Die in diesem Artikel bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich zu Informationszwecken und stellen keine Finanzberatung dar. Investitionen in Kryptowährungen sind mit einem hohen Risiko verbunden. Führe immer deine eigene Recherche durch.

Monero steigt auf 644 Dollar: Zum Allzeithoch vom Januar fehlen rund 24 Prozent

Analyse: Monero legt an einem Tag rund zehn Prozent zu, während Bitcoin, Ethereum und Zcash stillstehen. Der Abstand zum Allzeithoch vom Januar zeigt besser als die Tagesprozente, wo XMR wirklich steht – und warum der Handelsweg in Deutschland die wichtigere Frage ist.

Bronzebulle auf einem Steinsockel, daneben aufgerichtet eine schwere Metallmünze mit dem Monero-Zeichen, dramatisches Seitenlicht vor dunklem Grund
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Monero kostet am Morgen des 22. Oktober 2026 zwischen 643,65 und 648,74 US-Dollar. Binnen 24 Stunden hat der Privacy Coin je nach Datenanbieter 9,9 bis 11,9 Prozent zugelegt und ist damit der stärkste Bewegungsträger unter den 25 größten Kryptowerten. Belegt ist darüber hinaus: Der Kurs liegt trotz dieses Sprungs noch 18,9 Prozent unter dem Allzeithoch von 797,14 US-Dollar, das Monero am 14. Januar 2026 erreichte. Unsere Einschätzung dazu folgt weiter unten: Der Abstand zu diesem Hoch sagt mehr über die Lage aus als die Tagesprozente, und für Anleger in Deutschland entscheidet ohnehin eine andere Frage über den Gewinn, nämlich die nach dem Handelsweg.

Der Kurssprung in Zahlen: 9,9 bis 11,9 Prozent an einem Tag

Die beiden Marktdatenanbieter weichen leicht voneinander ab. CoinGecko wies am Donnerstagmorgen einen Kurs von 646,97 US-Dollar und ein Plus von 11,86 Prozent in 24 Stunden aus. Coinpaprika meldete 643,65 US-Dollar und 9,94 Prozent. Solche Unterschiede entstehen, weil jeder Anbieter einen eigenen Korb aus Handelsplätzen gewichtet und der Vergleichszeitpunkt vor 24 Stunden nicht derselbe ist. Wir nennen deshalb die Spanne und glätten sie nicht.

Über sieben Tage liegt das Plus bei 18,3 bis 18,4 Prozent. Der Marktwert aller umlaufenden XMR beträgt rund 12,1 Milliarden US-Dollar, Monero steht damit auf Rang 13 der größten Kryptowerte.

Zum Einordnen: Bitcoin stand im selben Zeitfenster bei 82.430 US-Dollar und damit 0,4 bis 0,8 Prozent tiefer als am Vortag, Ethereum bei 2.431 US-Dollar und 0,5 bis 0,9 Prozent tiefer. Der breite Markt bewegt sich also kaum. Was Monero antreibt, kommt nicht aus der allgemeinen Marktrichtung.

Abstand zum Allzeithoch: 797,14 Dollar vom 14. Januar 2026 als Maßstab

Ein Tagesplus von zehn Prozent klingt nach viel. Es wird erst aussagekräftig, wenn man es gegen die eigene Geschichte des Coins hält. Monero markierte sein bisheriges Allzeithoch am Abend des 14. Januar 2026 bei 797,14 US-Dollar. Vom heutigen Stand aus fehlen zu dieser Marke 23,8 Prozent. Anders gesagt: Der Kurs müsste noch einmal gut doppelt so weit steigen wie an diesem Mittwoch, um das Hoch einzustellen.

Diese Rechnung ist deshalb nützlich, weil sie zwei Lesarten trennt, die in Kursmeldungen oft durcheinandergeraten. Die eine Lesart sieht einen Ausbruch und rechnet ihn fort. Die andere sieht eine Erholung innerhalb einer Spanne, deren obere Begrenzung seit Januar bekannt ist. Welche davon zutrifft, hängt an der Frage, ob der Kurs die Zone um 700 US-Dollar überwindet, an der die Rally im Januar ihr Ende fand.

Als nächste konkrete Marke nach oben bleibt damit das Januarhoch bei 797,14 US-Dollar. Nach unten liegt der Ausgangspunkt der laufenden Woche: Vor sieben Tagen stand XMR rund 18,4 Prozent tiefer, also bei etwa 544 US-Dollar. Zwischen diesen beiden Werten spielt sich die Bewegung derzeit ab.

