Uniswap steigt fast 9 Prozent, obwohl der Binance-Angreifer 7 Millionen UNI abgestoßen hat: stärker als der Gesamtmarkt
UNI legt in 24 Stunden 8,98 Prozent zu, während Bitcoin 2,53 Prozent verliert. Der Angreifer hat seine erbeuteten UNI zu 5,65 Dollar abgestoßen, und Standard Chartered leitet aus dem Einbruch eine Verlagerung des Handels auf dezentrale Plätze ab.

Inhalt
Inhalt
Welche Themen sollen wir vertiefen?
Wähle aus, was dich aktuell beschäftigt. Deine Auswahl fließt direkt in unsere Themenplanung ein.
Crypto-News, die wirklich Mehrwert bringen.
Wöchentlich. 60 Sekunden Lesezeit. Sorgfältig kuratiert von unserer Redaktion: kein Hype, keine Werbe-Mails, kein Spam.
Der Kurs von Uniswap steht am 30. Oktober 2026 bei 6,99 Dollar und liegt damit 8,98 Prozent über dem Stand von vor 24 Stunden. Im selben Zeitraum hat Bitcoin 2,53 Prozent verloren. Der Grund für diesen Unterschied ist belegt und hat zwei Teile: Der Angreifer, der die Guthaben von Binance geleert hat, ist mit seinen gestohlenen UNI-Beständen fertig und verkauft nicht mehr, und die Investmentbank Standard Chartered begründet mit genau diesem Einbruch, warum der Handel künftig stärker über dezentrale Handelsplätze laufen dürfte. Was das für deinen Bestand heißt, hängt weniger am Tageskurs als an der Frage, wo du in Zukunft handelst und wer dabei deine Schlüssel hält.
Ein Hinweis zur Einordnung vorweg: Die 8,98 Prozent sind ein Vergleich mit einem bereits gedrückten Ausgangspunkt. Auf Sicht von 30 Tagen steht Uniswap weiter 21,33 Prozent im Minus. Der heutige Anstieg ist eine Erholung aus dem Loch, keine Rückkehr auf das Niveau von Anfang Oktober.
UNI bei 6,99 Dollar: Die Zahlen zum Uniswap-Kurs am 30. Oktober
UNI notiert bei 6,99 Dollar. Das Tagestief lag bei 6,28 Dollar, das Tageshoch bei 7,14 Dollar. Vom Tief aus gerechnet sind das 11,3 Prozent Erholung innerhalb eines Handelstages.
Die Marktkapitalisierung beträgt 4,362 Milliarden Dollar, was Rang 25 bedeutet. Der Handelsumsatz der vergangenen 24 Stunden liegt bei 979 Millionen Dollar. Im Umlauf sind 624.158.422 UNI. Das Allzeithoch von 44,92 Dollar stammt vom 2. Mai 2021 und ist damit weit entfernt.
Zum Vergleich der gleiche Zeitraum bei den großen Werten: Bitcoin steht bei 76.894 Dollar und verliert 2,53 Prozent, Ether bei 2.234,60 Dollar mit einem Minus von 1,66 Prozent. Auffällig ist ein zweiter Wert aus dem DeFi-Bereich: Aave gewinnt 7,00 Prozent auf 128,44 Dollar. Die Erholung betrifft also nicht nur UNI allein, sondern eine ganze Gruppe von Token, die zu dezentralen Anwendungen gehören. Das ist der erste Hinweis darauf, dass hier mehr als eine einzelne Kursbewegung stattfindet.
Über sieben Tage gerechnet liegt UNI mit 2,12 Prozent im Minus, über 30 Tage mit 21,33 Prozent. Ende September notierte der Token laut crypto.news noch über 10 Dollar. Wer die 8,98 Prozent des heutigen Tages als Trendwende liest, überdehnt die Zahl.
7,02 Millionen UNI für 39,63 Millionen Dollar: Was Lookonchain beim Angreifer nachverfolgt hat
Nach den unberechtigten Überweisungen aus Binance-Wallets vom 29. Oktober hat der Angreifer die erbeuteten Altcoins verkauft. Der Analysedienst Lookonchain hat diese Verkäufe auf der Blockchain verfolgt; crypto.news führt seine Zahlen auf. Danach verkaufte der Angreifer 7,02 Millionen UNI für 39,63 Millionen Dollar, zu einem Durchschnittskurs von 5,65 Dollar je Token.
UNI war dabei der größte Einzelposten. Insgesamt tauschte der Angreifer laut derselben Aufstellung sieben verschiedene Altcoins in 70.480 Ether um, zusammen 158,25 Millionen Dollar. Neben UNI standen unter anderem Ethena, Pepe, Chainlink und Aave auf der Liste. Der Verkaufsdruck verteilte sich also über mehrere Token gleichzeitig, und das erklärt, warum ausgerechnet die DeFi-Werte am 29. und frühen 30. Oktober überdurchschnittlich stark nachgaben.
