Die in diesem Artikel bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich zu Informationszwecken und stellen keine Finanzberatung dar. Investitionen in Kryptowährungen sind mit einem hohen Risiko verbunden. Führe immer deine eigene Recherche durch.

Dogecoin auf dem Tiefstand seit 65 Tagen: Hält die Marke bei 0,0750 Dollar?

Analyse: Dogecoin notiert am Samstagmittag bei 0,077447 Dollar und damit so tief wie zuletzt am 20. August. Für Käufe vom Oktober 2025 läuft in diesen Tagen die einjährige Haltefrist ab, und damit die Möglichkeit, einen Verlust überhaupt noch steuerlich anzusetzen.

Bronzener Baer drueckt bei Nacht eine schwere Metallmuenze mit dem Dogecoin-Zeichen auf die Kante einer Steinstufe
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Belegt ist: Dogecoin kostet am Samstag, 24. Oktober 2026, um 12:41 Uhr deutscher Zeit 0,077447 Dollar oder 0,069124 Euro. Das sind 3,23 Prozent weniger als 24 Stunden zuvor, und es ist der tiefste Stand seit 65 Tagen: Der letzte Tagesschlusskurs unterhalb dieser Marke stammt vom 20. August 2026, damals 0,074998 Dollar. Die Zahlen stammen aus der Kurshistorie von CoinGecko, abgerufen am Samstagmittag. Unsere Einschätzung dazu folgt weiter unten: Der Rückgang trägt die Merkmale eines Terminmarktgeschäfts, nicht die eines Verkaufs aus Überzeugung.

Für Anleger in Deutschland hängt an diesem Datum mehr als eine runde Zahl. Wer DOGE im Oktober 2025 gekauft hat, sitzt heute auf einem Buchverlust von rund 61 Prozent, denn am 25. Oktober 2025 stand der Kurs bei 0,197747 Dollar. Gleichzeitig läuft für genau diese Käufe die einjährige Haltefrist des § 23 Einkommensteuergesetz aus. Nach ihrem Ablauf ist ein Gewinn steuerfrei, ein Verlust aber auch nicht mehr ansetzbar. Dieser Artikel ordnet den Kurs ein und zeigt, welche Prüfung sich daraus ergibt.

Dogecoin bei 0,077447 Dollar: die Zahlen des Samstags

Innerhalb der vergangenen 24 Stunden lag das Tageshoch bei 0,080383 Dollar und das Tagestief bei 0,076866 Dollar. Der Kurs notiert also nahe am unteren Rand der Tagesspanne. Die Marktkapitalisierung beträgt 12,12 Milliarden Dollar, womit Dogecoin Platz 12 der nach Marktwert größten Kryptowährungen hält. Im Umlauf sind 156,46 Milliarden DOGE.

Über die längeren Fristen fällt das Bild deutlich: minus 3,50 Prozent in sieben Tagen, minus 10,01 Prozent in 14 Tagen, minus 15,85 Prozent in 30 Tagen und minus 60,75 Prozent über ein Jahr. Vom Allzeithoch bei 0,731578 Dollar, erreicht am 7. Mai 2021, trennen den Kurs 89,41 Prozent.

Eine Zahl ordnet den heutigen Tag genauer ein als die Prozentangabe allein. Bitcoin gab in denselben 24 Stunden 1,26 Prozent ab. Dogecoin fiel also 2,57-mal so stark. Das ist kein Einzelfall, sondern das übliche Verhältnis bei Meme-Coins mit hohem Hebelanteil, und es war schon am 15. Oktober Thema, als DOGE in sieben Tagen 8,6 Prozent verlor und Bitcoin nur 2 Prozent.

Die letzte Episode unter 0,0774 Dollar dauerte 54 Tage

Dieser Vergleich über die Zeit ist der Teil, den eine reine Kursmeldung nicht liefert. Dogecoin notierte zuletzt vom 25. Juni bis zum 20. August 2026 unterhalb des heutigen Stands, gerechnet an den Tagesschlusskursen. Das sind 54 Handelstage in Folge. Der tiefste Punkt dieser Phase lag am 7. August bei 0,069020 Dollar.

