Die in diesem Artikel bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich zu Informationszwecken und stellen keine Finanzberatung dar. Investitionen in Kryptowährungen sind mit einem hohen Risiko verbunden. Führe immer deine eigene Recherche durch.

Dogecoin Kurs am dünnsten Handelstag des Monats: Was du jetzt tun kannst

Einordnung: Der Dogecoin Kurs legte am Samstag 0,52 Prozent auf 0,0758 Dollar zu, doch der Handel war so dünn wie an keinem anderen Oktobertag. Was die Umschlagquote von 2,56 Prozent für deine nächste Order und für die Steuererklärung bedeutet.

Großer kupferner Trichter auf einem Stahlgestell mit dem Dogecoin-Zeichen in der Trichterwand, durch den nur ein dünnes Rinnsal Metallkugeln rinnt
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Belegt ist: An der Börse Kraken wechselten am Samstag bis zum Abend Dogecoin im Wert von 0,77 Millionen Dollar den Besitzer, verteilt auf 2.582 Abschlüsse. Im Oktoberschnitt waren es 3,96 Millionen Dollar und 7.986 Abschlüsse am Tag. Unsere Einschätzung dazu folgt weiter unten: Für den Kurs ist dieser ausgetrocknete Handel das wichtigere Signal als die 0,5 Prozent Plus, die am selben Tag auf dem Kurszettel standen.

Der Kurs von Dogecoin notierte am Samstagabend bei 0,0758 Dollar, nach Daten von CoinGecko ein Plus von 0,52 Prozent binnen 24 Stunden. Die Marktkapitalisierung lag bei 11,86 Milliarden Dollar, das reicht für Rang 12 unter allen Kryptowährungen. Interessanter als diese Zahlen ist an diesem Wochenende, wie wenig dahintersteht.

Dogecoin Kurs bei 0,0758 Dollar, der Umsatz auf dem Monatstief

Die Tagesspanne am Samstag blieb eng. Zwischen dem Tageshoch bei 0,076349 Dollar und dem Tagestief bei 0,074826 Dollar lagen 2,04 Prozent. Am 29. Oktober, also nur zwei Tage zuvor, waren es noch 4,2 Prozent. Die Bewegung hat sich also halbiert, und der Umsatz ist noch viel stärker eingebrochen.

Die Zahlen vom Handelsplatz machen das deutlich. Auf Kraken kamen am Samstag bis zum Abend 10,25 Millionen DOGE zusammen. Am Freitag waren es im selben Paar 70,98 Millionen Stück, und die Zahl der Abschlüsse lag bei 14.219 statt bei 2.582. Selbst wenn in den letzten Stunden des Tages noch etwas dazukommt, bleibt der 31. Oktober der dünnste Handelstag des gesamten Monats.

Was ein Handelstag überhaupt misst

Der Tagesumsatz ist die Summe aller Käufe und Verkäufe eines Kalendertags an einem Handelsplatz, bewertet zum jeweiligen Kurs. Er sagt nichts über die Richtung, aber viel über die Beteiligung: Wie viele Marktteilnehmer stellen überhaupt Gebote, und wie groß sind sie. Ein steigender Kurs bei fallendem Umsatz bedeutet, dass wenige Käufe genügt haben, um ihn zu heben. Genau das gilt für diesen Samstag.

Zum Vergleich der Spitzentag des Monats: Am 8. Oktober liefen über denselben Handelsplatz 126,81 Millionen DOGE und 19.659 Abschlüsse, im Gegenwert von 10,81 Millionen Dollar. Der Samstag kam auf ein Vierzehntel davon.

Balkendiagramm des täglichen Dogecoin-Umsatzes an der Börse Kraken im Oktober 2026 in Millionen Dollar, der letzte Balken ist der niedrigste des Monats
Jeder Balken ist ein Oktobertag am Paar DOGE/USD der Börse Kraken, eigene Berechnung aus den Tagesdaten des Handelsplatzes.

Umschlagquote: Dogecoin dreht weniger als Bitcoin und Litecoin

Ein einzelner Handelsplatz kann täuschen, deshalb lohnt der Blick auf den Gesamtmarkt. Über alle Börsen zusammen wurden binnen 24 Stunden Dogecoin für 303,8 Millionen Dollar gehandelt. Gemessen an einer Marktkapitalisierung von 11,86 Milliarden Dollar sind das 2,56 Prozent. Diese Kennzahl heißt Umschlagquote und zeigt, welcher Anteil des gesamten Bestands an einem Tag die Hand wechselt.

Bei Bitcoin lag dieselbe Quote am Samstagabend bei 3,95 Prozent, bei Litecoin bei 3,81 Prozent. Dogecoin dreht also deutlich weniger als die beiden älteren Werte, obwohl der Coin als besonders handelsaktiv gilt. Nur Shiba Inu lag mit 1,55 Prozent noch darunter.

