Coin oder Token: Die 20 größten Kryptowerte im Vergleich
Ein Coin bringt seine eigene Blockchain mit, ein Token leiht sich die eines anderen. Was dieser Unterschied für Gebühren, Auszahlungen und die Steuer bedeutet, zeigt ein Blick auf die 20 größten Kryptowerte.

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Ein Coin hat eine eigene Blockchain, ein Token sitzt auf der Blockchain eines anderen. Das ist der ganze Unterschied zwischen Coin und Token – und er entscheidet darüber, welche Gebühr du beim Senden zahlst, wer die Regeln ändern darf und was passiert, wenn du beim Auszahlen das falsche Netzwerk wählst.
Wie groß dieser Unterschied in der Praxis ist, zeigt ein Blick auf die Rangliste. Unter den 20 nach Marktkapitalisierung größten Kryptowerten stehen am 26. Oktober 2026 dreizehn Coins und sieben Token (eigene Auswertung der Marktdaten von CoinGecko). Die sieben Token bringen zusammen rund 317 Milliarden Dollar auf die Waage, die dreizehn Coins gut 2.230 Milliarden. Die Mehrheit der großen Namen hat also eine eigene Blockchain – und die Mehrheit aller gelisteten Kryptowerte hat sie nicht. Von den 22.501 Einträgen, die CoinGecko am selben Tag führt, tragen 6.070 einen Vertrag auf Ethereum.
Dieser Artikel ordnet beide Begriffe ein, zeigt die gängigen Token-Arten, erklärt die Gebührenregel, die vielen Einsteigern das erste Mal wehtut, und sagt, was Aufsicht und Finanzamt in Deutschland von der Unterscheidung halten. Wenn du dich zuerst fragst, was eine Kryptowährung überhaupt ist, lies unseren Grundlagenartikel dazu.
Coin oder Token: Der Unterschied steckt in der eigenen Blockchain
Ein Coin ist das native Zahlungsmittel einer eigenen Blockchain. Er entsteht durch die Regeln dieses Netzwerks selbst, wird von seinen Knoten erzeugt und mit ihm bezahlst du die Transaktionen in genau diesem Netzwerk. Ein Token ist dagegen ein Eintrag in einem Smart Contract, der auf einer bestehenden Blockchain läuft. Er hat keine eigene Infrastruktur, keine eigenen Knoten und keine eigene Kryptografie – er leiht sich alles davon.
Der Vergleich mit einer Währung und einem Gutschein trägt weit, wenn man ihn nicht überdehnt. Der Bitcoin ist der Coin der Bitcoin-Blockchain: Ohne ihn gäbe es das Netzwerk nicht, und ohne das Netzwerk gäbe es ihn nicht. Ein Token wie der LINK-Token von Chainlink ist dagegen ein Programm, das jemand auf Ethereum veröffentlicht hat. Fiele Ethereum aus, wäre LINK in seiner heutigen Form nicht mehr übertragbar. Fiele Chainlink aus, liefe Ethereum unbeeindruckt weiter.
Diese Richtung der Abhängigkeit ist der Kern der Sache: Die Blockchain trägt den Token, der Token trägt die Blockchain nie nur in eine Richtung, und daraus folgt alles Weitere in diesem Artikel.
Was ist ein Coin? Das native Zahlungsmittel einer Layer-1-Blockchain
Layer 1 bezeichnet die Basisschicht einer Blockchain, also das Netzwerk, das Blöcke selbst erzeugt und seine Transaktionen selbst bestätigt. Jede Layer-1-Blockchain hat genau einen Coin, und dieser Coin erfüllt dort drei Aufgaben zugleich.
Erstens bezahlt er die Gebühr. Wer auf Bitcoin überweist, zahlt in Bitcoin; wer auf Ethereum etwas tut, zahlt in Ether. Zweitens sichert er in vielen Netzwerken das Protokoll ab: Bei Proof of Stake hinterlegen Validatoren Einheiten des Coins als Pfand und verlieren es, wenn sie betrügen. Drittens ist er die Belohnung, mit der das Netzwerk seine eigenen Betreiber bezahlt.
