Die in diesem Artikel bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich zu Informationszwecken und stellen keine Finanzberatung dar. Investitionen in Kryptowährungen sind mit einem hohen Risiko verbunden. Führe immer deine eigene Recherche durch.

XRP Kurs Prognose: Welche Szenarien und welche Nebenkosten du vor dem Quartalsende prüfst

XRP notiert am 26. September 2026 bei 1,55 Dollar, und am 1. Oktober öffnet sich ein Freigabefenster über bis zu 1 Milliarde XRP. Was die ETF-Zuflüsse dagegen halten, welche Marken zählen und welche Kosten dir eine Order wirklich verteuern.

Makroaufnahme einer schweren Metallmünze mit eingeprägtem dreieckigen Pfeilsymbol auf dunkler Steinplatte
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Wer heute nach einer XRP Kurs Prognose sucht, sucht in der Regel nach einer Zahl. Die ehrlichere Antwort ist ein Termin: Am 1. Oktober 2026 öffnet sich das nächste Freigabefenster aus dem Treuhandbestand von Ripple, und es umfasst bis zu 1 Milliarde XRP. Das sind beim aktuellen Kurs rund 1,55 Milliarden Dollar mögliches Angebot, und es trifft auf einen Markt, der in der vergangenen Woche 52,7 Millionen Dollar über Spot-ETFs aufgenommen hat. Dieses Verhältnis erklärt mehr über die kommenden Wochen als jedes Kursziel.

Dieser Artikel rechnet beide Seiten gegeneinander, benennt die Marken, die aus gemessenen Daten folgen, und geht danach die Posten durch, die dir eine Position wirklich verteuern. Denn die Nebenkosten einer XRP-Order sind bei einem Kurs von 1,55 Dollar kein Randthema, sondern derselbe Größenbereich wie eine ganze Tagesbewegung.

XRP Kurs heute: Der gemessene Stand am 26. September 2026

Abgerufen am 26. September 2026 um 18:41 Uhr deutscher Zeit über die Marktdaten von CoinGecko notiert XRP bei 1,55 US-Dollar und 1,36 Euro. Der Kurs liegt damit 1,41 Prozent unter dem Stand von 24 Stunden zuvor. Die Tagesspanne reicht von 1,54 bis 1,58 Dollar, die Marktkapitalisierung beträgt 97,33 Milliarden Dollar, das Handelsvolumen der vergangenen 24 Stunden 3,11 Milliarden Dollar.

Zum Allzeithoch von 3,65 Dollar fehlen 57,5 Prozent. Anders gerechnet: Vom heutigen Niveau aus bräuchte es einen Anstieg von 135,5 Prozent, um dieses Hoch wieder zu erreichen. Wer eine XRP Kurs Prognose an dieser Zahl aufhängt, sollte wissen, wie weit sie trägt.

Zum Vergleich der Marktlage am selben Abrufzeitpunkt: Bitcoin notiert bei 84.134 Dollar und 0,31 Prozent im Plus, Ethereum bei 2.692,74 Dollar und 0,17 Prozent im Plus, Solana bei 121,57 Dollar und 0,15 Prozent im Plus. XRP ist also der einzige der vier großen Werte, der an diesem Tag nachgibt. Das ist keine Schwäche der Technologie, sondern ein Hinweis darauf, dass hier eine eigene Angebotsfrage wirkt.

Treuhandbestand und Freigabefenster: Wie viel Angebot am 1. Oktober kommen kann

Der Treuhandbestand, im Englischen Escrow, ist ein vertraglich gebundener Teil des XRP-Bestands von Ripple, der sich in monatlichen Tranchen nach festem Zeitplan öffnet und nicht frei verkauft werden kann, solange er gebunden ist. Laut dem XRP Supply Report zur Woche 39 vom 26. September 2026 liegen dort derzeit 31,98 Milliarden XRP, also 32,0 Prozent der Gesamtmenge von 100 Milliarden. Weitere 4,74 Milliarden XRP liegen in operativen Wallets.

