Die in diesem Artikel bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich zu Informationszwecken und stellen keine Finanzberatung dar. Investitionen in Kryptowährungen sind mit einem hohen Risiko verbunden. Führe immer deine eigene Recherche durch.

XRP Kurs bei 1,28 Dollar: Droht durch den Binance-Hacker der nächste Rückschlag?

Analyse: Der Angreifer aus dem Binance-Hack hat 233,46 Millionen XRP auf sechs neue Wallets verteilt, unsere Abfrage am XRP Ledger zeigt bisher keine einzige Abbuchung. Welche Marken bis zum Optionsverfall am 8. November zählen und was Anleger in Deutschland bei Verwahrung, Hebel und Haltefrist jetzt angehen.

Nächtliches Frachtterminal mit sechs verschlossenen Stahlcontainern in einer Reihe, am vordersten leuchtet das XRP-Zeichen als hellblaues Neonzeichen
13 Min. Lesezeit
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Der XRP Kurs steht am Dienstagabend, 3. November, bei 1,28 Dollar und liegt damit 3,7 Prozent über dem Vortag. Über dem Markt hängt allerdings ein Bestand, der in keiner Kursanzeige auftaucht: 233,46 Millionen XRP aus dem Binance-Hack vom 29. Oktober, zum aktuellen Kurs rund 299 Millionen Dollar wert. Der Angreifer hat sie in der Nacht zum Montag auf sechs neue Wallets verteilt.

Belegt ist: Bis Dienstagabend hat keine dieser sechs Wallets auch nur eine einzige Zahlung abgeschickt, das zeigt unsere eigene Abfrage am XRP Ledger. Unsere Einschätzung dazu folgt weiter unten: Der Bestand ist ein echtes Risiko für den Kurs, er rechtfertigt aber keine hektischen Verkäufe. Dieser Artikel zeigt, was auf dem Ledger passiert ist, warum Ripple die Coins nicht sperren kann, welche Kursmarken bis zum 8. November zählen und was Anleger in Deutschland bei Verwahrung, Hebel und Haltefrist jetzt sinnvoll angehen.

Binance-Hacker verteilt 233 Millionen XRP: Der Ablauf auf dem XRP Ledger

Am Abend des 29. Oktober flossen ab 20:05 Uhr UTC binnen rund vier Minuten 233,46 Millionen XRP aus fünf Binance-Wallets auf eine einzige Adresse des Angreifers, wie Bitcoin.com News anhand der Ledger-Daten berichtet. Danach ruhte der Bestand gut 80 Stunden.

In der Nacht zum Montag, 2. November, begann die Verteilung. Ab 03:47 Uhr UTC gingen zunächst Testzahlungen über je 1.000 XRP an sechs neu angelegte Adressen. Zwischen 03:52 und 04:00 Uhr UTC folgten neun große Überweisungen. Fünf Wallets erhielten am Ende je 40 Millionen XRP, drei davon in zwei Raten zu 30 und 10 Millionen. Die sechste Wallet bekam 33,46 Millionen XRP. Auf der Ausgangsadresse blieben 23,7 XRP zurück, also praktisch nichts.

Ein solches Muster ist typisch für die erste Phase der Geldwäsche: Der Angreifer prüft mit kleinen Beträgen, ob die Zieladressen funktionieren, und teilt die Beute auf, damit kein einzelnes Konto den ganzen Betrag trägt. Die US-Bundespolizei FBI ordnet den Angriff auf Binance der nordkoreanischen Gruppe TraderTraitor zu. Welche Adressen das FBI dazu veröffentlicht hat, steht in unserem Bericht zur FBI-Sperrliste nach dem Binance-Hack.

Eigene Abfrage am XRP Ledger: Alle sechs Wallets halten still

Für diesen Artikel haben wir die Ausgangsadresse und die sechs Zieladressen am Dienstagabend direkt am XRP Ledger abgefragt, im validierten Ledger 108.094.101. Gezählt haben wir den Bestand jeder Adresse und jede ausgehende Zahlung seit dem Eingang der Beute. Diese Auswertung hat cryptoticker.io am 3. November 2026 selbst erhoben.

