ICX in SODA tauschen: Zwei Fristen vor der Abschaltung der ICON-Blockchain
Die ICON-Blockchain wird am 31. Dezember 2026 abgeschaltet, und ab dem 30. September 2026 läuft der Umtausch von ICX in SODA nur noch in eine Richtung. Was Halter bis wann tun müssen, wo der Bestand liegt und was steuerlich dranhängt.

Wenn du 2018 in der ersten großen Altcoin-Welle gekauft hast, liegt in deinem Depot oder in einer alten Wallet mit einiger Wahrscheinlichkeit ein Posten ICX. Der Token der ICON-Blockchain war damals ein Top-30-Coin, und genau diese Sorte Position sieht sich niemand jahrelang wieder an. Bei ICX wird das jetzt teuer: Die ICON Foundation hat das Ende der Kette angekündigt, und es gibt einen Termin, nach dem sich ein liegengebliebener Bestand nicht mehr retten lässt.
Auf Deutsch ist dazu bislang so gut wie nichts zu finden. Wir haben am 17. August 2026 in den deutschsprachigen Nachrichtenquellen nach vier Formulierungen gesucht, mit Eigennamen und mit Sachbegriffen, und keinen einzigen Treffer zu diesem Vorgang bekommen. Wer als deutscher Halter nach dem Stichtag sucht, findet englische Blogposts der Foundation und Hilfeseiten von Börsen. Dieser Text ordnet ein, was tatsächlich belegt ist, was du selbst prüfen musst und wo die Sache steuerlich unangenehm werden kann.
Die ICON-Blockchain wird abgeschaltet: Aus einem Layer 1 wird ein Lesearchiv
ICON startete 2017 als eigene Layer-1-Blockchain mit dem Ziel, andere Ketten miteinander zu verbinden. Die Foundation nennt in ihrer Abschlussmitteilung selbst die technischen Standards, die daraus entstanden sind, unter anderem das Übertragungsprotokoll BTP und die netzübergreifende Aufrufschnittstelle xCall. Neun Jahre später zieht sie den Schluss, dass eine eigene Kette den Zweck nicht mehr erfüllt, und verlagert das Projekt auf einen anderen Stapel namens SODAX, der als Ausführungs- und Liquiditätsschicht über mehr als 18 Netzwerke arbeitet.
Für dich als Halter zählt weniger die Strategie als das Datum darunter. Die Kette wird am 31. Dezember 2026 dauerhaft angehalten. Was bleibt, ist ausdrücklich ein Lesearchiv und kein reduzierter Betrieb: Historische Transaktionen sollen weiter abfragbar sein, neue Blöcke entstehen nicht mehr, und Zustandsänderungen sind damit ausgeschlossen. Eine Blockchain, die keine Blöcke mehr produziert, kann keine Überweisung mehr ausführen. Genau daran hängt die Frist.
Zwei Stichtage entscheiden: 30. September 2026 beendet den Zwei-Wege-Tausch, der 31. Dezember 2026 die Migration
Die Foundation nennt in ihrem Zeitplan zwei Daten, und sie bedeuten Unterschiedliches. Am 30. September 2026 endet der Tausch in beide Richtungen. Ab diesem Tag wird nur noch ICX in SODA umgewandelt, der Weg zurück ist geschlossen. Das ist die erste unumkehrbare Änderung, und sie betrifft niemanden, der ohnehin migrieren will.

Der harte Termin ist der 31. Dezember 2026. Er ist gleichzeitig die letzte Möglichkeit, ICX in SODA zu tauschen, und der Tag, an dem die Kette abgeschaltet wird. Danach ist laut Mitteilung keine weitere Umwandlung mehr möglich. Das Fachmedium crypto.news beschreibt in seinem Bericht vom 25. Mai 2026 die Folge für nicht migrierte Bestände mit der Formulierung, sie seien anschließend auf einer inerten Kette gestrandet und könnten dauerhaft nicht mehr zugänglich werden, sobald die Infrastruktur abgebaut ist.
Rechne von hier aus zurück, statt den Dezember abzuwarten. Zwischen dir und dem Umtausch stehen je nach Aufbewahrungsart mehrere Schritte, die einzeln Tage kosten können: eine Auszahlung von einer Börse, die Wiederherstellung einer alten Wallet, im Zweifel die Suche nach einem Seed, den du seit Jahren nicht gebraucht hast. Wenn dein Bestand in einer Hardware-Wallet liegt, brauchst du zusätzlich eine Firmware, die die Zielkette überhaupt unterstützt. Das ist der eigentliche Grund, den Vorgang jetzt anzufassen und nicht im Dezember.