Das nächste Freigabefenster nennt der Bericht für den 1. Oktober 2026, mit bis zu 1 Milliarde XRP. Zwei Einordnungen dazu, und beide gehören zusammen gelesen:

  • Bis zu 1 Milliarde XRP entsprechen beim Kurs von 1,55 Dollar einem Gegenwert von 1,55 Milliarden Dollar. Gemessen am aktuellen Tagesvolumen von 3,11 Milliarden Dollar ist das rund die Hälfte eines Handelstages.
  • Historisch wird ein solches Fenster nicht vollständig verkauft. Ein großer Teil wird üblicherweise neu gebunden. Wie viel es diesmal wird, steht erst nach dem Termin fest, und genau darin liegt die Unsicherheit der kommenden Tage.

Für dich heißt das nicht, dass der Kurs am 1. Oktober fallen muss. Es heißt, dass an diesem Datum eine Information veröffentlicht wird, die der Markt vorher nicht hat. Wer eine Order plant, entscheidet bewusst, ob sie vor oder nach diesem Termin liegen soll.

ETF-Zuflüsse gegen Freigabemenge: Die Rechnung, die den Takt bestimmt

In der Woche 39 des Jahres 2026 flossen den Spot-ETFs netto 34,0 Millionen XRP zu. Der Wochenverlauf war laut demselben Bericht uneinheitlich: Montag ein Abfluss von 716.000 XRP, Dienstag ein Zufluss von 12,7 Millionen, Mittwoch 12,5 Millionen, Donnerstag 9,9 Millionen, Freitag wieder ein Abfluss von 473.000. Insgesamt halten die ETFs nun 1,16 Milliarden XRP bei einem verwalteten Vermögen von 1,76 Milliarden Dollar.

Jetzt die Rechnung, die selten jemand aufschreibt. Bei 34,0 Millionen XRP Netto-Zufluss pro Woche bräuchte der ETF-Kanal 29,4 Wochen, um die Menge eines einzigen vollen Freigabefensters von 1 Milliarde XRP aufzunehmen. Das ist keine Prognose, sondern eine Division. Das zeigt, in welcher Größenordnung die beiden Kräfte stehen, von denen in fast jeder XRP Kurs Prognose die Rede ist.

Gemessen an der frei verfügbaren Menge, also der Gesamtmenge abzüglich Treuhandbestand und operativer Wallets, halten die ETFs rund 1,83 Prozent. Der Kanal ist also groß genug, um sichtbar zu sein, und zu klein, um ein Freigabefenster allein aufzufangen. Wer sich für diesen Zugangsweg interessiert, findet die Lage für deutsche Anleger im Überblick zu Krypto-ETFs in Deutschland.

Geschlossener Stahltresor mit rundem Zeitschaltwerk und Speichenrad, davor gestapelte Metallmünzen
Der Treuhandbestand öffnet sich nach Zeitplan, nicht nach Marktlage: Am 1. Oktober 2026 sind bis zu 1 Milliarde XRP an der Reihe.

Börsenbestände sinken: Was der Abfluss von 625,9 Millionen XRP aussagt

Der Posten, der in der Woche 39 am deutlichsten ausschlug, war nicht der ETF-Kanal. Die den Börsen zugeordneten Wallets halten laut Bericht 21,14 Milliarden XRP, und das sind 625,9 Millionen XRP weniger als eine Woche zuvor. Beim aktuellen Kurs entspricht das einem Gegenwert von rund 970 Millionen Dollar.

Dieser Abfluss ist das 18,4-Fache des ETF-Zuflusses derselben Woche. Wer nur auf die ETF-Zahlen schaut, übersieht also die größere Bewegung. Sinkende Börsenbestände gelten üblicherweise als Zeichen dafür, dass Bestände in die Eigenverwahrung oder in langfristige Depots wandern und kurzfristig nicht als Verkaufsangebot am Markt stehen.

Eine Warnung gehört dazu, und sie ist wichtig: Börsen-Zuordnungen beruhen auf öffentlich beobachteten Adressen. Eine Umschichtung zwischen internen Wallets eines Anbieters kann wie ein Abfluss aussehen, ohne dass sich an der wirtschaftlichen Lage etwas ändert. Eine einzelne Wochenzahl taugt deshalb als Hinweis, nicht als Beweis. Interessant wird sie, wenn sie sich über mehrere Wochen in dieselbe Richtung fortsetzt.