Eine Einordnung der Größenordnung, gerechnet aus den genannten Zahlen: 7,02 Millionen UNI entsprechen rund 1,12 Prozent der 624.158.422 umlaufenden Token. Gemessen am Tagesumsatz von 979 Millionen Dollar machten die 39,63 Millionen Dollar etwa 4,0 Prozent aus. Das ist spürbar, aber es ist keine Menge, die einen Markt dauerhaft festhält. Genau das zeigt der Kursverlauf: Als der Verkauf durch war, fiel der Druck weg.
Zur Belastbarkeit dieser Angaben gehört eine Einschränkung. Lookonchain wertet öffentlich sichtbare Transaktionen aus und ordnet sie Adressen zu. Eine unabhängige Bestätigung der Gesamtsummen durch eine zweite Forensikfirma liegt für die Altcoin-Verkäufe bislang nicht vor. Die Zuordnung der Adressen zum Angreifer stützt sich auf die Spur aus den Binance-Wallets.
Durchschnitt 5,65 Dollar: Der Angreifer stieg unter dem heutigen Kurs aus
Der Durchschnittskurs von 5,65 Dollar verdient einen eigenen Absatz, weil er die Bewegung des Tages erklärt. UNI steht jetzt bei 6,99 Dollar. Gegenüber dem Ausstiegskurs des Angreifers sind das 23,7 Prozent mehr, gerechnet aus den beiden genannten Werten.
Wer unter Zeitdruck eine große Position über wenige Stunden in den Markt drückt, bekommt schlechtere Kurse als jemand, der warten kann. Ein Beobachter zählte für den UNI-Teil 7.018.792 verkaufte Token innerhalb von 51 Minuten, wobei der letzte Tausch rund 21 Prozent schlechter ausfiel als der erste. Diese Zahl stammt aus derselben Berichterstattung und ist eine Beobachtung, kein geprüfter Abschluss.
Für dich als Halter ist daran vor allem eines wichtig: Der Verkaufsdruck aus dieser Quelle ist beendet. Was heute am Kurs zieht, ist nicht mehr der Angreifer, sondern die Frage, wie der Markt die Rolle dezentraler Handelsplätze nach dem Einbruch bewertet.
Standard Chartered hält am Kursziel von 100 Dollar für 2030 fest
Geoffrey Kendrick, globaler Leiter der Digital-Assets-Forschung bei Standard Chartered, hat sich am 30. Oktober zu Uniswap geäußert. Laut Cointelegraph hält er an seinem Kursziel von 100 Dollar für UNI im Jahr 2030 fest und hält diese Prognose nach dem Binance-Einbruch sogar für möglicherweise zu niedrig.
Seine Begründung stellt auf die Sicherheitsbilanz ab. Wörtlich sagt Kendrick über Uniswap: „The decentralized exchange (DEX) has never had any exploits.“ Auf Deutsch: Der dezentrale Handelsplatz habe noch nie einen Exploit erlebt. Dahinter steht seine längerfristige Annahme, dass in dezentralen Anwendungen gebundene Werte bis 2030 auf 2,7 Billionen Dollar wachsen und Uniswap dabei ein zentraler Handelsort für tokenisierte Werte wird.
Zur Einordnung gehört, dass Kendrick ausdrücklich zur Geduld rät. Er erwartet kurzfristig weitere Kursverluste und sagt, eine neue Basis werde sich erst bilden, „Only after assets are unfrozen and more detail of the hack emerges will we find a new base“ — also erst, wenn eingefrorene Mittel wieder freigegeben sind und mehr Einzelheiten zum Einbruch vorliegen. Das ist eine Einzelmeinung eines namentlich genannten Analysten und keine Marktprognose, die sich prüfen ließe. Ein Kursziel für 2030 sagt über die kommenden Wochen nichts aus.
Gegen die These lässt sich einwenden, dass ein Kursziel von 100 Dollar vom heutigen Stand aus eine Vervierzehnfachung bedeutet und dass die Sicherheitsbilanz des Protokolls nichts über die Sicherheit der Wallet aussagt, mit der du darauf zugreifst. Genau dort liegt in der Praxis das größere Risiko.

