Die in diesem Artikel bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich zu Informationszwecken und stellen keine Finanzberatung dar. Investitionen in Kryptowährungen sind mit einem hohen Risiko verbunden. Führe immer deine eigene Recherche durch.

Papertrade verliert 1,28 Millionen Dollar am Starttag: Der Referenzpreis kam von Hyperliquid

Die Perp-Plattform Papertrade ging am 10. Oktober mit bis zu 1.000-fachem Hebel an den Start und zog ihre Ausführungspreise aus dem Hyperliquid-Orderbuch. Ein Händler bewegte dort den Ether-Kurs um rund drei Dollar und entnahm dem Liquiditätspool nach Angaben mehrerer Fachmedien zwischen 1,28 und 1,54 Millionen Dollar.

Aufgebrochenes schweres Stahlschloss an einer dunklen Metalltür, der Bügel ist aufgesprengt
12 Min. Lesezeit
Teilen:
Kategorien: Hacks & Sicherheit

Eine neue Handelsplattform hat am 10. Oktober 2026 binnen acht Stunden rund 1,28 Millionen Dollar aus ihrem eigenen Liquiditätspool verloren, und niemand musste dafür eine Sicherheitslücke im Programmcode finden. Es genügte, den Preis zu bewegen, aus dem die Plattform ihre Geschäfte abrechnete. Der Fall Papertrade zeigt, wie empfindlich ein Hebel von 1.000 reagiert, wenn der Referenzpreis von außen kommt und die Deckung dahinter dünn ist.

Papertrade startete mit 1.000-fachem Hebel, der Gegenpart war ein protokolleigener Liquiditätspool

Papertrade ist eine Börse für unbefristete Terminkontrakte, sogenannte Perpetuals, und läuft auf HyperEVM, der mit Ethereum kompatiblen Ausführungsschicht der Hyperliquid-Blockchain. Der Handel öffnete am 10. Oktober 2026 um 10 Uhr Ostküstenzeit. Beworben wurde ein Hebel von bis zu 1.000, also eine Position, die den eingesetzten Betrag tausendfach übersteigt.

Vor dem Start lagen nach Zahlen von DefiLlama rund 85,3 Millionen Dollar an Einzahlungen im Protokoll. Die Angaben zum späteren Stand gehen auseinander: Eine Auswertung nennt 118 Millionen Dollar, eine andere 138 Millionen Dollar von 11.465 Adressen. Wir führen die Spanne so auf, wie die Quellen sie nennen, statt eine Zahl davon zur Tatsache zu erklären.

Der entscheidende Bauplan steckt nicht in der Hebelhöhe, sondern in der Frage, wer auf der anderen Seite eines Geschäfts steht. An einer klassischen Terminbörse findet sich zu jedem Käufer ein Verkäufer. Bei Papertrade läuft jede Position gegen einen Pool, den das Protokoll selbst hält. Wer dort gewinnt, gewinnt aus diesem Pool, und wer verliert, zahlt in ihn ein. Laut der Dokumentation des Anbieters entfallen dadurch die sonst üblichen Funding-Zahlungen zwischen Long- und Short-Seite, und es wird kein entsprechender Terminkontrakt auf Hyperliquid selbst gehandelt. Die Geschäfte sind synthetisch.

Der Ausführungspreis kam aus dem Mittelwert des Hyperliquid-Spot-Orderbuchs

Damit ein synthetisches Geschäft abgerechnet werden kann, braucht es einen Preis. Papertrade nahm dafür den Mittelwert zwischen dem besten Kaufgebot und dem besten Verkaufsangebot im Spot-Orderbuch von Hyperliquid, in der Fachsprache der Mittelpunkt des BBO, also der Best Bid and Offer. Dieser eine Satz ist der Kern des gesamten Vorgangs: Wer die Gebote auf dem Hyperliquid-Spotmarkt verschiebt, verschiebt damit unmittelbar den Preis, zu dem Papertrade Positionen bewertet und schließt.

Ein Mittelpunktpreis ist an sich eine saubere Wahl, weil er die Handelsspanne zwischen Kauf- und Verkaufsseite neutral halbiert. Er setzt aber voraus, dass der Markt, aus dem er stammt, tief genug ist, um nicht von einer einzelnen Order verschoben zu werden. Genau diese Voraussetzung prüfte am Starttag jemand nach.

6.060 Ether am Spotmarkt und drei Dollar Preisbewegung

Der Ablauf, den mehrere Fachmedien unabhängig voneinander beschreiben, folgte einem einfachen Muster. Zuerst eröffnete eine Adresse eine große Position auf Papertrade. Danach kaufte und verkaufte dieselbe Adresse wiederholt Ether auf dem Hyperliquid-Spotmarkt. Ein Kauf von rund 6.060 Ether hob den dortigen Preis nach den vorliegenden Angaben um etwa drei Dollar an.

