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16 Spiele auf einer Kette: Wo steht Ronin nach dem Karst-Upgrade?

Ronin hat am 7. Oktober mit dem Karst-Upgrade Ethereums Fusaka-Änderungen übernommen und bindet sich enger an Optimism-Standards. Zugleich stimmen RON-Halter erstmals über Geld aus der Treasury ab, während der Token rund 98 Prozent unter seinem Hoch liegt.

Dichtes Bündel leuchtender Glasfaserstränge läuft in einen Metallstecker mit eingravierter Raute zusammen
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Ronin ist eine eigene Blockchain für Spiele, und sie gehört zu den wenigen aus der Play-to-Earn-Welle, die heute noch laufen. Auf der offiziellen Spieleübersicht des Netzwerks stehen 16 Titel, von Axie Infinity über Pixels bis Wild Forest. Seit dem 7. Oktober steht die Kette auf einer neuen technischen Grundlage: Das Karst-Upgrade hat Ethereums jüngste Änderungen nach Ronin gebracht. Zugleich bekommen die Halter des Token RON zum ersten Mal etwas zu entscheiden.

Die kurze Antwort auf die Frage, wo das Ronin Netzwerk steht: technisch so nah an Ethereum wie nie, wirtschaftlich klein. RON kostete am Sonntagmorgen rund 0,069 US-Dollar, umgerechnet etwa 0,061 Euro, die Marktkapitalisierung, in Kurslisten als Market Cap geführt, lag bei rund 53 Millionen US-Dollar. Vom Höchststand bei 4,45 US-Dollar im März 2024 trennen den Kurs damit gut 98 Prozent. Wer hier einsteigt, kauft kein etabliertes Großprojekt, sondern ein Nischennetzwerk mit einer eng umrissenen Zielgruppe und einem hohen Risiko bis zum Totalverlust.

Praktisch heißt das für Anleger in Deutschland: RON ist kein Standardwert, den jede Plattform führt. Das Projekt selbst verweist für den Kauf auf große Börsen und auf dezentrale Handelsplätze auf Ethereum. Wer das erwägt, sollte vorher klären, welcher Handelsplatz den Token überhaupt anbietet und unter welcher Zulassung er in Deutschland arbeitet; unser Vergleich der Krypto-Börsen ordnet die Anbieter nach Kosten und Regulierung.

Woher der Name Ronin kommt und was das Ronin Netzwerk heute ist

Das Wort stammt aus dem Japanischen und bezeichnet dort einen herrenlosen Samurai, einen Kämpfer ohne Dienstherrn. Wer den Begriff in eine Suchmaschine tippt, landet deshalb zwischen Feudalgeschichte und Finanzthemen. Gemeint ist hier das Zweite: eine Blockchain, also ein Netzwerk aus Rechnern, das Besitzverhältnisse in einer gemeinsamen, fortlaufend ergänzten Datenbank festhält.

Gebaut hat diese Gaming-Chain das Studio Sky Mavis, ursprünglich für ein einziges Spiel. Die großen öffentlichen Ketten waren für ein Spiel mit vielen kleinen Aktionen pro Minute zu teuer und zu langsam, also bekam Axie Infinity eine eigene. Später öffnete sich das Netzwerk für fremde Entwickler. Heute beschreibt sich Ronin als Kette für unterhaltsame und praktische Anwendungen und weist in der eigenen Bilanz ein Handelsvolumen von 14,44 Milliarden US-Dollar über dezentrale Börsen aus, 4,3 Milliarden US-Dollar an NFT-Volumen und 250 Millionen US-Dollar an gesichertem Wert.

Diese Zahlen sind Summen seit dem Start, keine Tageswerte, und sie stammen vom Netzwerk selbst. Gemessen wird damit, was über die Jahre durch die Kette gelaufen ist, nicht, wie viel heute darauf los ist. Wie es den großen Spielemarken der Branche insgesamt ergangen ist, haben wir in unserer Bilanz zum Web3-Gaming 2026 aufgeschrieben.

Das Karst-Upgrade bringt Ethereums Fusaka-Hard-Fork auf Ronin

Am 7. Oktober um 16:00:01 UTC wurde Karst auf dem Hauptnetz aktiv. Ein Upgrade dieser Art heißt Hard Fork: Alle Rechner im Netzwerk übernehmen gleichzeitig neue Regeln, und wer die alten behält, folgt der Kette nicht mehr. Genau so hat das Projekt es in seiner Ankündigung beschrieben: Knoten ohne Aktualisierung hören auf, der Kette zu folgen.