Der Umtausch läuft 1:1 in einen ERC-20-Token auf der Sonic-Chain
Das Umtauschverhältnis ist 1:1. Diese Zahl steht in der Berichterstattung und ebenso in der Kundenmitteilung von Kraken, und damit bei einer Partei, die den Tausch selbst abgewickelt hat. Aus ICX wird SODA, und SODA ist technisch etwas anderes als der alte Token: ein ERC-20-Vertrag auf der Sonic-Blockchain statt eines nativen Coins auf einer eigenen Kette. Die Gesamtmenge von SODA ist laut crypto.news auf 1,5 Milliarden Stück festgeschrieben.
Dieser Wechsel der technischen Gattung ist der Punkt, an dem in der Praxis die meisten Fehler passieren. Ein ERC-20-Token lebt in einem Smart Contract auf einer bestimmten Kette. Du brauchst also eine Adresse auf Sonic, und du brauchst dort eine kleine Menge des Netzwerk-Tokens S, um überhaupt eine Transaktion senden zu können. Die Foundation weist in ihrer Anleitung selbst darauf hin und nennt als ersten Schritt für Halter, sich ein kleines S-Guthaben für künftige Transaktionen zu besorgen. Wer diesen Schritt überspringt, hat seine SODA am Ende auf einer Adresse, von der er sie nicht wegbewegen kann, bis er Gas nachlegt.
ICX auf einer zentralen Börse: Kraken hat den Umtausch im August 2026 ohne Zutun der Kunden vollzogen
Hier liegt die wichtigste Nachricht für den durchschnittlichen deutschen Halter, denn der hat seinen Altbestand meist nicht in einer eigenen Wallet, sondern auf dem Börsenkonto von damals. Kraken hat den Umtausch bereits erledigt. In der Hilfeseite zur ICON-Migration steht der Ablauf mit Zeiten: Am 7. August 2026 um 14:00 UTC wurden Handel sowie Ein- und Auszahlungen für ICX angehalten. Zwischen dem 10. und dem 14. August 2026 lief das Migrationsfenster, in dem die Bestände in SODA umgewandelt wurden und der Handel mit SODA anschließend freigeschaltet wurde. ICX selbst wird nach der Migration bei Kraken delistet.
Wenn dein Bestand dort liegt, ist die Sache also erledigt, ohne dass du etwas getan hättest. Prüfe trotzdem nach, was in deinem Konto tatsächlich steht, denn aus einer angekündigten Umwandlung wird nicht automatisch eine ausgeführte. Für alle anderen Handelsplätze gilt die Aussage der Foundation, und die ist bewusst offen formuliert: Guthaben auf zentralen Börsen würden automatisch in SODA umgewandelt, sobald die jeweilige Börse die Migration übernimmt. Dieses "sobald" ist keine Zusage. Für Coinone hat crypto.news im Mai 2026 eine Unterstützung gemeldet; zu deutschen Anbietern wie Bitpanda liegt uns keine belastbare Ankündigung vor, und wir behaupten deshalb auch keine.
Daraus folgt eine unangenehme, aber klare Handlungsanweisung: Schau in der Hilfe oder im Ankündigungsbereich deines eigenen Handelsplatzes nach, ob dort ICX überhaupt geführt wird und ob eine Migration angekündigt ist. Findest du nichts, ist das keine Entwarnung. Dann ziehst du den Bestand besser selbst ab und tauschst ihn selbst. Welche Handelsplätze in Deutschland reguliert arbeiten und welche Gebühren beim Abziehen anfallen, zeigt unser Vergleich der Krypto-Börsen.
Selbstverwahrung nach der Migration: Hardware-Wallets im VergleichICX in Selbstverwahrung: Ohne Gasguthaben auf Sonic kommst du nach dem Umtausch nicht weiter
Liegt dein ICX in einer eigenen Wallet, läuft der Umtausch über das offizielle Migrationsportal, das die Foundation unter sodax.com/exchange/migrate nennt; eine Schritt-für-Schritt-Anleitung steht im Hilfebereich unter support.sodax.com, wo ein eigener Abschnitt für die Migration geführt wird. Beides ist erreichbar und lesbar. Was wir nicht bestätigen können, ist der Ablauf im Portal selbst: Die Seite ist eine JavaScript-Anwendung, die ohne Browser nur ihre Marketing-Hülle ausliefert. Das Umtauschverhältnis 1:1 belegen wir deshalb über die Kraken-Mitteilung und über crypto.news, nicht über einen Screenshot des Dashboards.
