Die in diesem Artikel bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich zu Informationszwecken und stellen keine Finanzberatung dar. Investitionen in Kryptowährungen sind mit einem hohen Risiko verbunden. Führe immer deine eigene Recherche durch.

VANRY-Migration auf Base: Warum das Umtauschfenster fünf Wochen vor der Binance-Auszahlungsfrist schliesst

Der Umtausch von VANRY auf Base läuft über ein Portal des Projekts und endet am 10. September 2026 um 13:00 Uhr UTC. Binance hat den Token heute delistet, übernimmt den Swap aber nicht und lässt Auszahlungen noch bis zum 17. Oktober zu.

Leere Betonschleuse mit geschlossenem unterem Stahltor und offenem oberem Tor
15 Min. Lesezeit
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Wer VANRY hält, hat seit dem 11. August 2026 genau dreissig Tage Zeit für eine Handlung, die ihm niemand abnimmt. Der Token von Vanar zieht auf das Netzwerk Base um, der Umtausch läuft über ein Portal des Projekts, und dieses Portal schliesst am 10. September 2026 um 13:00 Uhr UTC. Das sind 15:00 Uhr deutscher Sommerzeit. Danach ist der Weg über das Portal zu.

Der Fall wäre unauffällig, wenn nicht drei Termine ineinandergreifen würden, die an drei verschiedenen Orten stehen und verschiedene Dinge bedeuten. Binance hat VANRY heute, am 17. August 2026 um 03:00 Uhr UTC, aus dem Spot-Handel genommen und lässt Auszahlungen noch bis zum 17. Oktober zu. Wer sich an dieser Zahl orientiert, hält einen Termin für massgeblich, der fünf Wochen nach dem eigentlichen Stichtag liegt. Und wer VANRY gestakt hat, muss noch früher handeln, weil ein Cooldown von 21 Tagen dazwischensteht.

Drei Fristen im VANRY-Umtausch: Was am 19. August, 10. September und 17. Oktober gilt

Die drei Daten sind nicht austauschbar, und keines von ihnen ersetzt ein anderes. Die Reihenfolge unten entspricht der, in der sie auf einen Halter zukommen.

19. August 2026: Das Staking von VANRY wird geschlossen, es ist zugleich der letzte Tag, für den Staking-Belohnungen anfallen. Diese Angabe stammt aus dem offiziellen Vanar-Umtauschportal selbst.

10. September 2026, 13:00 Uhr UTC: Das Umtauschfenster schliesst. Es ist derselbe Stichtag für zwei verschiedene Handlungen: bis dahin muss der Umtausch über das Portal vollzogen sein, und bis dahin muss ein Halter, der seine Token gestakt hat, das Entstaken zumindest angestossen haben.

17. Oktober 2026, 03:00 Uhr UTC: Binance beendet die Auszahlungen für den alten VANRY-Token. Dieser Termin betrifft nur die Frage, wie lange die Token die Börse verlassen können. Für den Umtausch selbst ist er ohne Bedeutung, weil der Umtausch zu diesem Zeitpunkt seit fünf Wochen geschlossen ist.

Zwischen dem 10. September und dem 17. Oktober liegt damit ein Zeitraum von 37 Tagen, in dem ein Halter seine Token zwar noch von Binance abziehen, aber nicht mehr über das Portal umtauschen kann. Das ist der praktisch gefährlichste Abschnitt des ganzen Vorgangs, weil dort alles funktioniert und trotzdem nichts mehr geht.

Das Umtauschfenster: 30 Tage vom 11. August bis zum 10. September, 13:00 UTC

Das Portal ist am 11. August 2026 um 13:00 Uhr UTC freigeschaltet worden und läuft dreissig Tage. Das Projekt schreibt dazu in seiner Fragenliste wörtlich: „There is only one swap window." Für die Zeit danach heisst es ebenso deutlich: „Late migration is not available through the portal after the 30-day window closes."