Was danach kam, ist für die Einordnung wichtiger als das Tief selbst: Vom 7. August bis zum 23. September stieg der Kurs auf 0,100359 Dollar, ein Plus von 45,4 Prozent in sechs Wochen. Danach drehte die Richtung erneut. Seit dem 1. Oktober, Stand 0,094506 Dollar, hat Dogecoin wieder gut 18 Prozent abgegeben.

Für die Marken nach unten heißt das: Die nächste begründete Stufe ist der Schlusskurs vom 20. August bei 0,074998 Dollar, rund 3,2 Prozent unter dem aktuellen Niveau. Darunter liegt als zweite Stufe das Augusttief bei 0,069020 Dollar, weitere 7,9 Prozent tiefer. Beide Zahlen sind keine Prognose, sondern Punkte, an denen der Kurs in den vergangenen vier Monaten tatsächlich gedreht hat.

Der Umschlag liegt bei 3,4 Prozent der Marktkapitalisierung

Der Handelsumsatz der vergangenen 24 Stunden beträgt 412,05 Millionen Dollar. Gegen die Marktkapitalisierung von 12,12 Milliarden Dollar gerechnet wechseln damit 3,40 Prozent des Bestands an einem Tag den Besitzer. Bei Bitcoin liegt dieselbe Quote bei 1,39 Prozent.

Diese Kennzahl heißt Umschlagsquote und sagt, wie viel vom gesamten Bestand pro Tag gehandelt wird. Eine hohe Quote bedeutet nicht automatisch Kaufinteresse. Der Wert sagt vielmehr, dass derselbe Bestand häufiger die Hand wechselt, was bei einem fallenden Kurs eher für kurzfristige Positionen spricht als für Zukäufe mit langem Horizont. Dass der Handel dabei fast vollständig über Dollar-Stablecoins läuft, haben wir am 23. Oktober gezeigt: 96 Prozent des Umsatzes liefen über Tether, 0,13 Prozent über Euro. Was sich seitdem geändert hat, ist der Kurs selbst: Er lag am 23. Oktober noch bei 0,078731 Dollar und damit 1,7 Prozent über dem heutigen Stand.

Wer wissen will, wie dieser Handel über Stablecoins die eigenen Kosten beim Ein- und Ausstieg verändert, findet die Gebührenmodelle der in Deutschland verfügbaren Handelsplätze im Vergleich der Krypto-Börsen.

Amtlicher Briefumschlag mit Siegelmarke und dem Dogecoin-Zeichen als Relief neben einem Fuellhalter auf dunkler Schreibtischplatte
Die Verlustverrechnung entscheidet sich nicht an der Börse, sondern in der Steuererklärung.

Die Jahresfrist nach § 23 EStG läuft für Käufe vom Oktober 2025 ab

Hier liegt der zweite Ansatzpunkt neben dem Chart, und er ist terminlich konkret. Kryptowährungen zählen in Deutschland zu den anderen Wirtschaftsgütern im Sinne des § 23 Absatz 1 Satz 1 Nummer 2 Einkommensteuergesetz. Maßgeblich ist die Spekulationsfrist von einem Jahr zwischen Kauf und Verkauf.

Liegen zwischen Kauf und Verkauf weniger als zwölf Monate, ist das Geschäft steuerbar. Ein Gewinn ist dann einkommensteuerpflichtig, soweit die Summe aller privaten Veräußerungsgewinne eines Jahres die Freigrenze von 1.000 Euro übersteigt. Ein Verlust ist im selben Zug ansetzbar.

Liegen mehr als zwölf Monate dazwischen, ist der Vorgang nicht steuerbar. Ein Gewinn bleibt steuerfrei, und das ist die bekannte Seite der Regel. Die weniger bekannte Seite: Ein Verlust bleibt dann ebenfalls unbeachtlich. Er lässt sich nicht gegenrechnen, nicht vortragen und nicht zurücktragen.

Für einen Kauf vom 25. Oktober 2025 endet die Jahresfrist am 25. Oktober 2026. Wer an diesem Tag gekauft hat und heute 60,8 Prozent im Minus liegt, steht damit vor einer Frist, die in wenigen Tagen verstreicht. Den aktuellen Stand der politischen Diskussion um diese Frist führen wir laufend auf unserer Seite zur Krypto-Haltefrist nach.