Welche Marken nach oben und unten jetzt zählen, und warum

Marken sind nur dann brauchbar, wenn ihre Herkunft im Satz steht. Deshalb hier die vier, die aus gemessenen Daten folgen, jeweils mit Begründung:

  • 1,54 Dollar ist das Tief der vergangenen 24 Stunden. Es ist die nächstliegende Marke nach unten, weil dort in den letzten Stunden genug Nachfrage stand, um den Kurs zu drehen.
  • 1,50 Dollar ist eine runde Marke ohne technische Begründung, an der sich aber erfahrungsgemäß Stopp-Aufträge häufen. Wer einen Stopp setzt, legt ihn deshalb nicht knapp darüber.
  • 1,58 Dollar ist das Hoch der vergangenen 24 Stunden und damit der erste Widerstand nach oben.
  • 1,56 Dollar nennt der Bericht als Stand zum Abschluss der Woche 39 nach einem Wochenplus von 4,7 Prozent. Der heutige Kurs von 1,55 liegt knapp darunter, das Wochenplus ist also noch nicht abgegeben.

Die gesamte Tagesspanne von 1,54 bis 1,58 Dollar umfasst 0,04 Dollar, also 2,6 Prozent des Tiefs. Diese Zahl merkst du dir, denn sie ist der Maßstab für den nächsten Abschnitt.

Bull-Case und Bear-Case: Was die Szenarien jeweils voraussetzen

Kursziele sind nur mit Urheber etwas wert. Aus der Marktberichterstattung der vergangenen Wochen lassen sich zwei Lager unterscheiden, und keines davon ist eine Aussage dieser Redaktion.

Der Bull-Case setzt voraus, dass der ETF-Kanal seinen Zufluss über mehrere Wochen hält oder steigert, dass die Börsenbestände weiter sinken und dass vom Freigabefenster nur ein kleiner Teil tatsächlich in den Markt geht. Unter diesen Bedingungen wirkt eine schrumpfende verfügbare Menge auf einen konstanten Nachfragestrom. Die Voraussetzung ist also nicht eine Meinung, sondern ein prüfbarer Zustand, den du jede Woche an denselben drei Zahlen ablesen kannst.

Der Bear-Case setzt voraus, dass ein großer Teil der Freigabe verkauft wird, während der ETF-Kanal in Wochen wie der vergangenen an einzelnen Tagen ins Minus dreht, wie am Montag und Freitag der Woche 39. Dann steht eine wachsende verfügbare Menge einem schwankenden Nachfragestrom gegenüber.

Was beide Lager nicht liefern, ist ein Datum. Deshalb ist die praktischere Frage nicht, welches Szenario du glaubst, sondern welche der drei Zahlen du selbst verfolgst: Freigabemenge, ETF-Nettozufluss, Börsenbestand. Alle drei stehen wöchentlich öffentlich zur Verfügung.

Nebenkosten beim XRP-Kauf: Spread und Gebühren gegen die Tagesspanne

Hier wird aus der Prognose eine Rechnung, die du heute anstellen kannst. Der Spread ist die Differenz zwischen Kauf- und Verkaufskurs, die ein Anbieter stellt, und er ist ein Kostenposten, auch wenn er nicht als Gebühr ausgewiesen wird.

Angenommen, ein Anbieter stellt einen Spread von 1 Prozent. Dann kostet dich der Ein- und Ausstieg zusammen rund 2 Prozent. Die gesamte gemessene Tagesspanne von XRP betrug heute 2,6 Prozent. Deine Handelskosten liegen in diesem Fall also in derselben Größenordnung wie die komplette Tagesbewegung des Kurses. Auf eine Order von 1.000 Euro gerechnet sind das etwa 20 Euro, und bei 1,36 Euro je XRP bekommst du für 1.000 Euro rund 735 XRP.

Praktisch heißt das: Ein Anbieter mit 0,2 Prozent Handelsgebühr und engem Spread ist bei einem Wert dieser Preisklasse kein Komfortthema, sondern der Unterschied zwischen einer Position, die bei Seitwärtsbewegung neutral bleibt, und einer, die verliert. Welche Anbieter in Deutschland welche Konditionen stellen, steht im Vergleich der besten Krypto-Börsen. Prüfe dort zwei Posten getrennt: die ausgewiesene Handelsgebühr und den tatsächlichen Spread zur Handelszeit, denn der zweite steht selten in der Preisliste.

Schreibtischszene mit kleinem schwarzen Hardware-Gerät, gefaltetem Stahlblech und einer Metallmünze
Eigenverwahrung kostet bei XRP eine Besonderheit: Ein Konto auf dem Ledger muss eine Mindestreserve halten.