Darum lässt sich ein Coin nicht an einem Nachmittag herstellen. Dahinter stehen ein Protokoll, Konsensregeln und ein Netz aus Rechnern, das jemand betreiben muss. Bitcoin, Litecoin, Monero, XRP, Solana, Cardano und Tron sind Coins in diesem Sinn. Viele davon fasst der Sammelbegriff Altcoins zusammen, der schlicht alles außer Bitcoin meint und über die Bauform nichts aussagt.
Token: Ein Eintrag im Smart Contract einer fremden Blockchain
Ein Smart Contract ist ein Programm, das auf einer Blockchain liegt und bei jedem Aufruf nach festen Regeln abläuft. Ein Token ist nichts anderes als eine Tabelle in einem solchen Programm: eine Liste von Adressen und der Menge, die jeder Adresse gehört. Sendest du einen Token, zieht der Vertrag die Menge bei dir ab und schreibt sie dem Empfänger gut. Die Münze, die dabei den Besitzer wechselt, gibt es nicht; es gibt nur einen geänderten Eintrag.
Das erklärt, warum Token so zahlreich sind. Wer einen Token herausgeben will, braucht kein Netzwerk, keine Validatoren und keine Mining-Hardware, sondern nur ein paar Dutzend Zeilen Code und die Gebühr für deren Veröffentlichung. Entsprechend viele gibt es: Die 6.070 Einträge mit Ethereum-Vertrag in der CoinGecko-Liste sind nur die, die es überhaupt in ein Verzeichnis geschafft haben.
Dieselbe Leichtigkeit ist die Kehrseite. Hinter einem Coin steht immer ein laufendes Netzwerk, hinter einem Token mitunter nur ein Vertrag, den jemand in einer Stunde geschrieben hat. Über die Qualität eines Projekts sagt die Bauform damit nichts – über den Aufwand, der dahintersteckt, schon.
Die 20 größten Kryptowerte: 13 Coins und 7 Token
Die Theorie wird greifbar, wenn man die Rangliste durchzählt. Am 26. Oktober 2026 sehen die zwanzig größten Kryptowerte nach Marktkapitalisierung so aus (Marktdaten von CoinGecko, Stand Montagmorgen):
Coins mit eigener Blockchain (13): Bitcoin, Ether, BNB, XRP, Solana, Tron, Zcash, Hyperliquid, Dogecoin, Monero, Cardano, Stellar und NEAR.
Token auf fremder Blockchain (7): Tether (USDT), USD Coin (USDC), Figure Heloc, USDS, WhiteBIT Token, Chainlink (LINK) und LEO.
Zwei Dinge fallen auf. Erstens sitzen die Coins vorn: Die dreizehn tragen rund 2.230 der 2.709 Milliarden Dollar, die diese Liste insgesamt wiegt. Zweitens sind unter den sieben Token vier Stablecoins. Der mit Abstand größte Token ist Tether mit rund 182 Milliarden Dollar – er liegt damit vor jedem Coin außer Bitcoin und Ether.
Wer tiefer in die Liste schaut, findet das Muster bestätigt: Unter den 100 größten Kryptowerten laufen 39 der Token auf Ethereum, acht auf der BNB Chain, fünf auf Solana und je drei auf Arbitrum und Tron. Ethereum ist damit die Heimatblockchain der meisten großen Token, und das seit Jahren.
ERC-20, BEP-20 und TRC-20: Wofür die Token-Standards stehen
Ein Token-Standard ist eine Liste von Funktionen, die jeder Vertrag anbieten muss, damit Wallets und Börsen ihn verstehen. Auf Ethereum heißt dieser Standard ERC-20, festgeschrieben in EIP-20. Dort steht, dass ein Vertrag seine Gesamtmenge nennen, den Bestand einer Adresse ausgeben und eine Übertragung ausführen können muss – sechs Funktionen und zwei Ereignisse, mehr nicht.
Diese Genügsamkeit ist der Grund für den Erfolg. Eine Wallet, die ERC-20 beherrscht, kann jeden ERC-20-Token anzeigen, auch einen, der erst gestern entstanden ist. Andere Blockchains haben den Standard kopiert: Auf der BNB Chain heißt er BEP-20, auf Tron TRC-20, und die Funktionen sind weitgehend dieselben.