Inhaltlich holt Karst die Fusaka-Hard-Fork von Ethereum nach Ronin, also die jüngsten Verbesserungen auf der Ausführungsebene. Für Spielerinnen und Spieler ändert sich dabei nichts. Das Projekt kündigte ausdrücklich an, dass keine Auszeit nötig war und niemand etwas tun musste. Getestet wurde vorher auf Saigon, dem Testnetz des Projekts, das die neuen Regeln schon seit dem 2. September fuhr.

Bemerkenswert ist, woran Ronin sich dabei bindet. Karst hob die Verträge auf der Ethereum-Seite auf den Stand op-contracts in der Version 7.0.0. Das sind die Bausteine, die das Optimism-Projekt für Rollups pflegt. Ein Rollup bündelt viele Transaktionen und verankert das Ergebnis auf Ethereum. Die Brücken- und Rollup-Mechanik von Ronin folgt seither diesen Standards, und das Netzwerk arbeitet mit derselben Knoten-Software, die auch andere Optimism-Ketten einsetzen.

Der L2 Contract Manager ersetzt den Umweg über Multisig-Transaktionen

Die zweite Neuerung klingt technisch, betrifft aber die Machtfrage. Mit Karst kam der L2 Contract Manager. Damit lassen sich die Kernverträge des Netzwerks in einem einzigen Block aktualisieren. Vorher brauchte es dafür Transaktionen über eine Multisig-Adresse auf Ethereum, also ein Konto, das erst mehrere Unterschriften sammeln muss, oder Änderungen tief in der Software der Knotenbetreiber.

Der Gewinn ist Geschwindigkeit bei Wartung und Reparatur. Der Preis ist, dass eine Aktualisierung der Kernverträge weniger Umwege nimmt. Wer wissen will, wie fest eine Kette ist, schaut genau auf solche Schalter: Wer darf sie umlegen, und wie viele Augen sehen dabei zu. Das Projekt hat diese Umstellung offen dokumentiert, die Frage nach den Schlüsseln dahinter bleibt für Außenstehende trotzdem schwer zu prüfen.

16,8 Millionen Gas je Transaktion als neue Obergrenze

Mit Karst gilt eine Obergrenze von rund 16,8 Millionen Gas pro Transaktion. Gas ist die Recheneinheit für Aufwand in solchen Netzwerken, bezahlt wird sie in RON. Einzahlungen aus Ethereum sind von der Grenze ausgenommen. Für den Alltag spielt sie keine Rolle: Ein gewöhnlicher Tausch auf einer dezentralen Börse kostet nach Angaben des Projekts etwa 10.000 Gas und liegt damit weit darunter.

Spürbar wird die Grenze bei sehr großen Stapelvorgängen, etwa wenn ein Spiel Tausende Gegenstände auf einmal verteilt. Daneben wurden einzelne kryptografische Rechenschritte teurer. Die Prüfung von Passkey-Anmeldungen kostet nun etwa doppelt so viel, und eine Rechenoperation für Beweise im Hintergrund nimmt statt 427 nur noch 300 Paare je Aufruf an. Entwickler mussten ihre Anwendungen deshalb vorher gegen das Testnetz prüfen, Nutzer nicht.

Reihe alter Spielhallenautomaten in einem dunklen Raum, die Bildschirme leer und von innen beleuchtet
Von der Spielhalle zur Kette: 16 Titel stehen auf der offiziellen Übersicht des Netzwerks.

16 Spiele, ein Ökosystem: Pixels, Fableborne und Yakkamon

Auf der Spieleseite des Netzwerks stehen aktuell 16 Titel. Dazu zählen zwei Axie-Spiele, nämlich Atia's Legacy und Den of Mysteries, dazu Pixels, Wild Forest, Lumiterra, Fableborne, The Beacon, Party Icons, Chicken Saga, Calamity, Angry Dynomites, Aquarium Quest, Last Odyssey, Moku Grand Arena und zwei Ableger von Ragnarok Landverse.