Die offizielle Ankündigung der Migration datiert das Projekt auf den 5. August 2026. Einen Tag vor dem Start des Portals, am 10. August, wurde nach Angaben desselben Portals die Handelsliquidität auf dezentralen Börsen auf Ethereum entfernt. Das ist der Grund, warum ein Halter den alten Token dort nicht mehr ohne Weiteres los wird und der Umtausch für ihn der reguläre Weg ist.

Der Tausch selbst erfolgt im Verhältnis eins zu eins. Für 1,00 alten VANRY gibt es 1,00 neuen VANRY auf Base. Eine Gebühr für die Migration erhebt das Projekt nach eigenen Angaben nicht; die Netzwerkgebühr für die Transaktion auf der Ausgangskette zahlt der Halter selbst.

Binance streicht VANRY und übernimmt den Vertragswechsel ausdrücklich nicht

Die Ankündigung von Binance vom 3. August 2026 kündigte an, sämtliche Spot-Handelspaare von sechs Token zu entfernen, darunter VANRY. Vollzogen wurde das heute um 03:00 Uhr UTC. Zu VANRY steht in der Mitteilung eine Aussage, die es bei den übrigen fünf Werten nicht gibt: Die Börse unterstützt den anstehenden Vertragswechsel nicht und verweist Halter, die tauschen wollen, an das Migrationsportal des Projekts. Den Swap übernimmt sie nicht.

Das Delisting selbst und seine Folgen für die anderen fünf Werte haben wir am 14. August in einem eigenen Text aufgeschrieben, der auch die Wahl zwischen Verkauf und Abzug behandelt: Binance-Delisting von sechs Token. Dort ist die Frage nach dem späteren Umtausch offengeblieben, weil zum damaligen Zeitpunkt kein Datum vorlag. Dieses Datum liegt jetzt vor, und es ist der 10. September.

Für einen Halter, dessen VANRY auf Binance liegen, ergibt sich daraus eine Reihenfolge, die keine Abkürzung kennt: erst abziehen, dann tauschen. Beides muss vor dem 10. September abgeschlossen sein, und der Abzug braucht seinerseits Zeit, weil eine Auszahlung von einer Börse je nach Prüfung und Netzauslastung nicht in Minuten erledigt ist.

Die Falle im Kalender: Auszahlungsfrist 17. Oktober, Umtauschfrist 10. September

Die beiden Termine stehen an verschiedenen Stellen, und das ist der Kern des Problems. Wer sein Konto bei Binance öffnet, sieht dort die Auszahlungsfrist. Wer die Migration nicht kennt, liest daraus ab, dass ihm bis Mitte Oktober Zeit bleibt. Diese Rechnung stimmt für den Abzug und ist für den Umtausch falsch.

Erschwerend kommt hinzu, dass Binance die Auszahlung des alten Token auf Ethereum und Polygon weiter unterstützt. Der Abzug funktioniert also auch nach dem 10. September noch reibungslos, und der Halter bekommt an keiner Stelle eine Rückmeldung, dass er den entscheidenden Termin verpasst hat. Er hält dann einen Token auf einer Kette, deren Handelsliquidität abgezogen wurde, und ohne den Weg über das Portal.

Ein ähnliches Muster haben wir bei anderen Handelsplätzen beobachtet, wo mehrere Stichtage nacheinander laufen und der prominenteste nicht der wichtigste ist. Eine Übersicht der laufenden Termine steht in unserem Überblick über Börsenfristen; der VANRY-Umtausch kommt dort nicht vor, weil er kein Börsentermin ist, sondern einer des Projekts.

Grosses gusseisernes Handrad an einem liegenden Metallrohr in einer Betonhalle
Manche Vorgänge lassen sich nicht beschleunigen: Wer erst am letzten Tag anfängt zu drehen, kommt nicht mehr durch.

Staking und 21-Tage-Cooldown: Warum das Entstaken faktisch schon fällig ist

Für gestakte Bestände gilt eine eigene Mechanik, und sie ist der Grund, warum dieser Text nicht bis September warten kann. Der Staking-Vertrag von Vanar hat eine Sperrfrist von 21 Tagen. Wer heute das Entstaken anstösst, bekommt seine Token also erst in gut drei Wochen frei verfügbar zurück.