Wallet (gekürzt)Bestand in XRPAusgehende Zahlungen
rhfA8Q…c9XB40.001.0000
rKxwzj…DH1F40.001.0000
ryB7NE…ktmx40.001.0000
rhXtRt…cuxNRD40.001.0000
rsNoNk…seisW40.001.0000
raoMrx…tebm5t33.455.9200
Summe233.460.9200

Die Summe trifft die gemeldeten 233,46 Millionen XRP auf den Coin genau. Jede der sechs Wallets hat neben den Überweisungen des Angreifers nur eingehende Buchungen verzeichnet, keine einzige Abbuchung. Wer die Spur selbst verfolgen will, findet die Ausgangsadresse im öffentlichen XRPL-Explorer; von dort führen die Zahlungen zu allen sechs Zielen.

Der Befund hat zwei Seiten. Solange die Coins still liegen, drücken sie nicht auf den Markt. Verfügbar bleiben die Coins aber jederzeit, und eine einzige Überweisung an eine Börse oder einen Tauschdienst würde den Überhang sichtbar machen.

Warum Ripple natives XRP nicht einfrieren kann

Bei Stablecoins wie Tether, USDC oder Ripples eigenem RLUSD gibt es einen Herausgeber, der Guthaben auf bestimmten Adressen sperren kann. Ripple hat nach dem Binance-Hack gestohlene RLUSD auf diese Weise eingefroren, wie Bitcoin.com News berichtet. Natives XRP funktioniert anders: Ein nativer Coin ist die Grundwährung einer Blockchain selbst, er wird von keinem Unternehmen ausgegeben, und es gibt niemanden, der eine Sperrfunktion auslösen könnte. Ripple hält zwar große XRP-Bestände, hat aber keinen technischen Zugriff auf fremde Konten.

Der Engpass für den Angreifer liegt deshalb woanders: bei den Börsen und Tauschdiensten. Wer gestohlene XRP zu Geld machen will, muss sie irgendwann bei einem Anbieter einzahlen, und dort können Compliance-Teams Einzahlungen von markierten Adressen ablehnen oder einfrieren. Genau dieses Muster kennen XRP-Halter aus dem September. Damals schob der Angreifer beim Bitget-Hack rund 103 Millionen XRP auf fünf Konten, im Wert von etwa 83 Millionen Dollar, und auch dort konnte Ripple nichts sperren. Die Hintergründe zu Herausgeber-Token und nativen Coins haben wir im Stück über die Grenzen des Einfrierens gestohlener Coins ausführlich erklärt.

Der Vergleich zeigt die Größenordnung: Der aktuelle Bestand ist mehr als doppelt so groß wie damals, gemessen in XRP, und dreieinhalbmal so groß in Dollar.

Dunkler Kontrollraum mit Leitstand, auf dem Pult leuchtet ein einzelnes rotes Warnlicht neben einer ruhenden Hand
Ab der Einzahlung auf eine Börse können Compliance-Teams gestohlene XRP stoppen, auf dem Ledger selbst kann es niemand.

299 Millionen Dollar gegen 1,6 Milliarden Tagesumsatz: So groß ist der Überhang

Auf den ersten Blick wirkt der Bestand klein. 233,46 Millionen XRP sind knapp 0,37 Prozent der umlaufenden Menge von rund 63,35 Milliarden XRP, die CoinGecko am Dienstagabend ausweist. Aussagekräftiger ist der Vergleich mit dem Handel: Das gesamte XRP-Handelsvolumen der vergangenen 24 Stunden lag bei rund 1,65 Milliarden Dollar. Der Bestand des Angreifers entspricht damit gut 18 Prozent eines Tagesumsatzes.

Ein Verkauf in dieser Größe auf einen Schlag würde die Orderbücher spürbar belasten. Dass es so kommt, ist allerdings nicht ausgemacht. Bei den übrigen Teilen der Beute nutzte der Angreifer bisher vor allem Tauschdienste und Brücken zwischen Blockchains statt der großen Börsen. Nach Schätzung des Analysten SomaXBT, die Cryptopolitan zitiert, liefen binnen zwei Tagen rund 242 Millionen Dollar über Routen mit Tron-Bezug, davon etwa 140 Millionen Dollar über Relay und THORChain. Der Bitcoin-Anteil der Beute hat sich laut Bitcoin.com News bisher nicht bewegt.

