MKR in SKY tauschen: Warum die Strafgebühr in diesen Tagen auf fünf Prozent springt
Der Umtauschvertrag behält derzeit vier Prozent ein: Aus einem MKR werden 23.040 SKY statt 24.000. Wir haben die Historie der Strafgebühr auf der Blockchain selbst ausgelesen und zeigen, warum die nächste Stufe in diesen Tagen fällig ist.

Wer noch MKR hält, bekommt beim Umtausch in SKY heute 23.040 SKY je MKR statt der vollen 24.000. Vier Prozent behält der Umtauschvertrag ein. Dieser Abzug steigt alle drei Monate um einen weiteren Prozentpunkt, und die vierte Stufe ist am 8. Juni 2026 in Kraft getreten. Seitdem sind 86 Tage vergangen. Die drei bisherigen Abstände zwischen zwei Stufen lagen bei 84, 89 und 85 Tagen. Die fünfte Stufe ist damit fällig, sie kann in den nächsten Tagen greifen, und sie kostet weitere 240 SKY je MKR.
Diese Zahlen stammen aus keiner Pressemitteilung. cryptoticker.io hat den Umtauschvertrag auf der Ethereum-Blockchain am 2. September 2026 selbst ausgelesen und dazu die gesamte Historie der Strafgebühr Block für Block rekonstruiert. Das Ergebnis weicht in einem entscheidenden Punkt von dem ab, was derzeit in der Berichterstattung steht: Die Stufen fallen nicht auf die Kalendertage, die man erwarten würde.
Was die Strafgebühr beim MKR-Umtausch heute konkret kostet
Das Umtauschverhältnis ist fest: Ein MKR ergibt 24.000 SKY. Daran hat sich seit dem Start des Umtauschs nichts geändert, und daran ändert auch die Strafgebühr nichts. Der Abzug greift eine Stufe später, beim Auszahlen: Vom Ergebnis der Umrechnung behält der Vertrag einen Prozentsatz ein, bevor er die SKY an dich überweist.
Bei den derzeit gültigen vier Prozent sieht die Rechnung so aus. Aus einem MKR werden rechnerisch 24.000 SKY, davon behält der Vertrag 960 SKY ein, und bei dir kommen 23.040 SKY an. Wer zehn MKR umtauscht, verliert auf diesem Weg 9.600 SKY. Steigt die Strafe auf fünf Prozent, kommen je MKR nur noch 22.800 SKY an, und die Differenz zu heute beträgt 240 SKY je MKR.
Das ist die gesamte Mechanik. Unspektakulär, ohne Ankündigung an dein Wallet, und genau darin liegt das Problem: Es gibt keinen Brief, keine E-Mail und keine Warnung in der App, wenn die nächste Stufe greift. Der Vertrag rechnet ab dem Moment der Umstellung einfach anders.
Was MKR, SKY und der Governance-Umtausch überhaupt sind
Ein Governance-Token ist ein Token, mit dem sein Halter über die Regeln eines Protokolls mitentscheidet, ähnlich wie ein Stimmrecht. MKR war dieser Token für das Kreditprotokoll, das lange unter dem Namen MakerDAO bekannt war. Im Mai 2025 hat das Protokoll seinen Namen auf Sky geändert und dabei auch den Governance-Token ausgetauscht: SKY ersetzt MKR.
Der Umtausch läuft über einen sogenannten Einwegvertrag. Das ist ein Programm auf der Blockchain, das MKR entgegennimmt und SKY herausgibt, aber nicht in die Gegenrichtung arbeitet. Wer getauscht hat, kommt nicht zurück. Diese Einbahnstraße ist Absicht, denn das Protokoll will MKR vollständig aus dem Umlauf ziehen.
Die Delayed Upgrade Penalty, auf Deutsch die Strafgebühr für verspätete Umstellung, ist der Hebel, mit dem das beschleunigt werden soll. Der Abzug zielt auf das Abwarten als solches und nicht auf einzelne Halter. Wer früh tauscht, zahlt nichts. Wer wartet, zahlt mit jedem Quartal mehr.