Zcash steht still, Monero zieht an: Die Privacy Coins laufen auseinander

Am 18. Oktober haben wir an dieser Stelle den Kursabstand zwischen den beiden großen Privacy Coins beschrieben: Damals legte Monero 8,1 Prozent auf 592 US-Dollar zu, während Zcash 3,7 Prozent abgab. Seitdem hat sich das Bild nicht umgekehrt, sondern verschärft. Monero steht heute rund 52 US-Dollar höher als vor vier Tagen. Zcash kostet 1.268,82 US-Dollar und hat sich in 24 Stunden praktisch nicht bewegt (minus 0,03 Prozent), liegt über sieben Tage aber ebenfalls 14,8 Prozent im Plus.

Beide Coins steigen also über die Woche, nur zu unterschiedlichen Zeitpunkten. Das spricht gegen die Erzählung, der gesamte Privacy-Sektor werde gerade von einer einzigen Nachricht bewegt. Es spricht für Umschichtungen innerhalb des Sektors, bei denen Kapital zwischen den beiden größten Vertretern hin- und herwandert.

Umschlag von 3,1 Prozent: Wie dünn dieser Anstieg getragen ist

Eine Kennzahl, die in Kursmeldungen selten auftaucht, hilft hier weiter: das Verhältnis von Handelsvolumen zu Marktwert, auch Umschlag genannt. Es sagt, welcher Anteil des gesamten Marktwerts an einem Tag tatsächlich den Besitzer wechselt. Je kleiner dieser Anteil, desto weniger Kapital genügt, um den Kurs zu bewegen – in beide Richtungen.

Diese Auswertung hat cryptoticker.io am 22. Oktober 2026 selbst erhoben. Grundlage sind die Marktdaten von zwei öffentlichen Marktdatenanbietern für vier Kryptowerte, erhoben am Donnerstagmorgen. Monero setzte in 24 Stunden 370,4 Millionen US-Dollar um, bei einem Marktwert von 12,11 Milliarden US-Dollar. Das ergibt einen Umschlag von 3,06 Prozent. Zcash kam im selben Zeitraum auf 1,22 Milliarden US-Dollar Umsatz bei 20,72 Milliarden US-Dollar Marktwert, also 5,90 Prozent.

Zcash wird derzeit demnach fast doppelt so intensiv gehandelt wie Monero, bewegt sich im Tagesvergleich aber kaum. Monero bewegt sich stark, und zwar auf vergleichsweise dünnem Handel. Für Halter ist das die eigentlich wichtige Information an diesem Tag: Ein Markt, der mit drei Prozent Umschlag zehn Prozent steigt, kann mit ähnlich wenig Volumen ebenso schnell in die Gegenrichtung drehen. Das ist keine Prognose, sondern eine Eigenschaft dünner Märkte.

Nächtliches steinernes Säulenportal einer Behörde, über der geschlossenen schweren Flügeltür ist das Monero-Zeichen als Intarsie in den Granit eingelegt
Nicht der Besitz von XMR steht in der EU zur Debatte, sondern die Frage, welche beaufsichtigten Unternehmen ihn künftig noch handeln dürfen.

Artikel 79 der EU-Geldwäscheverordnung: Was ab Juli 2027 für XMR gilt

Die EU-Geldwäscheverordnung, im Fachjargon AMLR, ist die Verordnung (EU) 2024/1624. Ihr Artikel 79 untersagt Kreditinstituten, Finanzinstituten und Anbietern von Kryptowerte-Dienstleistungen das Führen anonymer Konten. Ausdrücklich erfasst sind dabei auch Kryptowerte-Konten sowie Konten, die eine Anonymisierung des Inhabers oder eine verstärkte Verschleierung von Transaktionen ermöglichen. Darunter fallen nach ganz überwiegender Lesart Coins mit eingebauter Anonymisierung, also Monero und Zcash. Der Geltungsbeginn steht in Artikel 90 der Verordnung; genannt wird dort der 10. Juli 2027. Einzelne deutsche Darstellungen nennen stattdessen den 1. Juli 2027. Den amtlichen Text im EU-Amtsblatt kannst du selbst nachlesen.

Zwei Dinge sind daran wichtig und werden regelmäßig verwechselt. Erstens richtet sich die Vorschrift an beaufsichtigte Unternehmen, nicht an dich als Anleger. Ein Verbot, XMR zu besitzen, steht dort nicht. Zweitens wirkt die Regel lange vor ihrem Geltungsbeginn, weil beaufsichtigte Häuser ihre Angebote frühzeitig bereinigen. Genau das ist der Grund, warum der Handelsweg sich schon heute verengt und nicht erst 2027. Welche Pflichten auf lizenzierte Anbieter in Europa zukommen, haben wir im Überblick zu den MiCA-Lizenzpflichten zusammengetragen.