Praktisch heißt das für dich: Zuerst prüfen, ob deine Wallet die Sonic-Chain kennt und ob sie ERC-20-Token auf dieser Kette anzeigen kann. Dann eine kleine Menge S für die Netzwerkgebühren bereitlegen. Erst danach den Tausch anstoßen. Und nach dem Tausch kontrollieren, ob die SODA tatsächlich auf deiner Adresse sichtbar sind, statt sich auf die Bestätigungsmeldung zu verlassen. Ein Token, der in der Wallet nicht angezeigt wird, ist oft nur nicht importiert, aber diesen Unterschied willst du kennen, bevor die Kette abgeschaltet ist und niemand mehr etwas nachsehen kann.
Ein Nebeneffekt, den viele unterschätzen: Nach der Migration verwaltest du einen Token in einem Smart Contract auf einer fremden Kette und kein Guthaben auf einer eigenen Kette mehr. Damit hängt die Erreichbarkeit deines Bestands künftig an der Zielkette und an dem Vertrag, nicht mehr an ICON. Wer seine Schlüssel selbst hält, sollte das bei der Wahl der Wallet berücksichtigen.
Wirtschaftlich stillgelegt seit März 2026: Emissionen und Staking-Rewards sind gestoppt
Ein Punkt, der die Dringlichkeit erklärt: Die Kette befindet sich in einer Abwicklungsphase und arbeitet nicht mehr im Normalbetrieb. Nach der Darstellung von crypto.news befindet sich ICON seit dem 26. März 2026 im wirtschaftlichen Stillstand. Alle ICX-Emissionen und die Staking-Rewards sind eingestellt, und die Kette wird nur noch am Leben gehalten, damit die Migration funktioniert. Die Liquidität, die früher dem Netzwerk gehörte, ist nach Angaben der Foundation in die Liquiditätsstruktur von SODAX überführt worden.
Das hat eine Konsequenz für die Art, wie du diesen Vorgang bewertest: Was du auf Kursseiten zu ICX noch angezeigt bekommst, steht für einen Restbestand in einer geordneten Abwicklung und nicht für ein Netzwerk mit laufenden Einnahmen und Anreizen. Wir nennen in diesem Text bewusst keine Kurse für ICX oder SODA und leiten daraus auch keine Erwartung ab. Der Vorgang ist eine Frist, und Fristen rechnet man nicht in Prozent.
Erwähnenswert ist der Blick in den eigenen Bestand, weil er ein verbreitetes Problem zeigt: Unser einziger Artikel zu diesem Coin ist eine ICX-Kursprognose vom 20. Februar 2020. Der Text ist sechs Jahre alt und beschreibt eine Welt, in der die Kette noch Blöcke produzierte. Wenn du im Netz auf alte Prognosetexte zu einem Coin stößt, dessen Kette abgeschaltet wird, ist das Alter der Quelle die wichtigste Angabe darin. Das gilt für unseren Text genauso wie für jeden anderen.
Steuerlich ist ein Zwangsumtausch kein neutraler Vorgang: Haltefrist, FIFO und Dokumentationspflicht
Jetzt der Teil, an dem es in Deutschland unangenehm werden kann, und an dem wir bewusst vorsichtig formulieren. Ein Tausch von einem Token in einen anderen wird steuerlich regelmäßig wie eine Veräußerung des alten und eine Anschaffung des neuen Wirtschaftsguts behandelt. Bei privaten Veräußerungsgeschäften hängt daran die Einjahresfrist: Innerhalb eines Jahres nach Anschaffung ist ein Gewinn grundsätzlich steuerpflichtig, danach nicht. Für einen Bestand aus 2018 ist die Frist lange abgelaufen, und genau deshalb ist der Fall für viele Halter am Ende harmlos.