Unsere Messung vom 2. September: Die Strafgebühr steht auf exakt vier Prozent
Der Umtauschvertrag führt zwei Werte, die jeder öffentlich abfragen kann. Der eine ist das Umtauschverhältnis, der andere die aktuelle Strafgebühr. Am 2. September 2026 um 03:51 Uhr UTC, im Block 25.887.030, lieferte der Vertrag das Verhältnis 24.000 und eine Strafgebühr von genau vier Prozent. Eine Gegenprobe zwölf Minuten später, kurz vor Abschluss dieser Auswertung, ergab denselben Wert.
Das ist zunächst nur eine Bestätigung. Interessant wird der Wert erst im Rückblick, und dafür lässt sich der Vertrag auch zu jedem beliebigen früheren Zeitpunkt abfragen. Genau das haben wir getan.
Vier Stufen in elf Monaten: Wann die Strafgebühr wirklich gestiegen ist
Wir haben den Zeitpunkt jeder einzelnen Erhöhung eingegrenzt, indem wir den Wert der Strafgebühr an immer engeren Blockhöhen abgefragt haben, bis der exakte Block feststand, in dem sie sich verändert hat. Das Ergebnis:
- Von null auf ein Prozent: Block 23.419.023, am 22. September 2025 um 14:00:23 Uhr UTC.
- Von ein auf zwei Prozent: Block 24.018.461, am 15. Dezember 2025 um 14:00:23 Uhr UTC. Abstand zur Vorstufe: 84 Tage.
- Von zwei auf drei Prozent: Block 24.656.386, am 14. März 2026 um 14:41:23 Uhr UTC. Abstand: 89 Tage.
- Von drei auf vier Prozent: Block 25.273.266, am 8. Juni 2026 um 14:22:59 Uhr UTC. Abstand: 85 Tage.
Zwei Beobachtungen daraus sind für einen Halter praktisch verwertbar. Erstens greifen die Stufen immer am frühen Nachmittag UTC, in einem engen Fenster zwischen 14:00 und 14:41 Uhr. Das passt zu der Art, wie Änderungen bei diesem Protokoll wirksam werden: über ein Programm, das nach einer Abstimmung zu einem festgelegten Zeitpunkt ausgeführt wird. Zweitens fällt keine einzige der vier Erhöhungen auf ein rundes Kalenderdatum.

Warum die fünfte Stufe in diesen Tagen fällig ist und nicht am 18. September
Die Dokumentation des Protokolls nennt den 18. September 2025 als Starttermin der Strafgebühr und schreibt dazu, sie steige danach alle drei Monate um einen weiteren Prozentpunkt. Wer diese Angabe wörtlich nimmt, landet für die fünfte Stufe beim 18. September 2026. Genau diese Rechnung geistert derzeit durch die Meldungen zum Thema.
Unsere Messung zeigt, dass die Umsetzung anders verlaufen ist. Die erste Stufe griff nicht am 18., sondern am 22. September 2025, also vier Tage nach dem angekündigten Termin. Die folgenden Erhöhungen kamen in Abständen von 84, 89 und 85 Tagen, im Mittel also nach rund 86 Tagen und damit regelmäßig etwas früher als nach drei vollen Kalendermonaten.
Rechnet man diese gemessenen Abstände auf die vierte Stufe vom 8. Juni 2026 weiter, ergibt sich für die fünfte ein Fenster vom 31. August bis zum 5. September 2026. Nimmt man stattdessen die Dokumentation beim Wort und zählt drei volle Monate, landet man beim 8. September. Beide Lesarten führen zum selben praktischen Schluss: Das Zeitfenster ist jetzt offen, es ist schmal, und es schließt sich spätestens in der kommenden Woche.
Am Morgen des 2. September stand die Gebühr noch bei vier Prozent. Das ist gemessen und kein Versprechen für den Rest des Tages. Wer den Umtausch zum günstigeren Satz mitnehmen will, hat dafür Stunden bis wenige Tage, nicht Wochen.
85.441 MKR liegen noch ungetauscht: Was diese Zahl über die Nachzügler sagt
Weil der Umtausch die eingelieferten MKR aus dem Umlauf nimmt, lässt sich am Gesamtbestand ablesen, wie viel MKR überhaupt noch aussteht. Wir haben diesen Bestand zu jedem der vier Stufenzeitpunkte abgefragt:
- 22. September 2025, Beginn der Strafgebühr: 171.732,35 MKR im Umlauf.