Wo XMR für Anleger in Deutschland überhaupt noch handelbar ist

Die Verengung ist keine Prognose, sie ist bereits messbar. cryptoticker.io hat am 6. Oktober 2026 ausgewertet, dass sechs große Handelsplätze XMR nicht mehr führen. Wer heute kaufen oder verkaufen will, trifft deshalb häufiger auf eine Lücke im Angebot als noch vor zwei Jahren, und zwar vor allem bei den Anbietern mit europäischer Zulassung.

Praktisch heißt das: Der Blick auf den Kurs allein reicht nicht. Bevor du eine Position in XMR auf- oder abbaust, gehört die Frage geklärt, über welchen beaufsichtigten Anbieter der Handel laufen soll und ob dieser Anbieter das Handelspaar auch morgen noch anbietet. Eine Übersicht der Plätze mit europäischer Zulassung findest du in unserem Vergleich der regulierten Kryptobörsen. Ein Angebot, das heute besteht, ist dabei keine Zusage für das nächste Quartal; die Streichung eines Handelspaars wird üblicherweise mit einigen Wochen Vorlauf angekündigt.

Ein zweiter Punkt betrifft die Auszahlung. Wenn ein Handelsplatz ein Paar streicht, bleibt meistens ein Zeitfenster, in dem du deine Bestände noch abziehen oder verkaufen kannst. Läuft dieses Fenster ab, wandeln manche Häuser die Bestände zu einem festgelegten Kurs in eine andere Währung um. Dieser Kurs ist selten der, den du dir ausgesucht hättest.

Kein Protokollereignis: Was hinter Version 0.18.5.4 vom 16. Oktober steht

Bei starken Kursbewegungen liegt die Vermutung nahe, im Netzwerk sei etwas passiert. Für diesen Anstieg trägt diese Erklärung nicht. Die aktuelle Fassung der Monero-Software ist laut Projektseite die Version 0.18.5.4 mit dem Beinamen Fluorine Fermi, veröffentlicht am 16. Oktober 2026. Es handelt sich um eine Pflegeversion innerhalb der laufenden Reihe, nicht um eine Hard Fork und nicht um eine Protokolländerung, die neue Eigenschaften einführt.

Eine Pflegeversion beseitigt Fehler und verbessert den Betrieb der Software. Eine solche Version ändert weder die Geldmenge noch die Art, wie Transaktionen verschleiert werden. Der Kursanstieg der vergangenen Tage fällt also zeitlich mit einer Veröffentlichung zusammen, deren Inhalt für die Bewertung des Coins keine neue Tatsache schafft. Wer eine Begründung für die Bewegung sucht, findet sie eher im Handel als im Code.

Markenlose schwarze Hardware-Wallet in einer geöffneten Handfläche, auf dem kleinen Display leuchtet das Monero-Zeichen
Wer XMR in einer eigenen Wallet hält, ist von der Listing-Entscheidung einzelner Handelsplätze unabhängig.

Eigene Verwahrung von XMR: Welche Wallets Monero überhaupt unterstützen

Self-Custody bezeichnet die Verwahrung von Kryptowerten in einer Wallet, deren Schlüssel ausschließlich du kontrollierst. Bei Monero ist dieser Punkt praktischer Natur und nicht ideologischer: Wenn ein Handelsplatz das Handelspaar streicht, verschwindet damit auch die dortige Verwahrung. Bestände in einer eigenen Wallet bleiben davon unberührt.

Zu beachten ist, dass Monero eine eigene Kryptografie verwendet und deshalb nicht von jeder Hardware-Wallet unterstützt wird. Die Unterstützung hängt am Gerät und an der Begleit-Software, die du dazu nutzt. Prüfe vor dem Kauf eines Geräts, ob XMR in der Liste der unterstützten Kryptowerte steht, und ob die Wallet-Software deines Herstellers Monero-Konten tatsächlich anlegen kann. Unser Vergleich der Hardware-Wallets nennt die unterstützten Kryptowerte je Gerät.

Zur Sicherung gehört die Wiederherstellungsphrase. Diese Phrase besteht bei Monero aus 25 Wörtern und ist der einzige Weg zurück zu deinen Beständen, wenn das Gerät verloren geht. Wer sie digital speichert, hebt den Schutz der Hardware-Wallet wieder auf.

Haltefrist nach Paragraf 23 EStG: Ein Jahr entscheidet über die Steuer auf das Plus

Ein Kursplus von 18 Prozent in einer Woche wirft in Deutschland sofort die Steuerfrage auf. Gewinne aus dem Verkauf von Kryptowerten gelten als private Veräußerungsgeschäfte nach Paragraf 23 des Einkommensteuergesetzes. Entscheidend ist die Haltedauer: Liegt zwischen Anschaffung und Verkauf mehr als ein Jahr, bleibt der Gewinn steuerfrei. Innerhalb dieser Frist ist er steuerpflichtig, und zwar mit deinem persönlichen Einkommensteuersatz, nicht mit der Abgeltungsteuer.

