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Vier Firmen im Web3-Gaming: Igloo schaltet Abstract am 15. Dezember ab, Animocas Nasdaq-Gang liegt still

Igloo beendet seine Layer-2-Chain Abstract zum 15. Dezember 2026, Animoca hat den Weg an die Nasdaq ausgesetzt, Yuga Labs hat Marken abgegeben und Sky Mavis das Belohnungsmodell umgebaut. Was von den vier großen Web3-Gaming-Firmen übrig ist und welcher Termin dich betrifft.

Fast herabgebrannte Kerze auf einer dunklen Metallkonsole, daneben ein eingraviertes rautenförmiges Symbol
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Vier Firmen stehen hinter fast allem, was im Web3-Gaming 2026 noch gebaut wird: Igloo Inc. mit den Pudgy Penguins, Animoca Brands aus Hongkong, Yuga Labs mit dem Bored Ape Yacht Club und Sky Mavis mit Axie Infinity. Drei von ihnen haben in diesem Jahr etwas abgeschaltet oder abgegeben, und eine davon setzt einen Termin, der dich betrifft, falls du Guthaben auf der Chain Abstract liegen hast: Am 15. Dezember 2026 ist dort Schluss.

Dieser Text geht die vier Firmen einzeln durch. Was läuft noch, was wurde eingestellt, welcher Token hängt woran, und was davon ist für dich als Halter in Deutschland überhaupt greifbar. Wer wissen will, was aus den Spielen geworden ist, findet die Bilanz zu Illuvium, Axie und Sandbox in unserem Rückblick Web3-Gaming 2026. Hier geht es um die Unternehmen dahinter.

Web3-Gaming 2026: Diese vier Firmen bestimmen noch, was gebaut wird

Web3-Gaming bezeichnet Spiele, deren Gegenstände, Währungen oder Grundstücke als Token auf einer Blockchain liegen, sodass Spieler sie außerhalb des Spiels handeln können. Die Branche hat sich seit dem Boom von 2021 stark verengt. Übrig geblieben sind wenige Häuser, die gleichzeitig eine Marke, eine eigene Blockchain und einen Token betreiben.

Genau diese Dreifachrolle ist teuer. Eine Marke braucht Marketing, eine Blockchain braucht Betrieb und Entwickler, ein Token braucht Liquidität. Alle vier Firmen haben 2026 an mindestens einer dieser drei Stellen zurückgesteckt. Bei Igloo ist es die Blockchain, bei Yuga Labs sind es Marken, bei Animoca der Weg an die Börse, bei Sky Mavis das Belohnungsmodell.

Igloo schaltet die Layer-2-Chain Abstract am 15. Dezember 2026 ab

Igloo Inc., das Unternehmen hinter den Pudgy Penguins, beendet seine eigene Blockchain. Abstract wird am 15. Dezember 2026 abgeschaltet. Firmenchef Luca Netz kündigte den Schritt am 6. Oktober 2026 an, das Unternehmen bestätigte ihn tags darauf. Nach der Abschaltung sind Guthaben, die dann noch auf dem Netzwerk liegen, nach Angaben des Teams nicht mehr erreichbar.

Das ist die einzige feste Frist in diesem ganzen Text, und sie ist hart. Wer Token, NFTs oder Stablecoins auf Abstract hält, hat gut zwei Monate Zeit, sie über eine Brücke auf Ethereum oder eine andere Kette zu holen. Welche Wallet dafür taugt und worin sich Verwahrarten unterscheiden, steht in unserem Vergleich der Software-Wallets.

Was eine Layer-2 ist und warum Abstract eine eigene war

Eine Layer-2 ist ein Netzwerk, das Transaktionen abseits der Hauptkette bündelt und sie gesammelt auf Ethereum absichert, damit Gebühren und Wartezeiten sinken. Abstract war eine solche Layer-2, zugeschnitten auf Anwendungen für Endverbraucher statt für Finanzgeschäfte: Anmeldung ohne klassische Wallet, kleine Beträge, Spiele und Sammelstücke.

Zur Reichweite gehen die Angaben der Fachmedien auseinander. Berichtet werden rund 400.000 Nutzer und zwischen gut 300 und 325 Millionen Transaktionen über die Laufzeit. Beide Zahlen stammen aus der Berichterstattung über die Abschaltung, nicht aus einer geprüften Bilanz, und wir geben sie deshalb als Spanne wieder.

