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ICX-Migration zu SODA: 1,109 Milliarden ICX liegen noch auf der ICON-Chain, einen Umtauschstand zeigt keine der beiden Ketten

Vier Wochen vor dem ersten Stichtag hat cryptoticker.io beide Blockchains selbst ausgelesen: 1.108.792.074,22 ICX auf ICON, 1.499.555.266,83 SODA auf Sonic. Der Umtausch schlägt sich in keiner der beiden Gesamtmengen nieder, eine öffentliche Fortschrittsanzeige gibt es nicht.

Gusseiserne Parkuhr bei Nacht im Regen mit vollständig blindem, leerem Anzeigefenster, davor eine schwere Münze mit eingeprägtem Bitcoin-Zeichen auf nassem Randstein
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Wer ICX in einer eigenen Wallet hält, hat noch bis zum 30. September 2026 Zeit, den Umtausch in SODA in beide Richtungen zu nutzen, und bis zum 31. Dezember 2026, ihn überhaupt noch anzustoßen. Danach wird die ICON-Blockchain abgeschaltet. Die naheliegende Frage vor so einem Stichtag lautet: Wie weit ist der Umtausch eigentlich schon gediehen? Die Antwort dieser Auswertung ist unbequem und für deine Entscheidung wichtiger als jede Prozentzahl: Es gibt keine öffentliche Fortschrittsanzeige, und man kann sie auch nicht aus den beiden Blockchains ableiten. Messbar ist etwas anderes, und das haben wir gemessen.

Auf der ICON-Chain lagen am 1. September 2026 um 10:02 Uhr UTC noch 1.108.792.074,22 ICX. Auf der Sonic-Chain steht der SODA-Vertrag bei einer Gesamtmenge von 1.499.555.266,83 SODA. Beide Zahlen haben wir selbst abgerufen. Keine der beiden bewegt sich so, wie sie sich bewegen müsste, wenn der Umtausch sie abbilden würde. Was daraus für dich folgt, steht weiter unten in drei konkreten Schritten.

Was eine Token-Migration technisch bedeutet

Eine Token-Migration ist der Umzug eines Guthabens von einer Blockchain auf eine andere: Der alte Token wird abgegeben oder gesperrt, der neue in gleicher Menge gutgeschrieben. Im Fall von ICON läuft der Tausch im Verhältnis 1:1, und der neue Token ist ein ERC-20-Token, also ein Token nach dem verbreiteten Ethereum-Standard, der hier auf der Sonic-Chain liegt. Die Mechanik, die Fristen und die steuerliche Seite haben wir bereits ausführlich beschrieben, als die Termine feststanden: ICX in SODA tauschen, zwei Fristen vor der Abschaltung der ICON-Blockchain. Dieser Text hier wiederholt das nicht, sondern misst nach.

ICX und SODA: Was am 30. September und am 31. Dezember 2026 endet

Die ICON Foundation hat zwei Stichtage gesetzt. Zum 30. September 2026 endet der Tausch in beide Richtungen; ab diesem Tag wird nur noch ICX in SODA umgewandelt, der Weg zurück ist zu. Zum 31. Dezember 2026 endet die Migration vollständig, und die ICON-Blockchain wird abgeschaltet. Beide Daten stehen in der Ankündigung der Stiftung, die weiterhin abrufbar ist: Final Date Set for SODA Migration.

Der erste Termin wird leicht unterschätzt, weil er nichts abschaltet. Er nimmt dir die Umkehr. Bis dahin kannst du einen Umtausch, den du dir anders überlegst, rückabwickeln. Danach ist jede Entscheidung endgültig. Für dich heißt das: Der 30. September ist der Tag, bis zu dem ein Fehler noch korrigierbar ist, und nicht der Tag, an dem etwas verloren geht.

Wie viel ICX liegt heute noch auf der ICON-Chain? Die Messung vom 1. September

Wir haben die Gesamtmenge direkt bei einem öffentlichen Netzwerkzugang der ICON-Chain abgefragt. Am 1. September 2026 um 10:02 Uhr UTC, bei Block 117.660.881, lautete sie 1.108.792.074,22 ICX. Das ist der gesamte Bestand, der auf dieser Kette überhaupt noch existiert, unabhängig davon, wem er gehört und ob er auf einer Börse oder in einer eigenen Wallet liegt.