Für Anleger ist das die eigentliche Nachricht dieses Wochenendes. Eine niedrige Umschlagquote heißt, dass im Orderbuch wenig Gegenpartei steht. Wer größere Stücke bewegt, verschiebt den Kurs selbst, und zwar in beide Richtungen.

Ein dünnes Orderbuch verteuert jede Market-Order

Das Orderbuch ist die Liste aller offenen Kauf- und Verkaufsaufträge an einer Börse, sortiert nach Preis. Zwischen dem höchsten Kaufgebot und dem niedrigsten Verkaufsangebot klafft der Spread. Je weniger Aufträge eingestellt sind, desto breiter wird diese Lücke und desto weiter ist der nächste Preis, zu dem noch jemand bereit ist zu handeln.

Eine Market-Order kauft zum nächstbesten verfügbaren Preis, egal welcher das ist. In einem dünnen Buch frisst sie sich durch mehrere Preisstufen nach oben. Die Differenz zwischen dem Kurs, den du auf dem Bildschirm gesehen hast, und dem Preis, zu dem die Order wirklich ausgeführt wurde, heißt Slippage. An einem Tag mit 2.582 statt 14.219 Abschlüssen ist sie messbar größer als sonst.

Eine Limit-Order legt dagegen den Höchstpreis fest, den du zahlen willst. Ausgeführt wird sie nur, wenn jemand zu diesem Preis verkauft, und sie kann liegen bleiben. Dafür weißt du vorher, was der Kauf kostet. Wie weit Spread und Gebühren zwischen den Handelsplätzen auseinanderliegen, zeigt unser Vergleich der Krypto-Börsen; bei kleinen Beträgen entscheidet die Gebührenstruktur oft mehr als der Kurs selbst.

Die 0,0750er Marke hält wieder, das Ziel bei 0,0695 Dollar blieb aus

Am 30. Oktober hatten wir an dieser Stelle beschrieben, wie der Dogecoin Kurs die 0,0750er Marke riss und als nächstes Ziel 0,0695 Dollar in Reichweite kam. Seitdem hat sich die Lage gedreht, ohne dass ein neuer Käuferschub zu sehen wäre.

Der Tagesschluss am 29. Oktober lag bei 0,07509 Dollar, am 30. Oktober bei 0,07588 Dollar, am 31. Oktober bei 0,07562 Dollar. Die Marke von 0,0750 Dollar ist damit zurückerobert und hat in den beiden folgenden Tagen gehalten. Das genannte Ziel von 0,0695 Dollar wurde nicht erreicht, der tiefste Punkt der vergangenen sieben Tage lag bei 0,0721 Dollar.

Nach oben begrenzt das Wochenhoch bei 0,081357 Dollar den Spielraum. Zwischen diesem Hoch und dem aktuellen Kurs liegen gut 7 Prozent. Die beiden Marken, die in den nächsten Tagen zählen, sind damit benannt: 0,0748 Dollar als Tagestief vom Samstag nach unten, 0,0814 Dollar als Wochenhoch nach oben. Beide stammen aus dem Handel der vergangenen Tage und nicht aus einem Modell.

Aufgeschlagener Aktenordner mit Steuerbelegen auf einem Küchentisch, daneben ein Tischrechner und ein Stapel Kassenbons, eine Hand blättert eine Seite um
Wer im Oktober mit Verlust verkauft hat, braucht die Belege spätestens zur Steuererklärung.

Oktober-Bilanz: 20 Prozent Minus bei schrumpfendem Umsatz

Über den ganzen Monat gerechnet fällt die Bilanz deutlich aus. Der letzte Septemberschluss lag bei 0,0944953 Dollar, der Stand am 31. Oktober bei 0,075617 Dollar. Das sind genau 20,0 Prozent Verlust in einem Monat. Auf Jahressicht steht Dogecoin 59 Prozent tiefer, vom Allzeithoch bei 0,7316 Dollar trennen den Kurs 89,6 Prozent.

Bemerkenswert ist der Verlauf innerhalb des Monats. Die umsatzstärksten Tage lagen in der ersten Oktoberhälfte, als der Kurs noch zwischen 0,084 und 0,096 Dollar pendelte. In der zweiten Hälfte ist der Umsatz auf unter 4 Millionen Dollar am Tag gefallen, an drei Tagen sogar unter 1,5 Millionen. Der Abwärtsschritt kam also bei abnehmender Beteiligung zustande, nicht bei einer Verkaufswelle.

Verlustverrechnung: Was das Oktober-Minus steuerlich auslöst

Wer im Oktober verkauft und dabei Verlust gemacht hat, sollte die Belege nicht wegräumen. In Deutschland fallen Käufe und Verkäufe von Kryptowährungen unter die privaten Veräußerungsgeschäfte nach Paragraf 23 Einkommensteuergesetz. Entscheidend ist dort die Haltefrist von einem Jahr: Wer länger als zwölf Monate hält, verkauft steuerfrei, und zwar unabhängig von der Höhe des Gewinns.