Das Portal formuliert die Bedingung so: „Any wallet that does not initiate unstaking by September 10, 2026 will not be included in the Base airdrop." Massgeblich ist demnach der Zeitpunkt, zu dem der Vorgang angestossen wird, nicht der Zeitpunkt, zu dem er endet. Halter, die das Entstaken vor dem 10. September beginnen, bleiben nach dieser Darstellung berechtigt, auch wenn die 21 Tage an diesem Tag noch laufen. Die migrierten Token sollen sie dann am 11. September 2026 per Airdrop auf Base erhalten.

Was „initiate unstaking" praktisch bedeutet

Der Unterschied zwischen anstossen und abschliessen entscheidet hier über den gesamten Bestand, deshalb lohnt die Genauigkeit. Angestossen ist der Vorgang mit der Transaktion, die den Cooldown startet. Abgeschlossen ist er, wenn die Token nach Ablauf der 21 Tage wieder frei bewegbar sind. Für die Berechtigung zählt nach Angabe des Portals das Erste; für einen manuellen Umtausch über das Portal bräuchtest du dagegen das Zweite, und dafür reicht die Zeit nur, wenn du bis spätestens 20. August anstösst.

Das Projekt schreibt ausserdem, es könne für Nutzer weder entstaken noch Token abheben. Diese Handlung liegt also vollständig beim Halter selbst. Ein Wallet, das niemand mehr öffnet, wird von aussen nicht bewegt.

Regulierte Kryptobörsen im VergleichRegulierte Kryptobörsen im Vergleich

Umtausch über das Portal: Sperren auf Ethereum, VanarChain oder Polygon, Auslieferung auf Base

Der Ablauf ist im Portal in vier Schritten beschrieben und verlangt keine Brücke und keinen manuellen Anspruch. Der Halter verbindet seine Wallet, wählt die Kette, auf der seine VANRY liegen, gibt den Betrag ein und bestätigt eine Freigabe sowie die eigentliche Sperr-Transaktion. Danach werden ihm die neuen VANRY auf Base an dieselbe Wallet-Adresse ausgeliefert, nach Angabe des Portals in der Regel innerhalb von etwa vier Stunden.

Als Ausgangsketten werden Ethereum, VanarChain und Polygon unterstützt, Zielkette ist ausschliesslich Base. Wer auf mehreren dieser Ketten VANRY hält, kann sie einzeln nacheinander migrieren; das Portal weist ausdrücklich darauf hin, dass jede Kette getrennt behandelt wird.

Eine Eigenschaft dieses Ablaufs verdient Aufmerksamkeit, weil sie sich nicht rückgängig machen lässt: Sobald die Sperr-Transaktion bestätigt ist, lassen sich die alten Token nicht mehr aus dem Portal zurückholen. Das Projekt schreibt dazu, gesperrte VANRY könnten nicht zurückgezogen werden. Wer sich bei der Adresse oder der Kette vertut, hat also keine zweite Gelegenheit im selben Vorgang. Die Freigabe und die Sperr-Transaktion gehören deshalb in Ruhe erledigt und nicht in der letzten Stunde des Fensters.

Börsen mit Migrationszusage: Sechs Namen auf der offiziellen Liste

Für Halter, deren Bestand auf einer zentralen Börse liegt, hängt alles daran, ob dieser Handelsplatz die Migration selbst übernimmt. Das Portal führt dazu eine eigene Liste mit Verweisen auf die jeweiligen Ankündigungen. Beim Abruf am 17. August 2026 standen dort sechs Handelsplätze: Paribu, Bitvavo, LBank, Indodax, BingX und WEEX.

Für deutschsprachige Leser ist davon vor allem Bitvavo von Belang, weil dieser Anbieter deutsche Kunden direkt bedient. Wer dort VANRY liegen hat, findet die massgebliche Auskunft in der Ankündigung des Handelsplatzes selbst und sollte sie lesen, bevor er irgendetwas bewegt.

