Die in diesem Artikel bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich zu Informationszwecken und stellen keine Finanzberatung dar. Investitionen in Kryptowährungen sind mit einem hohen Risiko verbunden. Führe immer deine eigene Recherche durch.

Bitcoins im Bullen- und Bärenmarkt verdoppeln: Die ArbiSmart-Werbung von 2021 im Rückblick

Ein gesponserter Artikel vom Oktober 2021 warb für ArbiSmart und den Token RBIS mit hohen Renditeversprechen. Seitdem hat Estland die Lizenz widerrufen und die Consob die Seiten sperren lassen.

Eine Bronzefigur eines Stiers und eines Bären auf dunklem Marmor mit einer Münze
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Aktualisiert am 25.09.2026: Dieser Beitrag erschien im Oktober 2021 als gesponserter Artikel, den ArbiSmart geliefert hat, und warb für die Plattform und ihren Token RBIS. Wir haben den Werbetext, die Renditeversprechen und die Kaufaufforderungen entfernt. Seitdem hat die estnische Financial Intelligence Unit (FIU) am 15.11.2021 die Lizenz FVT000353 der ArbiSmart OÜ widerrufen, und die italienische Aufsicht Consob hat mit Beschluss Nr. 23540 vom 30.04.2025 die Sperrung der Seiten arbismart.com und dashboard.arbismart.com angeordnet.

Was versprach der gesponserte Artikel?

Der Artikel versprach, mit RBIS lasse sich ein Bestand an Bitcoin und Altcoins im Bullen- wie im Bärenmarkt verdoppeln. Er nannte einen Wertzuwachs von 629 Prozent, eine Analystenprognose von 2.000 Prozent bis Ende 2021, Renditen von 10,8 bis 45 Prozent im Jahr und ein Börsenlisting im vierten Quartal 2021. ArbiSmart erschien darin als Plattform mit EU-Lizenz, deren automatisierte Krypto-Arbitrage in steigenden wie in fallenden Märkten verdient. Keine dieser Aussagen stammte aus einer unabhängigen Quelle, und die Entscheidungen der Aufsichtsbehörden danach widersprechen dem Bild, das der Text zeichnete.

Was haben die Aufsichtsbehörden seitdem entschieden?

  • Lizenz in Estland widerrufen: Laut der Liste der widerrufenen Lizenzen der estnischen FIU wurde die Lizenz FVT000353 der ArbiSmart OÜ für Dienstleistungen mit virtuellen Währungen am 15.11.2021 aufgehoben. Die EU-Lizenz, auf die sich der Artikel stützte, gab es ab diesem Tag nicht mehr.
  • Seiten in Italien gesperrt: Mit Beschluss Nr. 23540 vom 30.04.2025, bekannt gemacht am 02.05.2025, ordnete die Consob die Sperrung von arbismart.com und dashboard.arbismart.com an, betrieben von der Arbismart UAB. Begründung: Dort wurden italienischen Anlegern Dienstleistungen mit Kryptowerten ohne die nach der EU-Verordnung MiCA nötige Zulassung angeboten.

Warum solche Renditen nie realistisch waren

Preisunterschiede zwischen großen Kryptobörsen sind klein und schließen sich innerhalb von Sekunden, Gebühren und Überweisungszeiten zehren die Spanne zusätzlich auf. Feste Jahresrenditen von bis zu 45 Prozent aus Arbitrage bei geringem Risiko kann deshalb keine Plattform zusagen, und ein Token, dessen Preis die Plattform selbst festlegt, sagt nichts über echte Nachfrage aus. Bevor du Geld bei einem Kryptoanbieter einzahlst, prüfe, ob er zugelassen ist: Wie das geht, zeigen unsere Ratgeber zur ESMA-Warnliste für Kryptoanbieter und zur Prüfung eines Kryptoanbieters bei der BaFin.

Die ganze Geschichte der Plattform steht in unserem ausführlichen Rückblick auf Englisch: ArbiSmart looking back: Estonian licence revoked, websites blocked in Italy.

FAQ

Hat ArbiSmart eine Lizenz?

Nein. Estland hat die Lizenz der ArbiSmart OÜ am 15.11.2021 widerrufen, und die Consob hat am 30.04.2025 die Sperrung der ArbiSmart-Seiten in Italien angeordnet, weil die nötige MiCA-Zulassung fehlte.

Was sollten frühere ArbiSmart-Kunden tun?

Kontoauszüge, Transaktionsbelege und Schriftverkehr aufbewahren und sich an die Finanzaufsicht oder die Polizei im eigenen Land wenden.

Transparenzhinweis: Dieser Beitrag wurde unter Zuhilfenahme künstlicher Intelligenz erstellt und vor der Veröffentlichung redaktionell geprüft. Alle Zahlen und Angaben wurden gegen die im Text verlinkten Primärquellen abgeglichen. Das Beitragsbild wurde mit KI erzeugt.

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