Die größten DeFi-Protokolle

Hinterlegtes Kapital der acht größten Protokolle. Zentrale Börsen sind ausgenommen, sie sind kein DeFi.

Die größten DeFi-Protokolle

Hinterlegtes Kapital der acht größten Protokolle. Zentrale Börsen sind ausgenommen, sie sind kein DeFi.

CryptoTicker
  • Lido26 Mrd. $
  • Aave V318,2 Mrd. $
  • SSV Network14 Mrd. $
  • Morpho Blue10,9 Mrd. $
  • Binance staked ETH9,9 Mrd. $
  • EigenCloud7 Mrd. $
  • Sky Lending5,8 Mrd. $
  • SparkLend5,7 Mrd. $
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Frei einbettbar unter der Lizenz CC BY 4.0. Quellenangabe und Link auf CryptoTicker bleiben dabei stehen.

Die Grafik richtig lesen

Die Grafik zeigt die Anwendungen, denen Nutzer das meiste Kapital anvertrauen. Weit oben stehen meist Liquid-Staking-Dienste, bei denen hinterlegte Coins eine handelbare Quittung erhalten, und Kreditprotokolle, bei denen Nutzer Token verleihen oder gegen Sicherheit leihen.

Das hinterlegte Kapital ist auch ein Maß für das Risiko: Je mehr Wert in einem Vertrag liegt, desto lohnender ist er als Ziel für Angriffe. Die großen Protokolle sind deshalb meist mehrfach geprüft, eine Garantie ist das nicht. Die Werte stammen von DefiLlama und werden alle 30 Minuten neu abgerufen.

Wie diese Zahl entsteht

Die acht Protokolle mit dem größten hinterlegten Kapital. Zentrale Börsen, reine Chains und Brücken sind ausgeschlossen.

Was sie nicht sagt

Der Ausschluss ist nötig, weil die Rohliste sonst von Börsenreserven angeführt wird: Eine Börse verwahrt Kundengelder, sie ist kein DeFi-Protokoll. Wie bei jeder TVL-Zahl bewegt sich der Wert auch allein durch Kursänderungen.

Quelle
DefiLlama
Aktualisierung
30 min
CC BY 4.0
CC BY 4.0

Häufige Fragen

Welches DeFi-Protokoll ist das größte?

Gemessen am hinterlegten Kapital führen seit längerer Zeit Liquid-Staking-Dienste wie Lido und Kreditprotokolle wie Aave die Rangliste an. Die aktuelle Reihenfolge zeigt die Grafik. Weil das Kapital in Dollar gerechnet wird, verschiebt sich die Rangfolge auch dann, wenn nur die Kurse der hinterlegten Token schwanken.

Warum fehlen zentrale Börsen und Brücken in der Rangliste?

Zentrale Börsen verwahren Kundengelder in eigener Verantwortung, das ist kein dezentrales Finanzwesen. Brücken halten Token nur, um sie auf eine andere Chain zu übertragen, und Chains selbst sind keine Anwendungen. Ohne diesen Filter stünden Börsenreserven an der Spitze der Liste.

Ist ein großes DeFi-Protokoll automatisch sicher?

Nein. Größe spricht dafür, dass viele Nutzer dem Protokoll vertrauen und sein Code meist gründlich geprüft ist. Fehler, Angriffe und Verluste schließt das aber nicht aus, auch große Protokolle haben schon Geld verloren. Wer Kapital hinterlegt, sollte die Risiken des jeweiligen Protokolls kennen.

Wer auf Grundlage dieser Zahlen kaufen oder verkaufen will, findet Gebühren und Regulierung der Anbieter hier: Krypto-Börsen im Vergleich

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