Die in diesem Artikel bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich zu Informationszwecken und stellen keine Finanzberatung dar. Investitionen in Kryptowährungen sind mit einem hohen Risiko verbunden. Führe immer deine eigene Recherche durch.

Bitcoin Prognose: Sind 83.576 Dollar bis zum Monatsschluss drin?

Einordnung: Bitcoin steht am Montagmittag bei 80.283 Dollar und damit 3,9 Prozent unter dem Oktober-Start von 83.576 Dollar. Bis zum Monatsschluss am Samstag bleiben fünf Handelstage, und der Zinsentscheid der Fed liegt mittendrin.

Schwere Messing-Messlatte an einer rauen Betonwand, auf Augenhöhe eine tief eingekerbte Markierung im Streiflicht, am Fuß eine Metallplakette mit dem Bitcoin-Zeichen
11 Min. Lesezeit
Teilen:
Kategorien: Bitcoin

Belegt ist: Bitcoin steht am Montagmittag bei 80.283 Dollar, der Oktober begann bei 83.576 Dollar, und bis zum Monatsschluss am Samstag fehlen 3.293 Dollar nach oben. Unsere Einschätzung dazu folgt weiter unten: Welche Argumente für und welche gegen eine grüne Monatsbilanz sprechen, steht im Abschnitt zur Einordnung der Redaktion.

Der 31. Oktober ist ein Samstag. Das klingt nach einer Nebensache, entscheidet aber darüber, mit welchem Schlusskurs der Monat in jede Statistik eingeht, die Anleger im November lesen werden. Wohin der Kurs auf Sicht von Monaten zeigen kann, ordnet unsere Bitcoin Prognose ein. Dieser Text beantwortet die engere Frage: Was müsste in den verbleibenden fünf Handelstagen passieren, damit der Oktober nicht als Verlustmonat endet.

So ist die Lage: 80.283 Dollar und 3,9 Prozent Abstand zum Monatsstart

Bitcoin notiert am Montagmittag bei 80.283 Dollar. CoinMarketCap weist zur selben Stunde 80.103 Dollar aus, die Spanne zwischen beiden Datenquellen beträgt also rund 180 Dollar. In den vergangenen 24 Stunden bewegte sich der Kurs zwischen 79.332 und 80.825 Dollar, eine Tagesspanne von 1,88 Prozent. Auf Wochensicht steht ein Minus von 3,0 Prozent, auf Monatssicht eines von 4,7 Prozent.

Der Oktober begann am 1. Oktober bei 83.576 Dollar. Daraus ergibt sich der Abstand, um den es in den kommenden fünf Tagen geht: 3,9 Prozent unter dem Monatsstart. Damit der Monat positiv schließt, braucht es einen Anstieg von 4,1 Prozent, gerechnet vom aktuellen Stand aus. Das ist keine große Bewegung für Bitcoin, in diesem Oktober war sie aber an keinem einzigen Tag zu sehen.

Zur Einordnung der Größenordnung: Das Monatshoch lag am 5. Oktober bei 86.490 Dollar, davon ist der Kurs 7,2 Prozent entfernt. Das Monatstief stammt von heute und liegt bei 80.049 Dollar. Vom Allzeithoch bei 126.080 Dollar, aufgestellt am 6. Oktober 2025, trennen den Kurs 36,3 Prozent.

Warum der 31. Oktober für Bitcoin ein Stichtag ist

Ein Monatsschluss ist keine Marktmechanik, sondern eine Buchungsgrenze. An ihr schließen Fonds ihre Monatsberichte ab, an ihr messen Vermögensverwalter die Wertentwicklung, die sie ihren Kunden melden, und an ihr endet der Zeitraum, den Finanzmedien als Monatsbilanz zusammenfassen. Der Kurs selbst weiß davon nichts. Die Berichte, die daraus entstehen, prägen aber die Wahrnehmung der folgenden Wochen.

Dazu kommt eine Besonderheit dieses Monats. Fällt der letzte Kalendertag auf ein Wochenende, liegt der Monatsschluss in einer Phase mit dünnem Handel. An Krypto-Börsen wird zwar rund um die Uhr gehandelt, das Volumen fällt am Samstag und Sonntag aber deutlich niedriger aus als werktags, weil institutionelle Schreibtische geschlossen sind. In dünnen Büchern bewegen kleinere Aufträge den Kurs stärker. Wer auf einen bestimmten Schlusskurs spekuliert, rechnet deshalb mit größeren Ausschlägen in beide Richtungen.