Aus dem jüngsten Rückblick des Projekts vom 8. Oktober lässt sich ablesen, wo Bewegung ist. Fableborne schloss seine fünfte Saison mit Preisen von mehr als 500.000 Einheiten der Spielwährung ab. Das Spiel Moku lässt Spieler NFTs aus eingestellten Spielen verbrennen und daraus Einheiten in einem neuen Titel machen, was für eine Branche mit vielen abgeschalteten Projekten ein bemerkenswerter Weg ist. Yakkamon zählte vor dem Start über 150.000 vorangemeldete Spieler, und seine Collection aus 10.000 kostenlos ausgegebenen NFT-Eiern kam in den ersten Wochen auf mehr als 1,30 Millionen RON Handelsvolumen. Pixels öffnet unterdessen seine Technik für die eigene Gemeinschaft.

Axie Infinity selbst, 2018 gestartet, bleibt das Aushängeschild. Das Projekt setzt dort inzwischen auf von der Gemeinschaft gebaute Spiele mit KI-gestützten Werkzeugen. Wie sich der zugehörige Token entwickelt hat, zeigt unsere Kursseite zu Axie Infinity; AXS und RON sind zwei verschiedene Token mit verschiedenen Aufgaben.

RON zahlt Gas, sichert Blöcke und zählt ab jetzt Stimmen

RON ist der Token des Netzwerks. Nach der Dokumentation des Projekts erfüllt er drei Aufgaben: Mit ihm werden Transaktionen bezahlt, über ihn läuft die Mitbestimmung, und er wird bei Validatoren hinterlegt. Validatoren sind die Rechner, die neue Blöcke prüfen und anhängen; sie müssen RON halten und binden, und sie werden mit neu ausgegebenen RON belohnt. Wer selbst keinen Rechner betreibt, kann seine Token einem Validator zuordnen und bekommt einen Anteil der Belohnung. Dieses Zuordnen heißt Delegieren.

Das Höchstangebot liegt bei einer Milliarde RON, freigegeben wird es über 108 Monate, also neun Jahre, seit dem 27. Januar 2022. Im Umlauf sind davon rund 772 Millionen Token, gut 77 Prozent. Verteilt ist der Gesamtbestand auf Belohnungen mit 25 Prozent, Anreize für die Gemeinschaft mit 30 Prozent, Sky Mavis mit 30 Prozent und einen Ökosystem-Fonds mit 15 Prozent. Dass fast ein Drittel beim Studio liegt, ist eine Konzentration, die man bei der Bewertung kennen sollte.

Wie Belohnungen fürs Binden von Token grundsätzlich funktionieren und worauf es bei Anbietern ankommt, steht in unserem Vergleich der Staking-Plattformen.

Die Ronin Bridge und der Hack von 2022

Kein Text über dieses Netzwerk kommt an seiner Vorgeschichte vorbei. Eine Bridge verbindet zwei Ketten und hält auf der einen Seite fest, was auf der anderen ausgegeben wird. Die Ronin Bridge wurde im März 2022 ausgeräumt. Wie wir am 30. März 2022 über den Angriff berichtet haben, ging es dabei um mehr als 600 Millionen US-Dollar.

Für die Einordnung heute zählt zweierlei. Erstens: Der Vorfall liegt viereinhalb Jahre zurück, und das Netzwerk hat seine Brückenverträge seither mehrfach erneuert, zuletzt mit Karst auf den aktuellen Optimism-Stand. Zweitens: Die Summe erklärt, warum der gesicherte Wert auf der Kette mit 250 Millionen US-Dollar heute deutlich unter dem liegt, was 2021 und 2022 dort lag. Vertrauen in eine Brücke baut sich langsamer auf, als es verschwindet.

ERC-721 auf Ronin: der Standard hinter den Spielgegenständen

Spielgegenstände auf Ronin sind NFTs. Die Abkürzung steht für nicht austauschbare Token: Anders als bei einer Währungseinheit ist jedes Stück einzeln unterscheidbar, so wie eine bestimmte Spielfigur mit ihren eigenen Werten. Technisch folgen diese Token dem Standard ERC-721, der ursprünglich für Ethereum entwickelt wurde und festlegt, wie ein einzelnes digitales Objekt verwaltet und übertragen wird.

Weil Ronin dieselben Standards nutzt, lassen sich Sammlungen und Werkzeuge aus der Ethereum-Welt übertragen, und Entwickler müssen nicht von vorn anfangen. Das erklärt auch, warum dApps, also Anwendungen ohne zentralen Betreiber, verhältnismäßig leicht auf die Kette portiert werden können. Für Besitzer von Spielgegenständen bleibt der wichtigste Punkt dennoch unverändert: Ein Gegenstand ist nur so lange etwas wert, wie es ein Spiel und einen Markt dafür gibt.