Wie wir gemessen haben

Die Methode in einem Satz: Wir haben über öffentliche Netzwerkzugänge beider Ketten die Gesamtmengen und die Vertragsangaben abgerufen, die Gesamtmengen zusätzlich an historischen Blockhöhen ausgelesen, um ihren Verlauf zu sehen, und die Guthaben der größten ICON-Adressen einzeln nachgerechnet. Diese Auswertung hat cryptoticker.io am 1. September 2026 selbst erhoben.

SODA auf der Sonic-Chain: Was der Vertrag über die Gesamtmenge verrät

Auf der Gegenseite liegt SODA als Vertrag mit der Adresse 0x7c7d53EEcda37a87ce0D5bf8E0b24512A48dC963 auf der Sonic-Chain, Netzkennung 146. Der Vertrag meldet den Namen SODAX, das Kürzel SODA und 18 Nachkommastellen. Seine Gesamtmenge betrug am 1. September 2026 um 10:01 Uhr UTC, bei Block 78.518.868, 1.499.555.266,83 SODA. Die Vertragsseite ist für Leser einsehbar, die Zahl also nachprüfbar: SODA-Vertrag im Sonic-Explorer.

Diese Menge liegt deutlich über dem, was auf der ICON-Chain noch existiert. Wer daraus rechnen möchte, wie viel schon getauscht wurde, rechnet falsch. Der Grund steht im nächsten Abschnitt.

Warum die Gesamtmenge den Migrationsstand nicht verrät: ICX wird beim Tausch nicht verbrannt

Wenn ein Umtausch den alten Token vernichtet, sinkt dessen Gesamtmenge mit jedem Tausch, und man kann den Fortschritt ablesen. Genau das passiert hier nicht. Wir haben die ICX-Gesamtmenge an Blockhöhen abgefragt, die 1, 3, 7, 14, 21, 30, 45, 60 und 90 Tage zurückliegen. Über dieses ganze Fenster ist sie praktisch unverändert: Am 2. Juni 2026 lag sie bei 1.108.792.174,22 ICX, am 1. September bei 1.108.792.074,22 ICX. Der gesamte Rückgang in drei Monaten beträgt 100 ICX, und er trat in einem einzigen Schritt auf. Ein Umtausch von Millionen Token sieht anders aus.

Auf der SODA-Seite ist es spiegelbildlich. Am 17. Mai 2026 meldete der Vertrag 1.499.898.497,73 SODA, am 1. September 1.499.555.266,83. Die Menge sinkt langsam und stetig, um 343.230,90 SODA in 107 Tagen, in den letzten 24 Stunden um 39,59 SODA. Neue Token werden also nicht ausgegeben. Damit steht fest: Der Umtausch schlägt sich in keiner der beiden Gesamtmengen nieder. Er sperrt ICX offenbar an anderer Stelle, statt es zu vernichten, und er gibt SODA aus einem bereits bestehenden Bestand aus.

Praller Postsack aus grobem Leinen mit fest zugezogener Kordel, hängend in einer leeren Sortierhalle, davor eine Münze mit eingeprägtem Bitcoin-Zeichen
Der Sack ist erkennbar voll, aber niemand kann hineinsehen: Wie viel ICX noch ungetauscht ist, lässt sich aus keiner der beiden Ketten ablesen.

Emissionsstopp am 26. März 2026: Was die flache Menge über die ICON-Chain sagt

Die flache Kurve hat noch eine zweite Aussage. Wir haben die Gesamtmenge über 700 Tage zurückverfolgt. Am 28. September 2024 lag sie bei 1.035.202.884,51 ICX und stieg danach stetig, weil das Netzwerk laufend neue Token als Belohnung ausschüttete. Am 26. März 2026 erreichte sie ihren Höchststand von 1.108.792.274,22 ICX und ist seither nie wieder gestiegen. Wir haben den Zeitpunkt eingegrenzt: Bei Block 110.826.589, am 26. März um 04:33 Uhr UTC, lag sie noch bei 1.108.780.659,98 ICX, bei Block 110.835.026 desselben Tages um 09:14 Uhr UTC bereits auf dem Endstand.

