Die in diesem Artikel bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich zu Informationszwecken und stellen keine Finanzberatung dar. Investitionen in Kryptowährungen sind mit einem hohen Risiko verbunden. Führe immer deine eigene Recherche durch.

Shiba Inu: Nur 55 Prozent der Blöcke sind indexiert, was du mit den Shibarium-Zahlen jetzt tun kannst

Der Blockexplorer von Shibarium hat am 6. Oktober erst 55 Prozent der Blöcke eingelesen, interne Transaktionen noch gar nicht. Was die Transaktionszahlen damit wert sind und wie du deine Nachweise unabhängig davon sicherst.

Langer Serverraum bei Nacht, die vordere Hälfte der Rack-Reihen leuchtet, die hintere Hälfte liegt dunkel
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Der Blockexplorer von Shibarium zeigt an diesem Dienstagmorgen nur einen Teil des Netzwerks. Von 10.700.889 Blöcken, die die Kette bisher erzeugt hat, sind 55 Prozent in das Verzeichnis eingelesen. Rund 4,8 Millionen Blöcke fehlen darin noch. Für dich als Halter von Shiba Inu heißt das: Jede Transaktionszahl, jeder Adresszähler und jede Tagesstatistik, die du dort gerade abliest, beschreibt den Stand des Verzeichnisses und nicht den Stand des Netzwerks. Diese Auswertung hat cryptoticker.io am 6. Oktober 2026 selbst erhoben, Grundlage ist die Statusanzeige von Shibariumscan zum Fortschritt der Indexierung.

Das ist kein Ausfall und kein Fehler der Kette. Shibarium produziert weiter Blöcke, im Schnitt alle acht Sekunden einen. Was neu entsteht, ist der Katalog dieser Blöcke. Und solange der Katalog unfertig ist, sind die Zahlen darin unvollständig. Wer sie als Beleg für Wachstum oder Schrumpfung liest, zieht einen Schluss, den die Datenlage nicht trägt.

Shibariumscan am 6. Oktober: 55 Prozent der Blöcke im Verzeichnis

Die Statusanzeige von Shibariumscan nennt drei Werte, die zusammen das Bild ergeben. Der Anteil der eingelesenen Blöcke liegt bei 0,55, also 55 Prozent. Die Kennzeichnung, ob die Indexierung abgeschlossen ist, steht auf nein. Und die Kennzeichnung, ob wenigstens die Blöcke durchgearbeitet sind, steht ebenfalls auf nein. Auf der Startseite steht dazu der Hinweis, dass die Kette derzeit eingelesen wird und einzelne Zähler ungenau sein können.

Die 55 Prozent sind eine Momentaufnahme. Zwei Abfragen am Morgen des 6. Oktober ergaben denselben Wert, der Fortschritt bewegt sich also langsam. Ein Verzeichnis über 10,7 Millionen Blöcke neu aufzubauen ist Rechenarbeit, die Tage braucht und nicht Stunden.

Was ein Blockexplorer eigentlich macht

Ein Blockexplorer ist eine durchsuchbare Datenbank über eine Blockchain. Die Kette selbst speichert ihre Daten in Blöcken, die aufeinander verweisen, aber sie bietet keine Suche. Der Explorer liest jeden Block einzeln, zerlegt ihn in Transaktionen, Adressen und Ereignisse und legt das Ergebnis in Tabellen ab, die sich abfragen lassen. Fällt diese Datenbank weg, bleibt die Kette unverändert bestehen, nur das Nachschlagen wird mühsam.

Reindexierung erklärt: Warum die Kette läuft, während ihr Katalog neu entsteht

Reindexierung heißt, dass der Explorer seine Datenbank von vorne aufbaut und dabei jeden Block der Kette erneut durchgeht. Ausgelöst hat das bei Shibarium eine Umstellung der Infrastruktur, die seit dem Spätsommer läuft. Dazu gehörte ein Wechsel der Zugangsknoten, über die Wallets und Anwendungen mit dem Netzwerk sprechen. Über diese Umstellung der Zugangsadressen haben wir am 29. September berichtet, damals ging es um die Einstellungen in deiner Wallet.

Parallel dazu wurde eine Umordnung der Kette bereinigt, bei der kurzzeitig zwei Varianten derselben Blockfolge im Umlauf waren. Nach Darstellung der Entwickler ist dieser Punkt erledigt. Was bleibt, ist der Neuaufbau des Verzeichnisses. Die technische Dokumentation des Projekts beschreibt den Aufbau von Shibarium und seiner Werkzeuge.