Bemerkenswert ist, was auf dieser Liste fehlt. In der englischsprachigen Berichterstattung vom 10. August wurde gemeldet, KuCoin werde die Migration automatisch abwickeln. Auf der offiziellen Liste des Projekts stand KuCoin am 17. August nicht. Wir haben diese Abweichung nicht auflösen können und geben sie deshalb als das wieder, was sie ist: eine Medienangabe ohne Entsprechung in der Aufstellung des Projekts. Verlassen solltest du dich nur auf eine Ankündigung deines eigenen Handelsplatzes.

Das Portal formuliert die allgemeine Regel selbst zurückhaltend: Jede Börse teile ihr eigenes Vorgehen mit, manche wickelten die Migration direkt ab, andere verlangten, dass Nutzer abziehen und selbst tauschen. Eine pauschale Aussage für alle Handelsplätze gibt es damit nicht.

Nie direkt von der Börse ins Portal: Warum der Umweg über die eigene Wallet Pflicht ist

Eine Warnung steht im Portal in besonders deutlicher Form, und sie richtet sich an genau den Halter, der Zeit sparen will: Token dürfen nicht direkt von einer Börse in den Umtausch geschickt werden. Der Weg führt zuerst in die eigene Wallet.

Der Grund liegt in der Auslieferung. Die neuen VANRY gehen an dieselbe Adresse auf Base, von der die alten gesperrt wurden. Eine Einzahlungsadresse einer Börse gehört aber der Börse und nicht dem Nutzer, und auf Base ist sie nicht zwingend dieselbe oder überhaupt vorhanden. Wer aus einem Börsenkonto heraus sperrt, benennt damit ein Ziel, auf das er keinen Zugriff hat.

Praktisch heisst das: eine eigene Wallet, die Base darstellen kann, und die Gewissheit, dass du auf diese Wallet auch auf Base zugreifen kannst. Welche Verwahrart dafür in Frage kommt und wo die Unterschiede liegen, steht in unserem Vergleich der Software-Wallets. Das Projekt weist zusätzlich darauf hin, dass es niemals nach einem privaten Schlüssel fragt und dass Verweise aus Kommentaren, Direktnachrichten oder weitergeleiteten Bildschirmfotos nicht benutzt werden sollten. Bei Migrationen mit fester Frist ist das kein Formelsatz, denn der Zeitdruck ist genau die Lage, in der gefälschte Portale funktionieren.

Alte und neue Vertragsadresse: Woran du den echten Base-Token erkennst

Das Projekt veröffentlicht die Vertragsadressen im Portal. Auf Ethereum und Polygon trägt der alte VANRY dieselbe Adresse, nämlich 0x8de5b80a0c1b02fe4976851d030b36122dbb8624. Auf VanarChain war VANRY die Netzwerkwährung und hat deshalb keinen Token-Vertrag. Der neue VANRY auf Base liegt unter 0x07848a7b542a9cd856122c6c4ab9ec87c44f8b63.

Diese Angaben sind nicht Beiwerk. Nach einer Migration mit fester Frist entstehen regelmässig Nachahmer-Token, die denselben Namen und dasselbe Kürzel tragen. Der Vertrag ist das einzige Merkmal, das sich nicht fälschen lässt, und er gehört vor dem ersten Handel in der eigenen Wallet geprüft.

Zwei parallele Gleise, das linke endet an einem Prellbock, das rechte laeuft weiter
Der alte Vertrag bleibt technisch bestehen, führt aber nicht mehr weiter.

Gesamtmenge 10 Milliarden statt 2,4 Milliarden: Was der 1:1-Tausch am Anteil ändert

Der Umtausch ist eins zu eins, die Mengengerüste der beiden Token sind es nicht. Wir haben die öffentlichen Datensätze zu beiden Verträgen am 17. August 2026 gegen 03:53 Uhr UTC selbst abgerufen, jeweils mit HTTP-Code 200. Diese Auswertung hat cryptoticker.io am 17. August 2026 selbst erhoben.

