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Nebraska-Wahl 2026: Der Parteilose Dan Osborn gegen Pete Ricketts und 13,5 Millionen Dollar aus Krypto

In Nebraska steht kein Demokrat auf dem Stimmzettel für den Senat: Der Parteilose Dan Osborn fordert Senator Pete Ricketts heraus. Wo die Auszählung steht, wie weit sich die Countys seit 2024 bewegt haben und warum ein Kryptokomitee mehr als 13 Millionen Dollar gegen Osborn ausgab.

Das Parlamentsgebäude von Nebraska in Lincoln, ein Steinturm mit goldener Kuppel unter blauem Himmel
7 Min. Lesezeit
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NBC News sieht auf Basis von AP-Daten Pete Ricketts als Sieger der Senatswahl in Nebraska gegen Dan Osborn. Um 09:51 Uhr MEZ stand es 50,2 zu 43,9 Prozent bei 86,8 Prozent Auszählung. Vor diesem Rennen gewann zuletzt 1936 ein Parteiloser eine Senatswahl in Nebraska, und die Republikaner verloren dort zuletzt 2006 eine. Dan Osborn, früherer Gewerkschaftspräsident, tritt als Parteiloser an, und er hat keinen demokratischen Gegner: Die Demokratische Partei von Nebraska unterstützt ihn, ihre Kandidatin Cindy Burbank zog sich im Juli zurück. Der republikanische Senator Pete Ricketts strebt seine erste volle Amtszeit an, nachdem er 2023 berufen wurde und 2024 die verkürzte Amtszeit gewann. In Tabelle und Diagrammen steht D+ für einen Vorsprung von Osborn im Jahr 2026 und für einen von Kamala Harris im Vergleich mit 2024.

Nebraska-Wahl 2026: das Wichtigste

  • Stand (09:51 Uhr MEZ): Ricketts 357.007 Stimmen (50,2 Prozent), Osborn 312.206 (43,9 Prozent), 86,8 Prozent ausgezählt.
  • Gouverneur: NBC News sieht Jim Pillen als Sieger gegen Lynne Walz, 50,5 zu 42,5 Prozent bei 87 Prozent Auszählung.
  • 2024: Donald Trump gewann Nebraska 2024 mit 564.816 gegen 369.995 Stimmen für Kamala Harris, ein Vorsprung von 20,5 Punkten.
  • Geld aus Krypto: 13.476.276 Dollar gegen Osborn in der Hauptwahl von Defend American Jobs, so Tech Influence Watch.
  • Wettmarkt: das Rennen ist ausgerufen, den Markt zeigt Polymarket.

Nebraska Ergebnis: Die Auszählung mit Vorsicht lesen

Wir schätzen, dass noch rund 101.000 Stimmen fehlen, die meisten davon in Douglas, Lancaster, Sarpy. Das Rennen ist ausgerufen, die restlichen Stimmen ändern nur noch den Abstand.

Balkendiagramm der Countys in Nebraska mit den meisten geschätzt fehlenden Stimmen und dem bisherigen Abstand
Quelle: AP über NBC News, eigene Schätzung

Nebraska 2024 gegen 2026: So weit haben sich die Countys bewegt

Douglas County mit Omaha ging von D+10,1 bei der Präsidentschaftswahl 2024 auf D+20,7, bei 87 Prozent Auszählung. Lancaster County mit Lincoln ging von D+4,3 bei der Präsidentschaftswahl 2024 auf D+21,3, bei 79 Prozent Auszählung. Sarpy County in den Vororten von Omaha ging von R+11,6 bei der Präsidentschaftswahl 2024 auf D+4,4, bei 85 Prozent Auszählung. In den größeren Gebieten mit mindestens der Hälfte der Stimmen bewegte sich der Abstand im Schnitt um 15,3 Punkte Richtung Osborn. Der Vergleich stellt einen Teilstand der Senatswahl neben eine vollständige Präsidentschaftswahl, der endgültige Umschwung kann sich also noch ändern. Der Wert für 2026 misst den Vorsprung oder Rückstand von Osborn gegen Ricketts, der Wert für 2024 den von Harris gegen Trump. Die Tabelle zeigt also, wie weit sich dieselben Countys zwischen der Kampagne eines Parteilosen und der einer demokratischen Präsidentschaftskandidatin bewegt haben.

CountyTrump gegen Harris 2024Ricketts gegen Osborn 2026Ausgezählt
DouglasD+10,1D+20,787 %
LancasterD+4,3D+21,379 %
SarpyR+11,6D+4,485 %
BuffaloR+44,7R+28,895 %
HallR+37,6R+19,995 %
DodgeR+32,5R+15,591 %
LincolnR+55,0R+40,391 %
MadisonR+55,8R+41,295 %
Hanteldiagramm der größten Countys in Nebraska: Abstand bei der Präsidentschaftswahl 2024 (Harris) und der Senatswahl 2026 (Osborn)
Quelle: AP über NBC News, Ergebnisse 2024 über NBC News

Wer sind Dan Osborn und Pete Ricketts?