XRP Kurs seit dem Bruch der 1,30 Dollar: Was sich seit Freitag verändert hat

Am Freitag, 31. Oktober, notierte XRP bei 1,247 Dollar. Zuvor war der Kurs am 29. und 30. Oktober von 1,32 Dollar bis auf ein Tief bei 1,21 Dollar gefallen und hatte die Marke von 1,30 Dollar gerissen, die seit Mitte Oktober jeden Rücksetzer aufgefangen hatte. Die Einzelheiten stehen in unserer Analyse zum XRP Kurs unter 1,30 Dollar.

Seitdem hat sich der Kurs um knapp drei Prozent erholt. Am Dienstag bewegte er sich laut CoinGecko zwischen 1,24 und 1,29 Dollar, die 1,30 Dollar sind aber noch nicht zurückerobert. Neu dazugekommen ist am Dienstag das Ledger-Update fixCleanup3_4_0, das mit 33 von 35 Validatoren auf Kurs zur Aktivierung ist; was das technisch bedeutet, steht in unserem Artikel zum Ledger-Fix bei XRP.

Die Daten unter der Oberfläche sind gemischt. Laut einer Auswertung von crypto.news sank die Zahl der Wallets mit 10 bis 100 Millionen XRP zuletzt von 351 auf 339, während die Bestände auf Börsenadressen um rund 47 Millionen XRP stiegen. Beides deutet eher auf Verkaufsbereitschaft großer Halter hin. Die US-Spot-ETFs auf XRP verzeichneten am 2. November einen kleinen Nettoabfluss von 529.510 Dollar; seit dem Start summieren sich die Zuflüsse auf rund 1,81 Milliarden Dollar. Die Coinbase-Prämie, also der Preisaufschlag auf der US-Börse Coinbase gegenüber dem Weltmarkt, lag bei etwa minus 0,16 Prozent: US-Käufer halten sich zurück. Dagegen steht die Zahl der neu angelegten Wallets auf dem XRP Ledger, die am 1. November mit 7.934 den sechsthöchsten Tageswert des Jahres erreichte.

Optionsmarkt preist 8,7 Prozent Schwankung bis zum 8. November

Wie nervös der Markt ist, zeigt der Terminmarkt. Nach Optionsdaten von Coinbase, über die U.Today am Dienstagmorgen berichtete, erwarten Optionshändler für XRP bis zum 8. November eine Bewegung von 8,7 Prozent in die eine oder andere Richtung. Bei Bitcoin liegt der Wert bei 5,8 Prozent, bei Ethereum bei 7,7 Prozent. XRP gehört damit zusammen mit Solana zu den Coins mit der höchsten erwarteten Schwankung.

Die implizite Volatilität ist die Schwankungsbreite, die sich aus den Preisen der Optionen ergibt. Der Wert beschreibt eine Standardabweichung, also eine Spanne, in der der Kurs mit rund 68 Prozent Wahrscheinlichkeit bleiben soll. U.Today rechnete auf Basis von 1,25 Dollar eine Spanne von etwa 1,14 bis 1,36 Dollar. Vom Dienstagabend aus, bei 1,28 Dollar, ergibt dieselbe Rechnung rund 1,17 bis 1,39 Dollar. Eine Richtung gibt der Optionsmarkt damit nicht vor, wohl aber die Größe der Bewegung, auf die sich Anleger einstellen sollten.

XRP Marken: 1,23 und 1,20 Dollar unten, 1,30 und 1,40 Dollar oben

Für die kommenden Tage zeichnen sich vier Marken ab. Unten liegt zuerst das Tagestief bei 1,24 Dollar, knapp darunter die 1,23 Dollar, die der Analyst Ali Charts als Grenze zwischen Käufern und Verkäufern nennt; ein Schlusskurs im Vierstundenchart unter 1,23 Dollar würde nach seiner Lesart die Verkäufer stärken. Die nächste Unterstützung folgt bei 1,20 bis 1,21 Dollar, dort lag am 30. Oktober das Tief des Einbruchs.

Oben ist die 1,30 Dollar die entscheidende Hürde. Die Marke war im Oktober der Boden und ist seit dem Bruch zum Widerstand geworden. Darüber liegt die nächste Marke bei 1,40 Dollar, dem Bereich der Zwischenhochs von Mitte Oktober. Bemerkenswert: Die obere Grenze der Optionsspanne liegt mit rund 1,39 Dollar fast genau dort, die untere mit 1,17 Dollar knapp unter dem Oktobertief.

