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Shiba Inu: 87,16 Billionen Token liegen auf den Börsen: Hält die Marke bei 0,0000050 Dollar?

Einordnung: 87,16 Billionen SHIB liegen auf Börsenkonten, knapp 14,8 Prozent der Umlaufmenge, und der Zufluss hat am Mittwoch wieder leicht angezogen. Was die Zahl über den Verkaufsdruck wirklich sagt, welche Marken jetzt zählen und was ein Umzug in die eigene Wallet steuerlich auslöst.

Betonstaumauer bei Nacht mit hoch angestautem Wasser, in die Mauer ist das Shiba-Inu-Zeichen als Relief eingelassen
10 Min. Lesezeit
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Belegt ist: Auf den von CryptoQuant beobachteten Handelsplätzen lagen am Mittwochvormittag rund 87,16 Billionen Shiba Inu, 0,08 Prozent mehr als 24 Stunden zuvor. Unsere Einschätzung dazu folgt weiter unten: Ein Bestand auf einer Börse ist eine Bereitschaft zu verkaufen, kein Verkauf.

Der Kurs stand am Mittwochabend bei 0,00000521 Dollar und damit 1,9 Prozent über dem Vortag, Tageshoch 0,00000526 Dollar, Tagestief 0,00000509 Dollar (CoinGecko, Stand 21. Oktober, 20:43 Uhr UTC). Der Marktwert liegt bei 3,07 Milliarden Dollar, Rang 36. Interessant ist an diesem Mittwoch aber nicht der Kurs, sondern wo die Token liegen.

87,16 Billionen SHIB auf Börsenkonten: der Stand vom Mittwoch

Die Zahl stammt aus den Börsendaten von CryptoQuant, über die U.Today am 21. Oktober um 10:30 Uhr UTC berichtet hat. Zum Bestand von 87,16 Billionen SHIB gehören drei weitere Werte des Tages: ein Zufluss von 344,17 Milliarden Token, ein Abfluss von 268,47 Milliarden und ein ausgewiesener Nettozufluss von 72,56 Milliarden. Der Gegenwert des gesamten Börsenbestands wird mit 449,76 Millionen Dollar angegeben, 4,12 Prozent mehr als am Vortag.

Gemessen an der Umlaufmenge von 589,24 Billionen Token sind das 14,79 Prozent. Anders gesagt: Nicht einmal jeder siebte SHIB liegt auf einem Handelsplatz, die übrigen rund 502 Billionen liegen in Wallets, in Verträgen auf Shibarium oder in Beständen, die seit Jahren unbewegt sind.

Exchange Reserve und Netflow: was die beiden Kennzahlen messen

Die Exchange Reserve, auf Deutsch der Börsenbestand, ist die Summe aller Token in den Wallets, die ein Datenanbieter einer Börse zuordnen kann. Dieser Wert misst Angebot, das binnen Sekunden verkäuflich wäre, weil es bereits dort liegt, wo verkauft wird. Der Netflow ist die Differenz aus Zu- und Abfluss eines Zeitraums: positiv, wenn mehr Token auf Börsen wandern, negativ, wenn mehr abgezogen werden.

Beide Zahlen sind Näherungen. Ein Anbieter kennt nur die Adressen, die er einer Börse zugeordnet hat, und Börsen schichten intern zwischen heißen und kalten Wallets um. Deshalb weichen die Werte verschiedener Dienste voneinander ab, und deshalb lohnt der Blick auf die Reihe über Wochen mehr als auf einen einzelnen Tag.

Vom Viermonatshoch am 3. Oktober bis heute

Genau diese Reihe liegt für Oktober vor. Am 3. Oktober standen rund 88,08 Billionen SHIB auf den beobachteten Börsen, der höchste Stand seit Anfang Juni, bei einem Nettozufluss von mehr als 288 Milliarden Token an einem Tag. Bis zum 17. Oktober war der Bestand auf etwa 87,06 Billionen gefallen, damals mit einem negativen Netflow von rund 33,94 Milliarden Token. Ein zweiter Dienst kam für denselben Tag auf 87,09 Billionen und minus 32,76 Milliarden.

