Die in diesem Artikel bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich zu Informationszwecken und stellen keine Finanzberatung dar. Investitionen in Kryptowährungen sind mit einem hohen Risiko verbunden. Führe immer deine eigene Recherche durch.

Deutschlands Bankenriesen setzen auf Krypto: Deutsche Bank und Sparkassen, der Stand zum Start 2026

Die Deutsche Bank plant bis Ende 2026 die Kryptoverwahrung für institutionelle Kunden, die Sparkassen wollen ab Mitte Oktober Kryptohandel in ihrer App anbieten. Wo beide Vorhaben stehen.

Goldene Bitcoin-Münze und eine kleine Deutschlandfahne auf einem Banktresen vor einer Stadtsilhouette in der Abenddämmerung
|
5 Min. Lesezeit
Teilen:

Aktualisiert am 25.09.2026: Beide Vorhaben aus diesem Bericht vom Juli 2025 sind inzwischen konkret, vollständig live ist aber noch keines. Die Deutsche Bank hat am 16.09.2026 angekündigt, dass ihre Verwahrung für Bitcoin, Ether und ausgewählte Stablecoins noch in diesem Jahr für institutionelle Kunden und Firmenkunden startet, vorbehaltlich der aufsichtsrechtlichen Genehmigung und ausdrücklich nicht für Privatkunden. Die Sparkassen wollen den Kryptohandel ab Mitte Oktober 2026 in ihrer Banking-App anbieten, wobei jede Sparkasse selbst entscheidet, wann sie ihn freischaltet. Der ursprüngliche Bericht folgt unten, ergänzt um den aktuellen Stand.

Deutsche Bank und Sparkassen Krypto: Wo stehen die Pläne im September 2026?

Deutsche Bank: In einer Pressemitteilung vom 16.09.2026 hat die Bank ihre Verwahrlösung für digitale Vermögenswerte bestätigt. Zum Start soll sie Bitcoin und Ether abdecken, dazu die Stablecoins und E-Geld-Token USDC, EURC und EURAU, tokenisierte Finanzinstrumente stehen auf der Planung. Zielgruppe sind Unternehmen, Vermögensverwalter, Hedgefonds, Verwahrstellen, Broker und staatliche Institutionen in Europa. Die Deutsche Bank verwaltet Wallets und private Schlüssel im Auftrag der Kunden. Der Start mit ersten Kunden ist für dieses Jahr geplant, steht aber unter dem Vorbehalt, dass das aufsichtsrechtliche Verfahren abgeschlossen wird. Privatkunden sind ausdrücklich nicht Teil des Angebots.

Sparkassen: Der Handel soll in der Sparkassen-App als "Krypto powered by Deka" verfügbar sein, entwickelt von der DekaBank, dem Wertpapierhaus der Sparkassen. Nach einer internen Testphase im September ist der Start ab Mitte Oktober 2026 geplant, und zwar in Wellen, weil jede Sparkasse selbst entscheidet, ob und wann sie die Funktion aktiviert. Zum Start sind Bitcoin, Ethereum, XRP, Solana und Polygon vorgesehen. Die Ordergebühr beträgt 99 Cent, dazu kommt ein Spread, den die Bank festlegt. Die Verwahrung bleibt bei der DekaBank, Kundinnen und Kunden erhalten also eine Depotposition und keinen eigenen privaten Schlüssel. Unsere Einordnung zum geplanten Start des Kryptohandels bei der Sparkasse trennt Belegtes von Offenem, und unser Ratgeber zur Krypto-Verwahrung bei der Sparkasse erklärt, was der fehlende Schlüssel in der Praxis bedeutet.

Deutschlands größte Banken steigen in Krypto ein

Im Juli 2025 rückten zwei Ankündigungen die deutschen Banken ins Zentrum der europäischen Kryptodebatte: Sowohl die Deutsche Bank als auch die Sparkassen-Finanzgruppe bereiteten Kryptodienste ab 2026 vor. Für das klassische Bankwesen war das eine klare Hinwendung zu Anlagen wie Bitcoin und Ethereum.

Deutsche Bank plant Verwahrung für Bitcoin und Krypto

Im Juli 2025 wurde bekannt, dass die Deutsche Bank 2026 die Verwahrung von Bitcoin und anderen Kryptowährungen anbieten wollte. Der Dienst richtete sich an institutionelle Kunden, und damals war noch offen, ob Privatkunden folgen würden.

Die Kryptoverwahrung ist ein zentraler Baustein der Infrastruktur: Sie erlaubt Banken, digitale Vermögenswerte so sicher aufzubewahren wie klassische Wertpapiere. Mit einem solchen Dienst würde die Deutsche Bank institutionelle Anleger, Hedgefonds und andere professionelle Kunden bedienen, die Krypto über eine regulierte Bank halten wollen.