- 15. Dezember 2025: 137.515,75 MKR. Im ersten Quartal der Strafgebühr wurden 34.216,60 MKR umgetauscht.
- 14. März 2026: 95.039,78 MKR. Im zweiten Quartal kamen 42.475,97 MKR dazu, der stärkste Zufluss des gesamten Zeitraums.
- 8. Juni 2026: 90.352,48 MKR. Im dritten Quartal waren es nur noch 4.687,30 MKR.
- 2. September 2026: 85.440,87 MKR. Im vierten Quartal 4.911,60 MKR.
Die Kurve erzählt eine klare Geschichte. In den ersten sechs Monaten hat die Strafgebühr getan, was sie tun sollte: Die Hälfte des offenen Bestands verschwand. Danach ist die Wirkung praktisch erloschen. Seit März bewegen sich pro Quartal weniger als fünftausend MKR, und der Rest liegt still.
Wer diese Restmenge hält, reagiert entweder nicht mehr auf wirtschaftliche Anreize, oder er bekommt von ihnen nichts mit. Beides deutet auf dieselbe Gruppe hin: verlorene Schlüssel, vergessene Wallets, Nachlässe, aufgelöste Projekte. Für jeden, der noch handlungsfähig ist, ist das eine unbequeme Nachricht, denn er teilt sich die Frist mit einem Bestand, der sich nicht mehr rührt und den auch die nächste Stufe nicht bewegen wird.
36,7 Millionen SKY einbehalten: Was die Strafe bisher eingesammelt hat
Der Umtauschvertrag führt Buch über die Summe, die er als Strafe einbehalten hat. Am 2. September 2026 standen dort 36.690.446,60 SKY. Umgerechnet über das feste Umtauschverhältnis entspricht das dem Gegenwert von rund 1.528,77 MKR, die auf dem Weg durch den Vertrag verloren gegangen sind.
Der Aufbau dieser Summe lässt sich ebenfalls nachvollziehen. Zum Zeitpunkt der zweiten Stufe standen 8.211.985,06 SKY im Buch, zur dritten 28.600.449,48 SKY, zur vierten 31.975.308,06 SKY. Der große Sprung fällt in das Quartal mit dem stärksten Umtauschvolumen, was zu erwarten war.
Und für die Zukunft lässt sich der Betrag beziffern, um den es bei der nächsten Stufe geht. Sollte der gesamte Restbestand von 85.440,87 MKR erst nach der fünften Stufe umgetauscht werden, kostet allein der Sprung von vier auf fünf Prozent zusätzliche 20.505.809 SKY. Das ist keine Prognose über den Marktwert, sondern eine reine Multiplikation aus zwei gemessenen Größen.
Bist du betroffen? So prüfst du, ob dein MKR schon getauscht wurde
Die erste Frage ist nicht, wo du tauschst, sondern ob überhaupt noch etwas zu tauschen ist. Viele Halter haben den Umtausch längst hinter sich, ohne davon etwas mitbekommen zu haben, weil ihre Handelsplattform ihn im September 2025 automatisch ausgeführt hat.
Öffne dein Wallet oder dein Konto bei der Plattform, auf der du zuletzt MKR hattest, und sieh nach, welcher der beiden Namen dort steht. Steht dort SKY, ist der Vorgang für dich abgeschlossen, und die Strafgebühr betrifft dich nicht mehr. Steht dort weiterhin MKR, liegt der Bestand ungetauscht, und die Uhr läuft.
Ein Sonderfall verdient Aufmerksamkeit: alte Hardware-Wallets und Papiersicherungen, die seit Jahren nicht angefasst wurden. Wer 2021 oder 2022 MKR gekauft und den Bestand danach in die Selbstverwahrung gelegt hat, bekommt von einer Protokolländerung im Zweifel gar nichts mit. Die Blockchain schickt keine Post. Wenn du eine solche Sicherung besitzt und dir nicht sicher bist, was darauf liegt, ist das der Anlass, sie einmal in Ruhe durchzusehen; welche Geräte und Programme sich dafür eignen, steht im Vergleich der Hardware-Wallets.
