Die in diesem Artikel bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich zu Informationszwecken und stellen keine Finanzberatung dar. Investitionen in Kryptowährungen sind mit einem hohen Risiko verbunden. Führe immer deine eigene Recherche durch.

Solana Prognose: USDC auf 82 Millionen Samsung-Handys, diese Marke entscheidet

Einordnung: Samsung schaltet in der letzten Oktoberwoche USDC-Überweisungen über Solana auf 82 Millionen Galaxy-Geräten frei, verwahrt über Bastion und Coinbase. Was das für den SOL-Kurs bedeutet, rechnen wir an Gebühren, Emission und den Fondsströmen nach.

Nächtliche Flussmündung zwischen zwei beleuchteten Hochhaustürmen, eine schmale Stahlbrücke verbindet beide Ufer, in der Brüstungsblende sitzt das Solana-Zeichen als farbige Intarsie
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Kategorien: Solana

Belegt ist: Samsung schaltet in der letzten Oktoberwoche in Samsung Wallet Überweisungen in USDC über die Solana-Blockchain frei, auf 82 Millionen Galaxy-Geräten in den USA, mit Auszahlungen in mehr als 60 Ländern. Unsere Einschätzung dazu folgt weiter unten: Für den Kurs ist der Start ein Argument für die nächsten Quartale, nicht für diese Woche.

SOL notiert am Sonntagnachmittag bei 100,84 Dollar oder 90,01 Euro, 0,35 Prozent über dem Vortag. Auf Wochensicht fehlen 1,99 Prozent, auf Monatssicht 15,65 Prozent. Das Tagestief lag bei 98,81 Dollar, das Tageshoch bei 102,63 Dollar. Wohin der Kurs auf Sicht von Monaten zeigen kann, ordnet unsere Solana Prognose ein.

Samsung Wallet und USDC auf Solana: der Stand vor dem Start

Samsung und die Solana Foundation haben die Zusammenarbeit am 7. Oktober angekündigt. In der Mitteilung heißt es wörtlich, dass Samsung Wallet ab der letzten Oktoberwoche grenzüberschreitende USDC-Überweisungen über Solana unterstützt. Diese Woche ist die letzte Oktoberwoche. Einen genauen Kalendertag innerhalb der Woche hat Samsung bis heute nicht genannt, auch keine Gebührenhöhe.

Die Funktion sitzt in der Wallet selbst, nicht in einer zweiten App. Nutzer senden USDC an kompatible externe Wallets, am Anfang und am Ende der Strecke tauschen Partner in Landeswährung. Technisch wickelt Solana die Übertragung ab, verwahrt wird über Bastion, einen lizenzierten Verwahrer für Stablecoins, mit Coinbase als Unterverwahrer. Zugang bekommt nur, wer die Registrierungs-, Identitäts- und Authentifizierungsanforderungen von Samsung erfüllt.

Was ein Stablecoin ist

Ein Stablecoin ist ein Token, dessen Wert an eine Währung gebunden ist, bei USDC an den US-Dollar im Verhältnis eins zu eins. Der Herausgeber Circle hält dafür Reserven und löst Token gegen Dollar ein. Der Token bewegt sich auf einer Blockchain, der Wert bleibt an der Währung.

82 Millionen Galaxy-Geräte, Auszahlungen in über 60 Ländern

Die 82 Millionen beschreiben die Gerätebasis in den USA, auf die die Funktion ausgerollt wird, nicht die Zahl der Nutzer, die sie einschalten. Diesen Unterschied nennt die Mitteilung selbst. Wie viele Galaxy-Besitzer eine Stablecoin-Überweisung tatsächlich einrichten, steht in keiner Zahl, die heute vorliegt, und wer sie schätzt, erfindet sie.

Die Strecke zielt auf Heimatüberweisungen. In den USA arbeiten Millionen Menschen, die regelmäßig Geld in ihre Herkunftsländer schicken, und die klassischen Anbieter nehmen dafür Gebühren an beiden Enden. Genau dort setzt eine Überweisung an, die in Sekunden abgerechnet wird und deren Netzgebühr im Bereich von Bruchteilen eines Cents liegt.