Der Schritt knüpfte an das langjährige Interesse der Deutschen Bank an der Blockchain-Technologie an und zeigte, dass etablierte Banken Krypto nicht mehr als Randmarkt sehen, sondern als Anlageklasse, die eine belastbare Infrastruktur braucht.

Sparkassen-Finanzgruppe plant direkten Kryptohandel

Die Sparkassen, mit rund 50 Millionen Kundinnen und Kunden die größte Bankengruppe Deutschlands, bereiteten zur gleichen Zeit den Kryptohandel ab 2026 vor.

Der Plan soll es Privatkunden ermöglichen, Kryptowährungen direkt über ihr Sparkassenkonto zu kaufen und zu verkaufen, ohne ein Konto bei einer separaten Börse zu eröffnen. Für die Krypto-Adoption in Deutschland ist das ein bedeutender Schritt.

Mit dem Netz aus örtlichen Sparkassen und einer Marke, der viele vertrauen, könnte das Kryptoangebot der Sparkassen zum Vorbild für andere öffentlich-rechtliche Institute werden. Was es im Vergleich zu einer Börse kostet, zeigt unsere Auswertung der Krypto-Gebühren bei Sparkasse und Volksbank.

Warum steigen die Banken gerade jetzt in Krypto ein?

Viele Beobachter beschrieben die Stimmung 2025 so, dass die Banken fürchteten, etwas zu verpassen. Weil die Nachfrage von Institutionen wuchs und Kunden nach einem sicheren Zugang zu Krypto fragten, begannen klassische Banken, die nötige Infrastruktur aufzubauen.

Die EU-Verordnung über Märkte für Kryptowerte (MiCA), die seit dem 30.12.2024 vollständig gilt, gibt den Banken dafür einen gemeinsamen Rechtsrahmen, und die Nachfrage europäischer Anleger steigt weiter. Statt ein Konto bei einer Börse zu eröffnen, können Millionen Europäer Krypto womöglich bald über die eigene Bank kaufen. Wer die heutigen Möglichkeiten vergleichen will, findet sie in unserem Vergleich der Kryptobörsen.

Wie es weitergeht

Mit dem Markteintritt der Deutschen Bank und der Sparkassen positioniert sich Deutschland als einer der führenden Märkte Europas für Kryptodienste über Banken. Die nächsten Monate zeigen, wie schnell aus den Plänen echte Produkte werden: Die Deutsche Bank muss das aufsichtsrechtliche Verfahren noch abschließen, und bei den Sparkassen hängt der Start von jedem einzelnen Institut ab.

Kommen beide Vorhaben wie geplant, stehen Bitcoin und andere Kryptowerte in Deutschland neben klassischen Anlagen in ganz gewöhnlichen Banking-Apps, unter dem Dach regulierter Banken.

FAQ

Wann können Sparkassenkunden Bitcoin kaufen?

Der Start von "Krypto powered by Deka" in der Sparkassen-App ist ab Mitte Oktober 2026 geplant. Jede Sparkasse entscheidet selbst, wann sie die Funktion freischaltet, der Start fällt deshalb von Institut zu Institut unterschiedlich aus.

Können Privatkunden die Kryptoverwahrung der Deutschen Bank nutzen?

Nein. Laut der Mitteilung der Deutschen Bank vom 16.09.2026 richtet sich die Verwahrung ausschließlich an institutionelle Kunden und Firmenkunden in Europa.

Welche Kryptowährungen verwahrt die Deutsche Bank?

Zum Start Bitcoin und Ether, dazu die Stablecoins und E-Geld-Token USDC, EURC und EURAU.

Was kostet der Kryptohandel bei der Sparkasse?

Geplant ist eine Ordergebühr von 99 Cent, dazu ein Spread, den die Bank festlegt. Die Coins verwahrt die DekaBank, nicht deine eigene Wallet.

Transparenzhinweis: Dieser Beitrag wurde unter Zuhilfenahme künstlicher Intelligenz erstellt und vor der Veröffentlichung redaktionell geprüft. Alle Zahlen und Angaben wurden gegen die im Text verlinkten Primärquellen abgeglichen. Das Beitragsbild wurde mit KI erzeugt.

Verwandte Artikel

Welche Themen sollen wir vertiefen?

Wähle aus, was dich aktuell beschäftigt. Deine Auswahl fließt direkt in unsere Themenplanung ein.

Crypto-News, die wirklich Mehrwert bringen.

Wöchentlich. 60 Sekunden Lesezeit. Sorgfältig kuratiert von unserer Redaktion: kein Hype, keine Werbe-Mails, kein Spam.

Abonnieren

Mehr zum Thema

Alle anzeigen

Vielleicht auch interessant