STPT in AWE tauschen: Was am 21. September 2026 mit deinen Token passiert
Am 21. September 2026 schließt das Umtauschfenster von STPT nach AWE endgültig. Betroffen ist nur, wer die Token selbst verwahrt: Hier steht, wie du das in fünf Minuten prüfst und warum dein echter Stichtag früher liegen kann.

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Am 21. September 2026 schließt das Umtauschfenster von STPT nach AWE endgültig. Wer die alten STPT-Token danach noch selbst verwahrt, kann sie nicht mehr in AWE umtauschen. Über die dafür reservierten, aber nicht abgeholten AWE entscheidet anschließend eine Abstimmung der Token-Inhaber. Betroffen bist du nur dann, wenn du STPT in einer eigenen Wallet liegen hast oder auf einer Börse, die den Tausch im Frühjahr 2025 nicht mitgemacht hat.
Diese Anleitung beantwortet vier Fragen: ob du überhaupt handeln musst, wie der Umtausch über das offizielle Portal abläuft, warum dein persönlicher Stichtag je nach Netzwerk eine Woche früher liegen kann und wie der Vorgang steuerlich einzuordnen ist. Der Reihe nach.
Was am 21. September 2026 mit deinen STPT-Token passiert
Das Projekt hinter dem Token heißt seit dem Rebranding AWE Network, davor lief es als STP Network. Am 20. August 2026 hat es in einem eigenen Blogeintrag den Schlusstermin gesetzt: Nach dem 21. September 2026 ist STPT nicht mehr berechtigt, in AWE getauscht zu werden. Das Umtauschfenster ist seit Mai 2025 offen, es wird jetzt geschlossen, und danach gibt es keinen offiziellen Weg mehr vom alten in den neuen Token.
Kurz zum Begriff: Eine Token-Migration ist der Tausch eines alten Projekt-Tokens gegen einen neuen, meist weil das Projekt die Blockchain wechselt oder den Namen ändert. Der alte Token verliert seine Rolle, der neue übernimmt sie. Hier gilt das Verhältnis 1 STPT auf Ethereum gleich 1 AWE auf Base. Das Projekt verlangt für den Tausch keine eigene Gebühr; die Netzwerkgebühren beider Ketten trägst du selbst, und auf Ethereum sind die spürbar höher als auf Base.
Eine Angabe fehlt in der Primärquelle, und kein Text sollte sie erfinden: Der Blogeintrag nennt für den 21. September keine Uhrzeit und keine Zeitzone. Daraus folgt die sichere Lesart. Behandle den 20. September 2026 als deinen letzten Arbeitstag und plane den Umtausch nicht auf die letzte Stunde. Wer erst am Stichtag selbst anfängt, verlässt sich darauf, dass irgendwo auf der Welt noch Mitternacht ist.
Bist du betroffen? Der Fünf-Minuten-Test für Wallet und Börsenkonto
Die große Mehrheit der Halter muss nichts tun, und das ist der Grund, warum dieses Thema im deutschsprachigen Raum bisher unbeachtet blieb. Die Häuser, die den Umtausch 2025 automatisch erledigt haben, nennt das Projekt im offiziellen Migrationsleitfaden namentlich: Binance, Upbit, HTX, MEXC, Gate, Bitget und Bithumb. Lag dein Guthaben in diesem Zeitraum dort, hältst du längst AWE und kannst hier aufhören zu lesen.
Handeln musst du in drei Konstellationen. Erstens, wenn STPT in deiner eigenen Wallet liegt, egal ob Software- oder Hardware-Wallet. Zweitens, wenn deine Börse den Tausch nicht unterstützt hat und dir stattdessen weiterhin einen STPT-Bestand anzeigt. Drittens, wenn du 2025 STPT von einer Börse abgezogen und seither nicht angesehen hast. Genau diese dritte Gruppe fällt in Fristfällen regelmäßig durch: Das Geld ist nicht weg, es ist nur aus dem Blick geraten.
Der Test dauert wenige Minuten. Öffne deine Wallet und suche in der Token-Liste nach STPT. Zeigt deine Wallet nur bekannte Token an, prüfe den Bestand über einen Block-Explorer für die Adresse, unter der du 2025 gehandelt hast. Der maßgebliche Vertrag auf Ethereum trägt die Adresse 0xde7d85157d9714eadf595045cc12ca4a5f3e2adb; auf Base existiert eine zweite, ältere STPT-Version unter 0x4489d0a0345eCB216A3994De780d453c7fA6312C. Beide Adressen stehen so in der technischen Dokumentation des Projekts. Wer seine Bestände ohnehin gerade sortiert, findet im Vergleich der Hardware-Wallets die Geräte, die eine solche Prüfung ohne Umweg über eine Börse erlauben.

