Bei einer Haltedauer von mehreren Jahren ist deshalb die Produktauswahl der größere Hebel als die Tarifwahl.

Ein Nebeneffekt der Tabelle: Das teuerste der drei Papiere ist jenes mit Staking Rewards. Ob die ausgeschütteten Erträge die höhere TER aufwiegen, hängt an der Staking-Rendite des jeweiligen Netzwerks und an den Bedingungen des Emittenten. Diese Rendite schwankt von Monat zu Monat, der laufende Kostensatz des Papiers bleibt konstant.

Wo du die TER selbst nachsiehst

Die TER steht im Basisinformationsblatt des jeweiligen Papiers, das jeder Emittent veröffentlichen muss, und zusätzlich auf der Produktseite im Depot. Wer zwei ETPs auf dieselbe Kryptowährung vergleicht, vergleicht zuerst diese Zahl, dann die Handelsspanne an der gewählten Börse.

Hand hält ein schmuckloses dunkelgraues Elektronikgerät mit erloschenem Display und aufgerolltem Kabel
Was das Gerät in der Hand könnte, kann ein ETP-Depot nicht: den Bestand aus dem Zugriff Dritter nehmen.

Verwahrung beim ETP-Emittenten: Kein Lieferanspruch, keine eigene Wallet

Scalable Capital beschreibt die Verwahrung klar. Zuständig ist der ETP-Emittent, der die zugrunde liegenden Kryptowährungen bei spezialisierten Verwahrstellen lagert. Für dich entfällt damit die Schlüsselverwaltung, und damit entfällt auch das Risiko, eine Seed Phrase zu verlieren.

Eingekauft hast du dafür ein anderes Risiko. Ein ETP ist in der Regel eine Inhaberschuldverschreibung, also eine Forderung gegen den Emittenten. Geht dieser in die Insolvenz, hilft dir die Besicherung nur so weit, wie sie rechtlich von seinem übrigen Vermögen getrennt ist. Dieses Emittentenrisiko gibt es bei einem Coin in der eigenen Wallet nicht, dort trägst du stattdessen das Risiko der eigenen Verwahrung.

Wer beides nebeneinander halten will, also ein ETP im Depot und einen Bestand in Eigenverwahrung, braucht für den zweiten Teil einen anderen Weg als Scalable Capital. Eine Börse, die echte Coins auszahlt, und ein Gerät, das die Schlüssel offline hält, sind dafür die üblichen Bausteine.

Börsenhandelszeiten: Ein Krypto-ETP steht am Wochenende still

Kryptomärkte laufen rund um die Uhr, an sieben Tagen in der Woche. Für ETPs gilt das nicht. Scalable Capital weist auf seiner Produktseite ausdrücklich darauf hin, dass ETPs nur während der regulären Börsenhandelszeiten handelbar sind und die Kurse die zugrunde liegenden Kryptomärkte widerspiegeln.

Für einen Sparplan ist das belanglos. Für jemanden, der bei einem Kurssturz am Sonntagabend reagieren möchte, ist es der entscheidende Unterschied zum Direktkauf an einer Krypto-Börse. Der Kurs bewegt sich dann weiter, nur deine Order nicht. Montagmorgens kann die Lücke zum Freitagsschluss erheblich sein, und ausgeführt wirst du zum dann gültigen Kurs.

Steuer bei Krypto-ETPs: Warum die Haltefrist vom Lieferanspruch abhängt

Bei direkt gehaltenen Kryptowerten im Privatvermögen gilt in Deutschland die Jahresfrist nach Paragraf 23 Einkommensteuergesetz: Nach mehr als zwölf Monaten Haltedauer bleibt der Gewinn steuerfrei, innerhalb der Frist greift der persönliche Steuersatz. Bei einem Wertpapier ist das nicht automatisch so.

Entscheidend ist, ob das Papier einen Lieferanspruch verbrieft, also das Recht, die Schuldverschreibung gegen die echte Kryptowährung zu tauschen. Physisch besicherte Papiere mit einem solchen Anspruch werden regelmäßig wie ein Direktinvestment behandelt, also nach Paragraf 23 mit der Jahresfrist. Eine reine Inhaberschuldverschreibung ohne diesen Anspruch fällt unter Paragraf 20, dann gilt die Abgeltungsteuer von 25 Prozent zuzüglich Solidaritätszuschlag, und zwar unabhängig davon, wie lange du gehalten hast. Das überarbeitete Schreiben des Bundesfinanzministeriums vom 6. März 2025 ist hierfür die maßgebliche Verwaltungsgrundlage.