Praktisch wichtig ist die Folge daraus: Derselbe Token kann auf mehreren Blockchains existieren, und diese Fassungen sind getrennte Verträge. Tether gibt es als ERC-20 auf Ethereum und als TRC-20 auf Tron. Beide heißen USDT, beide sind einen Dollar wert – aber sie sind nicht dasselbe Stück Software, und sie liegen nicht auf derselben Blockchain.
Arten von Token: Utility Token, Governance Token und Security Token
Die Bauform sagt, wo ein Token läuft. Welche Token-Arten es gibt, richtet sich dagegen danach, wozu er dient. Drei Kategorien begegnen dir in der Praxis am häufigsten.
Utility Token verschaffen Zugang zu einer Leistung. Die EU-Verordnung MiCA definiert sie in Artikel 3 Absatz 1 Nummer 9 als Kryptowert, der ausschließlich dazu bestimmt ist, Zugang zu einem Gut oder einer Dienstleistung des eigenen Herausgebers zu verschaffen. Ein Beispiel aus unserem Bestand ist der QNT-Token von Quant, mit dem Lizenzgebühren beglichen werden.
Governance Token geben Stimmrechte in einem Protokoll. Wer sie hält, darf über Vorschläge abstimmen – etwa über Gebührensätze oder die Verteilung einer Kasse. UNI von Uniswap und AAVE sind bekannte Vertreter. Das Stimmrecht gilt im Protokoll, nicht in einer Gesellschaft: Ein Governance Token ist kein Anteil an einer Firma.
Security Token bilden dagegen genau das ab: einen Anspruch, der sonst in einem Wertpapier steckt, etwa eine Anleihe oder einen Gewinnanteil. In Deutschland regelt das Gesetz über elektronische Wertpapiere diese Form, und für sie gilt Wertpapierrecht, nicht Krypto-Recht. Wer solche Papiere anbieten will, braucht die entsprechende Erlaubnis der BaFin.
Daneben gibt es Spielarten, die sich keiner dieser drei Schubladen fügen: LP-Token, die den Anteil an einem Liquiditätspool im DeFi-Bereich verbriefen, oder Token, die eine Einzahlung beim Staking vertreten. Auch sie sind technisch nichts anderes als Einträge in einem Vertrag.

Non-Fungible Token: Wenn jede Einheit einzigartig ist
Alle bisher genannten Token sind fungible Token: Jede Einheit ist jeder anderen gleich, so wie ein Zehn-Euro-Schein jedem anderen Zehn-Euro-Schein gleicht. Ein Non-Fungible Token, kurz NFT, kehrt das um. Jede Einheit trägt eine eigene Nummer, und der Vertrag führt einzelne Stücke mit ihren Besitzern statt bloßer Mengen.
Technisch ist ein NFT damit dieselbe Sache wie ein ERC-20-Token, nur mit einer anderen Buchführung: Statt „Adresse A hält 500 Einheiten“ steht dort „Adresse A hält Stück Nummer 4711“. Der Standard dafür heißt auf Ethereum ERC-721. Was dieses Stück bedeutet – ein Bild, eine Eintrittskarte, ein Grundbucheintrag –, legt der Vertrag fest, nicht die Blockchain.
Mit demselben Verfahren arbeitet die Tokenisierung realer Vermögenswerte: Eine Immobilie, ein Fondsanteil oder eine Goldunze bekommt ein digitales Gegenstück auf einer Blockchain. Ob daraus ein belastbares Eigentum wird, entscheidet allerdings der Vertrag dahinter und das Recht des jeweiligen Landes, nicht die Technik.
Stablecoins tragen Coin im Namen und sind doch Token
Der Name führt in die Irre, und zwar zuverlässig. Ein Stablecoin ist in aller Regel ein Token, auch wenn das Wort Coin darin steckt. USDT, USDC, DAI und PYUSD laufen als Verträge auf Ethereum, Tron, Solana und weiteren Blockchains; keiner von ihnen hat eine eigene.
Das ist mehr als eine Begriffsfrage. Wer USDT hält, ist von zwei Dingen abhängig: vom Herausgeber, der die Deckung verwaltet, und von der Blockchain, auf der sein Vertrag liegt. Bei einem Coin entfällt die erste Abhängigkeit – dafür gibt es niemanden, der für den Wert geradesteht.