Vom 3. bis zum 21. Oktober sind also gut 0,92 Billionen SHIB von den Börsen verschwunden, ein Rückgang von 1,0 Prozent. Die Bewegung der vergangenen Tage zeigt in die andere Richtung: seit dem 17. Oktober wieder rund 0,10 Billionen Token mehr auf den Handelsplätzen. Der Abbau der ersten Oktoberhälfte ist damit nicht gedreht, aber er pausiert.

Nachgerechnet: warum Zufluss minus Abfluss nicht den Netflow ergibt

Eine Rechnung, die jeder selbst nachvollziehen kann: 344,17 Milliarden Zufluss abzüglich 268,47 Milliarden Abfluss ergeben 75,70 Milliarden Token. Ausgewiesen werden aber 72,56 Milliarden. Die Lücke beträgt 3,14 Milliarden SHIB, etwa 16.200 Dollar zum Mittwochskurs.

Das ist kein Rechenfehler, sondern ein Hinweis auf die Bauart dieser Daten. Zufluss, Abfluss und Netflow werden häufig über leicht verschobene Zeitfenster oder über unterschiedliche Börsenlisten gebildet, und ein Dienst rundet auf der Ebene von Milliarden Token. Wer mit Börsenbeständen arbeitet, sollte Abweichungen in dieser Größenordnung einkalkulieren, statt eine einzelne Nachkommastelle zu deuten.

Naechtliche Lagerhalle mit dicht gestapelten Paletten und einer einzigen freien Gasse zum offenen Rolltor
Der Bestand steht bereit, abfließen kann er nur durch eine Gasse: Börsenbestände sagen etwas über Verkaufsbereitschaft, nichts über die Absicht einzelner Halter.

Wie ein wachsender Börsenbestand auf den Kurs wirkt

Der Mechanismus ist einfacher, als die Zahlen vermuten lassen. Wer verkaufen will, muss seine Token zuerst auf eine Börse bringen. Steigt der Bestand dort über Wochen, wächst das Angebot, das ohne weitere Vorbereitung auf den Markt treffen kann. Trifft dieses Angebot auf ein dünnes Orderbuch, drückt schon eine mittelgroße Verkaufsorder den Kurs spürbar.

Der Umkehrschluss gilt genauso. Fällt der Bestand, weil Halter in die Selbstverwahrung umziehen, sinkt das kurzfristig verfügbare Angebot. Bei einem Token mit 589 Billionen Stück im Umlauf verschiebt eine Billion mehr oder weniger auf Börsen die Lage nicht über Nacht, sie verändert aber die Richtung, in die ein Markt bei gleichem Nachrichtenstand kippt.

Die Marken nach unten: 0,0000050, 0,0000048 und 0,0000045 Dollar

Für die kommenden Tage sind drei Stände unten begründet. Die runde Marke bei 0,00000500 Dollar ist der erste Halt und liegt nur 4,0 Prozent unter dem Mittwochskurs. Darunter folgt das Oktobertief bei etwa 0,00000480 Dollar, das der Kurs in diesem Monat bereits getestet hat. Reißt auch dieses Tief, ist 0,00000450 Dollar der nächste Stand, an dem im Verlauf des Sommers wiederholt gekauft wurde.

Zur Einordnung der Lage: Der gleitende Durchschnitt über 50 und über 100 Tage liegt derzeit zwischen 0,00000525 und 0,00000535 Dollar, der 200-Tage-Durchschnitt bei rund 0,00000560 Dollar. Der Kurs notiert also knapp unter seinen mittleren Linien. Der Relative-Stärke-Index steht bei etwa 45 und damit im neutralen Bereich, weder überkauft noch überverkauft.