Praktisch heißt das: Die Antwort gibt nicht der Broker. Nachzulesen ist sie im Wertpapierprospekt und im Basisinformationsblatt des einzelnen ETP. Zwei Papiere auf dieselbe Kryptowährung können steuerlich unterschiedlich laufen. Wer mehrere Positionen hält, sollte das vor dem Kauf klären und nicht erst in der Steuererklärung, und im Zweifel mit einem Steuerberater sprechen. Dieser Beitrag ersetzt keine steuerliche Beratung.

Trade Republic, comdirect und Bitpanda: Wie sich Scalable Capital daneben einordnet

Scalable Capital ist mit diesem Modell nicht allein. Mehrere deutsche Anbieter stellen Krypto über Wertpapiere bereit und berechnen den Löwenanteil über eine prozentuale Spanne statt über eine sichtbare Gebühr. Der Vergleich lohnt deshalb entlang zweier Fragen: Wie hoch ist der prozentuale Anteil, und bekomme ich echte Coins oder ein Papier?

Bei Scalable Capital lautet die Antwort auf die zweite Frage eindeutig Papier. Bei Anbietern, die echte Coins verkaufen, kommt dafür die Frage nach der Auszahlbarkeit hinzu, also ob und zu welchem Preis du den Bestand auf eine eigene Adresse schicken kannst. Beides lässt sich nicht gegeneinander aufrechnen, es sind unterschiedliche Produkte mit unterschiedlichen Risiken.

Für die Kostenseite gilt eine einfache Faustregel aus dieser Auswertung: Unter 250 Euro Ordervolumen entscheidet die feste Ordergebühr, darüber entscheidet der Prozentsatz. Ein Anbieter mit einem Euro Ordergebühr und 0,5 Prozent Spanne ist bei kleinen Käufen teurer und bei großen deutlich günstiger als einer ohne Ordergebühr und mit einem Prozent Spanne.

Scalable Capital Krypto in Zahlen: Die Bilanz dieser Auswertung

Die sichtbare Gebühr bei Scalable Capital ist mit 0,99 Euro je Order niedrig, und sie ist bei Krypto der kleinere Teil der Kosten. Den größeren Teil trägt der Spread-Aufschlag, 0,99 Prozent in FREE und 0,69 Prozent in PRIME+, und er wächst mit jedem angelegten Euro. Auf 100 Euro kommen so 1,98 Euro Kosten zusammen, auf 1.000 Euro 10,89 Euro.

Das Abo PRIME+ lohnt sich für Krypto allein erst bei Beträgen, die weit über dem liegen, was ein typischer Sparplan bewegt. Und über mehrere Jahre entscheidet die TER des gewählten Papiers, nicht der Tarif: Zwischen 0,15 und 2,50 Prozent im Jahr liegt mehr als das Sechzehnfache. Wer das Papier sorgfältig auswählt, spart mehr als mit jedem Tarifwechsel.

Bleibt der Punkt, den keine Gebührentabelle abbildet: Ein ETP ist ein Wertpapier. Du bekommst den Kurs, nicht den Coin, und du bekommst die Börsenhandelszeiten dazu. Wer genau das möchte, fährt damit bequem. Wer eigene Schlüssel möchte, ist hier am falschen Platz, und das ist keine Frage der Kosten.

Scalable Capital und Krypto: Deine nächsten drei Schritte

  1. Rechne deine eigene Ordergröße durch, bevor du den Tarif wählst. Liegt dein monatlicher Krypto-Einsatz unter rund 1.334 Euro bei Einzelkäufen oder unter rund 1.664 Euro bei einem Sparplan, ist FREE die günstigere Wahl. Wie andere Anbieter denselben Fall bepreisen, zeigt der Überblick zu Krypto-Sparplänen auf Bitcoin.
  2. Entscheide bewusst zwischen Papier und Coin. Willst du den Bestand irgendwann selbst verwahren, brauchst du echte Coins, und damit einen anderen Weg als ein ETP-Depot. Welche Geräte die Schlüssel offline halten, steht im Hardware-Wallet-Vergleich.
  3. Prüfe beim gewählten ETP die TER und den Lieferanspruch. Die TER entscheidet über die laufenden Kosten, der Lieferanspruch über die Steuer. Beides steht im Basisinformationsblatt. Wer stattdessen direkt kaufen will, findet die zugelassenen Handelsplätze unter den besten Krypto-Börsen.

(Stand: 7. Oktober 2026. Dieser Beitrag ist keine Anlageberatung. Kurse und Gebührenmodelle ändern sich; prüfe die Konditionen vor jedem Kauf beim Anbieter selbst.)

Häufige Fragen zu Krypto bei Scalable Capital

Transparenzhinweis: Dieser Beitrag wurde unter Zuhilfenahme künstlicher Intelligenz erstellt und vor der Veröffentlichung redaktionell geprüft. Alle Zahlen und Angaben wurden gegen die im Text verlinkten Primärquellen abgeglichen. Das Beitragsbild wurde mit KI erzeugt.

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