DEX-Anteil 23,5 Prozent: Der Handel verschiebt sich von zentralen Börsen weg
Die Zahl, auf die sich die These stützt, stammt von CoinGecko und wird in der Cointelegraph-Meldung genannt: Das Verhältnis des Spot-Handels der zehn größten dezentralen Handelsplätze zu dem der zentralen Börsen lag im zweiten Quartal 2026 bei 23,5 Prozent. Gegenüber dem ersten Quartal 2026 ist das ein Anstieg um 2,1 Prozentpunkte.
Diese Verschiebung läuft seit Jahren und hat sich nach dem Einbruch bei Binance beschleunigt. Der Zusammenhang ist einfach: Wer sein Guthaben auf einer zentralen Börse liegen hat, vertraut darauf, dass deren Schlüsselverwaltung hält. Fällt dieses Vertrauen, suchen Händler Wege, bei denen das Guthaben die eigene Wallet nie verlässt.
Ein Vorbehalt gehört dazu. Ein Quartalswert aus dem zweiten Quartal 2026 beschreibt nicht den Stand von heute, und ein steigender Anteil beweist nicht, dass die Bewegung anhält. In früheren Zyklen gab es nach Börsenzusammenbrüchen ähnliche Ausschläge, die sich nach einigen Monaten wieder zurückbildeten.
Liquiditätspool und Automated Market Maker: So funktioniert ein DEX ohne Orderbuch
Ein dezentraler Handelsplatz, kurz DEX, ist ein Programm auf einer Blockchain, das zwei Token gegeneinander tauscht, ohne dass ein Unternehmen die Guthaben verwahrt. Es gibt dort kein Orderbuch, in dem Kauf- und Verkaufsaufträge aufeinandertreffen.
Stattdessen arbeitet ein Automated Market Maker: eine Formel, die den Preis aus dem Verhältnis zweier Token in einem gemeinsamen Topf berechnet. Dieser Topf heißt Liquiditätspool und wird von Nutzern gefüllt, die dafür einen Anteil der Handelsgebühren bekommen. Je mehr Kapital in einem Pool liegt, desto weniger verschiebt ein einzelner Tausch den Preis.
Diese Preisverschiebung heißt Slippage: die Differenz zwischen dem Kurs, den du beim Absenden siehst, und dem Kurs, zu dem der Tausch tatsächlich ausgeführt wird. Bei kleinen Beträgen in großen Pools fällt sie kaum auf, bei großen Beträgen in dünnen Pools kostet sie spürbar Geld.
Wie ein solcher Handelsplatz im Alltag aussieht und worin er sich von einer klassischen Börse unterscheidet, steht ausführlicher in unserer Erklärung zur dezentralen Krypto-Börse.
MiCA und dezentrale Handelsplätze: Warum ein DEX keine BaFin-Zulassung trägt
Hier liegt der Punkt, an dem sich die Lage für Anleger in Deutschland von der allgemeinen Marktgeschichte unterscheidet. Die EU-Verordnung über Märkte für Kryptowerte, kurz MiCA, richtet sich an Anbieter von Kryptowerte-Dienstleistungen. Sie setzt ein Unternehmen voraus, das eine Zulassung beantragt, Kundengelder trennt, Beschwerden bearbeitet und haftet.
Ein Protokoll ohne Betreiber passt in dieses Raster nicht. Wer über einen dezentralen Handelsplatz tauscht, handelt daher ohne den Schutzrahmen, den eine zugelassene Börse mitbringt: keine Einlagensicherung für Kryptowerte, kein Beschwerdeweg, keine Aufsicht, die im Streitfall eingreift. Geht ein Tausch an eine falsche Adresse oder gibst du eine schädliche Freigabe, gibt es niemanden, der ihn rückgängig macht.
Das ist kein Grund, dezentrale Handelsplätze zu meiden, aber es ist ein Grund, die beiden Wege bewusst zu trennen. Für den regelmäßigen Kauf in Euro, für Sparpläne und für alles, was später gegenüber dem Finanzamt sauber belegt sein muss, bleibt ein zugelassener Anbieter der ruhigere Weg. Welche Anbieter eine Zulassung nach MiCA tragen und wie sich ihre Konditionen unterscheiden, zeigt unser Überblick zu den besten regulierten Kryptobörsen. Die Zulassung selbst lässt sich im Register der BaFin nachschlagen.

