Die in diesem Artikel bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich zu Informationszwecken und stellen keine Finanzberatung dar. Investitionen in Kryptowährungen sind mit einem hohen Risiko verbunden. Führe immer deine eigene Recherche durch.

Shiba Inu: Nur 1,59 Prozent des Handels laufen in Euro: Das Orderbuch ist schwächer als bei Bitcoin

Eine eigene Auswertung der hundert größten SHIB-Handelspaare vom 19. Oktober 2026 zeigt: Der Euro trägt 1,59 Prozent des Umsatzes, die Türkische Lira 6,54 Prozent. Zwischen dem günstigsten und dem teuersten Euro-Paar liegt am selben Tag der Faktor 30 bei der Geld-Brief-Spanne.

Zwei schwere Glaszylinder auf dunkler Steinplatte, der linke nur fingerbreit mit Metallplättchen gefüllt, der rechte randvoll, im Sockel des linken ein geprägter Hundekopf-Umriss
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Der Euro spielt im Handel mit Shiba Inu eine Nebenrolle, und sie ist kleiner als die der Türkischen Lira. Eine eigene Auswertung der hundert umsatzstärksten Handelspaare vom Montagnachmittag, 19. Oktober 2026, ergibt für den Euro einen Anteil von 1,59 Prozent am gesamten gemeldeten Tagesumsatz. Die Lira kommt auf 6,54 Prozent, der koreanische Won auf 5,16 Prozent. Vier Fünftel des Handels laufen über den Dollar-Stablecoin USDT.

Für einen Anleger in Deutschland ist das keine Statistik am Rand. Der Anteil entscheidet darüber, wie dicht die Kauf- und Verkaufsangebote in deinem Orderbuch stehen, wie weit Geld- und Briefkurs auseinanderliegen und wie stark eine größere Order den Preis bewegt. Wie weit der Kurs auf Sicht von Monaten reichen kann, ordnet unsere Shiba Inu Prognose ein. Dieser Text sieht sich an, was zwischen deiner Order und diesem Kurs liegt.

Shiba Inu in Euro: 1,59 Prozent des Handels, die Lira trägt das Vierfache

SHIB notierte am Montagnachmittag bei 0,00000502 Dollar oder 0,00000446 Euro, ein Plus von rund 2,2 Prozent binnen 24 Stunden. Das Tageshoch lag bei 0,00000504 Dollar, das Tief bei 0,00000480 Dollar. Auf Sicht einer Woche steht ein Minus von 7,5 Prozent, über dreißig Tage eines von 8,7 Prozent, über zwölf Monate eines von 50,7 Prozent. Die Marktkapitalisierung beträgt rund 2,95 Milliarden Dollar, das ist Rang 36 im Gesamtmarkt. Alle Werte stammen von CoinGecko, abgerufen am Nachmittag des 19. Oktober.

Interessanter als der Kursstand ist, über welche Währungen dieser Handel läuft. Die Verteilung über die fünfzehn Gegenwährungen in den Top-100-Paaren sieht so aus:

  • USDT: 41,04 Millionen Dollar, 80,51 Prozent
  • Türkische Lira: 3,34 Millionen Dollar, 6,54 Prozent
  • Koreanischer Won: 2,63 Millionen Dollar, 5,16 Prozent
  • USDC: 1,35 Millionen Dollar, 2,65 Prozent
  • US-Dollar: 1,28 Millionen Dollar, 2,51 Prozent
  • Euro: 0,81 Millionen Dollar, 1,59 Prozent

Der Euro landet damit auf Platz sechs, hinter zwei Währungen aus Ländern, deren Krypto-Märkte traditionell von Privatanlegern getragen werden. Die türkische Nachfrage nach Dollar-nahen und spekulativen Anlagen ist eine Folge der dortigen Inflationsgeschichte, der koreanische Markt gilt seit Jahren als eigener Kosmos mit eigenen Preisaufschlägen. Der deutsche Anleger handelt in einem Buch, das kleiner ist als beide.

Wie diese Erhebung entstanden ist

Die Zahlen stammen aus einer eigenen Abfrage. Abgefragt wurde am 19. Oktober 2026 die öffentliche Schnittstelle von CoinGecko für die Handelspaare von Shiba Inu, sortiert nach Umsatz, erste Seite mit hundert Paaren. Für jedes Paar liefert die Schnittstelle den in Dollar umgerechneten 24-Stunden-Umsatz sowie die zu diesem Zeitpunkt gemeldete Geld-Brief-Spanne in Prozent. Die Summe über alle hundert Paare ergab 50,98 Millionen Dollar. Der Coin-Endpunkt desselben Anbieters nennt für denselben Zeitraum 47,7 Millionen Dollar Gesamtumsatz; die Spanne zwischen beiden Werten entsteht durch unterschiedliche Abrufzeitpunkte und dadurch, dass die Paarliste bei hundert Einträgen endet. Beide Werte werden hier genannt, statt einen davon zu glätten. Die Methode ist in der Dokumentation der Schnittstelle nachzulesen und von jedem wiederholbar.