Der entscheidende Satz für dich: Der Prozentwert misst den Fortschritt einer Datenbank, nicht die Gesundheit eines Netzwerks. Eine Überweisung, die im Explorer gerade nicht auffindbar ist, kann trotzdem vollständig und endgültig in der Kette liegen.

Interne Transaktionen: Das Feld ohne Wert

Noch deutlicher als bei den Blöcken ist die Lage bei den internen Transaktionen. Deren Indexierungsanteil liefert derzeit überhaupt keinen Wert, das Feld ist leer. Interne Transaktionen sind Bewegungen, die nicht direkt von einer Wallet ausgehen, sondern innerhalb eines Smart Contracts entstehen, etwa wenn ein Tauschvorgang mehrere Schritte durchläuft.

Das trifft genau die Vorgänge, die beim Nachvollziehen eines Tauschs wichtig sind. Wer auf Shibarium getauscht, Liquidität bereitgestellt oder eine Brücke benutzt hat, findet die Zwischenschritte im Explorer gerade nicht aufgeschlüsselt. Der äußere Vorgang ist sichtbar, die Kette darunter nicht.

Zwei Hände legen einen gedruckten Papierstapel in eine aufgeschlagene Dokumentenmappe aus Leder
Belege gehören in die eigene Ablage, solange der Blockexplorer nur die Hälfte zeigt.

4.859 Transaktionen an einem Tag: Diese Zahl misst den Katalog, nicht das Netz

Der Tageszähler stand am Morgen des 6. Oktober bei 4.859 Transaktionen. Insgesamt weist das Verzeichnis 639.100.978 Transaktionen und 267.880.184 Adressen aus. Diese Summen klingen belastbar, sie sind es derzeit nicht, denn sie stammen aus denselben 55 Prozent.

Wie stark das täuschen kann, zeigt ein Vorgang aus dem September. Zwischen dem 6. und dem 8. September stieg die Zahl der täglichen Transaktionen von 786 auf 1.750, ein Sprung von 122 Prozent. Mehrere Fachmedien meldeten das als Zunahme der Netzlast. In frühen Stufen des Neuaufbaus zeigt ein Explorer aber deutlich weniger Blöcke und Transaktionen, als das Netzwerk tatsächlich verarbeitet hat. Ein Sprung nach oben kann also schlicht bedeuten, dass der Katalog ein Stück weitergekommen ist.

Daraus folgt eine schlichte Regel für die nächsten Wochen: Solange der Anteil unter 100 Prozent liegt, taugt keine Veränderung dieser Zähler als Beweis für eine Veränderung im Netzwerk. Eine Meldung, die das dennoch behauptet, hat einen Schritt übersprungen.

Gaspreis 0,04 Gwei auf allen drei Stufen: ein Hinweis auf die echte Auslastung

Es gibt einen Messwert, der vom Neuaufbau des Verzeichnisses unberührt bleibt, weil er aus dem laufenden Betrieb kommt: der Gaspreis. Gas ist die Gebühreneinheit, mit der ein Netzwerk Rechenarbeit abrechnet, Gwei ist eine Untereinheit davon. Shibarium nannte am Morgen des 6. Oktober für alle drei Dringlichkeitsstufen denselben Wert, 0,04 Gwei, einmal für langsam, einmal für normal, einmal für schnell.

Dass die drei Stufen zusammenfallen, ist aussagekräftig. Unterschiedliche Preise entstehen nur, wenn Transaktionen um Platz im Block konkurrieren und wer schneller durchkommen will, mehr zahlt. Fallen sie zusammen, gibt es dieses Gedrängel nicht. Die Netzauslastung bestätigt das mit 0,22 Prozent. Zum Vergleich: Ethereum lag zur selben Zeit bei rund 0,19 Gwei, also etwa beim Fünffachen, und auch das ist historisch niedrig.

Für dich als Nutzer ist das die gute Nachricht in dieser Lage. Eine Überweisung auf Shibarium kostet gerade sehr wenig, und sie geht schnell durch. Die dünne Belegung ist aus Gebührensicht angenehm und aus Sicht der Netzwerknutzung ein Befund, der die Frage nach der Tragfähigkeit offenhält.

