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„Unsere unternehmerische Beweglichkeit muss Vorrang haben“: Animoca Brands vertagt den Nasdaq-Gang

Animoca Brands hat den Börsengang über die Currenc Group am 22. September ausgesetzt und nennt keinen neuen Termin. Was das Beteiligungshaus hinter The Sandbox und Moca Chain wirklich trägt, steht in seinem eigenen Zwischenbericht.

Halb herabgelassene Stahlschranke vor der dunklen Einfahrt eines monumentalen Finanzgebäudes bei Nacht
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Animoca Brands geht vorerst nicht an die Börse. Das Beteiligungshaus aus Hongkong, das hinter dem Spiel The Sandbox, dem MOCA-Token und mehr als 620 Minderheitsbeteiligungen steht, hat am 22. September 2026 die Gespräche über seinen geplanten Börsengang an der Nasdaq ausgesetzt. Ein Datum für einen neuen Anlauf nennt das Unternehmen nicht.

Damit verschwindet der Teil der Geschichte, der seit November 2025 die meiste Aufmerksamkeit bekam. Übrig bleibt, was im eigenen Zwischenbericht vom 8. September steht: ein Beteiligungsbuch mit einem beizulegenden Zeitwert von 411 Millionen US-Dollar, ein radikal verkleinertes Spielegeschäft und eine neue Blockchain für digitale Identität, die seit dem 29. September läuft. Diese drei Teile entscheiden darüber, was der Name Animoca heute wert ist, und sie erzählen eine nüchternere Geschichte als jede Börsenmeldung.

Was Animoca Brands ist: ein Beteiligungshaus mit über 620 Minderheitsbeteiligungen

Animoca Brands hat 2014 als Spieleentwickler angefangen und ist heute vor allem eine Holding. Eine Holding ist ein Unternehmen, dessen Geschäft hauptsächlich darin besteht, Anteile an anderen Firmen zu halten und zu verwerten, statt selbst Produkte zu verkaufen. Im eigenen Zwischenbericht beschreibt das Unternehmen seine Lage als „Minderheitsbeteiligungen an über 620 Portfoliounternehmen in mehr als 20 Sektoren".

Diese Zahl ist der Kern des Geschäftsmodells und gleichzeitig sein größtes Bewertungsproblem. Wer 620 kleine Anteile hält, von denen die meisten keinen Börsenkurs haben, arbeitet mit Schätzungen statt mit Marktpreisen. Animoca setzt den beizulegenden Zeitwert dieser Beteiligungen für den 31. Dezember 2025 mit 411 Millionen US-Dollar an. Daneben führt das Unternehmen 68 Millionen US-Dollar in Bargeld und Stablecoins, digitale Vermögenswerte über 177 Millionen US-Dollar und Token-Reserven außerhalb der Bilanz über 306 Millionen US-Dollar.

Die bekanntesten Namen in diesem Buch sind The Sandbox, Open Campus, Anichess, GAMEE und TinyTap. Wie breit das Haus daneben streut, zeigt der eigene Nachrichtenstrom des Jahres 2026: eine Zusammenarbeit mit Franklin Templeton zu tokenisierten Anlagen, ein Masternode-Validator im XDC-Netzwerk, eine Mehrheitsübernahme von GAMEE durch Alpha Compute und ein Programm über bis zu zehn Millionen US-Dollar für Entwickler auf der KI-Agenten-Plattform Minds. Wer die Breite dieses Feldes einordnen will, findet die vier großen Häuser des Web3-Gaming samt ihren Abschaltungen in unserem Überblick zu Yuga, Animoca, Pudgy und Sky Mavis.

Der Reverse Merger mit der Currenc Group: Was der Deal vorsah

Am 3. November 2025 kündigte Animoca den Weg an die Nasdaq über einen Reverse Merger an. Bei einem Reverse Merger kauft eine bereits börsennotierte Gesellschaft ein nicht notiertes Unternehmen, dessen Eigentümer danach die Mehrheit am gemeinsamen Haus halten. Die Börsennotierung wird also übernommen statt neu beantragt, und genau das macht den Weg schneller und billiger als ein klassischer Börsengang.