Für dich als Halter bedeutet das etwas sehr Konkretes: Ein ICX, der auf der alten Kette liegen bleibt, wächst nicht mehr. Es gibt keine Belohnung mehr, die das Warten bezahlt, und keinen Grund, den Umtausch aus wirtschaftlichen Erwägungen aufzuschieben. Wer wartet, gewinnt hier nichts und riskiert eine Frist.

Wie stark sind die ICX-Bestände konzentriert? Top 1, Top 10 und der lange Rest

Wenn sich der Fortschritt nicht messen lässt, lässt sich wenigstens messen, wie die verbliebenen Bestände verteilt sind. Wir haben die hundert größten ICON-Adressen aus dem öffentlichen Netzwerk-Explorer gezogen und jedes einzelne Guthaben per Netzwerkabfrage nachgerechnet, statt der Anzeige zu vertrauen. Das Ergebnis am 1. September 2026:

  • Die größte Adresse hält 289.239.564,38 ICX, also 26,09 Prozent des Gesamtbestands.
  • Die zehn größten Adressen halten zusammen 622.602.574,68 ICX, also 56,15 Prozent.
  • Die 25 größten halten 729.116.396,38 ICX, also 65,76 Prozent.
  • Die 50 größten halten 801.247.036,47 ICX, also 72,26 Prozent.
  • Die 100 größten halten 823.733.472,28 ICX, also 74,29 Prozent.

Damit liegen 285.058.601,94 ICX oder 25,71 Prozent des Bestands außerhalb dieser hundert Adressen. Das ist die Größenordnung, um die es beim Handeln geht: ein Viertel des gesamten verbliebenen ICX verteilt sich auf eine große Zahl kleinerer Adressen, und jede davon muss einzeln entscheiden. Ob hinter einer Adresse eine Börse, eine Stiftung oder eine Privatperson steht, ist von außen nicht feststellbar, und wir behaupten es auch nicht.

Ein Nebenbefund zur Methode, den wir offenlegen, weil er für jede Nachprüfung zählt: Bei 33 der 100 Adressen wich das im Explorer angezeigte Guthaben um mehr als ein ICX von dem ab, was die direkte Netzwerkabfrage lieferte. Wir haben durchgehend die Netzwerkabfrage verwendet. Wer eine solche Zahl selbst prüft, sollte sich nicht auf die Anzeige einer Übersichtsseite verlassen.

Eiserner Trichter randvoll mit dicht gedrängten Münzen über einer Zinkschale, in der nur wenige einzelne Münzen liegen, davor eine große Münze mit Bitcoin-Zeichen
Oben gedrängt, unten verstreut: Drei Viertel des verbliebenen ICX liegen auf hundert Adressen, das letzte Viertel auf sehr vielen kleinen.

Börsenbestand oder Selbstverwahrung: Wer den Umtausch selbst anstoßen muss

Der praktisch wichtigste Unterschied verläuft zwischen zwei Aufbewahrungsformen, und die Größe des Bestands spielt dabei keine Rolle. Liegt dein ICX auf einer zentralen Börse, führt der Handelsplatz den Umtausch in aller Regel für dich aus, ohne dass du etwas tust; Kraken hat das im August 2026 so gehandhabt. Liegt dein ICX dagegen in einer eigenen Wallet, also in Selbstverwahrung, kümmert sich niemand darum. Selbstverwahrung heißt, dass allein du den privaten Schlüssel hältst und deshalb auch allein handeln kannst.

Der zweite Fall ist der gefährliche. Er betrifft genau die Halter, die ihre Token bewusst von der Börse geholt haben, und die deshalb keine E-Mail bekommen, wenn eine Frist näher rückt. Wenn du wissen willst, welcher Handelsplatz solche Vorgänge überhaupt für Kunden abwickelt und welcher nicht, ist unser Vergleich der besten Krypto-Börsen der Einstieg. Ein dritter Fall liegt dazwischen: ICX, das auf einer Börse liegt, die den Token bereits gestrichen hat. Binance etwa hat ICX zusammen mit zwei weiteren Token aus dem Handel genommen, was eigene Fristen auslöst; die Einzelheiten stehen in unserem Beitrag zum Binance-Delisting von ICX, SCRT und STORJ.