Belege zur Shibarium-Transaktion: Der Hash gehört in die eigene Ablage

Hier liegt die praktische Folge, die diese Woche Arbeit macht. Wer seine Nachweise bisher dadurch erbracht hat, dass er eine Seite im Blockexplorer aufgerufen hat, steht ohne verlässliche Grundlage da. Die Transaktion existiert, ihre Darstellung im Explorer kann fehlen.

Was dich davon unabhängig macht, ist der Transaktions-Hash. Das ist die eindeutige Kennung eines Vorgangs in der Kette, eine lange Zeichenfolge, die deine Wallet dir nach jeder Überweisung anzeigt. Mit ihr lässt sich der Vorgang später jederzeit nachschlagen, auch wenn ein einzelner Explorer heute nichts findet. Ohne sie bist du auf die Suche nach deiner Adresse angewiesen, und genau die ist derzeit unvollständig.

Praktisch heißt das: Den Hash jeder Shibarium-Bewegung aus der Wallet heraus notieren, zusammen mit Datum, Uhrzeit, Menge und Gegenwert in Euro zum Zeitpunkt des Vorgangs. Ein Portfolio-Werkzeug nimmt dir diese Buchführung ab und liest die Bewegungen fortlaufend mit, statt sie im Nachhinein zu rekonstruieren. Welche Anbieter deutsche Besonderheiten abdecken, zeigt unsere Übersicht zu Steuer-Tools und Portfolio-Trackern.

Makroaufnahme zweier Glasfaserbündel, das linke leuchtet durchgehend, das rechte erlischt auf halber Strecke
Die Kette läuft weiter, ihr Verzeichnis endet auf halber Strecke.

Haltefrist und Nachweis: Was bei unvollständigem Blockexplorer gilt

In Deutschland gehören Gewinne aus dem Verkauf von Kryptowerten zu den privaten Veräußerungsgeschäften nach Paragraf 23 des Einkommensteuergesetzes. Entscheidend ist die Haltefrist von einem Jahr: Verkaufst du innerhalb eines Jahres nach dem Kauf, ist der Gewinn steuerpflichtig, danach bleibt er steuerfrei. Dazu kommt eine Freigrenze von 1.000 Euro im Jahr für die Summe aller privaten Veräußerungsgeschäfte.

Die Beweislast für Kaufdatum und Kaufpreis liegt bei dir. Das Finanzamt verlangt keinen Blockexplorer, es verlangt eine nachvollziehbare Aufzeichnung. Genau deshalb ist ein unvollständiges Verzeichnis kein steuerliches Problem, solange du deine eigenen Unterlagen hast, und ein erhebliches, wenn du bisher darauf gebaut hast, die Daten jederzeit wieder abrufen zu können.

Ein Punkt, der bei Shibarium leicht untergeht: Das Verschieben eigener Token zwischen eigenen Wallets ist kein Verkauf und löst keine Haltefrist neu aus. Anders sieht es aus, wenn du über eine Brücke in eine andere Darstellung desselben Tokens wechselst, denn dort gehen die Auffassungen auseinander. Seit dem 4. Oktober gibt es SHIB auch auf einem weiteren Netzwerk, die Einzelheiten dazu stehen in unserem Beitrag zur Brücke und ihren zwei Vertragsadressen. Wer diesen Weg geht, dokumentiert ihn besonders sorgfältig und lässt die Einordnung im Zweifel steuerlich beraten.

Zwei Ketten, eine Umlaufmenge: 589 Billionen SHIB am 6. Oktober

Während an der Infrastruktur gearbeitet wird, bewegt sich der Markt kaum. SHIB notierte am Dienstagmorgen bei 0,00000585 Dollar, ein Minus von 1,0 Prozent binnen eines Tages. In Euro liegt der Kurs bei 0,00000522 Euro, dort beträgt das Tagesminus 1,47 Prozent, mit einer Spanne zwischen 0,00000518 und 0,00000536 Euro. Der Unterschied zwischen beiden Prozentwerten kommt aus dem Wechselkurs und nicht aus dem Token.

Die Marktkapitalisierung liegt bei rund 3,45 Milliarden Dollar, umgerechnet etwa 3,08 Milliarden Euro. Im Umlauf sind rund 589 Billionen SHIB. Vom Höchststand aus dem Oktober 2021 bei 0,00008616 Dollar ist der Kurs weit entfernt. Dogecoin, der größere Vergleichswert im gleichen Marktsegment, stand am selben Morgen bei 0,094382 Dollar und gab 1,26 Prozent ab, bewegte sich also ganz ähnlich.