Praktisch heißt das: Die eigentliche Entscheidung fällt bis Freitagabend. Was am Samstag noch passiert, geschieht in einem Markt, in dem ein einzelner größerer Verkauf prozentual mehr bewegt als am Mittwoch.

Die Monatskerze: Wie aus einem Kursstand eine Bilanz wird

Eine Monatskerze ist die Zusammenfassung aller Kursbewegungen eines Kalendermonats zu vier Werten: Eröffnung, Höchstkurs, Tiefstkurs und Schlusskurs. Diese Definition ist der Grund, warum ein einziger Kursstand am letzten Tag so viel Gewicht bekommt. Alles, was zwischen dem 2. und dem 30. Oktober passiert ist, verschwindet in zwei Zahlen, der Höchst- und der Tiefstmarke. Was bleibt, ist die Differenz zwischen Eröffnung und Schluss.

Für den Oktober 2026 steht die Eröffnung bei 83.576 Dollar bereits fest. Damit ist dieser Kurs die Nulllinie, über der der Monat positiv endet und unter der er negativ endet. Diese Marke ist nicht aus einem Chartmuster abgeleitet und nicht aus einem Durchschnitt, sie ist schlicht der erste gehandelte Kurs des Monats. Genau das macht sie belastbarer als die meisten Marken, über die in Kursanalysen gesprochen wird.

Wichtig für die Einordnung: Eine rote Monatskerze sagt nichts darüber aus, wohin der Kurs im November geht. Die Kerze beschreibt, was war. Der Einfluss entsteht indirekt, über Berichte, über automatisierte Marktkommentare und über die Chartbilder, die Anleger danach vor sich haben.

Stillgelegtes Frachtschiff liegt bei Ebbe schräg auf dem Schlick einer nächtlichen Hafenbucht, an der Kaimauer zieht sich die Flutmarke oberhalb der Reling entlang
Die Flutmarke liegt oberhalb der Reling: 3.293 Dollar trennen den Bitcoin-Kurs vom Oktober-Start.

Was sich seit der Mining-Schwierigkeit vom Sonntag verändert hat

In unserer Bitcoin-Prognose vom Sonntag stand die Anpassung der Mining-Schwierigkeit im Mittelpunkt, die am Donnerstag ansteht. Der Kurs lag damals bei 80.853 Dollar. Seitdem sind 570 Dollar abgeflossen, das sind 0,7 Prozent. Die 80.000er Marke hat in dieser Zeit gehalten, aber knapper als zuvor: Das heutige Tief bei 80.049 Dollar liegt nur noch 49 Dollar darüber.

Neu hinzugekommen ist seitdem vor allem die Zeitachse. Am Sonntag waren es noch sechs Tage bis zum Monatsschluss, jetzt sind es fünf, und der größte Termin der Woche liegt dazwischen. Vier aufeinanderfolgende Tage mit jeweils niedrigerem Tagesstand, gerechnet vom 23. Oktober an, haben den Abstand zum Monatsstart in dieser Zeit von 3,3 auf 3,9 Prozent vergrößert.

Die Mining-Schwierigkeit selbst bleibt ein Faktor für die Kostenseite der Miner, nicht für den Schlusskurs des Monats. Wer die beiden Themen zusammendenkt, sollte die Reihenfolge beachten: Erst kommt der Zinsentscheid am Mittwoch, dann die Anpassung am Donnerstag, dann der Monatsschluss am Samstag.

Drei Marken bis Samstag: 79.332, 80.825 und 83.576 Dollar

Die erste Marke nach unten ist das heutige Tagestief bei 79.332 Dollar. Es ist zugleich der tiefste Stand des Monats und liegt knapp unter der runden 80.000er Schwelle. Reagiert der Kurs dort erneut nach oben, bestätigt das die Zone als Boden des Oktobers. Fällt er darunter, fehlt bis zur nächsten begründeten Auffangmarke der Rest des Septembers.

Die zweite Marke ist das Tageshoch bei 80.825 Dollar. Es markiert, wie weit Käufer den Kurs in den vergangenen 24 Stunden tragen konnten. Erst ein Tagesschluss darüber zeigt, dass die Serie der vier schwächeren Tage gebrochen ist. Vorher ist jede Erholung innerhalb der Tagesspanne von 1,88 Prozent nur Rauschen.

Die dritte Marke ist die Eröffnung des Monats bei 83.576 Dollar. Diese Marke ist weder Widerstand noch Unterstützung im charttechnischen Sinn, sondern die Rechengröße, an der sich die Monatsbilanz entscheidet. Zwischen dem Tageshoch und dieser Marke liegen 2.751 Dollar, also 3,4 Prozent. Das ist der Weg, den der Kurs in fünf Tagen zurücklegen müsste.