Destination Tag und Mindestreserve: Zwei XRP-Eigenheiten, die Geld kosten

XRP hat zwei technische Eigenheiten, die andere Werte nicht haben und die bei der ersten Transaktion regelmäßig Geld oder Nerven kosten.

Die erste ist der Destination Tag. Das ist eine Zahl, die einer Zahlung beigelegt wird, um den Empfänger innerhalb eines Sammelkontos zu bezeichnen. Börsen verwenden ein einziges Ledger-Konto für viele Kunden und ordnen Einzahlungen über dieses Tag zu. Laut der Entwicklerdokumentation des XRP Ledger ist das Tag technisch optional, und eine Zahlung ohne Tag wird verarbeitet. Nur ist dann unklar, welchem Kundenkonto der Betrag gutzuschreiben ist, was in der Regel eine manuelle Klärung mit dem Anbieter erfordert. Börsen können die Einstellung RequireDest aktivieren, die Zahlungen ohne Tag von vornherein ablehnt. Ob dein Anbieter das tut, weißt du vorher nicht, also prüfe das Tag bei jeder Einzahlung selbst.

Die zweite ist die Mindestreserve. Ein Konto auf dem XRP Ledger muss laut Dokumentation eine Base Reserve von 1 XRP halten, dazu 0,2 XRP je zusätzlichem Objekt, etwa je Vertrauenslinie. Diese Reserve ist gesperrt und nicht übertragbar, solange das Konto besteht. Beim heutigen Kurs sind das 1,36 Euro Grundreserve und 27 Cent je Objekt. Der Betrag ist klein, aber er erklärt, warum ein frisch angelegtes Wallet nie ganz leer geräumt werden kann. Die Höhe kann sich über das Fee-Voting der Validatoren ändern, sie ist also kein fester Wert für immer.

Haltefrist und Freigrenze: Was du vor dem Quartalsende prüfst

Das Quartalsende am 30. September ist steuerlich kein Stichtag, das Jahresende ist einer. Trotzdem lohnt der Blick jetzt, weil eine Haltefrist rückwärts läuft und im Dezember nicht mehr zu reparieren ist.

Nach Paragraf 23 Einkommensteuergesetz gelten Gewinne aus dem Verkauf von Kryptowerten als private Veräußerungsgeschäfte. Beträgt der Zeitraum zwischen Anschaffung und Verkauf mehr als ein Jahr, bleibt der Gewinn steuerfrei. Innerhalb des Jahres ist er mit dem persönlichen Steuersatz zu versteuern, wobei eine Freigrenze von 1.000 Euro für die Summe aller privaten Veräußerungsgewinne eines Kalenderjahres gilt. Eine Freigrenze ist kein Freibetrag: Wird sie überschritten, ist der gesamte Gewinn steuerpflichtig, nicht nur der Teil darüber.

Daraus folgen drei konkrete Prüfungen für dein Depot:

  1. Schau nach, welche deiner XRP-Tranchen die Jahresfrist noch nicht erreicht haben und wann sie sie erreichen. Ein Verkauf wenige Tage vor Ablauf kostet bei einem spürbaren Gewinn den vollen Steuersatz.
  2. Rechne alle bisherigen privaten Veräußerungsgewinne des Jahres 2026 zusammen, nicht nur die aus Krypto. Erst diese Summe entscheidet über die Freigrenze.
  3. Prüfe, ob deine Anschaffungsdaten und Kurse lückenlos dokumentiert sind. Ohne Nachweis der Haltedauer ist die Steuerfreiheit schwer durchzusetzen.

Dieser Abschnitt ersetzt keine steuerliche Beratung. Bei größeren Beträgen, bei Verkäufen aus mehreren Tranchen oder bei Beständen von mehreren Börsen gehört der Fall zu einem Steuerberater.

Kaufweg unter MiCA: Woran du einen zugelassenen Anbieter erkennst

MiCA ist die EU-Verordnung über Märkte für Kryptowerte. Die Verordnung verlangt von Anbietern, die in der EU Krypto-Dienstleistungen erbringen, eine Zulassung als Krypto-Dienstleister, im Fachjargon CASP, und diese Verordnung regelt Informations- und Verwahrpflichten gegenüber Kunden.