Kein Token, kein ICO: Igloo hat Abstract aus der eigenen Kasse bezahlt

Der bemerkenswerte Teil der Ankündigung ist, was nicht passiert ist. Igloo hat für Abstract keinen eigenen Token ausgegeben und kein Münzangebot aufgelegt, um frisches Geld einzusammeln. Nach Darstellung von Netz, die mehrere Fachmedien übereinstimmend wiedergeben, hat das Unternehmen die Kette 18 Monate lang still aus eigener Tasche finanziert und dabei einen zweistelligen Millionenbetrag verloren.

Als Gründe für das Ende nennen die Berichte hohe Betriebskosten, dünne Liquidität, ein schwaches Angebot an Finanzanwendungen und wenig Interesse institutioneller Anleger. Für dich als Halter ist vor allem die Folgerung wichtig: Eine eigene Kette ist kein Qualitätsmerkmal, sondern ein Kostenblock, den jemand dauerhaft tragen muss.

Dunkler Serverraum, an einem geöffneten Rechenschrank sind alle Leuchten erloschen, darüber ein rotes Warnlicht
Wenn eine Layer-2 abgeschaltet wird, verschwinden nicht die Token, sondern der Zugang zu ihnen: Was am 15. Dezember noch auf Abstract liegt, bleibt dort.

Pudgy Penguins nach dem Pudgy-Party-Aus: Das Browserspiel Pudgy World bleibt übrig

Abstract ist nicht die erste Einstellung bei Igloo in diesem Jahr. Am 12. Juni 2026 kündigte das Unternehmen an, das Mobilspiel Pudgy Party nicht weiterzuentwickeln. Das Spiel war zusammen mit Mythical Games entstanden, kam im August 2025 heraus und wurde nach Angaben aus der Berichterstattung über eine Million Mal heruntergeladen.

Die Reaktion fiel deutlich aus. Mehrere Fachmedien berichteten, dass die Ankündigung weder eine Erstattung noch einen Weg nannte, gekaufte Gegenstände in das verbleibende Spiel zu übertragen. Belegt ist damit die Kritik, nicht ein Rechtsverstoß: Ob und welche Ansprüche Käufer haben, hängt vom Einzelfall und vom Vertragsrecht des jeweiligen Landes ab.

Geblieben ist Pudgy World, ein kostenloses Browserspiel, das Igloo seit Frühjahr 2026 betreibt und auf das die Firma nun ihre Mittel bündelt. Dazu kommt das Geschäft, das mit Blockchain wenig zu tun hat: Plüschfiguren und Sammelstücke, die seit einer Partnerschaft vom September 2023 in US-Filialen von Walmart verkauft werden.

Der Token des Ökosystems heißt PENGU und fiel nach der Abstract-Ankündigung um rund sieben Prozent; die Quellen datieren den Rückgang auf den 7. oder 8. Oktober 2026. Wichtig für Halter: PENGU läuft überwiegend auf Solana und zusätzlich auf Ethereum und der BNB Chain, nicht auf Abstract. Dort ändert die Abschaltung nichts. Wie sich der Kurs seither entwickelt, steht in unserer PENGU-Kursprognose.

Animoca Brands: Die Fusion mit Currenc Group liegt seit dem 22. September auf Eis

Animoca Brands ist unter den vieren der Sonderfall: keine Spielefirma im engeren Sinn, sondern ein Beteiligungshaus, das in sehr viele Projekte der Branche investiert hat und zugleich eigene Produkte betreibt, darunter The Sandbox. Der Börsengang sollte 2026 das große Thema werden. Er ist es geworden, nur anders als geplant.

Am 22. September 2026 teilten Animoca und die an der Nasdaq notierte Currenc Group mit, dass sie ihre Fusionsgespräche aussetzen. In der Mitteilung heißt es, beide Seiten seien nach Prüfung der erwarteten Abschlusstermine und des veränderten Marktumfelds übereingekommen, dass der geschätzte Zwischenzeitraum bis zum Vollzug nicht zu ihren kurz- und mittelfristigen strategischen Zielen passe.

Animoca hält am Ziel fest, erklärt in derselben Mitteilung, man bleibe einem Listing an einer großen öffentlichen Börse voll verpflichtet, und verweist auf den eigenen Fahrplan bei den Abschlüssen: Der geprüfte Jahresabschluss für 2023 wurde am 17. Juli 2026 veröffentlicht, der für 2024 ist in Arbeit. Mitgründer und Executive Chairman Yat Siu wird mit dem Satz zitiert, die Beweglichkeit des Unternehmens müsse Vorrang haben, und man werde weiter die besten Wege an die Börse verfolgen.