Der Terminmarkt neben dem Chart: Fed-Mittwoch und dünnes Wochenende

Wer nur auf den Chart schaut, übersieht den größten Einzelfaktor dieser Woche. Der Sitzungskalender der Fed weist für den 27. und 28. Oktober eine Sitzung des Offenmarktausschusses aus, die Entscheidung fällt also am Mittwoch. Zinsentscheide wirken auf Bitcoin nicht über die Blockchain, sondern über den Dollar und über die Bereitschaft großer Anleger, Risiko zu halten.

Der Mechanismus lässt sich in zwei Sätzen beschreiben. Senkt die Notenbank den Leitzins oder stellt sie eine Senkung in Aussicht, sinkt die Verzinsung sicherer Anlagen, und Kapital sucht Rendite in riskanteren Märkten. Bleibt sie beim bisherigen Kurs oder klingt sie restriktiver als erwartet, geschieht das Gegenteil, und Krypto gehört regelmäßig zu den ersten Positionen, die verkleinert werden.

Für die Monatsbilanz ergibt sich daraus eine klare zeitliche Struktur. Mittwochabend steht fest, in welche Richtung die Woche läuft. Donnerstag und Freitag bleiben, um die Bewegung auszubauen. Der Samstag ist dann der dünnste Handelstag der Woche und taugt nicht mehr dazu, einen Abstand von mehreren Prozent aufzuholen.

Die Stimmung dreht ins Neutrale: Der Index steht bei 50

Der Fear-and-Greed-Index von alternative.me steht am Montag bei 50 Punkten und damit genau in der Mitte der Skala, eingestuft als neutral. Am Vortag waren es 54 Punkte. Der Index fasst Volatilität, Handelsvolumen, Marktdominanz und Umfragewerte zu einer Zahl zwischen 0 und 100 zusammen.

Bemerkenswert ist an diesem Wert, was er nicht zeigt. Bei einem Kurs 36,3 Prozent unter dem Allzeithoch und vier schwächeren Tagen in Folge wäre ein Abrutschen in den Angstbereich naheliegend gewesen. Stattdessen bleibt die Stimmung in der Mitte. Das spricht dafür, dass die Bewegung der vergangenen Tage als geordnete Abgabe wahrgenommen wird und nicht als Panikverkauf.

Für Anleger heißt das: Die Marktstimmung liefert in dieser Woche kein Signal in eine der beiden Richtungen. Wer einen Einstieg erwägt, findet weder die Übertreibung nach unten, die historisch günstige Zeitpunkte markiert hat, noch die Euphorie, vor der sich Vorsicht lohnt.

Hand in Arbeitshandschuh schiebt einen schweren Stahlriegel in das Schließblech eines alten Panzerschranks, im Riegelbart glänzt das Öl
Jede Tranche hat ihre eigene Uhr: Die einjährige Haltefrist beginnt mit dem Kauftag, nicht mit dem Jahreswechsel.

Einordnung der Redaktion: Was für und was gegen eine grüne Bilanz spricht

Aus Sicht der Redaktion ist eine positive Oktober-Bilanz möglich, aber nicht der wahrscheinlichere Fall. Dafür spricht die Größenordnung: 4,1 Prozent in fünf Tagen hat Bitcoin oft genug geschafft, und mit dem Zinsentscheid am Mittwoch steht ein Termin an, der solche Bewegungen regelmäßig auslöst. Dagegen spricht die Richtung der vergangenen vier Tage, der Umstand, dass der Kurs an diesem Montag sein Monatstief gesetzt hat, und die Lage des Monatsschlusses an einem Samstag mit dünnem Handel.

Die Belege dazu stehen oben: Monatsstart 83.576 Dollar, aktueller Stand 80.283 Dollar, Monatstief 80.049 Dollar von heute, Sitzung der Notenbank am 28. Oktober laut Sitzungskalender. Was dagegen spricht, lässt sich beziffern, was dafür spricht, nicht: Niemand kennt das Ergebnis der Sitzung. Deshalb bleibt es bei einer Gewichtung und nicht bei einer Prognose mit Zielkurs. Eine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf ist damit ausdrücklich nicht verbunden.