Warum der Ethereum-Vertrag weiterhin 1,94 Milliarden STPT ausweist
Hier liegt das Missverständnis, das die meisten Halter in Sicherheit wiegt. Das Projekt gibt an, rund 99 Prozent der Token seien bereits migriert. Diese Zahl stammt vom Projekt selbst und ist von uns nicht unabhängig nachgemessen worden. Die Angabe bezieht sich außerdem auf das beanspruchte AWE auf Base, nicht auf vernichtete STPT auf Ethereum. Der alte Vertrag wird durch den Umtausch nämlich gar nicht verkleinert.
Das lässt sich selbst nachrechnen. Wir haben am 8. September 2026 um 06:38 UTC über einen öffentlichen Ethereum-Knoten die Funktion totalSupply() des STPT-Vertrags abgefragt, bei Block 25.930.906: Das Ergebnis lautet 1.942.419.283,03 STPT bei 18 Nachkommastellen. Zum Vergleich haben wir dieselbe Funktion beim AWE-Vertrag auf Base abgefragt, bei Block 51.030.084: dort glatte 2.000.000.000 AWE. Der Bestand des alten Tokens steht also unverändert in den Büchern der Kette.
totalSupply bezeichnet die Gesamtmenge eines Tokens, die ein Vertrag ausweist. Bleibt dieser Wert bei einer Migration konstant, ist der Umtausch ein Portal-Tausch und kein Burn, also keine Vernichtung auf Vertragsebene. Praktisch heißt das: Deine STPT verschwinden am 21. September nicht aus deiner Wallet. Die Token bleiben sichtbar, behalten ihre Zahl und verlieren nur ihren Anspruch auf den neuen Token. Ein Blick in die Wallet nach dem Stichtag beruhigt dich also über etwas, das gar nicht mehr stimmt.
Wie der Umtausch über das offizielle Swap-Portal abläuft
Für Selbstverwahrer führt der Weg über das offizielle Portal des Projekts, erreichbar unter der Adresse upgrade.stp.network. Ein Swap-Portal ist eine vom Projekt betriebene Web-Anwendung, an die du den alten Token schickst und über die du anschließend den neuen abholst. Der Ablauf hat drei Stationen: Du hinterlegst deine STPT auf Ethereum über das Portal, wartest die automatische Bestätigung ab, die das Projekt mit etwa drei Minuten angibt, und beanspruchst dann dein AWE auf Base über dieselbe Oberfläche.
Zwei Punkte betont der Migrationsleitfaden ausdrücklich, und beide sind Sicherheitspunkte. Es gibt keine separate Vertragsadresse, an die du Token manuell schicken sollst. Und du sollst keine fremden Brücken benutzen. Wer STPT auf eigene Faust an irgendeine Adresse überweist, die ihm jemand nennt, hat keinen Anspruch auf AWE und in aller Regel auch keinen Ansprechpartner mehr.
Wer den Umweg über eine Börse bevorzugt: Einige Häuser haben den Tausch damals in ihren eigenen Ablauf übernommen. Ob das heute, kurz vor Fristende, noch angeboten wird, entscheidet jede Börse selbst und ändert sich kurzfristig. Prüfe das im Support-Bereich deines Anbieters, statt es anzunehmen. Wenn du bei der Gelegenheit ohnehin über einen Wechsel nachdenkst, hilft die Übersicht der Krypto-Börsen im Vergleich bei der Frage, welches Haus solche Umstellungen überhaupt sauber begleitet.
Der versteckte Stichtag: sieben Tage Brückenzeit für STPT auf Base
Diese Rechnung steht auf Deutsch bisher nirgends, und sie ist der praktisch wichtigste Teil dieses Textes. Es gibt eine ältere STPT-Version auf Base. Wer sie hält, kann nicht direkt tauschen, denn einen Base-zu-Base-Tausch gibt es nicht. Der Leitfaden schreibt den Weg vor: Erst musst du deine STPT von Base zurück nach Ethereum brücken, dann kannst du sie über das Portal einreichen und dein AWE auf Base beanspruchen.