Drei Dollar klingen bei einem Ether-Kurs im Bereich von 2.500 Dollar nach nichts. Es sind rund 0,12 Prozent. Bei einem Hebel von 1.000 wird aus 0,12 Prozent Preisbewegung jedoch eine Veränderung des eingesetzten Kapitals um ein Vielfaches. Der Hebel ist hier kein Nebenaspekt, er ist der Verstärker, der eine wirtschaftlich belanglose Bewegung in einen Millionenbetrag übersetzt. Wer Ether handelt, findet die laufende Lage samt Marken auf unserer Ethereum Kurs Prognose.

52.000 Dollar Gebühren, 1,28 Millionen Dollar aus dem Liquiditätspool

Das Hin und Her auf dem Spotmarkt war nicht kostenlos. Die Adresse zahlte nach den vorliegenden Berichten rund 52.000 Dollar an Handelsgebühren und bewegte an diesem Tag Ether im Gegenwert von etwa 231 Millionen Dollar. Dem gegenüber stand eine Entnahme aus dem Liquiditätspool von Papertrade, die die meisten Quellen mit 1,28 Millionen Dollar angeben; eine Auswertung nennt 1,54 Millionen Dollar. Uneinheitlich ist auch, ob es sich dabei um die Bruttoentnahme oder den Nettogewinn handelt.

Die Adresse ist keine Gelegenheitsadresse. Nach den vorliegenden Angaben handelt sie seit Februar 2025 auf Hyperliquid, startete mit rund 2 Millionen Dollar, kommt auf ein Gesamtvolumen von 14,2 Milliarden Dollar und einen Nettogewinn von 13,1 Millionen Dollar. Ein Bericht nennt zudem einen späteren Verlust von rund 450.000 Dollar, nachdem eine mit 660-fachem Hebel eröffnete Short-Position auf Ether liquidiert wurde. Der Hebel schneidet in beide Richtungen, auch für die Seite, die ihn zu beherrschen glaubt.

Zehn Milliarden Dollar Open Interest bei 54 Millionen Dollar Deckung

Die zweite Zahl, die diesen Fall erklärt, ist das Open Interest, also die Summe aller offenen Positionen. Auswertungen von Blockchain-Daten nennen für den 10. Oktober einen Höchststand von 10,1 Milliarden Dollar, eine andere Quelle spricht von rund 11 Milliarden Dollar, dem lediglich 54 Millionen Dollar an Deckung gegenüberstanden. Selbst am unteren Rand dieser Spanne stehen offene Positionen und hinterlegtes Kapital in einem Verhältnis von etwa 185 zu 1.

Ein Pool, der so viel Positionsvolumen trägt, muss jede Bewegung des Referenzpreises ausgleichen. Deshalb reichte eine Kursverschiebung von drei Dollar aus, um einen siebenstelligen Betrag zu verschieben. Nach dem Vorfall fiel das Open Interest den Berichten zufolge um 88 Prozent.

Durchtrenntes Glasfaserkabel auf dunklem Stahl, aus beiden Schnittflächen treten leuchtende Lichtfasern
Papertrade hing an einer einzigen Preisleitung: dem Mittelwert des Hyperliquid-Orderbuchs.

Papertrades Stellungnahme: lockere Exposure-Limits, kein übersehener Programmfehler

Papertrade hat den Vorgang öffentlich eingeordnet. Der Anbieter bestätigte Versuche, die Referenzpreise für Bitcoin und Ethereum zu bewegen, und erklärte, die Positionslimits bereits verschärft zu haben. Dem Vorwurf eines übersehenen Fehlers widersprach er: Die anfänglichen Obergrenzen für das Risikovolumen seien bewusst weit gesetzt worden, um dem Handelsstart Raum zu geben. Zusätzlich erklärte der Anbieter, der Händler habe den größten Teil des Gewinns in den Liquiditätspool zurückgegeben. Diese Angabe ließ sich nach Darstellung der berichtenden Medien nicht unabhängig überprüfen, und wir führen sie deshalb als Aussage des Anbieters, nicht als belegte Tatsache.

Ebenfalls aus der eigenen Dokumentation stammt ein Punkt, den Händler kennen sollten: Die Verwaltung des Protokolls kann neue Positionen anhalten, Märkte einfrieren und Gebührenparameter ändern. Das ist bei einer Plattform, die als Gegenpart ihres eigenen Pools auftritt, nachvollziehbar und begrenzt zugleich, worauf du dich im Ernstfall verlassen kannst.

Spot Price Manipulation: 32 Fälle und 68,65 Millionen Dollar in diesem Jahr

Papertrade ist kein Einzelfall, sondern der jüngste Eintrag in einer Gruppe, die 2026 beständig wächst. Grundlage ist die öffentliche Vorfallsliste von DefiLlama mit 1.301 Einträgen, aus der wir alle 294 Vorfälle mit einem Datum im Jahr 2026 ausgezählt haben. Diese Auswertung hat cryptoticker.io am 13. Oktober 2026 selbst erhoben.