So prüfst du deine Kostenbasis vor dem Jahreswechsel

Unabhängig davon, wie der Oktober endet, läuft für deutsche Anleger eine Uhr, die mit dem Monatsschluss nichts zu tun hat. Gewinne aus dem Verkauf von Kryptowerten sind nach einem Jahr Haltedauer steuerfrei, und diese Frist läuft für jede einzelne Tranche getrennt. Wer im Oktober oder November 2025 gekauft hat, erreicht sie also gerade jetzt.

Praktisch brauchst du dazu drei Angaben je Kauf: das Datum, die Menge und den Preis. Daraus ergibt sich, welche Tranche die Jahresfrist bereits hinter sich hat und welche nicht. Fehlen dir diese Daten, bekommst du sie als Transaktionsverlauf bei deiner Börse, in der Regel als Datei zum Herunterladen. Die Zuordnung übernehmen Steuer-Tools mit Portfolio-Tracker, die Haltedauer und Anschaffungskosten je Tranche führen.

Zwei Punkte zählen dabei besonders. Erstens gilt die Frist taggenau, nicht kalenderjahresweise, ein Kauf vom 12. November 2025 ist also am 13. November 2026 steuerfrei veräußerbar. Zweitens gilt für die Reihenfolge das Verbrauchsfolgeverfahren deiner Dokumentation, weshalb eine saubere Aufstellung mehr wert ist als jede Kursprognose.

Verwahrung: Warum ein ruhiger Monat ein guter Zeitpunkt ist

Ein Markt ohne große Ausschläge ist der beste Moment, um die Dinge zu erledigen, die bei starker Bewegung liegen bleiben. Dazu gehört die Frage, wo deine Bitcoin tatsächlich liegen. Bestände auf einer Börse sind eine Forderung gegen das Unternehmen, Bestände in einer selbst verwahrten Wallet sind es nicht.

Der Unterschied wird erst im Ernstfall sichtbar, und dann ist es für eine Umstellung zu spät. Wer größere Beträge hält und bisher alles auf der Handelsplattform liegen hat, findet in unserem Vergleich der Hardware-Wallets die Geräte samt Preisen und unterstützten Coins. Der Umzug selbst dauert bei Bitcoin wenige Minuten und kostet die Netzwerkgebühr einer Transaktion.

Oktober-Bilanz: Unter 83.576 Dollar bleibt der Monat rot

Der Oktober entscheidet sich an einer einzigen Zahl, und die steht seit dem 1. Oktober fest. Drei Schritte sind bis Samstag sinnvoll:

  1. Die Marke notieren, nicht den Kurs verfolgen. 83.576 Dollar ist die Linie, über der der Monat positiv endet. Alles zwischen 79.332 und 80.825 Dollar ist Tagesrauschen. Wer handeln will, braucht einen Plan für beide Richtungen, und einen Handelsplatz, der zu seiner Ordergröße passt. Die Konditionen stehen im Vergleich der besten Krypto-Börsen mit Gebühren je Ordergröße.
  2. Den Mittwoch abwarten. Vor der Entscheidung der Notenbank am 28. Oktober ist die Richtung der Woche offen. Wer jetzt auf eine der beiden Seiten setzt, wettet auf ein Ergebnis, das noch niemand kennt. Wie es um die angekündigte Änderung der Haltefrist steht, hält unser Stand der Haltefrist-Reform fest.
  3. Die Haltefristen aufstellen. Für jede Tranche Datum, Menge und Preis zusammentragen und prüfen, welche die Jahresfrist erreicht hat. Dabei helfen die Portfolio-Tracker mit Steuerfunktion, die den Verlauf deiner Börse einlesen.

(Stand: 26. Oktober 2026. Dieser Beitrag ist keine Anlageberatung. Kurse und Gebührenmodelle ändern sich; prüfe die Konditionen vor jedem Kauf beim Anbieter selbst.)

Häufige Fragen zu Bitcoin

Transparenzhinweis: Dieser Beitrag wurde unter Zuhilfenahme künstlicher Intelligenz erstellt und vor der Veröffentlichung redaktionell geprüft. Alle Zahlen und Angaben wurden gegen die im Text verlinkten Primärquellen abgeglichen. Das Beitragsbild wurde mit KI erzeugt.

Verwandte Artikel

Welche Themen sollen wir vertiefen?

Wähle aus, was dich aktuell beschäftigt. Deine Auswahl fließt direkt in unsere Themenplanung ein.

Crypto-News, die wirklich Mehrwert bringen.

Wöchentlich. 60 Sekunden Lesezeit. Sorgfältig kuratiert von unserer Redaktion: kein Hype, keine Werbe-Mails, kein Spam.

Abonnieren

Mehr zum Thema

Alle anzeigen

Vielleicht auch interessant