Eine Bridge, deutsch Brücke, ist eine Anwendung, die Token von einer Blockchain auf eine andere überträgt. Für den Rückweg von Base nach Ethereum nennt das Projekt ausdrücklich eine Wartezeit von sieben Tagen und mahnt, sie bei der Planung einzurechnen. Diese sieben Tage sind kein Schätzwert des Projekts, sondern die übliche Widerspruchsfrist solcher Rückwege.
Aus 21. September minus sieben Tage Brückenzeit wird damit der 14. September 2026 als realistischer letzter Starttermin, und das auch nur, wenn alles glattgeht. Wer auf Base liegende STPT erst am 18. September entdeckt, kommt rechnerisch nicht mehr an. Wer auf Ethereum liegt, hat es leichter und ist mit dem 20. September gut bedient. Kläre also als Allererstes, auf welcher Kette dein Bestand liegt, denn davon hängt dein Kalender ab.

Was passiert mit nicht beanspruchtem AWE nach dem Stichtag?
Das Projekt formuliert es so: Nicht beanspruchtes AWE, das für die Migration vorgesehen war, wird nach dem Schließen des Fensters Gegenstand eines Governance-Vorschlags der Gemeinschaft. Ein Governance-Vorschlag ist ein Antrag, über den die Inhaber eines Tokens abstimmen; das Ergebnis bindet dann das Projekt. Welche Optionen zur Abstimmung stehen, ist offen. Denkbar sind Vernichtung, Umverteilung oder eine Sperre über längere Zeit. Weitere Angaben will das Projekt nach dem Stichtag veröffentlichen.
Für dich als Halter bedeutet das eine schlichte Verschiebung der Zuständigkeit. Bis zum 21. September entscheidest du, ob du deinen Anteil abholst. Danach entscheidet eine Abstimmung, an der du mit einem nicht getauschten Token nicht teilnehmen kannst, denn Stimmrecht hat AWE, nicht STPT. Das ist kein Vorwurf an das Projekt, sondern die normale Mechanik solcher Fenster. Es ist aber der Grund, warum sich das Abarbeiten einer solchen Frist lohnt, selbst wenn der Bestand klein ist.
Was der Umtausch steuerlich bedeutet
Hier ist Vorsicht angebracht, und dieser Abschnitt ersetzt keine Steuerberatung. Die Ausgangslage: Das Bundesministerium der Finanzen hat am 6. März 2025 ein Schreiben zu Einzelfragen der ertragsteuerlichen Behandlung von Kryptowerten veröffentlicht. Es bestätigt die bekannte Linie, dass der Tausch eines Kryptowerts gegen einen anderen innerhalb der einjährigen Haltefrist ein privates Veräußerungsgeschäft auslöst, während Gewinne nach Ablauf eines Jahres steuerfrei bleiben.
Ob eine reine 1:1-Migration überhaupt ein Tausch in diesem Sinn ist, wird in der Fachliteratur uneinheitlich beantwortet. Steuerkanzleien und Krypto-Steueranbieter vertreten überwiegend die Auffassung, dass bei einer Migration Anschaffungszeitpunkt und Anschaffungskosten auf den neuen Token übergehen und deshalb kein steuerpflichtiger Vorgang vorliegt. Diese Auffassung ist gut begründet, aber sie ist eine Auslegung und kein ausdrücklicher Satz des Ministeriums zu genau diesem Fall.
Praktisch folgt daraus vor allem eine Dokumentationspflicht in eigener Sache. Halte fest, wann du STPT ursprünglich gekauft hast, welche Menge du wann eingereicht hast und wann du AWE beansprucht hast, samt Transaktionskennungen beider Ketten. Ein Steuer-Tool mit Portfolio-Tracking nimmt dir diese Zuordnung ab und trägt die alte Haltedauer korrekt auf die neue Position weiter. Wer das erst im nächsten Frühjahr nachbaut, sucht in zwei Blockchains nach Vorgängen, an die er sich nicht mehr erinnert.
Wie du eine echte Migrationsseite von einer Fälschung unterscheidest
Fristen mit Handlungsdruck sind das bevorzugte Umfeld für gefälschte Portale, und das gilt für jede Migration. Vier Prüfungen kosten dich zusammen keine zwei Minuten und schließen die häufigsten Fälle aus.
- Adresse aus der Quelle holen, nicht aus der Suche. Rufe die Portaladresse über den Blogeintrag oder die Dokumentation des Projekts auf und tippe sie im Zweifel ab. Bezahlte Suchanzeigen auf getippte Markennamen sind ein bekannter Angriffsweg.