Was ein Reverse Merger ist

Bei einem Reverse Merger verschmilzt ein nicht börsennotiertes Unternehmen mit einer bereits gelisteten Hülle und kommt so ohne klassischen Börsengang an die Notierung. Der im November 2025 angekündigte Plan sah vor, dass die Animoca-Aktionäre rund 95 Prozent der Anteile am zusammengeschlossenen Unternehmen halten. In einer Pflichtmitteilung hielt Currenc fest, dass die zuvor verlängerte Exklusivitätsfrist ohne endgültige Vereinbarung abgelaufen war.

Für Anleger in Deutschland ist das vor allem eine Einordnung des Geschäftsmodells: Eine Firma, die als Investor hinter vielen Projekten steht, ist über keinen Token direkt abzubilden. Wer Animoca kaufen wollte, hätte die Aktie gebraucht, und genau die gibt es an einer großen Börse vorerst weiter nicht.

Moca Chain: Animocas neue Layer-1 zielt auf digitale Identität, nicht auf Spiele

Eine Woche nach dem Aus für die Fusion ging bei Animoca etwas anderes an den Start. Am 29. September 2026 meldeten die Moca Foundation und Moca Network, dass das Hauptnetz von Moca Chain live ist. Mainnet heißt: Das Netzwerk läuft im Echtbetrieb mit echten Werten, nicht mehr als Testumgebung.

Moca Chain ist eine Layer-1, also eine eigenständige Blockchain mit eigener Absicherung, und sie ist mit den Entwicklerwerkzeugen von Ethereum kompatibel. Ihr Zweck ist digitale Identität: Unternehmen können Nachweise ausstellen, prüfen, aktualisieren und zurückziehen, während der Nutzer entscheidet, welchen Teil davon er preisgibt. Der Token MOCA bezahlt die Netzgebühren und dient dem Staking sowie den Prüfvorgängen.

Bemerkenswert ist, was dabei fehlt: das Spiel. Animoca verschiebt den Schwerpunkt vom Spielen hin zu Identität, Nachweisen und Anwendungen für KI-Agenten. In der Berichterstattung über den Start werden Partner wie SK Planet, Lamborghini, OneFootball und Nansen genannt; ein Fachdienst merkt allerdings an, dass die Mitteilung nicht unterscheidet, welche dieser Anbindungen bereits produktiv laufen und welche Pilot oder Planung sind. Diese Unterscheidung ist bei Ökosystem-Listen die wichtigste Frage überhaupt.

Geschlossenes Säulenportal einer Börse bei Nacht, eine Absperrkordel liegt quer über der nassen Treppe
Der Weg an die Nasdaq über die Currenc Group ist seit dem 22. September 2026 ausgesetzt; Animoca erklärt, am Ziel einer Notierung festzuhalten.

Yuga Labs: Neuer Vorstandschef, abgegebene Marken, alles auf Otherside und ApeChain

Yuga Labs hat die bekannteste Marke der Branche und zugleich den klarsten Rückbau hinter sich. Im April 2026 übernahm der langjährige Produktchef Michael Figge die Führung; Mitgründer Greg Solano, seit Februar 2024 Vorstandschef, wechselte an die Spitze des Verwaltungsrats und kündigte an, sich wieder kreativer Arbeit zu widmen.

Davor hatte das Unternehmen zwei seiner bekanntesten Zukäufe aus der Hand gegeben. Die Rechte an CryptoPunks gingen an die gemeinnützige Infinite Node Foundation, die sich der Bewahrung digitaler Kunst widmet, die Markenrechte an Moonbirds wurden ebenfalls abgegeben. Yuga konzentriert sich seither auf die Apes und auf Otherside.

Otherside ist der Metaverse-Teil, seit dem 12. November 2025 im Browser offen und mit einer E-Mail-Adresse oder einer Wallet zugänglich. Angekündigt ist eine Rohstoffwirtschaft mit 74 Materialien; ein Termin dafür steht nicht fest. Auch Spielerzahlen veröffentlicht Yuga nicht, was die Einordnung des Fortschritts schwer macht. Technisch läuft das Ganze auf ApeChain, und die zugehörige Währung ist ApeCoin, dessen Entwicklung in unserer APE-Kursprognose steht.

Die Steuerung hat sich dabei verschoben: Die ApeCoin DAO, also die Abstimmungsgemeinschaft der Token-Halter, wurde 2025 aufgelöst und durch eine Gesellschaft ersetzt, die Yuga kontrolliert. Wer APE als Mitspracherecht verstanden hatte, hält seitdem etwas anderes in der Hand.