Dass ein zusätzliches Netzwerk den Zugang erweitert, ändert an der Umlaufmenge nichts. Die Brücke sperrt den Token auf der Ursprungskette und erzeugt ihn auf der Zielkette neu, die Gesamtmenge über beide Ketten bleibt konstant. Neuer Zugang schafft Nachfrage nur, wenn Käufer ihn nutzen.

Marken nach oben und unten: 0,0000055 und 0,0000060 Dollar

Nach oben ist die nächste Hürde die Zone um 0,0000060 Dollar, an der der Kurs in den vergangenen Tagen mehrfach gescheitert ist. Darüber liegt der Bereich um 0,0000067 Dollar. Nach unten dient die Zone um 0,0000055 Dollar als Auffangbereich, sie hat Ende September gehalten. Diese Marken ergeben sich aus dem Kursverlauf der letzten Wochen und sind keine Zusage.

Wichtig für die Einordnung: Bei einem Kurs mit acht Nachkommastellen bewegt die letzte handelbare Stelle den Preis prozentual spürbar. Eine Kursbewegung von einem Prozent entspricht hier Bruchteilen eines Millionstel Dollar. Wer mit engen Limits arbeitet, rechnet das vorher durch, sonst löst eine Order bei einer Bewegung aus, die im Chart kaum sichtbar ist.

Kaufweg und Verwahrung: zwei Netzwerke, zwei Wallet-Einstellungen

Beim Kauf gilt unter der europäischen Kryptoverordnung MiCA, dass dein Anbieter eine Zulassung in der EU braucht. Zugelassene Häuser führen ihre Lizenz öffentlich, und ein Blick darauf vor der ersten Einzahlung ist in zwei Minuten getan. Welche Plattformen diese Voraussetzung erfüllen und was sie kosten, steht in unserem Vergleich der Kryptobörsen.

Bei der Verwahrung kommt die Besonderheit dieser Woche hinzu. Wer SHIB selbst hält und dabei Shibarium nutzt, braucht in seiner Wallet die aktuellen Zugangsadressen des Netzwerks, sonst zeigt sie veraltete Stände oder gar keine. Wer zusätzlich auf dem neuen Netzwerk aktiv ist, führt dort eine zweite Wallet mit eigenem Adressformat. Zwei Netzwerke heißen zwei Sicherungen deiner Zugangsdaten, und beide gehören an einen Ort, der nicht derselbe Rechner ist.

Shibarium-Reindexierung: Was du daraus mitnimmst

Die Lage ist weniger dramatisch, als eine halbe Prozentzahl klingt, und fordert doch etwas von dir. Die Kette läuft, ihr Verzeichnis nicht vollständig, und solange das so ist, sind die Zahlen daraus keine Belege.

  1. Nachweise aus der eigenen Wallet ziehen. Den Transaktions-Hash jeder Shibarium-Bewegung sichern, zusammen mit Datum, Menge und Eurowert. Ein Portfolio-Tracker übernimmt das fortlaufend, statt dass du es im Nachhinein zusammensuchst.
  2. Zugangsdaten für beide Netzwerke trennen. Wer auf zwei Ketten unterwegs ist, führt zwei Sicherungen. Welche Geräte das sauber abbilden, zeigt der Vergleich der Hardware-Wallets.
  3. Meldungen zur Netzlast vorerst nicht bewerten. Steigende oder fallende Transaktionszahlen aus dem Explorer sagen bis zum Abschluss der Indexierung nichts über das Netzwerk. Wer kaufen oder verkaufen will, prüft stattdessen Gebühren und Lizenz beim Anbieter, etwa über den Börsenvergleich.

(Stand: 6. Oktober 2026. Dieser Beitrag ist keine Anlageberatung. Kurse und Gebührenmodelle ändern sich; prüfe die Konditionen vor jedem Kauf beim Anbieter selbst.)

Häufige Fragen zu Shiba Inu und Shibarium

Transparenzhinweis: Dieser Beitrag wurde unter Zuhilfenahme künstlicher Intelligenz erstellt und vor der Veröffentlichung redaktionell geprüft. Alle Zahlen und Angaben wurden gegen die im Text verlinkten Primärquellen abgeglichen. Das Beitragsbild wurde mit KI erzeugt.

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