Verlustverrechnung: was mit einem realisierten Verlust passiert

Ein Verlust aus einem privaten Veräußerungsgeschäft hat eine eigene Verrechnungsregel, und sie ist eng. Nach § 23 Absatz 3 Satz 7 Einkommensteuergesetz darf er nur mit Gewinnen aus privaten Veräußerungsgeschäften verrechnet werden, nicht mit Arbeitslohn, nicht mit Kapitalerträgen aus Zinsen oder Dividenden und nicht mit Mieteinnahmen.

Bleibt nach dieser Verrechnung ein Verlust übrig, lässt er sich in das Vorjahr zurücktragen oder in die Folgejahre vortragen. Damit wird er für ein künftiges Jahr nutzbar, in dem wieder Gewinne aus privaten Veräußerungsgeschäften anfallen. Verkäufe, die außerhalb der Jahresfrist liegen, erreichen diese Verrechnung gar nicht. Steuerlich sind solche Verkäufe schlicht nicht vorhanden.

Daraus folgt eine Prüfung, die sich nicht am Kurs entscheidet, sondern am Kalender. Wer mehrere DOGE-Käufe aus unterschiedlichen Monaten hält, hat für jede Tranche ein eigenes Fristende. Bei gleichartigen Coins in einer Wallet gilt dafür nach Auffassung der Finanzverwaltung in der Regel das Verfahren First in, First out, also die Annahme, dass die zuerst gekauften Einheiten zuerst verkauft werden. Welches Verfahren das Finanzamt im Einzelfall anerkennt, klärt ein Steuerberater, und diese Einordnung ersetzt keine Beratung.

So rechnest du deinen Einstandskurs für die Steuererklärung nach

Die Rechnung selbst ist einfach, der Nachweis ist die Arbeit. Drei Angaben braucht jede Tranche: das Kaufdatum, die Stückzahl und den gezahlten Betrag samt Gebühren. Aus Betrag geteilt durch Stückzahl ergibt sich der Einstandskurs je DOGE.

Ein Beispiel mit den Zahlen dieses Artikels: 10.000 DOGE, gekauft am 25. Oktober 2025 zu 0,197747 Dollar, kosteten 1.977,47 Dollar. Beim heutigen Kurs von 0,077447 Dollar sind dieselben Coins 774,47 Dollar wert. Der Buchverlust beträgt 1.203,00 Dollar. Realisiert vor Ablauf der Jahresfrist wäre dieser Betrag ein verrechenbarer Verlust aus einem privaten Veräußerungsgeschäft, realisiert danach nicht.

Wichtig für den Nachweis: Maßgeblich ist der Wert in Euro zum jeweiligen Stichtag, nicht in Dollar. Die Börsenabrechnung trägt diesen Wert meist selbst, und die Historie der eigenen Käufe lässt sich bei den in Deutschland regulierten Handelsplätzen als Datei exportieren. Wer seine Coins in einer eigenen Wallet verwahrt, braucht die Belege der Börse zusätzlich, weil die Wallet nur den Bestand kennt und nicht den Kaufpreis. Welche Wallet welche Exportfunktion mitbringt, zeigt unser Vergleich der Software-Wallets; die Zuordnung der Tranchen übernehmen die Werkzeuge im Vergleich der Krypto-Steuer-Tools.

Markenlose Hardware-Wallet in einer offenen Handflaeche, auf dem dunklen Display spiegelt sich das Dogecoin-Zeichen
Die Wallet kennt den Bestand, aber nicht den Kaufpreis. Den liefert nur die Abrechnung der Börse.

Was der Emissionsplan zum Bestand beiträgt

Ein Punkt unterscheidet Dogecoin von Bitcoin und wirkt auf jede längere Rechnung: Die Ausgabe neuer Coins endet nicht. Das Protokoll zahlt je Block eine feste Belohnung von 10.000 DOGE, bei einer Blockzeit von rund einer Minute. Der Projektseite von Dogecoin zufolge ist diese feste Ausgabe seit 2014 Teil des Entwurfs und bewusst nicht begrenzt.