Haltefrist und Steuer: Jeder Tausch auf einem DEX ist eine Veräußerung
Dieser Abschnitt ist für deutsche Anleger der teuerste Teil des Themas, und er wird in Kursmeldungen fast nie erwähnt. Nach der geltenden Praxis in Deutschland gehören Gewinne aus dem Verkauf von Kryptowerten zu den privaten Veräußerungsgeschäften. Liegen zwischen Anschaffung und Veräußerung mehr als zwölf Monate, bleibt der Gewinn steuerfrei. Innerhalb der Frist ist er steuerpflichtig, sobald die Summe aller privaten Veräußerungsgeschäfte eines Jahres die Freigrenze übersteigt.
Entscheidend ist nun: Ein Tausch von Token gegen Token ist eine Veräußerung. Wer auf einem dezentralen Handelsplatz UNI gegen Ether tauscht, verkauft UNI und kauft Ether. Für die abgegebenen UNI endet die Haltefrist, für die erhaltenen Ether beginnt eine neue. Das gilt genauso, wenn nie ein Euro fließt.
Daraus folgt ein praktisches Problem. Wer aktiv über einen DEX handelt, erzeugt viele kleine Veräußerungsvorgänge, und jeder einzelne braucht Datum, Menge, Kurs in Euro zum Zeitpunkt des Tauschs und die zugehörigen Kosten. Eine zentrale Börse stellt dafür meist eine Aufstellung bereit. Ein Protokoll tut das nicht. Die Aufzeichnung liegt vollständig bei dir, und die Transaktionen stehen zwar auf der Blockchain, aber nicht in einer Form, die ein Finanzamt ohne Aufbereitung akzeptiert.
Wer zur Wallet wechselt, sollte außerdem einen verbreiteten Irrtum kennen: Das bloße Verschieben eigener Token von einer Börse in die eigene Wallet ist kein Verkauf und unterbricht die Haltefrist nicht. Erst der Tausch oder der Verkauf löst sie aus. Die Anschaffungsdaten musst du dabei allerdings selbst weiterführen, denn sie wandern nicht automatisch mit.
Gasgebühr, Slippage und Token-Freigabe: Die Kosten, die im Kurs nicht stehen
Ein Tausch auf einem dezentralen Handelsplatz kostet mehr als die Handelsgebühr des Protokolls. Dazu kommt die Gasgebühr, also das Entgelt für die Rechenleistung der Blockchain. Sie hängt von der Auslastung ab und nicht von der Höhe deines Tauschs, weshalb kleine Beträge anteilig deutlich teurer werden.
Hinzu kommt die bereits genannte Slippage. Die meisten Oberflächen lassen dich eine Obergrenze dafür setzen; steht sie zu hoch, läuft dein Tausch auch dann durch, wenn sich der Preis stark gegen dich bewegt hat.
Der dritte Posten ist technischer Natur und wird am häufigsten übersehen: die Token-Freigabe. Bevor ein Protokoll einen Token aus deiner Wallet bewegen darf, erteilst du ihm eine Erlaubnis. Viele Oberflächen schlagen dabei eine unbegrenzte Freigabe vor, weil das bei künftigen Tauschvorgängen Gebühren spart. Diese Erlaubnis gilt aber weiter, auch wenn du das Protokoll nie wieder benutzt. Wird eine Oberfläche später manipuliert oder hast du versehentlich eine gefälschte Seite benutzt, lässt sich eine offene Freigabe ausnutzen. Bestehende Freigaben lassen sich in gängigen Wallets und über Prüfwerkzeuge einsehen und einzeln zurückziehen.
Marken nach oben und unten: 6,28, 7,14 und die 200-Tage-Linie bei 5,60 Dollar
Nach oben ist die erste Marke das Tageshoch von 7,14 Dollar. Darüber nennt crypto.news die runden Marken bei 7,50 und 8,00 Dollar als nächste Widerstände. Erst oberhalb von 10 Dollar wäre das Niveau von Ende September wieder erreicht.
Nach unten ist das Tagestief von 6,28 Dollar der erste Halt. Die dort genannte Unterstützungszone liegt bei 6,25 bis 6,50 Dollar, darunter folgt die runde Marke von 6,00 Dollar. Als längerfristige Linie wird das 200-Tage-Mittel bei rund 5,60 Dollar angeführt, das auffällig nah am Durchschnittskurs von 5,65 Dollar liegt, zu dem der Angreifer verkauft hat.