Der Datensatz zum alten Token weist eine Gesamtmenge von 2.377.565.576 VANRY bei einer Höchstmenge von 2,4 Milliarden aus. Der Datensatz zum neuen Token auf Base nennt eine Gesamt- und zugleich Höchstmenge von 10.000.000.000 VANRY, davon 3.800.000.000 im Umlauf. Aus diesen beiden Zahlen folgt rechnerisch, dass 6,2 Milliarden Token und damit 62 Prozent der neuen Höchstmenge noch nicht im Umlauf sind.

Für einen Halter, dessen Bestand sich im Tausch nicht verändert, bedeutet das eine Verschiebung des Anteils. Gemessen an der jeweiligen Gesamtmenge sinkt sein Anteil auf rund 23,8 Prozent des vorherigen Werts, also etwa auf ein Viertel. Das ist eine Division, keine Kursaussage: Was der Markt daraus macht, steht in diesen Zahlen nicht, und wir leiten daraus weder eine Erwartung noch eine Empfehlung ab.

Eine weitere Beobachtung aus demselben Abruf betrifft die Datenlage. Der Eintrag zum alten Token wird beim Datenanbieter inzwischen mit dem Zusatz „OLD" geführt, weist eine Umlaufmenge von null und keine Marktkapitalisierung mehr aus. Sechs Tage nach Öffnung des Fensters behandeln die Datenanbieter den alten Vertrag also bereits als abgelöst, während er auf der Kette weiterläuft und übertragbar bleibt. Wer sich beim Prüfen seines Bestands an einer Kursseite orientiert, sieht dort möglicherweise schon den neuen Token, während in seiner Wallet noch der alte liegt.

Was wir aus diesem Abruf nicht ableiten können: wie viele Halter bereits migriert haben, wie sich die 3,8 Milliarden im Umlauf befindlichen Token auf getauschte Bestände und andere Zuteilungen verteilen, und nach welchem Plan die verbleibenden 6,2 Milliarden freigegeben werden. Das Portal macht dazu keine Angabe, die wir hätten nachrechnen können.

Hardware-Wallets im VergleichHardware-Wallets im Vergleich

Was mit den alten VANRY-Verträgen nach dem Umtauschfenster passiert

Das Projekt beschreibt den Zustand nach dem 10. September zurückhaltend und in Teilen als noch offen. Festgehalten ist, dass die alten Verträge auf Ethereum, Polygon und VanarChain die aktive VANRY-Wirtschaft nicht mehr abbilden und nach Schliessung des Fensters ausser Dienst gestellt werden sollen. Vollständige Vertragsdetails und etwaige abschliessende Massnahmen sollen vorher über die offiziellen Kanäle des Projekts bekanntgegeben werden.

Zwei technische Angaben aus derselben Fragenliste gehören dazu, weil sie oft verwechselt werden. Die alten Verträge enthalten eine Funktion, mit der Übertragungen auf Vertragsebene angehalten werden können. Eine Funktion, mit der sich einzelne Guthaben sperren, einfrieren, zurückholen oder verändern liessen, gibt es nach Darstellung des Projekts dagegen nicht. Das Team könne einem einzelnen Halter seinen Bestand also nicht nehmen, sehr wohl aber den Vertrag insgesamt anhalten.

Für die Praxis heisst das: Der alte Token verschwindet am 10. September nicht aus der Wallet. Er verliert seine Anbindung. Ob und wann er sich danach überhaupt noch bewegen lässt, hängt an einer Entscheidung, die das Projekt bislang nicht getroffen hat.

Steuerliche Einordnung: Warum der Umtausch dokumentiert gehört

Die Finanzverwaltung behandelt den Tausch einer Kryptowährung gegen eine andere als Veräusserung des einen und Anschaffung des anderen Wirtschaftsguts. Innerhalb der einjährigen Haltefrist nach Paragraf 23 des Einkommensteuergesetzes ist ein Gewinn daraus steuerpflichtig, oberhalb der Freigrenze von 1.000 Euro im Jahr.