Postschalter hinter Milchglas bei Nacht, im Metalltrog unter dem Fenster liegt eine einzelne gefaltete Quittung, dahinter die Silhouette eines wartenden Menschen
Überweisungen ins Ausland laufen bislang über Schalter und Dienstleister, die an beiden Enden Gebühren nehmen.

Bastion und Coinbase: wer die Überweisungen verwahrt

Die Verwahrkette ist der Teil, den die Schlagzeilen übergehen, und der Teil, an dem für den Nutzer das Risiko hängt. Bastion betreibt den Rahmen für die Zahlung und hält die Token, Coinbase tritt als Unterverwahrer auf. Samsung selbst verwahrt nichts. Für den Nutzer heißt das: Er hat keine eigenen Schlüssel in der Hand, solange das Guthaben in der Wallet-Funktion liegt, sondern einen Anspruch gegen einen Verwahrer.

Wer Schlüssel selbst halten will, kommt an einer eigenen Wallet nicht vorbei. Welche Geräte dafür in Frage kommen und was sie kosten, steht im Vergleich der Hardware-Wallets.

Wie Zahlungsverkehr auf den SOL-Kurs wirkt, und wie nicht

Hier lohnt der Blick auf den Mechanismus, denn er wird regelmäßig falsch erzählt. Eine USDC-Überweisung kauft kein SOL. Bezahlt werden Netzgebühren in SOL, und die sind winzig: Die Basisgebühr liegt laut der Solana-Dokumentation bei 5.000 Lamports je Signatur, also 0,000005 SOL, umgerechnet rund 0,0005 Dollar beim heutigen Kurs. Von dieser Basisgebühr wird die Hälfte verbrannt, die andere Hälfte geht an den Validator, der den Block baut.

Rechne das hoch, und die Größenordnung wird deutlich: Selbst eine Million zusätzlicher Überweisungen am Tag verbrennen daraus 2,5 SOL. Gegen eine Jahresemission, die bei einer Inflationsrate von 3,5873 Prozent auf 589,76 Millionen umlaufende SOL rund 21 Millionen neue Token ausmacht, ist das nichts. Die Rate haben wir am Sonntag selbst über einen Solana-Knoten abgefragt, Epoche 1067.

Der Weg vom Zahlungsverkehr zum Kurs läuft also nicht über verbrannte Gebühren, sondern über drei andere Kanäle. Erstens über die Nachfrage nach Blockspace, die bei Überlast Vorrangsgebühren treibt und damit die Einnahmen der Validatoren. Zweitens über das Kapital, das als Stablecoin auf der Blockchain liegen bleibt und von dort in Anwendungen fließt. Drittens über die Erwartung institutioneller Anleger, dass eine Blockchain mit Zahlungsvolumen weniger austauschbar ist als eine ohne.

7,52 Milliarden USDC liegen schon auf Solana

Wie groß die Grundlage ist, haben wir am Sonntagnachmittag direkt an der Blockchain gemessen: Auf Solana sind 7,516 Milliarden USDC im Umlauf, abgefragt über die Token-Schnittstelle eines Solana-Knotens. Das ist der Bestand, an den die Samsung-Funktion anschließt, und er existiert unabhängig davon, wie viele Galaxy-Nutzer mitmachen.

Die Vorrangsgebühren zeigen zugleich, wie viel Luft das Netz gerade hat. Über die letzten 150 abgefragten Slots lag der Mittelwert der Vorrangsgebühren bei null: Wer am Sonntag eine Transaktion schickte, musste nichts extra zahlen, um durchzukommen. Ein Netz ohne Staus hat Platz für Zahlungsvolumen, verdient daran aber auch nichts zusätzlich.

Seit dem ETF-Abfluss vom 24. Oktober hat sich das geändert

Am Freitag haben wir hier über 30,3 Millionen Dollar Abfluss aus den SOL-ETFs in fünf Handelstagen geschrieben. Seitdem ist der Kurs von rund 101 Dollar kaum gewichen, er steht heute bei 100,84 Dollar. Die Marke bei 100 Dollar, die am Freitag der Test war, hält damit das Wochenende über, aber ohne Zufluss: Die Fondsströme sind nach den vorliegenden Daten seit dem 5. Oktober in jeder Sitzung negativ, kumuliert stehen seit dem Start der Produkte dennoch rund 1,55 Milliarden Dollar Nettozufluss.