Käufer auf dem Papier war die an der Nasdaq notierte Currenc Group. Animocas Anteilseigner hätten nach den damaligen Angaben rund 95 Prozent der gemeinsamen Gesellschaft gehalten. Als Zieltermin für den Abschluss galt das dritte Quartal 2026. Im Mai 2026 verlängerten beide Seiten die Exklusivitätsfrist, also den Zeitraum, in dem keine Verhandlungen mit Dritten erlaubt sind. Die in der Berichterstattung genannten Bewertungen für das Vorhaben reichten von rund einer Milliarde bis zu 2,4 Milliarden US-Dollar, und keine Seite hat je eine davon bestätigt.

Seit dem 22. September liegt die Fusion auf Eis

In seiner Mitteilung vom 22. September 2026 spricht Animoca von der gegenseitigen Aussetzung der Gespräche. Als Grund nennen beide Seiten, dass der geschätzte Zeitraum bis zum Abschluss „nicht zu ihren jeweiligen kurz- und mittelfristigen strategischen Zielen passt". Mitgründer und Executive Chairman Yat Siu wird mit dem Satz zitiert: „While we hold our proposed merger with Currenc Group in high regard, our corporate agility must take precedence." Auf Deutsch: Die Fusion halte man hoch, die eigene unternehmerische Beweglichkeit habe aber Vorrang.

Zwei Formulierungen aus derselben Mitteilung sind für die Einordnung wichtiger als die Absage selbst. Die Gespräche könnten wieder aufgenommen werden, „wenn und sobald die Umstände es erlauben" — ein Hintertürchen ohne Frist. Und Animoca bleibe „voll dem Ziel verpflichtet, an einer großen öffentlichen Börse wieder notiert zu werden". Das Wort „wieder" ist kein Zufall, dazu weiter unten mehr.

Stapel gebundener Geschäftsberichte mit metallenem Prüfstempel auf einem dunklen Besprechungstisch
Der Weg an eine große Börse hängt für Animoca an einem Satz testierter Jahresabschlüsse.

Warum die testierten Bilanzen der eigentliche Engpass sind

In derselben Mitteilung steht der Satz, der die Lage am besten beschreibt: Animoca hat die geprüften Jahresabschlüsse für 2023 erst am 17. Juli 2026 vorgelegt und arbeitet an denen für 2024. Ein Unternehmen, das im Oktober 2026 noch am Abschluss für 2024 sitzt, kann an einer großen Börse schlicht nicht notieren, unabhängig davon, wie attraktiv sein Beteiligungsbuch aussieht.

Der Mechanismus dahinter ist einfach und gilt an jedem regulierten Handelsplatz. Eine Börsenzulassung verlangt von einem Emittenten geprüfte Zahlen für mehrere zurückliegende Geschäftsjahre, erstellt nach einem anerkannten Standard und bestätigt von einem Wirtschaftsprüfer. Bei einem Haus mit 620 Beteiligungen ist das besonders aufwendig: Jeder Anteil braucht eine nachvollziehbare Bewertung, jede Token-Reserve eine Zuordnung, und für viele dieser Posten gibt es keinen liquiden Markt, aus dem sich ein Preis einfach ablesen ließe. Animoca selbst kennzeichnet die Zahlen seines Zwischenberichts ausdrücklich als ungeprüft und nicht nach IFRS erstellt.

Aus dieser Reihenfolge folgt eine schlichte Konsequenz für jeden, der auf einen Börsengang spekuliert: Solange der Abschluss für 2024 nicht vorliegt, ist jedes Datum für eine Notierung eine Absichtserklärung, kein Termin. Ein Fusionspartner lässt sich in Wochen finden, ein Mehrjahres-Testat nicht.

Die Rückkehr an eine große Börse ist eine Wiederzulassung

Animoca war schon einmal börsennotiert. Am 9. März 2020 strich die australische Börse ASX das Unternehmen nach Listing Rule 17.12 von ihrer offiziellen Liste. In ihrem Schreiben vom 18. Dezember 2019 hatte die Börse mehrere Punkte der Unternehmensführung angesprochen, dazu die Beteiligung an Kryptowährungs-Aktivitäten und die umfangreiche Verwendung von SAFEs, also wandelbaren Finanzierungsvereinbarungen, die Tochtergesellschaften ausgegeben hatten. Animoca antwortete am 28. Februar 2020 mit einer 39-seitigen Stellungnahme und wurde dennoch entfernt.