Gasguthaben auf Sonic: Warum der Empfang von SODA allein noch nicht reicht

Ein Punkt, an dem der Umtausch nach dem Klick auf den Bestätigungsknopf hakt, hat mit der Zielkette zu tun. SODA kommt auf der Sonic-Chain an, und jede Blockchain verlangt für das Versenden einer Transaktion eine kleine Gebühr in ihrer eigenen Netzwerkwährung. Diese Währung heißt hier Sonic. Zum Empfangen brauchst du davon nichts. Sobald du dein SODA aber bewegen, verkaufen oder woandershin schicken willst, brauchst du ein kleines Guthaben dieser Netzwerkwährung auf derselben Adresse.

Praktisch heißt das: Ein Umtausch, der als erfolgreich gemeldet wird, kann dich trotzdem in einer Lage zurücklassen, in der du zusiehst und nichts tun kannst. Das ist kein Fehler des Portals, sondern die normale Funktionsweise der Zielkette. Wir haben die Blockzeit der Sonic-Chain über 100.000 Blöcke gemessen und kommen auf 1,688 Sekunden je Block; die Kette läuft also normal und zügig, an ihr liegt es nicht.

Steuerlich ist der Umtausch kein Nullereignis: Was du dokumentieren solltest

Ein erzwungener Tausch bleibt ein Tausch. Für die Behandlung in Deutschland kommt es auf den Zeitpunkt, die Anschaffungsdaten und eine nachvollziehbare Zuordnung an, und beides gehört dokumentiert, bevor die alte Kette abgeschaltet wird und ihre Daten nur noch als Archiv vorliegen. Die steuerliche Seite dieses konkreten Vorgangs haben wir in unserem Beitrag zu den beiden Fristen bereits ausgeführt und wiederholen sie hier nicht. Wichtig ist der zeitliche Punkt: Nach dem 31. Dezember 2026 ist die ICON-Chain ein Lesearchiv, und was du an Nachweisen brauchst, holst du dir besser vorher.

Woran du ein echtes Migrationsportal erkennst

Fristen ziehen Betrugsversuche an, und eine angekündigte Migration ist dafür eine Vorlage. Drei Merkmale helfen: Ein echtes Portal verlangt niemals deine Wiederherstellungswörter oder deinen privaten Schlüssel, sondern nur eine Verbindung deiner Wallet. Die Adresse des Portals findest du über die offizielle Ankündigung des Projekts, nicht über eine Suchmaschine und nicht über einen Link aus einer Nachricht. Und eine echte Frist wird von den Betreibern über Wochen offen kommuniziert, statt in einer einzelnen dringlichen Mitteilung aufzutauchen.

Was wir nicht messen konnten und warum das für dich zählt

Zur Ehrlichkeit einer eigenen Erhebung gehört ihre Grenze. Vier Dinge konnten wir am 1. September 2026 nicht feststellen.

Erstens haben wir den Vertrag auf der ICON-Chain, in dem die eingereichten ICX gesperrt werden, nicht zweifelsfrei bestimmen können. Wir haben die größten Adressen geprüft und gesehen, dass die größte von ihnen in dreißig Tagen von rund 236 Millionen auf rund 289 Millionen ICX gewachsen ist. Das ist auffällig, es ist aber kein Beweis, denn auch Handelsplätze verschieben in solchen Zeiträumen große Summen. Ohne eine Bestätigung, welcher Adresse welche Rolle zukommt, benennen wir sie nicht als Migrationsadresse. Deshalb steht in diesem Text keine Prozentzahl zum Umtauschstand.

Zweitens stammt die Rangfolge der hundert größten Adressen aus einem öffentlichen Explorer. Die einzelnen Guthaben haben wir nachgerechnet, die Sortierung selbst konnten wir nicht unabhängig herstellen. Wenn sie veraltet ist, verschieben sich die Anteile geringfügig.

Drittens ist von außen nicht sichtbar, wie viel ICX auf zentralen Börsen für Kunden verwahrt wird. Genau dieser Teil ist aber der, um den sich die Halter nicht selbst kümmern müssen. Die Zahl der Menschen, die tatsächlich noch handeln müssen, ist damit kleiner als der Bestand außerhalb der großen Adressen vermuten lässt, und wie viel kleiner, weiß niemand von außen.

Viertens haben wir keine Aussage darüber, wie viele einzelne Personen hinter den Adressen stehen. Eine Adresse ist kein Mensch, und ein Mensch kann viele Adressen haben.