Unsere Einschätzung: Ein Überhang mit Zeitzünder, aber kein Verkaufssignal

Aus Sicht der Redaktion spricht mehr dafür, dass der Bestand des Angreifers den XRP Kurs über Wochen begleitet, als dass er ihn in einer einzigen Welle drückt. Die Belege: Die Coins lagen nach unserer Abfrage bis Dienstagabend vollständig still, bei den anderen Teilen der Beute wählte der Angreifer bisher den langsamen Weg über Tauschdienste, und Börsen können Einzahlungen von markierten Adressen ablehnen. Der Optionsmarkt preist zudem eine Schwankung von 8,7 Prozent ein, keinen Absturz.

Dagegen spricht, dass 299 Millionen Dollar knapp ein Fünftel eines Tagesumsatzes sind und dass die großen Halter bereits Bestände an die Börsen verlagern. Bewegen sich die sechs Wallets, ist ein Test der 1,20 Dollar wahrscheinlich. Eine Kaufempfehlung oder Verkaufsempfehlung leiten wir daraus nicht ab. Wer XRP hält, sollte die 1,23 Dollar als Warnmarke kennen und die eigene Position so bemessen, dass ein Rücksetzer um zehn Prozent tragbar bleibt. Ein Totalverlust ist bei Kryptowerten nie ausgeschlossen.

Hand hält eine markenlose Hardware-Wallet über einem Holztisch, daneben Steuerordner und Taschenrechner im Lampenlicht
Eigene Verwahrung und eine saubere Dokumentation der Käufe zahlen sich nach einem Börsen-Hack doppelt aus.

XRP auf Binance oder in der eigenen Wallet: Verwahrung nach der Wiedereröffnung

Binance hat die Auszahlungen für XRP am 1. November als eine der ersten Währungen wieder geöffnet und am 3. November weitere Netzwerke freigeschaltet. Nach eigenen Angaben hat die Börse rund 95 Prozent der gestohlenen Werte aus Firmenmitteln ersetzt; andere Berichte nennen zum Teil 90 Prozent, eine abschließende Bilanz will Binance mit dem Untersuchungsbericht vorlegen. Wie es zur Sperre kam, steht in unserem Bericht zu den pausierten Binance-Auszahlungen.

Für XRP-Halter folgen daraus zwei praktische Punkte. Erstens: Wer XRP von einer Börse in die eigene Wallet überträgt, braucht auf dem XRP Ledger eine aktivierte Adresse mit einer kleinen Mindestreserve, die auf dem Konto gebunden bleibt. Beim Weg zurück auf eine Börse ist fast immer ein Destination Tag nötig, eine Zahlenkennung, über die die Börse die Einzahlung deinem Konto zuordnet; fehlt sie, hängt die Gutschrift am Kundendienst. Zweitens: Nimm keine XRP von unbekannten Absendern an, etwa über außerbörsliche Geschäfte. Stammen sie aus einer der markierten Wallets, kann die Börse bei der Einzahlung dein Konto vorübergehend sperren, auch wenn du mit dem Diebstahl nichts zu tun hast.

Wer größere Bestände langfristig hält, verwahrt sie am sichersten auf einer Hardware-Wallet, deren Schlüssel nie mit dem Internet in Berührung kommen. Welche Geräte XRP unterstützen und was sie kosten, zeigt unser Hardware-Wallet-Vergleich.

Hebel auf XRP: Bei 8,7 Prozent Schwankung droht schnell die Liquidation

Die erwartete Schwankung von 8,7 Prozent ist vor allem für Hebelpositionen gefährlich. Eine Liquidation ist die Zwangsschließung einer gehebelten Position durch die Börse, sobald die hinterlegte Sicherheit die Verluste nicht mehr deckt. Mit zehnfachem Hebel reicht rechnerisch eine Gegenbewegung von knapp zehn Prozent, je nach Börse und Erhaltungsmarge schon etwas weniger, und das eingesetzte Kapital ist weg.

Bei XRP kommt eine Besonderheit dazu: Sollten sich die sechs Wallets des Angreifers in Richtung einer Börse bewegen, verbreitet sich die Meldung über Dienste wie Whale Alert binnen Minuten. Solche Nachrichten lösen oft kurze, heftige Abwärtsspitzen aus, die gehebelte Long-Positionen reihenweise schließen. Wer mit Hebel handelt, setzt den Stopp deshalb mit Abstand zu den bekannten Marken bei 1,23 und 1,20 Dollar, dort liegen erfahrungsgemäß besonders viele Aufträge.