Zwei Einschränkungen gehören dazu. Erstens melden Börsen ihre Umsätze selbst, und nicht jede Meldung ist gleich belastbar. Zweitens ist eine Geld-Brief-Spanne eine Momentaufnahme; sie schwankt über den Tag, bei dünnen Büchern stärker als bei tiefen. Die Größenordnungen unten ändern sich dadurch nicht, die zweite Nachkommastelle schon.

Sieben Euro-Paare und 811.651 Dollar am Tag

Hinter dem Anteil von 1,59 Prozent stehen sieben Handelspaare gegen Euro mit zusammen 811.651 Dollar Tagesumsatz. So verteilen sie sich, jeweils mit der zum Abrufzeitpunkt gemeldeten Geld-Brief-Spanne:

  • Bitvavo: 311.683 Dollar, Spanne 0,074 Prozent
  • Kraken: 156.937 Dollar, Spanne 0,022 Prozent
  • Bit2Me: 153.798 Dollar, Spanne 0,022 Prozent
  • Niza.io: 78.469 Dollar, Spanne 0,045 Prozent
  • WhiteBIT: 61.255 Dollar, Spanne 0,670 Prozent
  • Coinbase: 25.540 Dollar, Spanne 0,224 Prozent
  • Binance: 23.969 Dollar, Spanne 0,224 Prozent

Rechnerisch entfallen auf jedes dieser Paare im Mittel rund 116.000 Dollar Umsatz am Tag, also etwa 4.800 Dollar je Stunde. Beim größten Euro-Paar sind es im Schnitt rund 13.000 Dollar je Stunde, bei den beiden kleinsten rund 1.000. Eine Order über 10.000 Euro ist auf diesen kleinen Plätzen kein normaler Vorgang mehr, sondern ein nennenswerter Teil des Stundenumsatzes.

Messingbalkenwaage aus der Nähe, linke Schale fast leer mit einer einzelnen geprägten Münze, rechte Schale schwer beladen und tief gesunken
Ungleiches Gewicht: Auf 1,59 Prozent Euro-Anteil kommen 80,5 Prozent in Dollar-Stablecoins.

Der Spread schwankt um den Faktor 30

Geld-Brief-Spanne, oft Spread genannt, ist der Abstand zwischen dem höchsten Kaufangebot und dem niedrigsten Verkaufsangebot im Orderbuch. Diese Spanne ist eine Kostengröße, die keine Gebührentabelle ausweist: Wer sofort zum Marktpreis kauft, zahlt den Briefkurs, wer sofort verkauft, bekommt den Geldkurs, und die Differenz bleibt im Markt.

Zwischen dem günstigsten und dem teuersten Euro-Paar liegt am Messtag der Faktor 30, von 0,022 bis 0,670 Prozent. Dieselbe Münze, dieselbe Blockchain, derselbe Tag, und trotzdem ein Dreißigfaches an unsichtbaren Kosten je nach Handelsplatz. Bei Bitcoin, wo die Euro-Bücher deutlich tiefer sind, liegt dieselbe Spannweite bei den großen Plätzen im Bereich von wenigen Hundertstel Prozent.

Was eine Order über 1.000 Euro wirklich kostet

Eine Rechnung macht die Größenordnung greifbar. Wer für 1.000 Euro SHIB kauft und später wieder verkauft, zahlt die Geld-Brief-Spanne einmal in voller Höhe, zusätzlich zur Ordergebühr der Börse:

  • 0,022 Prozent Spanne: rund 0,22 Euro
  • 0,074 Prozent Spanne: rund 0,74 Euro
  • 0,224 Prozent Spanne: rund 2,24 Euro
  • 0,670 Prozent Spanne: rund 6,70 Euro

In absoluten Zahlen klingt das harmlos. Entscheidend wird es bei zwei Mustern. Das erste ist der Sparplan: Wer zwölfmal im Jahr für 100 Euro kauft, zahlt die Spanne zwölfmal, und bei der teuersten Variante summiert sich allein dieser Posten auf einen spürbaren Teil der Jahresrendite eines Coins, der über zwölf Monate ohnehin die Hälfte verloren hat. Das zweite ist die große Einzelorder: Bei dünnen Büchern bleibt es nicht bei der gemeldeten Spanne, weil die Order die obersten Angebote aufbraucht und sich in tiefere, schlechtere Preisstufen frisst. Dieser zweite Effekt taucht in keiner Spannen-Statistik auf, er zeigt sich erst in der Abrechnung.