Nach oben zählt ein Tagesschluss über 0,0000054 Dollar

Nach oben ist die erste Hürde deshalb kein Kursstand im Tagesverlauf, sondern ein Tagesschluss über 0,00000535 Dollar. Erst damit stünde der Kurs wieder über den mittleren Durchschnittslinien statt darunter. Die zweite Hürde ist der 200-Tage-Durchschnitt bei rund 0,00000560 Dollar. Im September notierte SHIB noch bei etwa 0,00000620 Dollar, dieser Stand ist 19 Prozent entfernt.

1,10 Millionen verbrannt, 87,16 Billionen auf Börsen: das Größenverhältnis

Ein Vergleich, der die Verhältnisse zurechtrückt und in der laufenden Burn-Debatte selten gezogen wird. Am 19. Oktober stieg die Verbrennungsrate laut der Zählung auf Shibburn binnen 24 Stunden um 2.349 Prozent, in absoluten Zahlen wurden 1,10 Millionen SHIB vernichtet. Das entsprach einem Gegenwert von rund 5 Dollar.

Der Börsenbestand ist rund 79 Millionen Mal so groß wie dieser Tagesburn. Anders gerechnet: Bei 1,10 Millionen verbrannten Token pro Tag bräuchte es rechnerisch mehr als 217.000 Jahre, um allein die Menge zu vernichten, die heute auf Börsen liegt. Prozentuale Sprünge bei der Verbrennungsrate sind deshalb kein Angebotsargument, solange die absolute Zahl im Millionenbereich bleibt und der Bestand im Billionenbereich.

Was sich seit dem PEPE-Vergleich vom Dienstag verschoben hat

Am Dienstag haben wir an dieser Stelle den Abstand zwischen Shiba Inu und PEPE gemessen: 1,06 Milliarden Dollar Marktwert trennten beide, die Umsatzquote lag bei 1,60 Prozent für SHIB. Am Mittwoch beträgt der Abstand 1,11 Milliarden Dollar, weil SHIB auf 3,07 Milliarden kommt und PEPE auf 1,96 Milliarden. Die Umsatzquote von SHIB ist auf 1,42 Prozent gefallen, bei PEPE liegt sie mit 349,10 Millionen Dollar Tagesumsatz bei 17,79 Prozent.

Für die Frage dieses Artikels heißt das: Das Orderbuch bei SHIB ist seit Dienstag nicht tiefer geworden. Ein Bestand von 87,16 Billionen Token trifft damit auf einen Markt, der am Mittwoch 43,47 Millionen Dollar in 24 Stunden umgesetzt hat. Selbst ein Bruchteil des Börsenbestands wäre an einem einzelnen Tag nicht unterzubringen, ohne den Kurs zu bewegen.

Offener Messingmechanismus einer grossen Bahnhofsuhr in Nahaufnahme vor einer dunklen Halle
Die Jahresfrist läuft ab dem Anschaffungstag, nicht ab dem Tag, an dem die Token die Börse verlassen.

Umzug in die eigene Wallet: die Jahresfrist nach Paragraf 23 EStG läuft weiter

Der praktische Punkt für Anleger in Deutschland steckt in der anderen Richtung der Statistik. Wer seine SHIB von der Börse in eine eigene Wallet holt, verringert den Börsenbestand um genau diesen Betrag und nimmt sein Gegenparteirisiko vom Tisch. Steuerlich ist dieser Umzug kein Veräußerungsgeschäft: Ein Transfer zwischen Wallets derselben Person ist kein Verkauf und kein Tausch, er löst keine Steuer aus und setzt die einjährige Haltefrist nach Paragraf 23 Absatz 1 Satz 1 Nummer 2 EStG nicht neu in Gang. Maßgeblich bleibt der Anschaffungstag.

Zwei Dinge gehören trotzdem dokumentiert. Erstens die Transaktionsnummer samt Datum, damit sich später belegen lässt, dass es ein eigener Transfer war und kein Verkauf. Zweitens die Anschaffungsdaten der umgezogenen Token, weil die Börse diese Historie nach dem Abzug nicht mehr für einen ausweist. Wie weit der Gesetzgeber an der Jahresfrist rührt, führen wir laufend im Stand der Krypto-Haltefrist nach.