Harmlos ist er aber nicht automatisch, und drei Punkte solltest du sauber trennen. Erstens: Ob eine rein technische 1:1-Migration überhaupt als Veräußerung gilt oder als Fortsetzung desselben Wirtschaftsguts, ist umstritten und für diesen Einzelfall nicht abschließend geklärt. Zweitens: Falls dein Bestand aus mehreren Käufen zu verschiedenen Zeitpunkten besteht, entscheidet die Zuordnungsmethode, welche Anschaffungsdaten auf den neuen Token übergehen; in der Praxis wird meist nach dem Verfahren "First In, First Out" gerechnet. Drittens: Wenn dein Handelsplatz den Umtausch ohne dein Zutun vollzieht, hast du einen steuerlich relevanten Vorgang, den du nicht selbst ausgelöst hast, und dafür trotzdem eine Nachweispflicht.
Unser eigener Artikel vom 10. August 2026 zum Zwangsumtausch von USDT bei Revolut hat für einen vergleichbaren Fall die Einschätzung vertreten, dass eine erzwungene Umwandlung als steuerpflichtiger Verkauf zu behandeln ist. Das ist unsere redaktionelle Einordnung von damals und keine externe Bestätigung für den ICON-Fall; wir führen sie hier nur an, damit du die Frage stellst. Was du in jedem Fall tun kannst, ohne eine Rechtsfrage zu entscheiden: Sichere jetzt die Belege. Kontostand vor dem Umtausch, Datum und Uhrzeit der Umwandlung, Menge, Umtauschverhältnis und die Ankündigung deines Anbieters als Datei. Diese Unterlagen bekommst du nach der Abschaltung der Kette nicht mehr rekonstruiert, und ein Portfolio-Tracker ist dafür deutlich zuverlässiger als das Gedächtnis.
Wer die Frist verpasst, hält einen Token auf einer inerten Chain
Was genau passiert nach dem 31. Dezember 2026 mit einem Bestand, der nicht migriert wurde? Die belegbare Antwort ist unbefriedigend, und das ist der Grund, warum der Termin ernst zu nehmen ist. Die Kette produziert keine Blöcke mehr, also lässt sich der Token nicht mehr bewegen. Ein Umtausch in SODA ist nach Angaben der Foundation nicht mehr vorgesehen. Das Lesearchiv erlaubt es, die eigene Transaktionsgeschichte nachzusehen, und genau das ist der Unterschied zwischen einem Nachweis und einem Vermögenswert.

Die Formulierung aus dem Umfeld der Foundation, nicht migrierte Bestände könnten dauerhaft unzugänglich werden, sobald die Infrastruktur abgebaut ist, klingt zurückhaltend und ist es nicht. Ein Token ohne Kette, ohne Handelsplatz und ohne Umtauschpfad hat keinen Weg mehr zu einem Käufer. Der Vergleich mit anderen Abschaltungen aus diesem Zyklus, den crypto.news zieht, geht in dieselbe Richtung: Wer die harte Frist verstreichen lässt, verliert den Zugriff und nicht bloß Kursanteile.
Deshalb lautet die konservative Reihenfolge: erst den Bestand lokalisieren, dann den Aufbewahrungsort klären, dann den Umtausch, und alles davon vor dem 30. September 2026 statt vor dem 31. Dezember 2026. Der frühere Termin ist der bessere Zielpunkt, weil du danach nur noch eine Richtung hast und jeder Fehler ohne Rückweg bleibt.
Bestand abziehen oder Börse wechseln: Krypto-Börsen im VergleichDas Muster hinter dem Einzelfall: Woran du eine erzwungene Token-Migration früh erkennst
ICON ist ein Beispiel für eine Vorgangsart, die im Bestand alter Wallets immer wieder auftaucht, und alles andere als ein Sonderfall. Ein Projekt wechselt Kette oder Token, setzt eine Frist und überlässt die Ausführung den Haltern. Wer den Ablauf einmal verstanden hat, erkennt ihn beim nächsten Mal an denselben Signalen, und die stehen fast immer in dieser Reihenfolge.
- Emissionen und Belohnungen werden gestoppt. Ein Netzwerk, das seine Anreize abschaltet, wird abgewickelt und nicht umgebaut. Bei ICON war das der 26. März 2026.
- Es erscheint ein Migrationsportal mit festem Verhältnis. Ein fixes Umtauschverhältnis ist das technische Kennzeichen einer Umstellung, nicht eines Angebots.