Diese Marken stammen aus einer Chartbetrachtung und sind keine Vorhersage. Sie taugen als Orientierung dafür, ab welchem Kurs die heutige Erholung mehr war als ein Rücksetzer in einem Abwärtsmonat.
Was die Verlagerung für dein Guthaben auf einer Börse bedeutet
Solange Token auf einer Börse liegen, hält der Betreiber die Schlüssel. Das ist bequem, weil der Handel schnell geht und die Aufzeichnung mitläuft. Es ist zugleich der Punkt, an dem der Binance-Einbruch angesetzt hat. Eine vollständige Verlagerung in die Eigenverwahrung ist für die meisten Anleger kein sinnvoller Schritt, denn sie verschiebt das Risiko nur von einem Unternehmen zu dir selbst. Eine Aufteilung zwischen Handelsguthaben und langfristigem Bestand trifft die Lage in der Regel besser.
Was in die eigene Dokumentation gehört
Für jeden Vorgang brauchst du Datum und Uhrzeit, die Menge beider Token, den Euro-Kurs zum Zeitpunkt des Tauschs, die Gasgebühr und die Adresse der Gegenstelle. Diese Angaben lassen sich später nur mit erheblichem Aufwand rekonstruieren, und bei Tauschvorgängen innerhalb der Haltefrist entscheiden sie über die Höhe der Steuer.
Uniswap-Kurs: Erst über 7,14 Dollar beginnt die Erholung
Die Bewegung des Tages hat eine belegte Ursache und einen offenen Ausgang. Der Verkaufsdruck des Angreifers ist weg, die Verlagerung zu dezentralen Handelsplätzen ist mit 23,5 Prozent im zweiten Quartal 2026 messbar, und UNI steht trotzdem 21,33 Prozent unter dem Stand von vor 30 Tagen. Drei Schritte sind jetzt sinnvoll:
- Wallet und offene Freigaben durchgehen. Prüfe, welchen Protokollen deine Wallet noch unbegrenzte Token-Freigaben erteilt hat, und ziehe zurück, was du nicht mehr benutzt. Welche Wallet-Programme sich dafür eignen, zeigt unser Vergleich der Software-Wallets.
- Langfristigen Bestand von der Börse trennen. Was du über Monate halten willst, gehört nicht auf ein Handelskonto. Die Unterschiede zwischen den Geräten stehen im Hardware-Wallet-Vergleich.
- Tauschvorgänge lückenlos aufzeichnen. Lege für jeden Tausch Datum, Menge, Euro-Kurs und Gebühr ab, solange die Daten noch greifbar sind. Werkzeuge, die Blockchain-Adressen automatisch auswerten, findest du unter den Krypto-Steuer-Tools und Portfolio-Trackern.
Ob aus der Erholung ein Trend wird, entscheidet sich oberhalb von 7,14 Dollar. Bis dahin bleibt UNI ein Token, der an einem schwachen Markttag stärker war als der Markt, und nicht mehr.
(Stand: 30. Oktober 2026. Dieser Beitrag ist keine Anlageberatung. Kurse und Gebührenmodelle ändern sich; prüfe die Konditionen vor jedem Kauf beim Anbieter selbst.)
Häufige Fragen zu Uniswap und dezentralen Handelsplätzen
Transparenzhinweis: Dieser Beitrag wurde unter Zuhilfenahme künstlicher Intelligenz erstellt und vor der Veröffentlichung redaktionell geprüft. Alle Zahlen und Angaben wurden gegen die im Text verlinkten Primärquellen abgeglichen. Das Beitragsbild wurde mit KI erzeugt.
Verwandte Artikel
- Uniswap springt über 9 Dollar: Was UNI-Halter beim Fee Switch jetzt prüfen sollten
- Uniswap fällt 11,8 Prozent nach 114 Prozent Monatsplus: Was du bei Gewinnmitnahme, Haltefrist und Hebel prüfst
- BNB Crash: Binance Coin bricht nach dem Hack ein. Droht das Schicksal von FTT?
- Binance Hack: Mutmaßlich 2,8 Milliarden Dollar aus Hot Wallet abgezogen
- Hyperliquid: Warum HYPE 13 Prozent steigt, während Binance Auszahlungen pausiert
Welche Themen sollen wir vertiefen?
Wähle aus, was dich aktuell beschäftigt. Deine Auswahl fließt direkt in unsere Themenplanung ein.
Crypto-News, die wirklich Mehrwert bringen.
Wöchentlich. 60 Sekunden Lesezeit. Sorgfältig kuratiert von unserer Redaktion: kein Hype, keine Werbe-Mails, kein Spam.
31. Oktober 2026 00:24