ICX-Migration: Was gesichert ist und was Einordnung bleibt

Gesichert und selbst gemessen sind die Zahlen dieses Textes: die beiden Gesamtmengen samt ihrem Verlauf, der Emissionsstopp vom 26. März 2026, die Verteilung der hundert größten Adressen und die Blockzeit der Zielkette. Gesichert und durch die Ankündigung der Stiftung belegt sind die beiden Stichtage.

Einordnung, und als solche gekennzeichnet, ist die Schlussfolgerung daraus: Dass eine Migration mit harter Frist ohne öffentlich einsehbaren Fortschrittsstand läuft, ist für Halter ein Nachteil, weil es die verbreitetste Begründung fürs Abwarten entwertet. Wer bisher davon ausging, die Frist werde schon verlängert, wenn noch zu viel ungetauscht sei, hat für diese Annahme keine Datengrundlage. Das ist ausdrücklich kein Vorwurf an die Beteiligten: Aus dem Fehlen einer Zahl folgt keine Absicht, und es kann schlicht daran liegen, dass die gewählte Mechanik keine solche Zahl erzeugt. Über die Gründe sagt unsere Messung nichts.

Ebenfalls Einordnung ist die Beobachtung, dass der wirtschaftliche Anreiz zum Abwarten seit Ende März fehlt. Belegt ist der Emissionsstopp, die Bewertung als fehlender Anreiz ist unsere.

Das Muster hinter dem Einzelfall: Fristen ohne Fortschrittsanzeige

Dieser Fall ist kein Sonderfall. Erzwungene Umtauschvorgänge, Delistings und Abschaltungen laufen fast immer nach demselben Muster: Es gibt ein Datum, es gibt eine Anleitung, und es gibt keine Anzeige darüber, wie viele Betroffene schon reagiert haben. Wer sich beim Handeln daran orientiert, was die anderen tun, orientiert sich an etwas, das er nicht sehen kann.

Die praktische Lehre daraus ist unspektakulär und wirksam: Behandle das erste der beiden Daten als dein Datum, nicht das letzte. Beim ICX-Umtausch ist das der 30. September 2026, weil bis dahin eine Fehlentscheidung noch umkehrbar ist. Der 31. Dezember ist die Grenze, hinter der nichts mehr geht, und keine Zielmarke.

Drei Prüfungen, die wenige Minuten dauern

Sieh in deiner Wallet und in deinen Börsenkonten nach, ob dort überhaupt ICX liegt. Prüfe im zweiten Schritt, ob es sich um Selbstverwahrung handelt, denn nur dann musst du selbst tätig werden. Und halte im dritten Schritt fest, wann und zu welchem Kurs du den Bestand ursprünglich erworben hast, solange die alte Kette noch antwortet.

ICX-Umtausch prüfen: Was du daraus mitnimmst

  1. Kläre zuerst, wo dein ICX liegt. Auf einer Börse erledigt der Handelsplatz den Umtausch meist selbst, in Selbstverwahrung niemand außer dir. Welcher Anbieter solche Vorgänge für Kunden übernimmt, siehst du im Vergleich der besten Krypto-Börsen.
  2. Sichere die Nachweise, bevor die Kette zum Archiv wird. Anschaffungsdatum, Anschaffungskosten und die Zuordnung der einzelnen Bestände gehören dokumentiert, solange du sie noch abrufen kannst. Werkzeuge dafür findest du im Überblick zu Krypto-Steuer-Tools und Portfolio-Trackern.
  3. Entscheide bis zum 30. September, nicht bis zum 31. Dezember. Bis zum ersten Termin bleibt ein Umtausch umkehrbar, danach nicht mehr. Wenn du bei der Gelegenheit ohnehin über deine Verwahrung nachdenkst, hilft der Vergleich der Hardware-Wallets bei der Frage, wer künftig den Schlüssel hält.

(Stand: 1. September 2026. Dieser Beitrag ist keine Anlageberatung. Kurse und Gebührenmodelle ändern sich; prüfe die Konditionen vor jedem Kauf beim Anbieter selbst.)

Transparenzhinweis: Dieser Beitrag wurde unter Zuhilfenahme künstlicher Intelligenz erstellt und vor der Veröffentlichung redaktionell geprüft. Alle Zahlen und Angaben wurden gegen die im Text verlinkten Primärquellen abgeglichen. Das Beitragsbild wurde mit KI erzeugt.

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