ApeFest 2026 am 17. Oktober: ein Abend in einem Atelier in Charleston

Wie stark die Branche geschrumpft ist, zeigt das Jahrestreffen. ApeFest findet 2026 am 17. Oktober in den Beeple Studios in Charleston im US-Bundesstaat South Carolina statt, als ein einzelner Abend. Warum die deutsche Ape-Gemeinde dafür kaum anreist, haben wir in unserem Beitrag zum ApeFest 2026 aufgeschrieben.

Sky Mavis: bAXS löst AXS als Belohnung ab, Atia's Legacy steckt im dritten Spieltest

Sky Mavis, das Studio hinter Axie Infinity und der Blockchain Ronin, hat 2026 das Belohnungsmodell umgebaut. Seit Januar 2026 ersetzt ein neuer sogenannter AppToken namens bAXS die bisherigen Ausschüttungen in AXS; im Februar folgte ein Airdrop im Wert von rund 135.000 Dollar an bAXS-Halter. Ein Airdrop ist eine kostenlose Zuteilung von Token an eine festgelegte Gruppe.

Im Juni 2026 startete Terrariums V1, ein Verdienstsystem für Besitzer der Axie-Grundstücke. Im Juli öffnete Sky Mavis den dritten Spieltest für Atia's Legacy, das angekündigte Rollenspiel im Axie-Universum, diesmal mit Schwerpunkt auf Echtzeitkämpfen. Ein Starttermin ist weiterhin nicht genannt, obwohl das Spiel bei seiner Ankündigung im März 2025 für 2026 in Aussicht gestellt worden war.

Parallel gibt das Studio Verantwortung ab: Die Weiterentwicklung des Ursprungsspiels Axie Classic ging im August 2026 an die Spielergemeinde über. Auf der Blockchain-Seite verteilt Ronin über ein Programm namens Proof of Distribution regelmäßig Beträge im vier- bis fünfstelligen Dollarbereich an Entwicklerstudios. Wie sich der Haupttoken schlägt, steht in unserer AXS-Kursprognose.

Aktive Wallets sind keine Spieler: Was die Zahl DAUW wirklich misst

In Pressemitteilungen der Branche taucht ständig die Kennzahl DAUW auf, täglich aktive einzigartige Wallets. Sie zählt, wie viele Adressen an einem Tag mindestens eine Transaktion mit einer Anwendung ausgelöst haben. Was sie nicht zählt, sind Menschen.

Eine Person kann zehn Wallets führen, und viele Spiele belohnen genau das. Umgekehrt löst ein Spieler, der eine Stunde spielt, womöglich nur eine einzige Transaktion aus, während ein Skript Hunderte erzeugt. Eine hohe Wallet-Zahl beweist deshalb Aktivität auf der Kette, aber weder Publikum noch Umsatz.

Abstract ist dafür das sauberste Beispiel aus diesem Jahr. Die Kette wies Hunderte Millionen Transaktionen und sechsstellige Nutzerzahlen aus und wurde trotzdem eingestellt, weil Liquidität und Erlöse fehlten. Wenn dir ein Projekt künftig Wallet-Zahlen zeigt, lautet die nützlichere Frage: Wie viel Umsatz steht dahinter, und wer bezahlt den Betrieb?

Drei Ökosystem-Token im Vergleich: 99 Prozent unter dem Allzeithoch, und trotzdem im Plus

Wir haben die drei handelbaren Token dieser vier Häuser nebeneinandergelegt: PENGU für Pudgy Penguins, APE für Yuga Labs und AXS für Sky Mavis. Animoca hat keinen eigenen Haupttoken dieser Art, deshalb bleiben es drei. Grundlage sind die öffentlichen Kursdaten des Marktdatendienstes CoinGecko in Euro, Stichtag 11. Oktober 2026, drei geprüfte Werte. Diese Auswertung hat cryptoticker.io am 11. Oktober 2026 selbst erhoben.

  • PENGU: rund 0,0072 Euro, Marktwert etwa 455 Millionen Euro. Über 30 Tage ein Plus von 9,9 Prozent, über ein Jahr ein Minus von 66,9 Prozent, und 88,9 Prozent unter dem Höchststand vom 17. Dezember 2024.
  • AXS: rund 1,09 Euro, Marktwert etwa 190 Millionen Euro. Über 30 Tage ein Plus von 35,3 Prozent, über ein Jahr ein Minus von 24,9 Prozent, und 99,2 Prozent unter dem Höchststand vom 6. November 2021.
  • APE: rund 0,135 Euro, Marktwert etwa 135 Millionen Euro. Über 30 Tage ein Plus von 15,3 Prozent, über ein Jahr ein Minus von 59,5 Prozent, und 99,5 Prozent unter dem Höchststand vom 28. April 2022.