Tron fällt 9 Prozent, 575 Millionen TRX liegen beim Binance-Angreifer: Was ist mit TRX los?
TRX verliert am 30. Oktober 8,96 Prozent und ist damit der größte Verlierer unter den 25 größten Kryptowährungen. Der Grund liegt auf der Tron-Blockchain: Rund 575 Millionen TRX aus dem Binance-Diebstahl liegen beim Angreifer, und anders als die gestohlenen Stablecoins lassen sie sich von niemandem einfrieren.
29. Oktober 2026 23:39

Solana Crash: SOL fällt unter 100 Dollar. Kommen jetzt 80 Dollar?
Solana verliert nach dem Binance Hack binnen einer Stunde 3,3 Prozent und rutscht auf 95,64 Dollar, obwohl kein einziger SOL gestohlen wurde. Warum Solana trotzdem fällt, warum der Kurs schon vorher angeschlagen war und welche Marken jetzt zählen.
29. Oktober 2026 23:29

Ethereum Crash: Der Binance-Hacker sitzt auf 195.000 ETH. Droht jetzt der Abverkauf?
Ether fiel nach dem Binance Hack binnen einer Stunde um 2,6 Prozent. Das größere Risiko: Rund 195.460 ETH liegen beim Angreifer und lassen sich anders als Stablecoins nicht einfrieren. Wie groß der Verkaufsdruck wirklich ist, welche Kursmarken zählen und warum Ethereum selbst nicht gehackt wurde.
29. Oktober 2026 22:57

Ist das das Ende? Wie tief Bitcoin nach dem Binance Hack noch fallen kann
Rund 2,8 Milliarden Dollar sind aus einer Binance Hot Wallet abgeflossen, Bitcoin rutschte unter 79.000 Dollar. Ob daraus ein echter Crash wird, entscheidet eine Frage. Drei Szenarien, die Kursmarken von Bitcoin, Ethereum und Solana und was du jetzt tun solltest.
4. September 2024 19:16

Uniswap (UNI) Kurs Prognose: Warum steigt der UNI Kurs?
Uniswaps nativer Token, UNI, hat einen signifikanten Anstieg verzeichnet und ist in den letzten 24 Stunden um 5,72 % gestiegen.
30. Oktober 2026 02:50

On-Chain-Analyse zum Binance Hack: 50 Signaturen, 197.460 ETH und 2,83 Milliarden eingefroren
Was ist beim Binance Hack wirklich passiert? Wir haben die Blockchain selbst ausgewertet: 50 Signaturen in einer Transaktion, 2,83 Milliarden Dollar eingefroren, 197.460 ETH beim Angreifer und ein Aave-Kniff. Dazu die wichtigsten Stimmen von X und unser Fazit.
30. Oktober 2026 11:41

Nordkorea hinter dem Binance Hack? Was über den 6,3-Milliarden-Raub bekannt ist
TRM Labs und Chainalysis sehen die nordkoreanische Gruppe TraderTraitor hinter dem Binance Hack. Alles Wichtige gebündelt: Hergang, Schaden je Blockchain, 2,7 Milliarden eingefroren, Auszahlungen binnen 48 Stunden und was das für Bitcoin und BNB bedeutet.
29. Oktober 2026 22:47