- Zentrale Handelsplätze kündigen Handelspausen an. Sobald Ein- und Auszahlungen gestoppt werden, entscheidet der Handelsplatz für dich, und du erfährst es aus einer Hilfeseite.
- Es gibt zwei Fristen statt einer. Zuerst fällt eine Wahlmöglichkeit weg, danach der Zugang selbst. Die zweite Frist ist die gefährliche, die erste die nützliche.
- Der Altbestand im Netz veraltet still. Kursseiten und Prognoseartikel laufen weiter, während das Projekt schon abgewickelt wird.
Dieselbe Mechanik kennst du aus Delistings, nur mit anderem Vorzeichen. Wir haben die vier Sperren, die eine Börse beim Entfernen eines Tokens der Reihe nach schließt, in einem eigenen Text zu delisteten Token auseinandergenommen. Der wichtige gemeinsame Nenner: Von den Sperren ist immer nur eine wirklich unumkehrbar, und das ist die, die den Abzug beendet.
Migrations-Ankündigung oder Phishing: Fünf Merkmale, die den Unterschied machen
Jede angekündigte Migration mit Frist ist eine Einladung für Betrüger, weil sie Zeitdruck liefert und weil sie echte Interaktion mit einer Wallet verlangt. Wer in dieser Lage eine Mail bekommt, die exakt das ankündigt, was er ohnehin erwartet, klickt eher. Halte dich an nachprüfbare Merkmale statt an das Gefühl, ob eine Seite seriös aussieht.
- Die Adresse des Portals hast du selbst aus der offiziellen Mitteilung des Projekts übernommen, nicht aus einer Nachricht, die dich erreicht hat.
- Niemand fragt nach deinem Seed oder deinem privaten Schlüssel. Ein Umtausch verlangt eine Signatur, keine Wiederherstellungsphrase.
- Die Frist in der Nachricht stimmt mit der Frist in der Primärquelle überein. Verkürzte Fristen sind das häufigste Druckmittel.
- Die Börsenmitteilung steht im Hilfebereich deines Anbieters und nicht nur in einer Mail.
- Du prüfst die Vertragsadresse des neuen Tokens gegen die offizielle Angabe, bevor du eine Freigabe erteilst.
Wenn du dabei unsicher bist, welche Warnzeichen bei Auszahlungen und Freigaben typisch sind, lohnt ein zweiter Blick auf die typischen Muster bei gefälschten Auszahlungs- und Freigabeaufforderungen. Der Grundsatz bleibt derselbe: Eine Frist ist ein Grund zu handeln, aber niemals ein Grund, den Prüfschritt zu überspringen.
ICX in SODA tauschen: Was du daraus mitnimmst
- Bestand lokalisieren und Aufbewahrung klären. Schau nach, ob dein ICX auf einem Handelsplatz oder in einer eigenen Wallet liegt. Bei Kraken ist die Umwandlung nach Angaben des Anbieters im August 2026 gelaufen, bei anderen Anbietern musst du es selbst nachlesen. Liegt der Bestand in Selbstverwahrung, prüfe, ob dein Gerät die Zielkette unterstützt: Der Hardware-Wallet-Vergleich zeigt, welche Modelle welche Netzwerke abdecken.
- Vor dem 30. September 2026 tauschen, nicht vor dem 31. Dezember 2026. Nach dem früheren Termin gibt es nur noch eine Richtung. Musst du den Bestand vorher von einem Handelsplatz abziehen, kalkuliere Auszahlungsgebühren und Bearbeitungszeit ein; die Konditionen der Anbieter stehen im Börsenvergleich.
- Belege sichern, bevor die Kette abgeschaltet wird. Halte Datum, Menge, Umtauschverhältnis und die Ankündigung deines Anbieters fest, damit du den Vorgang später gegenüber dem Finanzamt darstellen kannst. Ein passendes Werkzeug findest du unter den Krypto-Steuer-Tools und Portfolio-Trackern.
Die Primärquellen zum Nachlesen: die Abschlussmitteilung der ICON Foundation vom 25. Mai 2026 mit dem vollständigen Zeitplan und die Kundenmitteilung von Kraken zur ICON-Migration mit Umtauschverhältnis und Zeitfenster.
(Stand: 17. August 2026. Dieser Beitrag ist keine Anlageberatung. Kurse und Gebührenmodelle ändern sich; prüfe die Konditionen vor jedem Kauf beim Anbieter selbst.)
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