Ob eine Migration desselben Token auf einen neuen Vertrag im Verhältnis eins zu eins unter diesen Grundsatz fällt, ist damit noch nicht beantwortet. Eine ausdrückliche Aussage der Finanzverwaltung speziell zu diesem Vorgang ist uns nicht bekannt, und wir behaupten hier keine, die es nicht gibt. Denkbar sind beide Lesarten: der Vorgang als steuerneutrale Fortsetzung desselben Wirtschaftsguts, oder als Tausch mit den üblichen Folgen für Haltefrist und Anschaffungszeitpunkt. Der Unterschied entscheidet darüber, ob deine Haltefrist weiterläuft oder neu beginnt.

Praktisch ergibt sich daraus eine Empfehlung, die in beiden Fällen richtig ist: Halte den Vorgang vollständig fest. Dazu gehören Datum und Uhrzeit der Sperr-Transaktion, die Menge, die Ausgangskette, die Transaktionsnummern auf beiden Seiten sowie der ursprüngliche Anschaffungszeitpunkt der alten Token. Wer diese Angaben später zusammensuchen muss, findet sie unter Umständen nicht mehr, wenn der alte Vertrag angehalten wurde. Die steuerliche Einordnung selbst gehört in die Hände einer Steuerberaterin oder eines Steuerberaters.

Grenzen dieser Auswertung: Was wir nicht prüfen konnten

Drei Dinge bleiben offen, und sie stehen hier, statt in einer Fussnote zu verschwinden.

Erstens haben wir keinen Umtausch selbst ausgelöst. Alle Angaben zum Ablauf stammen aus der Beschreibung des Projekts, nicht aus einem eigenen Versuch. Ob die Auslieferung tatsächlich in den genannten vier Stunden erfolgt, können wir daher nicht bestätigen.

Zweitens ist die Ankündigung von Binance für automatisierte Abrufe gesperrt; die Seite antwortete uns mit einer Abwehrmeldung statt mit Inhalt. Ein Leser erreicht sie im Browser normal. Wir haben ihren Inhalt über Suchergebnisse mehrerer voneinander unabhängiger Fachmedien bestätigt und verlinken sie regulär.

Drittens haben wir für die Handelsplätze ausserhalb der offiziellen Liste keine eigene Bestätigung eingeholt. Die Aussage, welche Börse die Migration übernimmt, kann sich zudem kurzfristig ändern; die Liste im Portal ist eine Momentaufnahme vom 17. August 2026.

VANRY-Umtausch prüfen: Was du daraus mitnimmst

  1. Prüfe heute, wo deine VANRY liegen. Liegen sie auf einer Börse, entscheidet deren eigene Ankündigung darüber, ob du selbst tätig werden musst. Übernimmt dein Handelsplatz die Migration nicht, musst du den Bestand vor dem 10. September auf eine eigene Wallet abziehen und dort tauschen. Brauchst du dafür einen anderen Handelsplatz, hilft der Vergleich der besten regulierten Kryptobörsen.
  2. Stosse das Entstaken sofort an, wenn du gestakt hast. Die Sperrfrist beträgt 21 Tage, und massgeblich ist der Beginn des Vorgangs, nicht sein Ende. Sorge zugleich dafür, dass du auf die Zieladresse auf Base wirklich zugreifen kannst; welche Verwahrlösung dafür taugt, zeigt der Vergleich der Hardware-Wallets.
  3. Dokumentiere den Umtausch, während er läuft. Datum, Menge, Ausgangskette und beide Transaktionsnummern gehören festgehalten, solange sie greifbar sind. Werkzeuge, die diese Angaben laufend mitschreiben, findest du im Vergleich der Krypto-Steuer-Tools und Portfolio-Tracker.

(Stand: 17. August 2026. Dieser Beitrag ist keine Anlageberatung. Kurse und Gebührenmodelle ändern sich; prüfe die Konditionen vor jedem Kauf beim Anbieter selbst.)

Transparenzhinweis: Dieser Beitrag wurde unter Zuhilfenahme künstlicher Intelligenz erstellt und vor der Veröffentlichung redaktionell geprüft. Alle Zahlen und Angaben wurden gegen die im Text verlinkten Primärquellen abgeglichen. Das Beitragsbild wurde mit KI erzeugt.

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