Diese Vorgeschichte erklärt die Wortwahl von heute. Wer von Wiederzulassung spricht, hat eine Börse im Rücken, die ihn einmal nicht haben wollte, und muss beim nächsten Anlauf mehr liefern als eine gute Geschichte. Der Ausschluss von 2020 erklärt auch, warum das Unternehmen den Weg über eine bestehende Notierung suchte statt über ein reguläres Zulassungsverfahren.

Bookings von 173 Millionen Dollar: die Zahlen des Geschäftsjahres 2025

Der Zwischenbericht für das Geschäftsjahr 2025 nennt Bookings von 173 Millionen US-Dollar für die zwölf Monate bis zum 31. Dezember 2025. Bookings ist dabei keine Umsatzgröße nach Bilanzrecht, sondern eine selbst definierte Kennzahl für die gesamte verkaufs- und ertragswirksame Aktivität des Konzerns. Die operativen Kosten lagen bei 175 Millionen US-Dollar und damit 65 Millionen unter dem Vorjahr, wobei nicht zahlungswirksame Posten wie aktienbasierte Vergütung herausgerechnet sind.

Der Vergleich über die Zeit ist der interessanteste Teil dieser Zahlen, und er steht in keiner Pressemeldung. Für 2023 wies das Unternehmen Bookings von 280 Millionen US-Dollar aus, für 2024 waren es 314 Millionen. Von 2024 auf 2025 sind die Bookings also um rund 45 Prozent gefallen. Gleichzeitig sanken die Kosten um 65 Millionen, und für 2026 kündigt das Management an, diesen Kurs fortzusetzen und zu beschleunigen. Das ist die Bilanz eines Hauses, das schrumpft und dabei schneller spart als es Geschäft verliert, nicht die eines wachsenden Technologiekonzerns. Dass Kosten und Bookings 2025 praktisch gleich hoch lagen, zeigt zugleich, wie schmal der Spielraum inzwischen ist.

The Sandbox nach dem Umbau: von 240 auf 92 Stellen

Nirgends wird dieser Umbau so deutlich wie beim bekanntesten Produkt. The Sandbox, die virtuelle Welt mit dem Token SAND, hatte laut Zwischenbericht 240 Stellen und steht nun bei 92. Die operativen Kosten des Bereichs fielen um mehr als 75 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die siebte Alpha-Season bezeichnet das Unternehmen als letzten operativen Einsatz auf der bisherigen Architektur, bevor ein Neubau mit KI-Anbindung folgt.

Für Halter des Tokens ist das eine zweischneidige Nachricht. Ein Produkt, das von 240 auf 92 Stellen geht, liefert weniger Inhalte, und die bisherige technische Grundlage wird abgelöst, bevor der Nachfolger steht. Wer SAND im Depot hat, findet die Kursentwicklung und die Zahlen dazu in unserer SAND-Kursprognose. Dass es dem Umfeld insgesamt nicht besser geht, zeigt der Marktplatz-Bestand: Von den großen Handelsplätzen für NFTs haben binnen eines Jahres mehrere geschlossen, nachzulesen in unserer Bilanz der NFT-Marktplätze 2026, und mit der Abschaltung von Blur am 12. November fällt der nächste weg.

Markenloser Ausweisleser an einer Drehsperre, eine Hand hält eine neutrale weiße Karte davor
Moca Chain verlegt genau diese Prüfung ins Netz: einen Nachweis zeigen, ohne die Daten dahinter offenzulegen.

Moca Chain seit dem 29. September: eine Layer-1-Blockchain für digitale Identität

Am 29. September 2026 haben Moca Foundation und Moca Network das Mainnet von Moca Chain gestartet, angekündigt worden war es bereits im Juni 2025 mit einem Ziel im vierten Quartal 2025. Moca Chain ist eine eigenständige Layer-1-Blockchain mit der EVM-Kennung 2288, die mit den üblichen Ethereum-Werkzeugen bedient werden kann. Ihr Zweck ist digitale Identität: Institutionen stellen Nachweise aus, etwa eine abgeschlossene Identitätsprüfung oder eine Mitgliedschaft, und Nutzer nehmen diese Nachweise in andere Anwendungen mit.

Was ist ein verifizierbares Credential?

Ein verifizierbares Credential ist eine digital unterschriebene Bescheinigung über eine Eigenschaft einer Person, deren Echtheit jeder Dritte nachrechnen kann, ohne beim Ausstellen nachzufragen. Moca Chain kombiniert das mit Zero-Knowledge-Beweisen. Ein Zero-Knowledge-Beweis belegt, dass eine Aussage stimmt, ohne die Daten offenzulegen, auf denen sie beruht: Du kannst also belegen, dass du volljährig bist, ohne dein Geburtsdatum zu zeigen.

