Waltio vs ZenLedger im Vergleich
Vor- und Nachteile
- Über 700 Börsen, Wallets und Blockchains werden unterstützt
- Vollständiger DeFi-Support inklusive Staking, Lending, NFTs und Airdrops
- Kostenloser Plan für Portfolio-Tracking, Zahlung erst für den Steuerbericht
- FIFO, LIFO und HIFO als Berechnungsmethoden verfügbar
- Zusammenarbeit mit Steuerkanzleien und Unterstützung im Prüfungsfall
- Geführte Einrichtung, die auch für Einsteiger nachvollziehbar bleibt
- Deutlicher Frankreich-Fokus – Exportformate wie das Formular 2086 nutzen deutschen Anwendern nichts
- Kein öffentlicher API-Zugang, Anbindung eigener Tools ist damit nicht möglich
- Der kostenlose Plan erzeugt keinen Steuerbericht, sondern nur eine Portfolioübersicht
- Preisspanne bis 999 € pro Jahr, bei hohem Transaktionsvolumen wird es teuer
- Chat-Support ist den kostenpflichtigen Plänen vorbehalten
- Über 400 Börsen und 30+ DeFi-Protokolle werden unterstützt
- Unbegrenzt viele Börsen und Wallets in allen Plänen
- Erweiterte DeFi-Unterstützung integriert
- FIFO-, LIFO- und HIFO-Steuermethoden verfügbar
- TurboTax-Anbindung und Audit-Report in allen Plänen
- 7-Tage-Support per Chat, E-Mail und weitere Kanäle
- Preisstruktur von 49 bis 999 USD/Jahr bei höheren Stufen ausbaufähig
- Länderfokus auf USA, UK und Australien, europäische Abdeckung ausbaufähig
- Native Mobile App ausbaufähig, Nutzung derzeit über Web-Version
Funktionen
| keine Angabe | DeFi-Support | verfügbar |
| keine Angabe | Steuerberater-Export | nicht verfügbar |
| keine Angabe | FIFO-Methode | verfügbar |
| keine Angabe | LIFO-Methode | verfügbar |
| keine Angabe | API-Zugang | nicht verfügbar |
| keine Angabe | Mobile App | nicht verfügbar |
| keine Angabe | Kostenloser Plan | nicht verfügbar |
| keine Angabe | NFT-Tracking | verfügbar |
| keine Angabe | Staking-Tracking | verfügbar |
| keine Angabe | Audit-Support | nicht verfügbar |
- Kostenloser Einstieg mit 50 Transaktionen
- Steuerliche Abdeckung für Deutschland, Frankreich, Belgien, Spanien und Italien
- Web-Anwendung mit mobiler Nutzung
- Zwei-Faktor-Authentifizierung zum Schutz des Kontos
- DeFi, Staking und NFTs in allen Plänen
- CPA-Partnerschaften für professionelle Steuerberatung
- Tax-Loss-Harvesting-Tool zur Verlustverrechnung
- SOC-konforme Sicherheitsstandards und 2FA
Im Detail
Fazit
In unserer Gesamtbewertung liegt Waltio mit 4.5 vor ZenLedger mit 4.3.
Für die meisten Anleger ist Waltio deshalb die bessere Wahl.
Waltio richtet sich an Anleger, die ihre Krypto-Transaktionen ohne tiefe Steuerkenntnisse aufbereiten wollen. Die Einrichtung ist Schritt für Schritt geführt, und mit über 700 unterstützten Börsen, Wallets und Blockchains deckt das Tool auch Portfolios ab, die über mehrere Plattformen verteilt sind. Der DeFi-Bereich ist dabei kein Randthema: Staking, Lending, NFTs und Airdrops werden vollständig erfasst, was viele günstigere Anbieter nur eingeschränkt leisten.
Beim Preismodell fällt der Einstieg angenehm aus. Das Portfolio-Tracking ist dauerhaft kostenlos, gezahlt wird erst, wenn ein offizieller Steuerbericht erzeugt werden soll. Die Spanne reicht von 39 € bis 999 € pro Jahr und richtet sich nach dem Transaktionsvolumen – wer sehr aktiv handelt, landet schnell im oberen Bereich. Als Berechnungsmethoden stehen FIFO, LIFO und HIFO zur Verfügung, womit die in Deutschland üblichen Verfahren abgedeckt sind.
Die deutlichste Einschränkung ist die Herkunft des Anbieters. Waltio kommt aus dem französischen Markt, und das merkt man an den Exportformaten: Neben der allgemeinen Steuerbescheinigung steht das französische Formular 2086 bereit, ein deutsches Pendant fehlt. Deutschland gehört zwar zur abgedeckten Länderliste, die Tiefe der Lokalisierung erreicht aber nicht das Niveau spezialisierter deutscher Anbieter. Wer in Deutschland steuerpflichtig ist und einen Bericht sucht, den das Finanzamt ohne Nacharbeit akzeptiert, sollte das vorab prüfen.
Unter dem Strich ist Waltio eine solide Wahl für europäische Anleger mit DeFi-lastigem Portfolio, die den kostenlosen Einstieg schätzen. Für rein deutsche Steuerfälle bleiben Anbieter mit stärkerer Lokalisierung die naheliegendere Wahl.
ZenLedger wird vor allem für seine breite Abdeckung geschätzt: Jeder Plan unterstützt unbegrenzt viele Börsen sowie DeFi, Staking und NFTs. Die Zahl der Transaktionen ist dagegen je Plan begrenzt, Silver erlaubt bis zu 100, Gold bis zu 5.000 und Platinum bis zu 15.000. Unbegrenzt viele Transaktionen kosten 600 US-Dollar Aufpreis. Mit über 400 Börsen und 30+ DeFi-Protokollen bietet ZenLedger eine solide Integrationsbreite, die um erweiterte DeFi-Unterstützung ergänzt wird. Die Steuermethoden FIFO, LIFO und HIFO werden unterstützt, was die Nutzung auch für deutsche Anwender ermöglicht.
Das integrierte Tax-Loss-Harvesting-Tool zur Verlustverrechnung wird als nützliche Zusatzfunktion positiv bewertet. CPA-Partnerschaften ermöglichen bei Bedarf den Zugang zu professioneller Steuerberatung, und der 7-Tage-Support bietet eine überdurchschnittliche Erreichbarkeit. Die SOC-konformen Sicherheitsstandards und die Zwei-Faktor-Authentifizierung tragen zur Datensicherheit bei. Einen kostenlosen Plan nennt ZenLedger auf seiner Preisseite nicht (Stand: 11. Oktober 2026).
Der Länderfokus liegt auf den USA, Großbritannien und Australien, sodass die europäische und insbesondere die deutsche Steuerabdeckung als ausbaufähig gilt. Laut Preisseite (Stand: 11. Oktober 2026) kostet Silver 49, Gold 199 und Platinum 399 US-Dollar im Jahr, mit unbegrenzten Transaktionen sind es bis zu 999 US-Dollar. Bei den höheren Stufen kann das vereinzelt als ausbaufähig wahrgenommen werden. Eine native Mobile App ist derzeit nicht verfügbar. ZenLedger wird daher als besonders geeignet für Vieltrader im anglo-amerikanischen Raum angesehen, die viele Börsen und DeFi-Anwendungen nutzen.