Praktisch prüfst du vor der ersten Order drei Punkte. Erstens, ob der Anbieter eine Zulassung in einem EU-Mitgliedstaat nennt und welche Aufsichtsbehörde sie erteilt hat. Zweitens, ob es zu dem Wert, den du kaufst, ein Informationsdokument gibt und ob die Kosten darin vollständig ausgewiesen sind. Drittens, wie die Verwahrung organisiert ist, also ob deine Bestände getrennt vom Vermögen des Anbieters gehalten werden.

Ein Hinweis zur Abgrenzung, der in der Praxis oft verwechselt wird: Wer XRP über ein Differenzgeschäft oder ein Hebelprodukt handelt, besitzt keine XRP. Damit greift auch die Haltefrist aus dem vorigen Abschnitt nicht, denn diese Gewinne gelten als Kapitaleinkünfte und werden anders besteuert. Wer über diesen Weg nachdenkt, rechnet zusätzlich die laufenden Finanzierungskosten der Position ein, weil sie bei einer Haltedauer von Wochen den erwarteten Gewinn auffressen können.

RLUSD und tokenisierte Werte: Was auf dem XRP Ledger tatsächlich läuft

Ein Argument, das in vielen Prognosen auftaucht, lautet: Auf dem XRP Ledger entsteht echte Nutzung. Die Zahlen dazu lohnen einen genauen Blick, weil sie oft falsch zitiert werden.

Der von Ripple herausgegebene Stablecoin RLUSD hat laut dem Bericht vom 26. September eine Gesamtmenge von 2,41 Milliarden Dollar. Davon liegen 1,07 Milliarden Dollar, also 44 Prozent, auf dem XRP Ledger und 1,34 Milliarden Dollar, also 56 Prozent, auf Ethereum. Die Mehrheit liegt derzeit also nicht auf dem XRP Ledger, auch wenn im Umlauf mehrfach das Gegenteil behauptet wurde. An tokenisierten Realwerten weist der Bericht auf dem Ledger 282 Millionen Dollar verteilten Umlauf aus, dazu 4,06 Milliarden Dollar an registrierten Nominalwerten, was eine andere Größe ist als tatsächlich handelbarer Bestand.

Für eine XRP Kurs Prognose heißt das: Nutzung entsteht, sie ist messbar, und sie ist derzeit klein gegenüber der Marktkapitalisierung von 97,33 Milliarden Dollar. Wer diese Zahlen als Begründung für ein Kursziel heranzieht, sollte sie in dieser Größenordnung nennen und nicht als Durchbruch beschreiben.

XRP Kurs Prognose: Was du daraus mitnimmst

  1. Setze den 1. Oktober in den Kalender, nicht ein Kursziel. Am Freigabetermin entsteht eine Information, die heute niemand hat. Entscheide bewusst, ob deine Order davor oder danach liegt, und lege keinen Stopp knapp über die runde Marke von 1,50 Dollar. Welcher Anbieter dafür enge Konditionen stellt, findest du im Vergleich der besten Krypto-Börsen.
  2. Rechne die Nebenkosten gegen die Tagesspanne von 2,6 Prozent. Ein Spread von 1 Prozent kostet dich im Hin und Her rund 2 Prozent und damit fast die gesamte Tagesbewegung. Prüfe Handelsgebühr und Spread getrennt, und wenn du über ein Hebelprodukt nachdenkst, vergleiche zusätzlich die Finanzierungskosten bei den besten Krypto-Brokern.
  3. Prüfe deine Haltefristen jetzt, nicht im Dezember. Stelle fest, welche Tranchen die Jahresfrist wann erreichen, und rechne alle privaten Veräußerungsgewinne des Jahres gegen die Freigrenze von 1.000 Euro. Die Dokumentation dafür bekommst du mit den Krypto-Steuer-Tools und Portfolio-Trackern in Ordnung.

(Stand: 26. September 2026. Dieser Beitrag ist keine Anlageberatung. Kurse und Gebührenmodelle ändern sich; prüfe die Konditionen vor jedem Kauf beim Anbieter selbst.)

Transparenzhinweis: Dieser Beitrag wurde unter Zuhilfenahme künstlicher Intelligenz erstellt und vor der Veröffentlichung redaktionell geprüft. Alle Zahlen und Angaben wurden gegen die im Text verlinkten Primärquellen abgeglichen. Das Beitragsbild wurde mit KI erzeugt.

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