Bitcoin Crash nach Binance Hack: 628 Millionen Dollar Liquidationen in einer Stunde
Um 21:24 Uhr wurde eine Hot Wallet von Binance geleert, rund 2,8 Milliarden Dollar flossen ab. In der Stunde danach fiel Bitcoin unter 79.000 Dollar, BNB verlor 6,3 Prozent. Die Zeitleiste des Abends, die Kurse aller großen Coins und was in der Nacht noch kommen kann.
17. Juni 2026 20:28

Binance Zugang zur EU in Gefahr: Was MiCA für BNB und Krypto Nutzer bedeuten könnte
Binance steht in Europa vor einem der größten regulatorischen Tests. Könnte MiCA jetzt BNB und Krypto Nutzer in der EU unter Druck setzen?
19. Februar 2025 08:00

Beste Bitcoin Strategie: 21 Regeln von Bitcoin laut Michael Saylor
Die beste Bitcoin Strategie vom Founder von Strategy mit seinen 21 Regeln zu Bitcoin, während Standard Chartered eine bullische Bitcoin Kurs Prognose abgibt.
30. Oktober 2026 10:28

Binance Hack: Wie viel braucht es, um Binance in die Pleite zu treiben? 6 Milliarden Dollar erklärt
Binance verliert 6,3 Milliarden Dollar im größten Krypto-Hack aller Zeiten. Wie viel braucht es für die Pleite, und was heißt das für den Kryptomarkt?
30. Oktober 2026 11:22

Binance beziffert den Hack auf 6,3 Milliarden Dollar: Was du jetzt tun kannst
Binance nennt erstmals selbst eine Ursache: Ein kompromittierter Laptop eines DevOps-Ingenieurs soll den Zugang zu einem Service-Container geöffnet haben, private Wallet-Schlüssel seien nicht abgeflossen. Den Gesamtschaden schätzt die Börse auf rund 6,3 Milliarden Dollar, etwa 3 Milliarden gelten als eingefroren.
26. August 2026 03:38

Ist Uniswap zum aktuellen Kurs ein guter Kauf?
Uniswap hat seit August rund drei Viertel zugelegt, unser Maßstab für die tragfähige Trendwende ist eingetreten. Was Fee Switch, CME-Futures und die Korrektur seit September bedeuten: Ist Uniswap zum aktuellen Kurs ein guter Kauf?
30. Oktober 2026 00:06

Binance Auszahlungen nach dem Hack: Solana und XRP pausiert, Bitcoin und Ethereum laufen
Binance hat den Hack bestätigt: Mitgründerin Yi He kündigt an, alle Verluste zu ersetzen, Ein- und Auszahlungen sind vorübergehend ausgesetzt. Was das für Kunden bedeutet, welche Netzwerke schon vorher pausiert waren und worauf du jetzt achten solltest.
30. Oktober 2026 09:17

Bitcoin Kurs nach Binance-Hack: Nur 2 % Minus, was jetzt kommt
Der größte Krypto-Hack aller Zeiten kostet Binance 2,8 Milliarden Dollar, Bitcoin verliert nur 2 %. Das sind die Kursziele nach oben und unten.
29. Oktober 2026 10:23

Uniswap holt Gebühren aus sieben fremden Pools: Der nächste Schritt
Seit dem 22. Oktober leitet die Uniswap-Web-App Swaps auch über sieben fremde Liquiditätsquellen, und diese Trades zahlen eine Protokollgebühr, die in den UNI-Burn läuft. Was dahinter steckt, was es für den Kurs bedeutet und was du als Halter in Deutschland dazu rechnen musst.
7. Oktober 2026 09:31

38.000 UNI an einem Tag verbrannt, der Uniswap-Kurs fällt trotzdem 8,4 Prozent: Was du jetzt prüfen solltest
Eine eigene On-Chain-Auswertung zeigt, wie viel UNI der Burn-Mechanismus von Uniswap an einem Tag wirklich vernichtet. Die Menge ist kleiner als ihr Ruf, und sie erklärt, warum die Verknappung den Kurs an diesem Tag nicht trägt.
27. September 2026 11:52