Der MOCA-Token ist in diesem Aufbau für Staking und für Gebühren vorgesehen, die beim Ausstellen, Speichern und Überprüfen von Nachweisen sowie bei Identitäts-Orakeln anfallen. Über die Produktschicht AIR, die Identität, Bezahlung und Treueprogramme verbindet, nennt das Projekt Partner wie SK Planet, Open Campus, OneFootball, Automobili Lamborghini und Nansen. Zur Verbreitung gibt es zwei Zahlen aus zwei Zeitpunkten: Animoca führte im Zwischenbericht für den 31. Dezember 2025 über 2,6 Millionen MocaID-Nutzer, zum Mainnet-Start war von mehr als 3,3 Millionen über AIR angebundenen Konten die Rede. Die ebenfalls genannten 700 Millionen erreichbaren Nutzer sind dagegen eine Schätzung über das gesamte Beteiligungsportfolio, keine Zahl von Konten auf dieser Blockchain.

Offen bleibt die Frage, die über den wirtschaftlichen Wert entscheidet: ob regulierte Unternehmen sich auf einen Nachweis verlassen dürfen, den ein anderes Unternehmen ausgestellt hat, um damit ihre eigenen Pflichten zur Kundenprüfung zu erfüllen. Die Startmeldung beantwortet das nicht, und ohne diese Anerkennung bleibt der Nutzen auf freiwillige Anwendungen beschränkt.

MOCA im Depot: 98 Prozent unter dem Rekord vom Dezember 2024

MOCA notiert Mitte Oktober 2026 bei etwa 0,0085 US-Dollar, also rund 0,0076 Euro. Die Marktkapitalisierung liegt bei ungefähr 36 Millionen US-Dollar; Übersichtsdienste nannten für Juli und September Werte zwischen 32 und 37 Millionen, der Token bewegt sich also seit Monaten in dieser Größenordnung. Im Umlauf sind nach CoinGecko etwa 4,23 Milliarden Token bei einem Höchstangebot von 8,89 Milliarden, andere Dienste nennen 3,6 bis 4,0 Milliarden im Umlauf. Vom Rekordkurs von 0,4774 US-Dollar, aufgestellt am 25. Dezember 2024, fehlen rund 98 Prozent.

Diese Zahlen sind für die Einordnung wichtiger, als sie zunächst klingen. Animoca bewertete seine eigene MOCA-Reserve zum 31. Dezember 2025 mit 131 Millionen US-Dollar. Die gesamte Marktkapitalisierung des Tokens liegt heute bei einem Bruchteil davon. Eine Reserve, die ein Mehrfaches des gesamten Marktwerts ausmacht, lässt sich nicht zu diesem Preis verkaufen, und das gilt für jeden Token-Bestand, der groß gegenüber seinem Markt ist. Wer MOCA kauft, kauft also ein sehr kleines Papier mit einer großen Reserve im Hintergrund, und ein Totalverlust ist bei dieser Größe möglich.

Wichtig ist außerdem die Namensgleichheit: Unter dem Kürzel MOCA läuft auch ein Token namens Museum of Crypto Art auf Polygon mit einer Marktkapitalisierung im sechsstelligen Bereich. Beim Kauf zählt die Vertragsadresse, nicht das Kürzel.

MiCA und das ESMA-Register: So prüfst du die Zulassung deiner Börse selbst

Für Anleger in Deutschland ist die Handelsfrage die praktisch wichtigste. CoinGecko führt für MOCA rund 33 Handelspaare. Die größten davon liegen bei Börsen außerhalb der Europäischen Union, darunter Bybit, KuCoin, Bitget und Gate, dazu kommen dezentrale Handelsplätze wie Uniswap auf Ethereum und Aerodrome auf Base. An einer deutschen Bank oder einem deutschen Broker ist MOCA nicht zu haben.