Der eigene Anteil am Börsenbestand: eine Rechnung in drei Zahlen

Konkret wird die Statistik erst am eigenen Depot. Drei Zahlen genügen. Erstens die Menge SHIB, die auf Börsenkonten liegt, über alle genutzten Plätze zusammengezählt. Zweitens der Anteil am gesamten SHIB-Bestand: Liegt er über 14,79 Prozent, hält man mehr auf Börsen als der Marktdurchschnitt. Drittens der Zweck jedes einzelnen Kontos. Token, die für einen geplanten Verkauf oder für eine Order an einer bestimmten Marke dort liegen, gehören dorthin. Token, die seit Monaten nur lagern, haben auf einem fremden Konto nichts verloren.

Für den zweiten Teil führt der Weg zu einer Hardware-Wallet, für den ersten zu einer Börse, deren Gebühren und Orderbuchtiefe zum eigenen Handelsvolumen passen. Unter der europäischen Verordnung MiCA müssen zugelassene Verwahrer Kundenbestände getrennt vom eigenen Vermögen halten; die Zulassung einer Plattform lässt sich im Register der BaFin und der ESMA nachschlagen, bevor dort größere Beträge liegen bleiben.

Einschätzung der Redaktion: Der Bestand belegt Bereitschaft, nicht Absicht

Aus Sicht der Redaktion wird der Anstieg von 0,08 Prozent an diesem Mittwoch überbewertet, wenn er als Verkaufssignal gelesen wird. Dafür spricht die Rechnung: 0,08 Prozent von 87,16 Billionen sind rund 70 Milliarden Token, gut 360.000 Dollar, bei einem Tagesumsatz von 43,47 Millionen Dollar. Das ist weniger als ein Prozent des Tagesgeschäfts und liegt im Rauschen. Dagegen spricht die längere Linie, und sie wiegt schwerer: Der Bestand liegt immer noch 0,1 Billionen über dem Stand vom 17. Oktober, und die Richtung des Abbaus aus der ersten Oktoberhälfte hat sich nicht fortgesetzt.

Belegbar ist damit eine Bereitschaft zu handeln, nicht eine Absicht zu verkaufen. Ein belastbares Signal entstünde erst, wenn der Bestand unter 86 Billionen fiele, wie es mehrere Auswerter als nächste Schwelle nennen, oder wenn er das Oktoberhoch von 88,08 Billionen überträfe. Zwischen diesen beiden Werten liegt derzeit alles, was die Daten hergeben.

SHIB-Börsenbestand: Erst unter 86 Billionen dreht der Druck

  1. Den eigenen Börsenanteil ausrechnen und mit den 14,79 Prozent des Marktes vergleichen. Liegt er darüber und ist kein Verkauf geplant, gehört der Überhang in die Selbstverwahrung, etwa auf eine Hardware-Wallet aus dem Wallet-Vergleich.
  2. Den Handelsteil auf einem Platz bündeln, dessen Orderbuch das eigene Volumen trägt. Gebühren und Tiefe stehen im Börsenvergleich, beides entscheidet bei einem Token zu 0,0000052 Dollar mehr über das Ergebnis als der Einstiegskurs.
  3. Anschaffungstag und Transaktionsnummer jedes Umzugs festhalten, damit die Jahresfrist später belegbar ist. Ein Werkzeug aus dem Vergleich der Steuer-Tools übernimmt das Protokoll automatisch.

(Stand: 21. Oktober 2026. Dieser Beitrag ist keine Anlageberatung. Kurse und Gebührenmodelle ändern sich; prüfe die Konditionen vor jedem Kauf beim Anbieter selbst. Krypto-Anlagen können zum Totalverlust führen.)

Häufige Fragen zum Börsenbestand von Shiba Inu

Transparenzhinweis: Dieser Beitrag wurde unter Zuhilfenahme künstlicher Intelligenz erstellt und vor der Veröffentlichung redaktionell geprüft. Alle Zahlen und Angaben wurden gegen die im Text verlinkten Primärquellen abgeglichen. Das Beitragsbild wurde mit KI erzeugt.

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