Neu ist gegenüber Freitag der Zahlungsanlass. Der Abfluss aus den Fonds und ein Zahlungsstart auf 82 Millionen Geräten wirken in verschiedenen Zeiträumen: Der eine schlägt sich tagesgleich im Kurs nieder, der andere, wenn überhaupt, über Quartale.

Granitportal mit kannelierten Säulen bei Nacht, nasse Stufen im Scheinwerferlicht, eine schwere Bronzetür steht einen Spalt offen
Für Nutzer in Deutschland entscheidet die EU-Verordnung MiCA darüber, welcher Stablecoin hier angeboten werden darf.

Die Marken: 98,81 Dollar unten, 102,63 Dollar oben

Für die kommenden Tage sind zwei Marken begründet, und beide stammen aus dem heutigen Handel. Nach unten liegt das Tagestief bei 98,81 Dollar, direkt unter der runden 100. Fällt der Kurs darunter und schließt dort, ist das die erste Bestätigung, dass die 100 nicht mehr trägt. Nach oben steht das Tageshoch bei 102,63 Dollar.

Zum Abstand nach oben: Vom Allzeithoch bei 293,31 Dollar, erreicht am 19. Januar 2025, fehlen 65,6 Prozent. Die Marktkapitalisierung liegt bei 59,48 Milliarden Dollar, der Handelsumsatz der letzten 24 Stunden bei 1,83 Milliarden. Alle Kurszahlen dieses Abschnitts haben den Stand vom Sonntagnachmittag.

USDC in Deutschland: was MiCA erlaubt und was Samsung hier nicht anbietet

Die Funktion startet in den USA. In Deutschland ist sie nicht verfügbar, und Samsung hat auch keinen Termin für eine Ausweitung genannt; sie hängt an Zulassungen in den jeweiligen Märkten. Wer hier auf einen Start wartet, wartet auf etwas, für das es kein Datum gibt.

Was in Deutschland gilt, regelt die EU-Verordnung MiCA. Für jeden Stablecoin, der hier angeboten wird, verlangt sie eine Zulassung des Herausgebers. USDC des Herausgebers Circle erfüllt das über eine E-Geld-Lizenz in Frankreich und ist deshalb auf Handelsplätzen in der EU verfügbar; andere Dollar-Token wurden aus diesem Grund von europäischen Plätzen genommen. Für dich heißt das: Der Token, den Samsung in den USA verschickt, ist derselbe, den du in Deutschland legal halten und tauschen kannst.

So kommst du an USDC auf Solana

Der Weg läuft über eine Börse mit Sitz oder Lizenz in der EU: Konto eröffnen, Identität nachweisen, Euro einzahlen, USDC kaufen und auf eine Solana-Adresse abheben. Beim Abheben wählst du das Netz ausdrücklich aus, denn USDC gibt es auf mehreren Blockchains, und eine Auszahlung im falschen Netz ist nicht erstattbar. Welcher Anbieter welche Netze unterstützt und was die Abhebung kostet, zeigt der Börsenvergleich.

Steuer: der Tausch von SOL in USDC startet die Haltefrist neu

Dieser Punkt kostet in Deutschland regelmäßig Geld, und er betrifft jeden, der wegen der Zahlungsnachricht über einen Wechsel nachdenkt. Der Tausch von SOL in USDC ist kein neutraler Vorgang, sondern ein privates Veräußerungsgeschäft nach Paragraf 23 Einkommensteuergesetz. Du verkaufst SOL und kaufst USDC: Der Gewinn zwischen Anschaffungs- und Verkaufskurs ist steuerpflichtig, wenn zwischen Kauf und Tausch weniger als ein Jahr liegt.