Dabei greift seit Anfang des Jahres ein harter Rechtsrahmen. Nach § 50 des Kryptomärkteaufsichtsgesetzes endete die deutsche Übergangsfrist für Krypto-Dienstleister mit Ablauf des 31. Dezember 2025; EU-weit lief die Übergangszeit spätestens am 1. Juli 2026 aus. Wer Kryptowerte-Dienstleistungen für Kunden in Deutschland anbietet, braucht seither eine Zulassung als Krypto-Dienstleister nach MiCA, einen sogenannten CASP. Welche Anbieter diese Zulassung haben, steht im Register der europäischen Wertpapieraufsicht ESMA, deutsche Institute zusätzlich in der Unternehmensdatenbank der BaFin. Beide Verzeichnisse sind öffentlich, und ein Blick hinein dauert zwei Minuten. Was MiCA von einem zugelassenen Haus verlangt, haben wir in unserer Übersicht zu Lizenz und Pflichten zusammengestellt, und eine Auswahl von Häusern mit EU-Zulassung findest du in unserem Vergleich regulierter Krypto-Börsen.

Beim Weg über einen dezentralen Handelsplatz entfällt die Anbieterfrage, dafür trägst du die Verwahrung selbst: Wer den Zugang zu seiner Wallet verliert, verliert die Token, und es gibt keine Stelle, die sie zurückholt. Steuerlich gilt für private Verkäufe weiterhin die einjährige Haltefrist nach § 23 Einkommensteuergesetz. Der Kabinettstermin zur angekündigten Abschaffung ist Mitte Oktober ohne Beschluss verstrichen, der Stichtag 31. Dezember bleibt damit vorerst, wie er ist — der Stand dazu steht in unserem Bericht zum verstrichenen Kabinettstermin.

Aus Sicht der Redaktion: Das Beteiligungsbuch trägt, die Börsengeschichte wackelt

Aus Sicht der Redaktion ist die abgesagte Fusion die kleinere Nachricht. Das Beteiligungsbuch steht mit 411 Millionen US-Dollar beizulegendem Zeitwert, 68 Millionen in Bargeld und Stablecoins und 177 Millionen in digitalen Vermögenswerten; Animoca kann von dieser Substanz lange arbeiten, und die um 65 Millionen gesenkten Kosten verlängern diesen Spielraum. Dagegen stehen drei belegte Punkte: Bookings von 314 auf 173 Millionen in einem Jahr, ein Vorzeigeprodukt von 240 auf 92 Stellen, und ein Abschluss für 2024, der im Oktober 2026 noch nicht testiert ist. Solange der fehlt, ist eine Notierung kein Termin, sondern eine Absicht.

Der belastbarste Teil der Geschichte ist deshalb nicht die Börse, sondern Moca Chain: ein Produkt, das seit dem 29. September läuft, mit benannten Partnern und einer klaren Aufgabe. Entscheidend wird, ob regulierte Unternehmen die dort ausgestellten Nachweise anerkennen. Diese Einschätzung bewertet die Lage und ist keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung; bei einem Token mit 36 Millionen US-Dollar Marktwert ist ein Totalverlust möglich.

Animoca Brands: Ohne testierte Bilanzen bleibt der Börsengang offen

  1. Trenne Firma und Token. Eine Beteiligung an Animoca Brands bekommst du als Privatanleger derzeit nicht, der MOCA-Token ist etwas anderes als ein Anteil an der Holding. Wenn du ihn kaufen willst, suche dir einen Handelsplatz mit EU-Zulassung und vergleiche vorher die Kosten in unserem Börsenvergleich.
  2. Schau dir das Umfeld an, nicht nur den Namen. The Sandbox baut um, und der NFT-Markt verliert Handelsplätze. Welche Marktplätze noch offen sind und was sie kosten, steht in unserem Marktplatz-Vergleich.
  3. Dokumentiere jeden Kauf von Anfang an. Für die einjährige Haltefrist brauchst du Kaufdatum, Menge und Preis je Zugang. Werkzeuge, die das automatisch mitschreiben, findest du in unserem Vergleich der Steuer-Tools.

(Stand: 15. Oktober 2026. Dieser Beitrag ist keine Anlageberatung. Kurse und Gebührenmodelle ändern sich; prüfe die Konditionen vor jedem Kauf beim Anbieter selbst.)

Häufige Fragen zu Animoca Brands

Transparenzhinweis: Dieser Beitrag wurde unter Zuhilfenahme künstlicher Intelligenz erstellt und vor der Veröffentlichung redaktionell geprüft. Alle Zahlen und Angaben wurden gegen die im Text verlinkten Primärquellen abgeglichen. Das Beitragsbild wurde mit KI erzeugt.

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