MKR auf der Börse oder im eigenen Wallet: Zwei verschiedene Ausgangslagen
Die beiden Fälle verlangen unterschiedliche Handgriffe, und die Verwechslung kostet Zeit, die hier gerade knapp ist.
MKR liegt bei einer Handelsplattform
Mehrere große Plattformen haben die Umstellung im Herbst 2025 für ihre Kunden übernommen und die Bestände automatisch umgebucht. Kraken beschreibt das in einem eigenen Hinweis für Kunden: Der Handel mit MKR wurde am 1. September 2025 um 14 Uhr UTC ausgesetzt, am 5. September 2025 wurde SKY im Verhältnis 1 zu 24.000 gutgeschrieben, und MKR wurde anschließend vom Handel genommen. Wer dort MKR hielt, musste nichts tun und hat auch keine Strafgebühr getragen.
Nicht jede Plattform ist so verfahren. Wenn in deinem Konto weiterhin MKR steht, kläre zuerst beim Anbieter, ob er den Umtausch anbietet, ob er ihn zu welchem Zeitpunkt plant und ob er die Strafgebühr an dich weitergibt. Findest du dazu nichts, bleibt der Weg über die Auszahlung in ein eigenes Wallet. Welche Handelsplätze für einen späteren Wiedereinstieg in Frage kommen, findest du im Überblick der Krypto-Börsen.
MKR liegt im eigenen Wallet
Dann liegt der gesamte Vorgang bei dir, und niemand erinnert dich daran. Der Umtausch läuft über die Anwendung des Protokolls, die dein Wallet verbindet und die Umbuchung anstößt. Die Netzwerkgebühr für diese eine Transaktion trägst du selbst; sie fällt gegenüber der Strafgebühr bei größeren Beständen kaum ins Gewicht, kann aber bei sehr kleinen Beständen die ganze Rechnung umdrehen.
Prüfe vor der Bestätigung zwei Dinge. Erstens, dass du wirklich auf der richtigen Anwendung bist. Rund um Fristen und Migrationen häufen sich nachgebaute Seiten, die den Umtausch anbieten und stattdessen die Freigabe für dein gesamtes Guthaben abgreifen. Zweitens, wie viel SKY dir die Anwendung vor der Bestätigung anzeigt. Weicht der Betrag deutlich von 23.040 SKY je MKR ab, brich ab und sieh genauer hin.

Was der MKR-Umtausch steuerlich bedeutet: Tausch oder Migration?
Hier wird es für deutsche Halter unangenehm, und ehrlicherweise gibt es auf die Frage keine gesicherte Antwort, die dieser Artikel liefern könnte.
Der Rahmen ist klar. Das Schreiben des Bundesfinanzministeriums vom 6. März 2025 ist die verbindliche Verwaltungsanweisung für die Besteuerung von Kryptowerten in Deutschland. Danach gilt der Tausch eines Kryptowerts gegen einen anderen Kryptowert als Veräußerung. Wer innerhalb der einjährigen Haltefrist tauscht und über die Freigrenze für private Veräußerungsgeschäfte kommt, versteuert den Gewinn zum persönlichen Steuersatz. Nach Ablauf eines Jahres bleibt der Vorgang steuerfrei.
Für reine Token-Migrationen wird in der steuerlichen Praxis abweichend argumentiert: Wird ein Token eins zu eins durch einen Nachfolger ersetzt und werden Anschaffungszeitpunkt und Anschaffungskosten auf den neuen Token übertragen, liege wirtschaftlich dasselbe Wirtschaftsgut vor und damit keine Veräußerung. Ob diese Betrachtung im Fall MKR zu SKY trägt, ist die offene Frage.
Warum die Strafgebühr das steuerliche Bild zusätzlich verkompliziert
Ein Argument gegen die einfache Migrationslesart liegt in genau der Mechanik, um die es in diesem Artikel geht. Ein reiner Austausch im festen Verhältnis wäre für alle Halter gleich. Beim Umtausch von MKR in SKY hängt das Ergebnis dagegen davon ab, wann du ihn vornimmst: 24.000 SKY vor September 2025, 23.040 SKY heute, 22.800 SKY nach der nächsten Stufe. Ein Vorgang, dessen Ergebnis vom Zeitpunkt der Entscheidung abhängt, sieht einem klassischen Tausch ähnlicher als einer technischen Umbenennung.