Innerhalb des Jahres gilt die andere Seite derselben Regel. Gewinne sind steuerpflichtig, sobald alle privaten Veräußerungsgeschäfte eines Jahres zusammen die Freigrenze von 1.000 Euro erreichen. Verluste aus diesen Geschäften lassen sich nur mit Gewinnen derselben Art verrechnen, nicht mit dem Arbeitslohn und nicht mit Aktiengewinnen. Übrig gebliebene Verluste trägt das Finanzamt ins nächste Jahr vor oder ins vorige zurück.

Praktisch heißt das: Ein im Oktober realisierter Verlust aus Dogecoin senkt die Steuer auf einen Gewinn, den du im selben Jahr mit einem anderen Coin gemacht hast. Dafür muss der Verlust aber in der Anlage SO der Steuererklärung auftauchen, und dafür brauchst du jede Transaktion mit Datum, Menge und Kurs. Programme, die den Abzug aus den Börsen ziehen und die Fristen automatisch rechnen, nehmen dir diese Arbeit ab.

Ob die Haltefrist in dieser Form bestehen bleibt, ist politisch offen. Den aktuellen Stand der Debatte führen wir in unserer Übersicht zur Krypto-Haltefrist fortlaufend nach.

Unsere Einschätzung: Der dünne Handel wiegt schwerer als das Tagesplus

Aus Sicht der Redaktion ist das Plus von 0,52 Prozent an diesem Samstag kein Zeichen von Stärke. Dafür spricht die Zusammensetzung des Tages: 2.582 Abschlüsse gegenüber einem Oktoberschnitt von 7.986, eine Tagesspanne von 2,04 Prozent statt 4,2 Prozent zwei Tage zuvor, eine Umschlagquote von 2,56 Prozent gegenüber 3,95 Prozent bei Bitcoin. Ein Kurs, der sich bei einem Fünftel des üblichen Umsatzes bewegt, ist leicht zu heben und ebenso leicht wieder zu drücken.

Dagegen spricht ein nüchterner Einwand: Der 31. Oktober war ein Samstag, und Wochenenden sind am Krypto-Markt regelmäßig ruhiger. Das erklärt den Rückgang aber nicht allein. Die vier übrigen Samstage des Monats kamen auf 2,32, 1,57, 2,21 und 4,77 Millionen Dollar Umsatz, also auf das Zwei- bis Sechsfache dieses Tages. Die Austrocknung ist damit mehr als ein Wochenendeffekt, und sie passt zum Verlauf der gesamten zweiten Monatshälfte.

Was daraus folgt, ist keine Richtungsaussage. Ein Ausbruch über das Wochenhoch bei 0,0814 Dollar wäre ohne anziehenden Umsatz wenig wert, weil ihm die Beteiligung fehlt, die ihn trägt. Umgekehrt gilt dasselbe für einen Rutsch unter 0,0748 Dollar. Die Umsatzzahl der nächsten Tage sagt mehr über die Belastbarkeit einer Bewegung als die Bewegung selbst.

Dogecoin-Umsatz: Erst über 4 Millionen Dollar trägt eine Bewegung

Drei Schritte ergeben an diesem Wochenende Sinn, und alle drei lassen sich in wenigen Minuten erledigen.

  1. Spread und Gebühren an deinem Handelsplatz nachsehen. Vergleiche das höchste Kaufgebot mit dem niedrigsten Verkaufsangebot und rechne die Differenz in Prozent um. Liegt sie über einem halben Prozent, kostet eine Market-Order mehr als die Handelsgebühr selbst. Welche Plätze bei kleinen Ordern günstig bleiben, zeigt der Börsenvergleich.
  2. Käufe in dieser Marktlage als Limit-Order aufgeben. Setze den Limitpreis auf einen Wert, den du bezahlen willst, etwa in der Nähe des Tagestiefs von 0,0748 Dollar, und akzeptiere, dass die Order liegen bleiben kann. Wer regelmäßig größere Beträge bewegt, findet die Konditionen dafür im Brokervergleich.
  3. Verkäufe aus dem Oktober für die Steuererklärung sichern. Zieh dir den Transaktionsabzug deiner Börse mit Datum, Menge und Kurs und lege ihn zu den Unterlagen für das Steuerjahr 2026. Die passende Software dafür steht im Steuer-Tool-Vergleich.

(Stand: 31. Oktober 2026. Dieser Beitrag ist keine Anlageberatung. Kurse und Gebührenmodelle ändern sich; prüfe die Konditionen vor jedem Kauf beim Anbieter selbst.)

Häufige Fragen zu Dogecoin

Transparenzhinweis: Dieser Beitrag wurde unter Zuhilfenahme künstlicher Intelligenz erstellt und vor der Veröffentlichung redaktionell geprüft. Alle Zahlen und Angaben wurden gegen die im Text verlinkten Primärquellen abgeglichen. Das Beitragsbild wurde mit KI erzeugt.

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