Schwere Wahlurne aus Metall und Holz, über dem Einwurfschlitz schwebt eine geprägte Münze mit Raute
Ein RON gleich eine Stimme: Mit RGP-1 stimmen die Halter zum ersten Mal über Geld aus der Treasury ab.

RGP-1 schickt Treasury-Geld in die Pools RON/WETH und RON/USDC

Im September kündigte das Projekt einen Rahmen für Mitbestimmung an. RON-Halter sollen künftig über wirtschaftliche Fragen und über die gemeinsame Kasse abstimmen, die Treasury. Entscheidungen über Protokoll und Sicherheit bleiben vorerst bei den Validatoren. Die Regel lautet: ein RON gleich eine Stimme, und ein Vorschlag braucht eine Mehrheit von 66 Prozent.

Der erste Vorschlag trägt das Kürzel RGP-1, und das Verfahren dazu sollte im Oktober beginnen. Inhaltlich geht es darum, Mittel aus der Treasury als Liquidität in zwei Handelspaare zu geben: RON gegen WETH, also verpacktes Ether, und RON gegen USDC, einen an den Dollar gebundenen Token. Beides auf Katana, der hauseigenen dezentralen Börse. Mehr Liquidität in einem Paar bedeutet, dass größere Aufträge den Preis weniger bewegen. Das Projekt nennt als Ziel tiefere Märkte, geringere Abweichungen beim Handel und zusätzliche Gebühren für die Kasse.

85.234.252 RON wandern aus Staking-Belohnungen in die Treasury

Hinter der Abstimmung steht eine Umschichtung, die größer ist als der erste Vorschlag. Früher angekündigte 90 Millionen RON aus Staking-Belohnungen fließen zurück ins Ökosystem. Im Oktober sollte eine erste Tranche von 16.234.252 RON in die Treasury gehen, in der die Anteile aus April, Juli und Oktober zusammengefasst und rund 2.456.748 RON abgezogen sind, die bereits als Belohnung an Entwickler ausgezahlt wurden. In der Summe sollen 85.234.252 RON aus ehemaligen Staking-Belohnungen in die Kasse wandern, verteilt über feste Quartalsraten, die bis Januar 2031 auslaufen.

Das ist der Punkt, an dem Mitbestimmung und Geld zusammenkommen. Eine Kasse, die über Jahre planbar gefüllt wird, und ein Abstimmungsverfahren, das über ihre Verwendung entscheidet, verändern die Rolle des Token: weg von reiner Gebührenwährung, hin zu einem Stimmrecht über echte Mittel. Ob die Halter diese Möglichkeit nutzen, lässt sich erst nach den ersten Abstimmungen beurteilen. Beim Bestand von rund 772 Millionen Token im Umlauf entspricht die Oktober-Tranche gut zwei Prozent.

Ronin Stash ersetzt Waypoint: eine Wallet ohne Seed-Phrase

Eine Wallet ist die Software, die deine Schlüssel verwahrt und Zahlungen freigibt. Das Zugangskonto des Netzwerks, bisher Ronin Waypoint, heißt jetzt Ronin Stash. Der erklärte Zweck ist ein Einstieg ohne Seed-Phrase, also ohne die lange Wörterfolge, mit der sich ein Konto wiederherstellen lässt. Wer lieber selbst verwahrt, kann weiterhin eine klassische Wallet mit Seed-Phrase nutzen.

Der Komfort hat eine Kehrseite. Ein Zugang ohne Wiederherstellungswörter verlagert einen Teil der Verantwortung auf den Anbieter und seine Technik. Für kleine Beträge im Spiel ist das vertretbar, für größere Bestände bleibt die Frage, wer im Ernstfall an die Schlüssel kommt. Welche Wallet-Typen es gibt und wo die Unterschiede liegen, zeigt unser Vergleich der Software-Wallets.

Wo Anleger in Deutschland an RON kommen

Die Dokumentation des Projekts nennt mehrere Wege, an RON zu kommen: den Kauf über eine zentrale Börse, im Fachjargon Centralized Exchange oder kurz CEX, den Tausch an einer dezentralen Börse und das Verdienen im Spiel. Für den deutschen Markt heißt das in der Praxis, dass RON nicht bei jedem Anbieter im Angebot steht und dass eine Börse mit Zulassung nach der europäischen Krypto-Verordnung die erste Wahl sein sollte. Welche Anbieter diese Zulassung halten, ändert sich laufend und gehört vor jedem Kauf geprüft.