Das ist eine Einschätzung und keine Rechtsauskunft. Ob dein Finanzamt den Vorgang als Veräußerung behandelt, ob es die Haltefrist deines ursprünglichen MKR-Kaufs auf die SKY überträgt und wie es die einbehaltene Strafgebühr einordnet, entscheidet sich im Einzelfall. Wer nennenswerte Beträge hält, klärt das vor dem Umtausch mit steuerlicher Beratung und nicht danach.
Unabhängig davon gilt eine Empfehlung ohne Einschränkung: Dokumentiere den Vorgang, bevor du ihn auslöst. Datum und Uhrzeit, die eingelieferte Menge MKR, die gutgeschriebene Menge SKY, die einbehaltene Differenz und die Kennung der Transaktion. Diese fünf Angaben rekonstruierst du später nur mit Mühe, und sie sind die Grundlage jeder späteren Erklärung. Werkzeuge, die solche Vorgänge automatisch mitschreiben, findest du im Vergleich der Steuer-Tools und Portfolio-Tracker.
Was passiert, wenn du gar nicht tauschst?
Dein MKR verschwindet nicht. Es bleibt in deinem Wallet, es bleibt dir zugeordnet, und der Umtauschvertrag nimmt es weiterhin entgegen. Es gibt bis heute kein angekündigtes Enddatum, ab dem der Umtausch geschlossen wäre.
Was du verlierst, ist von zweierlei Art. Das eine ist der Abzug, der mit jedem Quartal um einen Prozentpunkt wächst und nach der Beschreibung des Protokolls über Jahre weiterläuft. Das andere ist die Rolle des Tokens: MKR hat seine Funktion als Stimmrecht im Protokoll bereits verloren, diese ist auf SKY übergegangen. Wer MKR hält, hält damit einen Vorgänger, dessen Aufgabe woanders liegt.
Ein dritter Punkt betrifft die Handelbarkeit. Mehrere Plattformen haben MKR nach der Umstellung aus dem Handel genommen. Je länger der Bestand liegt, desto weniger Orte gibt es, an denen sich damit überhaupt noch etwas anfangen lässt.
Wie wir gemessen haben und was wir nicht messen konnten
Diese Auswertung hat cryptoticker.io am 2. September 2026 selbst erhoben.
Methode in einem Satz: Wir haben den Umtauschvertrag und die beiden beteiligten Token-Verträge über zwei öffentlich zugängliche Ethereum-Zugänge direkt ausgelesen, die Kennungen der abgefragten Funktionen lokal berechnet statt aus dem Gedächtnis gesetzt, und den Zeitpunkt jeder Erhöhung der Strafgebühr durch schrittweise Eingrenzung über die Blockhistorie bis auf den einzelnen Block bestimmt.
Umfang der Prüfung: drei Vertragsadressen, rund neunzig Einzelabfragen an die Blockchain, vier eingegrenzte Änderungszeitpunkte und fünf Bestandsaufnahmen des Gesamtumlaufs, sämtlich am 2. September 2026 zwischen 03:45 und 04:10 Uhr UTC. Vier Zugänge wurden auf ihre Eignung geprüft; zwei liefern historische Abfragen, zwei nicht.
Was wir nicht prüfen konnten:
- Den exakten Termin der fünften Stufe. Er ergibt sich erst, wenn die entsprechende Ausführung auf der Blockchain stattgefunden hat. Vorher lässt sich nur das Fenster aus den bisherigen Abständen ableiten, und genau so steht es in diesem Artikel.
- Die Verteilung der 85.441 offenen MKR. Wie viel davon auf Handelsplattformen, auf Verträge und auf private Wallets entfällt, hätte eine Auswertung der Ereignisprotokolle über die gesamte Kettenhistorie verlangt. Die kostenfrei zugänglichen Zugänge stellen diese Auswertung nicht bereit.
- Den Marktwert des offenen Bestands. Wir haben keinen Kurs selbst erhoben, und deshalb steht in diesem Artikel keine einzige Euro- oder Dollarangabe. Alle Beträge sind in Token angegeben.
- Ob einzelne Anwendungen zusätzlich eigene Gebühren erheben. Gemessen ist ausschließlich, was der Vertrag selbst einbehält.