Dogecoin Kurs: Was du vor dem Jahreswechsel bei Haltefrist und Verwahrung prüfst
Der Dogecoin Kurs steht am 27. September 2026 bei 0,0977 Dollar und bewegt sich seit einem Tag kaum. Genau diese Ruhe ist der Moment, in dem du Haltefrist, Meldepflicht ab 2026 und Verwahrung ohne Zeitdruck durchrechnest.
31. Oktober 2026 01:36

Binance Alternative: Vier MiCA-Börsen im Vergleich
Nach dem Hack vom 29. Oktober 2026 suchen viele Binance-Kunden einen neuen Ort für ihre Coins. Bitpanda, Kraken, Bitvavo und Coinbase sind nach MiCA zugelassen. Hier stehen Gebühren, Aufsicht und der Umzug in fünf Schritten.
29. Oktober 2026 23:49

Größter Krypto-Hack aller Zeiten? Binance reiht sich in die Liste der Börsen-Hacks ein
Mit rund 2,8 Milliarden Dollar wäre der mutmaßliche Binance Hack der größte Diebstahl, den eine Kryptobörse je erlitten hat. Die größten Krypto-Hacks im Überblick, warum Börsen immer häufiger getroffen werden, was Tornado Cash damit zu tun hat und was frühere Fälle für den Kurs bedeuteten.
24. September 2026 01:18

Solana-DEX überholt die NYSE: Was du bei Swaps, Steuer und Aufsicht jetzt prüfen musst
Solanas dezentrale Börsen haben in einer Woche rund 208 Millionen Trades abgewickelt und damit erstmals die New York Stock Exchange überholt. Die Zahl ist echt, misst aber etwas anderes als der Vergleich suggeriert – und für deutsche Anleger hängen daran Steuerpflichten, die kein Anbieter übernimmt.
22. Oktober 2026 19:22

Kryptomarkt verliert 4,2 Prozent an einem Tag: Warum Ethereum 5,4 Prozent abgibt
Nasdaq minus 2,1 Prozent, Brent-Öl auf Fünfmonatshoch: Der Kryptomarkt gibt 4,2 Prozent ab, Ether fällt mit 5,4 Prozent deutlich stärker als Bitcoin. Was den Abverkauf ausgelöst hat und was sich für dich heute konkret prüfen lässt.
1. Oktober 2026 04:21

Velocity ersetzt Drift nach dem 285-Millionen-Hack: Das ändert sich für Anleger in Deutschland
Der Solana-Perp-DEX Drift ist als Velocity zurück, und seit dem 29. September 2026 führt ihn ein neues Team. Was der Umbau nach dem Abfluss von 285 Millionen Dollar für deine Einlagen, das Settlement in USDT und die Rechtslage in Deutschland bedeutet.
3. September 2026 12:42

Standard Chartered bringt institutionellen Bitcoin-Handel nach Dubai
Standard Chartered öffnet in den VAE den Spot-Handel mit Bitcoin und Ether für Institutionelle. Was das für BTC und ETH Kurse bedeutet.
1. Juli 2026 11:52

Krypto News heute: Binance verlässt die EU, Circle crasht, Bitcoin fällt unter 59.000 $
MiCA formt den Markt um: Binance verlässt die EU, ein Stablecoin von 140 Firmen erschüttert Circle, Bitcoin fällt Richtung Mehrjahrestief. Das bewegt Krypto heute.
30. Oktober 2026 02:28

Chainlink fällt 11 Prozent: Warum LINK härter einbricht als Bitcoin
Chainlink verliert binnen 24 Stunden 11,47 Prozent auf 10,42 Dollar und fällt damit mehr als doppelt so tief wie Bitcoin. Was hinter dem Einbruch steckt, welche Rolle der Hebel spielt und welche Marken für LINK jetzt zählen.
30. Oktober 2026 00:45

USDT eingefroren: Wir haben nachgezählt, was Tether und Circle beim Binance Hack wirklich sperren
Tether und Circle melden Sperren über rund 2,4 Milliarden Dollar. Wir haben die Verträge selbst abgefragt: 1,18 Milliarden USDT und 823 Millionen USDC sind auf der Angreifer-Adresse gesperrt. Rund 700 Millionen USDT waren da schon weg. Wie Stablecoin-Sperren funktionieren und ob Tether auch dein USDT einfrieren kann.
Vielleicht auch interessant