Osborn ist früherer Präsident der Ortsgruppe 50G einer Gewerkschaft und trat 2024 als Parteiloser gegen die Republikanerin Deb Fischer an, er verlor mit weniger als sieben Punkten. Zu seinem Programm gehören in diesem Jahr ein Verbot von Spenden aus Firmenkomitees und ein Aktienhandelsverbot für Kongressmitglieder, und er kritisiert KI-Rechenzentren. Ricketts, der ihren Bau befürwortet, gewann im Mai die Nominierung der Republikaner mit 81,5 Prozent. Die demokratische Kandidatin Cindy Burbank zog sich im Juli zurück, es steht also kein Demokrat auf dem Stimmzettel. Drei weitere Kandidaten stehen darauf: Chuck Conboy von der America First Party, Robin Richards von der Nebraska Working People Party und Mike Marvin von Legal Marijuana NOW, der sich zurückgezogen und Osborn unterstützt hat, aber auf dem Stimmzettel bleibt.

Gouverneurswahl in Nebraska: Jim Pillen gegen Lynne Walz

Der Republikaner Jim Pillen strebt eine zweite Amtszeit als Gouverneur an. Lynne Walz, Demokratin und frühere Staatssenatorin, fordert ihn heraus, und die Demokraten hatten das Gouverneursamt in Nebraska vor dieser Wahl zuletzt 1994 gewonnen. Auf dem Stimmzettel stehen außerdem Brett Lindstrom von der America First Party und Rick Beard von Legal Marijuana NOW.

Nebraska und Krypto: 13,5 Millionen Dollar gegen Osborn

Im Vergleich zu Alaska, Iowa und Kansas gaben die Komitees aus Krypto und KI in Nebraska mit Abstand am meisten aus. Tech Influence Watch, der Tracker, der früher Follow the Crypto hieß, führt in Nebraska 14,4 Millionen Dollar Komiteeausgaben auf, in Alaska 508.000 Dollar, in Iowa 972.000 Dollar und in Kansas 81.000 Dollar. Im Senatsrennen gab Defend American Jobs, das Kryptokomitee im Fairshake-Netz, 13.476.276 Dollar gegen Osborn in der Hauptwahl aus. In der republikanischen Vorwahl gaben Fellowship PAC, ein weiteres Kryptokomitee, und Defending Our Values, ein KI-Komitee, zusammen 612.625 Dollar für Ricketts aus. Andreessen Horowitz, Donald Wilson, Google und elf weitere Firmen oder deren Führungskräfte steuerten 186.500 Dollar direkte Unterstützung für Ricketts bei.

Die Lobbygruppe Stand With Crypto bewertet Ricketts mit 100 und Osborn mit 75. Für den nächsten Anlauf zu einem Marktstruktur-Gesetz zählt der Sitz: Der Senat hat den CLARITY Act am 15. September nicht zur Debatte zugelassen, die Abstimmung über den Beginn der Debatte scheiterte mit 49 zu 50, kein Demokrat stimmte mit Ja, nötig waren 60 Stimmen. Wer den Sitz in Nebraska im Januar innehat, stimmt beim nächsten Versuch mit. Den Stand des Gesetzes zeigt unser Überblick CLARITY Act erklärt.

Was Nebraska für den Senat bedeutet

Die Republikaner gingen mit 53 Sitzen in die Nacht, den Demokraten fehlten also netto vier zur Mehrheit, und der Sitz von Ricketts war einer der republikanischen 53. NBC News sieht die Demokraten als Mehrheit im Senat, um 09:51 Uhr MEZ mit 54 Sitzen für die Demokraten und 44 für die Republikaner. Da die Mehrheit entschieden ist, bestimmen die noch offenen Rennen nur noch die Größe des Vorsprungs, nicht mehr, wer die Kammer führt. Alle Ausrufungen und die ganze Senatstabelle stehen in unserem Live-Ticker zu den Midterms 2026. Mehr aus den Staaten: die Senatswahl in Iowa, Kansas und die 50-Millionen-Dollar-Wette gegen Sherrod Brown.

Was Polymarket zu Nebraska sagt

Mit der Ausrufung ist das Rennen für den Wettmarkt erledigt. Offen bleibt für Händler die Machtverteilung in Washington. Der Markt hat ein Ergebnis für den Parteilosen Osborn und nennt es „Independent“. Wer in so einer Woche Coins hält, vergleicht vorher am besten regulierte Kryptobörsen und Krypto-Broker. Dieser Artikel ist keine Anlageberatung.

Häufige Fragen zur Nebraska-Wahl 2026

Transparenzhinweis: Dieser Beitrag wurde unter Zuhilfenahme künstlicher Intelligenz erstellt und vor der Veröffentlichung redaktionell geprüft. Alle Zahlen und Angaben wurden gegen die im Text verlinkten Primärquellen abgeglichen. Das Beitragsbild wurde mit KI erzeugt.

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