Haltefrist und Freigrenze: Die Steuerseite bei einem Verkauf von XRP

Wer aus Sorge vor dem Überhang verkaufen will, sollte vorher auf das Kaufdatum schauen. In Deutschland ist der Verkauf von XRP ein privates Veräußerungsgeschäft nach Paragraf 23 Einkommensteuergesetz. Liegen zwischen Kauf und Verkauf mehr als zwölf Monate, ist der Gewinn steuerfrei. Innerhalb der Frist sind Gewinne steuerpflichtig, sofern alle Gewinne aus privaten Veräußerungsgeschäften im Jahr zusammen 1.000 Euro oder mehr erreichen. Die Freigrenze ist kein Freibetrag: Wer sie überschreitet, versteuert den gesamten Gewinn, nicht nur den Teil darüber.

Umgekehrt gilt: Verluste aus XRP-Verkäufen innerhalb der Haltefrist lassen sich mit Gewinnen aus anderen privaten Veräußerungsgeschäften verrechnen. Eine Reform der Haltefrist ist in der Diskussion, beschlossen ist sie nicht; den aktuellen Stand hält unsere Übersicht zur Krypto-Haltefrist und ihrer Reform fest. Wer über mehrere Börsen und Wallets handelt, behält die Fristen am einfachsten mit einem Steuer-Tool im Blick, das die Käufe automatisch zuordnet.

Kaufweg unter MiCA: Worauf es beim Nachkauf von XRP ankommt

Wer die Schwankung zum Nachkauf nutzen will, kauft in Deutschland am besten bei einem Anbieter mit Zulassung nach der europäischen Kryptoverordnung MiCA. MiCA ist das EU-Regelwerk für Kryptodienstleister; zugelassene Anbieter müssen Kundengelder getrennt vom eigenen Vermögen halten und unterliegen der Aufsicht, in Deutschland der BaFin. Ob ein Anbieter zugelassen ist, lässt sich im Register der europäischen Wertpapieraufsicht ESMA nachschlagen.

Ein Börsen-Hack wie bei Binance zeigt zudem, warum es sinnvoll ist, nicht das gesamte Guthaben auf einer einzigen Plattform liegen zu lassen. Welche Börsen mit MiCA-Zulassung XRP anbieten und was der Kauf dort kostet, zeigt unser Überblick über regulierte Kryptobörsen. Ein Sparplan in festen Raten nimmt bei hoher Schwankung zudem die Frage nach dem richtigen Einstiegszeitpunkt aus der Rechnung.

XRP Kurs: Solange die sechs Wallets stillhalten, zählt die 1,30 Dollar

  1. Verwahrung ordnen: Lass langfristige XRP-Bestände nicht auf einer einzelnen Börse liegen und prüfe bei jeder Einzahlung den Destination Tag. Geeignete Geräte für die eigene Verwahrung findest du im Hardware-Wallet-Vergleich.
  2. Kaufweg wählen: Kaufe nur bei Anbietern mit MiCA-Zulassung und behalte die Marken 1,23 und 1,30 Dollar im Blick, statt dem Kurs hinterherzulaufen. Die Anbieter stehen in unserem Überblick über regulierte Kryptobörsen.
  3. Steuer dokumentieren: Notiere Kaufdatum und Kaufpreis jeder Tranche, bevor du verkaufst, damit Haltefrist und Freigrenze greifen. Passende Werkzeuge zeigt der Vergleich der Krypto-Steuer-Tools.

(Stand: 3. November 2026. Dieser Beitrag ist keine Anlageberatung. Kurse und Gebührenmodelle ändern sich; prüfe die Konditionen vor jedem Kauf beim Anbieter selbst.)

Häufige Fragen zu XRP

Transparenzhinweis: Dieser Beitrag wurde unter Zuhilfenahme künstlicher Intelligenz erstellt und vor der Veröffentlichung redaktionell geprüft. Alle Zahlen und Angaben wurden gegen die im Text verlinkten Primärquellen abgeglichen. Das Beitragsbild wurde mit KI erzeugt.

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