Die 294 Vorfälle dieses Jahres summieren sich auf 2.245 Millionen Dollar. 42 von ihnen sind als Oracle Manipulation eingeordnet, zusammen 74,65 Millionen Dollar. Das ist nach Zugriffskontrolle mit 53 Fällen und Buchungsfehlern bei Anteilen und Token mit 50 Fällen die dritthäufigste Kategorie des Jahres. Innerhalb dieser Gruppe trägt die Technik, die auch bei Papertrade beschrieben wird, die Bezeichnung Spot Price Manipulation: 32 Fälle, zusammen 68,65 Millionen Dollar.

Zwei Zahlen daraus ordnen die Größe ein. Der mittlere Fall dieser Gruppe liegt bei 0,40 Millionen Dollar, der größte bei 18,40 Millionen Dollar, verzeichnet am 16. April 2026 für Rhea Lend. Mit 1,28 Millionen Dollar liegt Papertrade also gut dreifach über dem typischen Fall und weit unter dem Rekord. Das Muster ist in diesem Jahr Alltag geworden, die Beträge sind es nicht.

Bemerkenswert ist dabei die Verschiebung der Angriffsfläche. In den Fällen aus dem Frühjahr traf es überwiegend Kreditprotokolle, bei denen ein verschobener Preis eine Position fälschlich als überdeckt erscheinen ließ. Papertrade wurde dagegen an der Abrechnung getroffen, nicht an der Besicherung. Beide Male war die Ursache dieselbe: ein Preis von außen, dessen Markt flacher war als die Hebelwirkung dahinter.

Ein Pool als Gegenpart haftet anders als ein Orderbuch

Für die Einordnung lohnt der Blick auf die Bauweise, denn sie entscheidet, wer am Ende zahlt. Bei einer Perp DEX mit Orderbuch stellen andere Händler die Gegenseite. Verliert einer, gewinnt ein anderer, und das Protokoll vermittelt. Bricht dort ein Preis weg, greifen Versicherungsfonds und automatische Entschuldung, wie wir am Beispiel mehrerer Anbieter in unserem Vergleich der besten Perp DEX aufgeschlüsselt haben.

Was ein protokolleigener Pool für dich ändert

Steht ein Pool auf der Gegenseite, sind alle Händler zusammen gegen diesen Pool positioniert, und seine Tiefe ist die harte Grenze jeder Auszahlung. Zwei Dinge folgen daraus. Erstens entscheidet über das Risiko das Verhältnis zwischen offenen Positionen und hinterlegtem Kapital, nicht die Höhe des angebotenen Hebels. Zweitens trifft ein erfolgreicher Angriff auf den Referenzpreis den Topf, aus dem alle anderen ihre Gewinne beziehen, und nicht einen einzelnen Gegenspieler. Wer bei Papertrade am 10. Oktober im Plus lag, hing an demselben Pool, aus dem die 1,28 Millionen Dollar abflossen.

Daran lässt sich eine Plattform messen, bevor du Kapital einzahlst: Woher kommt der Preis, wie tief ist der Markt dahinter, und wie hoch darf das Open Interest im Verhältnis zur Deckung steigen? Papertrade hat die Antwort auf die dritte Frage erst nach dem Vorfall nachgezogen.

Dunkler Wasserstrudel zieht sich trichterförmig in einen metallenen Abfluss hinab
Gegenpart jeder Position war der Liquiditätspool des Protokolls, nicht ein anderer Händler.

Hebelgrenze 2:1 und 25 Prozent Steuer: der Rahmen für Anleger in Deutschland

Ein Hebel von 1.000 ist für Privatanleger in Deutschland über regulierte Wege nicht erreichbar, und das ist kein Zufall. Die europäische Wertpapieraufsicht ESMA hat 2018 im Rahmen ihrer Produktinterventionsmaßnahmen die Hebel für Differenzkontrakte je nach Basiswert begrenzt und für Kryptowährungen die strengste Stufe gezogen. Die Begrenzung gilt für Privatkunden; professionelle Kunden fallen nicht darunter. In Deutschland hat die BaFin diese Vorgaben in dauerhafte nationale Maßnahmen überführt. Unsere Einordnung der Hebelgrenzen bei Perpetuals vom 3. Oktober 2026 beschreibt, wie sich das auf die einzelnen Produktarten verteilt: Perpetuals und die MiFID-Hebelgrenze.