Die Handelsgebühr selbst liegt bei den meisten Plätzen deutlich über der Spanne und bleibt der größere Posten. Die aktuellen Staffeln stehen bei den Anbietern selbst, etwa in der Gebührenübersicht von Kraken. Welche Plattformen in Deutschland unter MiCA zugelassen handeln und was sie je Order verlangen, steht in unserem Überblick zu den regulierten Kryptobörsen.

Bitcoin als Maßstab: 175-mal mehr Euro-Volumen

Ob 811.651 Dollar viel oder wenig sind, zeigt erst der Blick auf einen zweiten Coin. Dieselbe Abfrage, derselbe Tag, dieselbe Methode, angewandt auf Bitcoin: Dort laufen 142,17 Millionen Dollar über Euro-Paare. Das ist das 175-Fache des Shiba-Inu-Werts. Prozentual liegt der Euro bei Bitcoin mit 0,44 Prozent sogar niedriger, weil der Gesamtmarkt für Bitcoin mit 32,29 Milliarden Dollar am Tag ungleich größer ist. Für die Praxis zählt aber die absolute Tiefe des Buches, in dem deine Order landet, nicht ihr Anteil an einer Weltsumme.

Der Unterschied schlägt direkt auf die Spanne durch. Beim größten Euro-Handelsplatz lag sie für Bitcoin bei 0,011 Prozent und für Shiba Inu bei 0,074 Prozent, also beim knapp Siebenfachen. Bei Kraken standen 0,013 gegen 0,022 Prozent. Wer beide Coins auf demselben Platz in Euro handelt, zahlt für den kleineren Coin verlässlich mehr, und der Aufschlag ist kein Fehler der Börse, sondern das Ergebnis der Nachfrage.

Großer Metalltrichter mit sehr enger Auslassöffnung, darüber stauen sich dicht gedrängte Metallmünzen, nur eine einzelne fällt unten heraus
Eng am Auslass: Je dünner das Euro-Buch, desto stärker bewegt eine große Order den Preis.

Der Umweg über USDT und sein steuerlicher Haken

Weil die Dollar-Bücher tiefer sind, liegt ein Umweg nahe: Euro in USDT tauschen, dann SHIB gegen USDT kaufen. Handelstechnisch kann das aufgehen, denn im USDT-Buch stehen 41 Millionen Dollar Umsatz gegen 0,81 Millionen im Euro-Buch. Dafür fallen zwei Spannen statt einer an, beim Euro-USDT-Tausch und beim USDT-SHIB-Kauf, und beim Rückweg noch einmal zwei.

Der Haken liegt aber woanders. Nach deutschem Steuerrecht ist der Tausch einer Kryptowährung in eine andere ein privates Veräußerungsgeschäft nach Paragraf 23 Einkommensteuergesetz, und ein Stablecoin ist davon nicht ausgenommen. Wer Euro in USDT tauscht, löst damit noch nichts aus, denn Euro ist gesetzliches Zahlungsmittel. Wer aber USDT gegen SHIB tauscht und später SHIB zurück in USDT, hat zwei steuerlich relevante Vorgänge statt einem, jeweils mit eigener Anschaffungs- und Veräußerungszeit. Bei einem Coin, der sich in kurzer Zeit stark bewegt, entsteht so Dokumentationsaufwand, der bei einem direkten Euro-Paar nicht anfällt. Wie lange du halten musst, damit Gewinne steuerfrei bleiben, und wie der Gesetzgeber derzeit damit umgeht, steht in unserem laufend gepflegten Überblick zum Stand der Haltefrist-Reform. Werkzeuge, die jeden einzelnen Tauschvorgang automatisch mitschreiben, nehmen dir die Rekonstruktion im Nachhinein ab.

Was sich seit der Auswertung vom 18. Oktober geändert hat

Gestern ging es an dieser Stelle um die Angebotsseite: 99,96 Prozent aller SHIB sind im Umlauf, ein großer Freischalttermin steht nicht an, wie die Auswertung der Umlaufmenge zeigte. Die Zahl hat sich seitdem nicht bewegt, der Umlauf liegt weiter bei rund 589,24 Billionen Token von 589,50 Billionen insgesamt.

Gerade deshalb verschiebt sich die Frage. Wenn von der Angebotsseite auf absehbare Zeit kein Druck kommt, entscheidet die Nachfrageseite, und die Nachfrage misst sich dort, wo tatsächlich gehandelt wird. Der Kurs hat seit gestern rund 2,2 Prozent zugelegt, liegt auf Wochensicht aber weiter 7,5 Prozent im Minus. Die Erklärung dafür steht nicht in der Umlaufmenge, sondern in Büchern, die an einem normalen Montag zusammen keine 51 Millionen Dollar bewegen, bei einer Marktkapitalisierung von 2,95 Milliarden.