Daraus ergeben sich rund 14,4 Millionen neue DOGE am Tag und etwa 5,26 Milliarden im Jahr. Auf den heutigen Umlauf von 156,46 Milliarden DOGE gerechnet entspricht das einer jährlichen Ausgabequote von rund 3,4 Prozent. Dieser Anteil sinkt jedes Jahr, weil der Zähler fest bleibt und der Nenner wächst, aber er verschwindet nie. Wie das Netz diese Ausgabe an seine Miner verteilt, haben wir am 18. Oktober aufgeschlüsselt.

Unsere Einschätzung: der Rückgang trägt die Merkmale des Terminmarkts

Aus Sicht der Redaktion sprechen drei belegte Zahlen dafür, dass der heutige Rückgang vom Terminmarkt getrieben ist und nicht von einem breiten Verkauf im Kassamarkt. Erstens das Verhältnis zu Bitcoin: 3,23 gegen 1,26 Prozent, also Faktor 2,57. Ein Verkauf aus dem Bestand träfe beide Märkte ähnlich. Zweitens die Umschlagsquote von 3,40 Prozent gegen 1,39 Prozent bei Bitcoin, also ein vielfach schnellerer Durchlauf desselben Bestands. Drittens das Long-Übergewicht, das wir am 16. Oktober gemessen haben: Vier von fünf Hebel-Konten standen auf Long, stärker als bei Bitcoin, Ethereum und Solana.

Was dagegen spricht, gehört in dieselbe Einordnung: Die Umschlagsquote allein unterscheidet nicht zwischen Hebelhandel und Kassahandel, und das Long-Übergewicht vom 16. Oktober ist acht Tage alt. Eine Richtungsaussage für die kommenden Tage lässt sich daraus nicht ableiten, und wir treffen sie auch nicht. Festhalten lässt sich nur: Die 65 Tage über der Marke von 0,0750 Dollar endeten nicht mit einem Ereignis, sondern mit einem Abfluss, der sich in den Hebelzahlen stärker zeigt als im Bestand.

Dogecoin im Minus: Die Verlustverrechnung endet am 31. Dezember

Für das Steuerjahr 2026 zählt nur, was bis zum 31. Dezember 2026 tatsächlich verkauft ist. Wer einen Verlust aus einem Kauf innerhalb der Jahresfrist nutzen will, hat bis dahin Zeit, und für die ältesten Tranchen läuft die Frist schon vorher ab. Drei Schritte ergeben sich daraus:

  1. Kaufdaten der eigenen Tranchen zusammenstellen. Für jede Tranche Datum, Stückzahl und Kaufpreis in Euro aus der Abrechnung der Börse ziehen. Die Exportfunktionen der in Deutschland verfügbaren Handelsplätze stehen im Vergleich der Krypto-Börsen.
  2. Fristende je Tranche eintragen. Kaufdatum plus zwölf Monate ergibt den Tag, an dem ein Verlust steuerlich unbeachtlich wird. Für Käufe vom Oktober 2025 ist dieser Tag erreicht. Die Zuordnung übernehmen die Werkzeuge im Vergleich der Krypto-Steuer-Tools.
  3. Belege sichern, bevor etwas entschieden wird. Abrechnungen und Wallet-Historie archivieren, denn ohne Nachweis des Einstandskurses erkennt das Finanzamt weder Gewinn noch Verlust in der gemeldeten Höhe an. Welche Wallet welchen Export liefert, zeigt der Vergleich der Software-Wallets.

(Stand: 24. Oktober 2026. Dieser Beitrag ist keine Anlageberatung und keine Steuerberatung. Kurse und Gebuehrenmodelle aendern sich; pruefe die Konditionen vor jedem Kauf beim Anbieter selbst. Steuerliche Fragen klaert ein Steuerberater.)

Häufige Fragen zu Dogecoin

Transparenzhinweis: Dieser Beitrag wurde unter Zuhilfenahme künstlicher Intelligenz erstellt und vor der Veröffentlichung redaktionell geprüft. Alle Zahlen und Angaben wurden gegen die im Text verlinkten Primärquellen abgeglichen. Das Beitragsbild wurde mit KI erzeugt.

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