Für die neu erworbenen USDC beginnt die Jahresfrist am Tauschtag von vorn. Wer SOL seit über einem Jahr hält und jetzt tauscht, gibt diese Frist auf: Der Verkauf der SOL bleibt steuerfrei, die USDC starten bei null. Umgekehrt lässt sich ein Verlust aus dem Tausch gegen andere Gewinne aus privaten Veräußerungsgeschäften verrechnen. Wer mehrere Tauschvorgänge im Jahr hat, braucht eine Aufstellung, die jede Anschaffung einzeln führt; welche Werkzeuge das leisten, steht im Vergleich der Steuer-Tools und Portfolio-Tracker.

Zahlen mit Stablecoins und die Freigrenze

Wer Stablecoins zum Bezahlen nutzt, löst mit jeder Zahlung denselben Vorgang aus, sofern ein Kursunterschied entsteht. Bei einem Token, der an den Dollar gebunden ist, bleibt für Anleger im Euroraum der Wechselkurs Euro zu Dollar als Quelle von Gewinn oder Verlust. Für Gewinne aus privaten Veräußerungsgeschäften gilt eine Freigrenze: Bleibt die Summe aller solchen Gewinne eines Jahres darunter, fällt keine Steuer an, wird sie überschritten, ist der gesamte Gewinn steuerpflichtig. Den aktuellen Betrag prüfst du vor der Erklärung, er wurde in den vergangenen Jahren angehoben. Wer eine Karte zum Bezahlen nutzt, findet die Abrechnungswege im Vergleich der Krypto-Kreditkarten.

Unsere Einschätzung: ein Zahlungsargument, das den Kurs diese Woche nicht trägt

Aus Sicht der Redaktion ist der Samsung-Start die wichtigste Nachricht, die Solana im Oktober bekommen hat, und sie wird den Kurs in dieser Woche kaum bewegen. Dafür spricht die Rechnung von oben: Die verbrannten Gebühren aus Zahlungsverkehr bleiben gegen eine Emission von rund 21 Millionen SOL im Jahr ohne Gewicht, und die 82 Millionen sind Geräte, keine Nutzer. Dagegen steht, was die Nachricht mittelfristig wert ist: Ein Konzern mit dieser Gerätebasis wählt Solana als Schiene für Zahlungen, und die 7,516 Milliarden USDC, die hier schon liegen, zeigen, dass die Infrastruktur dafür steht.

Was den Kurs diese Woche bestimmt, sind die Fondsströme und der Zinsentscheid der US-Notenbank am Mittwoch. Solange die ETFs Geld verlieren, fehlt dem Kurs der Käufer, der die 100-Dollar-Marke von unten absichert. Diese Einschätzung bewertet die Lage, sie ist keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf. Krypto-Anlagen können zum Totalverlust führen.

Samsung-Start: ohne SOL-Nachfrage bleibt die 100er Marke der Test

  1. Prüfe, ob dein Anbieter USDC-Auszahlungen im Solana-Netz unterstützt und was sie kosten, bevor du Token zwischen Blockchains bewegst. Die Netzwahl je Anbieter steht im Börsenvergleich.
  2. Stelle für jeden geplanten Tausch von SOL in USDC das Anschaffungsdatum fest, bevor du ihn ausführst: Über einem Jahr Haltedauer verlierst du eine steuerfreie Position. Die Aufstellung dafür liefern die Steuer-Tools.
  3. Lege deine Marken fest, bevor der Zinsentscheid am Mittwoch kommt: 98,81 Dollar nach unten, 102,63 Dollar nach oben. Wer SOL liegen lässt und dafür Erträge will, findet die Konditionen im Vergleich der Staking-Anbieter.

(Stand: 25. Oktober 2026. Dieser Beitrag ist keine Anlageberatung. Kurse und Gebührenmodelle ändern sich; prüfe die Konditionen vor jedem Kauf beim Anbieter selbst.)

Häufige Fragen zu Solana und USDC

Transparenzhinweis: Dieser Beitrag wurde unter Zuhilfenahme künstlicher Intelligenz erstellt und vor der Veröffentlichung redaktionell geprüft. Alle Zahlen und Angaben wurden gegen die im Text verlinkten Primärquellen abgeglichen. Das Beitragsbild wurde mit KI erzeugt.

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