Steuerlich gilt in Deutschland der übliche Rahmen für private Veräußerungsgeschäfte: Ein Verkauf innerhalb eines Jahres nach dem Kauf ist steuerlich relevant, ein Tausch von RON in einen anderen Token zählt dabei ebenfalls als Verkauf. Auch Token, die im Spiel verdient werden, sind kein steuerfreier Nebeneffekt. Wer regelmäßig spielt und handelt, sollte seine Vorgänge von Anfang an festhalten.

Unsere Einschätzung: 53 Millionen Dollar Marktwert gegen 98 Prozent unter dem Hoch

Aus Sicht der Redaktion ist Ronin derzeit ein technisch solides, wirtschaftlich aber marginales Netzwerk. Dafür sprechen die Belege: Das Karst-Upgrade bindet die Kette an gepflegte Optimism-Standards, 16 Spiele stehen auf der eigenen Liste, und mit 85.234.252 RON ist eine Kasse hinterlegt, über die erstmals abgestimmt wird. Dagegen spricht die Größenordnung. Rund 53 Millionen US-Dollar Marktkapitalisierung bedeuten Rang 467 unter den Kryptowährungen, der Kurs liegt gut 98 Prozent unter dem Hoch von 4,45 US-Dollar vom März 2024, und in den vergangenen sieben Tagen bewegte sich kaum etwas, während der Monat ein Plus von knapp 37 Prozent brachte.

Was daraus folgt: Die Kursentwicklung hängt an etwas, das sich schlecht planen lässt, nämlich an einem Spiel mit genug Anziehungskraft, um wieder viele Menschen auf die Kette zu holen. Technik und Kasse schaffen dafür die Voraussetzung, erzeugen sie aber nicht. Eine Empfehlung ist das ausdrücklich nicht, und ein Totalverlust ist bei dieser Größenordnung möglich.

Das prüfst du vor dem ersten RON-Kauf

Drei Punkte lohnen die Mühe, bevor Geld fließt. Erstens die Handelbarkeit: Steht RON bei einem Anbieter mit europäischer Zulassung im Angebot, und wie teuer ist der Handel dort? Zweitens die Verwahrung: Bleibt der Token bei der Börse liegen, oder wandert er in eine eigene Wallet, und wie wird sie gesichert? Drittens der Grund: Ein Spiel, das dich interessiert, ist ein anderer Anlass als die Hoffnung auf einen Kurssprung, und er führt zu einem anderen Betrag.

Dazu kommt die Beobachtung der kommenden Wochen. Das Abstimmungsverfahren zu RGP-1 war für Oktober angekündigt; ob es anläuft und wie viele Halter mitstimmen, wird zeigen, ob die Mitbestimmung mehr ist als eine Ankündigung.

Ronin: Nach Karst entscheidet die erste Abstimmung über Liquidität

Das Netzwerk hat seine Technik aufgeräumt und stellt seine Kasse zur Abstimmung. Was fehlt, ist der Zulauf. Drei Schritte helfen, die Lage für dich selbst einzuordnen:

  1. Handelsplatz klären. Prüfe, wo RON in Deutschland überhaupt handelbar ist und zu welchen Kosten. Der Börsenvergleich nennt Gebühren und Zulassung je Anbieter.
  2. Verwahrung festlegen. Entscheide vor dem Kauf, ob der Token bei der Börse bleibt oder in eine eigene Wallet geht; unser Wallet-Vergleich zeigt die Unterschiede.
  3. Spielgegenstände getrennt bewerten. NFTs aus Spielen folgen eigenen Regeln; wer damit handeln will, sieht sich zuerst die NFT-Marktplätze an.

(Stand: 11. Oktober 2026. Dieser Beitrag ist keine Anlageberatung. Kurse und Gebührenmodelle ändern sich; prüfe die Konditionen vor jedem Kauf beim Anbieter selbst.)

Häufige Fragen zu Ronin

Transparenzhinweis: Dieser Beitrag wurde unter Zuhilfenahme künstlicher Intelligenz erstellt und vor der Veröffentlichung redaktionell geprüft. Alle Zahlen und Angaben wurden gegen die im Text verlinkten Primärquellen abgeglichen. Das Beitragsbild wurde mit KI erzeugt.

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