Zwei Dinge fallen auf. Erstens liegen alle drei weit unter ihren Höchstständen, zwei davon so weit, dass von den damaligen Bewertungen praktisch nichts übrig ist. Zweitens stehen trotzdem alle drei über 30 Tage im Plus, AXS sogar deutlich. Beides passt zusammen, wenn man die Token als das liest, was sie derzeit sind: kleine, bewegliche Märkte, deren Tagesrichtung mehr mit der allgemeinen Marktlage zu tun hat als mit dem Fortschritt der jeweiligen Firma.

Der Marktwert sagt dir auch etwas über das Risiko. Alle drei liegen im dreistelligen Millionenbereich. In dieser Größenordnung bewegen schon vergleichsweise kleine Kauf- oder Verkaufsaufträge den Kurs spürbar, und der Abstand zwischen An- und Verkaufskurs ist breiter als bei den großen Werten.

MiCA und Verwahrung: Wo diese Token in Deutschland handelbar sind

Seit die EU-Verordnung MiCA gilt, dürfen Kryptodienstleistungen in Deutschland nur noch von zugelassenen Anbietern erbracht werden. Für dich heißt das praktisch: Ob du PENGU, APE oder AXS kaufen kannst, hängt nicht am Projekt, sondern daran, ob dein Handelsplatz das Paar führt und hier zugelassen ist. Kleinere Ökosystem-Token stehen bei regulierten Anbietern seltener im Angebot als bei den großen internationalen Börsen. Welche Plätze in Deutschland zugelassen sind und welche Token sie führen, findest du in unserem Vergleich der Krypto-Börsen.

Bei der Verwahrung kommt die Abstract-Frist dazu. Wenn du NFTs oder Token auf einer Kette hältst, die abgeschaltet wird, nützt dir die beste Wallet nichts, solange die Werte dort liegen bleiben. Prüfe deshalb in deiner Wallet, auf welchem Netzwerk ein Bestand tatsächlich liegt. Die Anzeige in der App nennt das Netzwerk meist direkt neben dem Guthaben.

Steuerlich gilt für diese Token nichts Besonderes: Gewinne aus dem Verkauf innerhalb eines Jahres fallen in Deutschland unter die privaten Veräußerungsgeschäfte, nach einem Jahr Haltedauer greift die Haltefrist. Ein Wechsel von einer Kette auf eine andere über eine Brücke kann je nach Ausgestaltung als Tausch gewertet werden. Wer größere Bestände umzieht, sollte die Vorgänge mit Datum und Wert festhalten und im Zweifel steuerlich beraten lassen.

Web3-Gaming: Der 15. Dezember ist der einzige harte Termin

Von allen vier Fällen trägt nur einer ein Datum, das etwas von dir verlangt. Alles andere ist Einordnung.

  1. Abstract-Bestände vor dem 15. Dezember 2026 abziehen. Öffne deine Wallet, prüfe für jeden Posten das Netzwerk und bringe alles, was auf Abstract liegt, über eine Brücke auf Ethereum oder eine andere Kette. Welche Wallet das sauber anzeigt, steht im Software-Wallet-Vergleich.
  2. Vor einem Kauf den Handelsplatz prüfen. Kleine Ökosystem-Token sind nicht überall gelistet, und der Abstand zwischen An- und Verkaufskurs frisst bei dünnen Märkten einen Teil des Einsatzes. Der Börsenvergleich zeigt, wer in Deutschland zugelassen ist.
  3. Bei NFTs den Marktplatz mitdenken. Ein Sammelstück ist nur so handelbar wie der Marktplatz, auf dem es liegt, und auch Marktplätze werden eingestellt. Welche 2026 noch geöffnet sind, steht im Marktplatz-Vergleich.

(Stand: 11. Oktober 2026. Dieser Beitrag ist keine Anlageberatung. Kurse und Gebührenmodelle ändern sich; prüfe die Konditionen vor jedem Kauf beim Anbieter selbst.)

Häufige Fragen zu Web3-Gaming

Transparenzhinweis: Dieser Beitrag wurde unter Zuhilfenahme künstlicher Intelligenz erstellt und vor der Veröffentlichung redaktionell geprüft. Alle Zahlen und Angaben wurden gegen die im Text verlinkten Primärquellen abgeglichen. Das Beitragsbild wurde mit KI erzeugt.

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