Hinzu kommt eine Freigrenze für die Summe aller privaten Veräußerungsgeschäfte eines Jahres. Wird sie überschritten, ist der gesamte Gewinn steuerpflichtig und nicht nur der übersteigende Teil. Das unterscheidet eine Freigrenze von einem Freibetrag.

Für die laufende Bewegung bedeutet das zweierlei. Wer XMR seit mehr als einem Jahr hält, hat bei einem Verkauf steuerlich nichts zu beachten. Wer innerhalb der Frist verkauft, sollte die Anschaffungsdaten jedes einzelnen Zukaufs zur Hand haben, denn die Frist läuft je Zukauf getrennt. Diese Darstellung ersetzt keine steuerliche Beratung; bei größeren Beträgen gehört der Fall zu einem Steuerberater.

Hebel und Liquidation: Warum ein dünner Markt schneller dreht

Zum Verständnis des Mechanismus: Eine Liquidation ist die zwangsweise Schließung einer gehebelten Position durch den Handelsplatz, sobald die hinterlegte Sicherheit nicht mehr ausreicht. Jede Liquidation erzeugt eine Order in Richtung der Bewegung. Steigt ein Kurs stark, werden Positionen geschlossen, die auf fallende Kurse gesetzt haben, und diese Schließungen kaufen den Kurs weiter nach oben.

Dieser Mechanismus wirkt in beide Richtungen, und er wirkt umso heftiger, je weniger Volumen im Markt steht. Der oben berechnete Umschlag von 3,06 Prozent ordnet Monero genau dort ein. Wer mit Hebel arbeitet, sollte den Abstand zwischen Einstieg und Liquidationskurs kennen, bevor die Position steht, und nicht erst danach. Welche Plätze welche Hebel und welche Gebühren verlangen, unterscheidet sich erheblich.

Unsere Einschätzung: Der Abstand zum Allzeithoch ist kein Kursziel

Aus Sicht der Redaktion trägt dieser Anstieg eine erkennbare Schwäche. Belegt sind drei Punkte. Erstens bewegt sich der breite Markt nicht mit, Bitcoin und Ethereum stehen im Minus. Zweitens fällt die Bewegung auf einen Umschlag von 3,06 Prozent, also auf vergleichsweise dünnen Handel. Drittens gibt es kein Protokollereignis, das eine Neubewertung rechtfertigen würde; die jüngste Veröffentlichung vom 16. Oktober ist eine Pflegeversion.

Daraus folgt für uns: Die 23,8 Prozent bis zum Januarhoch sind eine Entfernungsangabe und kein Ziel. Dagegen spricht nicht, dass der Kurs sie zurücklegen kann; Monero hat im Januar gezeigt, wie schnell das gehen kann. Dagegen spricht, dass bisher keine neue Tatsache vorliegt, die eine dauerhafte Höherbewertung begründet. Wir bewerten damit die Lage und sprechen keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung aus. Ein Totalverlust ist bei Kryptowerten jederzeit möglich.

Monero bei 644 Dollar: Ohne Handelsweg in der EU nützt kein Kursplus

Der Kurs ist an diesem Mittwoch die kleinere Hälfte der Geschichte. Die größere ist die Frage, ob du deine Position überhaupt noch dort bewegen kannst, wo du sie hältst. Drei Schritte ordnen das:

  1. Handelsweg klären. Sieh nach, ob dein Anbieter das XMR-Paar noch führt und ob eine Streichung angekündigt ist. Plätze mit europäischer Zulassung stehen in unserem Vergleich der regulierten Kryptobörsen.
  2. Verwahrung entscheiden. Kläre, ob deine Bestände auf einem Handelsplatz liegen sollen oder in einer eigenen Wallet. Welche Geräte Monero unterstützen, zeigt der Hardware-Wallet-Vergleich.
  3. Anschaffungsdaten sichern. Halte je Zukauf Datum und Kurs fest, damit die Jahresfrist nach Paragraf 23 EStG nachweisbar bleibt. Werkzeuge dafür findest du unter den Krypto-Steuer-Tools.

(Stand: 22. Oktober 2026. Dieser Beitrag ist keine Anlageberatung. Kurse und Gebührenmodelle ändern sich; prüfe die Konditionen vor jedem Kauf beim Anbieter selbst.)

Häufige Fragen zu Monero

Transparenzhinweis: Dieser Beitrag wurde unter Zuhilfenahme künstlicher Intelligenz erstellt und vor der Veröffentlichung redaktionell geprüft. Alle Zahlen und Angaben wurden gegen die im Text verlinkten Primärquellen abgeglichen. Das Beitragsbild wurde mit KI erzeugt.

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