Dieselbe Verwechslungsgefahr gibt es in die andere Richtung. Im Alltag heißt jedes Projekt irgendwann „Coin“, auch wenn es ein Token ist. Für deine Kaufentscheidung spielt das keine Rolle, für die Frage, welches Netzwerk du beim Auszahlen wählst, sehr wohl. Bei großen Krypto-Börsen verlangt die Auszahlungsmaske deshalb neben dem Namen auch das Netzwerk, auf dem der Token liegt.
Gebühren: Jeder Token-Transfer kostet den Coin seiner Blockchain
Hier wird der Unterschied zum ersten Mal teuer. Eine Transaktion bezahlst du immer in dem Coin, dem die Blockchain gehört – nie in dem Token, den du bewegst. Wer LINK von einer Wallet zur anderen schickt, zahlt die Gebühr in Ether. Wer USDT auf Tron überweist, zahlt in TRX. Wer einen BEP-20-Token sendet, braucht BNB.
Die Folge erleben viele Einsteiger beim ersten Mal: Die Wallet zeigt einen Tokenbestand im vierstelligen Bereich an, der Transfer scheitert trotzdem, weil keine einzige Einheit des Netzwerk-Coins darauf liegt. Der Bestand ist nicht weg, er ist nur unbeweglich, bis etwas Ether, TRX oder BNB nachkommt.
Daraus folgt eine Faustregel für jede eigene Wallet: Lege zu jedem Token eine kleine Reserve des zugehörigen Coins daneben. Welche Blockchain das ist, steht in jeder Wallet beim Token selbst. Bei einer Hardware-Wallet gilt dasselbe, denn auch sie unterschreibt nur, was die Blockchain anschließend berechnet.
MiCA sortiert nicht nach Bauform, sondern nach Funktion
Für die europäische Aufsicht ist die Frage, ob etwas Coin oder Token ist, zweitrangig. Die Verordnung über Märkte für Kryptowerte, kurz MiCA (Verordnung (EU) 2023/1114), kennt drei Kategorien, und keine davon heißt Coin.
E-Geld-Token halten ihren Wert an einer einzigen amtlichen Währung stabil, etwa am Euro oder am Dollar. Anbieten dürfen solche Token in der EU nur Kreditinstitute oder E-Geld-Institute. Vermögenswertreferenzierte Token stützen sich auf etwas anderes: einen Währungskorb, einen Rohstoff wie Gold oder mehrere Kryptowerte zugleich; ihre Herausgeber brauchen eine vorherige Zulassung. Alles Übrige fällt in die Restkategorie sonstige Kryptowerte, und dort landen Utility Token ebenso wie Bitcoin und Ether.
Die Regeln für diese beiden Stablecoin-Kategorien gelten seit dem 30. Juni 2024, die Erlaubnispflicht für Kryptowerte-Dienstleister seit dem 30. Dezember 2024. In Deutschland führt die BaFin die Aufsicht; das Kryptomärkteaufsichtsgesetz regelt dazu Zuständigkeit, Verfahren und Bußgelder. Was das für Anbieter in Deutschland bedeutet, steht ausführlich in unserem Überblick zu den MiCA-Pflichten.
Für dich als Anleger heißt das vor allem: Ob ein Kryptowert in der EU gehandelt werden darf und unter welchen Auflagen, hängt an seiner Funktion, nicht daran, ob er eine eigene Blockchain mitbringt.
Steuer in Deutschland: Ein Jahr Haltefrist für Coin und Token
Das Finanzamt macht die Unterscheidung ebenfalls nicht. Coins und Token gelten als andere Wirtschaftsgüter, und für ihren Verkauf im Privatvermögen gilt Paragraf 23 des Einkommensteuergesetzes: Steuerpflichtig ist ein Gewinn nur, wenn zwischen Anschaffung und Verkauf nicht mehr als ein Jahr liegt. Nach Ablauf dieses Jahres bleibt der Gewinn steuerfrei, gleich ob du Bitcoin verkaufst oder einen ERC-20-Token.
Dazu kommt eine Freigrenze: Gewinne aus privaten Veräußerungsgeschäften bleiben steuerfrei, wenn der Gesamtgewinn im Kalenderjahr unter 1.000 Euro liegt. Wird diese Grenze überschritten, ist der gesamte Gewinn steuerpflichtig, nicht nur der Teil darüber. Das Bundesfinanzministerium hat die Einzelheiten zuletzt im Schreiben vom 6. März 2025 zusammengefasst und darin auch die Aufzeichnungspflichten verschärft.