- Keine Wiederherstellungswörter eingeben. Ein Umtauschportal fragt niemals nach deinem Seed. Es verbindet sich mit deiner Wallet und lässt dich eine Transaktion bestätigen, mehr nicht.
- Keine manuellen Überweisungen an genannte Adressen. Der Leitfaden des Projekts stellt ausdrücklich klar, dass es keine separate Einzahlungsadresse gibt.
- Die Freigabe lesen, die du unterschreibst. Prüfe in der Wallet, welchem Vertrag du welche Menge freigibst, und begrenze die Freigabe auf den Betrag, den du tatsächlich tauschen willst.
Wer diese vier Punkte einhält, hat den größten Teil des Risikos abgeräumt, das bei einer Migration überhaupt in deiner Hand liegt.
Was diese Frist mit den anderen Migrationsterminen des Jahres verbindet
Der Fall STPT ist kein Einzelstück, sondern der jüngste in einer Reihe. Wir haben im August die VANRY-Migration auf Base begleitet, bei der sich das Umtauschfenster ebenfalls über Wochen zog und Selbstverwahrer die eigentliche Zielgruppe waren. Anfang September haben wir in einer Übersicht neun Krypto-Stichtage des Herbstes geprüft; der 21. September gehörte damals noch nicht dazu und ist jetzt der nächste fällige Termin daraus.
Das Muster wiederholt sich mit bemerkenswerter Regelmäßigkeit. Eine Börse oder ein Projekt kündigt eine Umstellung an, die großen Handelsplätze erledigen sie für ihre Kunden automatisch, die Berichterstattung endet an diesem Punkt, und übrig bleibt genau die Gruppe, die alles richtig gemacht hat: die Selbstverwahrer. Wer seine Token in die eigene Verwahrung nimmt, übernimmt eben auch die Termine, die eine Börse sonst im Hintergrund abarbeitet. Das ist der Preis der Unabhängigkeit, und er ist niedrig, solange man ihn kennt.
Daraus folgt eine Gewohnheit, die mehr wert ist als jede einzelne Frist: Sieh deine selbst verwahrten Bestände einmal im Quartal durch und prüfe bei jedem Projekt, das du länger nicht beobachtet hast, ob es eine Ankündigung gab. Für ruhende Positionen ist eine halbe Stunde im Vierteljahr ein guter Tausch.
STPT-Umtausch prüfen: Was du daraus mitnimmst
- Prüfe heute, ob du überhaupt STPT hältst und auf welcher Kette. Liegt der Bestand auf Base, ist dein Starttermin wegen der siebentägigen Brückenzeit der 14. September, nicht der 21. Wer dabei feststellt, dass die Verwahrung insgesamt unübersichtlich geworden ist, findet im Hardware-Wallet-Vergleich die Geräte, mit denen sich solche Prüfungen ohne Börsenkonto erledigen lassen.
- Tausche über das offizielle Portal und plane den 20. September als spätesten Termin. Prüfe vorher im Support-Bereich deiner Börse, ob sie den Umtausch für dich übernimmt; welche Häuser Umstellungen zuverlässig begleiten, zeigt der Vergleich der Krypto-Börsen.
- Dokumentiere den Vorgang sofort, nicht erst zur Steuererklärung. Anschaffungsdatum, Menge, beide Transaktionskennungen. Ein Steuer-Tool mit Portfolio-Tracking überträgt die Haltedauer auf die neue Position, statt dich im Frühjahr raten zu lassen.
Zwei Quellen zum Nachlesen, beide vom Projekt selbst: die Ankündigung zum Ende des Umtauschfensters vom 20. August 2026 und der offizielle Migrationsleitfaden mit dem Ablauf für Selbstverwahrer, Börsenkunden und Liquiditätsgeber.
(Stand: 8. September 2026. Dieser Beitrag ist keine Anlageberatung. Kurse und Gebührenmodelle ändern sich; prüfe die Konditionen vor jedem Kauf beim Anbieter selbst.)
Transparenzhinweis: Dieser Beitrag wurde unter Zuhilfenahme künstlicher Intelligenz erstellt und vor der Veröffentlichung redaktionell geprüft. Alle Zahlen und Angaben wurden gegen die im Text verlinkten Primärquellen abgeglichen. Das Beitragsbild wurde mit KI erzeugt.
