Unsere Einschätzung: Der Handelsplatz wiegt hier schwerer als die Kursmeinung

Aus Sicht der Redaktion ist die Wahl des Handelsplatzes bei Shiba Inu derzeit die Stellschraube mit dem besten Verhältnis von Aufwand und Wirkung. Die Belege dafür liegen oben: Faktor 30 zwischen der günstigsten und der teuersten gemeldeten Euro-Spanne am selben Tag, ein Euro-Buch mit 811.651 Dollar Umsatz, und ein Unterschied von rund 6,70 zu 0,22 Euro je 1.000 Euro Handelsvolumen allein aus der Spanne. Diese Differenz ist sicher, sie fällt bei jeder Order an, und sie ist vom Anleger beeinflussbar.

Dagegen spricht, dass diese Beträge bei kleinen Summen absolut gering bleiben und von der Ordergebühr überlagert werden; wer einmalig für 200 Euro kauft, verschiebt mit der Platzwahl wenige Cent. Außerdem ist eine Spanne eine Momentaufnahme und kann in ruhigen Nachtstunden ganz anders aussehen als am Nachmittag. Wer regelmäßig oder in größeren Tranchen handelt, für den kehrt sich das Verhältnis um. Eine Aussage über die Kursrichtung folgt daraus ausdrücklich nicht, und eine Kauf- oder Verkaufsempfehlung erst recht nicht: Ein Coin, der über zwölf Monate 50,7 Prozent verloren hat, wird durch einen engeren Spread nicht zu einer besseren Anlage.

Die Spanne im Blick behalten

Drei Dinge lassen sich vor der nächsten Order in wenigen Minuten klären. Erstens: Zeigt deine Börse im Orderbuch Geld- und Briefkurs nebeneinander an, und wie weit liegen sie bei SHIB auseinander? Die Differenz geteilt durch den Mittelwert ergibt die Spanne in Prozent. Zweitens: Handelt deine Börse ein echtes Euro-Paar oder nur ein Dollar-Paar mit automatischer Umrechnung? Im zweiten Fall kommt eine Umrechnungsmarge hinzu, die selten ausgewiesen wird. Drittens: Reicht die Tiefe für deine Ordergröße? Ein Blick ins Orderbuch zeigt, wie viel Volumen in den obersten Preisstufen liegt.

Eine Limit-Order statt einer Markt-Order schützt gegen beide Effekte. Eine solche Order wird nur zu deinem Preis oder besser ausgeführt, und sie läuft nicht in tiefere Preisstufen hinein. Der Preis dafür ist, dass sie bei schnellen Bewegungen offen bleiben kann. Welche Plätze überhaupt ein Euro-Direktpaar für SHIB führen, zeigt die Liste oben: Es sind sieben, und zwei davon tragen zusammen knapp 58 Prozent des Euro-Umsatzes.

Euro-Handel bei Shiba Inu: Der Spread entscheidet über die Rendite

  1. Prüfe vor der nächsten Order die Geld-Brief-Spanne deines Handelsplatzes für SHIB in Euro und vergleiche sie mit einem zweiten Anbieter. Am Messtag lagen zwischen bestem und schlechtestem Euro-Paar 0,022 und 0,670 Prozent. Welche Plätze in Deutschland zugelassen handeln, steht im oben verlinkten Überblick zu den regulierten Kryptobörsen.
  2. Entscheide bewusst zwischen Euro-Direktpaar und Umweg über USDT. Das Dollar-Buch ist rund fünfzigmal tiefer, kostet dafür zwei Spannen je Richtung und erzeugt zusätzliche steuerpflichtige Tauschvorgänge. Wer den Umweg geht, braucht eine saubere Aufzeichnung, etwa mit den Krypto-Steuer-Tools.
  3. Nutze bei Beträgen ab einigen Tausend Euro eine Limit-Order und teile sie bei dünnem Buch auf. Die Ordergebühr bleibt der größere Posten, deshalb lohnt der Blick in die Staffeln der Kryptobörsen im Vergleich.

(Stand: 19. Oktober 2026. Dieser Beitrag ist keine Anlageberatung. Kurse und Gebührenmodelle ändern sich; prüfe die Konditionen vor jedem Kauf beim Anbieter selbst. Kryptowährungen sind hochvolatil, ein Totalverlust ist möglich.)

Transparenzhinweis: Dieser Beitrag wurde unter Zuhilfenahme künstlicher Intelligenz erstellt und vor der Veröffentlichung redaktionell geprüft. Alle Zahlen und Angaben wurden gegen die im Text verlinkten Primärquellen abgeglichen. Das Beitragsbild wurde mit KI erzeugt.

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