Häufige Fragen zum MKR-SKY-Umtausch und zur Strafgebühr
Ist der Umtausch von MKR in SKY verpflichtend?
Nein. Niemand zwingt dich dazu, und dein MKR bleibt dir erhalten. Die Strafgebühr macht das Warten nur mit jedem Quartal teurer.
Kann ich SKY wieder in MKR zurücktauschen?
Nein. Der Vertrag arbeitet in eine Richtung. Nach dem Umtausch gibt es keinen Weg zurück.
Bekomme ich die einbehaltene Strafgebühr später erstattet?
Dafür gibt es keine Grundlage. Die einbehaltenen SKY werden im Vertrag verbucht und stehen dem Protokoll zur Verfügung, nicht dem Halter.
Warum steigt die Strafe überhaupt, statt einfach ein Enddatum zu setzen?
Ein hartes Enddatum würde alle treffen, die von der Umstellung nichts mitbekommen haben, und ihren Bestand entwerten. Die steigende Gebühr hält den Weg dauerhaft offen und verteuert ihn nur schrittweise. Das ist die mildere Form, und für Nachzügler ist sie die bessere.
Was ist, wenn ich meinen Zugang zum Wallet verloren habe?
Dann kannst du auch nicht umtauschen, und die Strafgebühr läuft für diesen Bestand weiter. Ein erheblicher Teil des Restbestands dürfte genau aus solchen Fällen bestehen; das ist die naheliegende Erklärung dafür, dass sich seit März kaum noch etwas bewegt.
MKR-Umtausch prüfen: Was du daraus mitnimmst
- Sieh heute nach, ob überhaupt noch MKR bei dir liegt. Prüfe dein Wallet und dein Konto bei der Plattform, auf der du zuletzt MKR gehalten hast. Steht dort bereits SKY, ist die Sache für dich erledigt. Steht dort MKR, gehört der Umtausch auf die Liste für diese Woche. Alte Sicherungen und selten benutzte Geräte gehören ausdrücklich dazu; welche Software dabei hilft, den Überblick zu behalten, steht im Vergleich der Software-Wallets.
- Kläre den Weg, bevor du ihn gehst. Liegt der Bestand bei einer Handelsplattform, frage dort nach, ob und wann sie den Umtausch übernimmt. Liegt er im eigenen Wallet, kontrolliere vor der Bestätigung die angezeigte Menge SKY gegen die 23.040 je MKR, die derzeit gelten. Falls du im Zuge dessen ohnehin über den Handelsplatz nachdenkst, hilft der Vergleich der Krypto-Börsen bei der Einordnung.
- Schreibe den Vorgang mit, bevor du ihn auslöst. Datum, Uhrzeit, eingelieferte Menge MKR, gutgeschriebene Menge SKY, einbehaltene Differenz und die Transaktionskennung. Ob dein Umtausch steuerlich als Veräußerung oder als Migration behandelt wird, entscheidet sich im Einzelfall und gehört zur steuerlichen Beratung; die Belege dafür sammelst du am besten laufend mit einem Werkzeug aus dem Vergleich der Steuer-Tools und Portfolio-Tracker.
Quellen zum Nachlesen: die Zeitleiste des Protokolls zur Umstellung samt Beschreibung der Strafgebühr und der Hinweis von Kraken zur automatischen Umbuchung und zur Streichung von MKR. Alle Zahlen zur Höhe der Strafgebühr, zu den Zeitpunkten der Erhöhungen, zum offenen Bestand und zur einbehaltenen Summe stammen aus der eigenen Messung dieses Tages.
(Stand: 2. September 2026. Dieser Beitrag ist keine Anlageberatung. Kurse und Gebührenmodelle ändern sich; prüfe die Konditionen vor jedem Kauf beim Anbieter selbst.)
Transparenzhinweis: Dieser Beitrag wurde unter Zuhilfenahme künstlicher Intelligenz erstellt und vor der Veröffentlichung redaktionell geprüft. Alle Zahlen und Angaben wurden gegen die im Text verlinkten Primärquellen abgeglichen. Das Beitragsbild wurde mit KI erzeugt.
