Eine Besonderheit betrifft beide Bauformen gleichermaßen: Jeder Tausch gilt als Verkauf. Wer Token gegen Token tauscht, etwa an einer dezentralen Börse, löst damit ein Veräußerungsgeschäft aus – auch ohne dass ein Euro fließt. Wer viel tauscht, kommt ohne saubere Aufzeichnung nicht aus; Steuer-Tools und Portfolio-Tracker übernehmen diese Buchführung.

Falsche Blockchain, Geld weg: Der teuerste Fehler beim Senden
Weil derselbe Token auf mehreren Blockchains existiert, gibt es in der Auszahlungsmaske jeder Börse zwei Felder: die Adresse und das Netzwerk. Wählst du das falsche Netzwerk, geht die Überweisung an eine Adresse, die dort niemandem gehört, den du erreichen kannst.
Besonders tückisch ist das bei Ethereum und der BNB Chain, weil Adressen dort gleich aussehen. Eine Auszahlung von USDT über die BNB Chain an eine Ethereum-Adresse wird ausgeführt – die Münzen liegen anschließend auf der BNB Chain an einer Adresse, deren Schlüssel du zwar besitzt, deren Zugang deine Wallet aber nur anzeigt, wenn sie dieses Netzwerk kennt. Im besten Fall ist der Bestand mit etwas Aufwand erreichbar, im schlechtesten dauerhaft verloren.
Wichtig ist vor jeder Auszahlung zuerst, dass das Netzwerk in der Börse zu dem passt, das deine Wallet erwartet und in dem sie den Token auch anzeigt. Ein kleiner Testbetrag vorweg kostet einmal Gebühr und bewahrt im Zweifel den ganzen Bestand. Dasselbe Prinzip gilt bei Umstellungen von Projekten, etwa wenn ein Token auf eine eigene Blockchain umzieht – ein Vorgang, bei dem die alte Fassung des Tokens oft aus dem Verkehr genommen wird.
Coin oder Token: Ohne den Coin der Blockchain bleibt der Token liegen
Der Unterschied zwischen Coin und Token ist technisch klein und praktisch groß. Technisch geht es um die Frage, ob etwas eine eigene Blockchain hat. Praktisch entscheidet genau das über die Gebühr, die du zahlst, über das Netzwerk, das du beim Senden wählst, und über die Frage, von wie vielen Beteiligten dein Bestand abhängt. Für Aufsicht und Finanzamt zählt die Funktion, nicht die Bauform.
- Kläre vor dem Kauf die Bauform. Steht der Wert auf einer eigenen Blockchain oder auf einer fremden? Bei einem Token kommt die Blockchain als zweites Risiko hinzu. Handelsplätze, die beides sauber ausweisen, findest du im Vergleich regulierter Krypto-Börsen.
- Lege zu jedem Token eine Gebührenreserve bereit. Eine kleine Menge des Netzwerk-Coins gehört in jede Wallet, in der Token liegen – sonst bleibt der Bestand unbeweglich. Welche Wallet dazu passt, zeigt der Hardware-Wallet-Vergleich.
- Dokumentiere jeden Tausch. Die Jahresfrist nach Paragraf 23 EStG läuft je Zukauf getrennt, und jeder Tausch startet eine neue. Wer das laufend festhält, spart sich die Rekonstruktion im Frühjahr; die Werkzeuge dafür stehen im Überblick zu Steuer-Tools.
(Stand: 26. Oktober 2026. Dieser Beitrag ist keine Anlageberatung. Kurse und Gebührenmodelle ändern sich; prüfe die Konditionen vor jedem Kauf beim Anbieter selbst.)
Häufige Fragen zu Coin und Token
Transparenzhinweis: Dieser Beitrag wurde unter Zuhilfenahme künstlicher Intelligenz erstellt und vor der Veröffentlichung redaktionell geprüft. Alle Zahlen und Angaben wurden gegen die im Text verlinkten Primärquellen abgeglichen. Das Beitragsbild wurde mit KI erzeugt.
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