Eine Plattform wie Papertrade liegt außerhalb dieses Rahmens, weil sie nicht als zugelassener Wertpapierdienstleister in der EU auftritt. Für Hyperliquid selbst haben wir am 15. September 2026 festgehalten, dass dort keine MiCA-Zulassung vorliegt. Praktisch heißt das, dass weder eine Einlagensicherung noch eine deutsche Beschwerdestelle greift, wenn ein Pool leerläuft. Wenn du Hebelprodukte innerhalb des regulierten Rahmens suchst, führt der Weg über zugelassene Anbieter; welche Häuser welche Hebel und Kosten ansetzen, steht in unserem Überblick der besten Krypto-Broker.

Steuerlich ist der Unterschied zum Coinkauf erheblich. Gewinne aus Perpetuals und Futures erfasst das Finanzamt nach unserer Aufstellung vom 12. Oktober 2026 als Kapitalerträge mit 25 Prozent zuzüglich Solidaritätszuschlag, und das ab dem ersten Geschäft. Die einjährige Haltefrist für Kryptowährungen greift hier nicht. Die Einzelheiten samt Verlustverrechnung stehen in unserem Beitrag zur Steuer auf Krypto-Futures und Perps.

Unsere Einschätzung zum Starttag von Papertrade

Aus Sicht der Redaktion ist der Vorgang weniger ein Angriff als eine Preisfrage, die zu spät gestellt wurde. Dafür sprechen drei Belege: Der Referenzpreis stammte laut Dokumentation aus dem Mittelpunkt eines Spot-Orderbuchs, das Open Interest erreichte nach Blockchain-Daten 10,1 Milliarden Dollar bei 54 Millionen Dollar Deckung, und der Anbieter selbst nennt seine anfänglichen Risikogrenzen weit gesetzt. Wer einen Hebel von 1.000 an einen Markt bindet, den 6.060 Ether um 0,12 Prozent bewegen, findet seine echte Obergrenze im Orderbuch und nicht in der Hebelzahl.

Dagegen spricht, dass der Mechanismus funktionierte, wie er sollte: Der Pool zahlte, die Limits wurden nachgezogen, das Open Interest fiel um 88 Prozent. Kein Guthaben ging durch einen Programmfehler verloren. Ob die Rückgabe des Gewinns tatsächlich erfolgte, bleibt offen, solange nur der Anbieter sie bestätigt. Eine Bewertung der Plattform als Anlage ist das nicht, und eine Kauf- oder Verkaufsempfehlung erst recht nicht.

Papertrade-Limits: 185 zu 1 war das eigentliche Problem

Drei Schritte ordnen die Lage für dich ein:

  1. Preisquelle und Markttiefe zusammen lesen. Frage bei jeder Hebelplattform, aus welchem Orderbuch der Abrechnungspreis kommt und welches Volumen dort nötig ist, um ihn um ein Zehntelprozent zu bewegen. Welche Anbieter ihre Preise aus mehreren Quellen mitteln und welche an einer einzigen hängen, steht im Vergleich der besten Perp DEX.
  2. Open Interest gegen Deckung stellen. Ein Verhältnis wie 185 zu 1 ist ein Warnsignal unabhängig vom beworbenen Hebel. Innerhalb des regulierten Rahmens bleibt der Hebel für Privatkunden bei Kryptowährungen auf der strengsten ESMA-Stufe; welche Häuser dort wie teuer sind, zeigt unsere Übersicht der besten Krypto-Broker.
  3. Steuerliche Einordnung vor dem ersten Trade klären. Perpetuals laufen in Deutschland als Kapitalerträge mit 25 Prozent plus Solidaritätszuschlag, ohne Haltefrist, und mit eigenen Regeln zur Verlustverrechnung. Wer viele Geschäfte abrechnet, braucht eine saubere Erfassung; Werkzeuge dafür findest du unter Krypto-Steuer-Tools und Portfolio-Tracker.

(Stand: 13. Oktober 2026. Dieser Beitrag ist keine Anlageberatung. Kurse und Gebührenmodelle ändern sich; prüfe die Konditionen vor jedem Kauf beim Anbieter selbst.)

Häufige Fragen zu Papertrade

Transparenzhinweis: Dieser Beitrag wurde unter Zuhilfenahme künstlicher Intelligenz erstellt und vor der Veröffentlichung redaktionell geprüft. Alle Zahlen und Angaben wurden gegen die im Text verlinkten Primärquellen abgeglichen. Das Beitragsbild wurde mit KI erzeugt.

Verwandte Artikel

Welche Themen sollen wir vertiefen?

Wähle aus, was dich aktuell beschäftigt. Deine Auswahl fließt direkt in unsere Themenplanung ein.

Crypto-News, die wirklich Mehrwert bringen.

Wöchentlich. 60 Sekunden Lesezeit. Sorgfältig kuratiert von unserer Redaktion: kein Hype, keine Werbe-Mails, kein Spam.

Abonnieren

Mehr zum Thema

Alle anzeigen

Vielleicht auch interessant